[go: up one dir, main page]

DE1281315B - Einrichtung bei einem Geschuetz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum OEffnen und Schliessen einer in einer den Ladungs- und Huelsenauswurfmechanismus umschliessenden Panzerwandung vorhandenen Huelsenauswurfoeffnung - Google Patents

Einrichtung bei einem Geschuetz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum OEffnen und Schliessen einer in einer den Ladungs- und Huelsenauswurfmechanismus umschliessenden Panzerwandung vorhandenen Huelsenauswurfoeffnung

Info

Publication number
DE1281315B
DE1281315B DEA48816A DEA0048816A DE1281315B DE 1281315 B DE1281315 B DE 1281315B DE A48816 A DEA48816 A DE A48816A DE A0048816 A DEA0048816 A DE A0048816A DE 1281315 B DE1281315 B DE 1281315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
opening
locking
gun
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA48816A
Other languages
English (en)
Inventor
Ake Johan Arthur Birath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saab Bofors AB
Original Assignee
Bofors AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bofors AB filed Critical Bofors AB
Publication of DE1281315B publication Critical patent/DE1281315B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/54Cartridge guides, stops or positioners, e.g. for cartridge extraction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl:
F41h
Deutsche Kl.: 72 g-3/02
Nummer: 1281315
Aktenzeichen: P 12 81 315.9-15 (A 48816)
Anmeldetag: 2. April 1965
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung bei einem Geschütz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum Öffnen und Schließen einer Klappe, die mit einer in einer den Ladungs- und Hülsenauswurfmechanismus des Geschützes umschließenden Panzerwandung vorhandenen Hülsenauswurföffnung zusammenwirkt.
Bei fahrbaren Geschützen, bei denen die empfindlichen Teile des Geschützmechanismus vom Panzer umgeben sind und bei denen die Hülsen nach dem Abfeuern einer Patrone ins Freie hinter dem Geschütz hinausgeworfen werden sollen, ist es von großer Bedeutung, daß eine für den Auswurf der Hülsen vorhandene Öffnung in dem hinter dem Geschützrohr und den Ladevorrichtungen gelegenen Teil der Schutzwandung im wesentlichen nur während der kurzen Zeit offen steht, die für den Durchlauf einer Hülse nach dem Abfeuern einer Patrone erforderlich ist, da sonst Gefahr vorliegen kann, daß Schaden auf Grund von durch die Öffnung eingeworfenen Kampfmitteln verursacht wird.
Eine bekannte Einrichtung zum Auswerfen der Hülsen aus einer Panzeröffnung und zum Öffnen und Schließen der die Öffnung abdeckenden Klappe setzt sich aus einem die Hülsen der Öffnung zuführenden Förderer und Steuereinrichtungen für die Klappe zusammen, die abhängig von dem Förderer arbeiten. Offensichtlich ist es aber wesentlich einfacher, wenn die Hülsen vom Geschützverschluß kommend unmittelbar durch die Öffnung ausgeworfen werden können, wodurch ein besonderer Förderer entbehrlich wird. Da die Klappe stets nur möglichst kurzzeitig geöffnet werden soll, setzt dies eine präzise Steuerung der Klappe in Abhängigkeit von den Abschußvorgängen voraus. Aus anderem Zusammenhang ist es zwar bekannt, in Abhängigkeit von den Abschußvorgängen eine Auswerfervorrichtung für Hülsen zu steuern, jedoch mit Mitteln, die sich nicht für die Steuerung einer Auswerferklappe eignen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht daher darin, eine solche Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Klappe kurzzeitig vor dem Hülsenauswurf die Öffnung zum Vorbeilassen der Hülse durch die Wandung freilegt und unmittelbar nach dem Auswurf der Hülse die Öffnung schließt.
Die Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß gelöst durch ein mit der Klappe in kraftübertragender Verbindung stehendes, kraftspeicherndes Mittel, das die Klappe von der die Öffnung freilegenden in die die Öffnung schließende Stellung zu bewegen strebt und das bei der Bewegung der Klappe von der die Öffnung Einrichtung bei einem Geschütz, insbesondere
bei einer Automatkanone, zum Öffnen und
Schließen einer in einer den Ladungs- und
Hülsenauswurfmechanismus umschließenden
Panzerwandung vorhandenen
Hülsenauswurföffnung
Anmelder:
Aktiebolaget Bofors, Bofors (Schweden)
Vertreter:
Dr. W. Koch, Dr. R. Glawe
und Dipl.-Ing. K. Delfs, Patentanwälte,
2000 Hamburg 52, Waitzstr. 12
Als Erfinder benannt:
Ake Johan Arthur Birath, Bofors (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 8. April 1964 (4359)
schließenden Stellung in die die Öffnung freilegende Stellung eine zum Schließen der Klappe erforderliche Energie speichert, ferner durch ein mit der Klappe verbundenes Gestänge zum Öffnen der Klappe, das mit einem Kupplungsglied versehen ist, das den einen Teil einer auslösbaren Kupplung bildet, deren zweites Kupplungsglied mit einem während eines Arbeitszyklus des Geschützes zwischen dem Abfeuern zweier aufeinanderfolgender Schüsse kurz vor dem Hülsenauswurf beweglichen Teil des Geschützes, vorzugsweise mit einem mit dem Rohr des Geschützes bei dessen Vorwärts- und Rückwärtsbewegung beweglichen Teil, verbunden ist, wobei dieses zweite Kupplungsglied so angeordnet ist, daß es mit dem ersten Kupplungsglied in dessen Stellung bei geschlossener Klappe in Eingriff kommt und während der Bewegung zusammen mit dem kurz vor dem Hülsenauswurf be-
809 628/1299
3 4
weglichen Teil des Geschützes nach dem Öffnen der zusammenwirkenden Teile der Einrichtung gemäß Klappe freigegeben wird, sowie durch ein zum Sper- der Erfindung, durch die die Hülsenauslaßklappe ren der Klappe in deren offener Lage eingerichtetes geöffnet und der Kraftspeicher für deren Schließen Sperrorgan, das einen mit der Klappe verbundenen durch einen mit dem Geschützrohr beweglichen Teil Sperrteil und einen mit einem in den und aus dem 5 unter Vermittlung einer auslösbaren Kupplung ge-Weg einer von dem Geschützrohr durch die Öffnung spannt wird;
ausgeworfenen Hülse schwenkbaren, zum Freigeben Fig. 7 bis 9 zeigen den Auslösemechanismus zum
des Sperrorgans unter der Einwirkung einer ausge- Zurückführen der Klappe in die geschlossene Stellung worfenen Hülse eingerichteten Sperrauslöseorgan nach dem Auswerfen einer Hülse, verbundenen Sperrteil aufweist. io In F i g. 1 ist das vorwärts und rückwärts in seiner
Mit der beschriebenen Einrichtung wird die Klappe Längsrichtung während eines Feuerzyklus bewegliche durch die Einwirkung eines kurzzeitig vor dem Aus- Geschützrohr 2 mit Bodenstück 3 und Vorholführunwurf einer Hülse während eines Schußzyklus beweg- gen 4 für eine abzufeuernde Patrone in seiner Lage liehen Teils geöffnet" und in dieser Stellung, nachdem im Verhältnis zu den auf einem Gestein angeorddie auslösbare Kupplung nach dem Öffnen der Klappe 15 neten Teilen der Einrichtung gemäß der Erfindung das mit der Klappe verbundene Gestänge von dem dargestellt.
Zusammenwirken mit dem beweglichen Teil des Ge- Die Ladevorrichtung und die Einrichtung gemäß
Schützmechanismus freigegeben hat, von dem mit der Erfindung sind von einem Panzer 5 umgeben, in dem in die Bahn der Hülse hineinragenden Sperr- dessen Hinterwandung 6 eine Öffnung 7 zum Herausauslöseorgan versehenen Sperrorgan gehalten. Die 20 lassen der nach dem Abfeuern eines Schusses rückKlappe steht deshalb bei dem kurz danach erfolgen- wärts von dem Patronenlager des Geschützrohrs einer den Auswurf der Hülse offen. Bei der Rückwärts- Hülsenführung 8 entlang hinausgeworfenen Hülsen bewegung der Hülse von dem Patronenlager des Ge- vorhanden ist. An der Außenseite der Wandung 6 ist schützrohrs trifft die Hülse auf das Auslöseorgan des eine an einem Scharnier 9 schwenkbare Klappe 10 Sperrorgans, wonach die Klappe freigegeben wird und 25 vorhanden, die aus einer in F ig. 1 dargestellten, die in die geschlossene Stellung unter der Einwirkung der Öffnung 7 schließenden Stellung in eine in Fig. 7 Kraft des kraftspeichernden Mittels zurückgehen und 8 dargestellte Stellung schwenkbar ist, in der sie kann. die Öffnung für den Durchlauf einer rückwärts durch
Da das von einer ausgeworfenen Hülse beeinflußte diese hinausgeworfenen Hülse freilegt. Auslöseorgan des Sperrorgans vorzugsweise innerhalb 30 Üblicherweise wird die Klappe unter der Einwirdes von der Klappe geschlossenen Raumes gelegen kung der Kraft eines kraftspeichernden Mittels, das ist, trifft die Hülse auf das Auslöseorgan schon, bevor am einfachsten aus einer Feder besteht, geschlossen sie an der Öffnung und der Klappe vorbeigelaufen ist. gehalten, gegen dessen Wirkung die Klappe geöffnet Damit die Klappe nicht so frühzeitig geschlossen werden kann. In der dargestellten Ausführung bewird, daß sie auf die Hülse trifft oder sogar diese den 35 steht dieses kraftspeichemde Mittel aus einer Feder Durchlauf durch die Öffnung verhindert, ist das mit 12 (Fig. 6), die in einem Federgehäuse 11 angeordnet dem Auslöseorgan versehene Sperrorgan wie ein ist, wobei das eine Ende der Feder gegen eine Stirn-Rastwerk mit zwei Rastschritten eingerichtet, wobei wand des an dem Gestell 1 befestigten Federgehäuses sowohl der mit der Klappe verbundene als auch der und das andere Ende der Feder gegen einen auf einer mit dem Sperrauslöseorgan versehene Teil des 40 Stange 14 vorhandenen Anschlag 13 anliegt. Die Sperrorgans je mit zwei in bei Hemmungswerken Stange 14 ist über weitere Stangen 15,16 und 17 sobekannter Art paarweise zusammenwirkenden Sperr- wie Schwenkhebel 18 und 19 mit einem auf der zähnen versehen ist, wobei zwei erste Sperr- Klappe vorhandenen Halteglied 20 verbunden, so zähne, einer auf jedem Teil des Sperrorgans, daß die Klappe von der geschlossenen Stellung in die gegenseitig zusammenwirken, um die Klappe nach 45 offene Stellung und umgekehrt unter Bewegung der deren Überführen in die offene Stellung so lange Stange 14 in der jeweiligen Richtung schwenkbar ist. zu halten, wie das Auslöseorgan noch in die Bahn der Die Feder 12 ist dabei so angeordnet, daß sie die Hülse hineinragt, und die zwei übrigen Zähne des Klappe in die geschlossene Stellung zu führen strebt. Sperrorgans gegenseitig so zusammenwirken, daß sie, Die zum Öffnen der Klappe vorhandenen Mittel
wenn das Auslöseorgan von der Hülse aus der Bahn 5° sind in der gezeigten Ausführung so gestaltet, daß die der Hülse geschwenkt wird und dabei der Eingriff " Klappe bei einer Vorwärtsbewegung des Geschützzwischen den beiden ersten Zähnen aufhört, mitein- rohrs und der mit diesem verbundenen Teile geöffnet ander in Eingriff kommen, wonach die beiden Teile wird, und sind, bis auf die für das Schließen der des Sperrorgans bei der Rückbewegung des Auslöse- Klappe unmittelbar wirksamen Teile, und zwar das organs unter der Einwirkung einer Stellkraft, Vorzugs- 55 Federgehäuse 11, die Feder 12 und den Anschlag 13, weise einer Feder, in der in die Bahn einer Hülse hin- mit den genannten Mitteln zum Schließen der Klappe einragende Stellung voneinander ganz freigegeben identisch, indem die unter Vermittlung der Stangen werden. 15 bis 17 und die Schwenkhebel 18,19 mit der Klappe
Die Erfindung wird in der Beschreibung eines Aus- verbundene Stange 14 ein durch das Gehäuse 11 hinführungsbeispiels im Anschluß an die Zeichnung 60 ausragendes Verlängerungsstück 21 aufweist, das am näher erklärt. vorderen Ende eine Rast 27 trägt, die mit einem an
Fig. 1 zeigt scheinatisch und perspektivisch ein einem mit dem Geschützrohr vorwärts und rückwärts Teil des Geschützrohrs und Lademittel eines mit einer beweglichen Teil befestigten Mitnehmer 23 zusam-Einrichtung gemäß der Erfindung versehenen Ge- menwirkt. Der Mitnehmer ist auf einer Stange 24 beschützes; 65 festigt, die in einem Halter 25 gegen die Wirkung
Fig. 2 bis 6 zeigen schematisch in verschiedenen einer Dämpf feder 26 etwas verschiebbar ist. Der Mit-Stelhmgen Teile des Geschützrohrs und des Ver- nehmer 23 ist so im Verhältnis zu der gegen die Wirschlusses des Geschützes sowie die mit diesen Teilen kung einer Feder 22 (F i g. 4) schwenkbaren Rast 27
angeordnet, daß er bei einer Rückwärtsbewegung über eine bestimmte hintere Lage hinaus mit der Rast 27 in Eingriff kommt und bei der folgenden Vorwärtsbewegung die Stange 14 gegen die Wirkung der Feder 12 vorholt, so daß die Klappe geöffnet wird. Im Wege der Rast 27 ist ein Auslöseorgan vorhanden, das in der gezeigten Ausführung aus einem Rand einer in einem am Gestell 1 befestigten Teil 29 vorhandenen Aussparung 28 besteht, die die Rast gegen die Wirkung der Feder 26 außer Eingriff mit dem Mitnehmer 23 bringt, wenn dieser aus einer hinteren Lage in eine vordere Lage gebracht wird und die Klappe dabei geöffnet worden ist.
Bei dem Auslösen der Kupplung zwischen der Stange 14 und dem Mitnehmer 23 durch Beeinflussung der Rast 27 ist das Zurückkehren der Klappe in deren geschlossene Stellung unter der Einwirkung der Feder 12 durch eine Sperre verhindert, deren Ausführung in einer bevorzugten Form näher aus F i g. 7 bis 9 hervorgeht und die kurz vor dem Ausschalten des Eingriffs zwischen der Rast 27 und dem Mitnehmer 23 durch das Auslöseorgan 28 für das Sperren der Klappe in deren offenen Lage zur Wirkung kommt.
Diese Sperre besteht in der gezeigten Ausführung aus einem Sperrteil 31, der auf einem mit dem Hebel 19 fest verbundenen Drehzapfen 30 befestigt ist und der zwei Ansätze 32 und 33 aufweist, von denen der eine Ansatz 32 mit einem Ansatz 34 und der zweite Ansatz 33 mit einem Ansatz 35 eines Sperrteils 36 zusammenwirkt, wobei der Sperrteil 36 um einen Zapfen 37 unter der Einwirkung eines Sperrauslöseorgans 38 schwenkbar ist. Das Auslöseorgan 38 wird üblicherweise durch eine gegen einen festen Anschlag 39 anliegende Feder 40 in die Hülsenführung 8 eingeschwenkt gehalten, so daß es im Wege einer aus dem Patronenlager des Geschützrohrs 3 gegen die Öffnung 7 hinausgeworfenen Hülse zu liegen kommt (Fig. 7 und 9), und wird, unter Drehung des Sperrteils 36, von einer Hülse aus dem Weg derselben geschwenkt (F i g. 8).
Wenn die Klappe durch den Mitnehmer 23 in ihre offene Stellung gebracht wird, wobei die Kupplung zwischen. dem Mitnehmer und die Verlängerung 21 der Stange 14 schließlich durch Beeinflussen der Rast 27 freigegeben wird, kommt der Anschlag 32 unter einer in F i g. 7 mit Pfeilen gezeigten Bewegung der Teile der Vorrichtung mit dem Anschlag 34 des mit dem Auslöseorgan 38 verbundenen Sperrteils 36 in Eingriff. Beim Auslösen der Kupplung zwischen der Rast 27 und dem Mitnehmer 23 ist die Klappe somit durch den Eingriff zwischen dem Anschlag 32 und dem Anschlag 34 daran gehindert, unter der Einwirkung der Feder 22 in die geschlossene Stellung zurückzukehren. Wenn danach eine Hülse 41 durch die Hülsenführung 8 hinausgeworfen wird, trifft sie, wie in Fig. 8 dargestellt, auf das Auslöseorgan38, das dabei aus dem Weg der Hülse hinausgeschwenkt wird, wobei jedoch gleichzeitig der Anschlag 35 in eine die weitere Bewegung des Anschlags 33 verhindernde Lage gebracht wird. Die Klappe kann deshalb noch nicht unter der Einwirkung der Feder 12 in die geschlossene Stellung zurückgeführt werden.
Nach dem Vorbeieilen der Hülse schwenkt das Auslöseorgan 38 unter der Einwirkung der Feder 40 wieder in die Hülsenführung 8 hinein, wobei gleichzeitig der Ansatz 35 außer Eingriff mit dem Ansatz 33 gebracht wird. Die Sperre 31 bis 36 wird dadurch unwirksam und die Klappe kann, wie in F i g. 8 dargestellt, in die geschlossene Stellung zurückgehen, womit die Ausgangsstellung, Fig. 1, wieder hergestellt ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung bei einem Geschütz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum Öffnen und Schließen einer Klappe, die mit einer in einer den Ladungs- und Hülsenauswurfmechanismus umschließenden Panzerwandung vorhandenen Hülsenauswurföffnung zusammenwirkt, gekennzeichnet durch ein mit der Klappe in kraftübertragender Verbindung (14 bis 20) stehendes, kraftspeicherndes Mittel (11, 12,13), das die Klappe von der die Öffnung freilegenden in die die Öffnung schließende Stellung zu bewegen strebt und das bei der Bewegung der Klappe von der die öffnung schließenden Stellung in die die Öffnung freilegende Stellung eine zum Schließen der Klappe erforderliche Energie speichert; ferner gekennzeichnet durch ein mit der Klappe verbundenes Gestänge (21) zum Öffnen der Klappe, das mit einem Kupplungsglied (27) versehen ist, das den einen Teil einer auslösbaren Kupplung (27, 23) bildet, deren zweites Kupplungsglied (23) mit einem während eines Arbeitszyklus des Geschützes zwischen dem Abfeuern zweier aufeinanderfolgender Schüsse kurz vor dem Hülsenauswurf beweglichen Teil (3) des Geschützes verbunden ist, wobei dieses zweite Kupplungsglied (23) so angeordnet ist, daß es mit dem ersten Kupplungsglied (27) in dessen Stellung (Fig. 2 und 3) bei geschlossener Klappe in Eingriff kommt und während der Bewegung zusammen mit dem kurz vor dem Hülsenauswurf beweglichen Teil des Geschützes nach dem Öffnen der Klappe (F i g. 6) freigegeben wird; sowie gekennzeichnet durch ein zum Sperren der Klappe in deren offener Lage eingerichtetes Sperrorgan (31 bis 36), das einen mit der Klappe verbundenen Sperrteil (31 bis 33) und einen mit einem in den und aus dem Weg einer von dem Geschützrohr durch die Öffnung ausgeworfenen Hülse schwenkbaren, zum Freigeben des Sperrorgans unter der Einwirkung einer ausgeworfenen Hülse eingerichteten Sperrauslöseorgan (38) verbundenen Sperrteil (34 bis 36) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Sperren der Klappe in deren offenen Lage angeordnete Sperrorgan (31 bis 36) wie ein Rastwerk mit zwei Rastschritten eingerichtet ist, wobei sowohl der mit der Klappe verbundene Sperrteil (31 bis 33) als auch der mit dem Sperrauslöseorgan (38) versehene Sperrteil (34 bis 36) je mit zwei paarweise zusammenwirkenden Sperrzähnen (32, 34 bzw. 33, 35) versehen sind, wobei zwei erste Sperrzähne (32 bzw. 34), einer auf jedem Teil des Sperrorgans, gegenseitig zusammenwirken, um die Klappe nach deren Überführen in die offene Stellung so lange zu halten, wie das Auslöseorgan (38) noch in die Bahn der Hülse hineinragt, und die zwei übrigen Zähne (33, 35) des Sperrorgans gegenseitig so zusammenwirken, daß sie, wenn das Auslöseorgan (38) von der Hülse aus der Bahn der Hülse geschwenkt wird und da-
bei der Eingriff zwischen den beiden ersten Zähnen (32, 34) aufhört, miteinander in Eingriff kommen, wonach die beiden Teile des Sperrorgans bei der Rückbewegung des Auslöseorgans unter der Einwirkung einer Stellkraft (40) in der
in die Bahn einer Hülse hineinragenden Stellung voneinander freigegeben werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 779 243,2 781696.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 628/1299 10.68 © Bundesdruckerei .Berlin
DEA48816A 1964-04-08 1965-04-02 Einrichtung bei einem Geschuetz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum OEffnen und Schliessen einer in einer den Ladungs- und Huelsenauswurfmechanismus umschliessenden Panzerwandung vorhandenen Huelsenauswurfoeffnung Pending DE1281315B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE435964 1964-04-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1281315B true DE1281315B (de) 1968-10-24

Family

ID=20264016

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA48816A Pending DE1281315B (de) 1964-04-08 1965-04-02 Einrichtung bei einem Geschuetz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum OEffnen und Schliessen einer in einer den Ladungs- und Huelsenauswurfmechanismus umschliessenden Panzerwandung vorhandenen Huelsenauswurfoeffnung

Country Status (8)

Country Link
US (1) US3288029A (de)
AT (1) AT260731B (de)
BE (1) BE662188A (de)
CH (1) CH446121A (de)
DE (1) DE1281315B (de)
ES (1) ES311600A1 (de)
GB (1) GB1099951A (de)
NL (1) NL6504476A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH509561A (de) * 1969-06-18 1971-06-30 Oerlikon Buehrle Ag Automatische Feuerwaffe
US4398447A (en) * 1981-02-19 1983-08-16 Fmc Corporation Vertical loading system for a gun mount
US4700609A (en) * 1985-10-04 1987-10-20 Fmc Corporation Autoloader for military vehicle
US4823676A (en) * 1985-10-04 1989-04-25 Fmc Corporation Autoloader for military vehicle
US4860633A (en) * 1985-10-04 1989-08-29 Fmc Corporation Autoloader for military vehicle
RU2190819C1 (ru) * 2001-11-22 2002-10-10 Открытое акционерное общество специального машиностроения и металлургии "Мотовилихинские заводы" Затвор артиллерийского орудия
US9360264B2 (en) 2014-05-01 2016-06-07 Joseph Rosenthal Universal firearm mounted receiving apparatus for casings

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2779243A (en) * 1950-10-05 1957-01-29 Desmond W Molins Apparatus to remove ejected shells from turret
US2781696A (en) * 1949-01-13 1957-02-19 James G Shonts Automatic ammunition loading device

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2781696A (en) * 1949-01-13 1957-02-19 James G Shonts Automatic ammunition loading device
US2779243A (en) * 1950-10-05 1957-01-29 Desmond W Molins Apparatus to remove ejected shells from turret

Also Published As

Publication number Publication date
NL6504476A (de) 1965-10-11
CH446121A (de) 1967-10-31
US3288029A (en) 1966-11-29
ES311600A1 (es) 1965-07-01
AT260731B (de) 1968-03-25
GB1099951A (en) 1968-01-17
BE662188A (de) 1965-08-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3244315C2 (de) Automatische Handfeuerwaffe mit starr verriegeltem Verschluß für Munition mit extrem hohem Geschoßimpuls
DE1578367A1 (de) Automatische Feuerwaffe
DE2716892C2 (de) Schwimmend gelagerte automatische Rohrwaffe
EP0489024B1 (de) Durchladeeinrichtung für selbstladende handfeuerwaffen
DE844558C (de) Automatische Feuerwaffe mit einteiligem Verschluss
DE2754761C2 (de) "Abzugsvorrichtung für eine halbautomatische Schußwaffe"
DE2023523C3 (de) Durchladeeinrichtung für automatische Handfeuerwaffen
DE1281315B (de) Einrichtung bei einem Geschuetz, insbesondere bei einer Automatkanone, zum OEffnen und Schliessen einer in einer den Ladungs- und Huelsenauswurfmechanismus umschliessenden Panzerwandung vorhandenen Huelsenauswurfoeffnung
DE69429352T2 (de) Feuerwaffe mit versetztem nockenmechanismus
DE2362464A1 (de) Schlagbolzensicherungseinrichtung fuer handfeuerwaffen
DE3035796C2 (de)
DE1225076B (de) Abzugeinrichtung fuer mehrteilige Verschluesse von automatischen Feuerwaffen
DE1029710B (de) Feuerwaffe, die bei jedem Schuss in ihrer Gesamtheit gegenueber einem Halter zuruecklaeuft
DE102011008684A1 (de) Nachrüstbares Magazin für ein Knicklaufluftgewehr
DE68909032T2 (de) Automatische Sicherheitsvorrichtung für Feuerwaffen.
DE3202841A1 (de) Kanone nach dem prinzip der gatling-gun
DE579096C (de) Waffenabzug fuer Einzel- und Dauerfeuer
DE663610C (de) Einhandpistole
DE653758C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe
DE605729C (de) Handfeuerwaffe mit Spannabzug
DE3046854C2 (de)
EP1967813A1 (de) Verfahren um eine pistole in den bereitschaftszustand zu bringen und pistolenholster
DE60320333T2 (de) Automatische oder Halbautomatische Feuerwaffe
DE617369C (de) Vorrichtung zur Sicherung der genauen Zentrierung der Patronen in einer selbsttaetigen Waffe
DE452605C (de) Selbsttaetige Handfeuerwaffe