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DE128262C - - Google Patents

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Publication number
DE128262C
DE128262C DENDAT128262D DE128262DA DE128262C DE 128262 C DE128262 C DE 128262C DE NDAT128262 D DENDAT128262 D DE NDAT128262D DE 128262D A DE128262D A DE 128262DA DE 128262 C DE128262 C DE 128262C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rail
leather
pressure plate
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT128262D
Other languages
English (en)
Publication of DE128262C publication Critical patent/DE128262C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D98/00Machines for making laces; Applying fibre or celluloid to ends of laces

Landscapes

  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, mit welcher Lederabfälle zu Schuhriemen geschnitten werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig 1 eine Ansicht von oben, Fig. 2 eine Seitenansicht mit Schnitt nach Linie x-y-\ (Fig. 1), Fig. 3 einen Schnitt nach Linie xl-yx.
Die Anordnung der Vorrichtung ist folgende:
In einem Schlitz α des etwa an einem Tisch zu befestigenden Gestelles b sind zwei Stahlschienen c und c1 angebracht, die in ihrem vorderen Ende zu einem zweitheiligen Hohlmesser d ausgebildet sind. Die Schiene c ist im Gestell festgeschraubt, während die Schiene cl bei e drehbar ist und in der bei der Arbeit nöthigen Lage durch den Hebel f festgehalten werden kann. Zur Auflage des Werkstückes und zum Schütze gegen Abnutzung an der Auflagestelle dient die Scheibe g, deren rechtwinklige Umkröpfung h als seitlicher Anschlag für das Werkstück dient, i ist eine Geradführung für die Schiene k, die an ihrem oberen umgebogenen Ende Z die Druckplatte m trägt. Diese Schiene k sammt der Druckplatte m kann mittelst des Hebels n, dessen Drehpunkt sich bei 0 befindet, und der Spiralfeder p, welche sich auf den in der Nuth q geführten Vorsprung r der Schiene k und auf die untere Seite der horizontalen Platte des Gestelles stützt und durch die Stifte 5 s geführt ist, gehoben und gesenkt werden. Der Hebel n, welcher zur Bethätigung der Schiene k und der Druckplatte m dient und an der verschiebbaren Schiene k selbst befestigt ist, besitzt an seinem unteren Ende einen knaggenartigen Ansatz v, mit welchem er sich auf einen am Gestell vorgesehenen Ansatz n> stützt. Bei der Bethätigung bezw. Drehung des Hebels η um seinen Drehpunkt ο verläfst der Ansatz ν den Ansatz w und die Schiene k mitsainmt der Druckplatte m sinkt infolge der Feder p, welche sich ausdehnen wird, nach unten, wobei alsdann die Druckplatte m den zur Verwendung gelangenden Lederabfall auf die Oberfläche des Gestelles niederdrückt und entsprechend der Wirkung der Feder ρ stark festhält, if ist ein Anschlag, der die richtige Be-. festigung des Gestelles erleichtert, und u eine Aussparung für den Abfall.
Die Benutzung der Vorrichtung geschieht auf folgende Weise:
Nachdem an einem Lederabfall der Anfang eines Riemens von Hand zugeschnitten ist, wird der Hebel f gesenkt, durch Drehen der Schiene c1 das Hohlmesser d geöffnet und der Riemenanfang eingeführt,' worauf das Messer wieder geschlossen und durch Empordrücken des Hebels f in seiner Lage gesichert wird. Hierauf wird der Hebel η in der durch den Pfeil (Fig. 2) angedeuteten Richtung umgelegt, so dafs die Schiene k mit der Druckplatte m frei wird, die Spiralfeder ρ zur Geltung kommt und dadurch die Schiene k mitsammt der Druckplatte m mäfsig stark auf das Leder drückt. Dann wird durch Ziehen an dem durch das Hohlmesser durchgeführten Riemen-
anfang der zu verarbeitende Lederabfall gegen die Schneidkanten des Hohlmessers d gedrückt, wodurch sich ein dem Querschnitt desselben entsprechender Riemen bildet, dessen Länge der Gröfse des verwendeten Lederabfalls entspricht. Die Umkröpfung h der Scheibe g verhindert hierbei ein seitliches Ausweichen des Werkstückes. Ist der Lederabfall verarbeitet, so wird der Hebel η mitsammt der Schiene k und der Druckplatte in durch einfaches Anheben und Verdrehen wieder in seine Anfangsstellung gebracht, worauf der vorbeschriebene Arbeitsvorgang wieder von Neuem beginnen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung von 'Schuhriemen aus Lederabfällen, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Stahlschienen (c und c]j, deren vordere Enden zu einem Hohlmesser (d) ausgebildet sind und von denen die eine fest, die andere durch einen Hebel (J) feststellbar und derart drehbar ist, dafs das Hohlmesser (d) zwecks Einführung eines Rieinenanfangs geöffnet werden kann, wobei eine das Leder festhaltende Platte (m) unter dem Einflüsse einer durch einen Hebel (n) ausgelösten Feder (p) gegen die Platte (b) des Gestelles gedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT128262D Active DE128262C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE128262C true DE128262C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT128262D Active DE128262C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE128262C (de)

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