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DE1283301B - Einrichtung zur Doppelausnutzung einer an sich fuer NF-Betrieb bestimmten Teilnehmerleitung - Google Patents

Einrichtung zur Doppelausnutzung einer an sich fuer NF-Betrieb bestimmten Teilnehmerleitung

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Publication number
DE1283301B
DE1283301B DE1966S0105201 DES0105201A DE1283301B DE 1283301 B DE1283301 B DE 1283301B DE 1966S0105201 DE1966S0105201 DE 1966S0105201 DE S0105201 A DES0105201 A DE S0105201A DE 1283301 B DE1283301 B DE 1283301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
subscriber
pulse
terminal
subscriber line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966S0105201
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Mar Christiansen
Kurt Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES98945A external-priority patent/DE1259398B/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0105201 priority Critical patent/DE1283301B/de
Publication of DE1283301B publication Critical patent/DE1283301B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B14/00Transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B14/02Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B14/00Transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B14/02Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation
    • H04B14/026Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation using pulse time characteristics modulation, e.g. width, position, interval

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
/ SiSUOTHEK \
Int. α.:
H04m
Deutsche KI.: 21 a3 - 46/01
Nummer: 1283 301
Aktenzeichen: P 12 83 301.1-31 (S 105201)
Anmeldetag: 4. August 1966
Auslegetag: 21. November 1968
CO
CO
CO
(NI
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Doppelausnutzung einer an sich für NF-Betrieb bestimmten Teilnehmerleitung (NF-Station) in einer Fernmelde-, insbesondere in einer Fernsprechanlage, bei der eine Pulsmodulationseinrichtung in der Weise vorgesehen ist, daß an die normale NF-Teilnehmerleitung sowohl amtsseitig als auch teilnehmerseitig je ein Pulsmodulations- als auch Demodulationsgerät (PM-Station) eingeschaltet ist, jeweils unter Einfügung eines Hochpaß-Tiefpaß-Filters zur Auftrennung von PM-Weg und NF-Weg, bei der die amtsseitige Endstelle ständig über die Teilnehmerleitung an die teilnehmerseitige Endstelle Impulse sendet, die zur Erzeugung der zu modulierenden Impulse für die Übertragung in Gegenrichtung ausgenutzt werden können, und bei der die amtsseitige Demodulationseinrichtung ein die empfangenen phasenmodulierten Impulse in dauermodulierte Impulse umformender Modulationswandler mit je einem Eingang für die empfangenen phasenmodulierten Impulse und die die dauermodulierten Impulse auslösenden amtsseitig ausgesendeten Impulse ist.
Eine derartige Einrichtung ist Gegenstand des Hauptpatentes. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß mit sehr geringem Aufwand praktisch jede NF-Teilnehmerleitung in einem Fernsprechnetz für zwei Teilnehmer gleichzeitig ausgenutzt werden kann. Dem kommt deshalb besondere Bedeutung zu, weil hierdurch an einer einzigen Leitung zwei vollberechtigte, sich gegenseitig nicht störende Teilnehmer gleichzeitig Telefongespräche führen können. Nachteilig macht sich jedoch bei dem mit einer PM-Station verbundenen Teilnehmer ein Rückhörsignal bemerkbar.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Amplitude dieses Rückhörsignals wesentlich zu reduzieren.
Umfangreiche Untersuchungen ergaben folgende Ursache für das Rückhörsignal. Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent liegen die von der amtsseitigen PM-Station erzeugten Impulse einmal an einem Eingang des amtsseitigen Modulationswandlers direkt und am anderen Eingang nach der Laufzeit über die Teilnehmerleitung zur teilnehmerseitigen PM-Station und zurück nach der Phasenmodulation in der teilnehmerseitigen PM-Station an. Im amtsseitigen Moduiationswandler erfolgt die Umwandlung der teilnehmerseitigen phasenmodulierten Impulse in dauermodulierte Impulse und in einem nachfolgenden Tiefpaß die Umwandlung der dauermodulierten Impulse in Niederfrequenz. Der Dauermodulation ist noch die amtsseitige Phasenmodulation überlagert, Einrichtung zur Doppelausnutzung einer an sich für NF-Betrieb bestimmten Teilnehmerleitung
Zusatz zum Patent: 1 259 398
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Hans-Martin Christiansen, 8000 München-Solln;
Kurt Hoffmann, 8000 München
die sich bei dem amtsseitigen Gesprächsteilnehmer als unerwünschtes Rückhörsignal bemerkbar macht. Die Amplitude dieses Rückhörsignals ist proportional der mittleren Impulsdauer der dauermodulierten Impulse. Diese mittlere Impulsdauer ist von der Länge der Teilnehmerleitung abhängig.
Diese Aufgabe, die Amplitude des Rückhörsignals wesentlich zu reduzieren, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Weg der amtsseitig erzeugten Impulse zum Modulationswandler ein Pulsspeicher vorgesehen ist, dessen Speicherzeit kleiner als die gesamte Laufzeit der Impulse über die Teilnehmerleitung und die teilnehmerseitige PM-Station ist.
Für die praktische Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist es vorteilhaft, wenn als Pulsspeicher eine monostabile Kippstufe vorgesehen ist.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn ein der festen Einstellung der Speicherzeit dienendes Steuerglied vorgesehen ist.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn ein der automatischen Einstellung der Speicherzeit dienendes Regelglied vorgesehen ist.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt die F i g. 1 im Blockschaltbild ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung nach dem Hauptpatent. Es sind zwei Endstellen El und £2 zur zusätzlichen Nachrichtenübertragung mit
S09 638/1263
3 4
Pulsphasenmodulation (PPM) über Leitungen relativ zu modulierende Impulse dem Modulator M der geringer Länge vorgesehen. Aus den Gründen der Sendeseite dieser Endstelle zugeführt. Die auf der Übersichtlichkeit ist die Leitung L, die die beiden Endstelle El ankommenden Impulse sind somit vom Endstellen miteinander verbindet und für die Über- niederfrequenten Signal NF der Pulsmodulationsteiltragung wenigstens einer weiteren Nachricht verwen- 5 nehmer sowohl am Eingang e des Modulators der det wird, lediglich durch eine unterbrochene Linie Endstelle El als auch des Modulators der Endstelle angedeutet. Jede der beiden Endstellen El und E2 E2 moduliert. Die von der Endstelle El herrührende ist an die Leitung L über ein Netzwerk N angeschlos- Modulation der zweifach modulierten, auf der Endsen, das der Auftrennung der Leitung L in einen stelle El empfangenen phasenmodulierten Impulse Leitungsweg NFT zürn üblichen NF-Telefonteilneh- io wird jedoch im Modulationswandler K dieser Endmer und in einen Leitungsweg zum Pulsmodulations- stelle eliminiert, weil auf Grund der speziellen Schalteilnehmer dient. Im einfachsten Fall ist N ein Hoch- tung dieser Modulationsanteil die Zeitlage beider paß-Tiefpaß-Filter. Ferner weist jede der beiden Flanken der dauermodulierten Impulse gleichförmig Endstellen sendeseitig einen Modulator M auf, an beeinflußt. Bei fehlender Modulationsspannung NF den sich ausgangsseitig ein Verstärker V anschließt. 15 am Eingange des ModulatorsM der EndstelleE2 Die zu modulierenden Impulse werden dem Modu- treten mit anderen Worten am Ausgang des Modulator M der Endstelle El von einem in der Regel lationswandlers K der Endstelle El keine dauerquarzstabilisierten Pulserzeuger P zugeführt, während modulierten Impulse auf. Die ausgangsseitigen Imder Modulator M der Endstelle E 2 diese Impulse in pulse haben vielmehr gleiche Dauer, sind jedoch in einer im Hauptpatent bereits näher erläuterten Weise 20 der Phase durch die Modulationsspannung am Eiiivon der Empfangsseite dieser Endstelle erhält. Die gang e des Modulators M dieser Endstelle moduliert, niederfrequente Modulationsspannung NF steht an Diese Phasenmodulation hat jedoch praktisch keinen den mit e bezeichneten Eingängen der Modulato- Enifluß auf den Ausgang α des Tiefpasses TP, weil renM an. Im Anschluß an das Netzwerk N weist die phasenmodulierten Impulse im Gegensatz zu jede der beiden Endstellen empfangsseitig eine 25 dauermodulierten Impulsen nur vernachlässigbar gesteuerbare Schnellwertschaltung S auf, deren Steuer- ringe Niederfrequenzanteile aufweisen, eingang ζ über den Verstärker V die modulator- Die unmittelbare Verwendung der auf der End-
ausgangsseitigen Impulse der Sendeseite der gleichen stelle E 2 ankommenden phasenmodulierten Impulse Endstelle zugeführt werden. An die Schwellwert- als zu moduh'erende Impulse für die Nachrichtenschaltung S schließt sich sodann die eigentliche De- 30 übertragung mit Pulsmodulatoren von der Endmodulatoreinrichtung an, die beim Ausführungs- stelle 2 zur Endstelle 1 hat den großen Vorteil einer beispiel nach der Fig. 1 aus einem die phasen- optimalen Ausnutzung des in der Regel vorgegebemoduliert ankommenden Impulse in dauermodu- nen Zeitintervalls zwischen zwei aufeinanderfolgenlierte Impulse umwandelnden Modulationswandler K den sendeseitigen Impulsen der Endstelle El. Außermit ausgabeseitigem Tiefpaß TP besteht. Das in sei- 35 dem brauchen dadurch an den Generator G auf der ner ursprünglichen Gestalt zurückgewonnene nieder- Endstelle E 2, der andernfalls zur Gewinnung dieser frequente Signal NF wird am Ausgang α des Tief- zu modulierenden Impulse herangezogen werden passes TP abgenommen. müßte, keine besonderen Anforderungen gestellt
Wie die F i g. 1 erkennen läßt, weist der Modu- werden.
lationswandler beider Endstellen einen weiteren Ein- 40 Die steuerbare Schwellenspannung der Schwellgang χ auf, an dem beim Modulationswandler der wertschaltung S auf der Empfangsseite der beiden Endstelle E1 die modulatorausgangsseitigen Impulse Endstellen wird mit jedem sendeseitigen Impuls der dieser Endstelle und beim Modulationswandler der gleichen Endstelle auf ihren Maximalwert eingestellt Endstelle E 2 die Ausgangsgröße des Generators G und nimmt anschließend, vorzugsweise exponentiell, anliegt. Der Generator G der Endstelle E 2 wird von 45 auf einen noch näher zu erläuternden Minimalwert den ausgangsseitigen Impulsen der Schwellwertschal- ab. Dadurch wird, wie ebenfalls noch näher zu ertung S synchronisiert. läutern sein wird, einmal dafür gesorgt werden, daß
Sofern die Impulse am Ausgang der Schwellwert- die sendeseitig abgehenden Impulse nicht auf den schaltung ausreichend Energie aufweisen, kann der Empfangsteil der gleichen Endstelle zurückwirken Generator G durch ein passives, aus einem 50 können und andererseits die an Stoßstellen erzeugten Schwingkreis hoher Güte bestehendes Netzwerk er- Echoimpulse unterdrückt werden, setzt sein. Die modulatorausgangsseitigen, dem wei- Zum besseren Verständnis des zeitlichen Ablaufs
teren Eingang χ des Modulationswandlers der End- der Übertragung ist in der F i g. 2 ein Zeitschema stelle El zugeführten Impulse bestimmen die Zeit- angegeben, bei dem auf der obersten Linie die auf lage der als unmoduliert anzusprechenden Flanke 55 der Endstelle El abgehenden und ankommenden der vom Modulationswandler zu erzeugenden Impulse über der Zeiti aufgetragen sind. Gleiches dauermodulierten Impulse, deren modulierte Flanke gilt bei zeitrichtiger Zuordnung für die die unterste durch die empfangenen phasenmodulierten Impulse Linie darstellende Endstelle E 2. Die abgehenden und festgelegt wird. In gleicher Weise bestimmt die Aus- ankommenden Impulse sind durch senkrechte Striche gangsgröße des Generators G der Endstelle E 2 die 60 angedeutet. Die sie durchkreuzenden Pfeile geben unmodulierte Flanke der am Ausgang des Modu- jeweils den maximalen Zeithub in einer Richtung lationswandlers K auftretenden dauermodulierten an. Ein zur Zeit ti von der Endstelle El abgehender Impulse, deren modulierte Flanke ihrerseits durch Impuls 1 trifft auf der EndstelleE2 zur Zeiti2 ein. die empfangenen phasenmodulierten Impulse fest- Durch den Impuls 1 ausgelöst, sendet die Endstelle gelegt wird. Gleichzeitig werden die am Ausgang der 65 E 2 zur Zeiti 3 den Impuls 1' an die Endstelle El, Schwellwertschaltung S dem Eingang des Modu- der dort zur Zeit t4 ankommt. Das durch die Zeitlationswandlers K auf der Endstelle E 2 zugeführten differenzi4—ti gegebene Zeitintervall darf höchstens phasenmodulierten Impulse über den Ausgang y als gleich der mittleren Periode τ der von der Endstelle
El aufeinanderfolgenden Impulse sein. Der auf den Impuls 1 im Zeitpunkt t5 folgende weitere Impuls ist in der F i g. 2 mit 2 bezeichnet.
Unter der Annahme, daß die Endstelle E1 einen zusätzlichen PPM-Anschluß der Amtseinrichtung und die Endstelle El einen PPM-Teilnehmeranschluß einer Fernsprecheinrichtung darstellt, muß die mittlere Periode τ der von der Endstelle E1 ausgehenden Impulsfolge mit Rücksicht auf das Abtasttheorem wenigstens dem reziproken Wert der zweifachen Signalbandbreite entsprechen. Wird von einer Signalbandbreite von 4 kHz ausgegangen, so ergibt sich für die mittlere Periode τ = 125 Lisec. Die Laufzeit eines papierisolierten Kabels, wie es für Telefon-Teilnehmerleitungen allgemein üblich ist, beträgt für bipolare Impulse mit einem Schwerpunkt der spektralen Energie oberhalb 50 kHz etwa 4,7 iisec/km. Unter Zugrundelegung der bei solchen Teilnehmeranschlußleitungen auftretenden Länge von maximal etwa 7 km ergibt sich als Summenlaufzeit für die ao Hin- und die Rückrichtung 66 ^isec. Wird ferner eine Impulsdauer von 10 ^isec angenommen, was bei bipolaren Impulsen einer Schwerpunktsfrequenz von 100 kHz entspricht, so ergibt sich bei voller Ausnutzung der mittleren Periode von 125 nsec für den maximalen Zeithub in einer Richtung der Wert 9,8 \isec. Dieser relativ große Hub ist ausreichend, um die an die Qualität der Übertragung für den Pulsmodulationsteilnehmer zu stellenden Anforderungen zu gewährleisten. Er wird für eine Länge von 7 km einer Teilnehmeranschlußleitung in vorteilhafter Weise dadurch ermöglicht, daß ein von der Endstelle El ausgesendeter und auf der Endstelle £2 empfangener Impuls dort unmittelbar als zu modulierender sendeseitiger Impuls für die Gegenrichtung wieder verwendet wird.
Zwischen den Zeitlinien für die Endstellen El und El ist in der Fig. 2 noch eine mit ZJO bezeichnete unterbrochene Zeitlinie angegeben. Diese Linie soll eine Stoßstelle der Leitung darstellen, an der ein Teil der Energie der in einer Richtung übertragenen Impulse zur Sendeseite reflektiert wird. Die unterbrochene Linie E 0 kann als eine weitere Endstelle aufgefaßt werden, die sich am Ort der Stoßstelle des Kabels, also in einem Abstand von der Endstelle E1 bzw. der Endstelle El befindet, der kleiner ist als der Abstand zwischen den beiden Endstellen. Die von dieser gedachten Endstelle EO zum Zeitpunkt tie bzw. zum Zeitpunkt /3e auf der Endstelle El bzw. El ankommenden Impulse müßten in jedem Fall wesentlich größer sein als die zu diesen Zeitpunkten dort eintreffenden Echoimpulse tie bzw. 1 e', weil diese Echoimpulse einen doppelt so langen Weg zurückzulegen haben als die Impulse der gedachten Endstelle EO am Ort der Stoßstelle des Kabels. Selbst unter der Annahme einer Totalreflexion müßten die Echoimpulse um die Dämpfung der Kabelstrecke zwischen der Stoßstelle und der Endstelle El bzw. E 2 kleiner sein. Von dieser Erkenntnis wird bei der steuerbaren Schwellwertschaltung zur Unterdrückung der Echoimpulse dadurch Gebrauch gemacht, daß mit jedem von einer Endstelle abgehenden Impuls die Schwellenspannung der Schwellwertschaltung dieser Endstelle auf ihren maximalen Wert eingestellt wird und diese Schwellenspannung dann bis zum nächsten abgehenden Impuls ständig so abnimmt, daß Echoimpulse mit Sicherheit unterdrückt werden, während die von der fernen Endstelle zu empfangenden Impulse diese Schwelle mit Sicherheit überwinden können.
Das in der Fig. 3 dargestellte Blockschaltbild zeigt noch zum besseren Verständnis die Anwendung dieser Einrichtung zur Schaffung zusätzlicher Teilnehmeranschlüsse in einem Fernsprechnetz. Jede der Teilnehmerleitungen Ll, Ll usw. ist in doppelter Weise dadurch ausgenutzt, daß dem NF-Teilnehmeranschluß El' und E2' auf der Amtsseite und auf der Teilnehmerseite ein PPM-Teilnehmeranschluß El und E2 zugeordnet sind. Die Entkopplung zwischen dem NF- und dem PPM-Teilnehmeranschluß nimmt auf Seiten der Amtseinrichtung und auf der Teilnehmerseite eine Tiefpaß-Hochpaß-Weichenschaltung vor, bei der der Tiefpaß T dem NF-Teilnehmeranschluß und der Hochpaß H dem PPM-Teilnehmeranschluß vorgeschaltet ist. In den später folgenden Erläuterungen wird zur besseren Unterscheidung der Teilnehmer der NF-Teilnehmeranschluß El' bzw. E2' mit NF-T und der PPM-Teilnehmeranschluß mit PM-T bezeichnet. Der die zu modulierenden Impulse für den Modulator des amtsseitigen PPM-Teilnehmeranschlusses liefernde Impulsgenerator P ist sämtlichen PPM-Teilnehmeranschlüssen der Amtsseite gemeinsam zugeordnet. Dadurch wird, wie bereits erwähnt, auch das Nahnebensprechen zwischen verschiedenen Teilnehmern unterbunden, weil die gemeinsame Impulsversorgung eine gleichzeitige Übertragung von Impulsen auf den den zusätzlichen Teilnehmeranschlüssen zugeordneten Teilnehmerleitungen stets nur in einer Richtung zuläßt.
Ein nähere Einzelheiten eines amtsseitigen und eines teilnehmerseitigen PPM-Teilnehmeranschlusses entsprechend den F i g. 1 und 3 darstellendes Schaltbild ist in der F i g. 4 angegeben. Dabei sind in Übereinstimmung mit der F i g. 3 die Endstellen der Teilnehmerleitung darstellenden Teilnehmeranschlüsse wiederum mit El und E2 bezeichnet. Jede der beiden Endstellen El und E2 ist über einen aus einem Kondensator Ch und einem Übertrager Üh bestehenden Hochpaß an die lediglich durch unterbrochene Linien dargestellte Teilnehmeranschlußleitung angeschaltet. Ferner weist jede Endstelle sendeseitig einen Modulator M auf, dessen phasenmodulierte Ausgangsimpulse einen Sperrschwinger Sp auslösen. Die ausgangsseitigen unipolaren Impulse des Sperrschwingers Sp werden dem Verstärker V zugeführt, der ausgangsseitig an eine Wicklung des Übertragers Üh angeschlossen ist. In dem aus dem Übertrager Üh und dem Kondensator Ch bestehenden Hochpaß werden die unipolaren Impulse sodann für die Übertragung über die Leitung in eine hierfür günstige bipolare Form mit einer Schwerpunktsfrequenz oberhalb 50 kHz umgestaltet.
Empfangsseitig weisen beide Endstellen die steuerbare Schwellwertschaltung S auf, die eingangsseitig über eine Wicklung des Übertragers Üh mit der Teilnehmeranschlußleitung in Verbindung steht und ausgangsseitig auf die aus dem Modulationswandler K und dem sich daran anschließenden Tiefpaß TP bestehende Demodulationsschaltung arbeitet. Auf der Endstelle El sind der niederfrequente Ausgang a des Tiefpasses TP wie auch der Modulationsspannungseingang e des Modulators M über die Gabelschaltung Ga zum eigentlichen amtsseitigen Teilnehmeranschluß TA zusammengeführt. Auf der Endstelle E 2 ist an den Ausgang α des Tiefpasses TP der Fern-
hörerH und an den Eingange des Modulators das Mikrophon Mi des Handapparates der Teilnehmerstation angeschlossen.
Die Schwellwertschaltung S besteht einerseits aus der Parallelschaltung des Kondensators C 3 mit dem Widerstands, die über eine Wicklung des Übertragers Üh und den Kondensator C 2 mit der Basis des Transistors Tr in Verbindung steht. Die Basis des Transistors Tr ist ferner über den sehr hoch-
rechts unten in der F i g. 4 dargestellte Schalter s 1 geschlossen ist. Der Schalter si und der Umschalters 2 sind dem Teilnehmerapparat zugeordnet und werden mechanisch über die Hörergabel betätigt. In 5 der gezeichneten Stellung der Schalter ist die Sendeseite der Endstelle El totgelegt, so daß sie keine Impulse an die Endstelle El senden kann.
Auf der Endstelle El ist im Verbindungsweg des Modulators M zum Eingang des Sperrschwingers Sp
ohmigen Widerstand R 2 an den positiven Pol der io der Unterbrecherkontakt sr 1 des Ruf relais rlsl an-Betriebsgleichspannungsquelle angeschaltet. In glei- geordnet. Dieses Relais wird über seinen Steuercher Weise steht der Kollektor des Transistors über eingang r bei einem Ruf des Teilnehmers in der an den Widerstand Rl mit der Betriebsgleichspannung sich bekannten Weise rhythmisch erregt, wodurch in Verbindung. Den Ausgang der Schwellwertschal- die von der Endstelle £1 zur Endstelle E 2 ständig tung bildet der Kollektoranschluß des Transistors Tr, 15 übertragenen Impulse im Rhythmus des öffnens und der auf der Endstelle El unmittelbar und auf der Schließens des Unterbrecherkontakts srl unterEndstelle E2 über einen noch näher zu erläuternden brachen werden. Auf der Endstelle El weist der Schwingkreis mit dem Eingang des Modulations- Modulationswandler K ferner einen weiteren Auswandlers K, der hierbei eine bistabile Kippschaltung gang auf, der zur Steuerung eines dem Schleifendarstellt, verbunden ist. Die Transistorschaltung ist 20 Schluß dienenden Relais Ws 2 dient. Dieses Relais für eine Impulsspitzenbewertung ausgelegt. Hierzu spricht an, sobald Impulse von der Endstelle E 2 zur ist der Transistor Tr im Ruhezustand gesperrt. Der Endstelle El gesendet werden und schließt mit seihohe Widerstand R 2 und der Kondensator C 2 stel- nem Arbeitskontakt sr 2 die Teilnehmerschleif e Schi. len zusammen mit dem Transistor Tr eine auto- Das Relais rZs2 dient gleichzeitig dadurch der Wahl, matische Regelschaltung hinsichtlich der Amplitude as daß es wie bei einer normalen Teilnehmerstation der ankommenden Impulse von solcher Art dar, daß den Schleifenschluß im Rhythmus der Wählzeichen, der Transistor Tr nur im Bereich der positiven Spit- d. h. der Impulsgruppen, unterbricht, zen dieser Impulse vom gesperrten Zustand in den Die Fig. 5 zeigt eine amtsseitige Endstelle El, die
leitenden Zustand übergeht. sich gegenüber der in der F i g. 4 dargestellten und
Der gemeinsame Anschlußpunkt der Wicklung 30 beschriebenen erfindungsgemäß dadurch unterscheides Übertragers Üh mit dem Widerstand R 3 und dem det, daß zwischen dem Eingang* des Modulations-Kondensator C 3 ist über die Diode D 2 an den Aus- wandlersX und dem Sperrschwinger Sp ein Pulsgang des Sperrschwingers Sp angeschaltet. Über diese speicher PS eingefügt ist. Der Pulsspeicher PS entDiode D 2 wird der Kondensator C 3 von den nega- hält einen Transistor 1 in Emitterschaltung, dessen tiven Impulsen des Sperrschwingers Sp angeschaltet. 35 Emitter unmittelbar geerdet ist, während sein Basis-Uber diese Diode D 2 wird der Kondensator C 3 von anschluß über den Widerstand 2 an den Pluspol der den negativen Impulsen des Sperrschwingers Sp auf- Betriebsgleichspannungsquelle angeschlossen ist. Der geladen und damit die Schwelle für den Transistor Kollektor des Transistors 1 liegt am Abgriff eines Tr für einen maximalen Wert eingestellt, wodurch zwischen dem Pluspol der Betriebsspannungsquelle der Sendeimpuls nicht über den Transistor Tr am 40 und Masse liegenden Spannungsteilers, der durch Eingang der Demodulationsschaltung wirksam wer- eine Reihenschaltung der Widerstände 3 und 4 realiden kann. Anschließend entlädt sich der Konden- siert ist. Der Kollektor des Transistors 1 ist über satorC3 über den Widerstand R 3 in der bereits ge- einen Kondensator 5 mit der Basis eines in Emitterschilderten Weise. schaltung angeordneten Transistors 6 verbunden. Auf der Endstelle JE 2 befindet sich zwischen dem 45 Dieser ist das Verstärkerelement einer monostabilen Eingang des Modulationswandlers K und dem KoI- Kippstufe. Der Emitter des Transistors 6 ist hierbei lektor des Transistors Tr ein Schwingkreis, bestehend unmittelbar geerdet, während sein Basisanschluß aus dem Kondensator C 0 und der Spule/0, die zu- über die Reihenschaltung der Widerstände 8 und 9 sammen mit einer zweiten Wicklung zum Übertrager und sein Kollektoranschluß über den Widerstand 7 ÜO vereinigt ist. Der Schwingkreis übt die Funktion 50 am Pluspol der Betriebsgleichspannungsquelle angedes Generators G nach der F i g. 1 aus. Die zweite schlossen sind. Am Ausgang des Transistors 6 bewicklung des Übertragers ÜO ist über den Gleich- findet sich ein Differenzierglied 10, 11. richterDl und den Umschalters2 wahlweise mit Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: dem weiteren Eingang χ des Modulationswandlers K In der Ruhelage, nämlich wenn an der Basis des und dem Eingang einer Weckereinrichtung W ver- 55 Transistors 1 kein Impuls anliegt, sind die Transistobindbar. In entsprechender Weise ist der weitere ren 1 und 6 leitend. Die an dem Kollektor des Tran-Eingang χ des Modulationswandlers K der Endstelle sistors 1 anliegende Elektrode des Kondensators 5 El über den Gleichrichter D1 an den Ausgang des liegt daher praktisch auf Massepotential. Gelangt Sperrschwingers angeschlossen. Der Eingang der jetzt ein Ausgangsimpuls des Sperrschwingers Sp an Weckereinrichtung W auf der Endstelle E2 ist einer- 60 die Basis des Transistors I1 so sperrt die negative seits über den Kondensator C 4 mit Bezugspotential Halbwelle dieses Impulses den Transistor 1, wodurch und andererseits über den Widerstand R 4 mit dem sich an dessen Kollektor die durch den Spannungspositiven Pol der Betriebsgleichspannungsquelle ver- teiler 3, 4 gegebene Spannung einstellt. Der Kondenbunden. Der Anschluß für die Betriebsgleichspannung sator5 lädt sich dabei auf diese Spannung auf, wähdes Modulationswandlers K des Verstärkers V des 65 rend der Transistor 6 leitend bleibt. Sperrschwingers Sp und des Modulators M der End- Nach Beendigung des Ausgangsimpulses des Sperrstelle E2 ist nur dann mit dem positiven Pol der schwingers Sp wird der Transistor 1 wieder leitend. Betriebsgleichspannungsquelle verbunden, wenn der Dies hat zur Folge, daß die positiv geladene Kon-
densatorelektrode auf Massepotential liegt und der Transistor 6 gesperrt wird. Nach der Entladung des Kondensators 5 über die Widerstände 8 und 9 wird der Transistor 6 erneut leitend. Die Entladezeitkonstante und damit die Dauer des am Kollektor des Transistors 6 anfallenden Impulses ergibt sich aus den Werten der Widerstände 8 und 9 und des Kondensators 5 und bestimmt die Speicherzeit. Der am Kollektor des Transistors 6 anliegende Impuls wird durch das Glied 10, 11 differenziert. Der bei Abfall der Spannung am Kollektor des Transistors 10 entstehende negative Impuls gelangt über die Diode D1 zum Eingang χ des Modulationswandlers K, dessen Multivibrator dadurch zum Kippen angeregt wird.
Durch Einstellen der Entladezeitkonstante des Kondensators 5 am Widerstand 8 des Pulsspeichers PS kann bei unterschiedlichen Längen der Teilnehmerleitung L jede gewünschte mittlere Impulsdauer am Ausgang des im Modulationswandler K angeordneten Multivibrators erreicht und damit das Rückhören beim amtsseitigen Teilnehmer auf einen zulässigen Wert eingestellt werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist daran gedacht, aus dem mittleren Tastverhältnis des im Modulationswandlers K angeordneten Multivibrators einen Spannungsmittelwert abzuleiten, der eine Funktion der Länge der Teilnehmerleitung ist und daher als Kriterium für eine automatische Regelung der Verzögerungszeit im Pulsspeicher PS dient.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Doppelausnutzung einer an sich für NF-Betrieb bestimmten Teilnehmerleitung (NF-Station) in einer Fernmelde-, insbesondere in einer Fernsprechanlage, bei der eine Pulsmodulationseinrichtung in der Weise vorgesehen ist, daß an die normale NF-Teilnehmerleitung sowohl amtsseitig als auch teilnehmerseitig je ein Pulsmodulations- als auch Demodulationsgerät (PM-Station) eingeschaltet ist, jeweils unter Einfügung eines Hochpaß-Tiefpaß-Filters zur Auftrennung von PM- und NF-Weg, bei der die amtsseitige Endstelle ständig über die Teilnehmerleitung an die teilnehmerseitige Endstelle Impulse sendet, die zur Erzeugung der zu modulierenden Impulse für die Übertragung in Gegenrichtung ausgenutzt werden können, und bei der die amtsseitige Demodulationseinrichtung ein die empfangenen phasenmodulierten Impulse in dauermodulierte Impulse umformender Modulationswandler mit je einem Eingang für die empfangenen phasenmodulierten Impulse und die die dauermodulierten Impulse auslösenden amtsseitig erzeugten Impulse ist, nach Patent 1259 398, dadurch gekennzeichnet, daß im Weg der amtsseitig erzeugten Impulse zum Demodulationsgerät ein Pulsspeicher vorgesehen ist, dessen Speicherzeit kleiner als die gesamte Laufzeit der Impulse über die Teilnehmerleitung und die teilnehmerseitige PM-Station ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Pulsspeicher eine monostabile Kippstufe vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch! oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein der festen Einstellung der Speicherzeit dienendes Steuerglied vorgesehen ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein der automatischen Einstellung der Speicherzeit dienendes Regelglied vorgesehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 638/1263 11. 6B © Bundesdruckerei Berlin
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