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DE1283066B - Federhebelrastgesperre mit doppelseitig eingreifenden Rastsperren - Google Patents

Federhebelrastgesperre mit doppelseitig eingreifenden Rastsperren

Info

Publication number
DE1283066B
DE1283066B DE1965B0094364 DEB0094364A DE1283066B DE 1283066 B DE1283066 B DE 1283066B DE 1965B0094364 DE1965B0094364 DE 1965B0094364 DE B0094364 A DEB0094364 A DE B0094364A DE 1283066 B DE1283066 B DE 1283066B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking mechanism
leaf spring
contact surfaces
shaft
sides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965B0094364
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Oswald
Tschudin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brac AG
Original Assignee
Brac AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brac AG filed Critical Brac AG
Priority to DE1965B0094364 priority Critical patent/DE1283066B/de
Publication of DE1283066B publication Critical patent/DE1283066B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B11/00Click devices; Stop clicks; Clutches
    • G04B11/02Devices allowing the motion of a rotatable part in only one direction
    • G04B11/04Pawl constructions therefor, e.g. pawl secured to an oscillating member actuating a ratchet

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Federhebelrastgesperre mit doppelseitig eingreifenden Rastsperren, insbesondere für Vorrichtungen zum Umsetzen von Drehschwingungen in gleichsinnige Drehbewegungen, vorzugsweise zum Fortschalten von Zeitmeßinstrumenten, bestehend aus einer Fortschaltmittel tragenden Welle, welche Anlageflächen für Blattfederschenkel aufweist. Federhebelrastgesperre dieser Art sind bekannt. Die Anlageflächen aufweisende Welle ist als Vierkantwelle ausgebildet, und es liegt jeweils an zwei parallelen Anlageflächen je ein Blattfederschenkel an. Durch auf die Fortschaltmittel der Welle einwirkende Kräfte wird jeder volle Umlauf der Welle in vier Teilschritte zerlegt. Die Zahl der Teilschritte wird also festgelegt durch die Zahl der der Welle zugeordneten Anlageflächen. Ist es beispielsweise notwendig, eine volle Umdrehung einer solchen Schaltwelle in sechs Schaltschritte zu zerlegen, so werden sechs Anlageflächen vorgesehen.
  • Bei Vorrichtungen zum Umsetzen von Drehschwingungen in gleichsinnige Drehbewegungen, vorzugsweise zum Fortschalten von Zeitmeßinstrumenten, wird, wenn sechs Schaltschritte ausgeführt werden sollen, der Schaltwelle ein Sechskantprisma zugeordnet, obwohl der Welle nur drei als Fortschaltmittel dienende Fortschaltstifte od. dgl. zugeordnet sind, auf die Arme eines Drehschwingers einwirken. Wenn man nun, wie erfindungsgemäß vorgeschlagen wird, den Querschnitt der Schaltwelle dreieckförmig ausbildet und dafür sorgt, da.ß die Blattfederschenkel Schenkel einer im Stegbereich schwenkbar gelagerten, in an sich bekannter Weise U-förmig gebogenen Blattfeder sind, dann läßt sich eine volle Umdrehung der Schaltwelle in sechs Schaltschritte aufteilen, obwohl nur drei Anlageflächen vorgesehen sind. Die schwenkbare Lagerung der mit den Anlageflächen der Schaltwelle zusammenwirkenden Blattfederschenkel ist an sich nicht erforderlich, aber zweckmäßig bei Vorrichtungen zum Fortschalten von Zeitmeßinstrumenten, die zeitgenau arbeiten müssen, weil dadurch der Energieverlust verringert und die maximale Lebensdauer erhöht wird. Durch die Verringerung der Anzahl der Anlageflächen bei gleichbleibender Anzahl von Raststellen innerhalb einer einzigen Umdrehung der Schaltwelle wird der Aufbau der Vorrichtung vereinfacht.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Aufsicht auf eine mit drei Fortschalt stiften od. dgl. und drei Anlageflächen versehene Schaltwelle gemäß der Erfindung mit ihr zugeordneter U-förmiger, schwenkbar gelagerter Blattfeder, F i g. 2 ein Amplituden- und Stoßkraft Diagramm der Vorrichtung nach F i g. 1.
  • Die Schaltwelle 1 trägt drei als Zylinderzapfen ausgebildete Fortschaltstifte 2, die die Fortschaltmittel darstellen. Darüber hinaus sind der Schaltwelle 1 drei Anlageflächen 3 zugeordnet, die beim Herstellen der Fortschaltstifte od.. dgl. gleichzeitig mit hergestellt werden können. Eine gegenüber einem Lagerzapfen 4 schwenkbare, U-förmig gebogene Blattfeder 5 wirkt mit ihren beiden Schenkeln 6 und 7 mit den drei Anlageflächen 3 zusammen. Es liegt jeweils der eine der beiden Schenkel an einer Anlagefläche an. Der andere Schenkel liegt dann zum ersteren parallel und wirkt auf eine Spitze des Querschnittsdreiecks ein. Die Spitzen des Querschnittsdreiecks werden leicht gebrochen, wie in der Zeichnung angedeutet, soweit nicht der Durchmesser der Schaltwelle so bemessen ist, daß Umfangsteilflächen der Schaltwelle diesen gebrochenen Spitzen entsprechen.
  • Die Schaltwelle 1 wird durch Arme 8 und 9 eines nicht dargestellten Drehschwingers schrittweise verdreht, wenn der Drehschwinger Schwingbewegungen ausführt. Dieser Drehschwinger ist so angeordnet, daß seine Drehachse und die Drehachse der Schaltwelle 1 nicht nur in der gleichen Ebene liegen, sondern beide Drehachsen auch noch aufeinander senkrecht stehen. Wird also im Falle der F i g. 1 der Drehschwinger so verschwenkt, daß der Arm 9 gegen den ihm nächstliegenden Fortschaltstift 2 trifft, dann wird die Schaltwelle 1 um einen Schaltschritt verdreht, und es sind sechs Schaltschritte auszuführen, wenn sich die Schaltwelle einmal um ihre Achse drehen soll.
  • Im Diagramm nach F i g. 2 ist eine Schwingungsweite des Drehschwingers von qao = 270° angenommen. Wird der Winkel, den die beiden am Drehschwinger übereinander angeordneten Arme 8 und 9 zwischen sich einschließen, mit « bezeichnet, dann beginnt ein durch die Arme des Drehschwingers auf die Fortschaltstifte der Schaltwelle ausgeübter Stoß nach etwa 7° hinter dem halben Winkel a und endet nach einem weiteren Drehwinkel, der etwas kleiner ist als der Winkel x und der in F i g. 2 mit cps bezeichnet ist. Nur für die sich über den Bereich von cps erstreckende Bewegung des Drehschwingers, die außerdem im Bereich der maximalen Geschwindigkeit des Schwingers liegt, wird das Schwingsystem belastet, da die Blattfeder 5 in diesem Bereich angehoben werden muß. Die Stoßkraft F, die in F i g. 2 ebenfalls eingezeichnet ist, nimmt aber sehr schnell wieder ab, weil die Blattfeder 5 einen Teil ihrer Spannkraft wieder abgibt und die Schaltwelle in die neue Lage zwingt. Die Stoßdauer t, wird damit sehr kurz und gewährleistet somit eine nur kurzzeitige Rückwirkung des Gesperres auf das Schwingsystem des Drehschwingers.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Federhebelrastgesperre mit doppelseitig eingreifenden Rastsperren, insbesondere für Vorrichtungen zum Umsetzen von Drehschwingungen in gleichsinnige Drehbewegungen, vorzugsweise zum Fortschalten von Zeitmeßinstrumenten, bestehend aus einer Fortschaltmittel tragenden Schaltwelle, welche Anlageflächen für Blattfederschenkel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Schaltwelle (1) im Bereich deren Anlageflächen (3) dreieckförmig ausgebildet ist und die Blattfederschenkel Schenkel (6, 7) einer im Stegbereich schwenkbar gelagerten, in an sich bekannter Weise U-förmig gebogenen Blattfeder (5) sind.
DE1965B0094364 1965-11-29 1965-11-29 Federhebelrastgesperre mit doppelseitig eingreifenden Rastsperren Pending DE1283066B (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1283066B true DE1283066B (de) 1969-02-20

Family

ID=6987525

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965B0094364 Pending DE1283066B (de) 1965-11-29 1965-11-29 Federhebelrastgesperre mit doppelseitig eingreifenden Rastsperren

Country Status (1)

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DE (1) DE1283066B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2637987A (en) * 1947-02-18 1953-05-12 Hil Jon Safety Crown Corp Overload release coupling

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2637987A (en) * 1947-02-18 1953-05-12 Hil Jon Safety Crown Corp Overload release coupling

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