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DE1280284B - Anordnung zur Erzeugung einer saegezahnfoermigen mechanischen Schwingung eines Bauteils und Verfahren zum Betrieb der Anordnung - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung einer saegezahnfoermigen mechanischen Schwingung eines Bauteils und Verfahren zum Betrieb der Anordnung

Info

Publication number
DE1280284B
DE1280284B DE1967T0033265 DET0033265A DE1280284B DE 1280284 B DE1280284 B DE 1280284B DE 1967T0033265 DE1967T0033265 DE 1967T0033265 DE T0033265 A DET0033265 A DE T0033265A DE 1280284 B DE1280284 B DE 1280284B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
moving coil
arrangement
voltage
sawtooth
mirror
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967T0033265
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Hermann E Dipl-Phys
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1967T0033265 priority Critical patent/DE1280284B/de
Publication of DE1280284B publication Critical patent/DE1280284B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mechanical Optical Scanning Systems (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzeugung einer sägezahnförmigen mechanischen Schwingung eines Bauteils und Verfahren zum Betrieb der Anordnung Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung einer sägezahnförmigen mechanischen Schwingung eines Bauteils, insbesondere eines optischen Spiegels, das starr mit einer elektrischen Drehspule verbunden ist, die in einem homogenen Magnetfeld angeordnet ist.
  • Es ist bereits bekannt, eine optische Bildabtastung mit Hilfe eines sogenannten Schwingspiegels vorzunehmen. Man bedient sich dabei eines vorzugsweise ebenen, um eine Achse drehbaren Spiegels, der mechanisch in Schwingung versetzt wird. Um eine möglichst sägezahnförmige Schwingungskurve zu erzielen, verwendet man z. B. als Mechanik eine Kurvenscheibe, durch welche der Bzwegungsablauf des Spiegels gesteuert wird. Aus der USA.-Patentschrift 2 320 380 ist ein starr mit einer Drehspule gekoppelter Schwingspiegel bekannt, dessen Rücklauf durch mechanische Mittel bewirkt wird. Solche bekannten Schwingspiegelanordnungen sind entweder infolge der umfangreichen Mechanik verhältnismäßig verschleißanfällig und geräuschvoll, oder aber sie erfordern zusätzliche Energie für die Rückstellkraft.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Anordnung anzugeben, die eine verringerte Verschleißanfälligkeit besitzt, geräuscharm ist, die einfach herzustellen ist und die sich besonders zur Verwendung als Bildabtaster eignet.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Drehspule derart gelagert ist, daß auf sie keine mechanischen Rückstellkräfte einwirken und daß an die Drehspule eine alternierend die Polung und die Größe wechselnde elektrische Gleichspannung angelegt ist.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung wird ein bevorzugtes Verfahren zum Betrieb einer solchen An-,ordnung vorgeschlagen.
  • Der wesentliche Vorteil der beschriebenen Anordnung besteht darin, daß nur sehr wenige mechanisch bewegte Teile erforderlich sind und daß in einfacher Weise die Schwingungsdauer, die Schwingungsamplitude und die Schwingungsforin beeinflußbar sind. Eine besondere Bedeutung kommt der Tatsache zu, daß die ' Drehspule mit dem daran befestigten Bauteil, das bevorzugt ein Spiegel ist, derart gelagert ist, daß keinerlei Rückstellkraft auf die Drehspule einwirkt. Das aus Drehspule und Bauteil bestehende System besitzt also keine mechanisch- definierte Ruhelage. Durch einen in der Drehspule fließenden Strom wird dieser eine Bewegung vermittelt, die bei Voraussetzung eines honiogenen Magnetfeldes und einer konstant an der Spule anliegenden Gleichspannung eine konstante Winkelgeschwindigkeit besitzt. Es stellt sich nämlich ein Gleichgewichtszustand ein, der dadurch definiert ist, daß durch die Bewegung in der Drehspule eine Gegenspannung induziert wird, die gleich der an der Spule angelegten Gleichspannung ist. Dieser Effekt wird für die beschriebene Anordnung ausgenutzt. Man erhält dadurch bei entsprechend angelegten Gleichspannungen einen sägezahnförmi-gen Schwingungsablauf der Drehspule mit verhältnismäßig großen linearen Bereichen.
  • An Hand des in den F i g. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nachfolgend näher erklärt.
  • Die F i g. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht auf die wesentlichen Teile der beschrieben-en Anordnung. Diese besteht aus einem Dauermagnetkörper 1 und einem weichmagnetischen Kein 2. Zwischen dem weichinagnetischen Kein 2 und dem Dauermagnetkörper 1 befinden sich zwei Luftspalte, die Ausschnitte eines Ringspaltes sind. In dies-en beiden, Luftspalten bewegt sich eine Drehspule 5, die mit Hilfe von Halteteilen 6 an einen Spiegel 3 starr befestigt ist. Der Spiegel 3 ist um eine Achse 4, die gleichzeitig auch die Drehachse für die Drehspule 5 ist, drehbar gelagert.
  • Es wurde bereits eingangs darauf hingewiesen, daß das aus Drehspule und Spiegel bestehende System keine mechanisch defmierte Ruhelage besitzt. Um eine Bezugslage dieses drehbaren Systems festzusetzen, wird bei einer -ganz bestimmten Lage des Systems ein elektrischer Impuls ausgelöst, der den Spannungsumschalter betätigt.
  • - Eine Vorrichtung zur Herstellung einer optischen Kontaktgabe ist in F i g. 2 dargestellt. Sie läßt sich auf einfache Weise mit dem Abtastspiegel kombinieren und arbeitet wegen des langen Lichtwegs sehr genau. Als Lichtquelle für den Fotokontakt dient ein Spalt 26, der von einer Glühlampe 21 beleuchtet wird. Dieser Spalt wird durch den Hohlspiegel 22 abgebildet, wobei die Strahlen zweimal an der Oberfläche des Schwingspiegels reffektiert werden. In, einer ganz bestimmten Stellung des Spiegels fällt das Bild des beleuchteten Spaltes 26 durch den zweiten Spalt 27 auf das lichtempfindliche Element 23 und betätigt dadurch einen elektrischen Kontakt.
  • An Hand der in den F i g. 3 bis 5 gezeigten Diagramme wird nachfolgend die, Funktionsweise des Erfind'ungsgegenstandes beschrieben. Die horizontale Achse ist jeweils die Zeitachse wobei r eine als Zeiteinheit gewählte Zeitkonstante ist, die für das ' betregende System eigentümlich ist.
  • In F i g. 3 ist über dieser Zeitachse die auf das lichtempfindliche Element 23 fallende Lichtmenge als Ordinate aufgetragen.
  • In F i g. 4 Ut über der Zeitachse als Abs-zissie die' an der Drehspule anliegende Gleichspannung U" als Ordinate aufgetragen.
  • In F i g. 5 ist über der Zeitachse die Winkelstellung des Spiegels aufgetragen, wobei A eine Konstante des Systems ist.
  • Der Zeitmaßstab in F i g. 3 bis 5 beginnt in dem Augenblick, in dem das schwingende System beim Rücklauf den Kontakt auslöst. Dadurch wird an die Drehspule die sogenannte Vorwärtsspannung U, angelegt. Diese bremst das System ab und beschleunigt es in Vorwärtsrichtung. Beim Durchgang durch die Bezugslage wird-wieder ein Kontakt ausgelöst, der aber diesmal keinen Einfluß auf,das System hat. Nach einer einstellbaren Zeit (im Bild wird die Spannung umgepolt, und es wird eine Rücklaufspannung U2 angelegt, deren absoluter Wert beispielsweise fünfmal so groß ist wie der Absolutwert von Ul. Davon ausgehend, daß die Spannung U:, positiv ist, ist die Spannung U, negativ. Diese erhöhte Rücklaufspannung bewirkt wieder eine Umkehrung der Bewegung der Drehspule - und einen beschleunigten Rücklauf des mit der Spule starr verbundenen Spiegels. BeimDurchlauf des Systems durch dieBezugslage wird wieder ein Kontakt ausgelöst, der wieder die Vorwärtsspannung U, einschaltet. Als Folge davon wird die Drehrichtung des Spiegels wieder geändert, und der Vorgang beginnt von neuem.
  • Da unter der Voraussetzung des Vorliegens eines konstanten Magnetfeldes die Winkelgeschwindigkeit der Drelispule proportional der an der Drehspule angelegten Spannung ist, kann die Winkelgeschwindigkeit in beide Richtungen in weiten Grenzen durch die Wahl der angelegten Spannung variiert werden. Zur Erzielungeiner sägezahnförmigen Schwingbewegung wird man also, wie in der Figur dargestellt, für den Rücklauf des Spiegels eine negative Spannung anlegen, deren absoluter Wert höher ist als der Spannungswert für den Vorlauf. Selbstverständlich ist dann die Zeitdauer der anliegenden Rücklaufspannung kürzer als die Zeitdauer der anliegenden Vorlaufspannung. Die. Schwingungskarve des Spiegels nach F i-g. 5 besitzt keine exakte Sägezahnform, sondern die Umkehrpunkte des Spiegels sind- verschliffen. Dies liegt in der Masseträgheit des Schwingsystems begründet. Da man aber bei dererfindungsgemäßen Anordnung die Masseträgheit -sehr klein halten kann', können diese unerwünschten Erscheinungen in den Umkehrpunkten verhältnismäßig klein gehalten werden, so daß sie weitgehend vernachlässigt werden können. Wie aus der F i g. 5 zu ersehen ist, ergibt sich während des Vorlaufs eine Kurvenform, deren größter Teil geradlinig und somit linear verläuft.
  • Da zur Erzielung einer Sägezahnkurve, eine erhöhte Rücklaufspannung angelegt wird, ergibt sich auch in dem Umkehrpunkt vom Vorlauf zum Rücklauf eine wesentlich geringere Auswirkung der Masseträghei#t des Schwipgsystems im Vergleich zum Umk#lizpunkt vom Rücklauf -zum Vorlauf. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann die Auswirkung der, Masseträgheit an dem Umkehrpunkt vom Rücklauf zum Vorlauf dadurch verringert worden, daß bei Umpolung der Spannung von der Rücklaufspannung -auf die Vorlaufspannung anfänglich eine erhöhte Vorlaufspannung an die Drehspule angelegt wird, die sich dann abklingend auf den Wert der vorgesehenen Vorlaufspannung U:, reduziert. Durch den bei der Umpolung angelegten kurzzeitig erhöhten Stromstoß wird die Drehbewegung des Spiegels beschleunigt umgekehrt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: -1-. Anordnung zur Erzeugung einer sägezahnförinigen mechanischen Schwingung eines Bauteils, insbesondere eines optischen Spiegels, das starr mit einer elektrischen Drehspale verbunden ist, die in einem homogenen Magnetfeld angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die. Drehspule (5) derart gelagert ist, daß auf sie keine mechanischen Rückstellkräfte einwirken und daß an die Drehspule eine alternlerend die Polung und die Größe wechselnde -elektrische Gleichspannung (U" U.) angelegt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Bildabtaster, bei dem unter Verwendung einer optischen Projektionseinrichtung und lichtempfindlicher --lektrischer Elemente ein optisches Bild in eine elektrische Signalfolge umgewandelt wird. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festsetzung einer Bezugslage der Drehspule (5) Mittel (21, 22, 26, 27) vorgesehen sind, die jeweils dann einen galvanischen ' kapazitiven, induktiven oder optischen Kontakt (23) auslösen, wenn sich die Drehspule in einer bestimmten Lage befindet. 4. Verfahren zum Betrieb einer Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer beschleunigten Umlenkung der- Bewegungsrichtung der Drehspule (5) nach Umpolung der an die Drehspule ange--legten Gleichspannung (U1, U2) kurzzeitig eine erhöhte Spannung angelegt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 320 380.
DE1967T0033265 1967-02-22 1967-02-22 Anordnung zur Erzeugung einer saegezahnfoermigen mechanischen Schwingung eines Bauteils und Verfahren zum Betrieb der Anordnung Pending DE1280284B (de)

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DE1967T0033265 DE1280284B (de) 1967-02-22 1967-02-22 Anordnung zur Erzeugung einer saegezahnfoermigen mechanischen Schwingung eines Bauteils und Verfahren zum Betrieb der Anordnung

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DE1280284B true DE1280284B (de) 1968-10-17

Family

ID=7557626

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DE1967T0033265 Pending DE1280284B (de) 1967-02-22 1967-02-22 Anordnung zur Erzeugung einer saegezahnfoermigen mechanischen Schwingung eines Bauteils und Verfahren zum Betrieb der Anordnung

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2320380A (en) * 1939-07-24 1943-06-01 Scophony Corp Of America Television system and scanner therefor

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2320380A (en) * 1939-07-24 1943-06-01 Scophony Corp Of America Television system and scanner therefor

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