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DE1282121B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Umspritzen eines elektrischen Leiters - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Umspritzen eines elektrischen Leiters

Info

Publication number
DE1282121B
DE1282121B DEJ18649A DEJ0018649A DE1282121B DE 1282121 B DE1282121 B DE 1282121B DE J18649 A DEJ18649 A DE J18649A DE J0018649 A DEJ0018649 A DE J0018649A DE 1282121 B DE1282121 B DE 1282121B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductor
capstan
drum
speed
capstans
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ18649A
Other languages
English (en)
Inventor
Gordon Kenneth Duddridge
Ronald Yaxley Gill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1282121B publication Critical patent/DE1282121B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/14Insulating conductors or cables by extrusion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/15Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. extrusion moulding around inserts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/05Filamentary, e.g. strands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/09Articles with cross-sections having partially or fully enclosed cavities, e.g. pipes or channels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum kontinuierlichen Umspritzen eines elektrischen Leiters Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Umspritzen eines elektrischen Leiters mit einem Isolierstoffüberzug, bestehend aus einer Spritzmaschine, einer Einrichtung zum Messen der Dicke des Überzuges oder einer davon abhängenden Betriebsgröße des umspritzten Leiters, einer Vorratstrommel für den blanken Leiter, einem dieser nachgeschalteten Bremsspill, einer Aufwickeltrommel für den umspritzten Leiter, einem dieser vorgeschalteten Abzugsspill, einer Einrichtung zur Regelung des Zuges im Leiter zwischen den Spillen durch Beeinflussung des Drehmoments mindestens eines Spillantriebes und einer Einrichtung zur Regelung der Dicke des Überzuges oder der davon abhängenden Betriebsgröße durch Beeinflussen der Drehzahl mindestens eines Spillantriebes und damit der Durchlaufgeschwindigkeit des Leiters durch die Spritzmaschine.
  • Es sind der Ummantelung von Kabelkernen dienende Extruderstraßen bekannt, in welchen ein Kabelkern, z. B. ein elektrischer Leiter, einer Spritzmaschine zugeführt wird, indem man die Bremsung oder den Antrieb einer Ablaufvorrichtung, wie z. B. einer Trommel, steuert (Bremsung z. B. nach der USA.-Patentschrift 2 472 548, Antrieb z. B. nach der deutschen Patentschrift 724251). Die Steuerung erfolgt dabei in Abhängigkeit von der Bewegung einer Rolle, um welche der Leiter herumgeführt ist und welche zwischen der Ablaufvorrichtung und dem Spill liegt, welcher die Geschwindigkeit bestimmt, mit welcher der Leiter die Spritzmaschine durchläuft (Abzugsvorrichtung). Der Spill wird durch elektrische oder mechanische Mittel angetrieben, welche mit den Antriebsmitteln der Spritzmaschine verbunden sind.
  • Die Spritzgeschwindigkeit wird in einer solchen Anlage dauernd und automatisch durch ein Servosystem eingestellt. Dieses wird durch eine Vorrichtung betätigt, die optisch den Durchmesser des auf den Kern aufgespritzten Mantels beim Austritt aus der Spritzmaschine mißt, und ferner betätigt durch eine Vorrichtung, welche dauernd die Kapazität einer Einheitslänge des ummantelten Leiters mißt, nachdem er eine Reihe von in der Temperatur abgestuften Kühltrögen durchlaufen hat.
  • Ein zweiter Spill zieht den ummantelten Leiter durch die Kühltröge, und zwar mit einer Geschwindigkeit, welche durch die Bewegung einer weiteren Rolle bestimmt ist, um welche der ummantelte Leiter während seines Durchganges durch die Kühlanordnung herumgeführt ist. Der ummantelte Leiter wird schließlich über einen dritten Spill, über wel- chen der Leiter läuft, auf eine Trommel aufgewickelt, deren Drehzahl vom dritten Spill bestimmt wird.
  • Eine Extruderstraße der oben beschriebenen Art ist notwendigerweise sehr lang, und der Abstand zwischen den Spillen liegt oft in der Größenanordnung von 90 bis 120 m. Die Rollen, welche die Geschwindigkeit der Abgabetrommel, des zweiten Spills und der Aufnahmetrommel steuern, haben einen Mindestdurchmesser von etwa 90 cm und daher eine beträchtliche Trägheit. Irgendeine momentane inderung des Zuges zwischen den beiden Winden bewirkt auch dann, wenn diese Änderung relativ klein ist, eine momentane Änderung der Geschwindigkeit, mit welcher der Leiter den Extruder durchläuft. Dies führt unmittelbar zu einer Änderung des Durchmessers. Dies bewirkt wiederum, daß das automatische Servosystem in dem Bestreben anspricht, die Durchmesseränderung zu korrigieren, die in der Praxis durchaus örtlich begrenzt sein kann. Weiter muß in den Antriebsgetrieben für die Spille ein gewisses Spiel vorhanden sein, so daß der Zug zwischen den beiden Spillen in einem gewissen Ausmaß durch Änderungen des Zuges des des ersten Spills zugeführten Leiters oder durch Änderungen des Zuges des von dem zweiten Spill abgezogenen ummantelten Leiters beeinflußt wird. Obwohl das Dreispillsystem im stationären Zustand im Leiter eine genau konstante Zugspannung liefert, muß eine Zugänderung eintreten, wenn sich ein Spill dreht, bevor es auf die Drehzahl der von ihm gesteuerten Einheit-eingreifen kann. Dies führt zu einer momentanen Änderung des Zuges im Leiter zwischen den beiden Spillen, und infolgedessen kann die momentane Geschwindigkeit des Leiters am Spitzkopf durch die Bewegung jedes der drei Spille beeinflußt werden, welche die Drehzahl der drei ihnen zugeordneten Einheiten (d. h. die Abgabetrommel, die Abzugsvorrichtung g und die Aufwickeltrommel) steuern.
  • In Verbindung mit dem Umpressen von Bleikabeln kennt man Durchgangsregelungen (britische Patentschrift 627 799). Hier wird mittels des Durchhangs des Kabels zwischen der Presse und der Aufwickeltrommel vor allem eine Anpassung des Verhaltens der Aufwickeltrommel an die unterschiedliche Abgabegeschwindigkeit der Kabelpresse bewirkt. Die in der Anlage auftretenden und auszugleichenden und auf die Kabelbewegung und den Hüllendurchmesser einwirkenden Stöße sind nicht berücksichtigt. Die Photozellensteuerung erfordert überdies eine sehr pflegliche Behandlung, die bei verhältnismäßig schweren Kabelmaschinen schwierig ist und bei der optischen Erfassung der nur sehr dünnen umspritzten Leitungen weitere meßtechnische Schwierigkeiten mit sich bringt.
  • Es ist ferner ein Verfahren zum fortlaufenden Umpressen von elektrischen Leitern oder Kabeln bekannt, bei dem für die Drehzahlregelung der Auf-und Abwickeltrommeln Tänzerwalzen empfohlen werden (deutsche Auslegeschrift 1 119 360), wobei jedoch kein Ausgleich der mit jeder Tänzerwalze unerwünschterweise verbundenen Masse vorgesehen ist.
  • Ferner kennt man Kabelaufwickelvorrichtungen mit einer Drehmomentregelung über das Haspelgetriebe (deutsche Auslegeschrift 1002856). Diese Drehmomentregelung ist jedoch für eine feinfühlige Regelung nicht geeignet, vielmehr beeinflussen die Stöße der Trommelmassen den Drahtzug ungehindert.
  • Bei einer neueren Extruderstraße zur Leiterisolierung ist beiderseits der Spritzmaschine je ein Spill vorgesehen, doch besteht kein Durchhang des Kabelkerns zwischen den Spillen und den Trommeln, so daß eine Beeinflussung der Regelung der Zugspannung des Kabelkerns in der Strangpresse durch die Kabeltrommel möglich ist (deutsche Auslegeschrift 1 040 098).
  • Bei der Strangpreßvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung soll die hochempfindliche Regelung des die Presse mit gelegentlichen Schwankungen der Geschwindigkeit durchlaufenden Kabelkerns auf konstanten Zug nicht mehr durch das Störverhalten der Ab- und Aufwickeleinrichtungen beeinflußt werden.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Leiter sowohl zwischen der Vorratstrommel und dem Bremsspill auf der einen Seite der Strangpresse als auch zwischen dem Abzugsspill und der Aufwickeltrommel auf der anderen Seite der Strangpresse frei durchhängt und daß den Leiter nicht wesentlich belastende Einrichtungen zum Abtasten des Durchhangs vorgesehen werden, die eine Regelung des Durchhangs durch Beeinflussen des zugehörigen Haspelantriebes bewirken.
  • Bei einer Strangpreßstraße, die gemäß der Erfindung aufgebaut ist, wird die Kraft im Leiter beim Durchlaufen der Strangpresse zwischen den beiden Spillen praktisch konstant gehalten, und zwar mit bedeutend größerer - Genauigkeit, als dies mit, den bisher üblichen Steuersystemen möglich war. Somit läßt sich der Durchmesser des Dielektrikums und daher auch die Kapazität bei der Herstellung eines isolierten Leiters bedeutend genauer steuern, so daß dieser gleichförmigere tÇbertragungseigenschaften aufweist.
  • Nachstehend wird nun ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
  • Die F i g. 1 zeigt die Einrichtung, zum Abtasten und Regeln des Durchhangs eines Kabelkerns, z. B. eines elektrischen Leiters, zwischen der Abgabe- und Aufnahmetrommel und den diesen Trommeln zugeordneten Spillen; und F i g. 2 zeigt in schematischer Form die allgemeine Anordnung einer Extruderstraße, in welcher Steuermittel gemäß F i g. 1 zur Verwendung gelangen.
  • In der F i g. 1 weist jedes Steuermittel einen Ständer 1 auf, welcher eine Platte 2 trä,gt, die sich um die Achse des Ständers drehen kann. Auf der Platte 2 sind eine Induktionsspule3 und ein gabelförmiges Organ 4 starr befestigt. Im Organ 4 ist ein Arm 5 auf einer Welle 6 drehbar gelagert, welche ihrerseits in den Schenkeln des Organs 4 gelagert ist. Ein zweites gabelförmiges Organ 7, welches mit Hilfe eines Stiftes 8 auf dem Arm 5 drehbar gelagert ist, trägt einen ferromagnetischen Kern 9, welcher in die Spule 3 eintaucht, so daß diese eine mit der Lage des Kerns in der Spule sich ändernde Impedanz aufweist.
  • Ein einstellbares Gegengewicht 10 ist auf den Arm 5 aufgeschoben und dient zum Ausgleich eines dritten gabelförmigen Organs 13 und eines rohrförmigen Teils 16, die am freien Ende des Armes 5 befestigt sind. Teil 16 ist mit Hilfe von zwei Stiften 14 und 15 im Organ 13 drehbar gelagert. Durch den rohrförmigen Teil 16, der erweiterte Enden aufweist, ist der Leiterl7 hindurchgeführt, und zwar für eines der Steuermittel auf seinem Weg von der Abgabetrommel zum ersten Spill und für das andere Steuermittel auf seinem Weg zwischen dem zweiten Spill und der Aufnahmetrommel.
  • Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel können die erste und die zweite Abgabevorrichtung durch die Abgabetrommel und das zweite Spill und die erste und die zweite Aufnahmevorrichtung durch das erste Spill und die Aufnahmetrommel gebildet sein, wie dies in F i g. 2 abgebildet ist.
  • F i g. 2 zeigt die allgemeine Anordnung des rohrförmigen Teils eines jeden Steuermittels bezüglich der besonderen Trommel und des Spills, denen das Steuermittel zugeordnet ist. Der rohrförmige Teil eines der Steuermittel ist mit 18 bezeichnet und an der tiefsten Stelle der Kettenlinie angeordnet, welche der Leiter bei seinem Durchgang zwischen der Abgabetrommei 19 und dem ersten Spill 20 bildet. Der rohrförmige Teil des anderen Steuermittels ist mit 21 bezeichnet und ebenfalls an der tiefsten Stelle der Kettenlinie angeordnet, die durch den Leiter bei seinem Durchgang zwischen dem zweiten Spill 22 und der Aufnahmetrommel 23 gebildet wird. Die Antriebsmotoren für die Abgabe- und Aufnahmetrommel und für das erste und zweite Spill sind mit 24, 25, 26 bzw. 27 bezeichnet. Die Blöcke 28 und 29 stellen an sich bekannte elektrische Mittel dar, die auf die Impedanzänderungen ansprechen, die in den entsprechenden Steuermitteln in der nachstehend beschriebenen Weise erzeugt werden und ihrerseits dazu dienen, die Geschwindigkeit der Trommeln zu steuern, denen die entsprechenden Steuermittel zugeordnet sind. Die Spritzmaschine 30 und gegebenenfalls die Kühlanordnung 31 liegen zwischen den Spillen 20 und 22.
  • Während der Fortbewegung des Leiters in der durch den Pfeil angegebenen Richtung zwischen der Abgabetrommel und dem ersten Spill einerseits und dem zweiten Spill und der Aufnahmetrommel andererseits bewirkt eine vertikale Bewegung der entsprechenden Leiter-Kettenlinien in der einen oder anderen der beiden durch den Pfeil B in der F i g. 1 angegebenen Richtung, daß sich der Arm 5 jedes Steuermittels um die Welle 6 dreht. Infolge dieser Drehbewegung wird der ferromagnetische Kern 9 des Steuermittels innerhalb der entsprechenden Spule 3 verschoben, so daß sich die Impedanz dieser Spule ändert. Diese Impedanzänderung wird durch die bereits erwähnten und an sich bekannten auf Impedanzänderung ansprechenden Mittel verwendet, um die Drehzahl des Antriebsmotors der Trommel zu ändern, der das betrachtete Steuermittel zugeordnet ist.
  • Unter erneuter Bezugnahme auf die F i g. 2 ist zu sagen, daß das Spill 20 mit der notwendigen Drehzahl angetrieben wird, um die gewünschte Kapazität und den gewünschten Durchmesser des ummantelten Kabelkerns zu erzeugen, wobei diese Drehzahl durch automatische Steuervorgänge, die auf der dauernden Messung des Durchmessers und der Kapazität beruhen eingestellt wird. Das zweite Spill 22 wird dann mit der notwendigen Drehzahl angetrieben, um den erzeugten Kabelkern abzuführen, und damit die Zugkraft auf den Kabelkern zwischen den beiden Spillen konstant bleibt, wird das zweite Spill durch eine Vorrichtung mit konstantem Drehmoment 27 angetrieben. Es zeigt sich in der Praxis, daß bei einem Leiter von ungefähr 4 mm Durchmesser, welcher mit einem Dielektrikum bis auf einen Durchmesser von ungefähr 15,7 mm isoliert ist, die Kraft im isolierten Leiter zwischen dem zweiten Spill und der Aufnahmetrommel bei einer normalen Kraft von etwa 4,5 kg um weniger als ungefähr 450 g schwankt.
  • Dank dieser kleinen Änderung ist es möglich, im Betrieb eine Kraft von ungefähr 34 kg zwischen den beiden Spillen aufrechtzuerhalten, deren Schwankungen auf ungefähr 450 g beschränkt sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Umspritzen eines elektrischen Leiters mit einem Isolierstoffüberzug, bestehend aus einer Spritzmaschine, einer Einrichtung zum Messen der Dicke des Überzuges oder einer davon abhängenden Betriebsgröße des umspritzten Leiters, einer Vorratstrommel für den blanken Leiter, einem dieser nachgeschalteten Bremsspill, einer Aufwickeltrommel für den umspritzten Leiter, einem dieser vorgeschalteten Abzugsspill, einer Einrichtung zur Regelung des Zuges im Leiter zwischen den Spillen durch Beeinflussung des Drehmoments mindestens eines Spillantriebes und einer Einrichtung zur Regelung der Dicke des Überzuges oder der davon abhängenden Betriebsgröße durch Beeinflussen der Drehzahl mindestens eines Spillantriebes und damit der Durchlaufgeschwindigkeit des Leiters durch die Spritzmaschine. dad u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der Leiter sowohl zwischen der Vorratstrommel (19) und dem Bremsspill (20) als auch zwischen dem Abzugsspill (22) und der Aufwickeltrommel (23) frei durchhängt und daß den Leiter nicht wesentlich belastende Einrichtungen zum Abtasten des Durchhangs (18, 21) vorgesehen sind, die eine Regelung des Durchhangs durch Beeinflussen des zugehörigen Haspelantriebes (24, 25) bewirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Tastorgane (18, 21) rohrförmig ausgebildet sind und das durchhängende Kabel umfassen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch wirkenden Mittel, auf welche die Bewegung der Tastorgane (18, 21) übertragen werden, aus einer feststehenden Induktionsspule (3) mit einem axial verschiebbaren und durch das Tastorgan bewegten Eisenkern (9) bestehen, dessen durch die Bewegung des Eisenkerns veränderter Wechselstromwiderstand mit an sich bekannten elektrischen Steuereinrichtungen zusammenwirkt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 724 251; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 002 856, 1 040 098, 1 047 276, 1 119 360 ; britische Patentschriften Nr. 627 799, 642 903; USA.-Patentschrift Nr. 2 472 548.
DEJ18649A 1959-09-04 1960-09-01 Vorrichtung zum kontinuierlichen Umspritzen eines elektrischen Leiters Pending DE1282121B (de)

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GB1282121X 1959-09-04

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ID=10886326

Family Applications (1)

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DE (1) DE1282121B (de)

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