DE1280783B - Antrieb fuer eine Hobel- und Foerdereinrichtung - Google Patents
Antrieb fuer eine Hobel- und FoerdereinrichtungInfo
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- DE1280783B DE1280783B DEM42732A DEM0042732A DE1280783B DE 1280783 B DE1280783 B DE 1280783B DE M42732 A DEM42732 A DE M42732A DE M0042732 A DEM0042732 A DE M0042732A DE 1280783 B DE1280783 B DE 1280783B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/06—Transport of mined material at or adjacent to the working face
- E21F13/066—Scraper chain conveyors
- E21F13/068—Special adaptations for use at the junction of the working face with the gallery, e.g. driving stations coupled to the driving station of the winning machine
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Description
- Antrieb für eine Hobel- und Fördereinrichtung Die Erfindung betrifft einen Antrieb für eine Hobel- und Fördereinrichtung, bei welcher dem bei Tal- und Bergfahrt schälenden, in der Fahrtrichtung wechselnden Kohlenhobel und dem bei Kohleförderung in einer Richtung umlaufenden Förderer jeweils eigene Elektromotoren bzw. Motorengruppen zugeordnet sind, die mit gleichbleibendem Drehsinn arbeiten und zur Geschwindigkeitsänderung beim Kohlenhobel und/oder Förderer mit Stufen- bzw. kombinierten Stufen-Wendegetrieben versehen sind.
- Bei mit einem Kohlenhobel zusammenarbeitenden Strebförderern ist es grundsätzlich bekannt, den Förderer und den Kohlenhobel mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten anzutreiben, weil der stetige Abtransport des Gutes die Einhaltung einer ausreichenden Relativgeschwindigkeit zwischen Förderer und Kohlenhobel erfordert (deutsche Patentschrift 642 686). Bei unter Tage verwendeten Fördermitteln ist es außerdem bekannt, letztere mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu betreiben (DEMAG-Nachrichten 1959, H. 156). Außer Druckluftmotoren sollten elektrische Antriebe verwendet werden, und zwar schlagwettergeschützte Kurzschlußläufer, die zwecks Änderung der Geschwindigkeit ein Schaltgetriebe erhielten. Das Zusammenarbeiten mit Gewinnungsmaschinen war nicht vorgesehen. Bekannt sind außerdem Einrichtungen zur Umsteuerung oder Ein-und Ausschaltung des Antriebs für einen periodisch am Kohlenstoß hin- und herbewegten Kohlenhobel. Dabei sind am Ende des Arbeitsweges des Kohlenhobels von letzterem umsteuerbare Endschalter vorgesehen (deutsche Auslegeschrift 1050 709). Bekannt sind ferner, beispielsweise im Kraftfahrzeugbau, in gleicher Drehrichtung angetriebene Motoren mit in Abtriebsrichtung eingeschalteten Stufen- bzw. kombinierten Stufen-Wendegetrieben.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Antrieb für eine Hobel- und Fördereinrichtung in einer solchen Weise zu verbessern, daß mit dem Wechsel der Arbeitsrichtung des Kohlenhobels seine Geschwindigkeit und die des Förderers zwangsweise so aufeinander abgestimmt werden, daß eine angenähert gleichmäßige Beladung des Förderers erreicht werden kann. Der Antrieb gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Hobelantriebsmotor und die an dem Fördererantriebsmotor vorgesehenen Stufen- bzw. Stufen-Wendegetriebe mit den ihnen zugeordneten Stellgeräten an eine gemeinsame Umschaltvorrichtung angeschlossen sind, die ihrerseits mit vom Kohlenhobel beim Fahrtrichtungswechsel betätigten Endschaltern verbunden ist, derart, daß der Fahrtrichtungswechsel des Kohlenhobels und sämtliche Geschwindigkeitsänderungen beim Kohlenhobel und Förderer in vorbestimmter Weise in Abhängigkeit voneinander von der Umschaltvorrichtung zwangsgesteuert sind.
- Das Wesentliche der Erfindung liegt in der Gesamtausbildung des kombinierten Förderer- und Hobelantriebs, und zwar in der Verbindung der die Schaltstufen und die Antriebsrichtungen regelnden Stellgeräte der Stufen- bzw. Stufen-Wendegetriebe mit der gemeinsamen Umschaltvorrichtung, die ihrerseits wieder über entsprechende Steuerleitungen mit den vom Kohlenhobel betätigten Endschaltern in Verbindung steht. Es sind somit in vorteilhafter Weise die jeweilige Hobelstellung und die Geschwindigkeitsstufen des Förderers einerseits und die Geschwindigkeitsstufen bzw. Bewegungsrichtungen des Hobels andererseits in ein Zwangsverhältnis zueinander gebracht, derart, daß die Betriebshaltung der Gesamtvorrichtung einfach ist und fehlerhafte Vorgänge ausschließt.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Stehgeräte von der Umschaltvorrichtung aus mittels Druckluft oder hydraulisch bzw. elektrisch fernsteuerbar ausgebildet sein.
- In der Zeichnung ist im Grundriß ein Strebförderer mit daran geführtem Kohlenhobel und den für Förderer und Hobel bestimmten Antrieben dargestellt.
- Als Strebförderer dient ein Doppelketten-Kratzförderer 1, der an beiden Enden je einen Antrieb 2 besitzt. An der dem Abbaustoß zugewendeten Seite des Förderers ist der Kohlenhobel 3 geführt, welcher über das Zugmittel 4 von an den Fördererenden angeordneten Antrieben 5 abwechselnd zu Tal oder zu Berg gezogen werden kann.
- Sämtliche Antriebe besitzen stets in gleichbleibendem Drehsinn angetriebene Motoren, und zwar nicht regelbare Schlagwetter- und explosionsgeschützte Asynchronmotoren 6. Jedem Motor ist in der Abtriebsrichtung ein Über- oder Untersetzungsgetriebe 7 zugeordnet. Zwischen dem Motor und dem Getriebe sind jeweils Kupplungen 8 eingegliedert. Es sind außerdem jeweils zwischen der Kupplung 8 und dem Getriebe 7 schaltbare Stufengetriebe 9 angeordnet, die beispielsweise nach Art eines Planetengetriebes ausgebildet sein können. Die bei den Hobelantrieben vorgesehenen Stufengetriebe sind gleichzeitig als Wendegetriebe ausgebildet. Die Stufengetriebe werden normalerweise mit zwei Schaltstufen versehen, wodurch Hobel und/oder Förderer nach Zweckmäßigkeit bei jeder Richtungsumkehr des Hobels mit anderer Geschwindigkeit gefahren werden können.
- Den Stufengetrieben sind jeweils Stellgeräte 10 zugeordnet. Sämtliche Stellgeräte sind an eine gemeinsame Umschaltvorrichtung 11 angeschlossen. Von dieser Umschaltvorrichtung 11 werden sämtliche Stellgeräte gleichzeitig umgesteuert, so daß in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des Kohlenhobels 3 entweder der Förderer und/oder der Kohlenhobel auf eine der durch die Schaltung möglichen Bewegungsgeschwindigkeiten eingestellt werden. Das Handsteuerglied 12 soll das Ein- und Ausschalten der Gesamtanlage ermöglichen bzw. zur Bestimmung der Bewegungsrichtung des Kohlenhobels verwendet werden.
- Während des Dauerbetriebes erfolgt die Umschaltung mit Hilfe zusätzlicher Mittel selbsttätig. Es sind zu diesem Zweck in den Endbereichen des Förderers Endschalter 13 vorgesehen, welche der Kohlenhobel steuert. Diese Endschalter 13 sind über Steuerleitungen mit der Umschaltvorrichtung 11 verbunden, derart, daß durch Umschalten der Triebmittelleitung oder durch Impulse sämtliche Stellgeräte 10 gleichzeitig im Augenblick der Umkehr der Bewegungsrichtung des Kohlenhobels umgeschaltet werden. Da in den Stufengetrieben die Geschwindigkeitsstufen für Förderer und Kohlenhobel genau aufeinander abgestimmt sind, ist es möglich, bei jeder Bewegungsumkehr des Kohlenhobels die Bewegungen von Kohlenhobel und Förderer periodisch wechselnd auf die zweckmäßigsten Verhältnisse einzustellen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Antrieb für eine Hobel- und Fördereinrichtung, bei welcher dem bei Tal- und Bergfahrt schälenden, in der Fahrtrichtung wechselnden Kohlenhobel und dem bei Kohleförderung in einer Richtung umlaufenden Förderer jeweils eigene Elektromotoren bzw. Motorengruppen zugeordnet sind, die mit gleichbleibendem Drehsinn arbeiten und zur Geschwindigkeitsänderung beim Kohlenhobel und/oder Förderer mit Stufen- bzw. kombinierten Stufen-Wendegetrieben versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Hobelantriebsmotor und die an dem Fördererantriebsmotor vorgesehenen Stufen- bzw. Stufen-Wendegetriebe (9) mit den ihnen zugeordneten Stellgeräten (10) an eine gemeinsame Umschaltvorrichtung (11) angeschlossen sind, die ihrerseits mit vom Kohlenhobel beine Fahrtrichtungswechsel betätigten Endschaltern (13) verbunden ist, derart, daß der Fahrtrichtungswechsel des Kohlenhobels und sämtliche Geschwindigkeitsänderungen beim Kohlenhobel und Förderer in vorbestimmter Weise in Abhängigkeit voneinander von der Umschaltvorrichtung (11) zwangsgesteuert sind.
- 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellgeräte (10) von der Umschaltvorrichtung (11) aus mittels Druckluft oder hydraulisch bzw, elektrisch ferusteuexbar ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 642 686; deutsche Auslegeschrift Nr.1050 709; Zeitschrift »Glückauf« 1950, S. 751; Heise-Herbst-Fxitzsche: »Bergbaukunde« 1955, Bd. 1, S. 11.1; »Demag-Nachrichten« 1959,H.159, S. 39.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM42732A DE1280783B (de) | 1959-09-12 | 1959-09-12 | Antrieb fuer eine Hobel- und Foerdereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1280783B true DE1280783B (de) | 1968-10-24 |
Family
ID=7304450
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM42732A Pending DE1280783B (de) | 1959-09-12 | 1959-09-12 | Antrieb fuer eine Hobel- und Foerdereinrichtung |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1280783B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE642686C (de) * | 1935-04-02 | 1937-03-12 | Ida Hamel Geb Ortlieb | Gewinnungsgeraet fuer Steinkohle o. dgl. |
| DE1050709B (de) * | 1959-02-19 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar bei Lünen (WTestf.) | Einrichtung zur Umsteuerung oder Ein- und Ausschaltung des Antriebes für einen periodisch am Kohlenstoß hin- und herbewegten Kohlenhobel |
-
1959
- 1959-09-12 DE DEM42732A patent/DE1280783B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1050709B (de) * | 1959-02-19 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar bei Lünen (WTestf.) | Einrichtung zur Umsteuerung oder Ein- und Ausschaltung des Antriebes für einen periodisch am Kohlenstoß hin- und herbewegten Kohlenhobel | |
| DE642686C (de) * | 1935-04-02 | 1937-03-12 | Ida Hamel Geb Ortlieb | Gewinnungsgeraet fuer Steinkohle o. dgl. |
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