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DE1285335B - Fallschirm mit duesenartig ausgebildeten Luftdurchtrittsoeffnungen - Google Patents

Fallschirm mit duesenartig ausgebildeten Luftdurchtrittsoeffnungen

Info

Publication number
DE1285335B
DE1285335B DEH40854A DEH0040854A DE1285335B DE 1285335 B DE1285335 B DE 1285335B DE H40854 A DEH40854 A DE H40854A DE H0040854 A DEH0040854 A DE H0040854A DE 1285335 B DE1285335 B DE 1285335B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parachute
nozzle
edge
nozzles
passage openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH40854A
Other languages
English (en)
Inventor
Brinkmann Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELIPARA GmbH
Original Assignee
HELIPARA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELIPARA GmbH filed Critical HELIPARA GmbH
Priority to DEH40854A priority Critical patent/DE1285335B/de
Publication of DE1285335B publication Critical patent/DE1285335B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Fallschirm, in dessen tragender Fläche mehrere düsenartig ausgebildete Luftdurchtrittsöffnungen verteilt angeordnet sind.
  • Es ist ein Fallschirm mit einer die Sinkgeschwindigkeit regelnden Einrichtung bekannt, bei dem in der Achsmitte ein Wirbelrohr derart angeordnet ist, daß die in ihm erwärmte Luft unter der Fallschirmkappe ausströmt und dadurch die Sinkgeschwindigkeit vermindert, während die abgekühlte Luft durch eine zentrale Öffnung der Fallschirmkappe nach oben abströmt. Im übrigen besitzt diese Schirmfläche verteilt angeordnete kleine lochartige Durchbrechungen, durch die die Luft ebenfalls nach außen entweichen kann. Bei einem -derartigen vorbekannten Fallschirm besteht durch die Anordnung des Wirbelrohres die Schwierigkeit, den Fallschirm auf kleinstem Raum zusammenlegen zu können, da das Wirbelrohr einschließlich seines Kegelventils eine starre Raumform bildet. Daraus folgt, daß sich möglicherweise Schwierigkeiten beim öffnen des Fallschirmes ergeben können.
  • Durch eine eigene vorbekannte Entwicklung konnte diese Wirkung dadurch vermieden werden, daß statt des Wirbelrohres mit Kegelventil eine Düse auf die Außenfläche des Fallschirmes im Bereich der zentralen Durchtrittsöffnung aufgesetzt worden ist. Diese Düse, die einen nach außen sich verjüngenden Querschnitt besitzt, bietet die Möglichkeit, den so ausgerüsteten Fallschirm ohne Schwierigkeiten zusammenzulegen. Mit diesem bekannten Fallschirm gelang es, die Schirmkappe während des Falles zii stabilisieren und die Sinkgesehwindigkeit zu reduzieren. Allerdings glaubte man, daß eine weitere Reduzierung der Sinkgeschwindigkeit nur dadurch möglich sei, daß man zwei koaxial übereinanderliegende Schirmkappen verwendet, die an ihren Rändern miteinander verbunden sind, wobei die äußere Schirmkappe eine zentrale Austrittsöffnung und die innere Schirmkappe verteilt angeordnete mehrere Durchtrittsöffnungen besitzen soll, die derart düsenartig ausgebildet sind, daß ihr Querschnitt sich nach oben verjüngt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders in preislicher und konstruktiver Richtung gezielte wesentliche Vereinfachung des vorbekannten Fallschirmes zu erzielen und dennoch die guten Eigenschaften der hohen Tragfähigkeit und der geringen Sinkgeschwindigkeit zu erhalten. Ein weiteres gestecktes Ziel besteht in der Steigerung der Pendelfreiheit eines Fallschirmes während seines Falles.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man nicht auf zwei oder mehrere Schirmkappen übergehen muß, wenn man die Vorteile des Fallschirmes nach dem eigenen Vorschlag noch wesentlich verbessern will. Im besonderen hat es sich gezeigt, daß durch die Maßnahme der Erfindung ein absolut pendelfreier Fall gewährleistet wird.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die düsenartigen Öffnungen im Bereich des nach innen gezogenen Randes der in bekannter Weise mit einer zentralen Öffnung versehenen Schirmkappe vorgesehen sind. Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht darin, daß die als Düse ausgebildete Durchtrittsöffnung mit einem krempenartigen Rand von außen auf die Schirmfläche aufgesetzt und vorzugsweise mittels Verschweißung befestigt ist. Daß bekannte Fallschirme auch häufig einen nach innen gezogenen Rand aufweisen, beeinträchtigt nicht die Erfindung, weil es bei der Erfindung darauf ankommt, durch die bewußte Anordnung von dros-. selnden öffnungen vorwiegend -im Bereich dieses Randes eine nicht vorhersehbare besondere Wirkung zu erzielen.
  • Vergleicht man nämlich den erfindungsgemäßen Fallschirm mit gleich großen vorbekannten Fallschirmen, dann stellt man fest, daß bei gleichem Gewicht der erfindungsgemäße Fallschirm wesentlich langsamer sinkt. Daraus folgt umgekehrt, daß der erfindungsgemäße Fallschirm bei gleicher Schirmgröße eine größere Last zu tragen imstande ist, ohne daß die Sinkgeschwindigkeit über die der Vergleichsschirme hinaussteigt. Es folgt weiterhin, daß bei gleicher Last und gleicher Sinkgeschwindigkeit die Schirmfläche des erfindungsgemäßen Fallschirmes wesentlich verringert werden kann. Geht man also davon aus, daß die vorbekannten Fallschirme hinsichtlich ihrer Sinkgeschwindigkeit und ihres Tragvermögens genügend sind, dann ist der für die gleichen Bedingungen ausgelegte erfindungsgemäße Fallschirm wesentlich leichter und billiger, da sein Durchmesser reduziert werden kann.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Fallschirmes, den man eigentlich nicht korrekt theoretisch erklären kann, besteht darin, daß der Schirm einen absolut sicheren pendelfreien Fall gewährleistet. Bei den vorbekannten Fallschirmen mußten Pendelausschläge von 5 bis 15° in Kauf genommen werden. Diese Auspendelung war um so stärker, je größer die Last des Fallschirmes war.
  • Bei den Versuchen mit dem erfindungsgemäßen Fallschirm konnte festgestellt werden, daß eine funktionelle Abhängigkeit zwischen der Formgebung des Fallschirmes im peripheren Bereich mit den in diesem Bereich vorgesehenen drosselnden Luftdurchtrittsöffnungen einerseits und der an sich bekannten zentralen Durchtrittsöffnung des Fallschirmes andererseits besteht. Je weiter die Luftdurchtrittsöffnungen in den Bereich der zentralen Luftaustrittsöffnung gelegt werden, desto geringer wird ihre Einwirkung auf den pendelfreien Fall des Fallschirmes. Man kann sich die Wirkung des erfindungsgemäßen Fallschirmes etwa so vorstellen, daß durch die besondere Form des Schirmes im peripheren Bereich sowie durch die dort vorhandenen Luftdurchtrittsöffnungen eine Wirbelbildung konstant gehalten wird, welche die hohe Tragfähigkeit des Schirmes gewährleistet, wohingegen die zentrale Luftdurchtrittsöffnung vorwiegend stabilisierend wirkt.
  • Im Sinne der Erfindung erweist es sich weiterhin als vorteilhaft, die Düsen aus luftundurchlässigem, dünnem Material, z. B. Kunststoffolie, auszubilden, wohingegen der Fallschirm porös sein kann. Die Verschweißbarkeit der Düsen ist insbesondere dann gegeben, wenn für die Herstellung des Fallschirmes Kunststoffäden verwendet werden. Man kann alsdann die Düsen beispielsweise mittels Hochfrequenz verschweißen. Der wesentliche Vorteil dieser Düsen besteht darin, daß sie sich umlegen lassen, ohne beim Verpacken des Fallschirmes unnötig aufzutragen.
  • Auch hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die zentrale Ausströmöffnung in an sich bekannter Weise verschließbar bzw. regelbar zu gestalten und vornehmlich als Düse auszubilden.
  • Schließlich empfiehlt es sich, den Fallschirmrand mit einem an sich bekannten elastischen Element, insbesondere mit einer Gummischnur, zu versehen. Diese Maßnahme dient dazu, das Öffnen des Fallschirmes durch das selbsttätige Aufspringen des elastischen Elementes zu erleichtern und zeitlich zu verkürzen. Es sind zwar bereits derartige elastische Elemente vorbekannt. Diese bestehen vorwiegend aus aufblähbaren Luftschläuchen, die vor dem öffnen des Fallschirmes geÄngfügig aufgebläht und während des Fallschirmöffnens durch Anordnung besonderer Preßluftmittel vollends aufgebläht werden. Es ist natürlich leicht einzusehen, daß derartige Zusatzmittel den Fallschirm sehr verteuern und konkurrenzunfähig machen. Demgegenüber wurde durch die Erfindung erkannt, daß es genügt, einen relativ dünnen elastisch aufspringenden Rand vorzusehen, der vornehmlich durch Verwendung von Gummischnüren gebildet sein kann.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweisz und schematisch dargestellt; es zeigt F i g. 1. die Seitenansicht eines Fallschirmes, F i g. 2 einen Teilschnitt durch eine Fallschirmkappe im peripheren Bereich mit aufgesetzten düsenartigen Hauben, F i g. 3 eine Variante gemäß F i g. 2, F i g. 4 einen Teilschnitt durch den Rand eines Fallschirmes und F i g. 5 einen Teilschnitt durch die zentrale Austrittsöffnung des Fallschirmes.
  • Der Fallschirm 1 gemäß F i g. 1 besitzt eine zentrale Ausströmöffnung 2 und einen peripheren Bereich 3. Als peripherer Bereich wird der Fallschirmteil mit dem größten Durchmesser bezeichnet. Dieser periphere Bereich ist nach innen gezogen, so daß sich, im Querschnitt gesehen, dort eine stulpenartige Ausbuchtung 4 ergibt.
  • In diesem periphreren Bereich 3 ist eine größere Anzahl von Luftdurchtrittsöffnungen 5 vorgesehen, die auf die durchströmende Luft wie Drosseln wirken. Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 sind drei übereinanderliegende Reihen solcher Durchtrittsöffnungen 5 im peripheren Bereich 3 des Fallschirmes 1 vorgesehen.
  • Das Ausführungsbeispiel der F i g. 2 zeigt die Ausbildung der einzelnen Durchtrittsöffnung als Düse B. In der Schirmkappe 1 ist im peripheren Bereich 3 eine Vielzahl von einfachen Durchbrechungen 7 vorgesehen. An der Außenfläche der Kappe 1 befinden sich koaxial zu diesen Durchtrittsöffnungen 7 fest aufgesetzte Düsen 8 in Form eines hohlen Kegelstumpfes, dessen Öffnung 10 wesentlich kleiner als die Öffnung 7 der Schirmkappe ist. Diese Düse 8 besteht aus dünnem luftundurchlässigem Material, insbesondere aus Kunststoffolie. Am unteren Teil besitzt die Düse einen krempenartigen Rand 9, der der Befestigung der Düse 8 an der Fallschirmkappe 1 dient. Wenn die Fallschirmkappe 1 ebenfalls aus Kunststoffäden gefertigt ist, kann die Düse 8 auf die Schirmkappe 1, z. B. mittels Frequenzverschweißung, befestigt werden. Wesentlich ist hierbei, daß das Material an der Düse 8 so dünn ist, daß es beim Zusammenlegen der Fallschirmkappe 1 nicht sonderlich aufträgt. Die Düsen lassen sich beim Zusammenlegen umbiegen, und sie sollen sich beim Öffnen des Fallschirmes sofort aufrichten. Durch die Düsen 8 wird ein deutliches Druckgefälle zwischen Innenfläche und Außenfläche des Fallschirmes gebildet. Dieses Druckgefälle hat besonderen Einfluß auf die Verminderung der Sinkgeschwindigkeit und auf die Stabilisierung des Falles.
  • Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 3 sind Düsen 11 vorgesehen, die zunächst einen konischen Teil 13 besitzen, der in einen zylindrischen Teil 12 übergeht. Die Erfahrung hat gezeigt, daß das Druckgefälle bei Anwendung derartiger Düsen noch größer als bei den Düsen 8 der F i g. 2 ist. Auch diese Düsen 11 können mit Hilfe des krempenartigen Randes 9 an der Fallschirmkappe 1 angebracht werden. Die Art der Anbringung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele in F i g. 2 und 3 beschränkt. Man kann die Düsen auch aufnähen oder aufkleben. Man kann auch den krempenartigen Rand an der Innenfläche des Fallschirmes 1 anlegen, indem man die Öffnungen 7 in der Kappe 1 so groß wählt, daß die Düsen 8 bzw. 11 von innen nach außen durch die Öffnungen 7 hindurchgeschoben werden können. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die Axialkomponente des auf die Düsen 8, 11 einwirkenden Druckes nicht zum Abreißen der einzelnen Düse führen kann.
  • Das Ausführungsbeispiel der F i g. 4 zeigt einen Vorschlag, wie man den Rand 14 einer Fallschirmkappe 1 ausbilden kann. Es ist dabei vorgesehen, in den Rand 14 eine elastische Schnur 15, beispielsweise aus Gummi, einzufügen. Man kann beispielsweise den Rand 14 um die Schnur 15 legen und bei 16 mit der Schirmkappe 1 wieder fest verbinden. Die Schnur 15 kann voll oder hohl ausgebildet sein. Die Schnur soll eine elastische Spannkraft besitzen, die ausreicht, den Fallschirm beim Öffnen geringfügig auszuspreizen, so daß Luft in die Falten eintreten kann.
  • Schließlich ist in F i g. 5 gezeigt, daß man die zentrale Austrittsöffnung 2 des Fallschirmes 1 ebenfalls mit einer Düse 17 versehen kann. Diese Düse kann sowohl die Form der Düse 8 (F i g. 2) als auch die Form der Düse 11 (F i g. 3) besitzen.

Claims (5)

  1. Patentanssprüche: 1. Fallschirm, in dessen tragender Fläche mehrere düsenartig ausgebildete Luftdurchtrittsöffnungen verteilt angeordnet sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Öffnungen (5) im Bereich des nach innen gezogenen Randes (3) der in bekannter Weise mit einer zentralen Öffnung versehenen Schirmkappe (1) vorgesehen sind.
  2. 2. Fallschirm nach Anspruch 1 mit als Düsen ausgebildeten und mit der Schirmkappe verbundenen Luftdurchtrittsöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Düse (11) mit einem krempenartigen Rand (9) von außen auf die Schirmfläche (1) aufgesetzt ist.
  3. 3. Fallschirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (11) aus luftundurchlässigem dünnem Material bestehen.
  4. 4. Fallschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Öffnung (2) als vornehmlich verschließbare Düse (17) ausgebildet ist.
  5. 5. Fallschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallschirmrand mit einem an sich bekannten elastischen Element, insbesondere mit einer Gummischnur, versehen ist.
DEH40854A 1960-11-03 1960-11-03 Fallschirm mit duesenartig ausgebildeten Luftdurchtrittsoeffnungen Pending DE1285335B (de)

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Citations (9)

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