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DE1281319B - Als Kleinstsender ausgebildeter Notrufmelder - Google Patents

Als Kleinstsender ausgebildeter Notrufmelder

Info

Publication number
DE1281319B
DE1281319B DEG48525A DEG0048525A DE1281319B DE 1281319 B DE1281319 B DE 1281319B DE G48525 A DEG48525 A DE G48525A DE G0048525 A DEG0048525 A DE G0048525A DE 1281319 B DE1281319 B DE 1281319B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
mercury
alarm
transmitter
emergency call
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG48525A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Grotjahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG48525A priority Critical patent/DE1281319B/de
Publication of DE1281319B publication Critical patent/DE1281319B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B21/00Alarms responsive to a single specified undesired or abnormal condition and not otherwise provided for
    • G08B21/02Alarms for ensuring the safety of persons
    • G08B21/0297Robbery alarms, e.g. hold-up alarms, bag snatching alarms
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B15/00Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives
    • G08B15/004Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives using portable personal devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • Als Kleinstsender ausgebildeter Notrufmelder Die Erfindung betrifft einen als Kleinstsender ausgebildeten Notrufmelder, der an dem zu schützenden Körper anbringbar und über einen schwerkraftabhängigen Schalter und einen parallel zu diesem liegenden, auf Zug oder Druck ansprechender Umschalter auslösbar ist.
  • Bei einem bekannten Notrufmelder dieser Art besteht der schwerkraftabhängige Schalter aus zwei mit Quecksilber, Schrot oder einem anderen Kontaktmittel gefüllten Rohren, die parallel zueinander in vertikaler Anordnung in der Kleidung der zu schützenden Person, z. B. unter den Oberarmen, angebracht sind, so daß nur bei gleichzeitigem Anheben beider Arme ein Alarm ausgelöst wird. Dieser bekannte Notrufmelder ist daher in der Anwendungsmöglichkeit beschränkt.
  • Beim anderen bekannten Notrufmelder ist der in einer Tasche der Kleidung zu tragende Kleinstsender mit einer Hohlantenne ausgerüstet, an deren Ende ein Quecksilbergefäß angeschlossen ist, dessen Inhalt bei bestimmten Körperstellungen des Trägers durch die Hohlantenne Kontakten des Kleinstsenders zugeführt wird. Dieses Quecksilbergefäß ist auch als Ring ausgebildet, der aber keine Kontakte enthält und lediglich beim Heben eines Armes den Alarm auslöst, da nur dann das Quecksilber zu den Kontakten des Kleinstsenders gelangen und ihn in Betrieb setzen kann. Man hat auch zusätzlich einen unter der Achselhöhle zu tragenden Quecksilberbeutel vorgesehen, der ebenfalls an die Hohlantenne angeschlossen ist und durch Druck des Armes das Quecksilber mittels der Hohlantenne den Senderkontakten zuführt.
  • Die bisher bekannten Ausgestaltungen der Notrufmelder ermöglichen jedoch ein Auslösen des Alarms nur bei bestimmten Bewegungen oder Körperhaltungen der Person. Die Praxis hat gezeigt, insbesondere bei der Auswertung der überfälle auf Geldinstitute, daß die Notrufmelder bei bestimmten Verhaltungsweisen der zu schützenden Person, wie z. B. Hinlegen auf den Boden, nicht ausgelöst werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei allen praktisch überhaupt möglichen Fällen ein Auslösen des Alarms mit Sicherheit auch dann zu ermöglichen, wenn die zu schützende Person an jeglichen Bewegungen gehindert ist. Außerdem soll der Notruf- , melder zum Schutze eines beliebigen Gegenstandes auslösbar sein, sobald dieser irgendwelchen fremden Einwirkungen ausgesetzt wird.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einem als Kleinstsender ausgebildeten Notrufmelder der eingangs erwähnten Art der schwerkraftabhängige Schalter als Quecksilber-Ringrohrschalter ausgebildet, in dessen einer Hälfte ein mittlerer, unmittelbar mit einer Stromquelle verbundener Kontakt und zwei äußere parallelgeschaltete Kontakte angeordnet sind, die mit dem Kleinstsender verbunden sind. Ein solcher Ringrohr-Quecksilberschalter schließt sowohl bei einer Bewegung der Arme nach beiden Seiten als auch über den Kopf der den Notrufmelder tragenden Person einen den Alarm auslösenden Kontakt. Die Kombination dieses Quecksilber-Ringrohrschalters mit dem auf Zug oder Druck ansprechenden Umschalter ermöglicht auch die Absicherung von Gegenständen beliebiger Art, indem diese beispielsweise auf das bei Entlastung einen Kontakt schließende Notrufmeldergehäuse gestellt werden, wodurch bei Entfernung dieses Gegenstandes ein Kontaktschluß und damit ein Auslösen des Alarms bewirkt wird. Die erfindungsgemäße Ausbildung des Notrufmelders bietet daher eine äußerst vielseitige, zuverlässige Betätigungsmöglichkeit und einen vollkommenen Schutz von Personen sowie Gegenständen für alle praktisch überhaupt denkbaren Fälle.
  • Zweckmäßig werden die Kontakte des Umschalters über einen in den Endstellungen verriegelbaren Wechselschalter in den Stromkreis des Kleinstsenders gelegt, wodurch die Wirkung des Umschalters selektiv auf Zug- oder Druckeinwirkung einstellbar ist.
  • Die Erfindung soll an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 a den Schnitt eines in einem zigarettenschachtelförmigen Gehäuse angeordneten Notrufmelders mit Batterie und Kleinstsender, F i g. 1 b die Seitenansicht, F i g. 2 den teilweisen Schnitt der F i g. 1, F i g. 3 die Zusammenschaltung der Batterie, der beiden Schalter und des Kleinstsenders.
  • Gemäß den F i g. 1 und 2 ist eine weiter unten näher beschriebene Schalterkombination zusammen mit einer beispielsweise aus Knopfzellen gebildeten Batterie 6 und einem Kleinstsender 5 in einem Gehäuse 1 angeordnet, das Form und Größe einer Zigarettenschachtel hat. Das Gehäuse l ist in der Nähe eines Endes von einem Zapfen 4 durchsetzt, dessen Enden über das Gehäuse 1 ragen und einen Gehäusedeckel 3 tragen. Dieser ist auf dem Zapfen 4 gegen das Gehäuse 1 schwenkbar gelagert und greift mit seinen Kanten über den Rand des Gehäuses 1, gegen das er durch eine Druckfeder 8 abgestützt ist. In dem Gehäuse 1 ist unter dem Zapfen 4 der Kleinstsender 5 angeordnet, der bei Anschluß an die unter ihm untergebrachte Batterie 6 eine Festfrequenz aussendet. Diese wird in einem in der Nähe angeördneten, nicht gezeichneten Empfänger selektiv empfangen und über einen Integrierkreis zur Alarmauslösung weitergeleitet. Der Integrierkreis besteht beispielsweise aus einem über einen Gleichrichter aufzuladenden Kondensator, der mit einem Schnellentladekreis in der Weise verbunden ist, daß eine Unterbrechung der gesendeten Festfrequenz zur sofortigen Schnellentladung des Kondensators führt, so daß nur Festfrequenz-Signale von einer bestimmten Mindestdauer, z. B. vier Sekunden, die Alarmgabe auslösen können. Es hat sich gezeigt, daß mit einer derartigen Schaltungsanordnung ungewollte Betätigungen der Alarmanlage in ausreichendem Maße vermieden werden können.
  • In dem Stromkreis zwischen Batterie 6 und Kleinstsendet 5 liegen eine auf die Schwerkraft ansprechende Kontaktvorrichtung, die aus einem Quecksilber-Ringrohrschalter 7 besteht, sowie ein hierzu paralleler, bei Zug öder =Druck auf den schwenkbaren Gehäusedeckel 3 ansprechender Umschalter 11. Die Quecksilberfüllung 9 des Quecksilber-Ringrohrsehalters 7 befindet sich in der Gebrauchslage des Geräts in der von Kontakten freien unteren Umfangshälfte des kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Ringrohres, in dessen oberer Umfangshälfte ein mit der Batterie 6 direkt verbundener mittlerer Kontakt 7 a sowie je ein linker und rechter miteinander parallelgeschalteter Kontakt 7 b und 7 c angeordnet sind. Die Quecksilberfüllung 9 schließt infolgedessen sowohl beim Verschwenken nach rechts oder links als auch bei Überkopflage des Gerätes jeweils ein Kontaktpaar 7a, 7 b bzw. 7 a, 7 c des Quecksilber-Ringrohrschalters 7.
  • Die den Gehäusedeckel 3 abstützende Druckfeder 8 ist in der Mitte des Ringrohres des Quecksilberschalters 7 angeordnet und als Schraubenfeder ausgebildet, an deren Stelle auch eine Blattfeder oder eine um die Achse 4 gewundene Torsionsfeder zum Abspreizen des Gehäusedeckels 3 Anwendung finden.
  • Im unteren Teil des Gehäuses 1 ist in dem von den beiden parallelgeschalteten Kontakten 7 b, 7 c des Quecksilber-Ringrohrschalters 7 zum Kleinstsender 5 führenden Leitungszweig ein Ausschalter 2 angeordnet, der von außen betätigt werden kann. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 1 ist ein ebenfalls von außen zu betätigender Wechselschalter 10 angeordnet, der jeweils einen der beiden federnden i Außenkontakte 11 b, 11 c eines Umschalters 11 mit dem Kleinstsender verbindet. Der bewegliche Mittelkontakt 11 a des Umschalters 11 liegt dauernd an einem Pol der Batterie 6, Der Gehäusedeckel 3 trägt einen inneren Ansatz E 12, der beim Verschwenken des Gehäusedeckels 3 auf den Mittelkontakt 11 a des Umschalters 11 einwirkt und diesen gegen einen seiner beiden Außenkontakte 11 b oder 11 c legt. Je nach Stellung des Wechselschalters 10 wird dabei der Mittelkontakt 11 a -entweder in der das Gehäuse 1 verschließenden Stellung des Gehäusedeckels 3 oder in seiner infolge der Wirkung der Druckfeder 8 vom Gehäuse 1 abgespreizten Offenlage gegen den Außenkontakt 11 b oder 11 c des Umschalters 11 gelegt und dadurch der Batteriestromkreis zu dem Sender 5 geschlossen.
  • Der schwerkraftabhängige Quecksilber-Ringrohrschalter 7 und der mechanisch durch Zug oder Druck betätigte Umschalter 11 liegen gemäß dem Schaltbild der F i g. 3 parallel zueinander in der Verbindungsleitung der Batterie 6 zum Kleinstsender 5. Infolge Parallelschaltung des Quecksilber-Ringrohrschalters 7 und des mechanischen Umschalters 11 wird bei geringster beliebiger Lageänderung des Gehäuses 1 allein durch den Quecksilber-Ringrohrschalter 7 sowie bei irgendwelchen Bewegungen des Gehäusedeckels 3 durch den je nach Stellung des Wechselschalters 10 auf Zug oder Druck ansprechenden Umschalter 11 der Kleinstsender 5 mit der Batterie 6 verbunden, so daß sich eineVielzahl vonBetätigungsmöglichkeiten für den Kleinstsender 5 ergibt. Der Quecksilber-Ringrohrschalter 7 kann über den Schalter 2 abgeschaltet werden, und es wird der Notruf meldet dann allein durch den Umschalter 11 betätigt, wenn dieser beispielsweise nur zum Schutz von Gegenständen dienen soll.
  • Die Kombination des Quecksilber-Ringrohrschalters 7 mit dem auf Zug oder Druck ansprechenden Umschalter 11 löst einen Alarm praktisch unter allen bei einem Überfall auftretenden Bedingungen aus, insbesondere, wenn die zu schützende Person das Gehäuse, 1 des Notrufmelders am Oberarm trägt. Da Strom außer bei zufälligen kurzzeitigen Kontakten nur zur Aussendung eines Alarms über eine mehrere Sekunden dauernde Zeitspanne verbraucht wird, hat die Batterie 6 eine hohe Lebensdauer.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Als Kleinstsender ausgebildeter Notrufmelder, der an dem zu schützenden Körper anbringbar und über einen schwerkraftabhängigen Schalter und eitlen parallel zu diesem- liegenden, auf Zug oder Druck ansprechenden mschalter auslösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der schwerkraftabhängige Schalter als Quecksilber-Ringrohrschalter (7) ausgebildet ist, in dessen einer Hälfte ein mittlerer, unmittelbar mit einer Stromquelle (6) verbundener Kontakt (7a) und zwei äußere parallelgeschaltete Kontakte (7 b, 7c) angeordnet sind, die mit dem Kleinstsender (5) verbunden sind.
  2. 2. Notrufmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zu dem auf Zug oder Druck ansprechenden Umschalter (11) ein in den Endstellungen verriegelbarer Wechselschaltet (10) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1758 540, 1896 410; schweizerische Patentschrift Nr. 277 848; USA.-Patentschriften Nr: 2106 658, 2 766 358.
DEG48525A 1966-11-22 1966-11-22 Als Kleinstsender ausgebildeter Notrufmelder Pending DE1281319B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2514330A1 (de) * 1974-04-04 1975-10-16 Nat Research Dev Corp London Alarmsystem
DE2921470A1 (de) * 1979-05-26 1980-11-27 Alfred Grotjahn Tragbarer notsignalgeber
DE9200827U1 (de) * 1992-01-24 1992-07-09 Meier, Helmut, 66620 Nonnweiler Aktives und passives Notrufsystem für gefährdete Personen innerhalb von Arbeitsgruppen

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2106658A (en) * 1936-06-11 1938-01-25 Alexander J Rakos Alarm system
CH277848A (de) * 1949-06-16 1951-09-15 Securiton Ag Uberfall-Alarmvorrichtung für Personen in Ladengeschäften, an Schaltern und dergleichen.
US2766358A (en) * 1950-12-13 1956-10-09 Davidson Signal Co Ltd Hold-up alarm signal system
DE1758540U (de) * 1957-07-29 1957-12-19 Alfred Dorn Am koerper zum tragende vorrichtung zum aussenden von signalen.
DE1896410U (de) * 1963-06-19 1964-07-09 Alfred Daniel Schuh mit ausloesevorrichtung fuer notrufmelder.

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