DE128351C - - Google Patents
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- Germany
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- beak
- mefskluppe
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- movable
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- 210000003323 beak Anatomy 0.000 description 17
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000009877 rendering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/0035—Measuring of dimensions of trees
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Botany (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Mefskluppen zum Messen gröfserer Durchmesser, z. B. von Rundhölzern,
Bäumen u. s. w\, sind infolge ihrer Gröfse und ihres Gewichts unhandlich und unbequem beim
Gebrauch als auch beim Transport.
Die vorliegende Mefskluppe ist nun aus einem nach Art der gewöhnlichen Gliedermafsstäbe
gestalteten, zusammenlegbaren Mafsstab gebildet, von dem ein Theil der Glieder
derart senkrecht zu den anderen Gliedern ein- und festgestellt werden kann, dafs er den einen
Schnabel der Kluppe bildet, während der andere Schnabel von einem zweiten, in gleicher
Weise zusammenlegbaren Gliederstab gebildet wird, der auf dem anderen Gliederstab verschiebbar
und feststellbar ist. Diese Feststellvorrichtung bildet einen Theil der Erfindung.
Eine in dieser Weise gestaltete Mefskluppe nimmt nicht mehr Raum ein als zwei gewöhnliche
Gliedermafsstäbe, und trotzdem kann man mit derselben die stärksten Bäume oder dergl.
in Bezug auf ihre Dicke und Höhe messen. Die Gebrauchsfähigkeit des verwendeten Mafsstabes
als Längenmafs wird dabei in keiner Weise beeinträchtigt.
Hierdurch unterscheidet sich die vorliegende Einrichtung von den ebenfalls aus einem
Gliedermafsstab und einem Hilfsstab gebildeten bekannten Mefskluppen, bei welchen die Kluppe
durch eigenartiges Zusammenlegen des Mafsstabes und durch Anbringung eines besonders
getheilten Hilfsstabes gebildet wird. Derartige Kluppen, haben nur eine sehr begrenzte Oeffnungsweite
und aufserdem tritt der Hilfsstab beim Nähern der Kluppenschnäbel in den Raum zwischen denselben, wodurch die Gebrauchsfähigkeit
der Kluppe wesentlich beeinträchtigt wird.
Die vorliegende Mefskluppe zeigt diese Mängel nicht. Ihre Schnabellänge sowohl wie die
Oeffnungsweite sind lediglich durch die Länge des. verwendeten Mafsstabes begrenzt, können
also allen Verhältnissen bequem angepafst werden, es ist auch keine besondere Theilung erforderlich
und der Raum zwischen den Schnäbeln wird nicht durch den Hilfsstab verengt, kann also voll ausgenutzt werden.
Auf der Zeichnung ist die Mefskluppe in Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2 in Oberansicht
dargestellt. Fig. 3 zeigt die Feststellvorrichtung des beweglichen Schnabels besonders.
Die Kluppe besteht aus einem gewöhnlichen Gliedermafsstab α von beliebiger Länge mit
Federvorrichtung.
An einem der Glieder, bei dem dargestellten Beispiel an dem dritten Gliede, ist ein drehbarer
Arm b vorgesehen, dessen Zapfen c in ein Loch des vierten Gliedes einschnappt,
wenn die drei Glieder senkrecht zu den anderen Gliedern eingestellt werden. In dieser Stellung
bilden die drei ersten Glieder den einen Schnabel d der Mefskluppe. Selbstverständlich kann
die Zahl, der zur Bildung des festen Schnabels d dienenden Glieder eine beliebige sein. In den
! meisten Fällen dürften aber, drei Glieder für die. vorkommenden Bautndurchmesser genügen.
Auf der einen Seite ist der Mafsstab a in der gewöhnlichen Weise von einem Ende bis
zum anderen durchgetheilt. Die andere Seite dagegen erhält die Kluppentheilung, die von
der senkrechten Innenlinie des hochgeklappten Gliederschnabels an beginnt.
Der bewegliche Schnabel ist ebenfalls aus einem Gliederstab/ gebildet, der auch mit
Theilung versehen sein und einen Mafsstab bilden kann.
An demselben ist eine Blattfeder g vorgesehen, deren freies Ende eine mit zwei senkrecht,
aufgebogenen Gabelarmen h versehene Platte i trägt. Die Enden der Platte i sind
aufgebogen. Die Gabelarme h bilden in Verbindung mit der Platte i die Führung für den
beweglichen Schnabel/" auf dem Mafsstab a.
Wenn man die Blattfeder g an den Stab f herandrückt, wie Fig. 3 zeigt, so wird der
bewegliche Schnabel/" an dem Mafsstab α festgeklemmt,
indem der letztere gegen die Stirnfläche χ des einen Gliedes des Schnabels f gedruckt
wird (Fig. 3), und man kann an der Innenkante des Schnabels f auf der Theilung
des Mafsstabes α den Durchmesser des Baumes sofort ablesen.
Die dargestellte Feststellvorrichtung hat den Vorzug, dafs man den beweglichen Schnabel
an jeder beliebigen Stelle des Gliedermafsstabes a, also auch an den Zusammensetzungsstellen desselben feststellen kann. Die mit den
aufgebogenen Enden versehene Platte i ermöglicht es, dafs die Unebenheiten der zusammengenieteten
Stellen leicht überwunden werden und die Feststellung und Lösung sehr
leicht und rasch erfolgen können.
Man kann den beweglichen Schnabel auch einfach nach Zurückbiegen der Feder g auf
den Gliedermafsstab seitlich aufbringen, braucht den Schnabel also nicht erst vom Ende des
Mafsstabes her aufzuschieben.
Die Klemmvorrichtung kann natürlich mit der Feder g aus einem. Stück bestehen.
Claims (2)
1. Aus einem Gliedermafsstab und Hilfsstab gebildete Mefskluppe, besonders zum Messen
von Bäumen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Theil der Glieder eines Gliedermafsstabes
(a), der auf der einen Seite eine für die Kluppenmessung dienende Theilung und
auf der anderen Seite die gewöhnliche Theilung trägt, senkrecht zu den anderen
festgestellt, den festen Schnabel (d) der Kluppe bildet, während der bewegliche
Schnabel von einem zweiten Gliederstab (f) gebildet wird, der auf dem Mafsstab (a)
verschiebbar und feststellbar ist.
2. Ausführung der zusammenlegbaren Mefskluppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs der bewegliche Schnabel (f) durch eine an diesem vorgesehene Blattfeder
(g) mit den Mafsstab (a) umfassenden und sich daran führenden Armen (h) feststellbar'ist,
die beim Andrücken der Feder (g) den Schnabel (f) an dem Mafsstab (a) festklemmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE128351T | 1901-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128351C true DE128351C (de) | 1902-02-15 |
Family
ID=33546418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1901128351D Expired DE128351C (de) | 1901-03-28 | 1901-03-28 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE128351C (de) |
-
1901
- 1901-03-28 DE DE1901128351D patent/DE128351C/de not_active Expired
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