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DE1280533B - Profilleiste - Google Patents

Profilleiste

Info

Publication number
DE1280533B
DE1280533B DEO6765A DEO0006765A DE1280533B DE 1280533 B DE1280533 B DE 1280533B DE O6765 A DEO6765 A DE O6765A DE O0006765 A DEO0006765 A DE O0006765A DE 1280533 B DE1280533 B DE 1280533B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile strip
longitudinal gap
groin
profile
screws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO6765A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Weitzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KM Kabelmetal AG
Original Assignee
KM Kabelmetal AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KM Kabelmetal AG filed Critical KM Kabelmetal AG
Priority to DEO6765A priority Critical patent/DE1280533B/de
Publication of DE1280533B publication Critical patent/DE1280533B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
    • E04F19/06Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves specially designed for securing panels or masking the edges of wall- or floor-covering elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Profilleiste Profilleisten wurden bisher an einer Halterung, einem plattenförmigen Untergrund u. dgl. dadurch unsichtbar befestigt, daß Schrauben von der Halterungsrückseite her durch diese hindurchgeführt und in die der Halterung zugekehrte Rückwand der Profilleiste eingeschraubt wurden. Die Halterung, z. B. eine Platte, wurde zu diesem Zweck vorgelocht, und in die Rückseite der Profilleiste wurden Gewindegänge an den Stellen eingeschnitten, die beim Ansetzen der Profilleiste zur Deckung mit den Löchern in der Platte kommen. Das ist umständlich und erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand, wenn die Profilleiste - wie es die Regel ist - mit einer Vielzahl von Schrauben befestigt wird. Da die Gewindemitten sich hierbei nämlich nicht immer mit den Lochmitten decken, kann sich der plattenförmige Untergrund leicht verziehen. Es entstehen Wellen, die dem Untergrund durch Lichtreflexionen - beispielsweise bei blanken Aluminiumblechen - ein unschönes Aussehen geben.
  • Bekannt ist auch eine Befestigungsart von Deckleisten zur Herstellung von Wandverkleidungen in Schiffskabinen, bei der in der Stoßfuge zwischen jeweils zwei Platten, z. B. aus einem Kunststoff, eine Profilleiste angeordnet ist. Diese Profilleiste weist an den den Deckleisten zugekehrten Seiten einen Längsspalt auf, in den die durch die Deckleisten hindurchgeführten Schrauben eingedreht werden. Der Längsspalt wird bei dieser bekannten Anordnung durch federnde Seitenstege gebildet, die bei Eindrehen der Schrauben gegen die Stoßkanten der Platten gepreßt werden.
  • Die Verwendung eines solchen, aus federnden Elementen gebildeten Längsspaltes bei der Befestigung von Profilleisten an einer plattenförmigen Unterlage bringt aber auch keine befriedigende Lösung mit sich. Zwar wird hierbei das Bohren von Löchern für die Schrauben und das Gewindeschneiden vermieden, jedoch geben die in den Längsspalt hineingedrehten Schrauben den auf einer Halterung zu befestigenden Profilleisten nicht immer den erforderlichen Halt. Beim Eindrehen der Schrauben in den Längsspalt werden nämlich die federnden Seitenstege auseinandergedrückt, so daß sie den Gewindegängen der Schraube wenig Widerstand entgegenbringen. Hinzu kommt, daß der Längsspalt nach der bekannten Anordnung bei senkrechter Anordnung der Profilleiste und bei wechselnden äußeren mechanischen Beanspruchungen, z. B. Erschütterungen, die Gefahr des Verrutschens der Profilleiste und damit der an dieser befestigten Bauteile - wie Platten u. dgl. - nicht ausschließt. Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten bei der Befestigung von Profilleisten, die aus einem Werkstoff weicher als Stahl bestehen und deren Leistenrücken einen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben dienenden Längsspalt aufweist, geht die Erfindung einen anderen Weg. Gemäß der Erfindung ist der Längsspalt durch eine mit dem Leistenrücken abschließende Wand solcher Stärke abgedeckt, daß diese mit einer Schraubenspitze zu durchstoßen ist. Die in die Wand eingeschraubte Befestigungsschraube ist von dem Wandmaterial allseitig umgeben, so daß unabhängig davon, ob die Profilleiste in vertikaler oder horizontaler Anordnung befestigt wird, in jedem. Fall ein sicherer Halt gewährleistet ist. Ein Verrutschen der Profilleiste ist hierdurch mit Sicherheit vermieden. Hinzu kommt, daß die gemäß der Erfindung den Längsspalt abdeckende Wand ein Auseinanderdrücken der den Längsspalt begrenzenden Seiten, wie es für die Funktion der bekannten Leiste erwünscht ist, verhindert. Die Gewindegänge der Befestigungsschrauben können demnach bei der Profilleiste nach der Erfindung weit in die den Längsspalt abdeckende Wand bzw. in den beim Durchstoßen der Wand nach innen umgebördelten Wandteil eingreifen.
  • Von besonderem Vorteil ist es, in Weiterführung des Erfindungsgedankens den Leistenrücken auf seiner Außenseite mit einer den verdeckten Längsspalt markierenden Zentriernut zu versehen. Hierdurch wird das Ausrichten der Profilleiste vor den Bohrungen der plattenförmigen Unterlage, die zur Befestigung dienen soll, wesentlich erleichtert. Zugleich dient die Nut als erste Führung für die von hinten durch die Unterlage hindurchgeführten Befestigungsschrauben.
  • Die Erfindung sei an Hand der in den F i g. 1 und 2 als Ausführungsbeispiel dargestellten Profilleiste näher erläutert. Die auf der plattenförmigen Unterlage 1 zu befestigende Profilleiste 2 ist als Hohlprofil ausgebildet. Neben einer wesentlichen Materialeinsparung hat das vor allem auch den Vorteil, daß der Hohlraum z. B. zur Aufnahme elektrischer Kabel und Leitungen verwendet werden kann. Wie insbesondere aus der F i g. 2 ersichtlich, ist im Leistenrücken 3 der Längsspalt 4 vorgesehen, der durch die mit dem Leistenrücken abschließende dünne Wand 5 überdeckt ist. Zur Markierung des nach außen verdeckten Längsspaltes ist die Zentriernut 7 vorgesehen, die zugleich die erste Führung der Befestigungsschraube 6 nach dem Hindurchführen durch die plattenförmige Unterlage 1 übernimmt. Den Durchmesser der Befestigungsschraube 6 - z. B. einer Eisenschraube -wird man zweckmäßig so wählen, daß er nur geringfügig kleiner als oder genau so groß wie die Spaltbreite ist. Toleranzen nach oben oder unten sind jedoch in weiten Grenzen möglich, da beispielsweise eine Schraube, deren Durchmesser größer als die Spaltbreite ist, sich zusätzlich beim Einschrauben in die Wandungen des Spaltes einschneidet, wodurch die Festigkeit der Anordnung nur erhöht wird.
  • Zur Befestigung der Profilleiste 2 auf dem plattenförmigen Untergrund 1 wird diese zunächst mit einer Vielzahl hintereinander angeordneter Bohrungen versehen, vor denen die Profilleiste mittels der Zentriernut 7 ausgerichtet wird. Anschließend werden hintereinander die Befestigungsschrauben 6 durch die nicht näher bezeichneten Bohrungen in der plattenförmigen Unterlage 1 hindurchgesteckt und in die Wand 5 eingetrieben, bis ihr Gewinde faßt. Schließlich werden die Schrauben festgeschraubt. Die Montage wird auf diese Weise wesentlich vereinfacht, in kürzeren Arbeitszeiten läßt sich eine gegenüber den bisherigen Befestigungsarten erheblich günstigere, von Material-Verwerfungen freie Befestigung von Profilleisten, die als Hohlprofile ausgebildet sind, erreichen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Profilleiste, die aus einem Werkstoff weicher als Stahl besteht und deren Leistenrücken einen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben dienenden Längsspalt aufweist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Längsspalt (4) durch eine mit dem Leistenrücken abschließende Wand (5) solcher Stärke abgedeckt ist, daß sie mit einer Schraubenspitze zu durchstoßen ist.
  2. 2. Profilleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistenrücken (3) auf seiner Außenseite eine den verdeckten Längsspalt (4) markierende Zentriernut (7) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 872 037; Zeitschrift »Aluminium«, 1958, H. 6, S. 335.
DEO6765A 1959-05-15 1959-05-15 Profilleiste Pending DE1280533B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO6765A DE1280533B (de) 1959-05-15 1959-05-15 Profilleiste

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO6765A DE1280533B (de) 1959-05-15 1959-05-15 Profilleiste

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1280533B true DE1280533B (de) 1968-10-17

Family

ID=7350961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO6765A Pending DE1280533B (de) 1959-05-15 1959-05-15 Profilleiste

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1280533B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872037A (en) * 1954-05-21 1959-02-03 Dow Chemical Co Mandrel and die

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872037A (en) * 1954-05-21 1959-02-03 Dow Chemical Co Mandrel and die

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