[go: up one dir, main page]

DE1281797B - Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut - Google Patents

Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut

Info

Publication number
DE1281797B
DE1281797B DE1960W0027980 DEW0027980A DE1281797B DE 1281797 B DE1281797 B DE 1281797B DE 1960W0027980 DE1960W0027980 DE 1960W0027980 DE W0027980 A DEW0027980 A DE W0027980A DE 1281797 B DE1281797 B DE 1281797B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
cutting device
blank cutting
eccentric
ratchet wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960W0027980
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Brockmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Theodor Wuppermann GmbH
Original Assignee
Theodor Wuppermann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Theodor Wuppermann GmbH filed Critical Theodor Wuppermann GmbH
Priority to DE1960W0027980 priority Critical patent/DE1281797B/de
Publication of DE1281797B publication Critical patent/DE1281797B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D25/00Machines or arrangements for shearing stock while the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut
    • B23D25/12Shearing machines with blades on coacting rotating drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut Die Erfindung betrifft eine Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut, bei welcher die untere Messertrommel unmittelbar und die obere Messertrommel in Exzenterbüchsen im Scherengestell gelagert ist, die in ihrer einen Endlage die obere Messertrommel in der Schneidestellung, in ihrer anderen Endlage in der Leerschnittstellung halten und über ein Zahnradvor-Belege miteinander gekuppelt sind, und bei welcher die Verstellung der Exzenterbüchsen vom Scherenantrieb her mit einer von diesem abhängigen Drehzahl erfolgt.
  • Bei einer bekannten Leerschnitteinrichtung der genannten Art ist die untere Messertrommel unmittelbar und die obere Messertrommel mittels Exzenterbtichsen in einem Scherengestell gelagert, wobei die Bewegung der Exzenterbüchsen vom Hauptantrieb abgeleitet wird. Der Einsatz einer derartigen Leerschnitteinrichtung ist insofern begrenzt, als sie nur verwendbar ist, wenn es darum geht, das durch die rotierende Schere durchlaufende Gut in vorbestimmten Abständen wiederholbar in Einzellängen zu unterteilen. Der Rhythmus der Wiederholbarkeit kann durch ein Zahnradvorgelege geändert werden. Die Änderung erfolgt von Hand mit einem Hebel, der sich längs einer Stange verschieben läßt. Eine Anpassung des Augenblickes des Schneidens bzw. des Einsatzes der Messertrommeln für den Schnitt an die Gegebenheiten des durchlaufenden Bandes ist mit der bekannten Vorrichtung nicht möglich.
  • Bei einer weiteren bekannten Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere mit einer oberen und einer unteren Messertrommel sind beide Messertrommeln in je einer Schwinge angeordnet, welche durch Kurbelwellen angetrieben werden, die ihrerseits über eine Drehkeilkupplung mit einer Mitnehmervorrichtung gekoppelt sind. Nach dem nach einmaliger Umdrehung der Exzenterwelle erfolgten Schnitt wird eine Kupplung selbsttätig ausgerückt, d. h., daß die Kupplung jedesmal von neuem betätigt werden muß, wodurch insbesondere bei höheren Bandgeschwindigkeiten Massenbeschleunigungen und Massenkräfte auftreten, die einen einwandfreien Betrieb nicht gewährleisten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leerschnitteinrichtung an einer ständig umlaufenden Schere zu schaffen, bei welcher die Steuerung des Schneidvorganges in Abhängigkeit von dem durchlaufenden Band erfolgen kann und welche auch bei höheren Bandgeschwindigkeiten zuverlässig arbeitet. Die Lösung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß an einer der Exzenterbüchsen ein Schaltrad koaxial befestigt und ein Schwinghebel drehbar gelagert ist, der mit einer an ihm schwenkbar angeordneten Mitnehmerklinke an einer Nase des Schaltrades angreift und in an sich bekannter Weise durch eine entsprechend der Drehzahl der Messertrommeln umlaufende Kurbel angetrieben ist, und daß mit der Mitnehmerklinke ein Steuerhebel fest verbunden ist, der zum Schwenken der Mitnehmerklinke in die bzw. aus der Eingriffslage in die Nase des Schaltrades mit einem an einem einschwenkbaren Gestänge befestigten Anschlag und einem zweiten, ortsfesten Anschlag zusammenarbeitet. Die derart ausgebildete Schaltvorrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut arbeitet auch bei höheren Bandgeschwindigkeiten zuverlässig, weil die Schneidorgane zwangläufig ohne eine besondere Steuerung sofort außer Eingriff gebracht werden und unbeabsichtigtes Nachschneiden sicher ausgeschlossen wird. Die Betriebskosten der Vorrichtung sind wegen der günstigen Kraftübertragung und des schlupffreien Arbeitens verhältnismäßig gering, und auch die Herstellungskosten werden durch das Entfallen besonderer Steuerorgane gegenüber bekannten Vorrichtungen gesenkt.
  • Zur Vermeidung des großen Lagerreibungsmomentes aus dem Schneiddruck ist es zweckmäßig, eine Bewegung der Exzenterbüchsen während des eigentlichen Schnittvorganges auszuschalten. Dies wird dadurch erreicht, daß der Hub der Kurbel größer als der Exzenterhub der Messertrommel ist, so daß die Messertrommeln an sich bereits in Schnittstellung sind, bevor das untere und obere Messer das laufende Gut berühren. Hierzu ist es erforderlich, daß der die obere Messertrommel tragende Schwinghebel mit einer drehbar gelagerten Traverse mit der Schub- Stange der Kurbel verbunden ist und die Traverse gegen die Schubstange durch eine Federung, z. B. Spiralfeder, abgestützt ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann ein ortsfester Anschlag, an dem ein Vorsprung der Ex zenterbüchse in der Schneidstellung zur Anlage kommt, und ein am Schaltrad angeordneter Anschlag vorgesehen sein, an dem der die Mitnehmerklinke tragende Hebelarm des Schwinghebels in entgegengesetzter Drehrichtung anschlägt. Hierdurch werden die Messertrommeln außer Schnitt gebracht.
  • Bei höheren Bandgeschwindigkeiten zeichnet sich die Scherenvorrichtung durch eine zwischen der Messertrommel- und. der Kurbel einschaltbare Untersetzung, z. B. Zahnraduntersetzung, aus, deren Zahnräder axial verschieb- und verriegelbar sind.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen erläutert, die schematische Ausführungsbeispiele darstellen.
  • F i g. 1 ist eine Seitenansicht auf die Messertrommeln, wobei ihre Lagerteile im Schnitt dargestellt sind; F i g. 2 ist eine schematische Stirnansicht auf die Messertrommeln, auf ein Untersetzungsgetriebe, auf die die Antriebsbewegung übertragenden Zahnräder sowie auf eine Ritzelwelle; F i g. 3 zeigt die Verbindung zwischen Schwinghebel und der Schubstange der Kurbel; F i g. 4 ist eine Stirnansicht auf die Leerschnitteinrichtung in einer Arbeitsstellung; F i g. 5 bis 8 zeigen weitere Arbeitsstellungen der Leerschnitteinrichtung.
  • Eine Messertrommel 1 ist mittels Exzenterbüchsen 2 in einem Scherengestell rotierbar gelagert und wirkt mit einer gleichfalls rotierbaren, jedoch sonst unbeweglichen Trommel 3. zusammen: An einer Exzenterbüehse 2 ist ein auf einem Zapfen 5 angeordnetes Schaltrad 4 koaxial befestigt. Außerdem ist an der Exzenterbüchse 2 ein Schwinghebel 8 drehbar gelagert. Durch Drehung der beiden Exzenterbüchsen 2 kann die Messertrommel 1 der Messertrommel 3 genähert bzw. von dieser entfernt werden. Hierdurch kommen die an der Messertrommel 1 befestigten Messer 26 und die an der Messertrommel 3 befestigten Messer 25 zum Schnitt bzw. außer Schnitt (s. F i g. 4).
  • Der Antrieb für die obere Messertrommel 1 wird von der unteren Messertrommel 3 abgeleitet, welche starr im Scherengestell gelagert ist und von einem nicht gezeichneten Motor angetrieben wird. Für diese Kraftübertragung sind Stirn- bzw. Zahnräder 16, 16 a vorgesehen, die m einem Schwinghebel gelagert sind. Letzteres ist erforderlich, um der von dem eigentlichen Vorgang erfolgenden Radialbewegung der Messertrommel 1 in Richtung der Messertrommel 3 ; Rechnung tragen zu können. Aus dieser Ausbildung geht hervor, daß der gleiche Motor den Antrieb der Messertrommeln sowie der Kurbeln übernimmt. Hierfür sind auf der Messertrommel 3 Zahnräder 14, 15 vorgesehen, welche entsprechende Gegenzahnräder f 14 a,15 a auf der Kurbel 13 der Kurbeleinrichtung 29 antreiben. Die Zahnräder 15, 15 a sind axial verschieb- bzw. verriegelbar und dienen als Zahnraduntersetzung bei hohen Geschwindigkeiten des Bandf gutes.
  • Zur exakten Führung der beiden Exzenterbüchsen 2 sind diese mit einem Zahnsegment 6 versehen, welches mit einer zur Messertrommel fluchtend angeordneten Ritzelwelle 7 gekuppelt ist. Die Steuerbewegung des Schaltrades braucht also nur auf eine einzige Exzenterbüchse übertragen zu werden, und die Bewegungen werden mittels der Ritzelwelle simultan, gleichmäßig und gleichförmig sofort auf die andere Lagerbüchse übertragen, so daß das Auftreten von Unwuchten unterbleibt.
  • Die Drehung der Exzenterbüchsen 2, welche auf dem Zapfen 5 undrehbar das Schaltrad 4 aufnehmen, erfolgt mit Hilfe des Schwinghebels 8, welcher einen kürzeren Hebelarm 8 a mit einem Lagerbolzen 9 aufweist. Auf dem Lagerbolzen 9 ist lose und drehbar eine Mitnehmerklinke 10 vorgesehen, welche zur Verbesserung der Anlage an die Nase 27 des Schaltrades 4 an ihrem Ende abgeschrägt ausgebildet ist. Der andere, längere, von der Kurbel 13 der Kurbeleinrichtung 29 (F i g. 4) angetriebene Hebelarm des Schwinghebels 8 ist mittels einer drehbar gelagerten Traverse 11 mit der Schubstange 12 der Kurbel 29 verbunden, und die Traverse 11 ist zu der Schubstange 12 durch die Spiralfeder 22 abgestützt.
  • Die Wirkungsweise der Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut wird im folgenden beschrieben.
  • Die untere Messertrommel 3 soll sich im Gegenuhrzeigersinn drehen, während die obere Messertrommel 1 sowie die Kurbel im Uhrzeigersinn bewegt werden. Zur besseren Verständlichkeit ist die Kurbel-Bewegung durch einen nach oben bzw. nach unten gerichteten Pfeil gekennzeichnet.
  • In der Anfangslage stehen das Obermesser 26 und das Untermesser 25 einander gegenüber. Dies entspricht aber noch nicht der Schneidstellung, da die obere Messertrommel um das Maß der Exzentrizität und auch eine entsprechende Winkelstellung von der unteren Messertrommel entfernt ist. Diese Lage ist in F i g. 4 dargestellt. -Bei dieser Messerstellung steht der Kurbelzapfen im unteren Totpunkt, die Mit nehmerklinke 10 befindet sich- in einer oberen Endstellung und ist außer Eingriff mit dem Schaltrad 4.
  • Ein nicht gezeichneter Impulsgeber schaltet einen Elektromagneten 20. Hierdurch wird das einschränkbare Gestänge 19 eines einstellbaren Puffers 18 derart betätigt, daß der Anschlag 19 a in die Schwenkbahn des Steuerhebels 10 a gelangt. Sobald sich die Kurbel 13 aus der unteren Totpunktlage nach oben bewegt (F i g. 5), gelangt die Mitnehmerklinke 10 in die untere Endlage und berührt hierbei mit dem Steuerhebel 10 a den Anschlag 19 a des Gestänges 19, wodurch die Mitnehmerklinke 10 in die als Nase 27 ausgebildete Rast des Schaltrades 4 kippt. Diese Arretierung ist in der oberen Totpunktlage der Kurbel beendet. Aus der Lage von Ober- und Untermesser 25, 26 ist ersichtlich, daß die Messertrommeln 1, 3 sich um 180° gedreht haben.
  • Während die Kurbel nach unten geht, bewegt sich die Mitnehmerklinke 10 unter Mitnahme des Schaltrades 4 in die aus F i g. 6 ersichtliche Lage nach oben. Hierdurch wird die obere Messertrommel exzentrisch verschwenkt und der unteren Trommel so weit genähert, daß Ober- und Untermesser zum Schnitt kommen können. Gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig kommt der Steuerhebel 10 a an dem zweiten ortsfesten Anschlag 17 zur Anlage, kann jedoch, da er unter Last steht, nicht entsperrt werden. In der Schneidstellung liegt der Vorsprung 28 der Exzenterbüchsen 2 an einen einstellbaren, ortsfesten Anschlag 17a an, wodurch die Stellung der Messer beim Schnitt absolut sicher fixiert ist. Bei weiterer Drehung des Antriebes kommen die Messer 25, 26 zum Schnitt (F i g. 8), während die Exzenterbüchsen 2 unter der Wirkung des Schaltrades 4, der Mitnehmerklinke 10, des Schwinghebels 8 und der Spiralfeder 22 in Ruhe bleiben.
  • Wenn sich die Kurbel über den unteren Totpunkt hinaus weiterdreht (F i g. 7), bewegt sich die Mitnehmerklinke 10 wieder im Gegenuhrzeigersinn in Richtung zur unteren Endlage, wobei der die Mitnehmerklinke 10 tragende Hebelarm 8 a des Schwinghebels 8 auf einen am Schaltrad 4 angeordneten Anschlag 21 auftrifft. Die Exzenterscheiben 2 werden ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß die Messer augenblicklich außer Schnitt kommen. Diese Anordnung macht ein besonderes Steuerorgan und somit einen zusätzlichen Kostenaufwand entbehrlich; gleichzeitig wird die Betriebssicherheit erhöht.
  • Bei diesem Rücklauf wird die Mitnehmerklinke 10 entlastet und durch den ortsfesten Anschlag 17 hinter der Nase 27 des Schaltrades 4 ausgeworfen und außer Eingriff gebracht. Bereits vor diesem Rücklauf wurde über den Impulsgeber und den Elektromagneten 20 das Gestänge 19 aus der Schwenkbahn des Steuerhebels 10 a gebracht, so daß dieser den Anschlag 19 a nicht mehr berühren kann. Hierdurch wird vermieden, daß bei weiterer Drehung der Messertrommeln die Messer nochmals zum Schnitt kommen, ehe nicht ein neuer Impuls vom Impulsgeber den Schnittvorgang einleitet.
  • Zur Verringerung bzw. Vermeidung des großen Lagerreibungsmomentes aus dem Schneiddruck ist vorgesehen, daß der Hub der Kurbel 29 größer als der Exzenterhub der Messertrommel l ist. Diese Hubvergrößerung ist nach der Seite des unteren Kurbeltotpunktes gelegt. Es wird erreicht, daß der Schwinghebel 8 bereits in die untere Endstellung gelangt ist, bevor die Kurbel ihre untere Totpunktlage eingenommen hat (F i g. 6). Die Messertrommeln stehen bereits in Schnittstellung, die Messer jedoch noch nicht. Eine Bewegung der Exzenterbüchsen ist also beim Schnitt ausgeschaltet, und der Schneidvorgang kann erschütterungsfrei, schlupflos und unter Vermeidung von Stoßbeschleunigungen erfolgen. Der eigentliche Schnittvorgang ist in F i g. 8 dargestellt. Das Übermaß des Hubes wird dadurch aufgefangen, daß die Schubstange 12 gleitend in der Traverse 11 geführt und durch die Spiralfeder 22 kraftschlüssig mit dieser verbunden wird.
  • Bei höheren Bandgeschwindigkeiten werden die Beschleunigungskräfte wegen der kürzeren Schaltzeiten beträchtlich höher. Es ist deshalb vorgesehen, daß zwischen der Messertrommel 3 und der Kurbel 29 eine Zahnraduntersetzung 15, 15 a eingeschaltet wird, durch die die Kurbeldrehzahl auf die halbe Messertrommeldrehzahl herabgesetzt werden kann. Die Arbeitsweise bleibt dabei die gleiche, lediglich die Länge der Abfallenden wird beeinflußt. Da jedoch im allgemeinen breite Bänder mit niedriger Geschwindigkeit gefahren werden, ist der Schrottanfall gewichtsmäßig relativ gering.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut, bei welcher die untere Messertrommel unmittelbar und die obere Messertrommel in Exzenterbüchsen im Scherengestell gelagert sind, die in ihrer einen Endlage die obere Messertrommel in der Schneidestellung, in ihrer anderen Endlage in der Leerschnittstellung halten und über ein Zahnradvorgelege miteinander gekuppelt sind, und bei welcher die Verstellung der Exzenterbüchsen vom Scherenantrieb her mit einer von diesem abhängigen Drehzahl erfolgt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß an einer der Exzenterbüchsen (2) ein Schaltrad (4) koaxial befestigt und ein Schwinghebel (8) drehbar gelagert ist, der mit einer an ihm schwenkbar angeordneten Mitnehmerklinke (10) an einer Nase (27) des Schaltrades (4) angreift und in an sich bekannter Weise durch eine entsprechend der Drehzahl der Messertrommeln (1, 3) umlaufende Kurbel (29) angetrieben ist, und daß mit der Mitnehmerklinke (10) ein Steuerhebel (10a) fest verbunden ist, der zum Schwenken der Mitnehmerklinke (10) in die bzw. aus der Eingriffslage in die Nase (27) des Schaltrades (4) mit einem an einem einschwenkbaren Gestänge (19) befestigten Anschlag (19 a) und einem zweiten, ortsfesten Anschlag (17) zusammenarbeitet.
  2. 2. Leerschnitteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (8) mit einer drehbar gelagerten Traverse (11) mit der Schubstange (12) der Kurbel (29) verbunden ist und die Traverse (11) gegen die Schubstange (12) durch eine Federung, z. B. Spiralfeder (22) abgestützt ist.
  3. 3. Leerschnitteinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Kurbel (29) größer als der Exzenterhub der Messertrommel (1) ist.
  4. 4. Leerschnitteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein ortsfester Anschlag (17a), an dem ein Vorsprung (28) der Exzenterbüchse (2) in der Schneidstellung zur Anlage kommt und ein am Schaltrad (4) angeordneter Anschlag (21) vorgesehen sind, an dem der die Mitnehmerklinke tragende Hebelarm (8 a) des Schwinghebels (8) in entgegengesetzter Drehrichtung anschlägt.
  5. 5. Leerschnitteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, insbesondere für höhere Bandgeschwindigkeiten, gekennzeichnet durch eine zwischen der Messertrommel (3) und der Kurbel (29) einschaltbare Untersetzung, z. B. Zahnraduntersetzung, deren Zahnräder (15, 15a) axial verschieb- und verriegelbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 473 920, 593 588; USA.-Patentschriften Nr. 1948 139, 2 363 577.
DE1960W0027980 1960-06-07 1960-06-07 Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut Pending DE1281797B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960W0027980 DE1281797B (de) 1960-06-07 1960-06-07 Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960W0027980 DE1281797B (de) 1960-06-07 1960-06-07 Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1281797B true DE1281797B (de) 1968-10-31

Family

ID=7598803

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960W0027980 Pending DE1281797B (de) 1960-06-07 1960-06-07 Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1281797B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2238239A1 (de) * 1972-02-21 1973-09-06 Warnke Umformtech Veb K Presse, insbesondere stufenpresse, mit ziehenden pleuelen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE473920C (de) * 1926-07-11 1929-03-23 Demag Akt Ges Vorrichtung zum Unterteilen von Walzgut
US1948139A (en) * 1931-08-17 1934-02-20 United Eng Foundry Co Rotary flying shear
DE593588C (de) * 1932-02-26 1934-03-05 Paul Schnuetgen Rotierende Schere fuer 1 bis 4 oder mehr in Bewegung befindliche Walzadern
US2363577A (en) * 1942-02-26 1944-11-28 Niles Bement Pond Co Shearing and classifying mechanism for metal strip

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE473920C (de) * 1926-07-11 1929-03-23 Demag Akt Ges Vorrichtung zum Unterteilen von Walzgut
US1948139A (en) * 1931-08-17 1934-02-20 United Eng Foundry Co Rotary flying shear
DE593588C (de) * 1932-02-26 1934-03-05 Paul Schnuetgen Rotierende Schere fuer 1 bis 4 oder mehr in Bewegung befindliche Walzadern
US2363577A (en) * 1942-02-26 1944-11-28 Niles Bement Pond Co Shearing and classifying mechanism for metal strip

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2238239A1 (de) * 1972-02-21 1973-09-06 Warnke Umformtech Veb K Presse, insbesondere stufenpresse, mit ziehenden pleuelen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2942601C2 (de)
DE2434540C2 (de) Einrichtung zum automatischen Quertransport von Werkstücken auf mehrstufigen Umformpressen
DE2008080C3 (de) Verbindung der Doppelexzenter bei Oszillations-Vorrichtungen für Stranggießkokillen in Metall-, insbesondere in Stahl-Stranggießanlagen
DE1281797B (de) Leerschnitteinrichtung an einer rotierenden Schere zum Unterteilen von laufendem Gut
DE1152115B (de) Vorrichtung an kraftangetriebenen Schreib- oder aehnlichen Bueromaschinen zum Antrieb von Funktionseinrichtungen
DE947218C (de) Arbeitsmaschine, insbesondere Schere, Stanze od. dgl. fuer Handbetaetigung
DE2247517C2 (de) Falzmesserantrieb für eine Quer- oder Längsfalzvorrichtung in Rotationsfalzern
DE750442C (de) Vorschubantrieb fuer Werkzeuge von selbsttaetigen Drehbaenken mit Haupt- und Hilfssteuerwelle
DE2138158A1 (de) Schnttschaltvornchtung, insbesondere fur den Typenträgerschhtten bzw. den Wa gen von Druckwerken der Datenverarbeitung
DE2911576A1 (de) Schnellaufende maschine zum kaltschmieden von schrauben, nieten u.ae. hartwaren
DE1293193B (de) Vorrichtung zum Einstellen eines Typentraegers in Fernschreibmaschinen oder Datenfernschreibmaschinen
DE495441C (de) Kniehebelpresse
DE947665C (de) Als Hubunterbrechung wirkende Nachgreifsicherung bei Pressen, Stanzen, Scheren od. dgl.
DE851792C (de) Ausstossvorrichtung fuer Stauch- u. dgl. Maschinen
DE699182C (de) Verstellvorrichtung fuer den Biegewangenhub einer Abkantmaschine
DE519943C (de) Loch- und Stanzmaschine mit unabhaengig vom Kraftantrieb von Hand bewegbarem Stempelhalter
DE464576C (de) Winde
DE720221C (de) Schneidemaschine fuer Papier, Pappe u. dgl.
AT100677B (de) Transmissionsfallhammer.
DE1959680C3 (de) Schleifmaschine, insbesondere zum bearbeiten der Innenflächen von Stahlwerkskokillen
DE452023C (de) Selbsttaetiger Ziegelabschneider
DE701551C (de) Einstellvorrichtung mit in beiden Drehrichtungen gesperrtem Einstellglied
DE916922C (de) Saegescleifvorrichtung
DE540348C (de) Flachkulierwirkmaschine
DE908105C (de) Rasier- oder Haarschneidegeraet