DE1279987B - Vibrationsantrieb - Google Patents
VibrationsantriebInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B1/00—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
- B06B1/10—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
- B06B1/16—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy operating with systems involving rotary unbalanced masses
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B3/00—Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B06b
Deutsche Kl.: 42 s-1/14
Nummer: 1 279 987
Aktenzeichen: P 12 79 987.0-24 (S 95841)
Anmeldetag: 9. März 1965
Auslegetag: 10. Oktober 1968
Es sind Vibrationsantriebe bekannt, bei welchen ein schwingfähiges Nutzgerät und ein mit erregender
Unwucht versehener Elektromotor durch ein elastisches Organ miteinander zu einem schwingenden
Zweimassesystem gekuppelt sind. Bei diesem bekannten Gerät wird das elastische Organ in einer
Richtung senkrecht zur Scherebene dieses Organs durch die von dem Unwuehtmotor erzeugten Vibrationen
auf Kompression beansprucht, was zur Folge hat. daß die Amplitude des schwingfähigen Nutzgerätes
verhältnismäßig klein wird.
Bei anderen bekannten Ausführungen sind das Vibrationsgerät und die gummielastischen Massen
getrennt voneinander angeordnet, was eine umständliche Bauweise, großes Gewicht und verhältnismäßig
hohen Preis zur Folge hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vibrationsantrieb zu schaffen, der einmal eine
Gewichtsersparnis gegenüber elektromagnetischen Erregern bringt und zum anderen eine Amplitudenvergrößerung
gegenüber den üblichen federnd aufgehängten Vibrationsantrieben ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei einem Vibrationsantrieb, der einen Elektromotor mit einem
auf dessen Welle angeordneten Exzentergewicht besitzt, wobei der Motor am Schwingrahmen des
Schwinggerätes durch gummielastische Platten aufgehängt ist, darin, daß der Motor an gegenüberliegenden
Wandungen eines umgebenden Rahmens durch parallel zueinander und symmetrisch zur
Motorenachse angeordnete gummielastische Platten aufgehängt ist und an den Rahmen ein Förderer
unmittelbar derart angebaut ist, daß die gewünschte Schwingungsrichtung des Systems mit der Richtung
der Scherebene der gummielastischen Platten übereinstimmt. Die angestrebte Amplitudenvergrößerung
ergibt sich, wenn das Zweimassesystem durch entsprechende Wahl der Gummiplatten derart abgestimmt
ist, daß die Motormasse und die Schwingnutzmasse in der Scherebene der Gummiplatten in
Resonanz schwingen. Auch gewährleistet die erfindungsgemäße Ausführung, daß durch einen einzigen
Umlaufelektromotor eine nur in einer Richtung wirkende Vibration erzeugt wird, die sich auf den
Transport des Materials besonders vorteilhaft auswirkt.
Die gummielastischen Platten können beidseitig mit Montageplatten versehen sein, die einerseits an
dem Rahmen, andererseits an den Montageflanschen des Motors befestigt sind.
Die Motorachse kann zwei Exzentergewichte tragen, deren gegenseitige Winkellage verstellbar ist.
Vibrationsantrieb
Anmelder:
Shinko Denki Kabushiki Kaisha, Toba,
Machi Toba, Shi (Japan)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann
und Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
8000 München 27, Möhlstr. 22
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 29. Juni 1964 (37 124)
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel. Es stellt dar
F i g. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Vibrationsmotors, teilweise geschnitten,
Fig. 2 den Längsschnitt nach Linie II-II zu
Fig. 1,
F i g. 3 einen Förderer mit dem Vibrationsmotor der F i g. 1 in schematischer Darstellung.
Gemäß F i g. 1 ist ein Elektromotor 9 mit einem Exzentergewicht 11 auf seiner Welle 10 versehen.
Die Abschlußdeckel 25 sind zu beiden Seiten des Motorrahmens mit Schraubenbolzen 26 und Muttern
befestigt; sie decken das Exzentergewicht 11 wie auch die Hauptteile des Motors nach außen ab.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, können statt eines Exzentergewichtes 11 an einem Wellenende auch je
ein solches Gewicht an beiden Wellenenden vorgesehen sein.
An gegenüberliegenden Seiten des Motors 9 sind Montageflansche 27 und 28 mit Versteifungsrippen
30, 31 angeordnet.
12 und 13 sind zwei gummielastische Federn in Form rechteckiger Platten, die mit Montageplatten
14, 16 und 15, 17 versehen sind. Auf diese Montageplatten sind die gummielastischen Platten durch
geeignete Bindemittel aufgeleimt. Die inneren Montageplatten 14 und 15 sind an den Flanschen 27
bzw. 28 durch Schraubenbolzen 33, 35 und Muttern 32, 36 befestigt. Die äußeren Montageplatten 16, 17
sind an gegenüberliegenden inneren Oberflächen zweier gegenüberliegender Wandungen eines Rahmens
18 befestigt, welcher den Motor 9 umgibt und vorzugsweise rechteckigen Querschnitt hat. Die
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gummielastischen Massen 12 und 13 befinden sich parallel zueinander und symmetrisch an gegenüberliegenden
Motorseiten.
Der Rahmen 18 ist mit angeschweißten Füßen 34 zur Befestigung an einem in Vibrationsbewegungen
zu versetzenden Gerät, z. B. einem Förderer, versehen.
F i g. 3 zeigt den Vibrationsmotor der Fig.]
an einem Vibrationsförderer 20. Dieser sitzt auf einem an seiner Unterseite angeordneten Rahmen
21 und ist an einem Deckenbalken oder einer Decke
22 mittels Federn 23. 24 aufgehängt. Der Vibrationsmotor 19 ist an den Rahmen 21 anmontiert, und
zwar so, daß die Scherebenen der elastischen Platten parallel zu der durch Pfeile angedeuteten Schwin- !5
gungsebene des Förderers liegen.
Auf diese Weise ist die Montage des erfindungsgemäßen Vibrationsmotors an dem Förderer außerordentlich
einfach: es ist der ganze Motor an den Förderer anmontiert, dies im Gegensatz zu einem
elektromagnetischen Vibrator, dessen einer Teil elastisch am Boden befestigt oder aufgehängt sein
muß und dessen anderer Teil federnd an dem Förderer befestigt sein muß.
Der umlaufende Motor setzt den Rahmen 18, im wesentlichen in der Scherebene der gummielastischen
Massen, in Vibration. Diese Vibration wird auf den Förderer 20 durch den Rahmen 21 übertragen.
Die Eigenfrequenz in Richtung der Scherebene der gummielastischen Massen (Elastomere) drückt
sich durch folgende Formel aus:
Js -J
}/sf'iJ
Die Eigenfrequenz senkrecht zu der erwähnten Ebene ergibt sich aus folgender Formel:
35
\/Sc-g
Γ w
Hierin bedeuten:
W =
Wc =
Wt =
sf =
Sc —
Wc ■ Wt
Wc+Wt '
Gewicht des Motors,
Gewicht des Förderers,
Schwerkraftbeschleunigung,
Federkonstante der gummielastischen
Masse in der Scherebene,
Federkonstante der gummielastischen
Masse in einer Ebene senkrecht zur
Scherebene.
Gewicht des Förderers,
Schwerkraftbeschleunigung,
Federkonstante der gummielastischen
Masse in der Scherebene,
Federkonstante der gummielastischen
Masse in einer Ebene senkrecht zur
Scherebene.
40
45
Wenn die gummielastische Masse 15 mm dick ist und in der Scherrichtung 150 mm lang und in der
dazu senkrechten Richtung in der gleichen Ebene 200 mm breit ist, so ist Sc ungefähr 64 mal größer
als Sf, und demzufolge ist/c ungefähr das achtfache von fs.
Auf diese Weise schwingen, wenn die Frequenz fs
um wenige Perioden niedriger gehalten wird als die Umdrehungszahl des Elektromotors pro Sekunde,
der Motor zusammen mit dem Förderer in Resonanz mit der Schwingungsfrequenz des Elektromotors in
Richtung der Scherebene der gummielastischen Masse mit einer Amplitude von 2 mm. während die
Amplitude senkrecht zur Richtung der Scherebene nur ungefähr 0,4 mm ist, weil die Eigenfrequenz des
Systems in der letzteren Richtung beträchtlich höher ist als die Umdrehungszahl des Elektromotors pro
Sekunde.
Genaugenommen, schwingt der Förderer in der Bahn einer Ellipse, deren Längsachse 2 mm und
deren kurze Achse ungefähr 0,4 mm lang ist; diese elliptische Vibration des Förderers beeinträchtigt
kaum den Wirkungsgrad des Förderers gegenüber dem Fall, daß dieser geradlinig in Vibration gesetzt
wird, wie in F i g. 3 durch Pfeile angedeutet.
Wie schon erwähnt, kann der Elektromotor an den gegenüberliegenden Enden seiner Welle je ein
Exzentergewicht tragen. Es kann dann die Vibrationsamplitude eingestellt werden durch Verändern des
Winkels zwischen den zwei Exzentergewichten.
Claims (3)
1. Vibrationsantrieb, bestehend aus einem Elektromotor mit einem auf dessen Welle angeordneten
Exzentergewicht, wobei der Motor am Schwingrahmen des Schwingnutzgerätes durch gummielastische Platten aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Motor (9) an gegenüberliegenden Wandungen eines umgebenden Rahmens (18) durch parallel
zueinander und symmetrisch zur Motorachse angeordnete gummielastische Platten (12, 13)
aufgehängt ist und an den Rahmen (18) ein Förderer (20) unmittelbar derart angebaut ist,
daß die gewünschte Schwingrichtung des Systems mit der Richtung der Scherebenen der gummielastischen
Platten übereinstimmt.
2. Vibrationsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gummielastischen
Platten (12, 13) beidseitig mit Montageplatten (14, 16 bzw. 15, 17) versehen sind, die einerseits
an dem Rahmen (18), andererseits an den Montageflanschen (27, 28) des Motors (9) befestigt
sind.
3. Vibrationsantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorachse
(10) zwei Exzentergewichte (11) trägt, deren gegenseitige Winkellage verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 017 530,1 043 940; deutsche Patentanmeldung Sch 8139 IXb/42s (bekanntgemacht am 29. 10. 1953);
USA.-Patentschrift Nr. 2 531 706.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 017 530,1 043 940; deutsche Patentanmeldung Sch 8139 IXb/42s (bekanntgemacht am 29. 10. 1953);
USA.-Patentschrift Nr. 2 531 706.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
IM 629/360 !.61 β Bundodruckeiei »erlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1279987X | 1964-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1279987B true DE1279987B (de) | 1968-10-10 |
Family
ID=14973908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES95841A Pending DE1279987B (de) | 1964-06-29 | 1965-03-09 | Vibrationsantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1279987B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2531706A (en) * | 1946-08-06 | 1950-11-28 | Vibro Plus Corp | Vibrating device for a directed vibratory effect by means of rotatable vibratory members |
| DE1017530B (de) * | 1952-05-30 | 1957-10-10 | Dieter Klemencic | Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern oder Aufbereiten von Schuettgut |
| DE1043940B (de) * | 1954-05-05 | 1958-11-13 | Dieter Klemencic | Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern und Aufbereiten |
-
1965
- 1965-03-09 DE DES95841A patent/DE1279987B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2531706A (en) * | 1946-08-06 | 1950-11-28 | Vibro Plus Corp | Vibrating device for a directed vibratory effect by means of rotatable vibratory members |
| DE1017530B (de) * | 1952-05-30 | 1957-10-10 | Dieter Klemencic | Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern oder Aufbereiten von Schuettgut |
| DE1043940B (de) * | 1954-05-05 | 1958-11-13 | Dieter Klemencic | Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern und Aufbereiten |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |