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DE1285195B - Begrenzungsvorrichtung an einem Schneidenlager fuer Praezisions- und Feinwaagen - Google Patents

Begrenzungsvorrichtung an einem Schneidenlager fuer Praezisions- und Feinwaagen

Info

Publication number
DE1285195B
DE1285195B DES101680A DES0101680A DE1285195B DE 1285195 B DE1285195 B DE 1285195B DE S101680 A DES101680 A DE S101680A DE S0101680 A DES0101680 A DE S0101680A DE 1285195 B DE1285195 B DE 1285195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting edge
spring
bearing
limiting device
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES101680A
Other languages
English (en)
Inventor
Weickardt Ludwig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sartorius Werke GmbH
Original Assignee
Sartorius Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sartorius Werke GmbH filed Critical Sartorius Werke GmbH
Priority to DES101680A priority Critical patent/DE1285195B/de
Priority to US608406A priority patent/US3413044A/en
Priority to GB0812/67A priority patent/GB1162425A/en
Publication of DE1285195B publication Critical patent/DE1285195B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/02Arrangements of bearings
    • G01G21/12Devices for preventing derangement
    • G01G21/125Devices for preventing derangement of knife-edge bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C32/00Bearings not otherwise provided for
    • F16C32/02Knife-edge bearings
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/02Arrangements of bearings
    • G01G21/04Arrangements of bearings of knife-edge bearings
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/24Guides or linkages for ensuring parallel motion of the weigh-pans
    • G01G21/245Guides or linkages for ensuring parallel motion of the weigh-pans combined with different kinds of bearings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Measurement Of Force In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Begrenzungsvorrichtung an einem Schneidenlager für Präzisions- und Feinwaagen in Richtung der Schneidenlinie mittels einer mit der Schneidenlinie fluchtenden, eine Bewegung in deren Richtung hemmenden, in Ausschlagsrichtung des Waagebalkens verbiegbaren und die Bauelemente des Schneidenlagers (Pfanne und Schneide) verbindenden Feder.
  • Bei einer bekannten Begrenzungsvorrichtung dieser Art ist die Schneide gegenüber einer ebenen Pfanne durch einen federnden Blechring festgelegt. Er umgibt die Schneidenkante in der Pfannenebene und hat vier Befestigungspunkte, die auf zwei sich rechtwinklig kreuzenden Durchmessern angeordnet sind.
  • Zwei einander gegenüberliegende Befestigungspunkte sind an dem die Pfanne tragenden Bauelement und die beiden anderen an dem die Schneide tragenden Bauelement befestigt. Der Ring sorgt dafür, daß die Schneide auf der ebenen Pfanne gehaltert wird.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, nur das Auswandern der Schneide in Richtung ihrer Schneidenlinie zu verhindern. Abgesehen davon, daß selbstverständlich die Schneide nicht von der Pfanne herunterlaufen darf, sind auch geringere Bewegungen in Richtung der Schneidenlinie schon schädlich, da ein am Waagebalken befestigter Zeiger an einer ortsfest angeordneten Skale schleifen könnte oder eine am Waagebalken angeordnete Projektionsskale innerhalb einer optischen Einrichtung so verschoben werden könnte, daß das projizierte Bild unscharf wird.
  • Die eingangs genannte bekannte Vorrichtung verhindert zwar auch Bewegungen in Richtung der Schneidenlinie, sie ermöglicht aber nur einen sehr geringen Schwenkwinkel von höchstens etwa 20, während bei Präzisions- und Feinwaagen Schwenkwinkel bis zu 120 erforderlich sind. Die ringförmigen Federbleche bei dem bekannten Schneidenlager müssen bei der Schwenkbewegung nämlich eine komplizierte Torsions- und Biegebewegung durchführen. Für diese Bewegung stehen aber zwischen den vier Befestigungsstellen nur relativ kleine Winkelbereiche der Federringe von je etwa 600 zur Verfügung.
  • Es ist nicht möglich, Federringe zu bauen, die einerseits einen Schwenkwinkel bis zu 120 zulassen, ohne auf die Waage ein unzulässig großes Rückstelldrehmoment auszuüben, die aber andererseits die nötige mechanische Festigkeit haben, um ihre Aufgabe zu erfüllen, nämlich die relativ große Masse des Waagebalkens auch gegenüber Stößen sicher festzuhalten. Das von den Federringen ausgeübte Rückstelldrehmoment darf nicht zu groß werden, da sonst die Empfindlichkeit der Waage herabgesetzt wird.
  • Das Federmaterial darf also nicht zu steif gemacht werden. Macht man das Federmaterial aber so dünn, daß es kein nennenswertes Rückstelldrehmoment mehr ausübt, so haben die Federringe keine ausreichende mechanische Festigkeit mehr. Sie würden bei Stößen zerknittern, und die Lager würden beschädigt.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll eine federnde Begrenzungsvorrichtung geschaffen werden, die die Bewegung der Schneide in ihrer Längsrichtung hemmt, aber auch größere Schwenkbewegungen des Waagebalkens nicht behindert. Diese Aufgabe wird nun dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die Feder, welche zwischen dem aus zwei Lagerhälften be- stehenden Schneidenlager liegt, annähernd in ihrer Mitte mit dem einen Bauelement und an ihren beiden Enden mit dem anderen Bauelement des Schneidenlagers verbunden ist.
  • Dadurch, daß das Schneidenlager aus zwei getrennten Hälften aufgebaut ist, also zwei Schneiden und zwei zugehörige Pfannen besitzt, besteht die Möglichkeit, die Feder nun zwischen beiden Lagerhälften anzuordnen. Sie läßt dann elastisch geringe, noch zulässige Verschiebungen der Schneiden in Richtung ihrer Schneidenlinien zu, verhindert aber zu große Verschiebungen. Außerdem ermöglicht sie ein freies Verschwenken des Waagebalkens.
  • Man kann das der Erfindung zugrundeliegende Problem auch nicht dadurch lösen, daß man überhaupt keine Feder verwendet, sondern die Schneidenenden zu einer Spitze anschleift und die Spitzen an festen Stoßplatten aus gehärtetem Material anliegen läßt. Im Betrieb entsteht nämlich ein geringes, aber noch störendes Reibungsdrehmoment durch die Anlage der Spitze an der Stoßplatte, das die Empfindlichkeit der Waage in unzulässiger Weise herabsetzt.
  • Bei Stoßbelastungen der Waage, insbesondere beim Transport, würden darüber hinaus die Spitzen und/oder die Stoßplatten beschädigt, wodurch sich dann sofort ein wesentlich höheres Reibungsdrehmoment ergäbe.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann die Feder aus einem Torsionsdraht oder -band und zwei annähernd rechtwinklig zur Schneidenlinie verlaufenden Blattfedern bestehen, an welchen die beiden Enden des Torsionsdrahtes bzw. -bandes befestigt sind. Der Torsionsdraht oder das Torsionsband ermöglicht hierbei eine Schwenkung des Waagebalkens, ohne daß dabei ein unzulässig großes Rückstelldrehmoment entsteht. Die Blattfedern sorgen dafür, daß die Schneide gegenüber der Pfanne in ihrer Mittelstellung gehalten wird.
  • Statt dessen kann die Feder auch als Wendelzugfeder ausgebildet werden. Diese Feder übernimmt dann die beiden oben geschilderten Funktionen allein. Sie läßt also eine unbehinderte Schwenkung des Waagebalkens zu und hält die Schneide in ihrer Mittelstellung.
  • Sowohl durch die Dehnung der Wendelzugfedern als auch durch die Verbiegung der Blattfedern wird ein Abheben der Schneide von der Pfanne in beiden Lagerhälften zugelassen, was für das Arretieren wichtig ist. Bei arretierter Waage sind die Federn also etwas gedehnt und üben dann auf die Schneiden in Richtung ihrer Schneidenlinien eine höhere Kraft aus als im Gebrauchszustand der Waage. Dies ist erwünscht, da gerade die arretierte Waage beim Transport besonders hohen Stoßbeanspruchungen standhalten soll.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es stellt dar Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung einer bekannten oberschaligen Waage in Seitenansicht. Bei dieser Waage ist eine Federanordnung nach der Erfindung sowohl an der Lastschneide des Waagebalkens als auch an dessen Stützschneide vorgesehen.
  • Fig. 2 und 3 sind Teilansichten (zum Teil im Schnitt) in Richtung des Pfeils A in F i g. 1 für eine an der Lastschneide vorgesehene Federanordnung nach der Erfindung unter Verwendung eines durchgehenden Torsionsbandes bzw. zylindrischer Zugfedern.
  • Auf einer Grundplatte ist ein Lagerbock 1 befestigt, der die Pfanne 2 des Stützlagers trägt. In diesem ruht die Schneide 3, die am Waagebalken4 befestigt ist. Am längeren Hebelarm des Waagebalkens befindet sich eine Mikroskale 5, deren Bild auf eine Mattscheibe projiziert wird. Am kurzen Balkenarm ist die Schneide 6 des Lastlagers befestigt.
  • Auf dieser Schneide ruht die am Schalenträger 7 befestigte V-förmige Pfanne 8. Die vom Schalenträger nach unten verlaufenden Stangen 9 sind über Lenker 10 mit an der Grundplatte befestigten Lagerböcken 11 verbunden. Dadurch wird der Schalenträger 7 in bekannter Weise lotrecht geführt.
  • Gemäß F i g. 2 besteht das Lastlager aus einer linken und einer rechten Hälfte, die je eine Pfanne 8 aufweist. Wie in Fig.2 dargestellt, sind die Schneiden 6 die beiden Enden eines durchgehenden Teils 6'. Statt dessen können aber auch zwei einzelne Schneiden verwendet werden.
  • Am Schalenträger 7 sind Winkel 11 befestigt. An diese ist das Torsionsband 13 angeklemmt, und zwar ist es über je eine an ihrem Unterende eingebogene Blattfeder 14 geführt und mit Hilfe je eines Klemmstückes 15 an die Winkel angeschraubt. Die Blattfedern sind in ihrem Ruhezustand nach außen gebogen und besitzen daher nach Befestigung des Torsionsbandes bei der in F i g. 2 dargestellten Lage eine Vorspannung. Der mittlere Abschnitt des Torsionsbandes 13 ist um 900 verdrillt und mit Hilfe eines Winkelstückes 17 an der Mitte des Teils 6' befestigt. Das Torsionsband ist dabei so angeordnet, daß seine Längsachse in der Schneidenlinie liegt.
  • Das Torsionsband ist an seinen drei Befestigungsstellen lösbar angebracht, so daß die Waage ohne Zerstörung der Torsionsbandanordnung demontiert werden kann.
  • Statt des einen durchgehenden Torsionsbandes nach F i g. 2 lassen sich auch - allerdings mit etwas größerem baulichem Aufwand - zwei einzelne Torsionsbänder verwenden, deren gegeneinandergekehrte Enden am Winkelstück 17 getrennt befestigt sind. Die Anordnung läßt sich auch in der Weise umkehren, daß die Blattfedern 14 dicht beieinander in der Mitte des Teils 7 oder 6' angebracht werden, während Winkelstücke zur starren Befestigung der voneinander abgekehrten Federenden an dem anderen Bauteil angeordnet sind. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn jeweils die Bauteile mit der geringeren Masse an den Teil6' angebracht werden, der ja mit dem Waagebalken 4 verbunden ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.3 wird die Längsbewegung zwischen Schneiden und Pfannen unter Verwendung von zwei zylindrischen Zugfedern 22 vermieden. Am Schalenträger 7 sind feste Winkel 24 angebracht und in der Mitte des Teils 6' eine feste Halterung 26. Zwischen die Halterung und die Winkel sind die Zugfedern22 unter Vorspannung eingehängt, und zwar so, daß ihre Längsachsen in die Schneidenlinie fallen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Begrenzungsvorrichtung an einem Schneidenlager für Präzisions- und Feinwaagen in Richtung der Schneidenlinie mittels einer mit der Schneidenlinie fluchtenden, eine Bewegung in deren Richtung hemmenden, in Ausschlagsrichtung des Waagebalkens verbiegbaren und die Bauelemente des Schneidenlagers (Pfanne und Schneide) verbindenden Feder, d a d u r c h g ekennzeichnet, daß die Feder(13,14; 22), welche zwischen dem aus zwei Lagerhälften bestehenden Schneidenlager (6, 8) liegt, annähernd in ihrer Mitte mit dem einen Bauelement und an ihren beiden Enden mit dem anderen Bauelement des Schneidenlagers verbunden ist.
  2. 2. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einem Torsionsdraht oder -band (13) und zwei annähernd rechtwinklig zur Schneidenlinie verlaufenden Blattfedern (14) besteht, an welchen die beiden Enden des Torsionsdrahtes bzw. -bandes befestigt sind.
  3. 3. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder als Wendelzugfeder (22) ausgebildet ist.
DES101680A 1966-01-28 1966-01-28 Begrenzungsvorrichtung an einem Schneidenlager fuer Praezisions- und Feinwaagen Pending DE1285195B (de)

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DES101680A DE1285195B (de) 1966-01-28 1966-01-28 Begrenzungsvorrichtung an einem Schneidenlager fuer Praezisions- und Feinwaagen
US608406A US3413044A (en) 1966-01-28 1967-01-10 Balance comprising knife edge bearings
GB0812/67A GB1162425A (en) 1966-01-28 1967-01-12 Bearing Assemblies for Balances

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DES101680A DE1285195B (de) 1966-01-28 1966-01-28 Begrenzungsvorrichtung an einem Schneidenlager fuer Praezisions- und Feinwaagen

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DE (1) DE1285195B (de)
GB (1) GB1162425A (de)

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GB1162425A (en) 1969-08-27
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