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DE1284469B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Sammelanschluessen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Sammelanschluessen

Info

Publication number
DE1284469B
DE1284469B DE1965S0099612 DES0099612A DE1284469B DE 1284469 B DE1284469 B DE 1284469B DE 1965S0099612 DE1965S0099612 DE 1965S0099612 DE S0099612 A DES0099612 A DE S0099612A DE 1284469 B DE1284469 B DE 1284469B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
relay
assigned
circuit arrangement
free
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0099612
Other languages
English (en)
Inventor
Freymadl
Dipl-Ing Georg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0099612 priority Critical patent/DE1284469B/de
Publication of DE1284469B publication Critical patent/DE1284469B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Sammelanschlüsse, d. h. Einrichtungen, bei denen eine Anzahl von Anschlußleitungen durch ein und dieselbe Rufnummer gekennzeichnet sind, stören im allgemeinen den einheitlichen Aufbau einer Vermittlungsanlage, da sie in einem Stadium des Verbindungsaufbaus eine Freiwahlmöglichkeit erfordern, in der an sich die Wahlvorgänge abgeschlossen sind. Bei direkt gesteuerten, aus Wählern mit zwei Bewegungsrichtungen dekadisch aufgebauten Wählanlagen müssen die Wähler der Leitungswahlstufe konstruktiv abgeändert werden, um das sogenannte Mehrfachdrehen bei der Auswahl von Sammelanschlußleitungen zu ermöglichen. Dabei darf die Anzahl der Anschlußleitungen eines Sammelanschlusses nicht größer sein als die Zahl der Kontakte, die mit einer Bewegungsrichtung des Wählers überstrichen werden, wenn nicht für einen Sammelanschluß ein Ausgang der letzten Gruppenwahlstufe aufgewendet werden soll, was mit einem Verlust an Rufnummernkapazität verbunden ist. Ferner müssen natürlich die den Anschlußleitungen eines Sammelanschlusses zugeordneten Kontakte in der Kontaktbank des Wählers einander benachbart sein.
  • Indirekt gesteuerte Wählsysteme erlauben dagegen C el eine größere Freizügigkeit bei der Einrichtung von Sammelanschlüssen. Eine bekannte Anordnung macht sich den Umstand zunutze, daß bei derartigen Systemen im allgemeinen eine Umrechnung von Rufnummein in Lagenummern stattfindet, und gibt die Anweisung, mehrere Lagenummern durch ein und dieselbe Rufnummer zu kennzeichnen. Dabei geben Kontakte der Teilnehmerschaltungen, die in das die Umrechnung von Rufnummern in Lagenummern vornehmenden Rangiernetzwerk eingefügt sind, den Belegungszustand der zu einem Sammelanschluß gehörenden Anschlußleitungen an, und die zur Durchführung einer Freiwahl vorgesehenen Schaltmittel stehen damit unmittelbar unter dem Schalteinfluß der betreffenden Teilnehmerschaltungen. Dadurch ist jedoch das Zustandekommen eines Ansprechstromkreises für eines der die Freiwahleinrichtun- bildenden Schaltmittel erst dann verhindert, wenn die zuvor als belegbar ermittelte Teilnehmerschaltung bzw. Teilnehmeranschlußleitung auch tatsächlich belegt worden ist. Deshalb haftet diesen bekannten Anordnungen der Nachteil an, daß während jener Zeitspanne, die sich von der Ermittlung einer freien Anschlußleitun,-eines Sammelanschlusses bis zu deren tatsächlicher Belegung erstreckt, und die unter Umständen - wenn es sich um Vermittlungssysteme mit weitspannender Markierung handelt - vergleichsweise lang andauern kann, die Gefahr besteht, daß ein und dieselbe Anschlußleitung bei aufeinanderfolgenden Anschlußforderungen als frei und belegbar gekennzeichnet ist.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung, die sich auf Koppeleinrichtungen mit kreuzpunktindividuellen Relais bezieht, wird dieser Gefahr dadurch begegnet, daß die Koppelrelais gleichzeitig als Prüfrelais fungieren, dieser Anordnung haftet jedoch dafür der schwerwie-ende Nachteil an, daß alle Anschlußleitungen eines Sammelanschlusses sich in derselben Dekade befinden müssen.
  • Andere bekannte Anordnungen beziehen sich auf solche Wählsysteme, bei denen ab-ehende und ankommende Verbindungen über dieselbe als Teilnehmerwahlstufe bezeichnete Wähleinrichtung abgewickelt werden. Bei diesen wird die für die einzelneu Anschlußleitungen von Sammelanschlüssen erforderliche Freiwahl dadurch verwirklicht, daß von diesen Anschlußleitungen alle diejenigen, die frei und belegbar sind, bei einer ankommenden Verbindung i als rufende Leitung markiert werden, so daß die zum Aufbau einer abgehenden Verbindung vorgesehenen Schaltorgane zur Abtastung der Teilnehmerschaltungen die gewünschte Verbindung zu einer von ihnen über die Teilnehmerwahlstufe herstellen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die bekannten Anordnungen weiter zu verbessern und die dargelegten Nachteile zu vermeiden. Sie bezieht sich ebenfalls auf solche Wählsysteme, die eine Einrichtung zur Umrechnung der den Sammelanschlüssen zugeteilten Rufnummern in eine für den Verbindungsaufbau geeignete Form besitzen, wobei den einzelnen Sammelanschlußrufnummern Einrichtungen zugeordnet sind, die eine freie Wahl unter den durch sie gekennzeichneten Anschlußleitungen ermöglichen, und die unter dem Schalteinfluß von unmittelbar den Betriebszustand der betreffenden Anscblußleitungen repräsentierenden Schaltmitteln (z. B. der Trennrelais der Teilnehmerschaltungen) stehen, und ist dadurch ,aekennzeichnet daß die aenannten Freiwahleinrich-D 3 im tungen bei der Auswahl einer freien Anschlußleitung vorübergehend bis zur tatsächlichen Belegung dieser Anschlußleitung deren Besetztkennzeichnung vornehmen. Durch diese Maßnahme wird der erwähnte Nachteil vermieden, daß die Freiwahleinrichtung bei zwei in kurzem Zeitabstand aufeinanderfolgenden Anfragen dieselbe Anschlußleitung auswählt.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß, die genannten Freiwahleinrichtungen aus Relaisketten bestehen, deren Kettenrelais den einzelnen Sammelanschlußleitungen eines Sammelanschlusses zugeordnet sind. Die Ansprechstromkreise dieser Kettenrelais, die über Kontakte der Teilnehmerschaltungen der von ihnen repräsentierten Anschlußleitungen vorbereitet werden, werden bei einem den jeweiligen Sammelanschluß betreffenden Verbindungswunsch unmittelbar oder mittelbar über die Eingabeklemmen der genannten Umwerteeinrichtung eingeschaltet, wobei sich von mehreren gegebenenfalls gleichzeitig ansprechenden Kettenrelais nur eines halten kann. Jedem der Kettenrelais ist ein über seine Kontakte einzuschaltendes Hilfsrelais zugeordnet, von dem sich ein Ruhekontakt im Ansprechstromkreis dieses Kettenrelais befindet. I-Eerdurch ist gewährleistet, daß der Ansprechstromkreis dieses Kettenrelais bei einem neuen, denselben Sammelanschluß betreffenden Verbindungswunsch nicht mehr wirksam werden kann, obwohl der Verbindungsaufbau noch nicht bis zu der Teilnehmerschaltung dieser Sammelanschlußleitung fortgeschritten ist.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind den aus Relaisketten bestehenden Freiwahleinrichtungen Besetztanzeigerelais zugeordnet, deren Ansprechstromkreise Ruhekontakte der Kettenrelais enthalten und nach Ablauf einer Verzögerungszeit wirksam werden, wenn keines der Kettenrelais anspricht. Kontakte dieser Besetztanzeigerelais kennzeichnen über die Aus-abeklemmen der Umrechnungseinrichtung die Lagenummern jener Sammelanschlußleitungen, für die eine Aufschaltemöglichkeit bestehen soll. Damit wird die an Sammelanschlüsse gestellte Forderung erfüllt, daß die Leitungswahlstufe (z. B. zum Zwecke der Besetztanzeige oder der Aufschaltung) zu einer der Sammelanschlußleitungen durchgeschaltet wird, wenn keine von ihnen mehr frei ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung können dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel entnommen werden.
  • Die Eingabeklemmen 1 bis 0000 der Umrechnungseinrichtung führen zu den beiden aus den RelaisE10 bis EOO bzw. H10 bis HOO bestehenden matrizenförmig aufgebauten Schaltfeldern. Sie stehen andererseits mit den die Rufnummern oder Rufnummernteile zur Auswertung anbietenden Dekadenkontakten e 1 bis t 0 in Verbindung und sind dementsprechend zu einer Einergruppe E, einer Zehnergruppe Z, einer Hundertergruppe H und einer Tausendergruppe T zusammengefaßt. Die Schaltung enthält ferner die Relais S 1 bis Sn, die zu einer Kette zusammengeschlossen sind und die Freiwahl unter den zu einem Sammelanschluß gehörenden Anschlußleitungen ermöglichen. Jedem dieser Relais S bis Sn ist eines der Hilfsrelais X 1 bis X n zugeordnet. Ferner sind die Kontakte r und t der Belegungs- und Trennrelais eini-er der zu den Sammelanschlußleitungen gehörenden Sammelanschlußleitungen TS dargestellt. Die ebenfalls zu einer Einer-, einer Zehner-, einer Hunderter- und einer Tausendergruppe zusammengefaßten Ausgabeklemmen der Umrechnungseinrichtung stehen über ein aus Dioden aufgebautes Entschlüsselungsnetzwerk mit Kontakten der Kettenrelais S 1 bis S n und ihrer Hilfsrelais X 1 bis X n in Verbindung. Im folgenden werde der Funktionsablauf an Hand eines Beispiels näher beschrieben: Hierzu sei angenommen, daß die vorgeordnete Einrichtung, z. B. ein Register, der dargestellten Umrechnungseinrichtung durch das Schließen der Kontakte e2, --4, h3 und t5 die Rufnummern 5342 zur Auswertung anbietet. In den Stromkreisen 1. Erde, e2, 2, E42, 40, z4, - und 2. Erde, h3, 300, H53, 5000, t5, - sprechen die Relais E42 und H53 an. Diese schließen mit ihren Kontakten 1 e 42 und 1 h 53 die Wicklung des Relais EA kurz und machen damit den durch den Kontakt an eingeschalteten Ansprechstromkreis unwirksam. Den Rufnummern, die keine Umrechnung erfahren sollen, sind solche die Wicklung des Relais EA kurzschließende Kontaktkombinationen nicht zugeordnet. Dieses Relais kann deshalb ansprechen und kennzeichnet mit seinem Kontakt ea über die Ausgangsklemme EA, daß es sich dabei um die Rufnummer eines normalen Teilnehmeranschlusses handelt. Die Kontakt 2 h 53 und 2 e 42 schalten einen über die in Reihe geschalteten Ruheseiten der Umschaltekontakte 1 s 1 bis 1 s it verlaufenden Ansprechstromkreis für die Relais S 1 bis S n ein, die durch die Kontakte r und t der zugehörigen Teilnehmerschaltungen TS vorbereitet sind. Von mehreren gegebenenfalls gleichzeitig ansprechenden Relais S 1 bis Sn kann sich jedoch nur dasjenige mit der niedrigsten Ordnungszahl halten, da es mit seinem Kontakt 1 s 1 . .. 1 s n, mit dem es sich in einen Haltestromkreis schaltet, den Ansprechstromkreis der übrigen auftrennt. Es werde angenommen, daß ein Haltestromkreis für das Relais S 2 zustande gekommen ist: 3. Erde, (TS 0010), t, r, S 2, 1 s 2, 1 s 1, 2 e 42, 2h53, Wl, - .
  • Mit seinem Kontakt 2s2 schließt das Relais S2 einen Ansprechstromkreis für sein Hilfsrelais X2: 4. Erde, (TS 0010), t, r, X 2, 2 s 2, Wi, - . Das Hilfsrelais X 2 schaltet sich mit seinem Kontakt 1 x 2 in einen von dem Kontakt 3 b des Besetztanzeigerelais B abhängigen Haltestromkreis. Es trennt ferner beim öffnen seines Ruhekontaktes 3 x 2 den Ansprechstromkreis für das Relais S2 auf, so daß die von diesem repräsentierte Anschlußleitung des gewählten Sammelanschlusses, nämlich die zu der Teilnehmerschaltung TS0010 gehörende Anschlußleitung, bei einer erneuten Anfrage als nicht verwendbar gekennzeichnet ist. Die Kontakte 3 s 2 und 2 x 2 geben die Lagenummer der ausgewählten Anschlußleitung 0010 an die Ausgabeklemmen der Umrechnungseinrichtung weiter. Sobald der Verbindungsaufbau bis zu der Teilnehmerschaltung der ausgewählten Anschlußleitung fortgeschritten und diese Teilnehmerschaltung belegt ist, übernehmen ihre Kontakte r und t die Besetztkennzeichnung und unterbrechen den Haltestromkreis des Relais X2. Kommt dagegen der Verbindungsaufbau bis zur Teilnehmerschaltung nicht zustande, sei es, daß kein freier Verbindungsweg gefunden wird oder daß der rufende Teilnehmer seinen Handapparat auflegt, so bleibt diese Teilnehmerschaltung durch den Kontakt3x2 so lange als besetzt gekennzeichnet, bis die Kontakter und t beim Aufbau einer abgehenden Verbindung geöffnet werden, oder aber, bis alle übrigen Anschlußleitungen dieses Sammelanschlusses besetzt sind. In diesem Falle spricht nämlich über die hintereinandergeschalteten Ruheseiten der Umschaltekontaktlsl bis Isn das BesetztanzeigerelaisB an und unterbricht mit seinem Kontakt 3 b den Stromkreis für das Relais X 2.
  • Normale Teilnehmeranschlüsse, deren Rufnummer jedoch nicht mit ihrer Anschlußlage im Vielfach der Teilnehmerwahlstufe übereinstimmt, können mit Hilfe der dargestellten Schaltung ebenfalls umgerechnet werden. Dabei braucht natürlich keine Freiwahleinrichtung in Anspruch genommen werden. Kontakte der mit den Eingabeklemmen der Umrechnungseinrichtung in Verbindung stehenden matrizenförmig ausgebildeten Schaltfelder steuern vielmehr unmittelbar das mit ihren Ausgabeklemmen verbundene Entschlüsselungsnetzwerk. Als Beispiel diene die Rufnummer 1011, bei deren Umrechnung die Relais H 10 und E 11 ansprechen, die über ihre Kontakte 2 h 10 und 2 e 11 die Ausgänge 0, 0, 1 und 0 in der Einer-, Zehner-, Hunderter- bzw. Tausenderaruppe der Ausgangsklemmen markieren.
  • C

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Sammelanschlüsse in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit einer Einrichtung zur Umrechnung der den Sammelanschlüssen zugeteilten Rufnummern in die für den Verbindungsaufbau geeignete Form, wobei den einzelnen Sammelanschlußrufnummern Einrichtungen zugeordnet sind, die eine Freiwahl unter den durch sie gekennzeichneten Anschlußleitungen ermöglichen und die unter dem Schalteinfluß von unmittelbar den Betriebszustand der betreffenden Anschlußleitungen repräsentierenden Schaltmitteln (z. B. der Trennrelais der Teilnehmerschaltungen) stehen, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß die genannten Freiwahleinrichtungen bei der Auswahl einer freien Anschlußleitung vorübergehend bis zur tatsächlichen Belegung dieser Anschlußleitung deren Besetztkennzeichnung (mittels 3 x 1 bis 3 x n) vornehmen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Freiwahleinrichtungen aus Relaisketten bestehen, deren Kettenrelais den einzelnen Anschlußleitungen eines Sammelanschlusses zugeordnet sind, daß die Ansprechstromkreise dieser Kettenrelais, die über den Freizustand der von ihnen repräsentierten Anschlußleitungen anzeigende Kontakte ihrer Teilnehmerschaltungen vorbereitet werden, bei einem den jeweiligen Sammelanschluß betreffenden Verbindungswunsch unmittelbar oder mittelbar über die Eingabeklemmen der genannten Umwerteeinrichtung eingeschaltet werden, daß sich von mehreren gegebenenfalls gleichzeitig ansprechenden Kettenrelais nur eines hält und daß ferner jedem Kettenrelais ein über seine Kontakte einzuschaltendes Hilfsrelais zugeordnet ist, von dem sich ein Ruhekontakt im Ansprechstromkreis dieses kettenrelais befindet. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß den aus Relaisketten bestehenden Freiwahleinrichtungen Besetztanzeigeschaltmittel zugeordnet sind, deren Steuerstromkreis über Ruhekontakte der Kettenrelais verlaufen und nach Ablauf einer Verzögerungszeit gegebenenfalls wirksam werden, und daß diese Besetztanzeigeschaltmittel über die Ausgabeklemmen der Umrechnungseinrichtung die Lagenummern jener Anschlußleitungen für Sammelanschlüsse kennzeichnen, für die eine Aufschaltemöglichkeit bestehen soll. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabeklemmen der Umrechnungseinrichtung mit den Zeilen- und Spaltenleitungen von matrizenförmig ausgebildeten Schaltfeldern verbunden sind, deren Schaltmittel die den Sammelanschlußrufnummern zugeordneten Freiwahleinrichtungen einschalten, und daß die Ausgabeklemmen der Umrechnungseinrichtung über ein Entschlüsselungsnetzwerk unter dem Schalteinfluß dieser Freiwahleinrichtungen stehen, 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden.Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Rufnummern oder Rufnummernteile von Einzelanschlüssen, die nicht mit deren tatsächlicher Anschlußlage übereinstimmen, direkt mit Hilfe der genannten matrizenförmig ausgebildeten Schaltfelder und ohne die Mitwirkung einer Freiwahleinrichtung umgerechnet werden.
DE1965S0099612 1965-09-23 1965-09-23 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Sammelanschluessen Pending DE1284469B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036935B (de) * 1956-07-19 1958-08-21 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Bildung von Sammelanschluessen in Fernmeldevermittlungssystemen
DE1047256B (de) * 1957-10-29 1958-12-24 Arnstadt Fernmeldewerk Schaltungsanordnung fuer aus Zehner- und Einerrelais bestehende Leitungswaehlschalter fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1102819B (de) * 1959-09-29 1961-03-23 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Vermittlungssysteme unter besonderer Beruecksichtigung von Sammelanschluessen
DE1171024B (de) * 1962-06-01 1964-05-27 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Sammel- und/oder Mehrfachanschluesse in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1162886B (de) * 1962-11-20 1975-04-30 Telef unken Patentverwertungsgesellschaft m.b.H., Ulm/Donau Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit Sammelanschlußnummern

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