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DE1281165B - Personenfederwaage - Google Patents

Personenfederwaage

Info

Publication number
DE1281165B
DE1281165B DED43948A DED0043948A DE1281165B DE 1281165 B DE1281165 B DE 1281165B DE D43948 A DED43948 A DE D43948A DE D0043948 A DED0043948 A DE D0043948A DE 1281165 B DE1281165 B DE 1281165B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
limited
stop
movement
personal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED43948A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Anselmo
Maxwell Emanuel Jacobs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Detecto Scales Inc
Original Assignee
Detecto Scales Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Detecto Scales Inc filed Critical Detecto Scales Inc
Publication of DE1281165B publication Critical patent/DE1281165B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/44Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing persons
    • G01G19/46Spring balances specially adapted for this purpose

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Personenfederwaage Die Erfindung betrifft eine Personenfederwaage mit zwei sich auf der Auswägefeder abstützenden und eine Lastplattform tragenden Lasthebeln, deren lastabhängige Bewegungen auf eine mit einer Anzeigescheibe verbundene Welle übertragbar sind, wobei den lastabhängig verstellten Bauelementen Anschläge zugeordnet sind.
  • Derartige Personenfederwaagen sind allgemein bekannt. Bei ihnen werden die lastabhängigen Bewegungen mittels eines an den Lasthebeln angelenkten Winkelhebels über eine Zahnstange auf die ein Ritzel aufweisende Welle übertragen. Die verwendeten Anschläge sind Sicherheitsanschläge, damit Zahnstange und Ritzel stets im Eingriff bleiben. Hierbei liegen die Anschläge im Abstand hinter der Nullstellung, um Einpendelbewegungen auf den Nullpunkt zu ermöglichen, wenn die Last entfernt wird und die Waage in das Ruhegleichgewicht kommen soll.
  • Bei den bekannten Personenfederwaagen kann der Benutzer eine Einjustierung durch Verdrehen einer Einstellscheibe vornehmen, wenn die Waage unbelastet ist und der Benutzer sie in der Hand hält.
  • Diese sogenannte Nullpunkteinstellung ist jedoch ungenau, da die Auswägefeder und die Justierfeder nie derartig fein eingestellt werden können, daß die Anzeigevorrichtung stets in die Nullpunktstellung zurückkehrt. Es ergibt sich daher, daß die Anzeige der Waage ohne Belastung entweder unterhalb des Nullpunktes oder oberhalb des Nullpunktes liegt.
  • Auf Grund einer derart falschen Nullpunkteinstellung sind aber auch die angezeigten Werte nach dem Aufbringen eines Gewichtes ungenau.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Waage der eingangs genannten Art zu schaffen, deren Anzeigevorrichtung während der Montage der Waage endgültig eingestellt und überprüft wird, ohne daß der spätere Benutzer gezwungen oder in der Lage ist, eine Korrektur der Einstellung vorzunehmen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die Anschläge de Rückstellbewegung der lastabhängig verstellten Bauelemente schon vor Erreichen der durch die Auswägefeder vorgegebenen Nullstellung begrenzen, derart, daß letztere um ein vorbestimmtes, für den Anzeigebereich unerhebliches Gewicht oberhalb des unbegrenzten Gleichgewichtszustandes zur Anlage kommen. Es werden also die zueinander beweglichen Teile durch einen Anschlag begrenzt, der oberhalb des Nullpunktes oder des unbegrenzten Gleichgewichtszustandes angeordnet ist, so daß das Ruhegleichgewicht bei einer derartigen Waage nicht erreicht wird und die zueinander beweglichen Teile stets mit einer vorbestimmten Kraft gegen den Anschlag gedrückt werden. Ein Nachstellen des Nullpunktes ist somit nicht möglich, die Waage verbleibt in der bei der Montage eingestellten Lage, und mit den Verstellungen verbundene Ungenauigkeiten sind ausgeschaltet.
  • Es ist zwar eine Badezimmerwaage bekanntgeworden, bei der die von außen zugängliche Nullpunktjustierung der bekannten Waagen vermieden wird.
  • Bei dieser bekannten Waage ist jedoch auch eine Korrektur der Anzeigevorrichtung möglich, wenn die Waage den Nullpunkt ungenau anzeigt; diese Waage soll aber mit derartig geringer Reibung arbeiten, daß man diese vernachlässigen kann. Dagegen ist bei der Waage nach der Erfindung keine von außen zugängliche Nullpunkteinstellung möglich. Es wird somit auch nicht versucht, die Reibung zu vermindern, sondern es wird die Rückstellbewegung durch einen Anschlag derart begrenzt, daß die Teile der Waage nicht in das eigentliche Ruhegleichgewicht gelangen können. Bei dieser Begrenzung wird auf der Anzeigevorrichtung der Waage selbstverständlich der Wert Null angezeigt, um den Benutzer nicht zu verwirren. Die Tatsache, daß durch die Verwendung der Anschläge ein Wägebereich, der etwa von 0 bis 1 kg reicht, nicht benutzt werden kann, fällt nicht ins Gewicht, da Waagen der hier unter Betracht stehenden Art für derartig kleine Gewichte nicht verwendet werden.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es stellt dar F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Waage, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Waage, wobei die Trittplatte entfernt wurde und auch die Skalenscheibe nur teilweise dargestellt ist, um darunterliegende Konstruktionsteile zu veranschaulichen, F i g. 3 einen Längsschnitt durch die Waage, Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie 4-4 in Fig. 3, F i g. 5 einen Schnitt durch eine Ausführungsform mit einer Lasthebelbegrenzung, F i g. 6 einen ähnlichen Schnitt mit einer Begrenzung für den zweiten Lasthebel, F i g. 7 einen Schnitt durch den Schaft der Zahnwelle für eine Begrenzung der Drehbewegung, F i g. 8 eine Draufsicht auf einen Teil der Skalenscheibe für deren Begrenzung, Fig.9 einen Schnitt entsprechend den F i g. 5 und 6 mit einer abgeänderten Ausbildung eines Anschlags, F i g. 10 die Ansicht eines Anschlags für die Zahnstange der Waage, Fig. 11 einen Teilschnitt durch einen Teil der Hebel und Einstelleinrichtung der Waage.
  • Gemäß F i g. 1 und 4 ist auf einer Grundplatte 20 eine Lastplattform 21 gelagert. Die Lastplattform 21 besitzt eine Öffnung 22, durch die die Anzeigevorrichtung ablesbar ist. Zweckmäßigerweise ist der Teil der Lastplattform21, in dem die Öffnung22 vorgesehen ist, nach oben aus der Ebene der Lastplattform 21 herausgewölbt, wie dies mit der Ziffer 23 in F i g. 1 angedeutet ist.
  • Mit der Ziffer24 ist weiterhin ein kurzer Lasthebel bezeichnet, der gegen einen langen Lasthebel 25 drückt, an dem ein Nasenstück26 befestigt ist, das sich nach unten erstreckt. Wie bei den bekannten Ausführungen sind der lange und der kurze Hebel jeweils an einem Ende durch Lagerböcke abgestützt, die sich von den Ecken der Grundplatte 20 nach oben erstrecken. Somit wird der lange Lasthebel 25 durch zwei Halter 20' (von denen nur einer in der F i g. 3 zu sehen ist) an seinen Ecken und der kurze Lasthebel 24 an seinen Ecken durch zwei Halter getragen, die nicht zu sehen sind und von denen je einer an jeder Ecke angeordnet ist. Die Lastplattform 21 wird ebenfalls durch vier nach unten weisende Halter 21' getragen, die an der Lastplattform 21 befestigt sind und in Kipphebeln 21" ruhen, die wiederum in Langlöchern 24a und 25a gehalten sind. Diese sind in den Lasthebeln vorgesehen. Zwischen der Grundplatte 20 und der Lastplattform 21 sind in der üblichen Weise Federn angeordnet, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind und die die Grundplatte 20 und Trittplatte 21 federnd zusammenhalten.
  • Das äußere Ende des Nasenstückes 26 ist mit dem unteren Ende einer Feder 27 verbunden. Ein Bolzen mit einem Kopf ist in einer geeigneten Art mit den Windungen der Feder 27 an deren oberem Ende verbunden und besitzt einen nach oben herausragenden Gewindeschaft 28. Das äußere Ende dieses Schaftes ist mit einem Schlitz 29 versehen oder besitzt eine entsprechende Ausbildung, so daß der Bolzen 28 durch einen Schraubenzieher oder ein ähnliches Werkzeug gedreht werden kann und dadurch die Lage seines Kopfes in bezug auf die Windungen der Feder 27 verändert.
  • Eine Auflage 30 ist als feststehender Teil der Waage ausgebildet und besitzt eine Öffnung, durch die der Gewindebolzen 28 hindurchragt. Auf das Gewinde des Bolzens 28 ist eine Einstellscheibe31' geschraubt, die an der Auflage 30 anliegt. Das die Einstelischeibe 31' umgebende Gehäuse weist eine Öffnung 31 auf, die anfangs nicht verdeckt ist, abe später durch eine Platte 32 verschlossen wird, z. B durch Verschweißen. Die Waage besitzt also zwe verschiedene Einstellmöglichkeiten. Bei der erster wird der Gewindebolzen 28 bezüglich der Windungen der Feder 27 verstellt, um damit ein Ansteiger oder Absinken der Gegenkraft zu bewirken, die dei Bewegung der Lastplattform in Richtung auf die Grundplatte entgegengesetzt ist. Die zweite Einstellmöglichkeit durch das Drehen der Einstellscheibe 31 auf dem Gewindebolzen 28 ergibt eine VerschiebunE der Feder, der Hebel und der mit diesen verbun denen Teile. Diese Einstellmöglichkeit mußte bisher bei den bekannten Waagen durch den Benutzer betätigt werden, um die gegeneinander beweglicher Teile der Waage auf den Nullpunkt einzustellen wenn die Lastplattform unbelastet war.
  • Wie bei den bekannten Vorrichtungen ist ein Winkelhebel 32' durch einen Stift 33 an einem feststehenden, nach oben ragenden Teil der Grundplatte 20 schwingbar gelagert. Eine Verlängerung34 des Nasenstückes 26 berührt einen Stift 35, der in derr einen Arm des Winkelhebels 32' angeordnet ist. De zweite Arm des Winkelhebels ist am Gelenk 36 mil einer Stange 37 gelenkig verbunden, die an einem Ende als Zahnstange 38 ausgebildet ist. Die Zähne dieser Zahnstange 38 kämmen mit den Zähnen eines Ritzels 39, dessen Achse senkrecht liegt und welches eine Skalenscheibe 40 trägt, deren Teilstriche mii einem Zeiger 41 zusammenwirken.
  • Der Winkelhebel 32' ist mittels des Stiftes 33 schwingbar gelagert, wobei der Stift 35 an der Verlängerung 34 des Nasenstückes 26 anliegt. Eine Feder 42 bewirkt für die Stange 37 eine Vorspannung nach links in F i g. 3 und 4, ist jedoch nicht in der Lage, die Vorrichtung ohne eine die Lastplattform 21 nach unten drückende Last nach links zu ziehen, da der Stift 35 auf der Verlängerung 34 des Nasenstückes 26 aufliegt. Beim Aufbringen einer Last auf die Lastplattform 21 wird jedoch das Nasenstück 26 nach unten bewegt, wodurch die Feder 42 die Zahnstange 38 nach links ziehen kann und dementsprechend das Ritzel 39 und damit auch die Skalenscheibe gemäß dem Gewicht verdreht. Natürlich können an Stelle einer flachen Skalenscheibe, die bezüglich eines feststehenden Zeigers 41 verdreht wird, wobei die Bewegung in der waagerechten Ebene erfolgt, entsprechend andersartig ausgebildete Anzeigevorrichtungen verschiedener Form verwendet werden, wie diese bei bereits bekannten Waagen angewandt werden.
  • Bei derartigen Waagen, wie sie bislang hergestellt worden sind, ist es bekannt, daß nach dem Zusammenbau der Einzelteile der Monteur die Waage einer Anzahl von Belastungsproben unterwirft, ob diese die im Bereich der auf der Anzeigeskala enthaltenen Gewichte liegende Belastung genau angibt.
  • Diese Belastungsproben schließen das Aufbringen verschiedener Drücke auf die Lastplattform 21 oder auf die diese tragenden Teile ein sowie das Einstellen des Gewindebolzens 28 bezüglich der Feder 27, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Durch ein Verdrehen der Einstellscheibe 31' kann eine weitere Einjustierung erreicht werden.
  • Bisher war es üblich, daß der Benutzer eine Einjustierung der Waage durch Verdrehen der Einstellscheibe 31' vornahm, wenn die Lastplattform 21 frei von einer Belastung war und der Benutzer die Waage in der Hand hielt. Hierbei wurde dann die Anzeige der Skalenscheibe 40 mit dem Zeiger 41 auf einen Nullpunkt eingestellt. Eine derartige Nullpunkt-Einstellung ist üblicherweise jedoch sehr ungenau, da die Federn 27 und 42 beim Rückkehren der Waagevorrichtung in die Nullpunkt-Stellung die einzelnen Teile entweder über den Nullpunkt hinaus oder nur bis kurz vor den Nullpunkt verschieben.
  • In beiden Fällen wird aber die Anzeigevorrichtung aus diesem Grunde eine ungenaue Anzeige ergeben, wenn ein Gewicht auf die Lastplattform aufgebracht wird, da ein Wert angezeigt werden wird, der entweder über oder unter dem tatsächlichen Wert liegt.
  • Nach dem Entfernen der Belastung von der Lastplattform werden die Federn der Waage die Teile der Waagevorrichtung wieder zum Nullpunkt hin zurückbringen. Obwohl eine Anzeige des Nullpunktes in diesem Fall erfolgen kann, wird der angezeigte Wert des Gewichtes infolge des soeben geschehenen Irrtums ungenau sein. Andererseits kann durch weiteres Verstellen der Einstellscheibe 31' eine Veränderung vorgenommen werden, die in vielen Fällen die Abweichung der absoluten Anzeige vergrößern wird, die ohne die letzte Verstellung geschehen wäre.
  • Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, wird die Endlage der Waage durch eine Einstellung der Einstellscheibe 31' erreicht, die die Gewichtsanzeige der Anzeigevorrichtung auf einen Nullpunkt bewirkt. Bei dieser Stellung hat jedoch die Feder 27 noch eine vorbestimmte Zugkraft, die etwa in der Größe von 1 oder 2 Pfund liegt, die durch die Anzeigevorrichtung angezeigt wird. Die Tatsache, daß die Anzeigevorrichtung trotzdem auf Null justierbar ist, hat nicht viel zu bedeuten, da die Waagen dieser Art einen Anzeigebereich von beispielsweise 0 bis 260 Pfund besitzen. Wenn Gewichte von weniger als 20 Pfund angezeigt werden sollen, werden Waagen einer anderen Art verwendet. Auch beim Wiegen von Kindern wird das Gewicht meist größer als 30 Pfund sein. Demgemäß ist es unschädlich, daß die Einteilung der Anzeigevorrichtung, die bei Null beginnt, eine Abweichung von 2 Pfund beim Nullpunkt aufweist, die innerhalb der ersten 25 Pfund der Anzeige ausgeglichen wird, um eine korrekte Anzeige von 25 Pfund aufwärts zu ergeben. Zu diesem Zweck wird ein Anschlag vorgesehen, der die in der Feder gespeicherte, die Lastplattform nach oben zu drücken versuchende Kraft begrenzt, so daß dieser Anschlag trotz der gespeicherten Kraft eine Nullpunkt-Anzeige bewirkt und damit vermeidet, daß der Benutzer durch eine Nullanzeige oberhalb oder unterhalb des Nullpunktes verwirrt wird und aus diesem Grunde versuchen würde, die Waage auf den Nullpunkt einzuregulieren.
  • Es können zu diesem Zweck Anschläge verschiedener Art verwendet werden. Gemäß F i g. 5 ist der lange Lasthebel 25 mit einer Öffnung43 versehen, unterhalb der die Grundplatte 20 einen Ansatz 44 aufweist, der mit einer Gewindebohrung ausgestattet ist. Der Zapfen eines Gewindebolzens 45 ist in diesen Ansatz 44 eingeschraubt, dessen Kopf sich oberhalb des Lasthebels 25 befindet. Eine Platte 46, deren Durchmesser größer ist als der der Öffnung 43, wird durch den Gewindebolzen 45 gehalten und liegt über dem Lasthebel 25, wodurch die Bewegung des Lasthebels 25 nach oben begrenzt wird. Entspre- chend der Einstellung des Gewindebolzens bezüglich der Grundplatte bewirkt diese Begrenzung eine Belastung der Lastplattform von 2 Pfund, obwohl die Anzeigevorrichtung Null anzeigt. Das gleiche Ergebnis kann erzielt werden, indem in dem kurzen Lasthebel 24 eine entsprechende Öffnung 47 vorgesehen wird, durch die sich der Schaft eines mit einem Kopf versehenen Gewindebolzens 48'erstreckt. Oberhalb des Lasthebels 24 liegt dann die Platte 49. Wie in Fig. 6 dargestellt ist, ist dieser Gewindebolzen 48' in eine mit Gewinde versehene Bohrung eingeschraubt, die sich in einem Ansatz 50 befindet, der an der Grundplatte 20 angeordnet ist und sich senkrecht nach oben erstreckt.
  • Gemäß Fig. 7 erstreckt sich die Welle 51 des Ritzels 39 nach oben durch einen Halter 52, wobei an der Welle 51 ein mit ihr verbundener Arm 53 befestigt ist. Ein Anschlag in der Form eines Stiftes 54 wird von dem Halter 52 getragen. Wenn diese beiden Teile anliegen, wird eine Weiterbewegung des Ritzels 39, der Zahnstange 38, des Winkelhebels 32', der Federn 27 und 42 und der Lasthebel 24 und 25 verhindert. Mit diesem Anschlag, der die Bewegung in der Nullstellung der Anzeigevorrichtung begrenzt und eine vorbestimmte Spannung in den Federn verbleiben läßt, wodurch auch die anderen lastabhängig bewegbaren Teile der Waage eine Vorspannung erhalten, ist somit der obengenannte Fehler ausgeschaltet, wobei dieser Anschlag auch nicht verfälschend auf den nachfolgenden Wägevorgang einwirkt.
  • An Stelle dieser Ausbildung kann gemäß F i g. 8 der Halter 52 mit einem Stift 55 versehen sein. Dieser erstreckt sich durch eine kreisringförmige Öffnung 56 in der Skalenscheibe 40. Die Begrenzung der Bewegung wird bei dieser Ausführung durch das Anliegen des Stiftes 55 am Ende der kreisringförmigen Öffnung 56 erzielt. Dementsprechend wird die Bewegung der Waage an einem Punkt begrenzt, der kurz vor dem Zustand liegt, an dem die Spannung der Federn keine Bewegung der Teile mehr erzielen würde.
  • Wenn nicht unbedingt ein Anschlag vorgesehen, sondern eine Begrenzung der Bewegung an einem vorbestimmten Punkt durch Reibung erzielt werden soll, kann der Lasthebel 25 mit einem Anschlag 57 aus Gummi oder entsprechendem Material versehen werden, der sich oberhalb desselben erstreckt. Die Unterseite der Skalenscheibe 40 befindet sich berührungsfrei oberhalb dieses Anschlages, wenn die Lasthebel der Waage durch ein aufgebrachtes Gewicht nach unten gedrückt werden. Wenn jedoch der Lasthebel 25 durch das Entfernen der Belastung nach oben verschwenkt wird, berührt dieser Anschlag 57 die Unterseite der Skalenscheibe 40. Diese ist an dem Ritzel 39 starr befestigt, so daß sie in bezug auf diese nicht verschoben werden kann.
  • Hierdurch wirkt die Skalenscheibe 40 als Bremsfläche, wenn sie durch den Anschlag 57 berührt wird.
  • Auch mit dieser Ausbildung wird eine Begrenzung der Bewegung der einzelnen Teile vor deren Erreichen der Nullpunkt-Lage erzielt, die sich durch die Kraft der Federn ergeben würde.
  • Weiterhin kann die Bewegung der Zahnstange 38 gemäß F i g. 10 durch einen Anschlag in Form eines Stiftes 58 begrenzt werden. Auch mit dieser Ausbildung werden die Bewegungen der einzelnen Teile an einem Punkt unterbrochen, der kurz vor dem Punkt liegt, an dem die in den Federn gespeicherte Kraft allmählich zu Null würde und die Lastplattform in die Nullpunkt-Lage brächte.
  • Das gleiche trifft auch auf die Ausbildung gemäß Fig. 11 zu, bei der ein Anschlagstift 59 die Bewegung des Winkelhebels 32' in einer Stellung begrenzt, in der die Federn noch unter Spannung stehen.
  • Somit wird durch diese Ausbildung der Anschläge eine Begrenzung für die Relativbewegung von lastabhängig bewegten Bauelementen der Waage vorgegeben, wenn diese Teile eine große Bewegung in Bezug aufeinander ausführen. Damit sind also die Ausbildungen gemäß Fig. 7, 8, 10 und 11 weniger schwierig, jedoch wirkungsvoller als die gemäß Fig. 5 und 6. Demgegenüber stellt der in Fig.3 veranschaulichte Anschlag in Form eines mit der Skalenscheibe 40 verbundenen Armes 60 eine besonders günstige Begrenzung dar.
  • Dieser Arm 60 ist federnd, wobei er gegen einen Teil 62 des Wiegefedernträgers anschlägt, um die Skalenscheibe kurz vor dem wahren Nullpunkt festzuhalten. Dieser Arm wird also entweder mit der Skalenscheibe oder - falls diese feststehend ausgebildet sein sollte - mit dem Zeiger bewegt. In keinem Fall wird dieser Anschlag einer Bewegung der ihn tragenden Teile im Wege sein, außer bei einer Drehung, die über 3600 hinausgehen würde.
  • In jedem Fall wird ein feststehender Teil der Waage, wie z. B. die mit der Auflage 30 verbundenen Teile 62, als Anschlag dienen, um die Bewegung zu begrenzen, wenn das Gewicht von der Trittplatte der Waage entfernt wird und wenn die Anzeigevorrichtung den Wert Null anzeigt. Daraus geht deutlich hervor, daß damit eine Begrenzung der maximalen Bewegung der einzelnen Teile zueinander erzielt wird und sich deshalb ein Stillstand der Bewegung genau an dem gewünschten Punkt ergibt.
  • Ohne Rücksicht auf den venvendeten Anschlag wird eine Einstellung am Ende des Fließbandes, wenn dieses zum Zusammenbau der Waage benutzt wird, vorgenommen. An dieser Einstellstation des Fließbandes werden, wie bereits gesagt, durch ein Verstellen des Gewindebolzens 28 bezüglich der Feder 27 die Gewichtsanzeigen der Vorrichtung genau mit dem Gewicht der auf die Trittplatte aufgebrachten Last abgestimmt. Eine Feineinstellung kann durch Verdrehen der Einstellscheibe 31' bezüglich des Bolzens 28 vorgenommen werden. Nach der Einjustierung über den gesamten Bereich der Waage, so daß eine gute Genauigkeit von beispielsweise 30 bis 260 Pfund sichergestellt wird, wird der Einstellmechanismus festgestellt und für den Benutzer der Waage unzugänglich gemacht.
  • Die Trittplatte deckt, wie bei den bekannten Ausführungen üblich, die Hebel mit ihren verschiedenen dazugehörigen Teilen und die Grundplatte ab und ist derart befestigt, daß sie nicht unabsichtlich abgenommen werden kann. Dementsprechend wird auch der Gewindebolzen 28 überdeckt und für den Benutzer der Waage unerreichbar. Auch der Zugang zur Einstellscheibe 31'durch die Öffnung 31 wird verschlossen, und zwar durch eine Platte 32, die gegen ein Entfernen gesichert ist. Hierdurch ist es dem Benutzer der Waage nicht möglich, die Einstell-und Justiervorrichtungen zu erreichen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Personenfederwaage mit zwei sich auf der Auswägefeder abstützenden und eine Lastplattform tragenden Lasthebeln, deren lastabhängige Bewegungen auf eine mit einer Anzeigescheibe verbundene Welle übertragbar sind, wobei den lastabhängig verstellten Bauelementen Anschläge zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (45, 46; 48, 49; 53 bis 60) die Rückstellbewegung der lastabhängig verstellten Bauelemente (24, 25, 32', 38, 40, 51) schon vor Erreichen der durch die Auswägefeder (27) vorgegebenen Nullstellung begrenzen, derart, daß letztere um ein vorbestimmtes, für den Anzeigebereich unerhebliches Gewicht oberhalb des unbegrenzten Gleichgewichtszustandes zur Anlage kommen.
  2. 2. Personenfederwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellbewegung der Lasthebel (24, 25) durch sie durchsetzende, ortsfeste Stifte (45, 48) mit einer Platte (46, 49) begrenzt ist.
  3. 3. Personenfederwaage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellbewegung der Lasthebel (24, 25) durch an diesen angeordnete Puffer (57), welche nach einem vorbestimmten Teil der Rückstellbewegung gegen die Anzeigescheibe (40) drücken, begrenzt ist.
  4. 4. Personenfederwaage nach Anspruch 1, bei welcher die lastabhängigen Bewegungen der Lasthebel mittels eines an diesen angelenkten Winkelhebels über eine Zahnstange auf die ein Ritzel aufweisende Welle übertragbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (32') durch einen Anschlag (59) in seiner Rückstellbewegung begrenzt ist.
  5. 5. Personenfederwaage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellbewegung der Zahnstange (38) durch einen Anschlagstift (58) begrenzt ist.
  6. 6. Personenfederwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelldrehbewegung der mit der Anzeigescheibe (40) verbundenen Welle (51) durch einen mit dieser verbundenen Arm (53), der gegen einen Anschlag (54) stößt, begrenzt ist.
  7. 7. Personenfederwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelldrehbewegung der Anzeigescheibe (40) durch einen in eine kreisringförmige Öffnung (56) derselben eingreifenden Anschlag (55) begrenzt ist.
  8. 8. Personenfederwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelldrehbewegung der Anzeigescheibe (40) durch einen mit dieser verbundenen Arm (60), der gegen einen Anschlag (62) stößt, begrenzt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 697479; britische Patentschrift Nr. 429 990; USA.-Patentschriften Nr. 2405 619, 2766038, 913 238, 2 960 329.
DED43948A 1963-09-11 1964-03-20 Personenfederwaage Pending DE1281165B (de)

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US1281165XA 1963-09-11 1963-09-11

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DE1281165B true DE1281165B (de) 1968-10-24

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ID=22433716

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DED43948A Pending DE1281165B (de) 1963-09-11 1964-03-20 Personenfederwaage

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DE (1) DE1281165B (de)

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