DE1281315B - Einrichtung bei einem Geschuetz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum OEffnen und Schliessen einer in einer den Ladungs- und Huelsenauswurfmechanismus umschliessenden Panzerwandung vorhandenen Huelsenauswurfoeffnung - Google Patents
Einrichtung bei einem Geschuetz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum OEffnen und Schliessen einer in einer den Ladungs- und Huelsenauswurfmechanismus umschliessenden Panzerwandung vorhandenen HuelsenauswurfoeffnungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl:
F41h
Deutsche Kl.: 72 g-3/02
Nummer: 1281315
Aktenzeichen: P 12 81 315.9-15 (A 48816)
Anmeldetag: 2. April 1965
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung bei einem Geschütz, insbesondere bei einer Automatkanone,
zum Öffnen und Schließen einer Klappe, die mit einer in einer den Ladungs- und Hülsenauswurfmechanismus
des Geschützes umschließenden Panzerwandung vorhandenen Hülsenauswurföffnung zusammenwirkt.
Bei fahrbaren Geschützen, bei denen die empfindlichen Teile des Geschützmechanismus vom Panzer
umgeben sind und bei denen die Hülsen nach dem Abfeuern einer Patrone ins Freie hinter dem Geschütz
hinausgeworfen werden sollen, ist es von großer Bedeutung, daß eine für den Auswurf der Hülsen vorhandene
Öffnung in dem hinter dem Geschützrohr und den Ladevorrichtungen gelegenen Teil der
Schutzwandung im wesentlichen nur während der kurzen Zeit offen steht, die für den Durchlauf einer
Hülse nach dem Abfeuern einer Patrone erforderlich ist, da sonst Gefahr vorliegen kann, daß Schaden auf
Grund von durch die Öffnung eingeworfenen Kampfmitteln verursacht wird.
Eine bekannte Einrichtung zum Auswerfen der Hülsen aus einer Panzeröffnung und zum Öffnen und
Schließen der die Öffnung abdeckenden Klappe setzt sich aus einem die Hülsen der Öffnung zuführenden
Förderer und Steuereinrichtungen für die Klappe zusammen, die abhängig von dem Förderer arbeiten.
Offensichtlich ist es aber wesentlich einfacher, wenn die Hülsen vom Geschützverschluß kommend unmittelbar
durch die Öffnung ausgeworfen werden können, wodurch ein besonderer Förderer entbehrlich
wird. Da die Klappe stets nur möglichst kurzzeitig geöffnet werden soll, setzt dies eine präzise Steuerung
der Klappe in Abhängigkeit von den Abschußvorgängen voraus. Aus anderem Zusammenhang ist es
zwar bekannt, in Abhängigkeit von den Abschußvorgängen eine Auswerfervorrichtung für Hülsen zu
steuern, jedoch mit Mitteln, die sich nicht für die Steuerung einer Auswerferklappe eignen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht daher darin, eine solche Einrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der die Klappe kurzzeitig vor dem Hülsenauswurf die Öffnung zum
Vorbeilassen der Hülse durch die Wandung freilegt und unmittelbar nach dem Auswurf der Hülse die
Öffnung schließt.
Die Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß gelöst durch
ein mit der Klappe in kraftübertragender Verbindung stehendes, kraftspeicherndes Mittel, das die Klappe
von der die Öffnung freilegenden in die die Öffnung schließende Stellung zu bewegen strebt und das bei
der Bewegung der Klappe von der die Öffnung Einrichtung bei einem Geschütz, insbesondere
bei einer Automatkanone, zum Öffnen und
Schließen einer in einer den Ladungs- und
Hülsenauswurfmechanismus umschließenden
Panzerwandung vorhandenen
Hülsenauswurföffnung
bei einer Automatkanone, zum Öffnen und
Schließen einer in einer den Ladungs- und
Hülsenauswurfmechanismus umschließenden
Panzerwandung vorhandenen
Hülsenauswurföffnung
Anmelder:
Aktiebolaget Bofors, Bofors (Schweden)
Vertreter:
Dr. W. Koch, Dr. R. Glawe
Vertreter:
Dr. W. Koch, Dr. R. Glawe
und Dipl.-Ing. K. Delfs, Patentanwälte,
2000 Hamburg 52, Waitzstr. 12
2000 Hamburg 52, Waitzstr. 12
Als Erfinder benannt:
Ake Johan Arthur Birath, Bofors (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 8. April 1964 (4359)
schließenden Stellung in die die Öffnung freilegende Stellung eine zum Schließen der Klappe erforderliche
Energie speichert, ferner durch ein mit der Klappe verbundenes Gestänge zum Öffnen der Klappe, das
mit einem Kupplungsglied versehen ist, das den einen Teil einer auslösbaren Kupplung bildet, deren zweites
Kupplungsglied mit einem während eines Arbeitszyklus des Geschützes zwischen dem Abfeuern zweier
aufeinanderfolgender Schüsse kurz vor dem Hülsenauswurf beweglichen Teil des Geschützes, vorzugsweise
mit einem mit dem Rohr des Geschützes bei dessen Vorwärts- und Rückwärtsbewegung beweglichen
Teil, verbunden ist, wobei dieses zweite Kupplungsglied so angeordnet ist, daß es mit dem ersten
Kupplungsglied in dessen Stellung bei geschlossener Klappe in Eingriff kommt und während der Bewegung
zusammen mit dem kurz vor dem Hülsenauswurf be-
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weglichen Teil des Geschützes nach dem Öffnen der zusammenwirkenden Teile der Einrichtung gemäß
Klappe freigegeben wird, sowie durch ein zum Sper- der Erfindung, durch die die Hülsenauslaßklappe
ren der Klappe in deren offener Lage eingerichtetes geöffnet und der Kraftspeicher für deren Schließen
Sperrorgan, das einen mit der Klappe verbundenen durch einen mit dem Geschützrohr beweglichen Teil
Sperrteil und einen mit einem in den und aus dem 5 unter Vermittlung einer auslösbaren Kupplung ge-Weg
einer von dem Geschützrohr durch die Öffnung spannt wird;
ausgeworfenen Hülse schwenkbaren, zum Freigeben Fig. 7 bis 9 zeigen den Auslösemechanismus zum
des Sperrorgans unter der Einwirkung einer ausge- Zurückführen der Klappe in die geschlossene Stellung
worfenen Hülse eingerichteten Sperrauslöseorgan nach dem Auswerfen einer Hülse,
verbundenen Sperrteil aufweist. io In F i g. 1 ist das vorwärts und rückwärts in seiner
Mit der beschriebenen Einrichtung wird die Klappe Längsrichtung während eines Feuerzyklus bewegliche
durch die Einwirkung eines kurzzeitig vor dem Aus- Geschützrohr 2 mit Bodenstück 3 und Vorholführunwurf
einer Hülse während eines Schußzyklus beweg- gen 4 für eine abzufeuernde Patrone in seiner Lage
liehen Teils geöffnet" und in dieser Stellung, nachdem im Verhältnis zu den auf einem Gestein angeorddie
auslösbare Kupplung nach dem Öffnen der Klappe 15 neten Teilen der Einrichtung gemäß der Erfindung
das mit der Klappe verbundene Gestänge von dem dargestellt.
Zusammenwirken mit dem beweglichen Teil des Ge- Die Ladevorrichtung und die Einrichtung gemäß
Schützmechanismus freigegeben hat, von dem mit der Erfindung sind von einem Panzer 5 umgeben, in
dem in die Bahn der Hülse hineinragenden Sperr- dessen Hinterwandung 6 eine Öffnung 7 zum Herausauslöseorgan
versehenen Sperrorgan gehalten. Die 20 lassen der nach dem Abfeuern eines Schusses rückKlappe
steht deshalb bei dem kurz danach erfolgen- wärts von dem Patronenlager des Geschützrohrs einer
den Auswurf der Hülse offen. Bei der Rückwärts- Hülsenführung 8 entlang hinausgeworfenen Hülsen
bewegung der Hülse von dem Patronenlager des Ge- vorhanden ist. An der Außenseite der Wandung 6 ist
schützrohrs trifft die Hülse auf das Auslöseorgan des eine an einem Scharnier 9 schwenkbare Klappe 10
Sperrorgans, wonach die Klappe freigegeben wird und 25 vorhanden, die aus einer in F ig. 1 dargestellten, die
in die geschlossene Stellung unter der Einwirkung der Öffnung 7 schließenden Stellung in eine in Fig. 7
Kraft des kraftspeichernden Mittels zurückgehen und 8 dargestellte Stellung schwenkbar ist, in der sie
kann. die Öffnung für den Durchlauf einer rückwärts durch
Da das von einer ausgeworfenen Hülse beeinflußte diese hinausgeworfenen Hülse freilegt.
Auslöseorgan des Sperrorgans vorzugsweise innerhalb 30 Üblicherweise wird die Klappe unter der Einwirdes
von der Klappe geschlossenen Raumes gelegen kung der Kraft eines kraftspeichernden Mittels, das
ist, trifft die Hülse auf das Auslöseorgan schon, bevor am einfachsten aus einer Feder besteht, geschlossen
sie an der Öffnung und der Klappe vorbeigelaufen ist. gehalten, gegen dessen Wirkung die Klappe geöffnet
Damit die Klappe nicht so frühzeitig geschlossen werden kann. In der dargestellten Ausführung bewird,
daß sie auf die Hülse trifft oder sogar diese den 35 steht dieses kraftspeichemde Mittel aus einer Feder
Durchlauf durch die Öffnung verhindert, ist das mit 12 (Fig. 6), die in einem Federgehäuse 11 angeordnet
dem Auslöseorgan versehene Sperrorgan wie ein ist, wobei das eine Ende der Feder gegen eine Stirn-Rastwerk
mit zwei Rastschritten eingerichtet, wobei wand des an dem Gestell 1 befestigten Federgehäuses
sowohl der mit der Klappe verbundene als auch der und das andere Ende der Feder gegen einen auf einer
mit dem Sperrauslöseorgan versehene Teil des 40 Stange 14 vorhandenen Anschlag 13 anliegt. Die
Sperrorgans je mit zwei in bei Hemmungswerken Stange 14 ist über weitere Stangen 15,16 und 17 sobekannter
Art paarweise zusammenwirkenden Sperr- wie Schwenkhebel 18 und 19 mit einem auf der
zähnen versehen ist, wobei zwei erste Sperr- Klappe vorhandenen Halteglied 20 verbunden, so
zähne, einer auf jedem Teil des Sperrorgans, daß die Klappe von der geschlossenen Stellung in die
gegenseitig zusammenwirken, um die Klappe nach 45 offene Stellung und umgekehrt unter Bewegung der
deren Überführen in die offene Stellung so lange Stange 14 in der jeweiligen Richtung schwenkbar ist.
zu halten, wie das Auslöseorgan noch in die Bahn der Die Feder 12 ist dabei so angeordnet, daß sie die
Hülse hineinragt, und die zwei übrigen Zähne des Klappe in die geschlossene Stellung zu führen strebt.
Sperrorgans gegenseitig so zusammenwirken, daß sie, Die zum Öffnen der Klappe vorhandenen Mittel
wenn das Auslöseorgan von der Hülse aus der Bahn 5° sind in der gezeigten Ausführung so gestaltet, daß die
der Hülse geschwenkt wird und dabei der Eingriff " Klappe bei einer Vorwärtsbewegung des Geschützzwischen
den beiden ersten Zähnen aufhört, mitein- rohrs und der mit diesem verbundenen Teile geöffnet
ander in Eingriff kommen, wonach die beiden Teile wird, und sind, bis auf die für das Schließen der
des Sperrorgans bei der Rückbewegung des Auslöse- Klappe unmittelbar wirksamen Teile, und zwar das
organs unter der Einwirkung einer Stellkraft, Vorzugs- 55 Federgehäuse 11, die Feder 12 und den Anschlag 13,
weise einer Feder, in der in die Bahn einer Hülse hin- mit den genannten Mitteln zum Schließen der Klappe
einragende Stellung voneinander ganz freigegeben identisch, indem die unter Vermittlung der Stangen
werden. 15 bis 17 und die Schwenkhebel 18,19 mit der Klappe
Die Erfindung wird in der Beschreibung eines Aus- verbundene Stange 14 ein durch das Gehäuse 11 hinführungsbeispiels
im Anschluß an die Zeichnung 60 ausragendes Verlängerungsstück 21 aufweist, das am
näher erklärt. vorderen Ende eine Rast 27 trägt, die mit einem an
Fig. 1 zeigt scheinatisch und perspektivisch ein einem mit dem Geschützrohr vorwärts und rückwärts
Teil des Geschützrohrs und Lademittel eines mit einer beweglichen Teil befestigten Mitnehmer 23 zusam-Einrichtung
gemäß der Erfindung versehenen Ge- menwirkt. Der Mitnehmer ist auf einer Stange 24 beschützes;
65 festigt, die in einem Halter 25 gegen die Wirkung
Fig. 2 bis 6 zeigen schematisch in verschiedenen einer Dämpf feder 26 etwas verschiebbar ist. Der Mit-Stelhmgen
Teile des Geschützrohrs und des Ver- nehmer 23 ist so im Verhältnis zu der gegen die Wirschlusses
des Geschützes sowie die mit diesen Teilen kung einer Feder 22 (F i g. 4) schwenkbaren Rast 27
angeordnet, daß er bei einer Rückwärtsbewegung über eine bestimmte hintere Lage hinaus mit der Rast
27 in Eingriff kommt und bei der folgenden Vorwärtsbewegung die Stange 14 gegen die Wirkung der
Feder 12 vorholt, so daß die Klappe geöffnet wird. Im Wege der Rast 27 ist ein Auslöseorgan vorhanden,
das in der gezeigten Ausführung aus einem Rand einer in einem am Gestell 1 befestigten Teil 29 vorhandenen
Aussparung 28 besteht, die die Rast gegen die Wirkung der Feder 26 außer Eingriff mit dem
Mitnehmer 23 bringt, wenn dieser aus einer hinteren Lage in eine vordere Lage gebracht wird und die
Klappe dabei geöffnet worden ist.
Bei dem Auslösen der Kupplung zwischen der Stange 14 und dem Mitnehmer 23 durch Beeinflussung
der Rast 27 ist das Zurückkehren der Klappe in deren geschlossene Stellung unter der Einwirkung der
Feder 12 durch eine Sperre verhindert, deren Ausführung in einer bevorzugten Form näher aus F i g. 7
bis 9 hervorgeht und die kurz vor dem Ausschalten des Eingriffs zwischen der Rast 27 und dem Mitnehmer
23 durch das Auslöseorgan 28 für das Sperren der Klappe in deren offenen Lage zur Wirkung
kommt.
Diese Sperre besteht in der gezeigten Ausführung aus einem Sperrteil 31, der auf einem mit dem Hebel
19 fest verbundenen Drehzapfen 30 befestigt ist und der zwei Ansätze 32 und 33 aufweist, von denen der
eine Ansatz 32 mit einem Ansatz 34 und der zweite Ansatz 33 mit einem Ansatz 35 eines Sperrteils 36
zusammenwirkt, wobei der Sperrteil 36 um einen Zapfen 37 unter der Einwirkung eines Sperrauslöseorgans
38 schwenkbar ist. Das Auslöseorgan 38 wird üblicherweise durch eine gegen einen festen Anschlag
39 anliegende Feder 40 in die Hülsenführung 8 eingeschwenkt gehalten, so daß es im Wege einer aus
dem Patronenlager des Geschützrohrs 3 gegen die Öffnung 7 hinausgeworfenen Hülse zu liegen kommt
(Fig. 7 und 9), und wird, unter Drehung des Sperrteils 36, von einer Hülse aus dem Weg derselben
geschwenkt (F i g. 8).
Wenn die Klappe durch den Mitnehmer 23 in ihre offene Stellung gebracht wird, wobei die Kupplung
zwischen. dem Mitnehmer und die Verlängerung 21 der Stange 14 schließlich durch Beeinflussen der Rast
27 freigegeben wird, kommt der Anschlag 32 unter einer in F i g. 7 mit Pfeilen gezeigten Bewegung der
Teile der Vorrichtung mit dem Anschlag 34 des mit dem Auslöseorgan 38 verbundenen Sperrteils 36 in
Eingriff. Beim Auslösen der Kupplung zwischen der Rast 27 und dem Mitnehmer 23 ist die Klappe somit
durch den Eingriff zwischen dem Anschlag 32 und dem Anschlag 34 daran gehindert, unter der Einwirkung
der Feder 22 in die geschlossene Stellung zurückzukehren. Wenn danach eine Hülse 41 durch die
Hülsenführung 8 hinausgeworfen wird, trifft sie, wie in Fig. 8 dargestellt, auf das Auslöseorgan38, das
dabei aus dem Weg der Hülse hinausgeschwenkt wird, wobei jedoch gleichzeitig der Anschlag 35 in eine die
weitere Bewegung des Anschlags 33 verhindernde Lage gebracht wird. Die Klappe kann deshalb noch
nicht unter der Einwirkung der Feder 12 in die geschlossene Stellung zurückgeführt werden.
Nach dem Vorbeieilen der Hülse schwenkt das Auslöseorgan 38 unter der Einwirkung der Feder 40
wieder in die Hülsenführung 8 hinein, wobei gleichzeitig der Ansatz 35 außer Eingriff mit dem Ansatz 33
gebracht wird. Die Sperre 31 bis 36 wird dadurch unwirksam und die Klappe kann, wie in F i g. 8 dargestellt,
in die geschlossene Stellung zurückgehen, womit die Ausgangsstellung, Fig. 1, wieder hergestellt
ist.
Claims (2)
1. Einrichtung bei einem Geschütz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum Öffnen und
Schließen einer Klappe, die mit einer in einer den Ladungs- und Hülsenauswurfmechanismus
umschließenden Panzerwandung vorhandenen Hülsenauswurföffnung zusammenwirkt, gekennzeichnet durch ein mit der Klappe in
kraftübertragender Verbindung (14 bis 20) stehendes, kraftspeicherndes Mittel (11, 12,13), das
die Klappe von der die Öffnung freilegenden in die die Öffnung schließende Stellung zu bewegen
strebt und das bei der Bewegung der Klappe von der die öffnung schließenden Stellung in die die
Öffnung freilegende Stellung eine zum Schließen der Klappe erforderliche Energie speichert; ferner
gekennzeichnet durch ein mit der Klappe verbundenes Gestänge (21) zum Öffnen der Klappe, das
mit einem Kupplungsglied (27) versehen ist, das den einen Teil einer auslösbaren Kupplung (27,
23) bildet, deren zweites Kupplungsglied (23) mit einem während eines Arbeitszyklus des Geschützes
zwischen dem Abfeuern zweier aufeinanderfolgender Schüsse kurz vor dem Hülsenauswurf
beweglichen Teil (3) des Geschützes verbunden ist, wobei dieses zweite Kupplungsglied (23) so angeordnet ist, daß es mit dem
ersten Kupplungsglied (27) in dessen Stellung (Fig. 2 und 3) bei geschlossener Klappe in Eingriff
kommt und während der Bewegung zusammen mit dem kurz vor dem Hülsenauswurf beweglichen
Teil des Geschützes nach dem Öffnen der Klappe (F i g. 6) freigegeben wird; sowie gekennzeichnet
durch ein zum Sperren der Klappe in deren offener Lage eingerichtetes Sperrorgan
(31 bis 36), das einen mit der Klappe verbundenen Sperrteil (31 bis 33) und einen mit einem in
den und aus dem Weg einer von dem Geschützrohr durch die Öffnung ausgeworfenen Hülse
schwenkbaren, zum Freigeben des Sperrorgans unter der Einwirkung einer ausgeworfenen Hülse
eingerichteten Sperrauslöseorgan (38) verbundenen Sperrteil (34 bis 36) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Sperren der Klappe
in deren offenen Lage angeordnete Sperrorgan (31 bis 36) wie ein Rastwerk mit zwei Rastschritten
eingerichtet ist, wobei sowohl der mit der Klappe verbundene Sperrteil (31 bis 33) als
auch der mit dem Sperrauslöseorgan (38) versehene Sperrteil (34 bis 36) je mit zwei paarweise
zusammenwirkenden Sperrzähnen (32, 34 bzw. 33, 35) versehen sind, wobei zwei erste Sperrzähne
(32 bzw. 34), einer auf jedem Teil des Sperrorgans, gegenseitig zusammenwirken, um
die Klappe nach deren Überführen in die offene Stellung so lange zu halten, wie das Auslöseorgan
(38) noch in die Bahn der Hülse hineinragt, und die zwei übrigen Zähne (33, 35) des
Sperrorgans gegenseitig so zusammenwirken, daß sie, wenn das Auslöseorgan (38) von der Hülse
aus der Bahn der Hülse geschwenkt wird und da-
bei der Eingriff zwischen den beiden ersten Zähnen (32, 34) aufhört, miteinander in Eingriff
kommen, wonach die beiden Teile des Sperrorgans bei der Rückbewegung des Auslöseorgans
unter der Einwirkung einer Stellkraft (40) in der
in die Bahn einer Hülse hineinragenden Stellung voneinander freigegeben werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 779 243,2 781696.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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