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DE1282545B - Verschluss fuer Behaelter fuer feste und fluessige Gueter - Google Patents

Verschluss fuer Behaelter fuer feste und fluessige Gueter

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Publication number
DE1282545B
DE1282545B DES110628A DES0110628A DE1282545B DE 1282545 B DE1282545 B DE 1282545B DE S110628 A DES110628 A DE S110628A DE S0110628 A DES0110628 A DE S0110628A DE 1282545 B DE1282545 B DE 1282545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
container
opening
closure according
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES110628A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Sarstedt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES110628A priority Critical patent/DE1282545B/de
Publication of DE1282545B publication Critical patent/DE1282545B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/18Arrangements of closures with protective outer cap-like covers or of two or more co-operating closures
    • B65D51/20Caps, lids, or covers co-operating with an inner closure arranged to be opened by piercing, cutting, or tearing
    • B65D51/22Caps, lids, or covers co-operating with an inner closure arranged to be opened by piercing, cutting, or tearing having means for piercing, cutting, or tearing the inner closure
    • B65D51/228Caps, lids, or covers co-operating with an inner closure arranged to be opened by piercing, cutting, or tearing having means for piercing, cutting, or tearing the inner closure a major part of the inner closure being removed from the container after the opening
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2251/00Details relating to container closures
    • B65D2251/0003Two or more closures
    • B65D2251/0006Upper closure
    • B65D2251/0018Upper closure of the 43-type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2251/00Details relating to container closures
    • B65D2251/0003Two or more closures
    • B65D2251/0068Lower closure
    • B65D2251/0071Lower closure of the 17-type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschluß für Behälter für feste und flüssige Güter Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für Behälter für feste und flüssige Güter.
  • Zur Verpackung fester stückiger oder pulverförmiger Güter, insbesondere von Medikamenten, werden häufig flache, kreiszylindrische oder auch anders geformte Schachteln verwendet, die in ihrem Deckel eine Entnahmeöffnung besitzen, die durch einen Schieber oder einen übergreifenden verdrehbaren und ebenfalls mit einer hoffnung versehenen zweiten Deckel verschlossen bzw. freigegeben werden kann.
  • Insbesondere bei der Verpackung von Medikamenten wird es als störend empfunden, daß der Inhalt des Behälters auch im versperrten Zustand der Öffnung nicht luftdicht gegenüber der Außenatmosphäre abgeschlossen ist. Es kann also Luftfeuchtigkeit eindringen und den Inhalt unbrauchbar machen.
  • Man hilft sich dann zumeist so, daß man den Mantel des Behälters, an der Berührungslinie zwischen Unterteil und drehbarem Deckel, zunächst mit einem selbstklebenden Streifen aus Kunststoffolie od. dgl. verschließt, der bei Ingebrauchnahme entfernt wird.
  • Es läßt sich aber andererseits durch diese Maßnahme nicht verhindern, daß Luftfeuchtigkeit durch die Öffnung des Deckels und die zwischen diesem und dem darunter befindlichen inneren Deckel und dessen Öffnung in das Innere des Behälters eindringt.
  • Um das zu verhindern, wäre eine vollständige Umhüllung des Behälters mit Kunststoffolie od. dgl. erforderlich, was unhandlich ist und den Preis der Ware erhöht.
  • Schließlich besteht seitens der pharmazeutischen Industrie der Wunsch, die einmal mit Ware gefüllten Behälter so zu verschließen, daß sie nicht von Unbefugten geöffnet und dann noch zum Verkauf angeboten werden können. Diese Sicherheit ist bei der Verwendung eines einfachen selbstklebenden Verschlußstreifens nicht gegeben.
  • Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, einen Verschluß für Behälter der vorgenannten Art zu schaffen, der die geschilderten Nachteile nicht besitzt. Der Verschluß soll also den Behälter luftdicht verschließen und sich, nachdem er einmal geöffnet wurde, nicht wieder in seinen ursprünglichen Zustand bringen lassen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen solchen Verschluß mit einer auf einen kreiszylindrischen Teil des Behälters aufgesetzten und mit einer exzentrisch angeordneten Freigabeöffnung versehenen Kappe. Entweder kann dabei der Behälter als Ganzes oder in seinem Oberteil kreiszylindrisch ausgebildet sein oder aber beliebig geformt sein und an einer geeigneten Stelle einen kreiszylindrischen Teil besitzen.
  • Eine mit einer Öffnung versehene Deckplatte für den Behälter ist bereits bekanntgeworden, bei der die Öffnung in der Deckplatte so angeordnet ist, daß sie durch Drehen der Kappe mit der in dieser liegenden Öffnung fluchten kann. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, eine solche Öffnung in der Deckplatte durch einen mit ihr über einen abscherbaren Steg verbundenen Deckel zu verschließen, der in die Freigabeöffnung der Kappe hineinragt, und in der Kappe ein sich in Umfangsrichtung an die Freigabeöffnung anschließendes Schermesser vorzusehen.
  • Ursprünglich ist der Behälter also durch den abscherbaren Deckel luftdicht verschlossen. Die erstmalige Öffnung erfolgt dadurch, daß die Kappe in der entsprechenden Richtung gegenüber dem Behälter verdreht wird und dadurch das an dem einen Ende der Freigabeöffnung befindliche Schermesser den kreiszylindrischen Steg zwischen der Deckplatte und dem Deckel abschert. Der Deckel wird dann fortgeworfen, und die Öffnung ist zunächst durch die verdrehte Kappe verschlossen. Eine Entnahme kann dann erfolgen, nachdem die Kappe mit der Freigabeöffnung über die Öffnung der Deckplatte gedreht wird.
  • Vorzugsweise wird dabei vorgeschlagen, daß das Schermesser einstückig aus der Wandung der Kappe gebildet ist. Die Kappe kann also aus Blech oder vorzugsweise aus einem Kunststoff ausreichender Härte bestehen.
  • Insbesondere ist dabei vorgesehen, daß das Schermesser zwei winklig zueinander angeordnete Schneiden und an deren Übergangsstelle eine Spitze umfaßt. Ein solches keilförmiges Schermesser erleichtert das Abscheren des Steges zwischen Deckplatte und Deckel und damit die Herstellung der Entnahmeöffnung.
  • Vorzugsweise ist weiterhin vorgesehen, daß die den abscherbaren Deckel tragende Deckplatte mit einem zylindrischen Mantel verbunden ist und als Einlage für einen oben offenen zylindrischen Behälter dient. Diese Einlage kann dann stramm in den Behälter eingepreßt und gegebenenfalls noch zusätzlich durch Sperrnasen od. dgl. gegen Verdrehen gesichert werden.
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß der Behälter in der Nähe seines oberen Randes eine äußere Rille zur unverlierbaren Aufnahme einer von der Kappe nach innen vorstehenden Ringwulst besitzt. Die Kappe wird dann zweckmäßig aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise Kunststoff, hergestellt und mit der Ringwulst in die Rille des Behälters eingeschnappt. Die Abmessungen sind dabei so gehalten, daß sich die Kappe noch ohne Schwierigkeiten gegenüber dem Behälter verdrehen läßt.
  • Erfindungsgemäß wird weiterhin vorgeschlagen, daß die Kappe unterhalb der Ringwulst einen dünnen Rand besitzt. Dieser Rand ist so dünn gehalten, daß er beim geringsten Versuch, die Kappe vom Behälter zu entfernen, beschädigt wird. Es wird dadurch mit Sicherheit verhindert, daß der nach der Abfüllung geschlossene Behälter von Unbefugten geöffnet und unbemerkt wieder verschlossen werden kann.
  • Dabei ist vorgesehen, daß der Behälter unterhalb der Ringnut einen solchen Außendurchmesser besitzt, daß der dünne Rand der Kappe an diesem Teil des Behältermantels satt anliegt. Man kann den Behälter unterhalb dieses dünnen Randes der Kappe so ausbilden, daß er mit dem äußeren Mantel der Kappe bündig ist. Man kann den Behälter aber auch in seinem unteren Teil gegenüber dem oberen Teil absetzen.
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß die Einlage und der sie aufnehmende Teil des Behälters mit Rastmitteln zur unverlierbaren Befestigung der Einlage versehen sind.
  • Der erfindungsgemäße Verschluß eignet sich auch sehr gut zum Verschließen von Behältern, die mit Flüssigkeiten gefüllt sind, beispielsweise Glasflaschen, Kanister od. dgl. Sofern diese Behälter dann nicht schon in ihrem Oberteil kreiszylindrisch ausgebildet sind, sondern, wie beispielsweise Kanister, eine andere Form aufweisen, werden sie oberseitig mit einem kreiszylindrischen Stutzen versehen, der den erfindungsgemäßen Verschluß erhält. Dabei ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß in der Deckplatte, die in diesen Stutzen eingesetzt wird, eine zweite Öffnung mit abscherbarem Deckel vorgesehen ist, die zum Eintritt der Luft beim Ausgießen der Flüssigkeit dient. Außerdem ist dann in der Kappe eine zweite, mit einem Schermesser versehene Öffnung vorgesehen. Beim Drehen der Kappe werden dann durch die beiden Schermesser die Deckel der beiden Öffnungen entfernt.
  • In entsprechender Weise kann auch im Mantel einer kreiszylindrisch ausgebildeten und über den oberen Behälterrand vorstehenden Einlage eine Öffnung vorgesehen werden, die durch einen abscherbaren, etwa radial vorstehenden Deckel verschlossen ist. Dementsprechend würde dann eine Freigabeöffnung im Mantel der Kappe und an deren einem Ende ein Schermesser angeordnet sein. Diese seitliche Anordnung der Entnahmeöffnung wird in Sonderfällen von Vorteil sein.
  • Die Erfindung wird nachstehend in Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Dabei zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Behälter mit erfindungsgemäßem Verschluß, F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in F i g. 1, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt durch einen auf einen Kanister aufgesetzten Verschluß und F i g. 5 eine Draufsicht auf den Verschluß gemäß Fig. 4.
  • Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Behälter handelt es sich um eine Schachtel, wie sie zur Aufbewahrung von Dragees u. dgl. dient.
  • Der Behälter umfaßt einen verhältnismäßig fiachen, zylindrischen Behälterunterteil 1, eine in diesen eingepreßte Einlage 2 und eine übergreifende Kappe 7.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Behälterunterteil 1 und die Kappe 7 aus einem verhältnismäßig harten Kunststoff, die Einlage 2 dagegen aus einem weicheren und elastischeren Kunststoff hergestellt.
  • Die Einlage 2 besitzt eine Deckplatte 3 mit einer exzentrisch zum Behälter angeordneten kreisrunden Öffnung 5 sowie einen an die Deckplatte 3 anschließenden Mantel 4, der stramm in den Behälter 1 hineinpaßt und mit diesem zusammen eine praktisch luftdichte Verbindung herstellt.
  • Die Öffnung 5 ist, wie aus F i g. 2 und 3 erkennbar ist, durch einen Deckel 6 verschlossen, der mit der Deckplatte 3 über einen ringförmigen dünnen Steg in Verbindung steht, der zwecks Entfernung des Deckels 6 leicht abgeschert werden kann.
  • In der Kappe 7 befindet sich, oberhalb des vorerwähnten Deckels 6, eine Freigabeöffnung 8, in die der über die Deckplatte 3 vorstehende Deckel 6 hineinragt. In Umfangsrichtung schließt sich an die Öffnung nach einer Seite ein Schermesser 9 an, das zwei winklig zueinander angeordnete Schneiden aufweist.
  • Beim Verdrehen der Kappe 7 schneidet die Spitze dieses Schermessers in den dünnen Steg zwischen Deckel 6 und Deckplatte 3 ein und schert den Deckel ab.
  • Der Behälterunterteil 1 ist an seinem oberen Rand in der Nähe der Öffnung außen mit einer Rille 10 versehen. In diese Rille greift ein von der Kappe 7 nach innen vorstehender Ringwulst 10 ein. Dadurch wird eine unverlierbare, aber frei drehbare Halterung der Kappe 7 am Behälterunterteil 1 garantiert.
  • Unterhalb des Ringwulstes 10 läuft der Mantel der Kappe 7 in einen dünnen Rand 12 aus, der satt auf der dort entsprechend verstärkten Wand des Behälterunterteils 1 aufliegt. Beim Versuch, die Kappe 7 vom Behälterunterteil 1 zu entfernen, wird dieser dünne Rand 12 beschädigt, so daß ein solcher Versuch einer unbefugten Öffnung des Behälters bemerkt wird.
  • Unterhalb des dünnen Randes 12 der Kappe springt die Wand des Behälterunterteiles 1 bei 13 so weit vor, daß dort ein bündiger, glatter Übergang besteht und eine unabsichtliche Beschädigung des Randes 12 verhindert wird.
  • In den F i g. 4 und 5 ist ein Verschluß gemäß der Erfindung für einen Flüssigkeitsbehälter, beispielsweise einen Kanister, dargestellt. Der Kanisteria besitzt einen zylindrischen Auslaufstutzen 20, der durch eine drehbare Kappe 7 a verschlossen und mit einer Einlage 2a versehen ist. Die im Ausführungsbeispiel aus weichelastischem Kunststoff bestehende Einlage 2 a besitzt eine radial nach außen vorstehende Ringwulst 14, die in eine entsprechende Ringnut 15 des Stutzens 20 hineinragt und ein Herausfallen der Einlage verhindert und deren Entfernung erheblich erschwert.
  • Die Deckplatte 3 a der Einlage besitzt eine größere öffnung 5 a, die durch einen abscherbaren Deckel 6 a verschlossen ist, und eine kleinere Öffnung 16, die in entsprechender Weise durch einen abscherbaren Deckel 17 verschlossen ist.
  • Die beiden Deckel und 17 ragen in Ausnehmungen 8a und 18 der Kappe hinein. An den Enden dieser Ausnehmungen befinden sich Schermesser 9a bzw. 19, die so angeordnet sind, daß bei Verdrehen der Kappe 7 a in Richtung des Pfeiles 21 die beiden Deckel 6 a und 17 abgeschert und dadurch die Öffnungen 5 a und 16 freigegeben werden.
  • Die Kappe 7 a ist unterseitig mit einer nach innen vorstehenden Ringwulst 22 versehen, die in eine entsprechende Ringnut 23 im Stutzen 20 des Kanisters la eingreift und die Kappe unverlierbar, aber frei drehbar auf dem Stutzen 20 hält.
  • Der vorstehend beschriebene Verschluß bietet gegen über den bekannten Schraubverschlüssen von Kanistern oder sonstigen Flüssigkeitsbehältern noch den Vorteil, daß keine lose Schraubkappe, die nach dem Abschrauben verlorengehen könnte, vorgesehen ist. Außerdem ist kein Gewinde vorgesehen, was bei der Abfüllung weitere Vorteile bietet. Ein mit einem solchen Verschluß versehener Behälter läßt sich schneller maschinell abfüllen als die bekannten Behälter.
  • Man kann den in den F i g. 4 und 5 beispielsweise für einen Kanister dargestellten Verschluß auch für Tropfflaschen od. dgl. verwenden. Gegebenenfalls wird dann nur eine einzige Öffnung benötigt, die nach Wunsch auch nach dem Abscheren des Deckels mit einer Tropftülle od. dgl. versehen werden kann.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1.. Verschluß für Behälter für feste und flüssige Güter mit einer auf einen kreiszylindrischen Teil des Behälters aufgesetzten und mit einer exzentrisch angeordneten Freigabeöffnung versehenen Kappe sowie mit einer unter der Kappe liegenden Deckplatte für den Behälter mit einer unter der Freigabeöffnung der Kappe liegenden bzw. in diese Lage durch Drehung der Kappe bringbaren Öffnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (5) in der Deckplatte (3) durch einen mit ihr über einen abscherbaren Steg verbundenen Deckel (6) verschlossen ist, der in die Freigabeöffnung (8) der Kappe (7) hineinragt, und daß sich ein in Umfangsrichtung an die Freigabeöffnung mit der Kappe verbundenes Schermesser (9) anschließt.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schermesser (9) einstückig aus der Wandung der Kappe (7) gebildet ist.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schermesser (9) zwei winklig zueinander angeordnete Schneiden und an deren Übergangsstelle eine Spitze umfaßt.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den abscherbaren Deckel (6) tragende Deckplatte (3) mit einem zylindrischen Mantel (4) verbunden ist und als Einlage (2) für einen oben offenen Behälter (1) dient.
  5. 5. Verschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) in der Nähe seines oberen Randes eine äußere Rille (11) zur unverlierbaren Aufnahme einer von der Kappe (7) nach innen vorstehenden Ringwulst (10) besitzt.
  6. 6. Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (7) unterhalb der Ringwulst (10) einen dünnen Rand (12) besitzt.
  7. 7. Verschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) unterhalb der Ringnut (11) einen solchen Außendurchmesser besitzt, daß der dünne Rand (12) der Kappe an diesem Teil des Behältermantels satt anliegt.
  8. 8. Verschluß nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (2 a) und der sie aufnehmende Teil des Behälters (1 a) mit Rastmitteln (14, 15) zur unverlierbaren Befestigung der Einlage versehen sind.
  9. 9. Verschluß nach Anspruch 1 bis 8 für mit Flüssigkeiten gefüllte Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß in der Deckplatte (3a) eine zweite öffnung (16) mit abscherbarem Deckel (17) zum Eintritt der Luft beim Ausgießen der Flüssigkeit vorgesehen ist, wobei in der Kappe (7 a) eine zweite, mit einem Schermesser (19) versehene Öffnung (18) dafür angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 851 669.
DES110628A 1967-07-01 1967-07-01 Verschluss fuer Behaelter fuer feste und fluessige Gueter Pending DE1282545B (de)

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