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DE1282231B - Gipskocher - Google Patents

Gipskocher

Info

Publication number
DE1282231B
DE1282231B DE1965P0037904 DEP0037904A DE1282231B DE 1282231 B DE1282231 B DE 1282231B DE 1965P0037904 DE1965P0037904 DE 1965P0037904 DE P0037904 A DEP0037904 A DE P0037904A DE 1282231 B DE1282231 B DE 1282231B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
heating gas
gypsum
cooker
outer jacket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965P0037904
Other languages
English (en)
Inventor
Helmuth Kallenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Pfeiffer Barbarossawerke AG
Original Assignee
Gebr Pfeiffer Barbarossawerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Pfeiffer Barbarossawerke AG filed Critical Gebr Pfeiffer Barbarossawerke AG
Priority to DE1965P0037904 priority Critical patent/DE1282231B/de
Publication of DE1282231B publication Critical patent/DE1282231B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B11/00Calcium sulfate cements
    • C04B11/02Methods and apparatus for dehydrating gypsum
    • C04B11/028Devices therefor characterised by the type of calcining devices used therefor or by the type of hemihydrate obtained

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Gipskocher Gipsbrennanlagen, sogenannte Gipskocher, bestehen üblicherweise aus einem Kochkessel aus Stahl, der mit einer Dunsthaube abgedeckt ist und einen mehrteiligen Kesselboden aufweist und in einer Ummantelung aus feuerfestem Ziegelmauerwerk sitzt. Das Ziegelmauerwerk bildet dabei die äußere und die ganze Anlage tragende Konstruktion und ist innen mit feuerfestem Mauerwerk ausgekleidet, das unten in der Ziegelkonstruktion einen Brennraum bildet, über welchem der Kochkessel angeordnet ist. Um den Kochkessel herum sind im feuerfesten Mauerwerk Züge für die Heizgase angeordnet, die mit den den Kochkessel durchsetzenden Heizgasrohren zusammenwirken. Der Kochkessel weist selbstverständlich noch einen Schieber zur Entleerung auf und einen Brüdenstutzen auf der Dunsthaube. Im Kochkessel laufen, etagenweise übereinander angeordnet, zwischen den jeweiligen Heizgasrohren, Rührarme um. Derartige Gipskocher dienen zum Entfernen des Kristallwassers aus den Gipsrohsteinen. Je nach der Höhe der Temperatur im Zusammenwirken mit der Brenn- bzw. Kochzeit richtet sich der Anteil des entfernten Kristallwassers. In der Praxis erfolgt das Brennen bzw. Kochen des Gipses bei etwa 160 bis 200° C.
  • Derartige Anlagen sind nun in ihrer Konstruktion und vor allem bei ihrer Herstellung recht aufwendig. Das Einmauern des Kochers ist umständlich und schwierig. In den meisten Fällen mußte das feuerfeste Steinmaterial nach Maß gefertigt werden, um die Heizgaszüge ausbilden zu können, was einen weiteren zusätzlichen Aufwand an Zeit und Kosten bedingt. Es ist auch häufig nicht einfach, einen für den Bau eines solchen Kochers qualifizierten Ofenbauer zu finden. Es ergab sich eine lange Mauerungszeit, ein langwieriges und vorsichtiges Trockenheizen und infolge der ganzen vorstehend aufgezeigten Punkte ein recht hoher Kostenaufwand für die Kochermauerung.
  • Als weiterer Nachteil kommt hinzu, daß infolge der unmittelbaren Anordnung der Brennkammer unter dem Kesselboden dieser besonders hohen Wärmebeanspruchungen ausgesetzt ist. Er mußte demgemäß häufig ausgewechselt werden. Da der Kochkessel im Mauerwerk fest verankert ist, muß der Kesselboden, um ihn einigermaßen leicht auswechseln zu können, mehrteilig ausgebildet sein, was wiederum zu Unzuträglichkeiten und Verteuerungen führt, vor allen Dingen deswegen, weil dadurch ein öfteres Abdichten erforderlich wird.
  • Die Heizgasführung durch die Heizgasrohre im Kochkessel und die im feuerfesten Mauerwerk um den Kochkessel gemauerten Züge kann ebenfalls noch nicht als ideal angesehen werden. Die Wärmeausnutzung kann mit Sicherheit noch verbessert werden. Es kommen als weitere Randprobleme hinzu, daß die Entleerung des Kessels verbessert werden kann und daß auch die Formgebung der Heizgasrohre einer Verbesserung sowohl im Zusammenhang mit dem erwähnten Wärmeaustausch als auch aus anderen Gründen bedarf.
  • Es besteht also, nochmals zusammengefaßt, im wesentlichen die Aufgabe, einen Gipskocher dergestalt auszubilden, daß er in seiner Konstruktion und damit in seinem Aufbau billiger wird, sowohl von der Materialseite als auch von der Arbeitsseite bei der Erstellung desselben her, daß er trotzdem leistungsfähiger wird, was durch eine Verbesserung der Heizgasführung und damit des Wärmeaustausches erreicht wird und daß er gegen direkte Einflüsse der Wärmequelle geschützt wird und damit gegen diese nicht mehr so anfällig ist und schließlich, falls notwendig, besonders beanspruchte Teile des Kessels, insbesondere der Kesselboden, einfacher und leichter ausgetauscht werden können.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch einen Gipskocher mit einem kreiszylindrischen Kessel und diesen durchsetzenden waagerechten Heizgasrohren, wobei der Kessel aus starkwandigem Kesselblech an seiner unteren Öffnung mit einem angeschweißten Halterungsring zum Anschrauben eines einteiligen druckfesten Kesselbodens ausgerüstet und in einen doppelwandigen mit einer feuerfesten Stampfmasse ausgefüllten Außenmantel unter Bildung eines Ringraumes zwischen Kessel und Außenmantel eingebracht ist, wobei die die Heizgasrohre verbindenden Heizgaszüge in dem Ringraum durch quer verlaufende und dicht an den Wandungen anschließende Stahlblechrippen gebildet sind. Die Stampfmasse erträgt etwa Temperaturen bis 1100° C.
  • Die Brennkammer befindet sich nicht mehr direkt unterhalb des Kesselbodens, sondern ist als besonderes Aggregat neben dem Gipskocher installiert und steht über eine wärmeisolierte Heizgasleitung mit einem konisch ausgebildeten Teil des doppelwandigen Außenmantels unter dem Kochkesselboden in Verbindung.
  • Die Tragkonstruktion des konisch ausgebildeten Teiles besteht aus einem starkwandigen Kesselblech und ist in einem Stahlmantel eingeschweißt, der mit dem obenerwähnten dritten äußeren Mantel gleichen Durchmessers verschraubt ist. Der untere Stahlmantel, in dem der mit Spezialstampfmasse ausgekleidete Kesselblechkonus eingeschweißt ist, bildet, nachdem er mit der Gipskocherummantelung verschraubt ist, die tragende Konstruktion für diese und den Gipskocher und wird als Gipskocherunterteil bezeichnet. Dieses Unterteil ist weiterhin mit einer in der Fundamentierung eingelassenen Profileisenkonstruktion verschraubt, so daß im Gegensatz zu den bisherigen gemauerten -Ausführungen das gesamte Gipskocheraggregat jederzeit ohne nennenswerten Zeit- und Kostenaufwand demontiert und an neuer Stelle wieder aufgestellt werden kann.
  • Die Heizgasrohre, die den Kochkessel durchsetzen, haben rautenförmigen Querschnitt. Damit ergibt sich zum einen eine Vergrößerung der Wärmeaustauschfläche und damit eine Verbesserung des Wärmeaustauschers, zum anderen können sich auf diesen Rohren keine Ablagerungen mehr bilden.
  • Schließlich kann der Auslauf im Kochkesselboden angeordnet sein und der Auslaufschieber wärmeisoliert außerhalb der Heizgaskammer angebracht sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Außenmantel und eine Seitenansicht des Kochkessels; in F i g. 2 ist ein weiterer, um 90° gedrehter, senkrechter Querschnitt dargestellt, wobei auch der Kochkessel zum Teil im Schnitt wiedergegeben ist; die F i g. 3 und 4 zeigen waagerechte Querschnitte durch den Kocher.
  • Der waagerechte Querschnitt nach F i g. 3 verläuft in Richtung der Linie A-A in F i g. 2, der Schnitt nach F i g. 1 verläuft nach der Linie B-B in F i g. 3, der Schnitt nach F i g. 2 nach der Linie C-C in F i g. 3 und der Schnitt nach F i g. 4 nach der Linie D-D in F i g. 2.
  • Der Gipskocher besteht im wesentlichen aus einem Kochkessel 1, welcher von waagerechten Heizgasrohren 2 durchsetzt ist und in welchem ein Rührwerk 3 in an sich bekannter Weise umläuft. Der aus starkwandigem Spezialkesselblech bestehende Kochkessel l ist weiterhin an seinem unterem Ende mit einem Halterungsring 4 ausgerüstet, der aus hochtemperaturbeständigem Material besteht und rechteckigen Querschnitt hat. An diesem Ring 4 ist der einteilige und druckfeste Kesselboden 5, der ebenfalls aus wärmebeständigem Spezialguß besteht, angeschraubt.
  • Die bisher übliche Dunsthaube ist durch eine entsprechende Erhöhung des Kesselmantels ersetzt, oben ist der Kochkessel mit einem Deckel 6 verschlossen, auf welchem das Rührwerk mit Getriebe und Antriebsmotor angeordnet ist.
  • Der Kochkessel 1 wird von einem weiteren doppelwandigen Mantel umschlossen, der aus einer Innenwandung 7 und einer Außenwandung 8 besteht, wobei der Zwischenraum zwischen beiden mit einer Spezialstampfmasse 9 ausgefüllt ist, die Temperaturen bis 1100° C erträgt.
  • In dem Ringraum zwischen Kessel 1 und Wandung 7 verlaufen Bleche 10; welche zusammen mit den Heizgasrohren 2 die Heizgasführung ergeben.
  • Die Brennkammer 11, vorzugsweise mit einem Ölbrenner, ist unabhängig vom Gipskocher, etwa seitlich von diesem, installiert. Von dort führt eine Heizgasleitung 12 zu einem konischen Raum 13 unterhalb des Kesselbodens 5. Die Verbrennung, z. B. des Heizöles, erfolgt also in einer außerhalb dieses konischen Raumes 13 liegenden Brennkammer. Die Heizgase werden zentral in den konischen Raum 13 geführt. Durch die konische Erweiterung desselben erfolgt eine vollkommen gleichmäßige Wärmebeaufschlagung des Kesselbodens 5. Eine direkte Berührung der Brennerflamme mit dem Kesselboden erfolgt jedoch nicht mehr, dadurch kann die Lebensdauer des Kesselbodens wesentlich erhöht werden. Selbstverständlich sind die Heizgasleitung 12 und der konische Raum 13 mit wärmeisolierender Stampfmasse ausgefüllt wie der den eigentlichen Kochkessel 1 umschließende Bereich der Konstruktion.
  • Die Heizgase gelangen nach ihrer Verteilung unter den Kesselboden 5 in den Ringraum um den Kochkessel 1 und durch die jeweiligen Heizgasrohre 2 etagenweise nach oben bis sie, nochmals durch Leitbleche 14 und 15 umgelenkt, zum Abgasstutzen 16 gelangen und durch diesen abgeführt werden.
  • Im Deckel 6 des Kochkessels 1 ist ein Einlauf 17 und ein Brüdenstutzen 18 vorgesehen. Der Auslauf 19 befindet sich nicht mehr, wie bisher üblich, in der Seitenwandung des Kochkessels 1, sondern in dessen Boden, damit kann der Kessel einfach schnell und vor allem vollständig unter Einsatz des Rührwerkes 3 entleert werden.
  • Der konisch ausgebildete Raum 13 hat im Bereich des Auslaufschiebers eine Aussparung, die in ihrer Formgestaltung dem Schieber angepaßt ist. Die Ummantelung der Aussparung ist ebenfalls aus Spezialstampfmasse gefertigt und schützt den Auslaufschieber vor den Heißgasen. Eine bequeme und leichte Zugänglichkeit und eine absolut betriebssichere Schieberfunktion sind die markanten Vorteile der Ummantelung.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Gipskochers wird eine Erhöhung der wärmeaustauschenden Flächen gegenüber den bisherigen Bauformen von etwa 30 % erreicht. Durch hängende Anordnung des Kochkessels in der ihn umgebenden wärmedämmenden und die Wärme nach innen rückstrahlenden Konstruktion ergibt sich eine strömungstechnisch gute Führung der Heizgase, insbesondere auch eine gleichmäßige Wärmebeaufschlagung des Kocherbodens. Da der Kochkessel in einfacher Weise aus der Gesamtkonstruktion nach oben herausgehoben werden kann, werden die Auswechselarbeiten am Kocherboden wesentlich erleichtert, so daß dieser nunmehr einteilig ausgebildet werden kann. Außerdem kann er mit dem Kessel verschraubt werden, was seinerseits ebenfalls zu einem schnellen und bequemen Auswechseln des Bodens beiträgt.
  • Durch den dichten Kocherdeckel ist es möglich, den Gips auch mit Überdruck zu brennen. Schließlich sind die Auswechsel- und Reparaturarbeiten am Kocherboden dadurch, daß er nicht mehr direkt der Flammwirkung der Brennkammer ausgesetzt ist, viel weniger häufig auszuführen als bisher. Als außerordentlich wichtig kommt hinzu, daß zur Ummantelung des Gipskochers kein aufzumauerndes feuerfestes Mauerwerk mehr erforderlich ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1.. Gipskocher mit einem kreiszylindrischen Kessel und diesen durchsetzenden waagerechten Heizgasrohren, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel (1) aus starkwandigem Kesselblech an seiner unteren (Öffnung mit einem angeschweißten Halterungsring (4) zum Anschrauben eines einteiligen druckfesten Kesselbodens (5) ausgerüstet und in einen doppelwandigen mit einer feuerfesten Stampfmasse (9) ausgefüllten Außenmantel (7, 8) unter Bildung eines Ringraumes zwischen Kessel (1) und Außenmantel (7, 8) eingebracht ist, wobei die die Heizgasrohre (2) verbindenden Heizgaszüge in dem Ringraum durch quer verlaufende und dicht an den Wandungen anschließende Stahlblechrippen (10) gebildet sind.
  2. 2. Gipskocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (11) als besonderes Aggregat neben dem Gipskocher installiert und über eine wärmeisolierte Heizgasleitung (12) mit einem konisch ausgebildeten Teil (13) des doppelwandigen Außenmantels (7, 8) unter dem Kochkesselboden (5) in Verbindung steht.
  3. 3. Gipskocher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kochkessel (1) durchsetzenden Heizgasrohre (2) rautenförmigen Querschnitt haben.
  4. 4. Gipskocher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslauf (19) im Kochkesselboden (5) angeordnet und der Auslaufschieber wärmeisoliert außerhalb der Heizgaskammer (13) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: »Zement, Kalk, Gips«, 1964, Nr. 6, S. 255.
DE1965P0037904 1965-10-19 1965-10-19 Gipskocher Pending DE1282231B (de)

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DE1282231B true DE1282231B (de) 1968-11-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2826500A1 (de) * 1977-06-16 1979-01-04 United States Gypsum Co Kalziniereinrichtung mit kessel

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2826500A1 (de) * 1977-06-16 1979-01-04 United States Gypsum Co Kalziniereinrichtung mit kessel

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