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DE1283341B - Ventilableiter mit nachgebendem Dichtungsdeckel - Google Patents

Ventilableiter mit nachgebendem Dichtungsdeckel

Info

Publication number
DE1283341B
DE1283341B DEA38829A DEA0038829A DE1283341B DE 1283341 B DE1283341 B DE 1283341B DE A38829 A DEA38829 A DE A38829A DE A0038829 A DEA0038829 A DE A0038829A DE 1283341 B DE1283341 B DE 1283341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrester
sealing cover
cover
valve
valve arrester
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEA38829A
Other languages
English (en)
Inventor
Bengt Grundmark
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASEA AB filed Critical ASEA AB
Publication of DE1283341B publication Critical patent/DE1283341B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/15Details of spark gaps for protection against excessive pressure

Landscapes

  • Gas Exhaust Devices For Batteries (AREA)

Description

  • Ventilableiter mit nachgebendem Dichtungsdeckel Die Erfindung betrifft einen Ventilableiter mit einer vorzugsweise zylindrischen Hülle aus isolierendem Material, ganz oder teilweise aus Metall ausgeführten Endarmaturen und einem wenigstens das eine Ende der Hülle mit Federdruck abdichtenden Deckel, dessen Rand sich bei in der Ventilableiterhülle entstehendem überdruck heben und dadurch einen Ausströmungskanal für das Gas freigeben kann.
  • übliche Dichtungsmittel sind im allgemeinen Gummipackungen, die zwischen der isolierenden Hülle, die meist aus Glas oder Porzellan besteht, und den üblichen metallischen Endarmaturen angebracht werden. Um den Dichtungen eine große Lebensdauer zu geben, ist es vorteilhaft, wenn das Packungsmaterial nicht fest, sondern nachgiebig eingespannt ist, so daß der Druck der Packung aufrechterhalten wird, auch wenn diese mit der Zeit, z. B. unter der Einwirkung der Wärme, deformiert oder hart wird. Das Dichtungsorgan, das die Packung gegen die isolierende Ventilableiterhülle preßt, soll auch die Kraft der Federn aufnehmen, die die elektrisch aktiven Elemente innerhalb des Ableiters zusammenpressen; es muß deshalb auch für die Massenkräfte bemessen werden, die die genannten Elemente verursachen können, wenn der Ventilableiter z. B. bei Transport mechanischen Stößen oder Erschütterungen in Längsrichtung ausgesetzt wird.
  • Ein Ventilableiter muß außerdem so aufgebaut sein, daß seine Hülle im Falle von Fehlern in seinem Inneren mit nachfolgendem Kurzschlußstrom und heftiger Gasentwicklung nicht mit Gewalt auseinandergesprengt, sondern dadurch entlastet wird, daß ein Explosionsschutz in Funktion tritt. Dieser Explosionsschutz kann an und für sich in mehreren verschiedenen Weisen angeordnet werden, und es ist bekannt, das Dichtungsorgan als dünne Membran auszubilden, die bei entstehendem überdruck zerrissen wird. Ferner ist es bekannt, die. Befestigung des Dichtungsorgans mit schwächeren Nieten oder Schrauben zu versehen, die so bemessen sind, daß sie bei Überbelastung bersten. Bei einer weiteren bekannten Konstruktion (deutsche Auslegeschrift 1060 977) ist das Dichtungsorgan mit einer konischen Tellerfeder belastet, die bei innerem überdruck nachgibt und nach der entgegengesetzten Richtung umschnappt, wobei der Dichtungsdruck ganz verschwindet und sich eine bleibende Öffnung zwischen Dichtungsdeckel und isolierender Hülle bildet.
  • Bekannt (deutsche Auslegeschrift 1018 283) ist schließlich auch ein überdruckventil mit Tellerfedern. Die Tellerfedern liegen mit ihrem Rand auf dem Ventilsitz auf und werden durch eine Stellschraube vorgespannt. Bei einem solchen Ventil besteht nicht das Problem, die Einspannkräfte für innerhalb einer Hülle angeordnete Einbauelemente über die Tellerfedern so auf eine feste Armatur zu übertragen, daß die Federkraft nicht beeinflußt wird.
  • Bei sämtlichen bekannten Anordnungen mit einem federbelasteten Dichtungsorgan liegt die Schwierigkeit vor, daß die obengenannten Kräfte aus dem Inneren dem Packungsdruck entgegenwirken, so daß dieser nicht beliebig, d. h. nur mit Hinblick auf die Dichtung, gewählt werden kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ableiter der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß die Abstützkrääfte der Einbauteile am Deckel keinen Einfluß auf die Dichtungskraft haben.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Deckel als federnde Platte ausgebildet ist, deren mittlerer Teil sich an einer der Endarmaturen abstützt und deren Rand federnd an einer Stirnseite der Hülle anliegt, wobei die in der Ventilableiterhülle angeordneten Ableiterelemente sich gegen den genannten Mittelteil derart abstützen, daß die Federkräfte des Dichtungsdeckels unabhängig von den Einspannkräften der Ableiterelemente sind.
  • Die Federkraft des Dichtungsdeckels braucht somit nicht mit Rücksicht auf die von den inneren Teilen des Ventilableiters herrührenden Kräfte bemessen zu werden, sondern kann darauf begrenzt werden, was erforderlich ist, um einen zufriedenstellenden Packungsdruck zu erhalten. Für die dichtende Packung kann andererseits ein weicheres und dadurch besser dichtendes Material gewählt werden, da der Dichtungsdeckel und dadurch auch die Packung gemäß der Erfindung keinen zusätzlichen Druck von den inneren Teilen des Ventilableiters auszuhalten brauchen.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung hat der Dichtungsdeckel einen vorzugsweise ebenen und kreisförmigen Mittelteil, der in einen äußeren niedrigeren Kegelstumpf übergeht. Die auf die Einbauteile ausgeübten Kräfte werden über den Mittelteil auf die Endarmatur übertragen, während der äußere Kegelstumpf als Tellerfeder nur auf die Dichtung einwirkt.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand der schematischen Zeichnung beschrieben, in der F i g.1 einen mit einem Dichtungsdeckel nach der Erfindung versehenen Ventilableiter zeigt und F i g. 2 eine Kurve der Druckkraft des Dichtungsdeckels als Funktion seiner Zusammenpressung.
  • In F i g. 1 ist ein Ventilableiter oder ein Bauelement eines zusammengesetzten Ventilableiters gezeigt, der spannungsabhängige Widerstände 1 und Funkenstrecken 2 enthält, die in einer isolierenden Hülle 9 eingeschlossen sind. Die inneren Teile des Ventilableiters bestehen in der Hauptsache aus den spannungsabhängigen Widerständen 1 und Funkenstrecken 2 und werden von einer Druckfeder 8 zusammengepreßt. Die Hülle 9 ist an beiden Enden durch metallische Deckel 3 (Endarmatur) abgeschlossen, die mit federnden Klemmbacken 4 an der Hülle befestigt sind. Die Dichtung der Hülle des Ableiters erfolgt mit Hilfe von Packungen 5, zweckmäßig aus einer alterungsbeständigen weichen Gummiqualität, die - von einem. metallischen Dich-. tungsdeckel 6 gegen die isolierende Hülle 9 ge= preßt wird. Der Dichtungsdeckel 6 stützt sich mit seinem Mittelteil auf den Deckeln 3 ab. Die inneren Teile des Ableiters stützen sich einmal an der Feder 8 und zum anderen an einem Ring 7 ab, dessen Durchmesser bedeutend kleiner als der der Packung 5 ist.
  • Der Dichtungsdeckel 6 ist so ausgebildet, daß die Packung 5 mit einem zweckmäßigen Druck belastet wird, der unabhängig von der zusammenpressenden Kraft der Druckfeder 8 ist, da diese Kraft direkt von den Deckeln 3 aufgenommen wird.
  • Wenn ein Fehler in der Ableiterhülle entsteht, bilden sich Kurzschlußlichtbogen, die das Material der Funkenstrecken und spannungsabhängigen Widerstände vergasen, so daß ein großer Überdruck in der Ableiterhülle entsteht. Dieser Überdruck wirkt auch auf den federnden Teil der Dichtungsdeckel außerhalb ihrer sich gegen die Deckel 3 abstützenden Mittelteile, der Packungsdruck wird aufgehoben und der Rand des Deckels durchgebogen, so daß zwischen dem Rand und der isolierenden Hülle ein Spiel entsteht, durch das das Gas entweichen kann. Das heiße Gas zerstört die Packung, indem es diese entweder schmilzt oder verbrennt oder sie von ihrem Sitz. wegbläst, so daß der Spalt schnell und bleibend erweitert wird.
  • Es ist vorteilhaft, den federnden Teil des Dichtungsdeckels 6 gewölbt oder schwach konisch auszuführen, wodurch der Deckel aus einem dünneren Blech hergestellt werden kann als in den Fällen, wo die vorgeschriebene Federkraft mit einem im wesentlichen ebenen Dichtungsdeckel erreicht wird. F i g. 2 zeigt die Federcharakteristik eines erfindungsgemäßen Dichtungsdeckels mit einem konischen federnden Teil. Aus der Figur geht hervor, daß der Druck der Packung bei einer fortgesetzten Zusammenpressung H immer langsamer zunimmt. Der Packungsdruck P erreicht ein Maximum bei A, wonach er bei fortgesetztem .Zusammenpressen des Dichtungsdeckels abnimmt, Das Montieren des Dichtungsdeckels soll so ausgeführt werden, daß der Packungsdruck P des Deckels in, dem flachen Gebiet nahe dem Maximum der Kurve -liegt, wodurch der Federdruck innerhalb eines großen Bereichs von den mechanischen Toleranzen der Armatur unabhängig gemacht werden kann. Bei,- einem stärkeren Zusammendrücken H nimmt der Packungsdruck P wieder ab, was eine zuverlässige Funktion der Anordnung sicherstellt und dazu beiträgt, daß die Ausblasöffnung für die heißen Gase groß wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Ventilableiter mit einer vorzugsweise zylindrischen Hülle aus isolierendem Material, ganz oder teilweise aus Metall ausgeführten Endarmaturen und einem wenigstens das eine Ende der Hülle mit Federdruck abdichtenden Deckel, dessen Rand.sich bei in der Ventilableiterhülle entstehendem Überdruck heben und dadurch einen Ausströmungskanal für das Gas freigeben kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (6) als federnde Platte ausgebildet ist, deren mittlerer Teil sich an einer der Endarmaturen (3) abstützt und deren Rand federnd an einer Stirnseite der Hülle anliegt, wobei die in der Ventilableiterhülle (9) angeordneten Ableiterelemente (1; 2) sich gegen den genannten Mittelteil derart abstützen, daß die Federkräfte des Dichtungsdeckels unabhängig von den Einspannkräften der Ableiterelemente sind.
  2. 2. Ventilableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsdeckel (6) einen vorzugsweise ebenen und kreisförmigen Mittelteil hat, der in einen äußeren niedrigen Kegelstumpf übergeht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1018 283, 1060977.
DEA38829A 1960-11-19 1961-11-17 Ventilableiter mit nachgebendem Dichtungsdeckel Withdrawn DE1283341B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1283341X 1960-11-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1283341B true DE1283341B (de) 1968-11-21

Family

ID=20422971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA38829A Withdrawn DE1283341B (de) 1960-11-19 1961-11-17 Ventilableiter mit nachgebendem Dichtungsdeckel

Country Status (1)

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DE (1) DE1283341B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018283B (de) * 1957-03-07 1957-10-24 Kronprinz Ag UEberdruckventil
DE1060977B (de) * 1955-08-02 1959-07-09 Bbc Brown Boveri & Cie UEberspannungsableiter

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060977B (de) * 1955-08-02 1959-07-09 Bbc Brown Boveri & Cie UEberspannungsableiter
DE1018283B (de) * 1957-03-07 1957-10-24 Kronprinz Ag UEberdruckventil

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