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DE1285352B - Relativ kurzzeitig wirksamer Zusatzantrieb fuer UEber- und Unterwasserfahrzeuge - Google Patents

Relativ kurzzeitig wirksamer Zusatzantrieb fuer UEber- und Unterwasserfahrzeuge

Info

Publication number
DE1285352B
DE1285352B DEB90640A DEB0090640A DE1285352B DE 1285352 B DE1285352 B DE 1285352B DE B90640 A DEB90640 A DE B90640A DE B0090640 A DEB0090640 A DE B0090640A DE 1285352 B DE1285352 B DE 1285352B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power turbine
seawater
drive
oxygen
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB90640A
Other languages
English (en)
Inventor
Schmidt
Dr-Ing Guenther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boelkow GmbH
Original Assignee
Boelkow GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boelkow GmbH filed Critical Boelkow GmbH
Priority to DEB90640A priority Critical patent/DE1285352B/de
Publication of DE1285352B publication Critical patent/DE1285352B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/08Propulsion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/12Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being motor-driven
    • B63H21/16Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being motor-driven relating to gas turbines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen relativ kurzzeitig wirksamen Zusatzantrieb für mit einem Marschtriebwerk ausgerüstete über- und Unterwasserfahrzeuge, der einen durch luftsauerstoffunabhängigen Treibstoff gespeisten Gaserzeuger aufweist, dessen Treibgase eine ein- oder mehrstufige Nutzleistungsturbine beaufschlagen, die eine oder mehrere Schiffsschrauben des Fahrzeugs antreibt.
  • Nach der deutschen Patentschrift 1043 721 ist ein Rückstoßtriebwerk für Flugzeuge bekannt, das einen mit Brennstoff und Sauerstoff gespeisten Gasgenerator aufweist, dessen Treibgase eine Nutzleistungsturbine beaufschlagen, die -über eine Welle einen Luftverdichter antreibt, in dessen verdichtete Luft in einer nachfolgenden Brennkammer Brennstoff eingespritzt wird. Die erzeugten heißen Treibgase durchströmen eine am Ende des Triebwerks angeordnete Schubdüse zum Vortrieb des Flugzeugs. Weitere Versionen des gleichen Triebwerksprinzips gehen aus Veröffentlichungen der Fachzeitschriften »The Aeroplane«, 15. März 1957, S. 378 bis 381, und »Flight International«, 29. Oktober 1964, S. 752 bis 754, hervor. Hierbei ist der Luftverdichter am vorderen Ende des Triebwerks angeordnet, wiederum angetrieben von einer Nutzleistungsturbine, die von den Treibgasen einer Raketenbrennkammer beaufschlagt wird.
  • Weiter sind gemäß der deutschen Auslegeschrift 1203 635 Reaktionsantriebe für Wasserfahrzeuge bekannt, bestehend aus einem an beiden Enden offenen Schubrohr, in dem durch Propellerpumpen eine Wassersäule beschleunigt wird, wobei die Pumpen über ein Kegelradgetriebe und eine Antriebswelle von einem Kraftmaschinenaggregat beliebiger Bauart, z. B. einem turbo-elektrischen Aggregat, angetrieben werden.
  • Nach der USA.-Patentschrift 3 134 353 ist fernet ein Antriebssystem für Unterwasserfahrzeuge, insbesondere Torpedos, bekannt, bei dem die aus katalytisch zersetztem Wasserstoffperoxyd gewonnenen Treibgase eine Nutzleistungsturbine beaufschlagen, die eine axiale Turbopumpe antreibt. Diese saugt Wasser aus einem das Unterwasserfahrzeug umgebenden Ringkanal an und fördert es unter Erzeugung von Vortrieb über eine Zentralkammer durch eine Venturidüse (Wasserschubdüse) nach außen in das Meer. Um während der Unterwasserfahrt den Austritt von Gasblasen, die sich an der Meeresoberfläche durch verräterische Spuren abzeichnen würden, zu vermeiden, wird das die Nutzleistungsturbine verlassende Wasserdampf-Sauerstoff-Gemisch in einem Wärineaustauscher gekühlt und unter gleichzeitiger Beseitigung des gasförmigen Sauerstoffs durch Verbrennung oder Absorption dem in die Düse eintretenden Wasser zugemischt. Dem in Rede stehenden Antriebssystem, das zum einmaligen Antrieb, insbesondere für Torpedos, bestimmt ist, haften folgende Nachteile an: Das Treibmittel Wasserstoffperoxyd weist nur einen auf seine Dichte bezogenen mittleren Energieinhalt auf. Ferner erfordert die Beseitigung des Abfallproduktes »gasförmiger Sauerstoff« eine zusätzliche Einrichtung.
  • Schließlich ist nach der deutschen Patentschrift 541666 ein Torpedoantrieb bekannt, der im wesentlichen aus einer elektrolytischen Meerwasserzersetzungsanlage, einem Wasserstoffgas- und Sauerstoffgasbehälter und aus einer Schiffsschrauben zum Vortrieb des Torpedos antreibenden Brennkraftmaschine besteht, die mit Knallgas arbeitet. Zur Erzeugung des Knallgases wird die Meerwasserzersetzungsanlage des Torpedos zu ihrer Inbetriebsetzung an das Bordnetz des Schiffes angeschlossen. Die Auspuffgase der Knallgasmaschine werden über ein Auspuffrohr bis vor die Schiffsschrauben des Torpedos geführt und dort in das Meerwasser eingeleitet, was sich ungünstig auf den Wirkungsgrad der Schiffsschrauben auswirkt. Außerdem besteht hierbei die Gefahr, daß durch noch nicht kondensierte Auspuffgase verräterische Blasenspuren an der Oberfläche des Meeres sichtbar werden. Die vorbeschriebene Antriebsanlage als solche stellt, nachdem der Torpedo das Schiff verlassen hat und damit jede weitere Stromzufuhr vom Schiff her zur Erzeugung von Knallgas abgebrochen ist, keinen aus sich heraus regenerierfähigen Antriebskreis dar und ist daher nur für eine einmalige Fahrt bzw. einmaligen Einsatz für den Torpedo geeignet. Außerdem arbeitet die bekannte Anlage, da sie mit Knallgas betrieben wird, für heutige Begriffe leistungsschwach.
  • Es ist Aufgabe der Erflndung, im Rahmen der eingangs angeführten Gesamtantriebsanlage auf der Basis eines Marschtriebwerks einen relativ kurzzeitig wirksamen Zusatzantrieb für über- und Unterwasserfahrzeuge zu schaffen, der, bezogen auf Raum und Gewicht, eine hohe Leistungsdichte aufweist und der so ausgerüstet ist, daß in Verbindung mit dem Marschtriebwerk beliebig viele Kurzzeiteinsätze gefahren werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung der relativ kurzzeitig wirksame Zusatzantrieb gekennzeichnet durch den Betrieb seines Gaserzeugers mit durch eine vom Marschtriebwerk angetriebene, an sich bekannte bordeigene elektrolytische Meerwasserzerlegungsanlage sowie durch eine daran angeschlossene Gasverflüssigungsanlage gewonnenem flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff und durch die an sich bekannte Einspritzung von durch eine bordeigene, ebenfalls bekannte Meerwasserentsalzungsanlage gewonnenem Wasser in die heißen Treibgase vor der Nutzleistungsturbine.
  • Es sei noch eigens darauf hingewiesen, daß das Einspritzen von Wasser in die Brennkammer von Fluggasturbinentriebwerken vor der Turbine zur Senkung der Treibgastemperatur und zur Schubverinehrung bei gleichzeitiger Reduzierung der mittleren Ausströmgeschwindigkeit gemäß der deutschen Auslegeschrift 1131467 grundsätzlich bekannt ist und für dieses Merkmal kein selbständiger Schutz beansprucht wird.
  • Durch die Erfindung wird ein äußerst leistungsstarker, einen verhältnismäßig geringen Platzbedarf beanspruchender Zusatzantrieb für über- und Unterwasserfahrzeuge geschaffen. Zusatzantriebe werden in der Regel in über- und Unterwasserfahrzeugen neben einem Marschantrieb installiert, der während längerer Fahrten mit Reisegeschwindigkeit bzw. auf dem Marsch ins Operationsgebiet den Antrieb übernimmt, während das Zusatztriebwerk beim Angriff oder in Gefahrensituationen zusätzlich zum Marschtriebwerk arbeitet oder auch allein das Fahrzeug antreibt. Bei einer Anwendung des erfindungsgemäßen Zusatztriebwerks in Unterwasserfahrzeugen, wie Unterseebooten, neben einem vorhandenen Marschtriebwerk, besteht der besondere Vorteil, daß während der Marschfahrten mit Hilfe der elektrolytischen Meerwasserzerlegungsanlage und der Gasverflüssigungsanlage die beiden für das Zusatztriebwerk verwendeten flüssigen Treibstoffkomponenten »Wasserstoff und Sauerstoff« mit bordeigenen Mitteln erzeugt und deren Vorräte ergänzt werden können. Auch das Mitführen einer Meerwasserentsalzungsanlage zur Gewinnung von Einspritzflüssigkeit in die Brennkammer befreit das Fahrzeug vom Mitführen eines großen Wasservorrates für die benötigten Einspritzmengen, so daß das Fahrzeug trotz der Ausrüstung mit einem leistungsstarken Zusatzantrieb bis auf den speziellen Treibstoff für das Marschtriebwerk von jeder Betankung unabhängig ist. Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Zusatzantriebes neben einem Marschtriebwerk, z. B. in Tragflügelbooten zur Leistungssteigerung beim Start oder in Gefahrensituationeu, ist durch die Erfindung der Vorteil einer merklichen Gewichtsersparnis dadurch gegeben, weil vergleichsweise Wasserstoffperoxyd, das als Treibstoff für den weiter vorn beschriebenen bekannten Antrieb benutzt wird, bei gleichem Lagervolumen und gleicher Leistungsausbeute etwa dreimal soviel wiegt wie flüssiger Wasserstoff und Sauerstoff. Der Vorteil dei Treibstoffkombination Sauerstoff-Wasserstoff in flüssigem Zustand liegt zunächst in dem auf ihre Dichte bezogen sehr hohen Energiegehalt. Außerdem ergeben ihre Verbrennungsprodukte, was für U-Boote besonders wichtig ist, nach ihrer Abkühlung nur Wasser, das dem umgebenden Meerwasser zugemischt werden kann, ohne daß sich verräterische Spuren ergeben, was einen im Ernstfall oft entscheidenden Vorteil darstellt. Die bei der hochenergetischen Treibstoffkombination flüssiger Wasserstoff-Sauerstoff erforderliche Abkühlung von der stöchiometrischen Brenntemperatur von mehr als 3000' Kelvin auf für die Nutzleistungsturbine verträgliche Temperaturen wird in einfacher Weise durch die vorgenommene Wassereinspritzung in die Brennkammer bzw. Hauptbrennkammer erreicht, wodurch gleichzeitig der Massedurchsatz durch die Nutzleistungsturbine auf ein Mehrfaches der durch die verwendeten Treibmittel allein erzeugten Menge erhöht wird. Durch die im Rahmen der Erfindung gegebene Möglichkeit, das zur Wassereinspritzung benötigte Wasser aus dem umgebenden Meer zu entnehmen, werden außerdem sonst erforderliche Wasservorratsbehälter eingespart.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist hinter der Nutzleistungsturbine ein Kühler vorgesehen, der im Wärmeaustausch einerseits vom Seewasser und andererseits von dem die Nutzleistungsturbine verlassenden, noch heißen Abgas durchströmt wird, dessen Temperatur im Kühler bis unter den oder nahe bis zum Kondensationspunkt gesenkt wird. Die Abgase werden dann in Form von Kondensflüssigkeit oder zumindest in Dampfforin der Schubströmung nach den Schiffsschrauben beigemischt. Für diese Maßnahme wird nur im Rahmen des Hauptanspruches Schutz begehrt.
  • Eine Verwendung des erflndungsgemäßen leistungsstarken Zusatzantriebs besteht noch in seinem Einbau in autonomen Tauchfahrzeugen mit senkrecht angeordneten Schubrohren zum Heben gesunkener Schiffe in schwierigen Fällen oder in der Ausrüstung von Schleppern zum Freiziehen aufgelaufener bzw. gestrandeter Schiffe.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßenZusatzantriebes im Schema gezeigt. Der Zusatzantrieb besteht im wesentlichen aus einem Gaserzeuger 1 mit Treibmittelvorratsbehältern 2 für Sauerstoff und 3 für Wasserstoff und mit Treibmittelpumpen 4 und 5, aus einer dem Gasgenerator 1 nachgeschalteten mehrstufigen Nutzleistungsturbine 6, aus einer Nutzleistungsantriebsübertragung 7 und aus einem mehrere Schiffsschrauben 8 a und ein Schubrohr 8 b umfassenden Schiffsantrieb 8. Als Gaserzeuger 1 ist der Gaserzeuger eines Raketenhauptstromtriebwerkes vorgesehen, der aus einer Vorbrennkammer 9, einer Hilfsturbine 10 und einer Hauptbrennkammer 11 besteht. In die Vorbrennkammer 9 wird der gesamte, von der Pumpe 5 geförderte Wasserstoff eingebracht und außerdem nur ein Teil des Sauerstoffes eingespritzt. Die Treibgase der Vorbrennkammer beaufschlagen die Hilfsturbine 10, die zum Antrieb der Förderpumpen 4 und 5 und anderer, nicht dargestellter Hilfsgeräte dient. In die der Hilfsturbine 10 nachfolgenden Hauptbrennkammer 11 wird die zweite Teilmenge Sauerstoff eingespritzt und außerdem, um die Temperatur der sehr heißen Treibgase auf ein für die Nutzleistungsturbine 6 zulässiges Maß zu senken, wobei gleichzeitig das Durchsatzvolumen erhöht wird, Wasser eingespritzt, wie durch den Pfeil 12 angedeutet ist. Zu diesem Zweck wird dem umgebenden Meer Wasser entnommen, in einer Entsalzungsanlage 13 insbesondere von Salz und sonstigen unerwünschten chemischen Stoffen und Verunreinigungen befreit bzw. gesäubert und dann mit Hilfe einer Pumpe 14 in die Hauptbrennkammer 11 gefördert. Die Treibgase derselben beaufschlagen die Nutzleistungsturbine 6, die über eine Welle 15, auf der die Pumpe 14 angeordnet ist, einen Kegelradtrieb 16, eine durch eine Kupplung 17 trennbare Welle 18 und über einen Kegelradtrieb 19 eine Welle 20 antreibt, auf der die Schiffsschrauben 8 a des Schiffsantriebs 8 angeordnet sind. Auf der Welle 18 ist nach der Kupplung 17 ein Kegelrad 21 vorgesehen, das mit einem Kegelrad 22 im Eingriff steht, welches am Ende einer durch eine Kupplung 23 trennbaren Welle 24 angeordnet ist, die zur Antriebsübertragung eines nicht dargestellten Marschtriebwerkes gehört. Auf der Welle 24 ist vor der Trennkupplung 23 ein Kegelrad 25 vorgesehen, das mit einem Kegelrad 26 im Eingriff steht, welches einem Antriebsstrang 27 zugeordnet ist, in dem eine Trennkupplung 28 eingebaut ist. Durch den Antriebsstrang 27 wird ein elektrischer Generator 29 a angetrieben, der Gleichstrom erzeugt und Bestandteil einer elektrolytischen Meerwasserzerlegungsanlage 29 ist, durch die Wasserstoff und Sauerstoff aus über eine Leitung 30 zugeführtem Meerwasser gewonnen wird. Der noch gasförmige Sauerstoff und Wasserstoff wird in je einer Gasverflüssigungsanlage 31 bzw. 32 komprimiert und verflüssigt und dann den Vorratsbehältern 2 und 3 zugeführt. Die Abgase der Nutzleistungsturbine 6 strömen über eine Abgasleitung 33 zu einem Kühler 34, der andererseits von Meerwasser beaufschlagt wird. Der Kühler 34 hat die Aufgabe, die Temperatur der Abgase bis nahe an ihren bzw. unter den Kondensationspunkt zu senken. Das kondensierte Abgas wird dann in flüssiger Form über eine Kondensatleitung 33 a innerhalb des Schubrohres 8 b der Schubströmung hinter den Schiffsschrauben 8 a beigemischt, so daß in keinem Fall verräterische Gasblasenspuren an der Meeresoberfläche auftreten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Relativ kurzzeitig wirksamer Zusatzantrieb für mit einem Marschtriebwerk ausgerüstete über- und Unterwasserfahrzeuge, der einen durch luftsauerstoffunabhängigen Treibstoff gespeisten Gaserzeuger aufweist, dessen Treibgase eine ein-oder mehrstufige Nutzleistungsturbine beaufschlagen, die eine oder mehrere Schiffssehrauben 5 des Fahrzeuges antreibt, gekennzeichnet d u r c h den Betrieb des Gaserzeugers (1) mit durch eine vom Marschtriebwerk angetriebene, an sich bekannte bordeigene elektrolytische Meerwasserzerlegungsanlage (29) sowie durch eine dar- io an angeschlossene Gasverflüssigungsanlage (31 und 32) gewonnenem flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff und durch die an sich bekannte Einspritzung (bei 12) von durch eine bordeigene, ebenfalls bekannte Meerwasserentsalzungsanlage (13) gewonnenem Wasser in die heißen Treibgase vor der Nutzleistungsturbine (6).
  2. 2. Relativ kurzzeitig wirksamer Zusatzantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Kühler (34), der im Wärmeaustausch einerseits vom Seewasser und andererseits von dem die Nutzleistungsturbine (6) verlassenden, noch heißen Abgas durchströmt wird, dessen Temperatur im Kühler (34) bis unter den oder nahe bis zum Kondensationspunkt gesenkt wird, und daß die Abgase in Form von Kondensflüssigkeit oder in Dampfform der Schubströmung nach den Wasserschrauben (8 a) beigemischt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2362168C1 (de) * 1973-12-14 1983-10-13 Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München Antriebssystem für Unterwasserfahrzeuge

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE541666C (de) * 1932-01-14 Rudolf Erren Torpedoantriebsmaschinenanlage mit Knallgasmotor

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