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DE128351C - - Google Patents

Info

Publication number
DE128351C
DE128351C DE1901128351D DE128351DD DE128351C DE 128351 C DE128351 C DE 128351C DE 1901128351 D DE1901128351 D DE 1901128351D DE 128351D D DE128351D D DE 128351DD DE 128351 C DE128351 C DE 128351C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beak
mefskluppe
rule
movable
division
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1901128351D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE128351C publication Critical patent/DE128351C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0035Measuring of dimensions of trees

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Mefskluppen zum Messen gröfserer Durchmesser, z. B. von Rundhölzern, Bäumen u. s. w\, sind infolge ihrer Gröfse und ihres Gewichts unhandlich und unbequem beim Gebrauch als auch beim Transport.
Die vorliegende Mefskluppe ist nun aus einem nach Art der gewöhnlichen Gliedermafsstäbe gestalteten, zusammenlegbaren Mafsstab gebildet, von dem ein Theil der Glieder derart senkrecht zu den anderen Gliedern ein- und festgestellt werden kann, dafs er den einen Schnabel der Kluppe bildet, während der andere Schnabel von einem zweiten, in gleicher Weise zusammenlegbaren Gliederstab gebildet wird, der auf dem anderen Gliederstab verschiebbar und feststellbar ist. Diese Feststellvorrichtung bildet einen Theil der Erfindung.
Eine in dieser Weise gestaltete Mefskluppe nimmt nicht mehr Raum ein als zwei gewöhnliche Gliedermafsstäbe, und trotzdem kann man mit derselben die stärksten Bäume oder dergl. in Bezug auf ihre Dicke und Höhe messen. Die Gebrauchsfähigkeit des verwendeten Mafsstabes als Längenmafs wird dabei in keiner Weise beeinträchtigt.
Hierdurch unterscheidet sich die vorliegende Einrichtung von den ebenfalls aus einem Gliedermafsstab und einem Hilfsstab gebildeten bekannten Mefskluppen, bei welchen die Kluppe durch eigenartiges Zusammenlegen des Mafsstabes und durch Anbringung eines besonders getheilten Hilfsstabes gebildet wird. Derartige Kluppen, haben nur eine sehr begrenzte Oeffnungsweite und aufserdem tritt der Hilfsstab beim Nähern der Kluppenschnäbel in den Raum zwischen denselben, wodurch die Gebrauchsfähigkeit der Kluppe wesentlich beeinträchtigt wird.
Die vorliegende Mefskluppe zeigt diese Mängel nicht. Ihre Schnabellänge sowohl wie die Oeffnungsweite sind lediglich durch die Länge des. verwendeten Mafsstabes begrenzt, können also allen Verhältnissen bequem angepafst werden, es ist auch keine besondere Theilung erforderlich und der Raum zwischen den Schnäbeln wird nicht durch den Hilfsstab verengt, kann also voll ausgenutzt werden.
Auf der Zeichnung ist die Mefskluppe in Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt die Feststellvorrichtung des beweglichen Schnabels besonders.
Die Kluppe besteht aus einem gewöhnlichen Gliedermafsstab α von beliebiger Länge mit Federvorrichtung.
An einem der Glieder, bei dem dargestellten Beispiel an dem dritten Gliede, ist ein drehbarer Arm b vorgesehen, dessen Zapfen c in ein Loch des vierten Gliedes einschnappt, wenn die drei Glieder senkrecht zu den anderen Gliedern eingestellt werden. In dieser Stellung bilden die drei ersten Glieder den einen Schnabel d der Mefskluppe. Selbstverständlich kann die Zahl, der zur Bildung des festen Schnabels d dienenden Glieder eine beliebige sein. In den ! meisten Fällen dürften aber, drei Glieder für die. vorkommenden Bautndurchmesser genügen.
Auf der einen Seite ist der Mafsstab a in der gewöhnlichen Weise von einem Ende bis zum anderen durchgetheilt. Die andere Seite dagegen erhält die Kluppentheilung, die von der senkrechten Innenlinie des hochgeklappten Gliederschnabels an beginnt.
Der bewegliche Schnabel ist ebenfalls aus einem Gliederstab/ gebildet, der auch mit Theilung versehen sein und einen Mafsstab bilden kann.
An demselben ist eine Blattfeder g vorgesehen, deren freies Ende eine mit zwei senkrecht, aufgebogenen Gabelarmen h versehene Platte i trägt. Die Enden der Platte i sind aufgebogen. Die Gabelarme h bilden in Verbindung mit der Platte i die Führung für den beweglichen Schnabel/" auf dem Mafsstab a. Wenn man die Blattfeder g an den Stab f herandrückt, wie Fig. 3 zeigt, so wird der bewegliche Schnabel/" an dem Mafsstab α festgeklemmt, indem der letztere gegen die Stirnfläche χ des einen Gliedes des Schnabels f gedruckt wird (Fig. 3), und man kann an der Innenkante des Schnabels f auf der Theilung des Mafsstabes α den Durchmesser des Baumes sofort ablesen.
Die dargestellte Feststellvorrichtung hat den Vorzug, dafs man den beweglichen Schnabel an jeder beliebigen Stelle des Gliedermafsstabes a, also auch an den Zusammensetzungsstellen desselben feststellen kann. Die mit den aufgebogenen Enden versehene Platte i ermöglicht es, dafs die Unebenheiten der zusammengenieteten Stellen leicht überwunden werden und die Feststellung und Lösung sehr leicht und rasch erfolgen können.
Man kann den beweglichen Schnabel auch einfach nach Zurückbiegen der Feder g auf den Gliedermafsstab seitlich aufbringen, braucht den Schnabel also nicht erst vom Ende des Mafsstabes her aufzuschieben.
Die Klemmvorrichtung kann natürlich mit der Feder g aus einem. Stück bestehen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Aus einem Gliedermafsstab und Hilfsstab gebildete Mefskluppe, besonders zum Messen von Bäumen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Theil der Glieder eines Gliedermafsstabes (a), der auf der einen Seite eine für die Kluppenmessung dienende Theilung und auf der anderen Seite die gewöhnliche Theilung trägt, senkrecht zu den anderen festgestellt, den festen Schnabel (d) der Kluppe bildet, während der bewegliche Schnabel von einem zweiten Gliederstab (f) gebildet wird, der auf dem Mafsstab (a) verschiebbar und feststellbar ist.
2. Ausführung der zusammenlegbaren Mefskluppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der bewegliche Schnabel (f) durch eine an diesem vorgesehene Blattfeder (g) mit den Mafsstab (a) umfassenden und sich daran führenden Armen (h) feststellbar'ist, die beim Andrücken der Feder (g) den Schnabel (f) an dem Mafsstab (a) festklemmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901128351D 1901-03-28 1901-03-28 Expired DE128351C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE128351T 1901-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE128351C true DE128351C (de) 1902-02-15

Family

ID=33546418

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1901128351D Expired DE128351C (de) 1901-03-28 1901-03-28

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE128351C (de)

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