DE1283748B - Grossraumbunker - Google Patents
GrossraumbunkerInfo
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- DE1283748B DE1283748B DES99135A DES0099135A DE1283748B DE 1283748 B DE1283748 B DE 1283748B DE S99135 A DES99135 A DE S99135A DE S0099135 A DES0099135 A DE S0099135A DE 1283748 B DE1283748 B DE 1283748B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G3/00—Storing bulk material or loose, i.e. disorderly, articles
- B65G3/04—Storing bulk material or loose, i.e. disorderly, articles in bunkers, hoppers, or like containers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Großraumbunker Die Erfindung betrifft einen zylindrischen Großraumbunker mit einem kegelförmigen, mit seiner Kegelspitze nach oben weisenden Boden. Der kegelförmige Boden hat die Aufgabe, eine möglichst vollkommene Entleerung des Bunkers zu gewährleisten.
- Bei einem bekannten Großraumbunker dieser Art befindet sich unter dem eigentlichen Bunkerraum ein zweiter Raum mit ebenem Boden, der auf seiner ganzen Oberfläche verteilte Auslaßöffnungen aufweist.
- Ein anderer bekannter Bunker für Schüttgut ist in Umfangs- und Radialrichtung mit zahlreichen Auslaßöffnungen ausgestattet. Für die Förderung des Bunkergutes ist ein Rutschensystem vorgesehen, das in ein ringförmiges Förderband einmündet. Die Ausrüstung von Großraumbunkern mit Rutschen als Förderelement hat den Nachteil, daß infolge der erforderlichen Neigung der Rutschen die Bauhöhe groß wird.
- Eine bekannte Möllerbunkeranlage weist mehrere ringförmig angeordnete Einzelbunker auf, die ebenfalls eine große Bauhöhe erfordern, denn die Einzelbunker haben keinen kegelförmigen Unterteil, dessen Spitze nach oben gerichtet ist. Dreh- und kippbar angeordnete Förderbänder dienen zur Beschickung der Bunkeranlage und einzelner Öfen. Bei Bunkern dieser Bauart ist es nicht möglich, das Bunkergut aus einer Mehrzahl von Bunkerauslauföffnungen mit Hilfe einer einzigen, von außen nach innen arbeitenden, drehbaren Fördereinrichtung auszutragen.
- Es ist eine Vorrichtung zur Entnahme von Schüttgut bekannt, die nach Art eines Räumgeräts Schüttgut von Halden aufnehmen und auf ein oder zwei stationäre Förderbänder aufgeben kann.
- Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen Großraumbunker eingangs genannter Art mit geringer Bauhöhe zu schaffen, der eine einzige, in der Höhe möglichst wenig Raum beanspruchende Austragseinrichtung aufweist, mit der mehrere Auslaßöffnungen des Bunkers zu bedienen sind.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist der zylindrische Großraumbunker eingangs genannter Art dadurch gekennzeichnet, daß der kegelförmige Boden sich in die untere Öffnung einer kegelförmigen, sich nach unten verjüngenden Bunkerwandung erstreckt, daß im Bereich der Schnittlinie der beiden Kegel in Abständen Auslauföffnungen angeordnet sind und daß eine um die Mittelachse der beiden Kegel drehbare, radial gerichtete, von außen in Richtung zur Mittelachse fördernde Abzugseinrichtung vorgesehen ist.
- Da sich bei einem erfindungsgemäßen Großraum- bunker die Abzugseinrichtung im Raum unter dem kegelförmigen Boden befindet, erhält man eine geringe Bauhöhe, zumal die Abzugseinrichtung selbst, da sie als Radialförderer arbeitet, nur eine geringe Bauhöhe benötigt. Wegen der Drehbarkeit der Abzugs einrichtung können mit ihr praktisch beliebig viele Auslauföffnungen bedient werden.
- Um die Zwischenräume zwischen den Auslauföffnungen mit Sicherheit entleeren zu können, sind in den ringkegeligen Raum zwischen den Auslauföffnungen bevorzugte, an sich bekannte, satteldachartige Einbauten vorgesehen.
- Soll ein erfindungsgemäßer Großraumbunker als Mehrzellenbunker verwendet werden, so wird bevorzugt der Innenraum des Bunkers zwischen den Auslauföffnungen durch an sich bekannte Zwischenwände unterteilt.
- Die Erfindung wird im folgenden an zwei Ausführungsbeispielen, unter Hinweis auf die Zeichnungen, beschrieben. Es zeigt F i g. 1 den Unterteil eines erfindungsgemäßen Großraumbunkers im Axialschnitt, Fig. 2 einen erfindungsgemäßen, mit satteldachförmigen Einbauten zwischen seinen Auslauföffnungen versehenen Großraumbunker im Axialschnitt; F i g. 3 den Bunker nach F i g. 2 im Querschnitt über seinen sattelförmigen Einbauten.
- Gleiche Bezugsziffern bezeichnen gleichartige Elemente.
- Der Großraumbunker weist im unteren Teil eine sich konisch verjüngende Wandung 1 auf, in deren Öffnung sich ein mit der Spitze nach oben gerichteter, kegelförmiger Boden 4 erstreckt. Nächst der Schnittlinie zwischen den Kegeln 1 und 4 sind im Boden4 in Umfangsabständen Auslauföffnungen 3 vorgesehen, die je mit einem Verschluß 5 und einer Dichtklappe 7 versehen sind. Zur Abförderung von aus den einzelnen Auslauföffnungen 3 austretendem Gut ist auf einem Tragrahmen 11 eine Abzugseinrichtung 9, z. B. ein endloses Band oder ein Schwingförderer, vorgesehen, die radial von der jeweiligen Auslauföffnung 3 in Richtung der Bunkermittelachse fördert, wo das Gut zentral auf einen Förderer 23 gebracht wird, der wiederum radial nach außen fördert.
- Der Tragrahmen 11 weist ein zentrisches Drehlager 15 auf und ist an seinem radial äußeren Ende mit Hilfe von Laufrädern 13 auf einer Ringschiene 17 geführt. Die Ringschiene liegt auf der Innenseite des Bunkerfundamentes 19.
- Das aus der jeweiligen Auslauföffnung 3 ausfließende Gut wird von der Abzugseinrichtung 9 in Richtung zur Bunkerachse gefördert, wo es z. B. durch ein Rohr auf den radial nach außen führenden Förderer 23 gelangt.
- Der Förderer 23 ist feststehend. An Stelle des Förderers 23 können auch Behälter, Fahrzeuge, Kübel od. dgl. im Bereich des Drehlagers 15 diskontinuierlich beschickt werden Die ganze Einrichtung ist normalenveise gas- und staubdicht ausgebildet. Das Gut kann gegebenenfalls unter Deckgas gelagert, abgezogen und abgefördert werden.
- Falls die gas- und staubdjchte Ausbildung nicht erforderlich ist, kann auf die Dichtklappe 7 verzichtet werden und an Stelle der geschlossen ausgebildeten Abzugseinrichtung eine offene Abzugseinrichtung verwendet werden.
- Um auch die Zwischenräume zwischen den Auslauföffnungen 3 vollkommen zu entleerten2 sind bei der Ausführungsform nach den F i g. 2 und 3 in dem Ringkegelraum der beiden sich schneidenden Kegel 1 und 4 dachförmige Einsätze 25 vorgesehen, deren Giebel oben und deren Unterseiten jeweils nächst benachbarten Auslaßöffnungen 3 liegen. Durch Einbau von Zwischenwänden 27 ist der Bunker als Mehrzellenbunker ausgebildet.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1¢ Zylindrischer Großraumbunker mit einem kegelförmigen, mit seiner Kegelspitze nach oben weisenden Boden, dadurch gekennzeichn e t, daß der kegelförmige Boden (4) sich in die untere Öffnung einer kegelförmigen, sich nach unten verjüngenden Bunkerwandung (1) erstreckt, daß im Bereich der Schnittlinie der beiden Kegel (1 und 4) in Abständen Auslauföffnungen (3) angeordnet sind und daß eine um die Mittelachse der beiden Kegel (1 und 4) drehbare, radial gerichtete, von außen in Richtung zur Mittelachse fördernde Abzugseinrichtung (9) vorgesehen ist.
- 2 Zylindrischer Großraumbunker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ringkegeligen Rapm zwischen den Auslauföffnungen (3) an sich bekannte satteldachartige Einbauten (25) vorgesehen sind.
- 3. Zylindrischer Großraumbunker nach Anaspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Bunkers zwischen den Auslauföffnungen (3) durch an sich bekannte Zwischenwände (27) unterteilt ist.In Betracht gezogene Druck schriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 076 157; USA.-Patentschüff Nr, 1 313 in52.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES99135A DE1283748B (de) | 1965-08-30 | 1965-08-30 | Grossraumbunker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES99135A DE1283748B (de) | 1965-08-30 | 1965-08-30 | Grossraumbunker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1283748B true DE1283748B (de) | 1968-11-21 |
Family
ID=7522001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES99135A Pending DE1283748B (de) | 1965-08-30 | 1965-08-30 | Grossraumbunker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1283748B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19638986B4 (de) * | 1996-09-23 | 2007-02-01 | Karl Von Wedel | Vorrichtung zum Ausschleusen von Schüttgut aus einer druckbeaufschlagten Kammer |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1313352A (en) * | 1918-12-18 | 1919-08-19 | Internat Conveyor Corp | Reclaiming and conveying apparatus. |
| DE1076157B (de) * | 1958-07-04 | 1960-02-25 | Demag Ag | Moellerbunkeranlage |
-
1965
- 1965-08-30 DE DES99135A patent/DE1283748B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1313352A (en) * | 1918-12-18 | 1919-08-19 | Internat Conveyor Corp | Reclaiming and conveying apparatus. |
| DE1076157B (de) * | 1958-07-04 | 1960-02-25 | Demag Ag | Moellerbunkeranlage |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19638986B4 (de) * | 1996-09-23 | 2007-02-01 | Karl Von Wedel | Vorrichtung zum Ausschleusen von Schüttgut aus einer druckbeaufschlagten Kammer |
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