DE1280981B - Schaltungsanordnung fuer die UEbertragung von teilnehmerindividuellen Kennungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-vermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer die UEbertragung von teilnehmerindividuellen Kennungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-vermittlungsanlagenInfo
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Description
- Schaltungsanordnung für die Übertragung von teilnehmeriadividuellen Kennungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für die Übertragung von teilnehmerindividuellen Kennungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit indirekter Steuerung des Verbindungsaufbaues durch Register und Markierer, bei der die Kennungen aus einem Kennungsspeichei oder Kennungszuordner zu dem für den Verbindungsaufbau benutzten Verbindungssatz übertragen und für besondere Schaltungsmaßnahmen ausgewertet werden und bei denen die Durchschaltung der Verbindungen durch eine besondere Einrichtung mittels der sich an den Adern der Teilnehmeranschlußleitung ausbildenden Potentiale auf Durchgang und Nebenschluß geprüft wird.
- Es ist beispielsweise durch die deutsche Auslegeschrift 1022 269 bekannt, teilnehmerindividuelle Kennungen unter Zwischenspeicherung in einer den Verbindungsaufbau steuernden Einrichtung in diejenigen Verbindungseinrichtungen zu übertragen, in denen für die Durchführung besonderer Schaltmaßnahmen eine Kenntnis der Kennzeichen der anrufenden oder gerufenen Teilnehmerstelle notwendig ist.
- Derartige Kennungen bezeichnen besondere Eigenschaften der Teilnehmerstelle, beispielsweise das Vorhandensein eines Gebührenanzeigers, die Ausübung der Tastaturwahl bzw. Impulswahl, die Zugehörigkeit zu einem Sammelanschluß, die Anschaltung an den Fernsprech-Ansagedienst od. dgl. Diese teilnehmerindividuellen Kennungen können in einem Speicher oder Rangiernetzwerk mit einer Vielzahl von je einer Rufnummer zugeordneten Eingangsklemmen und einer oder mehreren Ausgangsklernmen, vo denen jede einer bestimmten Kennung zugeordnet ist, enthalten sein und durch Anlegen eines geeigneten Abfragepotentials herausgelesen werden. Beim Verbindungsaufbau müssen für die Durchführung der notwendigen Schaltmaßnahmen die Kennungen des anrufenden bzw. des gerufenen Teilnehmers an den im Zuge des Verbindungsaufbaues benutzten Verbindungssatz weitergeleitet werden.
- Bei Vermittlungsanlagen mit indirekter Steuerung besteht keine feste Zuordnung zwischen dem für einen Verbindungsaufbau benutzten Verbindungssatz und den in den Koppelfeldern benutzten Koppelpunkten. Es besteht an sich die Möglichkeit, auf Grund einer Auswertung der angelegten Markierpotentiale oder auf Grund eines besonderen Identifiziervorganges den benutzten Verbindungssatz ausfindig zu machen, dem die festgestellten Kennungen zuzuleiten sind. Hierzu bedarf es aber eines besonderen Netzes von Suchadern oder eines besonderen Dekodiernetzwerkes. Die Anordnung gemäß der Erfindung vermeidet derartige aufwendige Zusatzeinrichtungen. Es wird bei ihr in vorteilhafter Weise der Umstand ausgenutzt, daß in einer Vermittlung, in der Verbindungswege unmittelbar nach ihrer Durchschaltung durch eine besondere Einrichtung mittels der sich an den Sprechadern ausbildenden Potentiale auf Durchgang und Nebenschluß geprüft werden, immer zu einer Zeit nur bei einem Verbindungssatz der Zustand der Adernprüfung vorliegen kann, und zwar bei demjenigen, der mit dem zuletzt durchgeschalteten Teilnehmer verbunden ist.
- Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge des unmittelbar nach jeder Verbindungsdurchschaltung abgefragten Kennungszuordners an die in allen Verbindungssätzen vorgesehenen Kennungsaufnahmemittel über Torschaltungen anschaltbar sind, die in dem für die Durchschaltung benutzten Verbindungssatz durch die die Durchschalteprüfung bewirkenden Schaltmittel in den die Kennung übertragenden Zustand überführbar sind.
- Die Erfindung wird an dem Schaltbild erklärt. Jeder Teilnehmerstation Tln ist in der Vermittlungsanlage eine Teilnehmerschaltung Ts zugeordnet, die über das Endkoppelfeld EKF zu einem Verbindungssatz VS durchschaltbar ist. Nach der Durchschaltung spricht im benutzten Verbindungssatz VS das Relais P an, das die Sprechadern alb über die Kontakte p 1, p 11 zur Prüfeinrichtung PE durchschaltet, die ihrerseits an den Markierer M so lange Meldepotential liefert, bis die Prüfeinrichtung, die an sich nicht Gegenstand der Erfindung ist, die aufgebaute Verbindung auf Durchgang und Nebenschluß geprüft hat. Nach der Beendigung der Prüfung wird durch Schließen des Kontaktes y das Relais C erregt, so daß sein Kontakt cl das die Belegung kennzeichnende Erdpotential an die Steuerader c und seine Kontakte c11, clll das Speiserelais A an die Sprechadern alb anschalten. Außerdem beendet der Kontakt c IV die Erregung des Relais P, so daß die Prüfeinrichtung PE und damit auch das Meldepotential vom Markierer abgeschaltet werden.
- Während der Dauer des Vorliegens des Meldepotentials bzw. der Erregung des Relais P fragt dei Markierer in dem Kennungsspeicher KZO die dem rufenden Teilnehmer zugeordneten Eingangsklemmen ab. Ist für diesen Teilnehmer beispielsweise die Kennung »Gebührenanzeiger« eingespeichert, so wird der Ausgang v erregt und hierdurch der Transistor Ts leitend gesteuert. Dabei gelangt das negative Potential über den Transistor Ts und über die vielfach geschalteten Leitungen L zu allen Verbindungssätzen VS. Das Potential kommt jedoch nur in dem hier benutzten Verbindungssatz zur Wirkung, da nur in diesem Verbindungssatz das Relais P angesprochen hat. Da sich der Markierer grundsätzlich nach der Durchschaltung einer Verbindung erst dann seiner nächsten Aufgabe widmet, wenn die Adernprüfung der ersten Verbindung abgeschlossen ist, kann in der ganzen Vermittlungsanlage nur in einem Verbindungssatz das Relais P erregt sein.
- Wenn der Kennungsspeicher KZO die Kennung »Gebührenanzeiger« abgibt, ist der Transistor Ts nicht nur im Augenblick der Durchschaltung, sondern auch wegen einer nicht besonders dargestellten Verzögerungseinrichtung noch so lange leitend, bis das im Verbindungssatz VS für die Aufnahme der Kennung vorgesehene Relais G angesprochen hat.
- In nicht dargestellter Weise wird diese aufgenommene Kennung, beispielsweise durch einen Selbsthaltekreis des Relais G, gespeichert, damit der Verbindungssatz später beim Eintreffen von Zählimpulsen die 16-kHz-Impulse über die Sprechadem zum Gebührenanzeiger des Teilnehmers Tln aussenden k Das beschriebene Ausführungsbeispiel betrifft eine einem anrufenden Teilnehmer zugeordnete Kennung. Für eine andere Kennung, z. B. »Teilnehmer liegt auf Fernsprech-Ansagedienst« ist jeweils im Kennungsspeicher KZO ein weiterer Transistor Ts und andere Leitungen L vorgesehen. Diese führen, wenn es sich um Kennungen gerufener Teilnehmer handelt, zu Verbindungssätzen B VS der Vermittlung. Diese Kennung wird dort in der gleichen Weise, wie für die Kennung »Gebührenanzeig ger« beschrieben, aufgenommen und dann in der erforderlichen Weise verarbeitet.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für die übertragung von teilnehmerindividuellen Kennungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit indirekter Steuerung des Verbindungsaufbaues durch Register und Markierer, bei der die Kennungen aus einem Kennungsspeicher oder Kennungszuordner zu dem für den Verbindungsaufbau benutzten Verbindungssatz übertragen und für besondere Schaltungsmaßnahmen ausgewertet werden und bei denen die Durchschaltung der Verbindungen durch eine besondere Einrichtung mittels der sich an den Adern der Teilnehmeranschlußleitung ausbildenden Potentiale auf Durchgang und Nebenschluß, geprüft wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (z.B. v) des unmittelbar nach jeder Verbindungsdurchschaltung abgefragten Kennungszuordners(KZO) an die in allen Verbindungssätzen (z.B. VS) vorgesehenen Kennungsaufnahmemittel (z.B. G) über Torschaltungen (p 111) anschaltbar sind, die in dem für die Durchschaltung benutzten Verbindungssatz (VS) durch die die Durchschalteprüfung bewirkenden Schaltmittel (P) in den die Kennungen übertragenden Zustand überführbar sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem benutzten Verbindungssatz aufgenommene Kennung für die Dauer der Sprechverbindung in dem durch die Aufnahme der Kennung erregten Schaltmittel (G) speicherbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1022 269.
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|---|---|---|---|
| DE1967T0033006 DE1280981B (de) | 1967-01-18 | 1967-01-18 | Schaltungsanordnung fuer die UEbertragung von teilnehmerindividuellen Kennungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-vermittlungsanlagen |
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| DE1967T0033006 DE1280981B (de) | 1967-01-18 | 1967-01-18 | Schaltungsanordnung fuer die UEbertragung von teilnehmerindividuellen Kennungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-vermittlungsanlagen |
Publications (1)
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| DE1280981B true DE1280981B (de) | 1968-10-24 |
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ID=7557442
Family Applications (1)
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| DE1967T0033006 Pending DE1280981B (de) | 1967-01-18 | 1967-01-18 | Schaltungsanordnung fuer die UEbertragung von teilnehmerindividuellen Kennungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-vermittlungsanlagen |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1280981B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022269B (de) * | 1957-02-06 | 1958-01-09 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Verkehrsberechtigung anrufender und gerufener Teilnehmer in Fernsprechnebenstellenanlagen mit Koordinatenschaltern |
-
1967
- 1967-01-18 DE DE1967T0033006 patent/DE1280981B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| DE1022269B (de) * | 1957-02-06 | 1958-01-09 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Verkehrsberechtigung anrufender und gerufener Teilnehmer in Fernsprechnebenstellenanlagen mit Koordinatenschaltern |
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