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DE1280053B - Dichtung fuer die Steueroeffnungen am Steuer-spiegel einer Axial- oder Radialkolbenmaschine - Google Patents

Dichtung fuer die Steueroeffnungen am Steuer-spiegel einer Axial- oder Radialkolbenmaschine

Info

Publication number
DE1280053B
DE1280053B DEB79796A DEB0079796A DE1280053B DE 1280053 B DE1280053 B DE 1280053B DE B79796 A DEB79796 A DE B79796A DE B0079796 A DEB0079796 A DE B0079796A DE 1280053 B DE1280053 B DE 1280053B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
openings
control plate
axial
piston machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB79796A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wolfgang Heller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB79796A priority Critical patent/DE1280053B/de
Publication of DE1280053B publication Critical patent/DE1280053B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F01B3/0044Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
    • F01B3/0055Valve means, e.g. valve plate
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/02Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders
    • F03C1/04Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders with cylinders in star or fan arrangement
    • F03C1/0403Details, component parts specially adapted of such engines
    • F03C1/0435Particularities relating to the distribution members
    • F03C1/0438Particularities relating to the distribution members to cylindrical distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Dichtung für die Steueröffnungen am Steuerspiegel einer Axial- oder Radialkolbenmaschine Die Erfindung betrifft eine Dichtung für die Steueröffnungen am Steuerspiegel einer Axial- oder Radialkolbenmaschine (Pumpe oder Motor), die mindestens eine der beiden Steueröffnungen umgibt.
  • Es ist bekannt, bei Axialkolbenmaschinen am Steuerspiegel Vertiefungen anzuordnen, die in geringem Abstand von den Steueröffnungen verlaufen und diese gleichlaufend umgeben (schweizerische Patentschrift 273 790, deutsche Patentschriften 222 204, 824 295, deutsches Gebrauchsmuster 1898 762). Diese Vertiefungen haben den Zweck, entweder für eine gleichmäßige Schmierung des Steuerspiegels zu sorgen, oder eine Druckfläche zu schaffen, die so bemessen ist, daß der auf sie wirkende Flüssigkeitsdruck teilweise jene Gegenkraft kompensiert, die die Zylindertrommel auf den Steuerspiegel ausübt.
  • Weiterhin ist es bekannt, an den Steueröffnungen der Steuerspiegelscheiben von Axial- oder Radialkolbenmaschinen elastische Dichtringe anzuordnen, die in einer die Steueröffnungen umhüllenden Nut liegen und in zusammengebautem Zustand an die dem Steuerspiegel zugewandte Gegenfläche des Maschinengehäuses gepreßt werden (britische Patentschrift 838 529, USA.-Patentschrift 2 646 754).
  • Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Lebensdauer mindestens des an der Hochdrucksteueröffnung gelegenen Dichtringes sehr begrenzt ist, was zu häufigen Reparaturarbeiten führen kann. Durch die Anordnung der Dichtringe erhöhen sich der Aufwand und die Montagekosten der Maschine.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dichtung für die Steueröffnungen am Steuerspiegel einer Axial- oder Radialkolbenmaschine zu schaffen, die einfach und billig herzustellen ist und die außerdem eine hohe Lebensdauer hat.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in der Wand nahe dem Rand mindestens der Hochdrucksteueröffnung eine parallel zum Steuerspiegel verlaufende Ausnehmung derart ausgebildet ist, daß eine nachgiebige Dichtzunge von etwa rechtwinkligem Querschnitt entsteht.
  • Besonders zweckmäßig ist es, an einer Steuerspiegelscheibe mit durchgehenden Steueröffnungen deren Rand in an sich bekannter Weise an beiden Stirnflächen der Steuerspiegelscheibe als Dichtzunge auszubilden.
  • Eine derartige Dichtzunge unterliegt wohl auch einer gewissen, wenn auch geringen Abnutzung, sie wird aber durch den herrschenden Flüssigkeitsdruck stets dichtend an die Gegenfläche angedrückt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Sie zeigt in F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Steuerspiegel, F i g. 2 einen Querschnitt durch eine Steuerspiegelscheibe, F i g. 3 einen Steuerzapfen einer Radialkolbenmaschine, hälftig im Längsschnitt, hälftig in Ansicht, F i g. 4 einen Querschnitt quer durch den Steuerzapfen der F i g. 3.
  • In dem mit der Zylindertrommel einer Axialkolbenmaschine zusammenwirkenden Steuerspiegel 1 ist durch ringförnüge Vertiefungen 2, 3 geringer und gleicher Tiefe eine Dichtfläche 4 gebildet, in der zwei einander gegenüberliegende nierenförmige Steueröffnungen 5 und 6 angeordnet sind. Sie liegen konzentrisch zur Dichtfläche 4, sind etwas schmaler als diese, und ihre Ränder haben beidseitig denselben Abstand von den Vertiefungen.
  • Entlang jeder Steueröffnung 5, 6 und nahe ihrer Mündung an die Dichtfläche 4 ist eine Nut 7, 8 eingearbeitet, deren Grund nahe an die Vertiefungen 2, 3 heranreicht. Dadurch entstehen etwa parallel zu den Stirnflächen der Steuerspiegelscheibe verlaufende Dichtzungen 9, 10, die infolge ihres geringen Abstandes von den Rändern der Vertiefungen und des daraus resultierenden geringen Biegemoments einer auf sie wirkenden Kraft in axialer Richtung keinen allzu großen Widerstand entgegensetzen.
  • Beim Betrieb der Maschine tritt an den Stirnflächen der Steuerspiegelscheibe stets eine gewisse Ölmenge aus, fließt in die Vertiefungen 2, 3 und von diesen zu einem drucklosen Raum. Auf der Dichtfläche 4 baut sich in bekannter Weise ein Flüssigkeitsdruck auf, der die Steuerspiegelscheibe oder die an ihr gleitende Zylindertrommel in hydrostatischem Gleichgewicht hält und gleichzeitig für die Schmierung der relativ zueinander bewegten Teile sorgt. Wird dieser Leckölfluß beispielsweise durch Verwerfungen der Steuerspiegelscheibe infolge von Temperatur- oder Druckunterschieden zwischen Hochdruck- und Minderdruckseite, Unebenheiten, Wirkungen freier Kräfte u. a. m. zu groß, so sinkt dadurch der Wirkungsgrad der Maschine.
  • Zu starker Leckölfluß wird dadurch verhindert, daß das in den Nuten 7, 8 befindiche Drucköl die Dichtzungen 9, 10 vom Steuerspiegel weg in dichtende Berührung gegen die Zylindertrommel drückt. Die Gefahr des Abbrechens einer Dichtzunge besteht nicht, da deren Auslenkungen äußerst gering sind. Diese Anordnung hat weiterhin den Vorteil, daß auch bei ungleichmäßiger Abnutzung der Dichtzungen ein selbsttätiges Nachstellen erfolgt. Es hat sich weiterhin gezeigt, daß auch bei wechselnden öltemperaturen die Lerkölmenge nahezu konstant bleibt.
  • Während der Steuerspiegel nach F i g. 1 Teil des Maschinengehäuses selbst ist, zeigt F i g. 2 eine Steuerspiegelscheibe l' mit an beiden Stimseiten angeordneten Dichtzungen. Diese sind nicht näher bezeichnet.
  • Die F i g. 3 und 4 zeigen die Anwendung der erfindungsgemäßen Anordnung am Steuerzapfen einer Radialkolbenmaschine.
  • Am Umfang des Steuerzapfens 11 sind zwei Schlitze 12 und 13 angeordnet, die jeweils durch einen Trennsteg voneinander getrennt sind. Innerhalb des Steuerzapfens erstrecken sich in seiner Achsrichtung Bohrungen 14 und 15. Die Bohrung 15 steht mit dem Schlitz 13, die Bohrung 14 mit dem Schlitz 12 in Verbindung.
  • In jedem der beiden Schlitze 12 und 13 verläuft in geringem Abstand von der Oberfläche des Steuerzapfens eine Nut 16, 17, so daß sich dadurch etwa parallel zur Oberfläche verlaufende Dichtzungen 18, 19 ergeben; An der Oberfläche des Steuerzapfens 11 selbst sind zwei Ringnuten 20, 21 eingestochen, zwischen denen die Schlitze 12 und 13 liegen. Diese Ringnuten haben jeweils nur einen geringen Abstand vom Grund der Nuten 16, 17. Die Dichtzungen werden im Betrieb der Maschine durch das Drucköl gegen die sie umgebenden Gehäuseteile gedrückt, wodurch der Leckölfluß weitgehend reduziert wird. Das wenige noch durchleckende öl dient zur Schmierung. Der Steuerzapfen kann infolge der erfindungsgemäßen Anordnung mit einem größeren als sonst üblichen Spiel eingebaut werden. Die Funktion des Steuerzapfens ist identisch mit der des Steuerspiegels einer Axialkolbenmaschine.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Dichtung für die Steueröffnungen am Steuerspiegel einer Axial- oder Radialkolbenmaschine (Pumpe oder Motor), die mindestens eine der beiden Steueröffnungen umgibt, d a - durch gekennzeichnet, daß in der Wand nahe dem Rand mindestens der Hochdruck-Steueröffnung (24, 25; 56, 57) eine parallel zum Steuerspiegel (20,52) verlaufende Ausnehmung (28, 29; 28', 29"; 60, 61) derart ausgebildet ist, daß eine nachgiebige Dichtzunge von etwa rechtwinkligem Querschnitt entsteht.
  2. 2. Dichtung nach Ansprach 1 mit einer Steuerspiegelscheibe mit durchgehenden Steueröffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Steueröffnungen (24, 25) in an sich bekannter Weise an beiden Stirnflächen der Steuerspiegelscheibe als Dichtzunge ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften. Deutsche Patentschriften Nr. 222 204, 824 295; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1898 762; schweizerische Patentschrift Nr. 273 790; britische Patentschrift Nr. 838 529; USA.-Patentschrift Nr. 2 646 754.
DEB79796A 1964-12-18 1964-12-18 Dichtung fuer die Steueroeffnungen am Steuer-spiegel einer Axial- oder Radialkolbenmaschine Pending DE1280053B (de)

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DE1280053B true DE1280053B (de) 1968-10-10

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE222204C (de) *
CH273790A (fr) * 1939-03-30 1951-02-28 Vickers Inc Dispositif de transmission d'énergie hydraulique.
DE824295C (de) * 1950-07-07 1951-12-10 Hans Molly Dipl Ing Pumpe
US2646754A (en) * 1946-10-17 1953-07-28 John W Overbeke Hydraulic fluid mechanism
GB838529A (en) * 1957-08-12 1960-06-22 New York Air Brake Co Improvements relating to rotary cylinder barrel engines
DE1898762U (de) * 1963-07-18 1964-08-13 Linde Eismasch Ag Axialkolbenmaschine.

Patent Citations (6)

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