DE1283970B - Metallischer Kontakt an einem Halbleiterbauelement - Google Patents
Metallischer Kontakt an einem HalbleiterbauelementInfo
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Description
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Bei der Herstellung von Halbleiterbauelementen die Forderungen a und c gut, haftet jedoch nicht sehr
ist es notwendig, durch metallische Schichten für ■ fest auf poliertem Silizium bzw. SiO2. Die Haftfestigeinen
einwandfreien ohmschen Stromübergang zwi- keit (Forderung b) kann zwar gemäß der französchen
den Zuleitungsdrähten und den verschiedenen sischen Patentschrift 1246 813 durch eine Unter-Gebieten
der Halbleiter zu sorgen. Ferner müssen 5 schicht (unmittelbar auf dem Halbleitermaterial aufderartige
»Metallschichten« bei sogenannten inte- liegend) aus Chrom verbessert werden, es bleibt aber
grierten Schaltkreisen auch die Verbindung zwischen der Nachteil, daß das Anbringen von Drähten an der
verschiedenen Bauelementen innerhalb eines Halb- Nickelschicht mittels Thermokompression nicht zuleiterplättchens
herstellen. Dabei werden sie über verlässig möglich ist.
eine isolierende Schicht (z.B. SiO2) hinweggeführt. io Es ist auch möglich — z.B. bei Solargenera-Häufig
ist es auch notwendig, das Metall zur Ab- toren —, eine Schicht aus Titan mit darüberliegenleitung
der im Halbleiter entstandenen Verlustwärme dem Silber zu verwenden. Diese Doppelschicht erzu
benutzen. füllt die Forderungen a, b und d. Jedoch ist die Be-
Die Erfindung bezieht sich demgemäß auf einen arbeitung durch Photolithographie sehr schwierig,
metallischen Kontakt auf einem mindestens bis zur 15 Es ist schließlich bekanntgeworden (Solid State
Entartung dotierten Bereich eines Halbleiterbau- Electronics 8, 1965, 735 ff.), eine Doppelschicht mit
elementes, welcher zum Anbringen elektrischer Zu- Molybdän als Untermetall und Gold als Deckschicht
leitungen und/oder als leitende Verbindung einzelner zu verwenden. Diese Schicht erfüllt die Anforde-
Bereiche des Bauelementes vorgesehen ist und auf rangen a, b, d und e aber nur, wenn die Molydän-
dem dotierten Halbleitermaterial einen gegenüber 20 schicht dicker als 0,2 μ ist. Sonst kann das darüber-
dem Widerstand des Halbleitermaterials vernach- liegende Gold die Molybdänschicht durchdringen und
lässigbaren ohmschen Übergangswiderstand besitzt. schon bei 370° C eine Legierung mit dem darunter-
Es handelt sich also nicht um eine Diode — wie etwa liegenden Silizium bilden. Die Herstellung derartig
in der holländischen Patentanmeldung 65/03038 —, dicker Molybdänschichten erfordert jedoch einen er-
deren pn-übergang durch einen Metallhalbleiterkon- 25 heblichen Aufwand. Molybdän besitzt einen sehr
takt bzw. Metallhalbleiter-Halbleiterkontakt gebildet niedrigen Dampfdruck, so daß es sehr hoher Tempe-
ist, sondern um eine Fläche, die lediglich zum Kon- raturen bedarf, die über längere Zeit aufrechterhalten
taktieren vorgesehen ist. werden müssen, um Molybdän in genügender Menge
An derartige Kontakte sind eine Reihe von Förde- zu verdampfen. Auch durch Kathodenzerstäubung
rangen zu stellen: 30 läßt sich Molybdän nur unter Schwierigkeiten in so
N Λ T, , ., „ ,-j· j dicker Schicht aufbringen, da die Schicht häufig
a) Das Kontaktmatenal muß gut leitend sein und jnnere Spanmmgen besitzt so daß das Molybdän abeinen
kleinen ohmschen Übergangswiderstand mttQTt Stets besteht außerdem die Gefah£ daß das
zum Halbleitermaterial bilden (elektrische Eigen- GoM durch Poren im Molybdan _ selbst bei Schich.
schatten); 35 ten über 02 μ Dicke — hindurchlegiert. Neben der
b) das Material muß mechanisch fest auf dem schwierigen Herstellung ist die Anwendung dieser
Halbleitermaterial sowie auf dem entsprechen- Doppelschicht als Kontakt also auch mit beträchtden
Isoliermaterial haften (mechanische Eigen- liehen Risiken verbunden.
schäften); Zusammenfassend kann gesagt werden, daß es
c) das Material soll leicht aufzubringen sein und 4° nwht rnö-glich ist, ein einziges Material zu finden das
durch photolithographische Verfahren leicht zu allen Anforderungen genügt. Die Forderungen widerbearbeiten
sein<Verarbeitbarkeit); ' ^edien sich insofern, als z.B. fur eine gute Haft.
v fahigkeit ein Material mit hoher Sauerstoffaffimtat
d) die Kontakte sollen lötfähig sein (Hart- oder auszuwählen wäre, während geringe Korrosionsnei-Weichlötung)
sowie das Befestigen von Drähten 45 gung bei Materialien mit besonders geringer Sauermittels
Thermokompression gestatten (Kontak- stoffaffinität zu finden ist. Auch Doppelschichten
tierbarkeit); führen noch nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Da
e) während der Verarbeitung oder während des die brauchbaren Obermetalle, wie Ag, Au oder Pt,
Betriebes dürfen keine Veränderungen, z.B. in sehr unerwünschter Weise mit dem Halbleiterdurch
Reaktion der beteiligten Materialien, oder 5<> material reagieren, muß bei einer Doppelschicht das
Korrosion auftreten, die zur Verschlechterung "Untermetall stets absolut porenfrei sein, d.h. in
der elektrischen oder mechanischen Eigen- relativ dicker Schicht aufgebracht werden. Die hierschaften
führen. Eine Reaktion mit dem Halb- bei günstigsten Untermetalle setzen dem aber große
leitermaterial muß sich auf die eigentliche technologische Schwierigkeiten entgegen.
Grenzfläche Halbleitermetall beschränken (ehe- 55 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Konmische Eigenschaften, Stabilität). takte zu schaffen, die alle fünf aufgestellten Forderungen zugleich erfüllen. Die erfindungsgemäße Lö-
Grenzfläche Halbleitermetall beschränken (ehe- 55 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Konmische Eigenschaften, Stabilität). takte zu schaffen, die alle fünf aufgestellten Forderungen zugleich erfüllen. Die erfindungsgemäße Lö-
AIs Kontaktmaterial kann — vor allem für söge- sung besteht darin, daß der Kontakt aus drei vernannte
integrierte Halbleiterschaltanordnungen — schiedenen, übereinanderliegenden und mittels des
Aluminium verwendet werden. Aluminium erfüllt die 60 Photoresistverfahrens bearbeitbaren Metallschichten
Forderung a, b und c in nahezu idialer Weise. Es ist besteht, von denen die untere auf dem Halbleiterjedoch
nicht lötfähig, gestattet also keine großflächi- material aufliegende Metallschicht aus Molybdän
gen Kontakte und auch kein Anlöten von Drähten. oder Wolfram und die mittlere Schicht aus Eisen,
Außerdem reagiert es z.B. mit dem häufig verwen- Kobalt, Nickel, Mangan oder Chrom besteht und
deten Golddraht bei 200 bis 300° C, so daß die Bau- 6g daß die obere, äußere Schicht in an sich bekannter
elemente unbrauchbar werden können. Weise aus Edelmetall besteht. Ein Halbleiterbau-
Weiterhin kann bei Siliziumbauelementen eine element, auf das zur Herstellung eines Kontaktes
Schicht aus Nickel verwendet werden. Nickel erfüllt nacheinander drei Metallschichten aufgebracht sind,
3 4
ist zwar schon aus der französischen Patentschrift verdeckt werden. Daher darf die erste erfindungsge-1417
621 bekannt, jedoch enthält der Kontakt des mäße Schicht eine schwer verdampfbare Substanz
entsprechenden fertigen Bauelementes lediglich zwei sein. Die erfindungsgemäß vorgesehenen Metalle,
Metallschichten. Bei der Herstellung der Kontakte Molybdän (Mo) oder Wolfram (W), besitzen eine
des bekannten Halbleiterbauelementes wird zunächst 5 gegenüber dem Metall der Außenschicht (Edelmetall)
durch Temperaturbehandlung eine Platinschicht in hohe Sauerstoffaffinität.
das Halbleitermaterial eindiffundiert bzw. eingesin- Als zweite Schicht ist erfindungsgemäß ein Mate-
tert. Diese untere Metallschicht verschwindet dabei rial gewählt, das wesentlich leichter zu verdampfen
praktisch vollständig, und es bildet sich auf einem ist. Es soll nicht in unerwünschter Weise mit dem
Silizium-Halbleiterkörper eine Platin-Silicid-Schicht. io Halbleitermaterial oder dem Isoliermaterial reagie-Das
gilt nicht nur für freigelegte Halbleiterbereiche, ren; es braucht jedoch nicht besonders gut korrosionssondern
auch für SiO2-Flächen. Auf die Platin-Sili- fest und kontaktierbar zu sein.
cid-Schicht ist im Bekannten ein weiteres Metall, Nach letzteren Gesichtspunkten ist die dritte, obere
z. B. Titan, Tantal, Zirkon, Niob, Chrom, Vanadium Schicht ausgewählt worden, und zwar ohne Rückoder
Hafnium, gebracht. Auf der letzteren Metall- 15 sieht auf theoretisch mögliche Reaktionen mit dem
schicht können weitere Schichten aus Platin, Silber, Halbleitermaterial, da diese durch die darunterliegen-Nickel,
Palladium, Rhodium oder Gold als Kontakt- den zwei Schichten ausgeschlossen sind. Es sollen jemetall
liegen. Die französische Patentschrift 1417 621 doch keine Reaktionen mit der mittleren Schicht stattgibt
also weder einen Hinweis auf einen Kontakt aus finden, jedenfalls keine Reaktionen, die schädliche
drei verschieden wirkenden Metallschichten, noch auf 20 Auswirkungen auf die elektrischen oder mechanidie
erfindungsgemäße Kombination der Metalle. sehen Eigenschaften des Kontaktsystems haben. Die
Weiterhin ist dem Bekannten nicht zu entnehmen, Dicke der dritten Schicht kann entsprechend den Anwie
man ohne Temperaturbehandlung und Eindiffu- forderungen an die Längsleitfähigkeit parallel zur
sion bzw. Einsinterung von Platin als Unterschicht Halbleiterfläche (insbesondere bei integrierten Halbeinen
guten Metallhalbleiterkontakt erzeugen kann, 25 leiterschaltanordnungen) zwischen 0,1 und 1,5 μ Hewenn
erfindungsgemäß Molybdän oder Wolfram als gen, vorzugsweise 0,5 bis 1 μ. Dickere Schichten als
Unterschicht auf einen entartet dotierten Halbleiter 1,5 μ neigen meist zum Abblättern. Bei der Verwenaufgebracht
werden. Unter anderem bedeutet aber dung von Ag ist es zweckmäßig, die Temperatur des
gerade die Verwendung von Molybdän oder Wolfram Halbleiters während des Aufdampfens unterhalb
als Unterschicht eines Kontaktes aus drei überein- 30 200° C zu halten.
anderliegenden Metallschichten einen wertvollen Vorzugsweise wird der erfindungsgemäße Kontakt
technischen Fortschritt, denn dadurch wird gegen- dadurch hergestellt, daß die drei Schichten nacheinüber
dem Bekannten der Verfahrensschritt der Ein- ander durch Vakuumverdampfen oder Kathodendiffusion
bzw. Einsinterung von Platin gespart.. zerstäubung ohne Unterbrechung des Vakuums auf-
Bei der erfindungsgemäßen Kontaktfläche ist die 35 gebracht werden. Das Vakuum soll besonders des-Dicke
der unteren Schicht im allgemeinen kleiner halb nicht unterbrochen werden, damit sich nach dem
als 1 μ und beträgt vorteilhaft 0,01 bis 0,05 μ. Die Aufbringen der ersten bzw. zweiten Schicht auf diemittlere
Schicht ist in der Regel dicker als 0,05 μ. Es ser keine Oxydhaut oder eine sonstige Schicht, die
ist günstig, wenn sie eine Dicke zwischen 0,1 und die Haftfestigkeit der folgenden Schicht beeinträch-0,2
μ hat. 40 tigte, bilden kann. Um eine gute Haftfestigkeit zu er-
Die obere Schicht hat zweckmäßig eine Dicke zielen, ist es auch zweckmäßig, während des Aufzwischen
0,1 und 1,5 μ, insbesondere zwischen 0,5 bringens einer oder mehrerer, insbesondere der bei-
und 1 μ. Die Schichten können durch Aufdampfen, den unteren Metallschichten das Halbleitermaterial
durch Kathodenzerstäubung, galvanisch oder (in auf eine Temperatur zwischen etwa 200 und 500° C
einem Tauchbad) stromlos aufgebracht werden. Die 45 zu erwärmen.
Metallfolge des erfindungsgemäßen metallischen Kon- An Hand der nicht maßstabgetreuen Zeichnung
taktes ist in mehreren Variationen möglich und kann von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher
stets so gewählt werden, daß alle obigen Anforderen- erläutert; es zeigt
gen a bis e erfüllt werden. Ein Vorteil der erfindungs- F i g. 1 bis 3 eine Halbleiterscheibe, auf die in drei
gemäßen Dreifachschicht besteht darin, daß jedes 50 Verfahrensschritten die drei Metallschichten aufgeeinzelne
Metall nur noch wenige Forderungen zu er- bracht sind,
füllen hat. Nur noch die Forderung c, betreffend die Fig. 4 eine Halbleiterscheibe gemäß Fig. 3, auf
Verarbeitbarkeit mittels des Photoresistverfahrens, der ein Photoresistmuster erzeugt ist,
soll von allen drei Schichten erfüllt werden. Der Be- F i g. 5 eine auf der Ober- und Unterseite mit drei
reich der Halbleiterscheibe, auf dem die untere Me- 55 Metallschichten versehene Halbleiterscheibe,
tallschicht aufliegt, soll entartet dotiert sein, um den F i g. 1 zeigt eine Halbleiterscheibe 1 im Quer-
ohmschen Übergangswiderstand zwischen dem Halb- schnitt mit einer darauf aufgebrachten Metallschicht 2.
leitermaterial und dem Kontakt sehr klein, insbeson- Diese Metallschicht kann vor oder während des Aufdere
klein gegenüber dem Widerstand des Kontakt- bringens weiterer Metallschichten in den Halbleitermaterials
und der Anschlußleitungen, zu machen. 60 körper eingebrannt werden, so daß die Schicht fest
Gute Haftfestigkeit (Forderung b) am Halbleiter haftet. Die F i g. 2 und 3 zeigen zwei weitere Verfah-
bzw. dem Isoliermaterial soll nur noch die erste renschritte, in denen auf die Schicht 2 der Reihe nach
Schicht besitzen. Erfahrungsgemäß haften Metalle die Schichten 3 und 4 aufgebracht sind. Die beiden
untereinander stets gut, insbesondere, wenn sie ohne oberen Schichten werden im allgemeinen nicht einUnterbrechung
des Vakuums nacheinander aufge- 65 gebrannt.
dampft werden. Andere Forderungen entfallen für . . F i g. 4 zeigt eine Halbleiterscheibe gemäß F i g. 3,
die erste Schicht weitgehend. Sie kann sehr dünn sein, auf der ein Photoresistmuster 5 erzeugt ist. Bei einem
da Poren auf jeden Fall durch die zweite Schicht Ätzangriff auf die Oberfläche der Scheibe gemäß
F i g. 4 werden nur die Bereiche der Scheibe angegriffen, auf denen kein Photoresistlack liegt. Es können
so auf einem Halbleiterkörper voneinander getrennte und nur durch Halbleitermaterial verbundene
Kontakte erzeugt werden und auch eventuell im Halbleitermaterial vorhandene pn-Übergänge freigelegt
werden.
In Fig. 5 ist gezeigt, daß der erfindungsgemäße Kontakt auch auf beiden Flächen der Halbleiterscheiben
erzeugt werden kann. In der Figur sind die unteren Metallschichten 6 bis 8 z. B. ebenso und zugleich
aufgebracht zu denken wie die oberen drei Schichten 2 bis 4. In ähnlicher Weise kann die Halbleiterscheibe
auch an den Rändern kontaktiert werden. *5
In einem Ausführungsbeispiel wurde eine Siliziumscheibe nacheinander mit Molybdän, Nickel und Silber
beschichtet. Die Dicke der Molybdänschicht betrug etwa 0,05 μ. Während des Aufdampfens des Mo
war die Siliziumscheibe auf 300° C erhitzt. Während ao des Abkühlens der Siliziumscheibe wurde die Nickelschicht
aufgebracht. Sie hatte eine Dicke von 0,1 μ. Nach weiterem Absinken der Temperatur des Siliziums
— unter 200° C — wurde Silber bis zu einer Schichtdicke von 0,5 μ aufgedampft. Diese Schicht as
kann durch Photoresistverfahren, z. B. gemäß Fig. 4,
geätzt werden. Auf dem fertigen Kontakt können ohne Schwierigkeiten durch Thermokompression
Gold-, Silber- oder ähnliche Drähte befestigt werden. Die Kontaktierung durch Hart- oder Weichlötung ist
ebensogut möglich.
Claims (3)
1. Metallischer Kontakt auf einem mindestens bis zur Entartung dotierten Bereich eines Halbleiterbauelementes,
welcher zum Anbringen elektrischer Zuleitungen und/oder als leitende Verbindung einzelner Bereiche des Bauelementes vorgesehen
ist und auf dem dotierten Halbleitermaterial einen gegenüber dem Widerstand des Halblekermaterials vernachlässigbaren ohmschen
Übergangswiderstand besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt aus drei verschiedenen, übereinanderliegenden und mittels
des Photoresistverfahrens bearbeitbaren Metallschichten besteht, von denen die untere auf dem
Halbleitermaterial aufliegende Metallschicht aus Molybdän oder Wolfram und die mittlere Schicht
aus Eisen, Kobalt, Nickel, Mangan oder Chrom besteht und daß die obere, äußere Schicht in an
sich bekannter Weise aus Edelmetall besteht.
2. Metallischer Kontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der unteren
Schicht 0,01 bis 0,05 μ beträgt, daß die Dicke der mittleren Schicht 0,1 bis 0,2 μ beträgt und daß
die Dicke der oberen Schicht zwischen 0,1 und 1,5 μ liegt.
3. Verfahren zur Herstellung eines metallischen Kontaktes nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die drei Metallschichten nacheinander durch Vakuumverdampfung oder
Kathodenzerstäubung ohne Unterbrechung des Vakuums aufgebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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