Wäschezentrifuge Die bekannten Wäschezentrifugen, vor allem Haushaltwäschezentrifugen,
besitzen einen Antrieb, der das Aggregat auf eine in sehr engen Grenzen festliegende
Enddrehzahl bringt. Im allgemeinen ist im Interesse einer möglichst guten Entwässerung
eine hohe Fliehbeschleunigung -erwünscht, die aber besonders zum Schleudern sehr
feiner Textilgewebe zu groß sein kann. In der deutschen Patentschrift
1150 325 ist eine Wäschezentrifuge beschrieben, die auch mit niedrigerer
Drehzahl zu arbeiten gestattet, um eine Beschädigung von solchen feinen Geweben
zu verhindern. Bei dieser Wäschezentrifuge können durch einen vom Motorstrom beheizten
Bimetallschalter durch abwechselndes Ein- und Ausschalten unterhalb der Nenndrehzahl
liegende Drehzahlen eingestellt werden. Bei den verschiedenen, insbesondere zwei
einstellbaren Enddrehzahlen wird jeweils für längere Zeitdauern geschleudert. Textilgewebe
aus synthetischen Fasern dürfen aber beim Schleudern nicht zu stark entwässert werden,
da sonst bleibende Knitterfalten auftreten.Laundry centrifuge The known laundry centrifuges, especially household laundry centrifuges, have a drive that brings the unit to a final speed that is fixed within very narrow limits. In general, in the interest of the best possible dewatering, a high centrifugal acceleration is desirable, but it can be too great, especially for centrifuging very fine textile fabrics. In the German patent specification 1 150 325 a laundry centrifuge is described which also allows to work at a lower speed in order to prevent damage to such fine fabrics. In this laundry centrifuge, a bimetal switch heated by the motor current can be used to set speeds below the nominal speed by alternately switching it on and off. At the different, in particular two adjustable, final speeds, spinning takes place for longer periods of time. Textile fabrics made of synthetic fibers must not be drained too much during spinning, otherwise permanent creases will occur.
Die Erfindung betrifft eine Wäschezentrifuge mit von einem Motor angetriebenem
Schleuderaggregat für verschiedene, insbesondere zwei Betriebsarten des Schleuderns,
eine bei Nenndrehzahl und andere bis zu jeweils einer unterhalb der Nenndrehzahl
liegenden Drehzahl. Erfindungsgemäß ist ein bei einer niedrigeren Drehzahl mit dem
Schleuderaggregat in Resonanz schwingendes System, das als Signalgeber für das Abschalten
des Schleudermotors im Hochlauf wirkt, an der Wäschezentrifuge befestigt. Dadurch
wird erreicht, daß Stoffe aus synthetischen Fasern beim Schleudern nicht zu stark
entwässert werden, da die Zeit während des Hochlaufes bis zu der entsprechend einstellbaren
unterhalb der Nenndrehzahl liegenden Drehzahl so kurz bemessen werden kann, daß
keine bleibenden Knitterfalten auftreten können. Das Schwingersystem, das ist das
mit dem Schleuderaggregat in Resonanz schwingende System, kann durch ein sich selbst
haltendes Vibrationsrelais gebildet sein, das das Abschalten des Schleudermotors
bewirkt. Es kann dazu auch eine auf die entsprechende Drehzahl abgestimmte Zunge
dienen, die das Schwingersystem bildet und bei Resonanz mit dem Schleuderaggregat
einen Schwingungsausschlag zeigt, durch den das Erreichen der Resonanzdrehzahl erkennbar
ist.The invention relates to a laundry centrifuge driven by a motor
Spin unit for different, in particular two, spin modes,
one at rated speed and others up to one each below rated speed
lying speed. According to the invention is a at a lower speed with the
Centrifugal unit oscillating in resonance, which acts as a signal generator for switching off
of the centrifugal motor in the run-up acts, attached to the laundry centrifuge. Through this
it is achieved that fabrics made of synthetic fibers are not too strong when spun
dewatered, since the time during the run-up is up to the correspondingly adjustable
speed below the nominal speed can be dimensioned so short that
no permanent creases can occur. The oscillating system, that is it
System that vibrates in resonance with the centrifugal unit can be controlled by a self
be formed holding vibration relay that switches off the centrifugal motor
causes. A tongue that is matched to the corresponding speed can also be used for this purpose
which forms the oscillating system and when there is resonance with the centrifugal unit
shows an oscillation deflection by which the achievement of the resonance speed can be recognized
is.
Nach der Erfindung sind zwei Ausführungsformen von Wäschezentrifugen
möglich, die sich nur im Preis und im Bedienungskomfort unterscheiden. Das Schwingersystem,
also beispielsweise die abgestimmte Zunge, kann hinter einem Fenster an gut sichtbarer
Stelle des Maschinengehäuses oder des Deckels angebracht sein. Bei Erreichen der
Drehzahl ist an dem Schwingungsausschlag der Zunge für den Benutzer zu erkennen,
daß beim Schleudern von knitterempfindlichen Stoffen in diesem Zeitpunkt der Hauptschalter
der Maschine von Hand zu öffnen ist. Das abgegebene Signal kann auch ein akustisches
Signal sein. Bei einer selbsttätigen Wäschezentrifuge nach der Erfindung ist ein
den Schleudermotor selbsttätig abschaltendes Schwingersystem an der Wäschezentrifuge
befestigt.According to the invention are two embodiments of laundry centrifuges
possible, which differ only in price and ease of use. The oscillating system,
So, for example, the coordinated tongue can be more clearly visible behind a window
Place of the machine housing or the cover. Upon reaching the
The speed of rotation can be recognized by the user from the oscillation of the tongue,
that the main switch at this point in time when centrifuging crease-sensitive materials
the machine can be opened by hand. The signal emitted can also be an acoustic signal
Be signal. In an automatic laundry centrifuge according to the invention is a
the centrifuge system that automatically switches off the centrifugal motor
attached.
Wird die Wäschezentrifuge zum Schleudern von Wäsche benutzt, die nicht
knitterempfindlich ist, z. B. Weißwäsche, kann das Schwingersystem von einem Schalter
außer Funktion gesetzt werden oder das abgegebene Signal außer Acht bleiben, wodurch
die niedrigere Drehzahl beim Hochlaufen überfahren und die Nenndrehzahl erreicht
wird.If the laundry centrifuge is used to spin laundry that is not
is susceptible to creasing, e.g. B. white laundry, the oscillator system can be from a switch
are disabled or the output signal is disregarded, as a result of which
exceeded the lower speed when starting up and reached the nominal speed
will.
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch
dargestellt. Die das Schleudergut aufnehmende Schleudertrommel 1 wird von dem Motor
2 über die Antriebswelle 3 angetrieben. Dieses Schleuderaggregat ist durch elastische
Aufhängungen 20 an dem Zwischenboden 4 befestigt, wobei sich die Welle 3 bei Taumelbewegungen,
die durch eine Unwucht in der Schleudertrommel :t hervorgerufen werden können, im
Durchbruch 9 des Zwischenbodens 4
frei bewegen kann. Dieser Durchbruch
9 weist einen erhöhten Rand auf, durch den verhindert wird, daß abgeschleudertes
Wasser in den unteren Motorraum der Wäschezentrifuge gelangt. Der Zwischenboden
4 ist am Außenmantel 5 befestigt, wodurch die Kopplung zwischen dem Schleuderaggregat
und einem im Resonanzfall ansprechenden Schwingersystem 14 gegeben ist. Das
Schwingersystem 14 ist derart am Außenmantel 5 befestigt, daß z. B. ein von ihm
abgegebenes optisches Signal durch ein an gut sichtbarer Stelle des Maschinengehäuses
angebrachtes Fenster 10 beobachtet werden kann. Diese gut sichtbare
Stelle
liegt in der Figur am Deckrahmen 11. Das Schwingersystem 14 kann aber auch bei selbsttätiger
Abschaltung des Schleudermotors an beliebiger anderer Stelle an der Wäschezentrifuge
befestigt sein. Für die Standfestigkeit der Zentrifuge sorgen die mit Fußbefestigungen
7 am Außenmantel 5 angebrachten Füße 6. Durch den Auslauf 8 wird das abgeschleuderte
Wasser abgeleitet. Das Schleudergut selbst wird nach Öffnen des Deckels 13 durch
den Einfülltrichter 12 in die Schleudertrommel 1 eingefüllt bzw. nach dem Schleudern
in entsprechender Weise wieder herausgenommen.In the figure, an embodiment of the invention is shown schematically. The centrifugal drum 1, which receives the material to be centrifuged, is driven by the motor 2 via the drive shaft 3. This centrifugal unit is attached to the intermediate floor 4 by elastic suspensions 20, the shaft 3 being able to move freely in the opening 9 of the intermediate floor 4 in the event of tumbling movements that can be caused by an imbalance in the centrifugal drum. This opening 9 has a raised edge, which prevents thrown-off water from getting into the lower engine compartment of the laundry centrifuge. The intermediate floor 4 is attached to the outer casing 5, whereby the coupling between the centrifugal unit and an oscillating system 14 which responds in the case of resonance is given. The oscillating system 14 is attached to the outer shell 5 in such a way that, for. B. an optical signal emitted by it can be observed through a window 10 attached to a clearly visible point on the machine housing. This clearly visible point is located on the cover frame 11 in the figure. The oscillating system 14 can, however, also be attached to the laundry centrifuge at any other point when the centrifuge motor is switched off automatically. The feet 6 attached to the outer casing 5 with foot fastenings 7 ensure the stability of the centrifuge. The water thrown off is drained off through the outlet 8. After opening the cover 13, the material to be centrifuged is filled into the centrifugal drum 1 through the funnel 12 or, after centrifuging, removed again in a corresponding manner.