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DE1282743B - Triggerbarer Signalgenerator mit einem Multivibrator am Eingang - Google Patents

Triggerbarer Signalgenerator mit einem Multivibrator am Eingang

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Publication number
DE1282743B
DE1282743B DET23042A DET0023042A DE1282743B DE 1282743 B DE1282743 B DE 1282743B DE T23042 A DET23042 A DE T23042A DE T0023042 A DET0023042 A DE T0023042A DE 1282743 B DE1282743 B DE 1282743B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
signal
input
circuit
multivibrator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET23042A
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Dalton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tektronix Inc
Original Assignee
Tektronix Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tektronix Inc filed Critical Tektronix Inc
Publication of DE1282743B publication Critical patent/DE1282743B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C3/00Angle modulation

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Triggerbarer Signalgenerator mit einem Multivibrato. am Eingang Die Erfindung betrifft einen Signalgenerator mit einem Multivibrato. am Eingang zur Steuerung der Frequenz der vom Signalgenerator abgegebenen Signale, welcher Multivibrato. normalerweise frei schwingt, jedoch bei Anliegen von Eingangssignalen von diesen getriggert wird. Solche Signalgeneratoren finden vorzugsweise Anwendung als Kippgeneratoren in Oszillographen, können aber überall da verwendet werden, wo man beispielsweise Ausgangsimpulse entweder einer vorgegebenen Frequenz oder einer davon abweichenden Frequenz haben will, in welchem Falle diese andere Frequenz in die Schaltung eilgespeist wird, Bekannte Schaltungen dieser Gattung - z. B, Kippgeneratoren von Oszillographen @ können in eine dem Freischwingen des Multivibrators entsprechende Stellung gebracht werden. Kommen nun Eingangssignale an, die ihrerseits die Ausgangssignale triggern sollen, so kann die bekannte .Schaltung nur dann in der dem Freischwingen. entsprechenden Stellung von den Eingangssignalen getriggert werden, wenn die Frequenz der Eingangssignale über der Frequenz des Preischwingens liegt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine solche Schaltung zu schaffen, die im frei schwingenden Betriebszustand auch dann auf den getriggerten Betrieb umschaltet, wenn die Eingangssignale eine unter der Freischwingfrequenz ,liegende Frequenz haben. Zur Lösung dieser Aufgabe bildet die Erfindung den eingangs beschriebenen Signalgenerator weiter durch einen elektronischen Schalter zwischen dem Eingang des Multivibrators und einer Gleichspannungsquelle, welcher Schalter durch die Eingangssignale in dem Sinne gesteuert ist, daß bei Anliegen eines Eingangssignals die Vorspannungsgröße des Multivibrators abgesenkt wird, wodurch das Freischwingen aufhört und getriggerter Betrieb einsetzt. Mit anderen Worten heißt dies also, daß bei der Schaltung nach der Erfindung _ein Eingangsimpuls sofort das Freischwingen abschaltet und den Multivibrato. in den Zustand versetzt, daß er von diesem Eingangsimpuls getriggert werden kann, Damit ist offensichtlich die Umschaltung vom frei schwingenden auf den getriggerten Betrieb unabhängig von der Frequenz des Freischwingens, wodurch also auch Eingangssignale getriggerte Ausgangssignale erzeugen können, deren Frequenz unter der des Freischwingens liegt.
  • In einer Ausbildung der Erfindung wird der elektronische Schalter von einem Transistor gebildet; ein Transistor ist ein sehr schneller Schalter und eignet sich deshalb gut für diesen Zweck. Der Transistor wird von einer von den Eingangsimpulsen gesteuerten Schaltung bei Anlegen eines Eingangssignals gesperrt, wodurch der dem mit Tunneldiode ausgebildeten Multivibrato. zugeführte, zum Teil durch den Transistor fließende Vorspannungsstrom unter den das Freischwingen gestattenden Wert abgesenkt wird. Ist dieser Vorspannungsstrom einmal unter den das Freischwingen gestattenden Wert abgesunken, dann reicht ein vom Eingangssignal abgeleitetes Signal aus, die Tunneldiode wieder auf ihren oberen stabilen Wert zu heben, was der Abgabe eines nun-. mehr mit dem Eingangssignal synchronen Ausgangssignals entspricht.
  • Zweckmäßig weist die Steuerschaltung eine Verzögerungsschaltung auf, deren Zeitkonstante bestimmt, wie lange das den Transistor sperrende Signal nach dem durch ein Eingangssignal getriggerten Sperrbeginn anhält, Damit kann man bestimmen, bis zu welchen Frequenzen herab ein getriggerter Betrieb möglich ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel unter Hinweis auf die Zeichnung beschrieben, deren einzige Figur das Ausführungsbeispiel im Schaltbild zeigt.
  • Den Eingang der Schaltung bildet ein Multivibratoi 12, und die Ausgangsstufe ist ein Horizontal-Kippgenerator 14 eines Kathodenstrahloszillographen. Das Eingangssignal für den Multivibrato. 1Z wird von einer Eingangsklemme 16 an die Basis eines pnp-Transistors 1$ angelegt. Der Transistor 18 ist als Verstärker m--Emitterschaltüng geschaltet. Sein Emitter ist bei 20 über den Emitterwiderstand 22 mit einer positiven Gleichspannungsquelle verbunden. Das Eingangssignal kann das Vertikalsignal sein, das an die Verti_käl-Ablenkplatten des Oszillographen gelegt -wirst,: oder es kann auch ein von außen zugeführtes .Txiggersignal sein, das in zeitlicher Abhängigkeit zu diesem Vertikalsignal steht.
  • Der Kollektor 'des Transistors 18 ist mit der Anode einer Tunneldiode 24 über einen Belastungswiderstand 26 verbunden, zu dem ein Kondensator 27 parallel liegt. Ein die Vorspannungen einstellendes Netzwerk ist mit der Basis des Transistors-18 verbunden und besteht aus einer Ankopplungsdiode 28, deren Anode mit ;der Spannungsquelle 20 und deren Kathode mit einem Vorwiderstand 30 verbunden ist, der mit dem Widerstand 32, dessen eines Ende geerdet ist, einen Spannungsteiler zur Einstellung der Vorspänxiüng bildet.
  • Negative Eingangssignale werden durch den Transistor 18 verstärkt und in der Phase gedreht, bevor sie als- positive gighäle an die Anode der Tunneldiode 24, die als bistabiler Multivibrator, der sich in seiner Ruhelage auf dem stabilen Arbeitspunkt bei niedriger Spannung- befiiidet,-geschaltet ist; angelegt werden. Daher :erzeiigen die Eingangssignale ein positives rechteckiges .Triggersignal an der Anode dieser Tunneldiode dadurch; daß .sie die Tunneldiode auf den stabilen Arbeitspunkt bei hoher Spannung und wieder zurück. auf den bei niedriger Spannung infolge der positiv und negativ gerichteten.Ap.-teile in diesen Eingangssignalen schalten.
  • Das derart erzeuge Triggersignal wird über eine Ankopplungsinduktiy@tät 34 an --den Eingang der Triggerschaltung !Q-weitergeführt, Das Triggersignal wird auch über die Ankopplungskapazität 36 weitergeleitet, und zwar auf einen Schaltungspunkt, der zwischen den beiden in Reihe geschalteten und einen Autotransformator --"bildenden Spulen 38 und 40 liegt,-und wird von :=hier aus als positiver Triggerinipuls -an den Kippgenerator 14 weitergeleitet. Ein Ende der Spule 38: ist derart geerdet, daß diese Spüle. die. Primärwicklung des Transformators bildet: Das- Signal wird auf= diese Primärwicklung über den Kdppelkondensätor3'6 =geführt und differenziert, so daß@sich positive urid'negative Impulsspitzen bilden, die dem Abfall ündz dein Anstieg auf den Flanken dieses - Triggersignals" -entsprechen.- Diese positiven und: negativen- Impiülsspitzen werden- -durch- die Spule 40 in der Sp-ännüng. herauftransformiert. Die Ankopplungsdiode 42 gibt: den positiven Spitzenireuls als positiven-Triggerimpuls an den Kippgenerator 14 weiter: Das-ausgangsseitige Ende der Anllöpplungsinduktivität 34 ist über den Widerstand 44 geerdet, außerdem'nöch mit einem differenzierenden Netzwerk verbunden; Blas aus der Koppelkapazität 45 und dem Wideigtänd 47 besteht, wodurch das Triggersignal durch die Ankopplungsinduktivität 34 integriert wird. Das Triggersignal wird als durch dieses differenzierende Netzwerk, in dem es in positive und negätivd'liripülsspitzen zerlegt wird, als gedehntes und auseinandergezogenes Triggersignal an die `im automatischen ."Betrieb laufende triggerbare Schaltung 10 weitergeführt und an diese angekoppelt über eine - Ankoppeldiode 46, die derart geschaltet ist, daß sie' ',nur die positiven Signale hin-, dürchläßt. - .. -.._._- ' "Die rin automatischen Betrieb laufende triggerbare Schaltung 10 enthält ebenfalls eine als bistabiler Multivibrator geschaltete Tunneldiode 48, deren Anode mit der Kathode der Ankoppeldiode 46 verbunden und deren Kathode geerdet ist. Die Anode der Tunneldiode 48 ist weiterhin über die beiden in Reihe geschalteten Widerstände 52 und 54 mit einer positiven Gleichspannungsquelle 50 verbunden. Diese beiden Widerstände stellen die Vorspannung für die Tunneldiode so ein, daß sie normalerweise auf dem stabilen Arbeitspunkt bei niedriger Spannung liegt. Die Anode der Tunneldiode 48 ist weiter mit der Basis eines npn-Schalttransistors 56 über den Kop-. pelwiderstand 58 verbunden: Auch der Emitter des Transistors 56 ist geerdet, während die Basis dieses Transistors ebenfalls mit einer negativen Gleichspannungsquelle 60 verbunden ist, und zwar. derart über den Vorwiderstand 62; daß - der- Transistor 56 als Verstärker in Emitterschaltung geschaltet und normalerweise gesperrt ist. Der Kollektor des Tran= sistors 56 ist über einen gemeinsamen Belastungswiderstand 66 und einen Betriebsumschalter 68, wenn dieser sich in der gezeigten Stellung »AUTO« befindet, mit einer positiven Gleichspannungsquelle 64 verbunden. Der Belastungswiderstand 66 ist sowohl mit dem Emitter eines -pnp-Transistors 70 als auch mit dem Kollektor des Transistors 56 verbunden, so däß diese beiden Elektroden der genannten Transistoren zusammengeschaltet sind. Die Basis des Transistors 70 ist- mit -einer - positiven Gleichspannungsquelle 72 verbunden, während der Kollektor dieses Transistors als Ausgang von der in automatischem Betrieb arbeitenden Triggerschaltung 10 zu dem Kippgenerator 14 geschaltet ist, und zwar derart, daß der Transistor 70 als Verstärker in Basisschaltung geschaltet ist.
  • Der Transistor 70 ist normalerweise geöffnet, weil" er den Strom von der Quelle 64, über seine Emitter-Basis-Strecke an - den Kippgenerator 14 liefert. Die gemeinsame Verbindung zwischen dem Belastungswiderstand 66 und dem Kollektor des Transistors 56 ist über einen Koppelwiderstand 76 mit der einen Platte eines Zeitverzögerungskondensators 74 verbunden. Diese Seite des Kondensators Uist ebenfalls mit der Kathode einer Antastdiode 78 verbunden, deren Anode zwischen die beiden Widerstände 52 und 54 geschaltet ist. Die Aufladung des Zeitverzögerungskondensators- 74 beträgt normalerweise etwa, plus 12,5 Volt, wodurch eine 0,5 Volt beträgende Durchlaßvörspannung für die Emitterstrecke -des, Transistors 70 gegeben ist, und diese ist genügend hoch,, um die Vorspannung der-Antastdiode 78 derart umzukehren, daß diese -normalerweise gesperrt ist.
  • .Der Kippgenerator 14 enthält eine derart geschaltete Tunneldiode 80; daß er als bistabiler Multivibrator arbeitet. Die Kathode der Tunneldiode 80 ist geerdet, während ihre Anode einerseits über den Koppelwiderstand 82 mit der Kathode der Koppeldiode 42 und andererseits mit dem Kollektor eines pnp-Verstärkertransistors 84 verbunden ist, dessen Emitter seinerseits mit dem- Kollektor des Transistors 70 verbunden ist. Ein pnp-Transistor 86 ist mit seinem Emitter mit dem Emitter des. Transistors 84 verbunden, mit seiner Basis mit der Spannungsquelle 72 und mit seinem Kollektor, mit Erde, und zwar derart, daß dieser Transistor 86 ein Ansteigen der Spannung- an- dem Emitter des 'Transistors 84 mit dem positiven Sperrsignal verhindert, das an dessen Basis in einer Weise, die noch beschrieben wird, angelegt wird. Der Emitter des Verstärkertransistors 84 ist über einen gemeinsamen Belastungswiderstand 90, der den Strom durch die Tunneldiode 80, der auch über den Kollektor dieses Transistors fließt, einstellt, mit der Gleichspannungsquelle 88 verbunden. Ferner ist dieser Transistor 84 über in Reihe und zueinander parallelgeschaltete Widerstände mit einer Ouelle kleinerer Gleichspannung bei 92 verbunden, wobei in dem Widerstandsnetzwerk ein veränderbarer Potentiometerwiderstand 94 liegt, der die Ansprechschwelle der Tunneldiode 80 dadurch steuert, daß er den Strom, der durch diese Diode fließt, verändert.
  • In der sogenannten normalenStellung (»NORM.«) des Betriebsartenschalters 68 sind die Vorspannungen der Transistoren 84 und 86 derart eingestellt, daß in der sogenannten Ruhelage des Kippgenerators 14 der Strom, der durch die Tunneldiode 80 fließt, kleiner ist als ihr Spitzenstrom und damit nicht genügend groß, um diese Tunneldiode in ihren stabilen Arbeitspunkt bei der höheren Spannung zu schalten. Jedoch sind die Vorspannungseinstellungen ausreichend, daß jeder Triggerimpuls, der über die Ankopplungsdiode 42 herangeführt wird, die Tunneldiode in den Arbeitspunkt bei der höheren Spannung schalten kann, um ein positives Antastsignal zu erzeugen, das an die Basis eines npn-Transistors 96 weitergeleitet wird und als negatives Antastsignal am Kollektor dieses Transistors erscheint. Das derart erzeugte negative Signal wird über eine Ausgangsklemme 97 an das Steuergitter einer Kathodenstrahlröhre gegeben, um nach seiner Phasendrehung als Austastsignal zu dienen. Dieses Austastsignal wird ebenfalls über eine Ankopplungsdiode 98 und über die Kollektor-Emitter-Strecke eines pnp-Rückkopplungstransistors 100 mit den Anoden zweier gegeneinandergeschalteter Dioden 102 und. 104 verbunden, die ihrerseits mit einem Zeitkondensator 106 zusammengeschaltet sind. Dies beseitigt die normale Durchlaßvorspannung an diesen gegeneinandergeschalteten Dioden, und es kann der zwischen den beiden Kathoden der gegeneinandergeschalteten Dioden liegende Zeitkondensator 106 durch den Strom aufgeladen werden, der durch den Zeitwiderstand 108 aus einer negativen Gleichspannungsquelle 110, die an das eine Ende dieses Zeitwiderstandes angeschlossen ist, fließt. Die gemeinsame Verbindungsstelle des Zeitkondensators mit dem Zeitwiderstand ist mit dem Gitter einer Triode 112 verbunden, die als Verstärker in Anodenbasis-Schaltung geschaltet ist. Die Kathode dieser Röhre ist mit der Basis eines npn-Transistors 114 verbunden, dessen Emitter geerdet und dessen Kollektor mit einer positiven Gleichspannungsquelle 115 verbunden ist. Gleichzeitig ist der Kollektor des Transistors 114 mit dem Zeitkondensator 106 derart verbunden, daß dieser Transistor als Miller-Integrator mit hoher Verstärkung arbeitet. Die Arbeitsweise der aus den Elementen 100 bis 115 bestehenden Schaltung ist ähnlich der der bekannten »Miller-run-up«-Schaltung, die ein positives säge-, zahnähnliches Spannungssignal erzeugt, und zwar mit im wesentlichen konstantem Strom am Kollektor des Transistors 114 und damit an einer Ausgangsklemme, 116, während die Spannung am Gitter der Elektronenröhre 112 im wesentlichen durch die negative Wechselstrom-Rückkopplung über den Kondensator 106 konstant gehalten wird. Ein Unterschied besteht darin, daß zusätzlich ein Rückkopplungstransistor 100 benutzt wird, der das Anschwingen des rampenförmigen Kippsignals von jeder Änderung der Gittersperrspannung der in Anodenbasis= Schaltung geschalteten Röhre 112 auf Grund der negativen Gleichstrom-Rückkopplung von dem Kollektor des Miller-Transistors her unabhängig macht. Auch ist die Röhre 112 als Stromtreiberstufe für den Miller-Verstärker-Transistor 1 verwendet. Dieses ist notwendig, weil das rampenförmige Kippsignal zwischen plus 2 und plus 10 Volt liegt, so daß eine Änderung von nur einem Volt der Gittersperrspannung in dem Ausgangssignal dieser transistorisierten Kippgenerator-Schaltung einen Fehler von 15% hervorruft. Das Horizontal-Kippsignal ist über eine Speicherschaltung rückgekoppelt, die einen npn-Transistor in Kollektorschaltung enthält. Das positive Kippsignal wird vom Emitter des in Kollektorschaltung betriebenen Transistors 118 über die Ankopplungsdiode 120 auf einen Speicherkondensator 122 geführt, der zwischen der Kathode dieser Ankopplungsdiode und Erde liegt. Weil dieser in Kollektorschaltung betriebene Transistor eine kapazitive Belastung besitzt, folgt er einer positiven Richtung besser als einer negativen und ändert daher das sägezahnähnliche Kippsignal in ein gedehntes oder auseinandergezogenes Sägezahnsignal, dessen maximale oder minimale Spannungen diesem Kippsignal genau entsprechen, aber mit einem breiteren negativ gerichteten Anteil im Wellenzug. Dieses positive Speichersignal wird an die Basis eines Transistors 84 angelegt, wodurch der durch die Tunneldiode fließende Strom vermindert und diese Tunneldiode 80 auf ihren stabilen Arbeitspunkt bei niedriger Spannung zurückgeschaltet wird. Das durch die Rückkehr des Tunneldioden-Multivibrators auf den stabilen Arbeitspunkt bei niedriger Spannung erzeugte, negativ gerichtete Signal wird durch den Transistor 96 in der Phase gedreht, so daß es als positives Signal an der Anode der gegengeschalteten Diode erscheint und diese Diode durch Umpolung des Rückwärts-Vorspannung an dieser öffnet und eine Entladung des Zeitkondensators 106 auf seine Ruhespannung ermöglicht. Der gedehnte negativ gerichtete Anteil des Speichersignals verhindert. eine Triggerung der Tunneldiode 80 durch die Trig= gerimpulse, nachdem diese Tunneldiode auf ihren. stabilen, Arbeitspunkt bei niedriger Spannung zurückgekehrt ist, bis die Ladungen auf den Kondensatoren des Kippgenerators einschließlich der auf dem Zeitkondensator ihre Ruhespannungswerte erreicht haben. Daher ist, wenn der Betriebsumschalter 68 sich in der »NORM.«-Stellung befindet, die Spannungsquelle 64 abgeschaltet, und die Kippgenerator-Schaltung 14 arbeitet als normale Kippgenera-. tor-Schaltung, die durch Triggerimpulse getriggert werden muß, die über die Ankopplungsdiode.42 an, den Kipp-Auswerte-Multivibrator 80 herangeführt werden, bevor die Miller-run-up-Schaltung mit, Transistor 114 an der Ausgangsklemme 116 ein-Horizontal-Kippsignal erzeugt. In dieser Stellung des Betriebsumschalters 68 fließt kein Strom vom Emitter zum Kollektor des Transistors 70, so daß der-Gesamtstrom, der durch den Kollektor des Transistors 84 fließt, unterhalb des Spitzenstromes der. Tunneldiode 80 liegt und nicht ausreicht, diese Tunneldiode auf- ihren stabilen Arbeitspunkt bei hoher Spannung zu schalten. Weil ein . 'rriggerimpuls er förderlich ist, uni die Turneldlode 80 von ihrem stabilen Arbeitspunkt lief niedriger Spannung auf cledb bei höher Spannung zu schalten; ist die Kippgenerätoir-Schaltung 14 jetzt triggerbar.
  • Es sei bemerkt, daß üür Zeitkondensator 106, der Zeitwiderstand 10$ und der Speicherkondensator 122 vergrößert oder Verkleinert werden können, um unterschiedliche Xippgesehwindigkeiten zu erhalten, und daß die Schalter hierzu gemeinsam betätigbar ein s , können.
  • Wenn der tetriebsattenschalter 68 sieh in der szVrei-Schwingenzz-Stellung befindet, ist die Spannungsquelle 64 üben den Belastungswiderstand 124 finit dem Eiritter des Transistors 84 verbunden. Dabei liegt der Widerstand 124 jetzt parallel zu dem Belasturigswiderständ 90 und vermindert dadurch den wirksamen Belastungswiderstand dieses Transistors. Wenn dieses geschieht, steigt der Strom, der durch den Transistor 84 fließt; derart an, daß er größer -als der Spitzenström der Tunneldiode $0 ist, und ermöglicht daher ein Schalten dieser Tunneldiode in den stabilen Arbeitspunkt bei. der hohen Spannung, und zwar ohne Empfang eines über die Ankopplungsdiöde 42 kommenden Triggerimpulses.
  • Dadurch liefert die den Transistor 114 enthaltende 1Vliller-Integrätor-Schaltung ein Horizontal-Kipp-Ausgangssignal an die Ausgangsklemme 116. Das positive Speichersigräl, das durch dieses Kippsignal an der Basis des Transistors 84 erzeugt wird, erscheint als -negatives Signal an der Anode der Tunneldiode 80 und schaltet diese Tunneldiode zurück auf den stabilen Arbeitspunkt bei der niedrigen Spannung, d. h. auf den ursprünglichen. Sodann wird die Tunneldiode 80 wieder auf den stabilen Arbeitspunkt bei der holten Spannung durch den Strom geschaltet, der aus den Quellen 64, 88 und 92 durch den Emitter und den Köllektor des Transistors 84 fließt, wenn die Anstiegsflanke des Speichersignals die Anöde dieser Tunü6ldiode genügend positiv gemacht hat.
  • Die: dritte Betriebsmöglichkeit; die der Stellung ,>AÜTO« des Betriebsartenschalters 68; wie in F i g. 1. gezeigt, entspricht, kombiniert die Vorteile beider -vorstehend beschriebenen Betriebsarten dadurch, däß der Kippgenerätör 14 sowohl als frei schwingender als auch als getriggerter Kippgenerator in der automatischen Betriebsweise arbeitet, und zwar durch die Wirkung der triggerbaren Schaltung 10.
  • Bevor irgendwelche getrggertea Signale empfangen werden, ist der Transistor 70 normalerweise geöffnet, wenn Sich der Schalter 6$ in der Stellung »AUTO« befindet, so daß der gesamte Betrag des Stromes, der in der 1,r-ollektörschaltung des Transistors 84 fließt, ausreichend ist, um die Tunneldiode in den Arbeitspunkt bei der hohen Spannung zu schalten. Daher befindet sich die Kippgenerator-Schaltung 14 in der frei. schwingenden Arbeitsweise und erzeugt Horizontal- Kippsignale an der Ausgangsklemme 116; ohne daß Impulse Tiber die Ankopplungsdiode 42 geliefert werden. Wenn ein negatives Eingangssignal an der Eingangsklemme 16 empfangen wird, schältet die Tunneldiode 24 von ihrem Arbeitspunkt bei niedriger Spannung auf den bei höher Spannung und erzeugt ein positives Signal, welches über die Koppeldiode 46 an die Anode der Tunneldiode 48 weitergeleitet wird. Dieses Signal schaltet- die Tunneldiode 48 auf ihren stabilen Axbeitspunkt bei hoher Spannung und ruft ein positiv gerichtetes Signal, das an die Basis des Transistors 56 gelegt wird, hervor und schaltet diesen Transistor von seinem normalerweise gesperrten Zustand. -in den geöffneten Zustand zurück.
  • Dieses positiv gerichtete Signal wird durch den Transistor 56 verstärkt und in der Phase gedreht,: so daß es als negatives Signal an den P-mitter des Transistors 70 gelegt wird und diesen Transistor in den gesperrten Zustand zurückschaltet. Das Ergebnis, das durch die Überführung des Transistors 70 in den gesperrten Zustand erhalten wird, ist eine Erniedrigung des Stromes, der durch den Kollektor des Transistors 84 fließt, und zwar -unter den Spitzenstrom der Tunneldiode 80, so daß die. Kippgenerator-Schältung 14 in die triggerbare Betriebsweise geschaltet wird und nicht mehr frei schwingt.
  • Damit benötigt jetzt die Kippgenerator-Schaltung einen Triggerimpuls zur Erzeugung des Horizontal Kippsignals: Dieser 'rriggerimpuls. wird von der differenzierenden Schaltungsanordnung, die die Spulen 38 und 40 des Auto-Transformators enthält und welche das getriggerte Signal zur Erzeugung von positiven und negativen Spitzensignalen an der Spule 40 differenziert; geliefert. -Die positiven Spitzen werden durch die Ankopplungsdiode 42 als getriggerte Impulse an die Anode der Tunneldiode 80 weitergeleitet und schalten diese Tunneldiode in ihren sta= bilen Arbeitspunkt bei der -hohen Spannung, so daß der Miller-Integrator mit dem Transistor 114 ein Xippsignäi an der Ausgangsklemme 116 erzeugt.
  • Dieser getriggerte Betrieb dauert so lange an, wie Eingangssignale an die Eingangsklemme 16 mit so hoher Folgefrequenz angelegt werden, daß die Zeit zwischen zwei Eingangssignalen kleiner ist als die Erholungszeit der Schaltung 10. Der Zeitverzöge-. rungskondensator 74 ist normalerweise: auf etwa plus 1:2,5 Volt geladen,- wodurch -er eine Durchlaßspäxinung von-.0,5 Volt am Emitteranschlug des Auswertetransistors 70 schafft und die Vorspannung an der Auswertediode 78 umsteuert. Jedoch entlädt sich diese Kapazität über die Emitter-Kollektor-Strecke dieses Transistors; wenn der Transistor 56 geöffnet wird, gegen Erde; bis die Koppeldiode '78 eine Durchlaßvorspannung erhält und den Strom- von der Quelle 50 her weiterleitet. Dies ruft einen negativen Stromimpuls hervor, der an die Anode der Tutmeldiode 48 angelegt wird, wodurch- diese Tunneldiode in ihren Arbeitspunkt bei der niedrigen Spannung zurückgeschaltet wird. An der Anode der Tunneldiode 4$ entwickelt sich eine negativ gerichtete. Spannung; die durch diesen Schaltvorgang hervorgerufen und an die Basis des Transistors 56 weitergeleitet wird und den Transistor 56 wieder in den gesperrten Zustand bringt.
  • Das Ergebnis dieses Vorganges ist, däß der Zeit-Verzögerungskondensator 74 die Entladung über den Transistor 56 abstoppt und sich wieder zu laden beginnt in Sichtung auf plus 75 Volt der Quelle 64 über den Belastungswiderstand 66, bis er wieder auf etwa plus 12,5 Volt zurückkehrt, so daß die Emitterstrecke des Transistors 70 in Durchlaßrichtung vorgespannt ist; wodurch ein Strom durch diesen Transistor zum Emitter des Transistors 84 von der Quelle 64 her fließen- kann. Dadurch ist der Cesamtstrom, der durch den Kollektor des Transistors 84 fließt; wieder groß genug, die Tunneldiode 80 zu schalten und eine frei schwingende Betriebsweise der Kippgenerator-Schaltung 14 zu ermöglichen.
  • Wenn jedoch ein weiteres Triggersignal an der Anode der Tunneldiode 48 empfangen wird, bevor der Zeitverzögerungskondensator 74 sich wieder auf diejenige Spannung aufgeladen hat, die zur COffnung des Transistors 70 erforderlich ist, schaltet die Tunneldiode auf ihren stabilen Arbeitspunkt bei hoher Spannung und erzeugt ein positiv gerichtetes Signal, welches den Transistor 56 wieder öffnet, so daß der Zeitverzögerungskondensator sich wieder über den Transistor 56 gegen Erde zu entladen beginnt und keine so hohe positive Spannung erreichen kann, daß der Transistor 70 wieder geöffnet wird.
  • Daher bestimmt die über die Widerstände 76 und 66 erfolgende jeweilige Ladungsmenge für den Kondensator 74 die Erholungszeit der triggerbaren Schaltungsanordnung 10 und die untere Frequenzgrenze in dieser Arbeitsweise bei automatischem Betrieb. Es ist bereits in vorstehendem auseinandergesetzt worden, daß diese Erholungszeit auf einen passenden Wert festgelegt werden kann, der gewöhnlich einen Kompromiß darstellt zwischen den Größen, die die untere Frequenzgrenze bestimmen, und denen, die eine ausreichende schnelle Erholung erlauben, um eine brauchbare horizontale Bezugszeile zu erhalten.
  • Wenn die Gesamtaufladezeit des Kondensators 74 0,1 Sekunde beträgt, heißt dies, daß die triggemden Signale dichter als 0,1 Sekunde zusammenliegen müssen oder eine Frequenz größer als 10 Hz besitzen müssen, wenn die Kippgenerator-Schaltung 14 in der triggerbaren Betriebsart gehalten werden soll und ihr nicht gestattet werden soll, in den frei schwingenden Betriebszustand zurückzukehren. Daher hat, wenn die triggemden Signale weiter als 0,1 Sekunde auseinanderliegen oder eine kleinere Frequenz als 10 Hz besitzen, die triggerbare Schaltungsanordnung 10 eine Möglichkeit, sich derart zu erholen, daß sie wieder einen frei schwingenden Betriebszustand der Kippgenerator-Schaltung 14 bewirkt und verhindert, daß diese Kippschaltungsanordnung durch einen Triggerimpuls eines nachfolgenden Eingangssignals getriggert wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Signalgenerator mit einem Multivibrator am Eingang zur Steuerung der Frequenz der vom Signalgenerator abgegebenen Signale, welcher Multivibrator normalerweise frei schwingt, jedoch bei Anliegen von Eingangssignalen von diesengetriggertwird, gekennzeichnet durch einen elektronischen Schalter (70) zwischen dem Eingang des Multivibrators und einer Gleichspannungsquelle, welcher Schalter durch die Eingangssignale in dem Sinne gesteuert ist, daß bei Anliegen eines Eingangssignals die Vorspannung des Multivibrators abgesenkt wird, wodurch das Freischwingen aufhört und getriggerter Betrieb einsetzt.
  2. 2. Signalgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter von einem Transistor (70) gebildet ist.
  3. 3. Signalgenerator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (70) von einer von den Eingangsimpulsen gesteuerten Schaltung (10) bei Anliegen eines Eingangssignals gesperrt wird.
  4. 4. Signalgenerator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (10) eine Verzögerungsschaltung (74) aufweist, deren Zeitkonstante bestimmt, wie lange das den Transistor (70) sperrende Signal nach dem durch ein Eingangssignal getriggerten Sperrbeginn anhält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1073 544; »AEG-Mitteilungen«, H. 8/9, 1960, S. 394 bis 397.
DET23042A 1962-03-23 1962-11-19 Triggerbarer Signalgenerator mit einem Multivibrator am Eingang Pending DE1282743B (de)

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DET23042A Pending DE1282743B (de) 1962-03-23 1962-11-19 Triggerbarer Signalgenerator mit einem Multivibrator am Eingang

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DE (1) DE1282743B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073544B (de) * 1955-10-20 1960-01-21 Western Electric Company, Incorporated New York N Y (V St A) Transistoi Torschaltung deren Schaltverzögerung nahezu Null ist

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1073544B (de) * 1955-10-20 1960-01-21 Western Electric Company, Incorporated New York N Y (V St A) Transistoi Torschaltung deren Schaltverzögerung nahezu Null ist

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