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DE1280172B - Scheinwerfer mit scharfer Hell-Dunkel-Grenzebene, insbesondere fuer das Abblendlicht an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Scheinwerfer mit scharfer Hell-Dunkel-Grenzebene, insbesondere fuer das Abblendlicht an Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1280172B
DE1280172B DEC38251A DEC0038251A DE1280172B DE 1280172 B DE1280172 B DE 1280172B DE C38251 A DEC38251 A DE C38251A DE C0038251 A DEC0038251 A DE C0038251A DE 1280172 B DE1280172 B DE 1280172B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light source
rotation
axis
spoon
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC38251A
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Cibie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1280172B publication Critical patent/DE1280172B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V11/00Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/40Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by screens, non-reflecting members, light-shielding members or fixed shades
    • F21S41/43Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by screens, non-reflecting members, light-shielding members or fixed shades characterised by the shape thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Scheinwerfer mit scharfer Hell-Dunkel-Grenzebene, insbesondere für das Abblendlicht an Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft einen Scheinwerfer mit scharfer Hell-Dunkel-Grenzebene, insbesondere für das Abblendlicht an Kraftfahrzeugen. Die Erzielung einer scharfen Begrenzung des Lichtbündels eines Scheinwerfers, d. h. einer scharfen Hell-Dunkel-Grenzebene, ist äußerst schwierig, da unvermeidbare Herstellungsungenauigkeiten in der Industrie zu einem unerwünschten kontinuierlichen übergang vom Hellbereich in den Dunkelbereich führen. Hinzu kommt, daß durch Beugung an den Rändern der Abgrenzschirme und durch das von reflektierenden oder halbreflektierenden Flächen der Lichtquelle abgegebene Licht bei bekannten Ausführungsformen von Scheinwerfern eine scharfe Hell-Dunkel-Grenzebene unmöglich wird.
  • Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde, einen Scheinwerfer, insbesondere für das Abblendlicht an Kraftfahrzeugen, so zu gestalten, daß eine scharfe Hell-Dunkel-Grenzebene erreichbar ist.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die gemeinsame Anwendung der Merkmale, daß a) der Reflektor durch eine einzige Umdrehungsfläche gebildet ist, welche durch Drehung eines Parabelabschnittes um eine tangential zur Mantellinie einer im wesentlichen zylindrischen Lichtquelle liegende Umdrehungsachse entsteht, wobei der die Reflexionsfläche erzeugende Parabelabschnitt, dessen Brennpunkt im Bereich des hinteren, zum Reflektorscheitel gelegenen Lichtquellenabschnitts außerhalb der Lichtquelle liegt, in einer zu der Grenzebene senkrechten, durch die Umdrehungsachse gehenden Ebene liegt und b) die Lichtquelle von einem Abblendlöffel umgeben ist, welcher durch die in der Grenzebene liegende Kanten begrenzt und an einem Ende durch eine Kalotte abgeschlossen ist, welche durch eine von dem Brennpunkt während einer Drehung beschriebene halbkreisförmige Kante begrenzt ist.
  • Wird eine konvergierende Einstellung des aus der Reflektoröffnung austretenden Lichtbündels gewünscht, so wird die Anordnung so getroffen, daß die Lichtquelle tangential auf der Umdrehungsachse, die Kalotte hinter und der Abblendlöffel unterhalb der Lichtquelle liegen. Wird dagegen eine divergierende Einstellung des aus der Reflektoröffnung austretenden Lichtbündels verlangt, so wird die Anordnung so getroffen, daß die Lichtquelle tangential unter der Umdrehungsachse, die Kalotte vor und der Abblendlöffel oberhalb der Lichtquelle liegen. Wird die Erzielung einer asymmetrischen Lichtvertellung, wie sie unter dem Namen »Europäisches Abblendlicht« bekannt ist, angestrebt, so muß wenigstens ein Ab- schnitt einer Grenzkante des Abblendlöffels ober-oder unterhalb der praktisch horizontalen Grenzebene liegen. Der erfindungsgemäße Scheinwerfer erlaubt natürlich auch die Verwendung beweglicher Abdekkungen und Schirme, die auf bekannte Weise betätigt werden können, um dadurch Fernlicht oder Abblendlicht einzustellen. Ferner kann die Kalotte und der Abblendlöffel auch innerhalb des Kolbens einer elektrischen Glühbirne angeordnet sein, z. B. in Verbindung mit einem ersten Glühfaden für das Abblendlicht und einem zweiten Glühfaden für das Fernlicht wie das bei bekannten Lampen üblich ist.
  • Der durch die Erfindung erreichte Vorteil ist vor allem darin zu sehen, daß ein Scheinwerfer geschaffen worden ist, der sich durch eine scharfe Hell-Dunkel-Grenzebene auszeichnet, wobei überraschenderweise die konstruktive Gestaltung des erfindungsgemäßen Scheinwerfers überaus einfach ist.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert; es zeigt F i g. 1 einen Scheinwerfer der vorgenannten Art im Schnitt durch eine zu der Grenzfläche senkrechte Ebene, F i g. 2 einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer Variante mit divergierendem Lichtbündel, wobei die Schnittebene ebenfalls rechtwinklic., zur Grenzfläche des Lichtbündels liegt.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausbildung wird der Reflektor durch eine einzige Umdrehungsfläche gebildet. Hierfür wird er durch einen Parabelsektor 29 erzeugt, welcher sich um eine Achse 0., 0, dreht, und dessen BrennpunktF4 außerhalb dieser Achse liegt. Dieser BrennpunktF4 liegt über dem hinteren Abschnitt einer Lichtquelle 30, welche die Form eines kleinen Zylinders hat, welcher mit seiner unteren Mantellinie diese Achse berührt. Die Enden R., S, des Parabelsegments 29 liegen auf Strahlen, welche durch den Brennpunkt F, und das vordere und hin--tere Ende f" bzw. f4 der Lichtquelle 30 gehen.
  • Mit der Lichtquelle 30 ist eine halbzylindrische oder in ähnlicher Weise geformte Schale 31 kombiniert, welche auf der Seite des Scheitels des Reflektors -und somit auf der Seite des Endes f4 der Lichtquelle einen halbkugeligen Boden 32 mit dem gleichen Halbmesser wie das zylindrische Teil 31 aufweist, und dessen halbkreisförmiger Rand 33 mit dem vom Brennpunkt F4 während der Erzeugung des Reflektors 29 beschriebenen Kreis zusammenfällt. Eine derartige Schale kann auch eine beliebige andere Form haben, vorausgesetzt, daß die vorgenannten geradlinigen und kreisförmigen Kanten beibehalten werden.
  • Der Scheitel des Reflektors besitzt eine kreisförmige öffnung, welche von einem Bund 34 zur Anbringung eines Lampenhalters eingefaßt wird. Die Lampen können daher die gegenwärtig benutzte Bauart mit einem praktisch a3dalen Glühfaden und innerhalb eines Kolbens angeordneten Abblendschalen und -schirmen haben oder eine andere Bauart aufweisen.
  • In F i g. 2 ist eine Variante dargestellt, bei welcher der Reflektor 52 als eine einzige Umdrehungsfläche durch einen Parabelsektor 53 gebildet wird, der sich um eine einzige Umdrehungsachse Z" Z2 dreht, und dessen Brennpunkt F7 außerhalb dieser Achse liegt.
  • Bei divergierender Einstellung liegt der Brennpunkt F7 der unteren parabolischen Erzeugenden 53 des Reflektors 52 unter der Lichtquelle 43 a. Der obere tangential unter der Achse Z:" Z2 liegende Abschnitt der Lichtquelle 43 a wird von einer Schale 54 überdeckt, welche in ihrem hinteren Abschnitt halbzylindrisch ist und in ihrem vorderenAbschnitt zylindrisch wird, wobei das vordere Ende durch eine Halbkugel 55 abgeschlossen ist, um jeden Vorbeigang von aus der Lichtquelle kommenden Strahlen vor dem Brennpunkt F7 zu verhindern. Hierfür geht die halbkreisförmige Kante 58 des zylindrischen Abschnitts der Schale 54 durch den Brennpunkt F7 und schließt sich an die Erzeugenden 59 des halbzylindrischen Abschnitts an, welche in der durch die Achse Z" Z2 gehenden Grenzfläche liegen.
  • Wenn mit derartigen Schalen, Schirmen und Ab- deckungen von einer einzigen Lichtquelle aus eine Beleuchtung durch ein abgeschnittenes Bündel abwechselnd mit einer Beleuchtung mit vollem Bündel erzielt werden soll, können diese Schalen, Schirme und Abdeckungen an beweglichen Haltern angebracht werden, welche ihre Zurückziehung auf beliebige bekannte Weise ermöglichen. Ebenso kann das System aus Schalen, Schirmen und Abdeckungen in den Kolben einer Scheinwerferlampe, welche wie die üblichen bekannten Lampen mit einem oder mehreren Glühfäden ausgebildet ist oder in eine andere entsprechende Lichtquelle eingebaut werden.
  • Ferner kann die Symmetrie in bezug auf eine z. B. zur Grenzfläche lotrechte Ebene eine Abweichung aufweisen, um bei einem Bündel mit divergierender Einstellung eine Beleuchtung der unter dem Namen »Europäisches Abblendlicht« bekannten Art zu erhalten, d. h. eine Beleuchtung, welche in Richtung auf den Randstreifen der von einem Fahrzeug befahrenen Straße eine Reihe von über die Grenzebene angehobenen Einzellichtbündeln aufweist.
  • Die Erfindung kann natürlich abgewandelt werden. So können die oben beschriebenen optischen Systeme auch für geschlossene Scheinwerfer der unter dem Namen »Sealed Beams« bekannten Art verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Scheinwerfer mit scharfer Hell-Dunkel-Grenzebene, insbesondere für das Abblendlicht an Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch die gemeinsame Anwendung der Merkmale, daß a) der Reflektor durch eine einzige Umdrehungsfläche gebildet ist, welche durch Drehung eines Parabelabschnittes um eine taugential zur Mantellinie einer im wesentlichen zylindrischen Lichtquelle liegende Umdrehungsachse entsteht, wobei der die Reflexionsfläche erzeuaende Parabelabschnitt, dessen Brennpunkt im Bereich des hinteren, zum Reflektorscheitel gelegenen Lichtquellenabschnitts außerhalb der Lichtquelle liegt, in einer zu der Grenzebene senkrechten, durch die Umdrehungsachse gehenden Ebene liegt und b) die Lichtquelle von einem Abblendlöffel umgeben ist, welcher durch in der Grenzebene liegende Kanten begrenzt und an einem Ende durch eine Kalotte abgeschlossen ist, welche durch eine von dem Brennpunkt während einerDrehung beschriebene halbkreisförnüge Kante begrenzt ist.
  2. 2. Scheinwerfer nach Anspruch 1 mit konvergierenderEinstellung des aus derReflektoröffnung austretenden Lichtbündels, dadurch gekenn eichnet, daß die Lichtquelle tangential auf der Umdrehungsachse, die Kalotte hinter und der Abblendlöffel unterhalb der Lichtquelle liegen. 3. Scheinwerfer nach Anspruch 1 mit divergierender Einstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle tangential unter der Umdrehungsachse, die Kalotte vor und der Abblendlöffel oberhalb der Lichtquelle liegen. 4. Scheinwerfer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer asymmetrischen Lichtverteilung wenigstens ein Abschnitt einer Grenzkante des Abblendlöffels ober- oder unterhalb der praktisch horizontalen Grenzebene liegt.
DEC38251A 1962-01-08 1962-12-18 Scheinwerfer mit scharfer Hell-Dunkel-Grenzebene, insbesondere fuer das Abblendlicht an Kraftfahrzeugen Pending DE1280172B (de)

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FR1280172X 1962-01-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1280172B true DE1280172B (de) 1968-10-17

Family

ID=9678588

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC38251A Pending DE1280172B (de) 1962-01-08 1962-12-18 Scheinwerfer mit scharfer Hell-Dunkel-Grenzebene, insbesondere fuer das Abblendlicht an Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

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DE (1) DE1280172B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2856548A1 (de) * 1977-12-29 1979-07-05 Cibie Projecteurs Kraftfahrzeug-scheinwerfer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2856548A1 (de) * 1977-12-29 1979-07-05 Cibie Projecteurs Kraftfahrzeug-scheinwerfer

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Legal Events

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977