DE1280978B - Schaltungsanordnung zur Begrenzung des auf der Belegungsader der dreiadrigen Verbindungsleitungen zwischen Teil- und Vollaemtern in Fernsprechanlagen fliessenden Stromes - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Begrenzung des auf der Belegungsader der dreiadrigen Verbindungsleitungen zwischen Teil- und Vollaemtern in Fernsprechanlagen fliessenden StromesInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
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- H04Q3/0008—Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
H04m
Nummer: 1280978
Aktenzeichen: P 12 80 978.8-31 (T 33844)
Anmeldetag: 11. Mai 1967
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Die Hauptpatentanmeldung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Begrenzung des auf der Belegungsader der dreiadrigen Verbindungsleitungen zwischen
den Vermittlungsämtern in Fernsprechanlagen fließenden Stromes, bei denen der Verkehr der Ämter untereinander
zwischen aufeinanderfolgenden Wahlstufen abgewickelt wird und bei der zwischen die ankommende
Belegungsader der Leitung und die Amtsbatterie die Reihenschaltung eines Widerstandes und
der Emitter-Kollektor-Strecke eines Transistors geschaltet ist, dessen Basiselektrode mit einer die Leitfähigkeit
des Transistors in Abhängigkeit von dem Spannungsabfall an dem Widerstand auf entsprechend
den Belegungszuständen der Leitung unterschiedliche Werte regelnden Einrichtung verbunden ist.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Gegenstandes der Hauptpatentanmeldung.
Der dort beschriebene Strombegrenzungstransistor, dessen Emitter-Kollektor-Strecke in die ankommende
Belegungsader c eingeschaltet ist, ergibt außer seiner stromregelnden Wirkung den Vorteil des Überlastungsschutzes.
Tritt nämlich in der Nähe eines Gruppenwählers oder eines Verbindungssatzes ein Erdschluß
auf, so nimmt er die sich ergebende Kurzschlußleistung auf. Ein Leistungstransistor dieser Belastbarkeit
hat aber auch in seinem Sperrzustand einen Durchgangswiderstand, der im Vergleich zu den üblichen
Transistoren kleinerer Belastbarkeit verhältnismäßig niedrig ist.
Arbeitet der Verbindungssatz VSC einer Vermittlungsstelle nicht mit einem Drehwähler einer Untervermittlungsstelle
zusammen, sondern mit einer ankommenden Wechselstromübertragung WUe-k (siehe
hierzu bei R. Führer, »Landesfernwahl II«, Gerätetechnik, 1962, S. 217), so liegt die Emitter-Kollektor-Strecke
dieses Transistors über die praktisch widerstandslose Belegungsader c direkt an dem empfindlichen
Sperrelais R der in der eigenen Vermittlungsstelle untergebrachten Wechselstromübertragung. Der
Ansprechstromwert des Sperrelais R ist so niedrig, daß an das Sperrvermögen des genannten Leistungstransistors sehr hohe Anforderungen gestellt werden
müssen. Es besteht daher die Gefahr, daß insbesondere bei verhältnismäßig hohen Umgebungstemperaturen
und bei an sich gesperrtem Transistor ein Sperrstrom zustande kommt, der das Sperrelais R der
Wechselstromübertragung zum Ansprechen bringt.
Die Anordnung gemäß der Erfindung beseitigt diesen Nachteil. Es wird durch eine verhältnismäßig
wenig aufwendige Zusatzeinrichtung das Ansprechen des Sperrelais bei vorliegendem Sperrzustand des
Transistors mit Sicherheit vermieden.
Schaltungsanordnung zur Begrenzung
des auf der Belegungsader der dreiadrigen
Verbindungsleitungen zwischen Teil- und
Vollämtern in Fernsprechanlagen fließenden
Stromes
des auf der Belegungsader der dreiadrigen
Verbindungsleitungen zwischen Teil- und
Vollämtern in Fernsprechanlagen fließenden
Stromes
Zusatz zur Anmeldung: T 29613 VIII a/21 a3
Auslegeschrift 1 233 023
Auslegeschrift 1 233 023
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
7900 Ulm, Elisabethenstr. 3
7900 Ulm, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Herbert Heymann, 7150 Backnang
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zu der Emitter-Kollektor-Strecke des in Abhängigkeit
von dem Spannungsabfall und von den Belegungszuständen regelbaren Transistors die Emitter-Kollektor-Strecke
eines weiteren Transistors geschaltet ist, der durch ein seiner Basiselektrode zugeführtes
Potential im Zustand der Belegbarkeit und/ oder der Belegung der nachfolgenden Amtseinrichtungen
in seinen leitenden Zustand, bei Nichtbelegbarkeit dagegen in seinen Sperrzustand überführbar
ist.
Die Erfindung wird an dem Schaltbild beschrieben. In der Belegungsader c der von den Vermittlungseinrichtungen einer vorangehenden Vermittlungsstelle
oder von der in der gleichen Vermittlungsstelle angeordneten Wechselstromübertragung WUe-k ankommenden
Leitung liegt in Reihe zu der durch die Hauptpatentanmeldung bekannten Serienschaltung
des Widerstandes Rl und der Emitter-Kollektor-Strecke des stromregelnden Transistors TsI die
Emitter-Kollektor-Strecke des Schalttransistors Ts 6, dessen Basiselektrode über den Widerstand R 11 an
die Kollektorelektrode des Transistors Ts S und über
809 628/1191
den Widerstand!? 12 an die Kollektorelektrode des Transistors Ts 3 angeschlossen ist.
Bei leitendem Transistor TsS werden sowohl der
Regeltransistor TsI als auch der Schalttransistor Ts 6
leitend gesteuert und dadurch die Belegungsader c an die Amtsbatterie (—60) angeschlossen. Der Regeltransistor
TsI übt dabei, gesteuert durch die regelnde Einrichtung Ts2, Ts3, TsA, TsS, seine stromregelnde
Wirkung aus, der Schalttransistor Ts 6 dagegen arbeitet in seinem Sättigungszustand und bewirkt durch
seine Emitter-Kollektor-Strecke keinen nennenswerten Spannungsabfall. Seine Verlustleistung ist daher
im Gegensatz zum Regeltransistor TsI gering. Es kann daher für ihn ein kleiner Schalttransistor, der
naturgemäß ein gutes Schaltverhältnis, also ein großes Verhältnis seines Sperrwiderstandes zum Durchlaßwiderstand
aufweist, Anwendung finden.
Sind die dem Verbindungssatz VSC zugeordneten Koppelfelder KF und/oder Register belegt oder nicht
belegbar, so sind durch den offenen Kontakte und durch die gesperrten Transistoren Ts2 und Ts3 auch
die in der Belegungsader c liegenden Transistoren TsI und Ts6 gesperrt. Der gegebenenfalls niedrige
Sperrwiderstand des Leistungstransistors TsI kann sich dabei nicht auswirken, da der Strom durch die
Wicklung des Relais R der Wechselstromübertragung WUe-k durch den Sperrwiderstand des Transistors
Ts 6 bestimmt wird.
Bei dem im Schaltbild dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schalttransistor Ts 6 zwischen die
Kollektorelektrode des regelnden Transistors TsI und die c-Ader geschaltet. Er kann aber auch unmittelbar
zwischen der Amtsbatterie (—60) und dem Widerstand Al angeordnet werden. Diese Schaltungsart kann im Falle eines Erdschlusses der c-Ader den
Vorteil eines konstanten Basisstromes des Schalttransistors Tsß mit sich bringen.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Begrenzung des auf der Belegungsader der dreiadrigen Verbindungsleitungen
zwischen den Vermittlungsämtern in Fernsprechanlagen fließenden Stromes, bei
denen der Verkehr der Ämter untereinander zwischen aufeinanderfolgenden Wahlstufen abgewikkelt
ist und bei der zwischen die ankommende Belegungsader der Leitung und die Amtsbatterie die
Reihenschaltung eines Widerstandes und der Emitter-Kollektor-Strecke eines Transistors geschaltet
ist, dessen Basiselektrode mit einer die Leitfähigkeit des Transistors in Abhängigkeit von
dem Spannungsabfall an dem Widerstand auf entsprechend den Belegungszuständen der Leitung
unterschiedliche Werte regelnden Einrichtung verbunden ist, nach Patentanmeldung T 29613
VIII a/21 a3 (deutsche Auslegeschrift 1233 023), dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe
zu der Emitter-Kollektor-Strecke des in Abhängigkeit von dem Spannungsabfall und von den
Belegungszuständen regelbaren Transistors (TsI) die Emitter-Kollektor-Strecke eines weiteren
Transistors (Ts 6) geschaltet ist, der durch ein seiner Basiselektrode zugeführtes Potential im Zustand
der Belegbarkeit oder der Belegung der nachfolgenden Amtseinrichtungen (VSC) in seinen
leitenden Zustand, bei Nichtbelegbarkeit dagegen in seinen Sperrzustand überführbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basiselektrode des
weiteren Transistors (Js 6) über getrennte Widerstände^
11, Ä12) mit den Kollektorelektroden der bei Nichtbelegbarkeit der Amtseinrichtungen
gesperrten Transistoren (Ts3, TsS) der regelnden Einrichtung verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 628/1191 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
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| DE1967T0033844 DE1280978B (de) | 1965-10-20 | 1967-05-11 | Schaltungsanordnung zur Begrenzung des auf der Belegungsader der dreiadrigen Verbindungsleitungen zwischen Teil- und Vollaemtern in Fernsprechanlagen fliessenden Stromes |
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1967
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