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DE1280995B - Zeichenempfaenger hoher Selektivitaet - Google Patents

Zeichenempfaenger hoher Selektivitaet

Info

Publication number
DE1280995B
DE1280995B DE1961S0073319 DES0073319A DE1280995B DE 1280995 B DE1280995 B DE 1280995B DE 1961S0073319 DE1961S0073319 DE 1961S0073319 DE S0073319 A DES0073319 A DE S0073319A DE 1280995 B DE1280995 B DE 1280995B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
rectifier
resonance
frequencies
rectifier pair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961S0073319
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Hornung
Dipl-Ing Heinrich Schreiber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1961S0073319 priority Critical patent/DE1280995B/de
Publication of DE1280995B publication Critical patent/DE1280995B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W88/00Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
    • H04W88/02Terminal devices
    • H04W88/022Selective call receivers
    • H04W88/025Selective call decoders
    • H04W88/027Selective call decoders using frequency address codes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Zeichenempfänger hoher Selektivität In Funk-Nachrichten-Übertragungssystemen mit Selektivruf werden Einrichtungen benötigt, die in der Lage sind, Signale verschiedener Frequenz, die unter Umständen sehr nahe zusammenliegen können, zu unterscheiden und nur auf eine bestimmte Frequenz anzusprechen. Es ist bekannt, in Rufempfängern, Freizeichenempfängern und auch in der Steuertechnik zu diesem Zweck mechanische Resonanzrelais oder elektrische Resonanzkreise zu verwenden. Die Anforderungen an die Frequenzkonstanz und die Selektivität solcher Selektionsmittel sind besonders bei sehr eng benachbarten Frequenzen so hoch, daß diese unter ungünstigen Betriebsbedingungen, z. B. beim Fahrzeugfunk in den Fahrzeugstationen, nicht mehr eingehalten werden können. Einzungenrelais als mechanische Selektionsmittel sind aus mehreren Gründen besonders stark benachteiligt. Die starken Temperaturschwankungen, denen z. B. ein Selektivrufempfänger in einem Fahrzeug unterworfen ist, die Alterung und zusätzliche Toleranzen in der Sendefrequenz können zur Folge haben, daß die Resonanzrelais nicht mehr ansprechen, da sich die erforderliche Ansprechleistung infolge der scharfen Resonanzkurve bei Abweichungen von der Resonanzfrequenz erheblich vergrößern kann. Im Resonanzpunkt besteht andererseits wegen der großen Empfindlichkeit des Resonanzrelais die Gefahr, daß Sprachfrequenzen, Kombinationsfrequenzen oder auch Rauschfrequenzen, die der Resonanzfrequenz entsprechen, bereits bei relativ kleinem Pegel das Relais unnötig zum Ansprechen bringen. Der gleiche Nachteil entsteht, wenn bei eng benachbarten Zeichenfrequenzen Nachbarfrequenzen mit besonders großem Pegel empfangen werden, da die Selektivität mit wachsendem Pegel sehr schlecht wird. Abgesehen davon, daß durch unerwünschtes Ansprechen Fehlanrufe entstehen, wird die Lebensdauer der Resonanzrelais so stark herabgesetzt, daß Fehlansprechen soweit wie möglich vermieden werden muß.
  • Die Erfindung betrifft einen Zeichenempfänger hoher Selektivität, insbesondere Selektivrufempfänger, unter Verwendung mechanischer Resonanzsysteme oder elektrischer Resonanzkreise.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1103 409, die sich auf einen Selektivrufempfänger für drahtlosen Verkehr mit einer Rufauswerteeinrichtung bezieht, ist es bereits bekannt, als frequenzselektivesAbstimm-Mittel in Selektivrufempfängern ein Bandfilter zu verwenden, wodurch eine genügend scharfe Aussiebung der relativ nahe beieinanderliegenden Ruffrequenzen ermöglicht wird.
  • Ferner ist in der deutschen Patentschrift 903 824 eine Schaltungsanordnung beschrieben, die es ermöglicht, in einem elektrischen Signalempfänger, in dem eine den Sprachschutz bewirkende Verriegelungsspannung erzeugt wird, den Selektionskreisen eine Spannung zu entnehmen, die in einem aperiodischen Übertrager die Signalfrequenzen so weit kompensiert, daß sich eine Pegelregelung für die Signalspannung ergibt. Es wird hier also eine Möglichkeit aufgezeigt, den Pegel der Signalspannungen zu regeln und damit die Auswertung störende überspannungen zu vermeiden.
  • Schließlich ist aus der USA.-Patentschrift 2 801290 eine Schaltungsanordnung bekanntgeworden, die ein Differentialrelais enthält, in dem ein Abwägen bzw. Vergleichen zweier Ströme, und zwar eines Ruhestromes mit einem beim Empfang einer bestimmten Signalfrequenz auftretenden Strom, stattfindet. Die Erzeugung des beim Empfang der bestimmten Signalfrequenz verursachten Stromes erfolgt dabei mit Hilfe des Serienresonanzkreises, der in der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 dieser Patentschrift mit den Ziffern 7 und 8 bezeichnet ist. Aus F i g. 2 kann dabei entnommen werden, wie sich eine aus diesem Strom abgeleitete, diesem Strom etwa proportionale Spannung einer Spannung überlagert, die dem Ruhestrom etwa proportional ist, der seinerseits eine Folge des empfangenen restlichen, an den mit a, b bezeichneten Klemmen der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 wirksamen Wechselspannungsspektrums ist.
  • Mit diesen bekannten Schaltungen soll eine Verbesserung des Empfangs bzw. der Auswertung von Nutzfrequenzen erzielt werden.
  • Um eine einem Bandfilter ähnliche Charakteristik unter Verwendung von einfachen Resonanzrelais als Selektionsmittel, wie dies die Aufgabe der Erfindung ist, zu erreichen, sind jedoch die bekannten Anordnungen nicht geeignet.
  • Es sind zwar bereits mehrere Lösungen bekannt, einen derartigen Verlauf der Resonanzkurve durch eine entsprechende Bemessung des magnetischen Kreises und durch die Wahl der magnetischen Werkstoffe des Resonanzrelais zu erreichen, indem z. B. der Erregerkreis bis in die Sättigung ausgesteuert wird. Weiterhin sind mechanische Dämpfungsvorrichtungen bekannt, die die Ansprechleistung im Gebiet der Resonanz erhöhen. Diese auf magnetischer-bzw. mechanischer Basis beruhenden Lösungen haben wiederum den- Nachteil, daß sich die Resonanzrelais weiter komplizieren und verteuern und daß sie größere Streuungen der Betriebswerte bedingen. Ebenso hat die Verwendung von Zweizungenresonanzrelais den Nachteil der wesentlich höheren Herstellungskosten. Im Hinblick auf die relativ kurze Lebensdauer von -Resonanzrelais ist- die-Kostenfrage von erheblicher Bedeutung.
  • Die Erfindung `gibt eine Lösung an, die gewünschten Betriebseigenschaften nicht durch entsprechend hochgezüchtete-Kansttuktionen jedes einzelnen --Resonanzrelais, sondern durch eine solche Schaltung der Zeichenempfänger-,zu verwirklichen, daß normale Resonanzrelais-unter Einhaltung der Forderung nach bester Betriebssieherheitr und Wirtschaftlichkeit auch bei sehr--rauhem-Betrieb verwendet werdenkönnen. Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß den Selektionsmitteln eine Amplitudenschwelle und ein. Regelverstärker vorgeschaltet sind, die die -empfangene Signalspannung derart beeinflussen, daß die Selbktionsrimittel jeweils so --anspfe=-chen, als wenn sie eine. Bandfilterresonanzkurve hätten. Dabei wir51, durch die Amplitudenschwelle oder. ' durch ein E_lmplitudensieb erreicht, -daß die stärk - ausgeprägte - ,'esonanzspitze nicht mehr zur Wirkung- kommt, -d: h.; däß .die Spannung jeder einzelnen - Frequenz;, die- unterhalb der kleinsten' Axlsprechspannurig . tles Selektionsmittels liegt; stark gedämpft und die -,-extreme Selektivität verringert wird. Erst bei Spannungen, die zwischen der Ansprechspannung ud der kleinsten Rufspannung liegeiz, 'verringert 'sich die Dämpfung, um bei der Rufspannung selbst den Wert Null anzunehmen. Ist die Schwelle zweckmäßig. so ausgelegt, daß sie erst bei Vorhandensein äller-zu-einem Ruf oder Steuerbefehl gehörenden-Frequenzen überwunden wird, so verhindert sie dadurch, daß Störfrequenzen, z. B. Geräusch oder Spräche, auf die Selektionsmittel ge-; langen. Es ist zwar bekannt, Amplitudenschwellenin Funkempfängern zur Lösung einer anderen Aufgabe zu verwenden, die darin besteht, daß beim Verbindungsaufbau- -.zwischen einer beweglichen, Station und einer von mehreren verteilt angeordneten ortsfesten Gegensprechstationen jeweils diejenige ortsfeste Station ausgewählt wird, welche die gürl= stigsten übertragungsverhältnisse mit der beweglichen Station gewährleistet. Die Auswahl dieser ortsfesten Station, - deren Sender eingeschaltet werden soll, erfolgt in Abhängigkeit von der Größe der Empfangsspannung, wobei die Bedingung erfüllt sein soll, daß ein bestimmter Schwellwert überschritten wird. Die Amplitudenschwelle gibt demnach hier lediglich ein Kriterium für die Auswahl der amgünstigsten gelegenen ortsfesten Station. Diese Aufgabe steht in keinem Zusammenhang mit einer Frequenzselektion, sä - daß auch kein zwingender Grund besteht, die den Schwellwert erzeugenden Schaltungsmittel schaltungsmäßig vor den Selektionsmitteln des Empfängers anzuordnen.
  • Um außerdem störende Oberwellen, die zusammen mit Ruffrequenzen so- groß sind; daß sie die Amplitudenschwelle überschreiten, unwirksam zu machen, werden die Ruffrequenzen zweckmäßig so gewählt, daß die zweite und dritte Oberwelle einer Ruffrequenz, die bei ungünstigen Ausbreitungsverhältnissen besonders stark auftreten, nicht in das Nutzband einer anderen Ruffrequenz fallen. -Dagegen wirkt der Regelverstärker in:- Sinne einer Verbesserung der Selektivität des weit ausladenden oberen Teiles der Resonanzkurve, so daß stark einfallende Störspannungen mit Frequenzen in größerem Abstand von der Resonanzfrequenz, z. B. einer Nachbarfrequenz, das Selektionsmittel nicht zum Ansprechen bringen. Dadurch, daß der Bereich höherer Spannungen der einzelnen Frequenzen durch den Regelverstärker zusammengedrückt wird, wird auch das mit der Rufspannung ansteigende Intermodulationsprodukt aus zwei Frequenzen (2f,-f2), das in das Nutzband fallen kann, in- gleichem Maße wie die Rufspannung - gedämpft. Ein. Fehlansprechen auf Intermodulationsfxeqüenzen wird dadurch weitgehend ausgeschaltet. "Zur Beseifigüng einer-unerwünschten Restdämpfung gei den. tiefsten -Ruffrequenzen, die unterschiedliche Xüfspännungen- zur .Folge haben, kann sendeseitig.@ineEntzerrung;bder,empfangsseitig ein Anheben des Frequenzganges -bei den, tiefen Frequenzen vorgenommen werden. - @@ :Gemäß einer vorteilhaften -Ausgestaltung der-Er= findung wird der; -Zeichenempfänger so ausgebildet, daß dem Eingang. des Regelverstärkers zwei gleichsinnige,--über Widerstände parallelgeschaltete Gleichrichterpaare zur. Erzeugung der Schwelleneigenschaften und -ein weiteres, parallel und gegensinnig zum verstärkerseitig :liegenden, in Durchlaßrichtung :vorgespannten Gleichrichterpaar geschaltetes Gleichrichterpaar vorgeschaltet sind u_tld daß -das : letztere, von einem Gleichrichterpäar arim -Ausgang- des. Ver; stärkcrs gesteuerte Gleichrichterpaar mit dem ausgangsseitigen Gleichrichterpaar die..--Regelung des Verstärkers bewirkt.
  • Wenn die bei der Verwendung von Resonanzrelais auftretenden Probleme bei Benutzung von elektrischen Resonanzkreisen auch nur in abgeschwächter Form aufreten, so bietet die erfindungsgemäße Lösung, die nur---einen verhältnismäßig geringen Aufwand benötigt und sicher arbeitet, auch-in .diesem= Falle erstrebenswerte Vorteile. Besteht ein Selektivruf oder ein Steuerbefehl nicht aus. einer,, sondern aus mehreren Frequenzen, so entsteht bei der Verwendung von üblichen Selektionsmitteln die zusätzliche Forderung, daß deren Betriebswerte -eine möglichst geringe Streuung aufweisen. Sowohl bei der Erst- als auch bei der Ersatzbestückung -erfordert das eine besondere Auswahl der Selektionsmittel. Durch die Schaltung.. gemäß der Erfindung werden die Betriebsbedingungen für alle Selektionsmittel zwangläufig: gleichgeschaltet und auch größere Toleranzen aufgefangen, so daß für- Ersatzbestückungen keinerlei Sorgfalt aufgewendet zu werden braucht.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels, das sich auf einen Selektivrufempfänger bezieht, näher erläutert.
  • In der Figur ist die Schaltung eines Regelverstärkers mit einer Amplitudenschwelle dargestellt.
  • " Eine Schaltungsanordnung dieser Ausführung entspricht wirkungsmäßig der Angleichung der Resonanzkurve eines mechanischen Resonanzsystems oder -eines elektrischen Resonanzkreises an diejenige eines Bandfilters: Über eine der Sekundärwicklungen eines Übertragers Ü 1 sind der den Resonanzrelais vorgeschaltete Regelverstärker und der Amplitudenschwellenerzeuger mit dem Funkempfänger verbunden. über eine zweite Sekundärwicklung kann ein Freizeichenempfänger mit dem Funkempfänger verbunden werden.
  • Die am Verstärkereingang liegenden, gleichsinnig geschalteten Gleichrichterpaare Gr 1 und Gr 2 dienen zur Erzeugung der Schwelleneigenschaften, während die gegensinnig geschalteten Gleichrichterpaare Gr3 und Gr 4, von denen das Gleichrichterpaar Gr 3 am Verstärkereingang liegend dem Gleichrichterpaar Gr 2 parallel geschaltet und das Gleichrichterpaar Gr 4 über einen Übertrager 03 an den Ausgang des Verstärkers gelegt ist, die Regelung der Verstärkung bewirken.
  • Im Ruhezustand ist das Gleichrichterpaar Gr 2 über einen Widerstand R 5 von einem Strom in Durchlaßrichtung durchflossen. Für Wechselströme ist dieses Gleichrichterpaar sehr niederohmig, so daß zusammen mit den Vorwiderständen R 2 und R 3 ein Spannungsteiler mit großer Dämpfung entsteht. übersteigen die Spannungen der empfangenen Ruffrequenzen die kleinste zulässige Ansprechspannung des Rufempfängers, so wirkt die über das Gleichrichterpaar Gr 1 an einem Ladekondensator C 1 entstehende Gleichspannung über einen zwischen den Gleichrichterpaaren Gr 1 und Gr 2 angeordneten Widerstand R 4 dem Durchlaßstrom entgegen. Das Gleichrichterpaar Gr2 wird jetzt hochohmig, und da das Gleichrichterpaar Gr3 ebenfalls in Sperrichtung vorgespannt ist, gelangen die Rufspannungen mit einer gewissen Grunddämpfung an den Eingang des zweistufigen, über einen Übertrager 02 angekoppelten Transistorverstärkers mit den Transistoren TS1 und TS2. Um den Klirrfaktor möglichst klein zu halten, wird der Pegel an den gesteuerten Widerständen klein gewählt. Ebenfalls zur Verbesserung des Klirrfaktors dient ein Widerstand R 1, der zugleich einen definierten Eingangswiderstand herstellt. Die nichtlineare Belastung, die durch das vorgespannte Gleichrichterpaar Grl verursacht wird, wird damit weitgehend linearisiert.
  • Bei Rufspannungen, die die kleinste zulässige Spannung überschreiten, wird die an einem Kondensator C 5 über das Gleichrichterpaar Gr 4 am Ausgang des Transistorverstärkers entstehende Gleichspannung größer als die Vorspannung am Abgriff' eines Widerstandes R 7, und ein durch das Gleichrichterpaar Gr3 fließender Strom dämpft den Pegel am Verstärkereingang. Die Ausgangsspannung am Übertrager Ü3, an den die Resonanzrelais, z. B. X l. bis X4, angeschlossen sind, wird dadurch nahezu konstant gehalten. Der Einsatzpunkt der Regelung kann mit dem als Potentiometer ausgebildeten Widerstand R 7 eingestellt werden.
  • Die Vorspannungen zum Erzeugen der Amplitudenschwelle und für den Regelvorgang werden von einer durch eine Zenerdiode Z konstant gehaltene Spannung abgeleitet. Schwankungen der Batteriespannung bleiben dadurch wirkungslos. Zur Verringerung des Klirrfaktors erhält der Verstärker eine Gegenkopplung, und zwar dadurch, daß ein Teil der Verstärkerausgangsspannung über einen Kondensator C6 und einen Widerstand R 15 an die Basis des Transistors TS 1 zurückgeführt wird. Der Regelverstärker ist im übrigen so ausgebildet, daß seine Kennlinie im Arbeitsbereich möglichst flach verläuft, um Störfrequenzen abzuschwächen. Um die Dämpfungsverzerrung des Verstärkers im Nutzfrequenzbereich klein zu halten, wird die Verstärkung in diesem Bereich nahezu konstant gehalten. Der bei hohen Frequenzen geringfügige Verstärkungsabfall, der durch die Kapazität der Gleichrichter verursacht wird, verhindert, daß sich über die Gegenkopplung bei hohen Frequenzen eine Rückkopplung ausbilden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Zeichenempfänger hoher Selektivität, insbesondere Selektivrufempfänger, unter Verwendung mechanischer Resonanzsysteme oder elektrischer Resonanzkreise, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß den Selektionsmitteln ein Amplitudenschwallenerzeuger und ein Regelverstärker vorgeschaltet sind, die die empfangene Signalspannung derart beeinflussen, daß die Selektionsmittel jeweils so ansprechen, als wenn sie eine Bandfilterresonanzkurve hätten.
  2. 2. Zeichenempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Eingang des Regelverstärkers zwei gleichsinnige, über Widerstände (R2, R3, R4) parallelgeschaltete Gleichrichterpaare (Gr 1, Gr 2) zur Erzeugung der Schwelleneigenschaften und ein weiteres, parallel und gegensinnig zum verstärkerseitig liegenden, in Durchlaßrichtung vorgespannten Gleichrichterpaar (Gr2) geschaltetes Gleichrichterpaar (Gr3) vorgeschaltet sind und daß das letztere, von einem Gleichrichterpaar (Gr4) am Ausgang des Verstärkers gesteuerte Gleichrichterpaar (Gr3) mit dem ausgangsseitigen Gleichrichterpaar (Gr4) die Regelung des Verstärkers bewirkt.
  3. 3. Zeichenempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitudenschwelle so ausgebildet ist, daß sie nur bei Vorhandensein aller zu einem Ruf oder Steuerbefehl gehörenden Frequenzen überschritten wird.
  4. 4. Zeichenempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensierung der auftretenden Restdämpfung der Frequenzgang des Selektivrufsatzes bei tieferen Frequenzen angehoben wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 867 876, 903 824; deutsche Auslegeschrift Nr. 1103 409; USA.-Patentschrift Nr. 2 801290.
DE1961S0073319 1961-04-05 1961-04-05 Zeichenempfaenger hoher Selektivitaet Pending DE1280995B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE867876C (de) * 1949-09-15 1953-02-19 Siemens Ag Verbindungsherstellung zwischen einer ortsbeweglichen Station und einer Anzahl von ortsfesten Gegensprechstationen
DE903824C (de) * 1950-06-15 1954-02-11 Mix & Genest Ag Elektrischer Signalempfaenger, insbesondere Tonfrequenzsignalempfaenger
US2801290A (en) * 1951-09-17 1957-07-30 Telefunken Gmbh Calling signal responder arrangements
DE1103409B (de) * 1956-02-11 1961-03-30 Autophon Ag Selektivrufempfaenger fuer drahtlosen Verkehr mit einer Rufauswerteeinrichtung

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