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DE1284146B - Hochdruckdampfschaeler - Google Patents

Hochdruckdampfschaeler

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Publication number
DE1284146B
DE1284146B DEK62730A DEK0062730A DE1284146B DE 1284146 B DE1284146 B DE 1284146B DE K62730 A DEK62730 A DE K62730A DE K0062730 A DEK0062730 A DE K0062730A DE 1284146 B DE1284146 B DE 1284146B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
high pressure
pressure steam
cone
peeler according
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK62730A
Other languages
English (en)
Inventor
Weiberg Guenter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KONSERVENFABRIK THIEDE GmbH
Original Assignee
KONSERVENFABRIK THIEDE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KONSERVENFABRIK THIEDE GmbH filed Critical KONSERVENFABRIK THIEDE GmbH
Priority to DEK62730A priority Critical patent/DE1284146B/de
Priority to BE717587D priority patent/BE717587A/xx
Priority to GB31994/68A priority patent/GB1168755A/en
Priority to FR1583528D priority patent/FR1583528A/fr
Priority to US742942A priority patent/US3526260A/en
Publication of DE1284146B publication Critical patent/DE1284146B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N7/00Peeling vegetables or fruit
    • A23N7/005Peeling with steam

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

1 2
Das Prinzip des Dampfschälens besteht darin, daß so gewählt, daß das eingefüllte Gut nicht bis zum das Schälgut, wie Wurzelgemüse oder Kartoffeln, in Boden des Zylinders hinabrollt, sondern einen bis einem Druckgefäß eine bestimmte Zeit einem Satt- nahe zur untersten Windung reichenden Schuttkegel dampf mit einem Druck von mindestens 5atü aus- bildet.
gesetzt wird. Während dieser Zeit wird die äußere 5 Zweckmäßig erstreckt sich die Schnecke nur bis zu Schalenschicht weichgedämpft, die anschließend einer Höhe etwas oberhalb der Zylindermitte, so daß durch einen schnellen Druckabfall zum Platzen ge- über ihr ein freier Raum entsteht, in den das Schälbracht wird. In einer nachgeschalteten Hochdruck- gut zum Umwälzen durch die rücklaufende Schnecke waschmaschine wird die lose Schale abgespritzt. hineingefördert werden kann.
Die Erfindung betrifft einen Hochdruckdampf- io Um eine hohe Anpreßkraft zwischen Verschlußschäler mit einem Druckgefäß, welches mit einer kegel und Sitz zu erhalten, kann der Öffnungswinkel Dampfeinlaß-, einer Dampfauslaßöffnung und ver- der Verschlußkegel spitz ausgebildet sein und bei schließbaren Einrichtungen zum Zu- und Abführen einer bevorzugten Ausführungsform etwa 36° bedes zu schälenden Gutes versehen ist. tragen.
Bei einem bekannten Hochdruckdampfschäler der 15 Die in Berührung stehende Fläche zwischen Kegel genannten Art ist das Druckgefäß birnenförmig aus- und Sitz soll möglichst groß sein und kann so gegebildet und ist, um eine Umwälzung des Schälgutes wählt sein, daß eine Mantellinie der Kegelsitzfiächen durchführen zu können, rotierbar gelagert. Zum Zu- langer als der kleine Kegelstumpfradius und kürzer und Abführen des Gutes ist eine gemeinsame Öff- als der große Kegelstumpfradius ist. nung vorgesehen, welche mit einem kegelförmigen 20 Durch die Auf- und Zubewegungen des Verschlus-Verschlußelement verschließbar ist. Das Verschluß- ses schleift sich der Kegel in der Sitzfläche selbstelement ist an seinem Umfang mit einem Dichtungs- tätig ein, so daß eine gute Dichtung erzielt wird. Um wulst versehen, der von innen her gegen einen am zu bewirken, daß der leichter auswechselbare Ventil-Dampfgefäß ausgebildeten Dichtring anliegt und mit sitz eher verschleißt als der Kegel, ist das Material Hilfe einer Druckfeder in die Schließstellung ge- 25 des Kegels härter und verschleißfester gewählt als das bracht wird. Material der Sitzflächen. Die Verschlußkegel können
Ein solcher Dampfschäler weist auf Grund der dabei aus Rotgußmaterial, beispielsweise RG 5, und zum Umwälzen des Gutes nötigen Drehbarkeit und die Sitzflächen aus Bronzematerial, beispielsweise seiner Formgebung einen erheblichen Konstruktions- GBZ10, hergestellt sein.
aufwand auf. Einen weiteren Nachteil stellt das Ver- 30 Zur Betätigung der Verschlußkegel können diese Schlußelement dar, welches schnell verschleißt, nur auf axial verschiebbaren, kraftbetätigten Führungsungenügend abdichtet und relativ häufig ersetzt wer- stangen befestigt sein, welche in vor und hinter den den muß. Verschlußkegeln angeordneten Lagern geführt sein
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen können. Dabei können die im Zylinderinnenraum Hochdruckdampfschäler zu schaffen, der einfach im 35 liegenden Enden der Führungsstangen in der Aufbau ist, wirtschaftlich arbeitet und Verschluß- Schneckenwelle gelagert sein. Die Verschiebung der elemente mit höherer Lebensdauer aufweist. Führungsstangen kann über druckmittelbetätigte
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge- Hubzylinder erfolgen.
löst, daß das Druckgefäß als fest aufrecht stehender Die Erfindung ist in der Zeichnung, die einen
Metallzylinder ausgebildet ist, daß in dem Zylinder 4° Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Hocheine um eine zentrische Achse drehbare, zum Um- druckdampfschäler zeigt, beispielsweise veranschauwälzen und Fördern des Gutes dienende, reversibel licht und im nachstehenden im einzelnen beschrieben, antreibbare Schnecke angeordnet ist, daß zum Zu- Nach der Zeichnung umfaßt der Schäler ein Druckfuhren des Gutes eine in der oberen Deckplatte und gefäß 2, welches aus einem aufrecht stehenden Mezum Abführen eine in dem Boden des Zylinders 45 tallzylinder 4 gebildet ist. Der Metallzylinder ist fest angeordnete verschließbare öffnung vorgesehen ist auf einem mit Füßen8 versehenen Gestelle ange- und daß die Verschlußelemente eine metallische ordnet. Der Metallzylinder umfaßt drei Abschnitte, Kegeldichtung aufweisen, wobei die Kegelspitzen vom einen mittleren Behandlungsraum 14 und an beiden Druckraum nach außen gerichtet sind. Enden vorgesehene Abschnitte 16,18 zur Aufnahme
Zur Erzielung einer schnellen und gleichmäßigen 50 der Verschlußelemente für die zur Zu- bzw. AbVerteilung des Dampfes innerhalb des Druckraumes führung des Schälgutes dienenden Einlaßöffnung 10 kann der Zylinder mit einem gelochten, zentrischen und Auslaßöffnung 12.
Innenmantel versehen sein, der in einem Abstand von Aus fertigungstechnischen Gründen können die
der Innenfläche des Druckzylinders angeordnet ist, einzelnen Gehäuseabschnitte aus gesonderten Rohrwobei der Dampfeinlaß in den gebildeten Ringraum 55 stücken ausgebildet sein, welche über Flanschverbinmündet. düngen 20 miteinander verbunden sind.
Um eine gute Dampfführung zu erhalten, kann der In dem mittleren Abschnitt 14 des Druckgefäßes 2
Dampfeinlaß im unteren Bereich und der Dampf- ist ein Innenmantel 22 angeordnet, wobei zwischen auslaß im oberen Bereich des Ringraumes angeord- der Innenwand des Druckzylinders 4 und der Außennet sein. Der Dampf kann dabei gleichmäßig von 60 wand des Innenmantels ein Ringraum 24 geschaffen allen Seiten durch den Ringraum in das Innere des wird. In den unteren Teil des Ringraumes mündet Druckgefäßes eintreten. ein Dampfeinlaß 26 und im oberen Teil ist ein auf
Der Außendurchmesser der Schnecke ist zweck- der dem Dampfeinlaß gegenüberliegenden Seite anmäßig so gewählt, daß der äußere Rand bis nahe an geordneter Dampfauslaß 28 vorgesehen. Der Innendie Innenfläche des Innenmantels heranreicht, so daß 65 mantel ist über seine gesamte Höhe schlitzgelocht das Gut nicht über den Rand der Schnecke hinunter- ausgebildet, so daß bei geschlossenem Dampffallen kann. auslaß 28 durch den Dampfeinlaß 26 einströmender
Der Steigungswinkel der Schnecke ist vorzugsweise Dampf schnell und gleichmäßig verteilt und durch
3 4
den gelochten Innenmantel an das Schälgut heran- festeres Material verwendet als für den Sitz. Für den
gebracht werden kann. Sitz eignet sich besonders ein Bronzematerial, bei-
Innerhalb des Innenmantels 22 ist eine vertikal spielsweise von der Güte GBZ10, und für den Kegel
angeordnete Schnecke 30 vorgesehen, die zum Trans- ein Rotgußmaterial, beispielsweise von der Güte
port und zur Umwälzung des Schälgutes dient. Der 5 RG 5.
Außenumfang der Schnecke reicht bis nahe an die Der Verschlußkegel 54 ist auf einer zentrisch zu
Innenfläche des Innenmantels heran, so daß das dem Metallzylinder 4 angeordneten, axial verschieb-
Schälgut seitlich nicht durchfallen kann. Die Schnecke liehen Führungsstange 60 befestigt, die zu beiden
sitzt auf einer Hohlwelle 32, die in Höhe des oberen Seiten des Verschlußkegels gelagert ist. Das inner-
und unteren Endes des Innenmantels 22 gelagert ist. io halb des Druckgefäßes liegende Lager ist innerhalb
Die Lager sind dabei an von dem Innenmantel aus- der hohlen Schneckenwelle 32 angeordnet, während
gehenden Streben 34 befestigt. Das obere Lager 36 das äußere Lager 62 durch von der Zylinderwand
ist als Radiallager und das untere Lager 38 als korn- ausgehende Streben 64 gehalten wird,
biniertes Radial- und Axiallager ausgebildet. Die Betätigung des Verschlußkegels 54 erfolgt über
Die Schnecke 30 reicht etwa vom unteren Wellen- 15 einen Preßluftzylinder 66, welcher an der Außenseite
lager 38 bis etwa dreiviertel der Höhe des Innen- des oberen Abschnittes 16 des Metallzylinders 4 be-
mantels 22 hinauf, so daß über ihr ein freier Raum festigt ist. Der Hub wird dabei über einen an einer
40 frei bleibt. Zur Unterstützung der Dampf verteilung schwenkbaren Auflage 68 gelagerten Hebel 70 über-
bzw. schnelleren Abströmung des Dampfes kann die tragen.
Schnecke schlitzgelocht ausgebildet sein. ao Die obere Zylinderöffnung 72 dient zur Aufnahme
Der Steigungswinkel der Schnecke ist so gewählt, des Schälgutes, welches über einen Trichter 74 zu der daß das eingefüllte Gut nicht bis zum Boden des Einfüllöffnung 10 geführt wird. Um zu verhindern, Zylinders hinabrollt, sondern einen bis nahe zur daß das eingefüllte Gut teilweise auf der oberen Abuntersten Windung reichenden Schüttkegel bildet, deckplatten 56 des Kegelstumpfs liegenbleibt, ist diese und daß das Schälgut bei aufwärts fördernder 25 mit einem entgegen der Einfüllrichtung des Schäl-Schneckenbewegung nicht nach unten rollt bzw. rela- gutes angeordneten Ablenkkegel 76 versehen,
tiv zur Schnecke langsamer nach unten rollt, als es Die Verschlußelemente für die im Boden 50 a des nach oben gefördert wird. Metallzylinders 4 vorgesehene Auslaßöffnung 12 und
Der Antrieb der Schneckenwelle 32 erfolgt über die dazugehörigen Betätigungselemente sind entspreeinen außerhalb des Druckgefäßes angeordneten 30 chend den zum Verschluß der Einfüllöffnung 10 die-Elektromotor 42. Der Elektromotor ist auf einer an nenden Einrichtungen ausgebildet. Der untere Verder Außenseite des Druckgefäßes 2 vorgesehenen schluß umfaßt einen mit einer konischen Sitzfläche Konsole 44 befestigt und treibt über einen Ketten- versehenen Sitz 52 α und einen mit der Kegelspitze oder Keilriementrieb eine horizontal liegende, abdich- nach außen gerichteten Verschlußkegel 54 a, der auf tend durch die Gehäusewand geführte Zwischenwelle 35 einer Führungsstange 60 α befestigt ist. Die Führungs-46 an, welche über ein Kegelradgetriebe 48 mit der stange ist ebenfalls auf einer Seite in der Hohlwelle Schneckenwelle 32 verbunden ist. Das Kegelrad- 32 und auf der anderen Seite in einem äußeren Lager getriebe kann mit einer in der Zeichnung nicht dar- 62 α geführt, welches an zwischen den Stützfüßen 8 gestellten Ummantelung versehen sein, um eine Be- verlaufenden Verstrebungen 78 befestigt ist. Die Berührung mit dem Schälgut zu vermeiden. 40 tätigung erfolgt durch einen über einen Hebel 70 a
Als oberer Abschluß des Druckgefäßes dient eine mit der Führungsstange 60 α verbundenen Preßluftetwa in der Mitte des oberen Rohrabschnittes 16 an- zylinder 66 a, welcher an der Außenseite des Gegeschweißte Querwand 50, in welcher die durch Ver- stells 6 befestigt ist.
Schlußelemente verschließbare Einlaßöffnung 10 für Ein im unteren Abschnitt 18 des Metallzylinders das Schälgut vorgesehen ist. Der Verschluß umfaßt 45 vorgesehener Trichter 80 führt das behandelte Schäleinen in die Öffnung 10 eingesetzten Sitz 52 mit koni- gut zu der Auslaßöffnung 12. Ein auf der Rückseite scher Sitzfläche und ein entsprechend ausgebildetes des Verschlußkegels 54 α vorgesehener, entgegen der Verschlußteil 54 von kegelstumpfförmiger Form. Das Fallrichtung des Schälgutes angeordneter Ablenk-Verschlußteil 54 ist konisch ausgedreht und mit einer kegel 76 α verhindert, daß das herabfallende Schäloberen und einer unteren Deckplatte 56 bzw. 58 ver- 5° gut auf der Rückseite des Verschlußkegels 54 a liegenschlossen. Die Kegelspitze ist nach oben, d. h. von bleibt.
dem Druckraum nach außen gerichtet, so daß bei Die Steuerung der gesamten Anlage kann autobeaufschlagtem Druckgefäß der Verschlußkegel fest matisch von einer in der Zeichnung nicht dargestellin den Sitz gedrückt wird. ten Schalteinrichtung aus erfolgen, welche die öff-
Um einen gut dichtenden und verschleißarmen 55 nungs- und Schließzeiten der Einfüll- und Auslaß-Verschluß zu erzielen, ist eine große Sitzfläche ge- öffnungen für das Schälgut und der Dampfeinlaßwählt worden; eine Mantellinie der konischen Sitz- und -auslaßöffnungen sowie die Bewegung der fläche ist daher größer als der kleine Kegelradius Schnecke steuert. Die Dampfeinlaß- und -auslaß- und kleiner als der große Kegelradius. Um bei den öffnungen sind dabei mit in der Zeichnung nicht dar-Auf- und Zubewegungen durch den natürlichen Ver- 60 gestellten preßluftbetätigten Verschlußhähnen verschleiß des Kegels ein gutes Einschleifen der Sitz- sehen, mit welchen sehr kurze öffnungs- und Schließfläche zu erzielen, ist der Kegel sehr spitz ausgebildet. zeiten erreicht werden können. Zur weiteren Ausin der gezeigten Ausführungsform beträgt der Öff- röstung des Dämpfers gehören noch ein nicht darnungswinkel des Kegels etwa 36°. gestelltes Sicherheitsventil sowie ein Manometer ein-
Das Material für die beiden Verschlußelemente 52 65 schließlich Pröfflansch.
und 54 ist so gewählt, daß der leichter zu ersetzende Sämtliche Arbeitsvorgänge eines Dämpftaktes wer-
Sitz 52 eher verschleißt als der Verschlußkegel 54. den durch Zeitrelais gesteuert, die jederzeit verstellt
Dabei ist für den Kegel ein härteres, verschleiß- werden können. Über elektrische Schütze wird der
Impuls der Relais zu den Motoren und Preßluftzylindern weitergegeben.
Der erfindungsgemäße Hochdruckdampfschäler kann für jede gewünschte Leistung bis zu etwa 4 Tonnen Stundenleistung gebaut werden.
Die Leistung wird bestimmt durch die Zeitdauer, die der Dampf auf das Schälgut einwirken muß, und die Große des Druckraumes. Von einer Stundenleistung von 3 Tonnen an empfiehlt sich eine Parallelschaltung von zwei Dampfzylindern, die wechselweise beschickt werden.
Bei dieser Bauweise erfolgt sowohl die Dampfeinführung als auch der Dampfablaß über einen Dreiwegehahn. Der abgelassene Dampf wird dann zur Beschickung des anderen Zylinders verwendet, bis zwischen beiden Zylindern ein Druckausgleich hergestellt ist. Dann schaltet der Dreiwegehahn um, und der Rest des Dampfes wird in einem Wassergefäß kondensiert, während der andere Behälter von einer Dampfquelle aus bis zum Erreichen des vorgeschriebenen Druckes weitergefüllt wird. Bei dieser Bau- bzw. Arbeitsweise wird eine Dampfersparnis bis zu 50 % erzielt.
Der oben beschriebene Hochdruckdampfschäler arbeitet wie folgt:
Ein Einzugselevator, der ebenfalls an die automatische Steuerung angeschlossen ist, bringt das Schälgut in entsprechendem Rhythmus in den Einfülltrichter, von wo aus es bei geöffnetem Einfüllverschluß in das Druckgefäß fällt. Dabei wird das Druckgefäß so weit beschickt, daß der obere Raum, in den die Schnecke nicht hineinragt, leer bleibt. Während des Einfüllvorgangs sind der untere Vorschlußkegel und der Dampfein- und Dampfauslaß geschlossen. Da das Schälgut locker in dem Dampfraum liegen soll, steht die Schnecke während des Einfüllvorgangs still, wobei das Gut auf Grund der gewählten Steigung der Schneckengänge bis etwa zur untersten Windung der Schnecke hindurchfällt. Wenn der Dampfraum mit der vorgesehenen Schälgutmenge gefüllt ist, stoppt der Elevator, der obere Verschlußkegel wird geschlossen und das Dampfeinlaßventil geöffnet, durch welches Sattdampf von etwa 8 atü Druck einströmt. Zwischen dem öffnen des Dampfeinlaßventils und dem Schließen des oberen Verschlußkegels ist eine Verzögerung vorgesehen, damit die vorhandene Luft aus dem Dampfraum entweichen kann. Gleichzeitig beginnt die Schnecke rückwärts zu laufen und transportiert das Schälgut in den oberen freien Raum 40. Dort wird das Gut durch die Schneckenbewegung so lange umgewälzt, bis die vorgesehene Dämpfzeit abgelaufen ist. Dann wird die Schnecke angehalten, das Dampfeinlaßventil geschlossen und das Dampfauslaßventil geöffnet. Der abströmende Dampf wird in einen Behälter geleitet, in welchem er kondensiert wird.
Dann wird sowohl der untere wie auch der obere Verschlußkegel geöffnet und die Schnecke in der Drehrichtung angetrieben, in der das gedämpfte Gut nach unten gefördert wird, wo es von dem Auslaßtrichter 80 zu der unteren Behälteröffnung 12 geleitet und in einer unter dem Druckzylinder angeordneten Wanne aufgefangen wird. Nachdem das Druckgefäß vollständig geleert ist, wird die Auslaßöffnung verschlossen, und es beginnt ein neuer Arbeitstakt.
Währenddessen wird das gedämpfte Gut aus der Auffangwanne mit einem Auszugsband in gleichmäßiger Geschwindigkeit in eine Hochdruckwaschmaschine transportiert, in welcher die weichgedämpfte Schale abgespritzt wird.
Bei einer Parallelschaltung von zwei Dampfzylindern arbeiten diese wechselweise, d. h. während der Dämpfzeit des ersten Zylinders läuft bei dem zweiten Zylinder der Vorgang des Entleerens und Füllens ab. Die bei dieser Schaltung vorgesehenen Dreiwegeventile für den Dampfeinlaß und -auslaß sind ebenfalls an die automatische Steuerung angeschlossen.

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Hochdruckdampfschäler, insbesondere für Wurzelgemüse oder Kartoffeln mit einem Druckgefäß, welches mit einer Dampfeinlaß- und einer Dampfauslaßöffnung und verschließbaren Einrichtungen zum Zu- und Abführen des zu schälenden Gutes versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckgefäß (2) als fest aufrecht stehender Metallzylinder (4) ausgebildet ist, daß in dem Zylinder eine um eine zentrische Achse (32) drehbare, reversibel antreibbare, zum Umwälzen und Fördern des Gutes dienende Schnecke (30) angeordnet ist, daß zum Zuführen des Gutes in das Druckgefäß eine in der oberen Verschlußplatte und zum Abführen eine in dem Boden des Zylinders (4) angeordnete verschließbare Öffnung (10, 12) vorgesehen ist und daß als Verschlußelemente mit der Kegelspitze von dem Druckraum nach außen gerichtete Kegelstümpfe (54, 54 a) vorgesehen sind, die gegen Sitzflächen von gleicher Neigung und etwa gleicher Größe anliegen.
2. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallzylinder (4) einen gelochten zentrischen Innenmantel (22) aufweist, der in einem Abstand von der Innenfläche des Zylinders angeordnet ist, wobei zwischen Innenmantel und Druckzylinder ein Ringraum (24) gebildet ist.
3. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfeinlaß (26) im unteren Bereich des Ringraumes (24) angeordnet ist.
4. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfauslaß (28) im oberen Bereich des Ringraumes (24) angeordnet ist.
5. Hochdruckdampfschäler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Schnecke (30) bis nahe an die Innenfläche des Innenmantels (22) heranreicht.
6. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigungswinkel der Schnecke so gewählt ist, daß das eingefüllte Schälgut bei stehender Schnecke nicht bis zum Boden des Zylinders hinabrollt, sondern einen bis nahe zur untersten Windung reichenden Schüttkegel bildet.
7. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (30) sich nur bis zu einer Höhe etwas oberhalb der Zylindermitte erstreckt, so daß über der Schnecke ein freier Raum (40) frei bleibt.
8. Hochdruckdampfschäler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Öffnungswinkel der Verschlußkegel (54, 54 a) spitz ausgebildet ist.
9. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der öffnungswinkel der Verschlußkegel (54, 54 a) etwa 36° beträgt.
10. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Verschlußkegel (54, 54 a) härter und verschleißfester ist als das Material der Sitzflächen (52, 52 a).
11. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkegel (54, 54 a) aus Rotgußmaterial und die Sitzflächen (52, 52 a) aus Bronzematerial hergestellt sind.
12. Hochdruckdampfschäler nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mantellinie der Kegelsitzfläche länger als der kleine Kegelstumpfradius und kürzer als der große Kegelstumpfradius ist.
10
13. Hochdruckdampfschäler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkegel (54, 54 a) auf axial verschiebbaren, kraftbetätigten Führungsstangen (60, 60 a) befestigt sind.
14. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstangen (60, 60 a) in vor und hinter den Verschlußkegeln (54,54 a) angeordneten Lagern geführt sind.
15. Hochdruckdampfschäler nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die im Zylinderinnenraum gelegenen Enden der Führungsstangen (60, 60 a) in der als Hohlwelle ausgebildeten Schneckenwelle (32) gelagert sind.
16. Hochdruckdampfschäler nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkegel (54, 54a) mit Hilfe druckmittelbetätigter Hubzylinder (66, 66 a) verschiebbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 639/1419
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