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DE1283681B - Hubschrauber zur Bekaempfung von Braenden aus der Luft - Google Patents

Hubschrauber zur Bekaempfung von Braenden aus der Luft

Info

Publication number
DE1283681B
DE1283681B DEB61662A DEB0061662A DE1283681B DE 1283681 B DE1283681 B DE 1283681B DE B61662 A DEB61662 A DE B61662A DE B0061662 A DEB0061662 A DE B0061662A DE 1283681 B DE1283681 B DE 1283681B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extinguishing agent
helicopter
rotor
nozzles
agent nozzles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB61662A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Richter
Ludwig Scheichl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Federal Government of Germany
Original Assignee
Federal Government of Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Federal Government of Germany filed Critical Federal Government of Germany
Priority to DEB61662A priority Critical patent/DE1283681B/de
Publication of DE1283681B publication Critical patent/DE1283681B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/16Dropping or releasing powdered, liquid, or gaseous matter, e.g. for fire-fighting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Hubschrauber zur Bekämpfung von Bränden aus der Luft Die Erfindung betrifft einen Hubschrauber zur Bekämpfung von Bränden aus der Luft, der einen oder mehrere Löschmittelbehälter mit sich führt.
  • Es ist bereits bekannt, daß ein Hubschrauber zur Bekämpfung von Bränden einen Behälter für unter Druck stehendes Löschmittel an einem langen Seil hängend mit sich zu dem zu bekämpfenden Brandgebiet führt und dort nach Betätigung einer Auslösevorrichtung für den Löschmittelausstoß über dem Brandherd schwebt, während das Löschmittel aus mehreren am Umfang des Löschmittelbehälters angeordneten Düsen in weitem Bogen und infolge einer auftretenden Drehbewegung des Löschmittelbehälters gleichmäßig über einen relativ großen Bereich des Brandgebietes gesprüht wird. Bei einem derartig weitflächig erfolgenden Löschmitteleinsatz ist jedoch eine gezielte Brandbekämpfung, bei der mit einer gegebenen Löschmittelmen,ge der größtmögliche Löscherfolg erzielt wird, nicht möglich. Dies gilt besonders dann, wenn pulverförmige Löschmittel zum Einsatz kommen sollen, wie dies beispielsweise bei der Bekämpfung von Kraftstoffbränden nach Flugzeugunfällen auf Flugplätzen vielfach der Fall ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hubschrauber zur Bekämpfung von Bränden aus der Luft, der einen oder mehrere Löschmittelbehälter mit sich führt, so auszubilden, daß mit ihm unabhängig von der Art des verwendeten Löschmittels eine gezielte Brandbekämpfung möglich ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß mit dem Löschmittelbehälter bzw. mit den Löschmittelbehältern mehrere Lösehmitteldüsen in Verbindung stehen, die am Rumpf des Hubschraubers in einer horizontalenEbene und in gleichemAbstand von derDrehachse des Rotors derart abwärts gerichtet angeordnet sind, daß das aus jeder Löschmitteldüse austretende Löschmittel in den zylindrischen und senkrecht nach unten gerichteten Teil des Rotorabwindes gelangt und von diesem geschlossen auf einen Brandherd geführt werden kann. Hierdurch wird erreicht, daß das gesamte aus den Lösehmitteldüsen austretende Löschmittel unmittelbar unter dem jeweiligen Standpunkt des Hubschraubers in dem engen Bereich, der durch den zylindrischen und senkrecht nach unten gerichteten Teil des Rotorabwindes umgrenzt wird, unter Erreichung eines größtmöglichen Löscherfolges gezielt zum Einsatz kommt, und zwar auch dann, wenn pulverförmige Lösehmittel zur Brandbekämpfung verwendet werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Hubschraubers nach der Erfindung beträgt der Abstand der Löschmitteldüsen von der Drehachse des Rotors etwa das 0,6- bis 0,8fache des Rotorradius und sind die Löschmitteldüsen unter einem Winkel von etwa 60 bis 70° gegen die Drehachse des Rotors geneigt angeordnet. Diese Anordnung und Neigung der Düsen hat sich als besonders geeignet für die Erfassung und Führung der Löschmittelstrahle durch den Rotorabwind erwiesen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Hubschraubers nach der Erfindung besteht darin, daß am Rumpf des Hubschraubers außer den in gleichem Abstand von der Drehachse des Rotors angeordneten Löschmitteldüsen zusätzlich noch mehrere senkrecht abwärts gerichtete Löschmitteldüsen angeordnet sind. Diese zusätzlichen Löschmitteldüsen können zum Schutz des Hubschraubers selbst eingesetzt werden, wenn er sehr dicht über dem Brandherd schwebt. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die zusätzlich angeordneten, senkrecht abwärts gerichteten Löschmitteldüsen so weit nach unten ausfahrbar sind, daß sie in den unmittelbar unter dem Hubschrauber sich trichterförmig verengenden Teil des Rotorabwindes hineinreichen. Auf diese Weise können die nach unten gerichteten Löschmitteldüsen außer zum Selbstschutz des Hubschraubers auch zur Brandbekämpfung eingesetzt werden.
  • Bei dem Hubschrauber nach der Erfindung können die eigentlichen Löschmitteldüsen allseitig schwenkbar und/oder ebenfalls ausfahrbar am Rumpf des Hubschraubers angeordnet sein, wodurch der Löschmitteleinsatz besser den jeweils auftretenden Gegebenheiten entsprechend gesteuert werden kann.
  • Auch kann es vorteilhaft sein, an den Austrittsöffnungen der Löschmitteldüsen sich trichterförmig erweiternde Ansätze anzuordnen, um eine gleichmäßige Verteilung des Lösehmittels innerhalb des Rotorabwindes zu erreichen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Hubschrauber zur Bekämpfung von Bränden aus der Luft, der einen oder mehrere Löschmittelbehälter mit sich führt, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Löschmittelbehälter bzw. mit den Löschmittelbehältern mehrere Löschmitteldüsen in Verbindung stehen, die am Rumpf des Hubschraubers in einer horizontalen Ebene und in ,gleichem Abstand von der Drehachse des Rotors derart abwärts gerichtet angeordnet sind, daß das aus jeder Löschmitteldüse austretende Löschmittel in den zylindrischen und senkrecht nach unten gerichteten Teil des Rotorabwindes gelangt und von diesem geschlossen auf einen Brandherd gefördert werden kann.
  2. 2. Hubschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Löschmitteldüsen von der Drehachse des Rotors etwa das 0,6- bis 0,8fache des Rotorradius beträgt und die Löschmitteldüsen unter einem Winkel von etwa 60 bis 70° gegen die Drehachse des Rotors geneigt angeordnet sind.
  3. 3. Hubschrauber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rumpf des Hubschraubers außer den in gleichem Abstand von der Drehachse des Rotors angeordneten Löschmitteldüsen zusätzlich noch mehrere senkrecht abwärts gerichtete Löschmitteldüsen angeordnet sind.
  4. 4. Hubschrauber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlich angeordneten, senkrecht abwärts gerichteten Löschmitteldüsen so weit nach unten ausfahrbar sind, daß sie in den unmittelbar unter dem Hubschrauber sich trichterförmig verengenden Teil des Rotorabwindes hineinreichen.
  5. 5. Hubschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentlichen Löschmitteldüsen ..allseitig schwenkbar und/oder ebenfalls ausfahrbar am Rumpf des Hubschraubers angeordnet sind.
  6. 6. Hubschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Aus= trittsöffnungen der Löschmitteldüsen sich trichterförmig erweiternde Ansätze angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA: Patentschrift Nr. 2 779 421; »Luftfahrttechnik«, 1956, Heft 11, S. III; »Fire Engineering«, 1960, Heft 10, S. 948.
DEB61662A 1961-03-13 1961-03-13 Hubschrauber zur Bekaempfung von Braenden aus der Luft Pending DE1283681B (de)

Priority Applications (1)

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DE1283681B true DE1283681B (de) 1968-11-21

Family

ID=6973277

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DEB61662A Pending DE1283681B (de) 1961-03-13 1961-03-13 Hubschrauber zur Bekaempfung von Braenden aus der Luft

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DE (1) DE1283681B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5632340A (en) * 1993-05-05 1997-05-27 Sundholm; Goeran Equipment for fighting fire with liquid from hydraulic accumulators in a suspension structure

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2779421A (en) * 1954-06-04 1957-01-29 James H Rust Aerial fire extinguisher

Patent Citations (1)

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