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DE1279987B - Vibrationsantrieb - Google Patents

Vibrationsantrieb

Info

Publication number
DE1279987B
DE1279987B DES95841A DES0095841A DE1279987B DE 1279987 B DE1279987 B DE 1279987B DE S95841 A DES95841 A DE S95841A DE S0095841 A DES0095841 A DE S0095841A DE 1279987 B DE1279987 B DE 1279987B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
rubber
frame
vibration
vibration drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES95841A
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MACHI TOBA
Shinko Electric Co Ltd
Original Assignee
MACHI TOBA
Shinko Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MACHI TOBA, Shinko Electric Co Ltd filed Critical MACHI TOBA
Publication of DE1279987B publication Critical patent/DE1279987B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/10Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
    • B06B1/16Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy operating with systems involving rotary unbalanced masses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B3/00Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B06b
Deutsche Kl.: 42 s-1/14
Nummer: 1 279 987
Aktenzeichen: P 12 79 987.0-24 (S 95841)
Anmeldetag: 9. März 1965
Auslegetag: 10. Oktober 1968
Es sind Vibrationsantriebe bekannt, bei welchen ein schwingfähiges Nutzgerät und ein mit erregender Unwucht versehener Elektromotor durch ein elastisches Organ miteinander zu einem schwingenden Zweimassesystem gekuppelt sind. Bei diesem bekannten Gerät wird das elastische Organ in einer Richtung senkrecht zur Scherebene dieses Organs durch die von dem Unwuehtmotor erzeugten Vibrationen auf Kompression beansprucht, was zur Folge hat. daß die Amplitude des schwingfähigen Nutzgerätes verhältnismäßig klein wird.
Bei anderen bekannten Ausführungen sind das Vibrationsgerät und die gummielastischen Massen getrennt voneinander angeordnet, was eine umständliche Bauweise, großes Gewicht und verhältnismäßig hohen Preis zur Folge hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vibrationsantrieb zu schaffen, der einmal eine Gewichtsersparnis gegenüber elektromagnetischen Erregern bringt und zum anderen eine Amplitudenvergrößerung gegenüber den üblichen federnd aufgehängten Vibrationsantrieben ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei einem Vibrationsantrieb, der einen Elektromotor mit einem auf dessen Welle angeordneten Exzentergewicht besitzt, wobei der Motor am Schwingrahmen des Schwinggerätes durch gummielastische Platten aufgehängt ist, darin, daß der Motor an gegenüberliegenden Wandungen eines umgebenden Rahmens durch parallel zueinander und symmetrisch zur Motorenachse angeordnete gummielastische Platten aufgehängt ist und an den Rahmen ein Förderer unmittelbar derart angebaut ist, daß die gewünschte Schwingungsrichtung des Systems mit der Richtung der Scherebene der gummielastischen Platten übereinstimmt. Die angestrebte Amplitudenvergrößerung ergibt sich, wenn das Zweimassesystem durch entsprechende Wahl der Gummiplatten derart abgestimmt ist, daß die Motormasse und die Schwingnutzmasse in der Scherebene der Gummiplatten in Resonanz schwingen. Auch gewährleistet die erfindungsgemäße Ausführung, daß durch einen einzigen Umlaufelektromotor eine nur in einer Richtung wirkende Vibration erzeugt wird, die sich auf den Transport des Materials besonders vorteilhaft auswirkt.
Die gummielastischen Platten können beidseitig mit Montageplatten versehen sein, die einerseits an dem Rahmen, andererseits an den Montageflanschen des Motors befestigt sind.
Die Motorachse kann zwei Exzentergewichte tragen, deren gegenseitige Winkellage verstellbar ist.
Vibrationsantrieb
Anmelder:
Shinko Denki Kabushiki Kaisha, Toba,
Machi Toba, Shi (Japan)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann
und Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
8000 München 27, Möhlstr. 22
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 29. Juni 1964 (37 124)
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel. Es stellt dar
F i g. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Vibrationsmotors, teilweise geschnitten,
Fig. 2 den Längsschnitt nach Linie II-II zu Fig. 1,
F i g. 3 einen Förderer mit dem Vibrationsmotor der F i g. 1 in schematischer Darstellung.
Gemäß F i g. 1 ist ein Elektromotor 9 mit einem Exzentergewicht 11 auf seiner Welle 10 versehen.
Die Abschlußdeckel 25 sind zu beiden Seiten des Motorrahmens mit Schraubenbolzen 26 und Muttern befestigt; sie decken das Exzentergewicht 11 wie auch die Hauptteile des Motors nach außen ab. Wie aus F i g. 2 ersichtlich, können statt eines Exzentergewichtes 11 an einem Wellenende auch je ein solches Gewicht an beiden Wellenenden vorgesehen sein.
An gegenüberliegenden Seiten des Motors 9 sind Montageflansche 27 und 28 mit Versteifungsrippen 30, 31 angeordnet.
12 und 13 sind zwei gummielastische Federn in Form rechteckiger Platten, die mit Montageplatten 14, 16 und 15, 17 versehen sind. Auf diese Montageplatten sind die gummielastischen Platten durch geeignete Bindemittel aufgeleimt. Die inneren Montageplatten 14 und 15 sind an den Flanschen 27 bzw. 28 durch Schraubenbolzen 33, 35 und Muttern 32, 36 befestigt. Die äußeren Montageplatten 16, 17 sind an gegenüberliegenden inneren Oberflächen zweier gegenüberliegender Wandungen eines Rahmens 18 befestigt, welcher den Motor 9 umgibt und vorzugsweise rechteckigen Querschnitt hat. Die
>09 620/360
gummielastischen Massen 12 und 13 befinden sich parallel zueinander und symmetrisch an gegenüberliegenden Motorseiten.
Der Rahmen 18 ist mit angeschweißten Füßen 34 zur Befestigung an einem in Vibrationsbewegungen zu versetzenden Gerät, z. B. einem Förderer, versehen.
F i g. 3 zeigt den Vibrationsmotor der Fig.] an einem Vibrationsförderer 20. Dieser sitzt auf einem an seiner Unterseite angeordneten Rahmen
21 und ist an einem Deckenbalken oder einer Decke
22 mittels Federn 23. 24 aufgehängt. Der Vibrationsmotor 19 ist an den Rahmen 21 anmontiert, und zwar so, daß die Scherebenen der elastischen Platten parallel zu der durch Pfeile angedeuteten Schwin- !5 gungsebene des Förderers liegen.
Auf diese Weise ist die Montage des erfindungsgemäßen Vibrationsmotors an dem Förderer außerordentlich einfach: es ist der ganze Motor an den Förderer anmontiert, dies im Gegensatz zu einem elektromagnetischen Vibrator, dessen einer Teil elastisch am Boden befestigt oder aufgehängt sein muß und dessen anderer Teil federnd an dem Förderer befestigt sein muß.
Der umlaufende Motor setzt den Rahmen 18, im wesentlichen in der Scherebene der gummielastischen Massen, in Vibration. Diese Vibration wird auf den Förderer 20 durch den Rahmen 21 übertragen.
Die Eigenfrequenz in Richtung der Scherebene der gummielastischen Massen (Elastomere) drückt sich durch folgende Formel aus:
Js -J
}/sf'iJ
Die Eigenfrequenz senkrecht zu der erwähnten Ebene ergibt sich aus folgender Formel:
35
\/Sc-g
Γ w
Hierin bedeuten:
W =
Wc =
Wt =
sf =
Sc
Wc ■ Wt Wc+Wt '
Gewicht des Motors,
Gewicht des Förderers,
Schwerkraftbeschleunigung,
Federkonstante der gummielastischen
Masse in der Scherebene,
Federkonstante der gummielastischen
Masse in einer Ebene senkrecht zur
Scherebene.
40
45
Wenn die gummielastische Masse 15 mm dick ist und in der Scherrichtung 150 mm lang und in der dazu senkrechten Richtung in der gleichen Ebene 200 mm breit ist, so ist Sc ungefähr 64 mal größer als Sf, und demzufolge ist/c ungefähr das achtfache von fs.
Auf diese Weise schwingen, wenn die Frequenz fs um wenige Perioden niedriger gehalten wird als die Umdrehungszahl des Elektromotors pro Sekunde, der Motor zusammen mit dem Förderer in Resonanz mit der Schwingungsfrequenz des Elektromotors in Richtung der Scherebene der gummielastischen Masse mit einer Amplitude von 2 mm. während die Amplitude senkrecht zur Richtung der Scherebene nur ungefähr 0,4 mm ist, weil die Eigenfrequenz des Systems in der letzteren Richtung beträchtlich höher ist als die Umdrehungszahl des Elektromotors pro Sekunde.
Genaugenommen, schwingt der Förderer in der Bahn einer Ellipse, deren Längsachse 2 mm und deren kurze Achse ungefähr 0,4 mm lang ist; diese elliptische Vibration des Förderers beeinträchtigt kaum den Wirkungsgrad des Förderers gegenüber dem Fall, daß dieser geradlinig in Vibration gesetzt wird, wie in F i g. 3 durch Pfeile angedeutet.
Wie schon erwähnt, kann der Elektromotor an den gegenüberliegenden Enden seiner Welle je ein Exzentergewicht tragen. Es kann dann die Vibrationsamplitude eingestellt werden durch Verändern des Winkels zwischen den zwei Exzentergewichten.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vibrationsantrieb, bestehend aus einem Elektromotor mit einem auf dessen Welle angeordneten Exzentergewicht, wobei der Motor am Schwingrahmen des Schwingnutzgerätes durch gummielastische Platten aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (9) an gegenüberliegenden Wandungen eines umgebenden Rahmens (18) durch parallel zueinander und symmetrisch zur Motorachse angeordnete gummielastische Platten (12, 13) aufgehängt ist und an den Rahmen (18) ein Förderer (20) unmittelbar derart angebaut ist, daß die gewünschte Schwingrichtung des Systems mit der Richtung der Scherebenen der gummielastischen Platten übereinstimmt.
2. Vibrationsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gummielastischen Platten (12, 13) beidseitig mit Montageplatten (14, 16 bzw. 15, 17) versehen sind, die einerseits an dem Rahmen (18), andererseits an den Montageflanschen (27, 28) des Motors (9) befestigt sind.
3. Vibrationsantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorachse (10) zwei Exzentergewichte (11) trägt, deren gegenseitige Winkellage verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 017 530,1 043 940; deutsche Patentanmeldung Sch 8139 IXb/42s (bekanntgemacht am 29. 10. 1953);
USA.-Patentschrift Nr. 2 531 706.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
IM 629/360 !.61 β Bundodruckeiei »erlin
DES95841A 1964-06-29 1965-03-09 Vibrationsantrieb Pending DE1279987B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1279987X 1964-06-29

Publications (1)

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DE1279987B true DE1279987B (de) 1968-10-10

Family

ID=14973908

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES95841A Pending DE1279987B (de) 1964-06-29 1965-03-09 Vibrationsantrieb

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DE (1) DE1279987B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2531706A (en) * 1946-08-06 1950-11-28 Vibro Plus Corp Vibrating device for a directed vibratory effect by means of rotatable vibratory members
DE1017530B (de) * 1952-05-30 1957-10-10 Dieter Klemencic Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern oder Aufbereiten von Schuettgut
DE1043940B (de) * 1954-05-05 1958-11-13 Dieter Klemencic Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern und Aufbereiten

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2531706A (en) * 1946-08-06 1950-11-28 Vibro Plus Corp Vibrating device for a directed vibratory effect by means of rotatable vibratory members
DE1017530B (de) * 1952-05-30 1957-10-10 Dieter Klemencic Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern oder Aufbereiten von Schuettgut
DE1043940B (de) * 1954-05-05 1958-11-13 Dieter Klemencic Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern und Aufbereiten

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