DE1281356B - Bunker fuer Schuettgut - Google Patents
Bunker fuer SchuettgutInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B65g
Deutsche KL: 8Ie-133
Nummer: 1281356
Aktenzeichen: P 12 81 356.8-22 (C 33211)
Anmeldetag: 23. Juni 1964
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bunker für Schüttgut, der an seinem Boden einen von den
Bunkerseitenwänden im Abstand angeordneten Auslaß sowie zu seiner Beschickung mindestens eine
Wendelrutsche aufweist, mit der das zu bunkernde Gut auf die Oberfläche der gebunkerten Masse befördert
wird und der ferner zum Abziehen des gebunkerten Guts mindestens einen Schacht od. dgl. aufweist,
der oberhalb des Bunkerauslasses angeordnet und an mindestens zwei Seitenwänden geschlossen ist.
Es ist bekannt, daß die Bevorratung von Kohle oder anderen bruchempfindlichen Schüttgütern in
Bunkern mit der Gefahr der Zerkleinerung verbunden ist, wenn der Bunker mit der Kohle od. dgl. beschickt
oder die Kohle od. dgl. aus dem Bunker abgezogen wird. In der britischen Patentschrift 885 695 ist vorgeschlagen
worden, die Gefahr einer Zerkleinerung dadurch zu vermindern, daß für das Beladen des
Bunkers eine Wendelrutsche und für das Abziehen der Kohle od. dgl. aus dem Bunker ein vertikaler
Rumpf verwendet wird, mit dem die Kohle od. dgl. von der Oberfläche der gebunkerten Masse abgezogen
wird. Ein Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß nur ein Teil des Bunkerinhalts abgezogen werden
kann, wenn der Rumpf bzw. der Ableitschacht an der Seite des Bunkers und der Bunkerauslaß im Abstand
von der Bunkerseitenwand angeordnet sind, wie dies bei einem Bunker mit einem flachen oder mit einem
konischen, pyramidenförmigen, schalenförmigen Boden oder einem von den Bunkerwandungen in
anderer Weise nach unten geneigten Boden der Fall ist.
Es ist weiter aus der USA.-Patentschrift 1 795 988 bekannt, in einem Bunker für die Bevorratung
von Schüttgut einen oder mehrere Schächte anzuordnen, die mit vertikalen Schlitzen versehen
sind, durch die das gebunkerte Gut über einen am Bunkerboden angeordneten Bunkerauslaß abgezogen
wird. Die Beschickung erfolgt über eine unmittelbar an der Bunkerseitenwand angeordnete Falltreppe.
Der seitlich neben der Falltreppe angeordnete Abzugsschacht ist an allen vier Seiten offen. Nachteilig
ist, daß eine gleichmäßige Beschickung des Bunkers und somit eine gute Ausnutzung des Bunkerraumes
nicht sichergestellt ist und daß durch die allseitig offene Ausbildung des Abzugsschachtes erhebliche
mechanische Beanspruchungen auftreten, die zu einer vergleichsweise starken Zerkleinerung des Schüttguts
und zu einer starken Abriebbildung führen.
Aus der USA.-Patentschrift 1795 989 sind weiter Bunker für Schüttgut bekannt, die zur Beschickung
eine Wendelrutsche und zum Abziehen Bunker für Schüttgut
Anmelder:
Coal Industry (Patents) Limited, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz
und Dipl.-Ing. W. Florack, Patentanwälte,
4000 Düsseldorf, Schumannstr. 97
Als Erfinder benannt:
Philip James Hall,
Huddersfield, Yorkshire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 24. Juni 1963 (25 122)
einen Schacht aufweisen, der an zwei Seitenwänden geschlossen ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Bunker zu schaffen, der bei einfacher und stabiler Schachtkonstruktion
eine schonende Behandlung des zu bunkernden Guts gewährleistet.
Gemäß der Erfindung ist der Schacht an zwei einander gegenüberliegenden Seiten geöffnet bzw.
weist Schlitzöffnungen auf, durch die das gebunkerte Gut dem Schacht und damit dem Bunkerauslaß zufließt,
wobei die Seitenöffnungen bzw. Schlitze zur Ausbildung und Abstützung von Schüttbrücken durch
ein Paar flacher Wangen bzw. Widerlager begrenzt sind und von der Wendelrutsche und deren Stützkonstruktion
abgewandt sind und wobei mindestens eine Seitenwand des Schachtes an der Stützkonstruktion
der Wendelrutsche befestigt ist und eine gegebenenfalls nicht an der Stützkonstruktion abgestützte
Seitenwand des Schachtes zur Umleitung des Schüttguts um die Schachtseitenwand herum zu den
Seitenöffnungen bzw. Schlitzöffnungen sowie zur Versteifung des Schachtes eine konvexe Außenfläche
aufweist.
Innerhalb des Bunkers kann die mit der Stützkonstruktion der Wendelrutsche unverbundene Seitenwand
V-förmige Leitplatten aufweisen, wobei der Scheitel des »V« vom Schacht abgewandt ist.
An dem Scheitel der V-förmigen Leitplatten kann eine in den Bunker vorspringende Leitplatte angebracht
sein.
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Vorteilhafterweise sind die Seitenöffnungen des einer Absteifung des Schachtes den Vorteil, daß άε
Schachtes auf ganzer Länge unabgedeckt. gebunkerte Material durch die konvexe Form de
In einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform Schachtseitenwand an dieser zu den Schachtöffnunge
der Erfindung ist die eine Seitenwand des Schachtes hin umgelenkt wird, so daß auch der freie Zuflu
an der Stützkonstruktion der Wendelrutsche und die 5 des gebunkerten Materials zu dem Schacht verbessei
gegenüberliegende Seitenwand des Schachtes über wird.
eine Wand mit der genannten Stützkonstruktion ver- In der Zeichnung sind verschiedene Ausführung?
bunden, die den Schacht in zwei Schachtkanäle auf- beispiele des erfindungsgemäßen Bunkers dargestell
teilt. der insbesondere für die Bunkerung von Kohle ge
Dabei kann die über die Wand mit der Stützkon- io eignet ist, jedoch auch für die Bunkerung andere
struktion der Wendelrutsche verbundene Seitenwand Stoffe verwendet werden kann,
eine konvexe Außenfläche zur Umleitung des gebun- F i g. 1 zeigt einen Bunker in Draufsicht, bei der
eine konvexe Außenfläche zur Umleitung des gebun- F i g. 1 zeigt einen Bunker in Draufsicht, bei der
kerten Guts zu den Seitenöffnungen bzw. Schlitzen der Ableitschacht gemäß der Erfindung in einer
des Schachtes aufweisen. rechteckigen Bunker zusammen mit einer Wendel
Vorzugsweise sind zur Beschickung der erfindungs- 15 rutsche eingebaut ist;
gemäßen Bunker zwei Wendelrutschen vorgesehen, Fig· 2 zeigt den Bunker gemäß Fig. 1 in Seiten
zwischen denen der Schacht liegt, der an zwei gegen- ansicht, teilweise im Schnitt;
überliegenden Seiten Seitenöffnungen bzw. Schlitze F i g. 3 zeigt in Seitenansicht ein weiteres Ausfüh
aufweist, die an den den Wendelrutschen und deren rungsbeispiel der Erfindung, bei dem zwei Abieil
Stützkonstruktion abgewandten Seiten liegen, wobei 20 kanäle mit einer Wendelrutsche in dem Bunker an
der Schacht mit einander gegenüberliegenden kon- geordnet sind;
vexen Seitenwänden jeweils an einer Stützkonstruk- F i g. 4 zeigt die Ableitvorrichtung gemäß F i g. 3 i:
tion der beiden Wendelrutschen befestigt ist. Draufsicht;
Man erhält hierdurch eine Bunkerkonstruktion, die Fig. 5 zeigt in Draufsicht eine abgeänderte Forr
hinsichtlich der schonenden Behandlung des zu bun- 25 des Ableitschachts, der an Stelle des Schachts gemäl
kernden Guts sowie hinsichtlich Stabilität und Ein- F i g. 3 verwendbar ist;
fachheit der Schachtkonstruktion allen Anforderungen Fig. 6 zeigt in Seitenansicht ein weiteres Ausfüh
entspricht. rungsbeispiel gemäß der Erfindung mit einem einzige]
Die schonende Behandlung des Schüttguts wird Ableitschacht und zwei Wendelrutschen;
vor allem dadurch erreicht, daß zur Beschickung des 30 Fig. 7 zeigt den Bunker gemäß Fig. 6 in Drauf Bunkers eine (oder mehrere) Wendelrutsche und zum sieht.
vor allem dadurch erreicht, daß zur Beschickung des 30 Fig. 7 zeigt den Bunker gemäß Fig. 6 in Drauf Bunkers eine (oder mehrere) Wendelrutsche und zum sieht.
Abziehen des Schüttguts aus dem Bunker ein (oder Die Fig. 1 und 2 zeigen einen im Querschnil
mehrere) Abziehschacht vorgesehen wird. Über die rechteckigen Bunker 1, der einen pyramidenförmige]
Wendelrutsche bzw. Wendelrutschen wird das Schutt- Boden 2 und eine Wendelrutsche 3 aufweist, die voi
gut sturzfrei auf die Oberfläche der gebunkerten 35 einer Vorrichtung getragen ist, welche vier vertikal
Schüttgutmasse befördert, während der Schachtabzug Stützen 4 umfaßt. Ein vertikaler Kanal oder Schach
sicherstellt, daß die in dem Bunker von der Schutt- ist mit 5 bezeichnet. Er wird durch verkleidete Seiten
gutmasse gebildete Säule keine Abwärtsbewegung in wandungen 6 gebildet und besitzt zwei teilweise ge
dem Bunker ausführt. öffnete Seitenteile5a, die, wie insbesondere Fig.
Der Schacht und die Wendelrutsche liegen ober- 40 zeigt, Schlitze bilden, welche seitlich durch Wider
halb der im Bereich der Bunkermitte befindlichen lager oder Wangen 7 begrenzt sind. An den Wider
Abzugsöffnung, so daß das gesamte Bunkervolumen lagern bzw. Wangen kann sich eine Kohlenbrück
gleichmäßig beschickt werden kann und ein gleich- bzw. eine Brücke aus einem anderen Schüttgut aus
mäßiges und störungsfreies Entleeren des Bunkers bilden. Die Brücke verhindert, daß Kohle od. dgl., mi
sichergestellt ist. Von besonderer Bedeutung ist dabei 45 Ausnahme an der Oberfläche der gebunkerten Masse
die Lagerung und Abstützung der Schachtkonstruk- in den Kanal gelangt und von dort aus dem Bunke
tion. Da die Ausbildung einer Schüttgutbrücke unter- herausfließt. Auf diese Weise wird eine Bewegung de
halb der Oberfläche des gebunkerten Schüttguts eine gesamten Masse der gebunkerten Kohle od. dgl. um
verhältnismäßig geringe Öffnungsbreite der Schacht- die darauf zurückzuführende Zerkleinerung des Gut
seitenwand verlangt, ergibt sich ein Schacht von ver- 50 vermieden. Die Wendelrutsche 3 und der Schacht;
hältnismäßig geringen Abmessungen und demgemäß sind so angeordnet, daß durch die Wendelrutsche de
von geringer Steifigkeit. Es besteht daher das Problem, Durchgang der Kohle od. dgl. zu den beiden Schlitze]
den Schacht abzusteifen, ohne daß die Schachtkon- an den offenen Seiten des Schachts nicht blockier
struktion zu groß baut oder die Absteifung den wird. Der Schacht 5 ist an einem der Träger 4 de
Zufluß des Schüttguts zu den Schachtöffnungen be- 55 Wendelrutschenstützvorrichtung befestigt, so daß di
hindert. Wendelrutschenstützvorrichtung und der Schacht siel
Diese Schwierigkeiten werden dadurch beseitigt, gegenseitig abstützen und verstärken,
daß zur Absteifung des Schachtes die ohnehin vor- Um den Fluß des gebunkerten Guts um die Seiten
daß zur Absteifung des Schachtes die ohnehin vor- Um den Fluß des gebunkerten Guts um die Seiten
handene Stützkonstruktion der Wendelrutsche heran- wandung des Schachts zu den offenen Seiten bzw
gezogen wird, wobei die Anordnung so erfolgt, daß 60 Schlitzen 5 α zu erleichtern, weist die der Wendel:
die Verbindung zwischen dem Schacht und der Stütz- gegenüberliegende Seitenwand ein Paar V-förmige
konstruktion an einer Seitenwand des Schachts vor- Leitplatten 8 auf, die außerdem den Schacht an de
genommen wird, an der der Schacht geschlossen ist. Seite abstützen, die der Seite gegenüberliegt, an de
Eine weitere Absteifung des Schachtes an einer der Schacht mit der Wendelrutschenstützvorrichtuni
gegebenenfalls nicht mit der Stützkonstruktion ver- 65 verbunden ist. Eine weitere Leitplatte 9 verhinderi
bundenen Schachtseitenwand wird dadurch bewirkt, daß das gebunkerte Gut sich am Bunkerboden ii
daß diese Seitenwand eine nach außen konvex ge- Nähe des Schachts staut. Selbstverständlich ist e
krümmte Form erhält. Man erzielt hierdurch neben möglich, an Stelle der in Fig. 1 dargestellten Anord
nung eine besondere Stützvorrichtung für den Schacht vorzusehen.
Die F i g. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführung des Ableitschachts und einer Wendelrutsche in einem
Bunker gemäß der Erfindung. Der obere Teil des Bunkers ist in Fig. 3, die den Bunker im Bereich
seines Auslasses 20 zeigt, nicht dargestellt.
Der Ableitschacht umfaßt zwei Kanäle 22 und weist Schlitzöffnungen 23 auf. Die Kanäle 22 sind oberhalb
des Auslasses 20, mit ihren Rückseiten gegeneinander gerichtet, angeordnet. Eine Wand 39 teilt den Schacht
in die zwei Kanäle 22 auf. Die Kanäle 22 haben die Aufgabe, das Gut von den gegenüberliegenden Seiten
des Bunkers abzuziehen. Der Bunker wird mittels einer Wendelrutsche 24 beschickt. Mit 25 ist eine der
Wendelrutsche 24 zugeordnete Zuführungsvorrichtung bezeichnet. Die Wendelrutsche 24 wird von einer
Vorrichtung getragen, die vier vertikale Stützen 26 umfaßt, die an der Bunkerbasis festgelegt und mittels
Trägern 28 und 30 verankert sind. Zwischen den Trä- ao gern 30 sind Schrägstützen 32 angeordnet. Die Wendelrutsche
24 ist an den Trägern 30 und 32 gelagert.
Der Schacht 22 ist mittels Ankerträgern 34 an zwei Trägern 30 befestigt. Die Wandungen 36 der beiden
Kanäle weisen flache Wangen 38 auf, die sich an den Trägern 30 der Wendelrutschen-Trägervorrichtung
abstützen. An den gegenüberliegenden Wandungen 42 der Kanäle sind den Wangen 38 entsprechende Wangen
40 angeordnet. An den Wangen 38 und 40 können sich Kohlebrücken ausbilden.
Wie F i g. 4 zeigt, sind die Wangen 40 der Seitenwand
42 von einem Paar V-förmiger Leitplatten 44 überbrückt, deren Aufgabe dieselbe ist wie diejenige
der Leitplatten 8 bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2.
Die Fig. 5 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform
des Schachtes, der an Stelle der beiden Kanäle 22 verwendet werden kann. Bei dieser Ausführungsform
ist nur ein einziger Kanal vorgesehen, der an den beiden gegenüberliegenden Seiten öffnungen
bzw. Schlitze 50 aufweist. Die Schlitze 50 sind seitlich durch flache Wangen 52 und 54 begrenzt. Der in
F i g. 5 dargestellte Kanal weist eine von der Rechteckform abweichende Querschnittsform auf. Die die
Wangen 54 miteinander verbindende Seitenwand 56 besteht im Gegensatz zu der anderen Seitenwand 51
zwischen den Wangen 52 aus zwei Teilen, die in einem Winkel von 120° zueinander angeordnet sind.
Die Seitenwand 56 des Kanals dient daher zugleich als Leitplatte, die den Fluß des gebunkerten Guts zu
den Schlitzen 50 unterstützt.
Die Fig. 6 und 7 zeigen einen im Querschnitt rechteckigen Bunker 60 mit einer geneigten Basisfläche
62, die einen zentralen Auslaß 64 aufweist. Oberhalb des Auslasses 64 ist ein einziger Kanal 66
angeordnet, der gegenüberliegende Schlitze 68 aufweist, die seitlich durch flache Widerlager oder Wangen
70 begrenzt sind. Die geschlossenen Seitenwandungen 72 des Kanals sind winkelförmig ausgebildet,
so daß sie zusätzlich als Leitplatten für das gebunkerte Gut dienen, ähnlich wie die Wandungen 56 bei
der Anordnung gemäß F i g. 5.
Der Bunker 60 wird über zwei Wendelrutschen 74 beschickt. Oberhalb jeder Wendelrutsche ist der Teil
der Zuführungsvorrichtung dargestellt. Die Trägervorrichtung für jede Wendelrutsche 74 besteht aus
> vier vertikalen Stützen 76, an denen die Wendelrutsche mittels Armen 77 befestigt ist. Die vertikalen
Stützen 76 sind in dem Boden des Bunkers fest verankert. Zwischen den beiden Wendeln 74 und dem
zentral angeordneten Schacht 66 sind drei Träger 78 quer in dem Bunker verlagert. Der Schacht ist auf beiden
Seiten an den Trägern 78 befestigt und wird außerdem am Boden 62 des Bunkers abgestützt. Die
vertikale Stütze 76 an derjenigen Seite des Bunkers, die dem Kanal benachbart ist, ist mittels Ankerträgern
mit den Trägern 78 verankert. Die übrigen Stützen sind über Anker 82 und Querstücke 84 mit einem
der Querträger 78 verbunden.
Die dargestellten und beschriebenen Schachtvorrichtungen lassen sich ohne besondere Schwierigkeiten
bei vorhandenen Bunkern der üblichen Bauarten einbauen. Die Vorrichtungen sind verwendbar für
kreisrunde Bunker mit konischen Böden oder für Bunker mit flachen Böden. Die beschriebenen Vorrichtungen
können für die Lagerung von Kohle od. dgl. im offenen Gelände vorgesehen werden, wobei
jedoch unterhalb des Schachts geeignete Hohlräume geschaffen werden müssen, in denen ein Förderer
unterhalb des Schachtauslasses untergebracht werden kann.
Claims (7)
1. Bunker für Schüttgut, der an seinem Boden einen von den Bunkerseitenwänden im Abstand
angeordneten Auslaß sowie zu seiner Beschikkung mindestens eine Wendelrutsche aufweist,
mit der das zu bunkernde Gut auf die Oberfläche der gebunkerten Masse befördert wird und der
ferner zum Abziehen des gebunkerten Gutes mindestens einen Schacht od. dgl. aufweist, der oberhalb
des Bunkerauslasses angeordnet ist und an mindestens zwei Seitenwänden geschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schacht (5, 22, 66) an zwei einander gegenüberliegenden
Seiten geöffnet ist bzw. Schlitzöffnungen (5 a, 23, 50, 68) aufweist, durch die das gebunkerte Gut
dem Schacht und damit dem Bunkerauslaß zufließt, wobei die Seitenöffnungen bzw. Schlitze
(5ö, 23, 50, 68) zur Ausbildung und Abstützung von Schüttgutbrücken durch ein Paar flacher
Wangen bzw. Widerlager (7, 38, 40, 52, 54, 70) begrenzt sind und von der Wendelrutsche (3, 24,
74) und deren Stützkonstruktion abgewandt sind und wobei mindestens eine Seitenwand (6, 36, 51,
72) des Schachtes an der Stützkonstruktion (4,30, 78) der Wendelrutsche befestigt ist und eine gegebenenfalls
nicht an der Stützkonstruktion abgestützte Seitenwand (5, 42, 56, 72) des Schachtes
zur Umleitung des Schüttgutes um die Schachtseitenwand herum zu den Seitenöffnungen bzw.
Schlitzöffnungen sowie zur Versteifung des Schachtes eine konvexe Außenfläche (8, 44, 56, 72) aufweist.
2. Bunker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Stützkonstruktion der
Wendelrutsche unverbundene Seitenwand V-förmige Leitplatten (8, 44, 56, 72) aufweist, wobei
der Scheitel des »V« vom Schacht abgewandt ist.
3. Bunker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Scheitel der V-förmigen
Leitplatten (8) eine in den Bunker vorspringende Leitplatte (9) angebracht ist.
4. Bunker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenöffnungen
des Schachtes (5 α, 23, 50, 68) auf ganzer Länge unabgedeckt sind.
5. Bunker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seitenwand (36) des Schachtes
an der Stützkonstruktion (30) der Wendelrutsche und die gegenüberliegende Seitenwand
(42) des Schachtes über eine Wand (34, 39) mit der genannten Stützkonstruktion verbunden ist,
die den Schacht in zwei Schachtkanäle aufteilt.
6. Bunker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Wand (34, 39) mit der
Stützkonstruktion der Wendelrutsche verbundene Seitenwand (42) eine konvexe Außenfläche (44)
zur Umleitung des gebunkerten Gutes zu den Seitenöffnungen bzw. Schlitzen (23) des Schachtes
aufweist.
7. Bunker nach Anspruch 1, dadurch gekenr zeichnet, daß zur Beschickung des Bunkers zw<
Wendelrutschen (74) vorgesehen sind, zwische denen der Schacht (66) liegt, der an zwei gegei
überliegenden Seiten Seitenöffnungen bzw. Schiita (68) aufweist, die an den den Wendelrutsche
(74) und deren Stützkonstruktion (78) abgewanc ten Seiten liegen, wobei der Schacht (66) mit eir
ander gegenüberliegenden konvexen Seitenwär den jeweils an einer Stützkonstruktion der beide
Wendelrutschen befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1795 987, 1795 988,
989, 1234 709, 1234 710.
USA.-Patentschriften Nr. 1795 987, 1795 988,
989, 1234 709, 1234 710.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE649635A (de) | 1964-10-16 |
| NL6407199A (de) | 1964-12-28 |
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