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DE1281715B - Differenzdruck-Umformer mit elektrischem Ausgang in Kompensationsschaltung - Google Patents

Differenzdruck-Umformer mit elektrischem Ausgang in Kompensationsschaltung

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Publication number
DE1281715B
DE1281715B DE1964G0040889 DEG0040889A DE1281715B DE 1281715 B DE1281715 B DE 1281715B DE 1964G0040889 DE1964G0040889 DE 1964G0040889 DE G0040889 A DEG0040889 A DE G0040889A DE 1281715 B DE1281715 B DE 1281715B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
differential pressure
pressure transducer
voltage
differential
partial windings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964G0040889
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Riensche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G S T GES fur SELBSTTAETIGE T
Original Assignee
G S T GES fur SELBSTTAETIGE T
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G S T GES fur SELBSTTAETIGE T filed Critical G S T GES fur SELBSTTAETIGE T
Priority to DE1964G0040889 priority Critical patent/DE1281715B/de
Publication of DE1281715B publication Critical patent/DE1281715B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L13/00Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values
    • G01L13/02Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements
    • G01L13/023Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements using bellows
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L11/00Measuring steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by means not provided for in group G01L7/00 or G01L9/00
    • G01L11/004Measuring steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by means not provided for in group G01L7/00 or G01L9/00 by the use of counterbalancing forces
    • G01L11/008Measuring steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by means not provided for in group G01L7/00 or G01L9/00 by the use of counterbalancing forces electrostatic or electromagnetic counterbalancing forces
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L13/00Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values
    • G01L13/02Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements
    • G01L13/025Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements using diaphragms

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Differenzdruck-Umformer mit elektrischem Ausgang in Kompensationsschaltung Die Erfindung betrifft einen Differenzdruck-Umformer mit durch einen Differentialtransformator gebildetem elektrischem Ausgang in Kompensationsschaltung, wobei die Primär- und/oder Sekundärwicklung in Teilwicklungen ausgeführt ist.
  • Differenzdruck-Umformer mit Differentialtransformatoren sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Bei einer bekannten Ausführungsform arbeitet in einer druckfesten Meßkammer ein federgefesselter Differenzdruckmeßmembrankörper auf einem Hebel, dessen Bewegung mit Hilfe eines Torsionsrohres oder eines gleichwertigen Bauelementes nach außen übertragen wird. Der Hub eines Ausgangshebels treibt den Anker eines Differentialtransformators an, welcher einen elektrischen Verstärker steuert. Weiter sind Geräte bekannt, bei welchen die Differenzdruckmembrane den Anker eines Differentialtransformators im Inneren der Meßkammer antreibt, während das Joch des Differentialtransformators außerhalb des Druckraumes angebracht ist.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die mechanische Übertragung der Membranbewegung durch das bleßkammergehäuse hindurch gleichsam durch eine magnetische Übertragung ersetzt. Die beschriebenen Anordnungen befriedigen insofern nicht, als die statischen Drücke, unter denen Differenzdrücke zu messen sind, häufig so hoch sind, daß mechanische Durchführungen einen hohen Aufwand verlangen und die magnetische Übertragung wegen der großen erforderlichen Wandstärken des Meßkammergehäuses an Empfindlichkeit nachläßt. Es ist daher bereits bekannt, Anker und Joch des Differentialtransformators in der Meßkammer anzuordnen. Dies hat jedoch den Nachteil, daß Anker und Joch des Differentialtransformators nur noch schwer zugänglich sind und daher der Nullabgleich, der bei allen bekannten Ausführungsformen mechanisch, entweder durch Justieren des Ankers oder des Joches, vorgenommen werden muß, nur unter Schwierigkeiten durchgefiihrt werden kann. Dieser Nachteil macht sich um so mehr bemerkbar, als häufig die im Druckraum eingesetzten Meßwerke mit einer Schutzflüssigkeit umgeben sind, welche durch zusätzliche Schutzmembranen von dem Meßstoff abgetrennt ist. Ein notwendiger Eingriff zum Zwecke der Justierung muß dann in diesem Schutzraum erfolgen, in welchem das Volumen der Schutzflüssigkeit nicht verändert werden darf.
  • Üblicherweise ist bei den Differentialtransformatoren die Primär- oder Sekundärwicklung in Teilwicklungen ausgeführt, die zum Zwecke der Kompensation im Falle der Primärwicklung gegenphasig in Serie oder im Falle der Sekundärwicklung gegenphasig parallel geschaltet sein können, wobei im letzten Fall die über beiden Teilwicklungen abgegriffene Spannung, die im Gleichgewicht des Differentialtransformators Null ist, über Gleichrichter und gegebenenfalls einen veränderbaren Vorschaltwiderstand auf den Eingang einer geeigneten Meßeinrichtung gegeben werden kann.
  • Im übrigen ist ein Differenzdruck-Umformer bekannt, bei dem an Stelle eines Differentialtransformators mit zwei in Bewegungsrichtung des Ankers nebeneinander angeordneten Wicklungen gearbeitet wird, die über je eine Wicklung einer bifilaren Drossel elektrisch parallel geschaltet sind und von einem Speisewechselstrom durchflossen werden. Den beiden Wicklungen der bifilaren Drossel ist je eine Serienschaltung aus Gleichrichter und Widerstand parallel geschaltet, und die Differenz der an beiden Widerständen abfallenden Spannungen wird mit einem als Brücke zwischen beide Serienschaltungen gelegten Meßinstrument gemessen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Differenzdruck-Umformer mit Differentialtransformator der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine mechanische Justierung des Differentialtransformators zum Zwecke des Nullabgleichs entbehrlich ist, der Differentialtransformator also in die Meßkammer des Differenzdruck-Umformers eingebaut werden kann, ohne für mechanische Justierarbeiten zugänglich sein zu müssen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zum Nullabgleich des Differentialtransform ators den Teilwicklungen der Primärwicklung änderbare Widerstände vorgeschaltet sind und/oder je zwei der Teilwicklungen der Sekundärwicklung über Gleichrichter und Spannungsteiler mit veränderbarem Spannungsabgriff in Serie geschaltet sind. Auf diese Weise ist ein rein elektrischer Nullabgleich des Differentialtransformators möglich, der den Abgleich auf mechanischem Wege vollständig ersetzt, so daß der Abgleich durch vom Differentialtransformator entfernt und außerhalb der Meßkammer angeordnete, rein elektrisch wirkende Bauelemente bewerkstelligt werden kann.
  • Im Ergebnis wird erreicht, daß der Differentialtransformator ohne die Möglichkeit einer mechanischen Justierung in der Meßkammer des Differenzdruck-Umformers angeordnet werden kann, wobei ausschließlich die Anschlüsse der Primär- und Sekundärwicklungen aus der - Meßkammer mit Hilfe druckdichter elektrischer Durchführungen herausgeführt sind.
  • Im einzelnen bieten die den Teilwicklungen der Primärwicklung - -des -- Differentialtransformators vorgeschalteten veränderbaren Widerstände die Möglichkeit, die Teilwicklungen in einstellbar unsymmetrischer Weise zu- erregen und hierdurch mechanische Abgleichfehler über einen breiten Bereich kompensieren zu können. Die veränderbaren Widerstände können dabei sowohl ohmsche Widerstände, beispielsweise Potentiometer, aber auch Wechselstromwiderstände beliebiger Bauart sein. Mittels der den Teilwicklungen der Sekundärwicklung angeschalteten Spannungsteiler kann jeder Teilwicklung eine ihrer Spannung proportionale Teilspannung in beliebiger Höhe abgegriffen werden, so daß diese Teilspannungen unter sich auf gleichen Wert eingestellt werden können, auch wenn die Spannungen der Teilwicklungen selbst infolge mangelhaften mechanischen Abgleiches des Differentialtransformators unterschiedlich groß sind; Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichsinnig gepolten Gleichrichtern die Spannungsteiler feste Abgriffe beiderseits eines Potentiometers aufweisen, dessen Schleifer an den Verbindungspunkt der in Serie geschalteten beiden Sekundärspulen angeschlossen ist. Selbstverständlich kann auch mit gegensinnig gepolten Gleichrichtern gearbeitet werden. In diesem Falle ist als einfachste Ausführungsform vorgesehen, daß die beiden in Serie geschalteten sekundären Teilwicklungen unter Zwischenschaltung der gegensinnig gepolten Gleichrichter durch ein gemeinsames Potentiometer überbrückt sind und die Ausgangsspannung zwischen dem Verbindungspunkt beider Teilwicklungen und dem Potentiometerschleifer entnommen wird, wobei durch Verstellen des Potentiometerschleifers wieder unschwer der Nullabgleich der Ausgangsspannung hergestellt werden kann.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen in der Möglichkeit, den Nullabgleich des Differenzdruck-Umformers ohne mechanische Justierarbeiten am Differentialtransformator allein durch Verstellung elektrisch wirkender Schaltelemente außerhalb des Umformers bzw. des Differentialtransformators durchzuführen. Das ermöglicht einen sehr vorteilhaften Aufbau des Umformers, da sämtliche mechanischen Meßelemente einschließlich des Differentialtransformators in der Meßkammer des Umformers, insbesondere in dem von der Schutzflüssigkeit erfüllten Teil der Meßkammer, angeordnet sein können, ohne für den Nullabgleich zugänglich sein zu müssen. Der Abgleich selbst kann in einfachster Weise durchgeführt werden und, falls erforderlich, auch häufiger wiederholt werden.
  • Im folgenden sei die Erfindung an Hand einer Zeichnung näher erläutert; es zeigt F i g. 1 einen Differenzdruck-Umformer mit Differentialtransformator, Abgleichvorrichtung und zugehöriger elektrischer Schaltung in schematischer Darstellung, teils im Schnitt, Fig. 2 und 3 andere Schaltungsanordnungen der erfindungsgemäßen Abgleichvorrichtung.
  • Im einzelnen zeigt die Fig. 1 einen Differenzdruck-Umformer mit Differentialtransformator, Abgleichvorrichtung 26- - und zugehöriger elektrischer Schaltungsanordnung. In dem Gehäuse 1 befindet sich der Meßmembrankörper 2. Zwei weitere Membranen 3 und 4 sind Schutzmembranen, welche an der eigentlichen Messung nicht beteiligt sind, sondern den zu messenden Differenzdruck auf den durch sie abgeschlossenen Innenraum 5 übertragen. Dieser Innenraum 5 enthält eine Schutzflüssigkeit, z. B. Silikonöl. An die durch die Membranen 3 und 4 angeschlossenen Außenräume P+ und P wird der zu messende Differenzdruck angeschlossen. Außerdem sind an den Membranen 3 und 4 je ein Ventilküken 6 mit einem Dichtring, z. B. in Gestalt eines O-Ringes 6 a aus Gummi angebracht, welche bei einseitigem Überdruck den Druckausgleich innerhalb der Ölfüllung verhindern und dadurch das Meßwerk vor Beschädigung schützen. Das eigentliche Meßsystem besteht aus dem Meßmembrankörper 2, dem Elektromagnete 7 mit der Erregerwicklung 8 und dessen Anker 9 sowie aus dem Differentialtransformator 10 mit seinem Kern 11. Eine Stange 12 verbindet den Anker 9 und den Kern 11 fest mit dem Membrankörper 2 und wird durch zwei weiche Führungsfedern 13, welche am Gehäuse 1 befestigt sind, am seitlichen Ausweichen gehindert. Das Joch des Differentialtransformators 10 enthält die Primärwicklung 14 als Erregerwicklung und die Sekundärwicklungen 15 und 16 als Meßwicklung. Der Elektromagnet 7 ist mit einer unmagnetischen Schutzhülle, z. B. aus Aluminium oder Messing, 17, umgeben, um schädliche magnetische Einwirkungen des Stahlgehäuses 1 auf den Magneten 7 auszuschalten. Im Ausführungsbeispiel sind die Einzelteile des Meßwerkes, z. B. der Elektromagnet 7 mit Zubehör und der Differentialtransformator 10 mit Zubehör, beiderseits des Meßmembrankörpers 2 angeordnet. Diese Anordnung kann auch so erfolgen, daß die Einzelteile auf nur einer Seite des Meßmembrankörpers 2 liegen, entweder auf der P+-Seite oder auf der PSeite. Diese Anordnung wird dann empfohlen, wenn der Meßstoff nicht angreifend auf die. Membranen einwirkt, und es wird dann jeweils eine Schutzmembrane3 oder 4 einschließlich der Teilfüllung mit Schutzflüssigkeit fortgelassen. Für reine Druckmessungen, insbesondere für nichtangreifende Stoffe, können beide Schutzmembranen entfallen einschließlich der ganzen Schutzfüllung. Die Überdrucksicherung 6 und 6 a wird dann in bekannter Weise an den Meßmembrankörper verlegt und von diesem betätigt. Die Enden der Magnetwicklung 8 sowie die Enden der Differentialtransformatorspulen 14, 15 und 16 sind über die elektrischen Drucklastdurchführungen 18 bis 25 aus dem Gehäuse 1 bzw. aus dem Druckraum 5 herausgeführt. Außerhalb des Druckraumes wird der Ausgang 18 bis 21 des Differentialtransformators an eine Abgleichvorrichtung 26 angeschlossen, welche ein Nullpunktabgleichpotentiometer 27 enthält und außerdem eine Gleichrichteranordnung zur Gleichrichtung der Meßspannung. Die gleichgerichtete Meßspannung wird weiter dem Verstärker mit hoher Verstärkung und Endstufe 28 zugeführt, dessen Ausgangsstrom an die Durchführungen 24, 25 der Magnetwicklung 8 angeschlossen ist. In diesem Stromkreis liegt der Widerstand 30, in dem der Ausgangsstrom des Verstärkers 28 eine Spannung erzeugt. Diese Spannung wird dem Ausgangsmeßverstärker 31 als Eingangsspannung zugeführt. Außerdem wird von dieser Spannung durch die Widerstände 29 eine Teilspannung abgegriffen, die an den Eingang des Verstärkers 28 als Gegenkopplung zur Wirkung gebracht wird. Mit diesen Widerständen 29 wird der Meßbereich abgestimmt. Mit Hilfe von hier nicht gezeichneten Widerständen im Verstärker 31 werden die Ausgangsstrombereiche des Transmitters eingestellt, welche an den Ausgangsklemmen 32 und 33 zu entnehmen sind. Ein hier nicht dargestelltes Netzgerät versorgt den Verstärker 28 und 31 mit konstanter Betriebsspannung, desgleichen einen Multivibrator 42, dessen Ausgang an die Enden der Erregerwicklung 14 des Differentialtransformators 10 bzw. an deren Durchführungen 22 und 23 angeschlossen ist. Der Verstärker 28 ist in Verbindung mit dem Differentialtransformator 10 so abgestimmt, daß er bei einer Auslenkung des Kernes 11 um etwa ein fünfzigstel Millimeter voll ausgesteuert ist. Wird also auf die Druckräume P + und P - ein Differenzdruck gegeben, so wird der praktisch ungefesselte Membrankörper 2 ausgelenkt, desgleichen der Kern 11 und der Anker 9. Unverzüglich steuert wegen der Auslenkung des Kernes 11 der Verstärker 28 aus und erregt die Wicklung 8 des Magneten 7. Der Anker 9 wird in Richtung des Magneten 7 zurückgezogen und macht die Auslenkung des Kernes 11 bzw. des Membrankörpers 2 rückgängig bis auf einen Restbetrag, welcher im Bereich von null bis ein fünfzigstel Millimeter liegt, wenn sich das Gleichgewicht der Kräfte eingestellt hat. In diesem Bereich hat der Zugmagnet bei konstantem Strom unveränderliche Zugkraft, so daß Meßfehler infolge dieses bleibenden Hubes nicht vorkommen. Der Strom, der für diese Kraftwirkung notwendig ist, ist dem Wurzelwert der Kraft proportional, welche der Membrankörper 2 infolge des angelegten Differenzdruckes erzeugt. Der Widerstand 30, der in den Stromkreis der Magnetwicklung 8 mit eingeschaltet ist, erzeugt also eine Spannung, welche auch proportional dem Wurzelwert des Differenzdruckes ist. Das gleiche gilt somit für den Ausgangswert des Verstärkers 31 bzw. die Ausgangsklemmen 32 und 33 des gesamten Gerätes. Überdies ist dann der elektrische Ausgangswert proportional dem Durchfluß an der Meßblende.
  • Die zum Differentialtransformator gehörende Abgleichvorrichtung26 liegt außerhalb des Druckraumes und enthält die an die Durchführungen 18 und 21 angeschlossenen Diodengleichrichter 34, 35 sowie die an die Dioden angeschlossenen Ladekondensatoren 36, 37. Zwischen den durch zwei Entladewiderstände gebildeten Spannungsteiler 38 liegt eine Endklemme 40, desgleichen zwischen dem Spannungsteiler 39 die Endklemme 41. Das Nullpunktabgleichpotentiometer 27 verbindet die Spannungsteiler 38 und 39 miteinander, und sein Greifer ist unmittelbar mit den gemeinsamen Polen der Ladekondensatoren36 und 37 verbunden, an die auch die Durchführungen 19, 20 der Differentialtransformatorwicklungsenden 15, 16 geführt sind. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Dioden 34, 35 gleichsinnig gepolt. Durch die Zeichen 1- - t ist das an den Anschlüssen der Ladekondensatoren kenntlich gemacht. Die Plusspannungen sind jedoch je nacll der Stellung des Kernes unterschiedlich, so daß sich an der Widerstandsstrecke 38, 27, 39 eine Meßspannung als Differenz zweier Ladespannungen ergibt, von welcher ein Anteil an den Klemmen 40 und 41 abgegriffen wird. Diese Endspannung kann ihre Richtung wechseln, und ihr Nulldurchgang kann gemäß der Erfindung mit Hilfe des Greifers vom Potentiometer 27 gegenüber dem Nulldurchgang der Ladespannungsdifferenz verschoben werden. In den F i g. 2 und 3 sind zwei weitere Schaltbeispiele einer erfindungsgemäßen Abgleichvorrichtung für den elektrischen Nullpunktabgleich des Differentialtransformators gezeigt. In F i g. 2 ist der Spannungsteiler 38 der F i g. 1 als Potentiometer ausgebildet und dessen Schleifer mit der Endklemme 40 verbunden. Das Potentiometer 27 entfällt dafür. In der F i g. 3 sind die Diodengleichrichter gegensinnig gepolt, indem die Wirkungsrichtung der Diode 34a vertauscht ist.
  • Die Zeichen - + - + zeigen den Richtungssinn der Spannungen an. Die Endklemme 40 wird hier mit dem Schleifer des Abgleichpotentiometers 27 verbunden und die Endklemme 41 mit der Verbindungsleitung der Ladekondensatoren 36 und 37.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Differenzdruck-Umformer mit durch einen Differentialtransformator gebildeten elektrischem Ausgang in Kompensationsschaltung, wobei die Primär- und/oder Sekundärwicklung in Teilwicklungen ausgeführt ist, dadurch gekennz e i c h n e t, daß zum Nullabgleich des Differentialtransformators (10) den Teilwicklungen der Primärwicklung (14) änderbare Widerstände vorgeschaltet sind und/oder je zwei der Teilwicklungen der Sekundärwicklung (16) über Gleichrichter (34, 35) und Spannungsteiler (27, 38, 39) mit veränderbarem Spannungsabgriff in Serie geschaltet sind.
  2. 2. Differenzdruck-Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichsinnig gepolten Gleichrichtern (34, 35) die Spannungsteiler (38, 39) feste Abgriffe beiderseits eines Potentiometers (27) aufweisen, dessen Schleifer an den Verbindungspunkt (19, 20) der in Serie geschalteten beiden Sekundärwicklungen angeschlossen ist (F i g. 1).
  3. 3. Differenzdruck-Umformer nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß bei gegensinnig gepolten Gleichrichtern (34, 35) die beiden in Serie geschalteten Sekundär-Teilwicklungen unter Zwischenschaltung der Gleichrichter durch ein gemeinsames Potentiometer (27) überbrückt sind und die Ausgangsspannung zwischen dem Verbindungspunkt (41) beider Teilwicklungen und dem Potentiometerschleifer (40) entnommen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 880 953; französische Patentschriften Nr. 1 176 241, 1 219 135 ; »VDI-Zeitschrift«, 1961, S. 1113.
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