DE1279721B - Verfahren zum UEbertragen von Bildinformationen zwischen einem ersten Teilnehmer, der mit einer ersten Teilnehmergruppe an einer ersten Zentrale angeschlossen ist, und einem zweiten Teilnehmer, der mit einer zweiten Teilnehmergruppe an einer zweiten Zentrale angeschlossen ist und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung - Google Patents
Verfahren zum UEbertragen von Bildinformationen zwischen einem ersten Teilnehmer, der mit einer ersten Teilnehmergruppe an einer ersten Zentrale angeschlossen ist, und einem zweiten Teilnehmer, der mit einer zweiten Teilnehmergruppe an einer zweiten Zentrale angeschlossen ist und Vorrichtung zu seiner DurchfuehrungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-34/04
Nummer: 1279 721
Aktenzeichen: P 12 79 721.6-31 (B 74509)
Anmeldetag: 3. Dezember 1963
Auslegetag: 10. Oktober 1968
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Übertragen von Bildinformationen zwischen
einem ersten Teilnehmer, der mit einer ersten Teilnehmergruppe an einer ersten Zentrale angeschlossen
ist, und einem zweiten Teilnehmer, der mit einer zweiten Teilnehmergruppe an einer zweiten Zentrale
angeschlossen ist, wobei jedem Teilnehmer eine punktweise abtastende elektronische Vorrichtung zur abwechselnden
Aufnahme und Wiedergabe der Bildinformation zugeordnet ist. Die Übertragung solcher
Signale kann entweder über einen körperlichen Träger oder mittels Trägerwellen oder Strahlungen oder
mittels eines zusammenhängenden Lichtstrahles erfolgen.
Verfahren und Anordnungen zur Übermittlung eines Begleitbildes bei einer Fernsprechverbindung
sind bekannt. Eine derartige bekannte Anordnung besitzt bei jedem Teilnehmer eine Aufnahmeröhre,
eine Wiedergaberöhre und zwei Speicher, auf die im Wechsel ein zu übertragendes Bild aufgenommen
wird und von denen es dann an den Empfänger weitergegeben wird, wo das Bild nach jeweils einer
Sekunde durch ein in der Zwischenzeit aufgenommenes, neues Bild ersetzt wird. Die Teilnehmer
empfangen also ein von Sekunde zu Sekunde springendes, während der Sekunde aber stehendes
Bild. Abgesehen davon, daß die bekannte Anordnung keine Bilder überträgt, die dem Betrachter nicht
sprunghaft bzw. flimmernd erscheinen, können bei dieser Anordnung nur jeweils zwei Teilnehmer über
zwei Leitungen oder entsprechende Einrichtungen miteinander in Verbindung treten. Eine gleichzeitige
Übertragung von Informationen vieler Teilnehmer über nur zwei Leitungen od. dgl. ist bei der bekannten
Anordnung nicht verwirklicht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gleichzeitige zweiseitige Übertragung
von Signalen zwischen einer beträchtlichen Anzahl von Teilnehmern in einer Stadt mit vielen Teilnehmern
in eine oder mehrere andere Städte mittels von nur zwei Leitungen, Kabeln, Wellen oder Trägerstrahlungen
zu ermöglichen.
Die Erfindung besteht darin, daß in jeder Zentrale von einem in Felder aufgeteilten Abtastraster einer
Anordnung zum Senden und einer gleichen Anordnung zum Empfangen eines aus verschiedenen
Einzelsignalen der angeschlossenen Teilnehmer zusammengesetzten Signals punktweise abgetastet wird
und das in der Sendeanordnung der einen Zentrale abgetastete Bildsignal an die Empfangsanordnung
der anderen Zentrale übermittelt wird, und umgekehrt, wobei eine in jedem der einzelnen Felder ent-Verfahren
zum Übertragen von Bildinformationen zwischen einem ersten Teilnehmer, der mit einer
ersten Teilnehmergruppe an einer ersten Zentrale angeschlossen ist, und einem zweiten Teilnehmer,
der mit einer zweiten Teilnehmergruppe an einer zweiten Zentrale angeschlossen ist
und Vorrichtung zu seiner Durchführung
und Vorrichtung zu seiner Durchführung
Anmelder:
Aurelio Beltrami, Mailand (Italien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz
und Dipl.-Ing. W. Florack, Patentanwälte,
ao 4000 Düsseldorf, Schumannstr. 97
und Dipl.-Ing. W. Florack, Patentanwälte,
ao 4000 Düsseldorf, Schumannstr. 97
Als Erfinder benannt:
Aurelio Beltrami, Mailand (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 11. Dezember 1962 (29 815)
koppelt außerhalb der eigentlichen Abtastanordnung vorgesehene Lichtquelle, Fototransistor od. dgl. mit
der von dem einzelnen jeweils zugeordneten Teilnehmer ankommenden Bildinformation beaufschlagt
wird bzw. wobei von einer in gleicher Weise angeordneten Lichtquelle, Fototransistor od. dgl. eine den
einzelnen jeweils zugeordneten Teilnehmern zuzuleitende Bildinformation abgeleitet wird und die
Lichtquelle, der Fototransistor od. dgl. über geeignete Kopplungsmittel entweder den Abtaststrahl
der Anordnung derart moduliert oder von diesem derart moduliert wird, daß in der einen Zentrale alle
von den dieser Zentrale zugeordneten Teilnehmern ankommenden Signale über die Abtastung zu einem
zusammengesetzten Signal mit einem entsprechend größeren Gesamtfrequenzspektrum zusammengefaßt
werden und dieses der anderen Zentrale zugeleitete Signal über den modulierten Strahl der dortigen Abtasteinrichtung
wieder in die den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Signale getrennt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist auf einer neuen Grundregel begründet, nach der in der Zen-
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trale jede Übermittlung, die von einer anderen unter- und an den angerufenen Teilnehmer weitergeleitet
schiedlich ist, nicht mit einer besonderen Frequenz werden.
gekoppelt ist, sondern einem besonderen Feld eines Die Umformung der Lichtimpulse in elektrische
Abtastrasters einer Sende- oder Empfangsanordnung Impulse oder umgekehrt läßt sich nach einer Weiterzugeordnet
ist, wobei die Auswahl nicht mittels 5 bildung der Erfindung leicht dadurch verwirklichen,
Filter, wie es bis jetzt üblich ist, getroffen wird, daß im Senderteil in jeder der genannten Zellen ein
sondern durch Ausnutzung der besonderen Stellung Fototransistor, eine Diode, Lichtquelle od. dgl. angedes
Feldes im Abtastraster für jede von und zu dem ordnet ist, der (die) Lichtimpulse in elektrische Imangeschlossenen
Teilnehmer zu übermittelnde In- pulse, oder umgekehrt, umformt, und daß der formation. ίο Stromkreis eines jeden Fototransistors od. dgl. mit
Zweckmäßigerweise besitzt jeder Teilnehmer zur einem Modulator gekoppelt ist, der außerdem
gleichzeitigen Übertragung von Bild- und Ton- Signale empfängt, die von den einzelnen anrufenden
Signalen eine Vorrichtung zum Senden und Emp- Teilnehmern kommen, während in der Empfangsanfangen
von Tönen und zwei elektronische Vorrich- Ordnung jeder Transistor ein Lichtsignal in ein elektungen,
von denen die eine die Signale, die den Bild- 15 irisches Signal umformt, das von dem betreffenden
Signalen entsprechen, mit den Tonsignalen dieses anrufenden Teilnehmer kommt. Zweckmäßigerweise
Teilnehmers mischt und ein einziges zusammenge- enthält jedes Abtastraster des Senderteiles jeder Zensetztes
Signal an die Zentrale liefert und die andere trale in jeder Zelle einen Fototransistor, eine Diode
Vorrichtung diese zusammengesetzten Signale emp- od. dgl., deren Vorderseite gegen die Bildaumahmefängt;
die aus Bild- und Tonsignalen des anderen Teil- ao röhre gerichtet ist und die auf einer ihrer seitlichen
nehmers bestehen, diese Signale trennt und entspre- senkrechten Kanten und an ihrer oberen und unteren
chend dem Bildschirm bzw. dem Lautsprecher des Kante mit einem Streifen versehen ist, der mit Farbe
ersten Teilnehmers zuleitet. oder einem anderen Material bedeckt ist und sicht-
Nach einer Ausbildung der Erfindung ist in den bare oder auch unsichtbare Strahlungen in einer Art
als Zellen in einem starren Abtastraster ausgebildeten 35 reflektiert, die von denen der anderen Teile des AbFeldern
je ein Element angeordnet, das eine sichtbare tastrasters verschieden sind, und daß der Reflektions-
oder unsichtbare Strahlung in eine elektrische Größe index der genannten senkrechten Streifen gegenüber
oder umgekehrt umwandelt und ein zusammenge- dem Reflexionsindex der horizontalen Streifen untersetztes
Signal erzeugt, das von einem Teilnehmer zu schiedlich ist, so daß die Abtastung der genannten
einem anderen Teilnehmer übertragbar ist, daß die 30 zwei Streifen durch den elektrischen Strahl der Bild-Elemente
der verschiedenen Zellen des Abtastrasters aufnahmeröhre eine Spannung mit der Zeilenfrequenz
in einer vorbestimmten Aufeinanderfolge betätigbar und Bildfrequenz in dem zusammengesetzten Signal
sind, indem sie durch einen auftreffenden elektrischen ergibt, das zur Erzeugung des Bildes auf einer
Strahl erregt werden, der auf einem Schirm, mit dem Empfangsbildschirmröhre der Zentrale dient, an die
jede der zellenförmigen Einrichtungen kombiniert ist, 35 das zusammengesetzte Signal übertragen wird, wobei
ein vorbestimmtes Bild beschreibt. die genannten Zeilenfrequenz- und Bildfrequenz-
Die Spannung für die punktförmige Übertragung signale eine Amplitude aufweisen, die voneinander
der Bilder wird vorteilhaft durch einen jeder Zentrale vollkommen unterschiedlich und daher leicht am
zugeordneten Generator erzeugt, der ein umlaufendes Empfangsende trennbar ist.
Glied (Scheibe oder Zylinder) enthält, das von einem 40 Die Übertragung des zusammengesetzten Signals
synchron umlaufenden Elektromotor angetrieben von Zentrale zu Zentrale kann nach einer weiteren
wird und Schablonen oder Bahnen trägt, mit denen Ausbildung der Erfindung entweder mittels zweier
die Strahlungen, die auf das Glied auftreffen, modu- Kabel, zweier Trägerwellen oder zweier Strahlungen
liert und über Energiewandler in elektrische Span- vorgenommen werden.
nungen von der benötigten Gestalt und Frequenz 45 Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer
umgesetzt werden. einige Ausführungsbeispiele in ihren wesentlichsten
Die Abtastung des Abtastrasters wird - vorteil- Teilen darstellenden Zeichnung näher erläutert, aus
hafterweise so vorgenommen, daß in jeder Zentrale der sich weitere Einzelheiten sowie Vorteile des Erzürn
Senden mittels einer oszillografischen Röhre findungsgegenstandes ergeben. Im einzelnen zeigt
oder Energiewandler des entsprechenden Abtast-50 Fig. 1 charakteristische Bauteile einer Zentrale
rasters so viele Aufeinanderfolgen von elektrischen für die gleichzeitige, zweiseitige und mehrfache ÜberImpulsen
mit konstanter Intensität erzeugt werden, tragung von Bild- und Tonmitteilungen über eine
als Zellen im Abtastraster vorhanden sind, daß die Leitung, wobei in dieser Figur außerdem Einrich-Impulse.
einzeln durch von jedem anrufenden Teil- tungen für zwei Teilnehmer gezeigt sind, die mit
nehmer ankommende Signale moduliert und zu- 55 dieser Zentrale verbunden sind, sammen mit Signalen zur Herstellung eines Bildes Fig. 2 in Einzelheiten und in vergrößertem Maßgemischt werden und daß sich die daraus ergebenden stab ein Teil einer oszillografischen Röhre und ein in
zusammengesetzten Signale an eine Zentrale am Be- Felder aufgeteiltes Abtastraster einer Sendeanstimmungsort
übertragen werden. Im Rahmen der Ordnung einer Zentrale, wie sie in F i g. 1 darge-Erfindung
ist es auch möglich, daß die einzelnen 60 stellt ist,
Signale von dem anrufenden Teilnehmer beim F i g. 3 in Einzelheiten und in vergrößertem Maß-
Senden in sich schnell ändernde sichtbare oder stab ein Teil einer oszillografischen Röhre und ein in
unsichtbare Strahlungen umgeformt werden, die in Felder aufgeteiltes Abtastraster einer Empfangsanden
Raum einer Zelle des Abtastrasters geleitet Ordnung in einer Zentrale, wie sie in Fig. 1 gewerden,
so daß ein zur Empfangszentrale zu senden- 65 zeigt ist,
des Bild gebildet wird, wobei die sichtbaren oder Fig. 4 in perspektivischer Ansicht Bauteile einer
unsichtbaren Strahlensignale, die den verschiedenen Zentrale für Fernseh- und Fernsprechübertragungen
Zellen entsprechen, in der Empfangszentrale getrennt gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vor-
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liegenden Erfindung, wobei ebenfalls zwei Teil- stand der vorliegenden Erfindung sind, sind diese in
nehmer gezeigt sind, die mit der Zentrale verbunden den Figuren im einzelnen nicht dargestellt. Statt
sind, dessen ist in F i g. 1 der Generator für die Spannungen
F i g. 5 in perspektivischer Ansicht charakte- gezeigt, die das Bildraster auf den Kathodenstrahlristische
Bauteile einer Zentrale in einer gegenüber 5 röhren erzeugt, die mit dem Abtastraster kombiniert
F i g. 4 anderen Stadt, mit der die Zentrale von und in der Zentrale vorgesehen sind, wie im einzel-
F i g. 4 über Rundfunk in Verbindung treten kann, nen noch dargelegt werden wird,
um die Verbindungen zwischen jedem der Teil- Wie aus der Zeichnung ersichtlich, enthält die Zennehmer
der ersten Stadt und jedem Teilnehmer der trale, die in F i g. 1 dargestellt ist, als eigentliche
zweiten Stadt herzustellen, io Sendeanordnung eine oszillografische Röhre 31,
F i g. 6 in Einzelheiten und in vergrößertem Maß- deren Schirm eine sehr niedrige Nachglühdauer be-
stab ein Teil der Kameraeinrichtung einer Sendean- sitzt und auf deren Schirm starr ein Abtastraster 41
Ordnung für die Übertragung der Fernseh-Fern- angeordnet ist. Der Empfangsteil der Zentrale enthält
Sprechsignale von den verschiedenen Teilnehmern, eine weitere Kathodenstrahlröhre 42, die durch eine
die an die Zentrale von F i g. 4 angeschlossen sind, 15 bekannte Bildwiedergaberöhre gebildet wird und die
F i g. 7 in Einzelheiten und in vergrößertem Maß- außerdem mit einem auf dem betreffenden Schirm
stab ein Teil der oszillografischen Röhre der angebrachten Abtastraster 42 kombiniert ist. Die
Empfangsanordnung und des in Felder aufgeteilten Spannungen, die an die genannte Röhre 31 zur
Abtastrasters, das dieser Röhre zugeordnet ist und Bildung des Bildrasters angelegt werden, werden von
das für den Empfang der von einer Sendeanordnung, 20 dem umlaufenden Generator 33 erzeugt, der eine
wie sie in F i g. 6 gezeigt ist, ankommenden Signale Scheibe 34 mit zwei Bahnen trägt. Diese Scheibe
geeignet ist. wird mittels eines kleinen Synchronmotors 35 gedreht
Die in F i g. 1 in ihren wesentlichsten und neuen und ist mit zwei Energiewandlern 36,37 kombiniert,
Teilen gezeigte Zentrale einer Stadt X bildet ein Teil die die durch die Scheibe hindurchtretenden Straheiner
mehrfachen Übertragungseinrichtung. Die Bild- 25 lungen in elektrische Signale jeder gewünschten Form
Ton-Signale werden von dieser Zentrale über eine umformen, da die Strahlen durch die Bahnen in der
Leitung an gleiche Zentralen in anderen Städten Scheibe 34 moduliert werden. Mit dem Energieübertragen.
Außerdem sind in dieser Figur schema- wandler 36 werden insbesondere Signale der Zeilentisch
Einrichtungen von zwei Teilnehmern aus einer frequenz erzeugt. Diese Signale werden an zwei Paar
Mehrzahl von Teilnehmern in einer Stadt X gezeigt, 30 Ablenkspulen 38, 39 für den Kathodenstrahl der
die mit A und B bezeichnet sind. Jede dieser Einrich- Röhre angelegt. Im Ausführungsbeispiel ist die Bildtungen
an der Teilnehmerstelle, wie beispielsweise A frequenz vorzugsweise nicht kleiner als 60 kHz. Zu
und B, gestattet die Übertragung und den Empfang diesem Zweck wird der kleine Motor von einem Netz
von Bild- und Tonsignalen und ist an sich bekannt. mit einer Frequenz von 500 Hz gespeist, so daß der
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sei ange- 35 Motor sich mit 500 U/sec dreht,
nommen, daß jede dieser Einrichtungen in Kombina- Das Abtastraster 41 besitzt, wie die anderen Abtion mit den gewöhnlichen Ruf- und Wähleinrich- tastraster in den Fig. 1,2 und 3, 25 Zellen, die in tungen nachstehende Bauteile enthält: eine Kathoden- Aufeinanderfolge in Horizontalreihen von 1 bis 25 strahlröhre, die in kurzen abwechselnden Intervallen numeriert sind. Zelle 1 ist daher die erste an der als Wiedergaberöhre zum Empfang des Bildes des 40 linken oberen Ecke, und Zelle 25 ist die letzte in der anderen Teilnehmers und als Abtasteinrichtung von unteren rechten Ecke. Das Abtastraster 41 enthält in dem Bild (oder einem Teil) des Teilnehmers, dem jeder Zelle einen Fototransistor oder eine Fotodiode diese Einrichtung zugeordnet ist, arbeitet; ein Fern- 40, von denen jede die Strahlungsenergie von konsprechhörer, der für den Empfang der Tonsignale des stanter Intensität in elektrische Impulse umformt, die anderen Teilnehmers vorgesehen ist und zur Über- 45 von dem Schirm der Röhre 31 in allen sehr kurzen tragung der Tonsignale von dem betreffenden Teil- Zeitintervallen, in denen die Kathodenstrahlröhre, nehmer; ferner Misch- und Modulationsgeräte, um das Bildraster oder Feld arbeitet, entwickelt wird und ein einziges zusammengesetztes Signal zu bilden, das die auf der Vorderseite der entsprechenden Zellen die Bild- und Tonsignale enthält, die auf die Zentrale auftrifft. Der das Feldraster auf dem Schirm der übertragen werden sollen, und Mittel zur Erzeugung 50 Röhre 31 beschreibende Strahl trifft also auf jedes an Ort und Stelle oder zum Trennen eines Signals aus Feld aufeinanderfolgend auf, zuerst auf den fotoelekeinem zusammengesetzten Signal, das von der Zen- irischen Transistor oder die Fotodiode 40 der Zelle 1, trale ankommt, die Bildfrequenz- und die Zeilenfre- dann auf den Fototransistor oder die Fotodiode 40' quenzsignale, die erforderlich sind zur Erzeugung des der Zelle 2 usw., bis zur Zelle 25. Beim Auftreffen Rasters auf der Kathodenstrahlröhre des Teilnehmers 55 auf die einzelnen Zellen wird periodisch in jedem oder auch zur Erzeugung einer Verbindungsspannung, Stromkreis der erwähnten Fototransistoren ein elekdie an das Gitter der genannten Röhre angelegt wird, irischer Impuls erzeugt. Diese Impulse besitzen alle um abwechselnd die Aufeinanderfolge der obener- die gleiche Intensität und werden durch die Bild- und wähnten beschriebenen Perioden der Arbeitsweise Tonsignale, die von der Zentrale der verschiedenen der Röhre zu steuern. Die drei erwähnten Signale 60 Teilnehmer kommen, moduliert. Die elektrischen Imwerden hierbei mit der Bildfrequenz, der Zeilen- pulse, die z. B. von der Diode 40 bei jedem der frequenz oder der Übertragungsfrequenz von einem Durchgänge eines gleichförmigen Strahles auf dem einzigen umlaufenden Generator in der Zentrale er- Schirmteil der Röhre 31 (Zelle 1) umgeformt werden, zeugt, wobei das sich aus der Kombination der ge- werden über die Leitungen 44 auf den Verstärkernannten Signale ergebende zusammengesetzte Signal 65 modulator 45 (F i g. 2) gegeben, dem über die Leitung von der obenerwähnten Zentrale jedem der Teil- 46 außerdem die bild- und tonmodulierten Signale nehmer zugeleitet wird, wenn dieser anruft oder an- zugeleitet werden, die von dem Teilnehmer^ angerufen wird. Da diese Einrichtungen nicht Gegen- kommen, wenn dieser mit einem Teilnehmer C in
nommen, daß jede dieser Einrichtungen in Kombina- Das Abtastraster 41 besitzt, wie die anderen Abtion mit den gewöhnlichen Ruf- und Wähleinrich- tastraster in den Fig. 1,2 und 3, 25 Zellen, die in tungen nachstehende Bauteile enthält: eine Kathoden- Aufeinanderfolge in Horizontalreihen von 1 bis 25 strahlröhre, die in kurzen abwechselnden Intervallen numeriert sind. Zelle 1 ist daher die erste an der als Wiedergaberöhre zum Empfang des Bildes des 40 linken oberen Ecke, und Zelle 25 ist die letzte in der anderen Teilnehmers und als Abtasteinrichtung von unteren rechten Ecke. Das Abtastraster 41 enthält in dem Bild (oder einem Teil) des Teilnehmers, dem jeder Zelle einen Fototransistor oder eine Fotodiode diese Einrichtung zugeordnet ist, arbeitet; ein Fern- 40, von denen jede die Strahlungsenergie von konsprechhörer, der für den Empfang der Tonsignale des stanter Intensität in elektrische Impulse umformt, die anderen Teilnehmers vorgesehen ist und zur Über- 45 von dem Schirm der Röhre 31 in allen sehr kurzen tragung der Tonsignale von dem betreffenden Teil- Zeitintervallen, in denen die Kathodenstrahlröhre, nehmer; ferner Misch- und Modulationsgeräte, um das Bildraster oder Feld arbeitet, entwickelt wird und ein einziges zusammengesetztes Signal zu bilden, das die auf der Vorderseite der entsprechenden Zellen die Bild- und Tonsignale enthält, die auf die Zentrale auftrifft. Der das Feldraster auf dem Schirm der übertragen werden sollen, und Mittel zur Erzeugung 50 Röhre 31 beschreibende Strahl trifft also auf jedes an Ort und Stelle oder zum Trennen eines Signals aus Feld aufeinanderfolgend auf, zuerst auf den fotoelekeinem zusammengesetzten Signal, das von der Zen- irischen Transistor oder die Fotodiode 40 der Zelle 1, trale ankommt, die Bildfrequenz- und die Zeilenfre- dann auf den Fototransistor oder die Fotodiode 40' quenzsignale, die erforderlich sind zur Erzeugung des der Zelle 2 usw., bis zur Zelle 25. Beim Auftreffen Rasters auf der Kathodenstrahlröhre des Teilnehmers 55 auf die einzelnen Zellen wird periodisch in jedem oder auch zur Erzeugung einer Verbindungsspannung, Stromkreis der erwähnten Fototransistoren ein elekdie an das Gitter der genannten Röhre angelegt wird, irischer Impuls erzeugt. Diese Impulse besitzen alle um abwechselnd die Aufeinanderfolge der obener- die gleiche Intensität und werden durch die Bild- und wähnten beschriebenen Perioden der Arbeitsweise Tonsignale, die von der Zentrale der verschiedenen der Röhre zu steuern. Die drei erwähnten Signale 60 Teilnehmer kommen, moduliert. Die elektrischen Imwerden hierbei mit der Bildfrequenz, der Zeilen- pulse, die z. B. von der Diode 40 bei jedem der frequenz oder der Übertragungsfrequenz von einem Durchgänge eines gleichförmigen Strahles auf dem einzigen umlaufenden Generator in der Zentrale er- Schirmteil der Röhre 31 (Zelle 1) umgeformt werden, zeugt, wobei das sich aus der Kombination der ge- werden über die Leitungen 44 auf den Verstärkernannten Signale ergebende zusammengesetzte Signal 65 modulator 45 (F i g. 2) gegeben, dem über die Leitung von der obenerwähnten Zentrale jedem der Teil- 46 außerdem die bild- und tonmodulierten Signale nehmer zugeleitet wird, wenn dieser anruft oder an- zugeleitet werden, die von dem Teilnehmer^ angerufen wird. Da diese Einrichtungen nicht Gegen- kommen, wenn dieser mit einem Teilnehmer C in
einer anderen Stadt Y in Verbindung steht. In Fig. 1 denen die Teilnehmer^ und B der Stadt X in Versind
die Modulatoren, die in Fig. 2 mit 45, 47 be- bindung treten wollen.
zeichnet sind, in dem Abtastraster 41 eingebaut. Auf Gleichzeitig werden die Bild-Ton-Signale, die
vollständig gleiche Art moduliert ein gleich aufge- durch die Teilnehmer C und D der Stadt Y erzeugt
bauter Verstärkermodulator 47 die von der Diode 40' 5 werden, über entsprechende Teilnehmereinrichtungen
der Zelle 2 ausgehenden und über die Leitung 48 zu an die Senderöhre der Zentrale der Stadt Y überdem
Verstärkermodulator 47 übertragenen elektri- mittelt, die genau gleich der Senderöhre 31 der Zensehen
Impulse mit dem Ton-Bild-Signal, das beim tralen der Stadt X ist. Diese Signale kommen, wie es
Anruf des Teilnehmers Β erzeugt wird. Die Signale, bereits oben mit Bezug auf die Fig. 2 und 3 bedie
die Leitungen 44, 46 übertragen, sind schematisch io schrieben wurde, über eine zweite Leitung oder ein
neben den Leitungen in Fig. 2 dargestellt. Die Aus- zweites KabelL2 an der Empfangsröhre 32 der
gangsimpulse der beiden Verstärkermodulatoren 45, Stadt X an, wo sie getrennt werden. Das zusammen-47
und der übrigen nicht dargestellten Verstärker- gesetzte Bild- und Tonsignal wird zur Modulation
modulatoren werden einer Mischstufe 49 zugeführt, des Strahls an die Röhre 32 angelegt, deren Abtastdie
den Empfang der von den 25 Zellen des Abtast- 15 raster 42 hierauf die einzelnen Lichtsignale in jeder
rasters 41 kommenden Signale in der richtigen Zelle in elektrische Signale umwandelt, die den beReihenfolge
sicherstellt. Die Mischstufe 49 moduliert treffenden Teilnehmern der Stadt X zugeleitet
ferner diese Signale mit den Zeilen- und Bildsignalen, werden.
die durch den Generator 33 erzeugt werden. Das Erfindungsgemäß sind demnach die beiden Zen-
hierbei am Ausgang der Mischstufe 49 anstehende ao tralen nur über zwei Leitungen miteinander verzusammengesetzte
Signal wird über eine einzige bunden, und zwar eine erste Leitung Ll, die den Leitung L1 an die Zentrale der Stadt Y übertragen, Übertrager der Zentrale der Stadt X mit dem Empan
der die Teilnehmer C und D angeschlossen sind, fänger der Stadt Y verbindet, und der Leitung L2, die
die mit den Teilnehmern A und B der Stadt X ver- den Übertrager der Zentrale der Stadt Y mit dem
bunden sind. 25 Empfänger der Stadt X verbindet. Trotz der nur
In Fi g. 3 ist in Einzelheiten ein Teil der Empfangs- zweiadrigen Verbindung zwischen den Zentralen ist
röhre der Zentrale der Stadt Y gezeigt, wo die oben- es möglich, gleichzeitig so viele zweiseitige Mitteilunerwähnten
Signale ankommen. Die Röhre 52 in gen zu übertragen, als in jedem Abtastraster Zellen
Fig. 3 ist in allen Einzelheiten gleich der Röhre 42 vorgesehen sind, die wie beschrieben in jeder Zentrale
der Zentrale der StadtX in Fig. 1. Die Empfangsan- 30 den Schirmen der Kathodenstrahlröhren zur Überordnung
in jeder Zentrale der Städte X und Y enthält tragung bzw. zum Empfang zugeordnet sind. Die
ein Trenngerät 53, das die Zeilen- und Bildraster- Verbindung zwischen den anrufenden Teilnehmern,
signale von den Signalen trennt, die durch die den Teilnehmern A und B der Stadt X, und den an-25
Zellen des Abtastrasters 41 übertragen werden. gerufenen Teilnehmern, die Teilnehmer C und D der
Die Zeilen- und Bildrastersignale werden dann ent- 35 Stadt Y, kann entweder mit einem handbetätigten
sprechend über die Leitungen 54, 55 an die Ablenk- System oder mit einem halbautomatischen oder vollspulen
der Bildröhre 52 geführt, während das ge- automatischen System ausgeführt werden. Soll eine
samte zusammengesetzte Signal, das auf der Lei- Zentrale, beispielsweise X mit vielen gleichen Zentung
L1 ankommt, über die Leitung 56 an das Mo- tralen gleichzeitig in Verbindung treten, dann muß
dulationsgitter 57 der Wiedergaberöhre 52 angelegt 40 diese Zentrale mehrere Paare Röhren 31,32 entwird.
Wegen der an das Gitter 57 der Empfangsröhre halten, und zwar so viele Röhren, wie es Zentralen
52 angelegten Modulation weist der Strahl, der den gibt, mit denen die erste Zentrale in Verbindung
Schirm der genannten Röhre überstreicht, keine kon- treten soll. Außerdem sind so viele Paare von
stante Intensität auf, wie es der Fall bei der Über- Drähten oder Kabeln LI1L 2 erforderlich, als es
tragungsröhre 31 war, sondern er besitzt eine ver- 45 Zentralen gibt, mit denen die Zentrale der Stadt X in
änderliche Intensität infolge der höheren oder ge- Verbindung treten soll.
ringeren Modulationstiefe der Impulse, die durch die Um eine annehmbare Störfreiheit beim Empfang
Modulation mit den Bild- und Tonsignalen, die von sicherzustellen, ist es erforderlich, daß, wie bereits erjeder
der Zellen des Abtastrasters kommen, herrührt. wähnt wurde, die Bildfrequenz höher ist als die maxi-Da
das Bildraster auf den Schirm der Empfangsröhre 50 male Frequenz, die in dem Band enthalten ist, was
52 und das Bildfenster auf den Schirm der Sende- übertragen werden soll. Wenn beispielsweise das
röhre 31 in vollkommener Synchronisation und voll- Bild-Ton-Signal eines jeden Teilnehmers 50 Zeilen
kommener Phasenübereinstimmung von dem Strahl und 25 Bilder pro Sekunde enthält, ist es erforderlich,
überstrichen werden, entspricht die Lichtintensität daß die Bildfrequenz der oszillografischen Röhre, die
des Strahls auf dem Schirm der Röhre 52 beim Über- 55 mit dem Abtastraster kombiniert ist, größer als
streichen der Vorderseite der Zelle 1 dem Signal, das 30 kHz ist. Falls jedoch die Signale nur Tonsignale
durch die Zelle 1 der Senderöhre 31 übertragen wird. sind, was für den Fall eines mehrfachen Fern-Entsprechendes
gilt für alle anderen Zellen bis zur Sprechverkehrs zutrifft, darf die Anzahl der zu
Zelle 25 sowie für alle aufeinanderfolgenden Bild- übertragenden Bilder pro Sekunde nicht kleiner als
raster oder Felder, die durch den elektrischen Strahl 60 500 sein.
auf dem Schirm der Röhre 31 beschrieben werden. Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
Die Fototransistoren60,60' in den Zellen 1,2 des in den Fig. 4 bis 7 dargestellt, wo das zusammenge-Abtastrasters
51 der Empfangsröhre 52 in der Zen- setzte Signal, das sich an dem Ausgang eines Übertrale
der Stadt Y (Fig. 3) wandelt die Lichtimpulse tragungsabschnittes jeder Zentrale ergibt, an die Zenin
elektrische Signale um, die, falls es erforderlich ist, 65 trale einer anderen Stadt über Rundfunk, d. h. mittels
einem Verstärker 58, 59 zugeführt werden können Trägerwellen, übertragen wird. Auch in diesem Fall
und dann über die Leitungen 61, 62 an die Zentralen genügen für die Übertragung einer Anzahl von geder
Teilnehmer C und D übermittelt werden, mit trennten Signalen, die sehr hoch ist und die für mehr-
9 10
fache zweiseitige Verbindung zwischen Paaren von Bildsignalen vorgesehen. Die Zeilen- und Bildsignale
Teilnehmern dienen, nur zwei Trägerwellen. werden an die Ablenkspulen der oszillografischen
In den F i g. 4, 5 ist für jede Stadt eine Zentrale Empfangsröhre 83 gelegt, während das vollständige
vorgesehen, die folgende Bauteile enthält: eine Signal, das das Bildsignal enthält, zur Modulation an
Senderöhre in der Art einer Speicherkamera, diestarr 5 das Gitter 84 dieser Röhre gelegt wird. An der
wie in dem vorhergehenden Fall mit einem Abtast- Vorderseite des Schirms der Röhre 83 ist in
raster kombiniert ist und für Empfangszwecke als einer festen Stellung ein Abtastraster 85 angeord-Wiedergaberöhre
ebenso starr mit einem entsprechen- net, dessen Zellenanzahl, dessen Anordnung der
den Abtastraster kombiniert ist. In der oszillografi- einzelnen Zellen und dessen Zellengröße genau
sehen Senderöhre 70 wird das Feld oder das Bild- ίο gleich oder proportional dem Abtastraster 75 des
raster mittels der üblichen beiden Spannungen er- Senders ist.
zeugt, also mit einer Zeilenfrequenz- und einer In jeder Zelle ist wie im Ausführungsbeispiel der
Bildfrequenzspannung, die auch in diesem Beispiel Fig. 1 bis 3 eine Diode oder ein Fototransistor anmittels
eines umlaufenden Generators erzeugt werden. geordnet, die die Veränderungen der Lichtintensität
Der umlaufende Generator enthält eine Scheibe 71 15 in elektrische Signale umwandelt. Die Veränderungen
mit darauf angeordneten Bahnen. Die Scheibe 71 der Lichtintensität treten an dem Teil des Röhrenwird
durch einen kleinen Motor 72 angetrieben. Den schirms 83 infolge des von dem Teilnehmer, mit dem
beiden auf dieser Scheibe 71 vorgesehenen Bahnen die entsprechende Zelle des Abtastrasters 75 verbunsind
zwei Energiewandler 73,74 zugeordnet, die die den ist, ausgesandten Signals auf. Von jeder Zelle des
durch die Bahnen hindurchtretenden modulierten ao Abtastrasters 85 zweigen Leitungen ab, die über VerStrahlungen
in elektrische Spannungen umwandeln. bindungseinrichtungen der Zentrale mit den verschie-Die
Form der Bahnen und die Drehzahl der Scheibe denen angerufenen Teilnehmern der Stadt Y verbun-71
sind so gewählt, daß die erzeugten Spannungen den werden können. In dem dargestellten Ausfüheine
Frequenz und eine Gestalt aufweisen, die ge- rungsbeispiel sind die beiden Teilnehmer^ und B
eignet ist, das gewünschte Bildnetz auf dem Schirm 35 der Stadt X mit den beiden Teilnehmern C und D
der Röhre zu erzeugen. Gegenüber dem Ausführungs- der Stadt Y in Verbindung, so daß die beiden bebeispiel
nach den F i g. 1 bis 3 besitzt dieses Ausfüh- trachteten Zellen des Abtastrasters 85 Signale an die
rungsbeispiel im Abtastraster eine wesentlich höhere beiden Teilnehmer C und D senden.
Anzahl von Zellen, und jede dieser Zellen enthält ein Die Zentrale der Stadt X ist ihrerseits mit einer
Anzahl von Zellen, und jede dieser Zellen enthält ein Die Zentrale der Stadt X ist ihrerseits mit einer
Element zur Umwandlung der veränderlichen Inten- 30 Wiedergaberöhre 86 ausgestattet, die mit einem Absität
eines elektrischen Signals in Lichtstrahlen. Das tastraster 87 kombiniert ist, dessen Zellen mit einem
elektrische Signal kommt von einem der an der Zen- der Teilnehmer der Stadt X verbunden werden köntrale
angeschlossenen Teilnehmer, wenn dieser anruft. nen. In dem Ausführungsbeispiel sind die beiden
Wie in dem bereits ausführlich besprochenen Aus- ersten Zellen an der oberen linken Seite mit dem Teilführungsbeispiel
besitzen die Teilnehmer^ und B 35 nehmerA und dem TeilnehmerB verbunden. Von
auch bei diesem Ausführungsbeispiel Einrichtungen den Teilnehmern^ und B werden also gleichzeitig
zur Erzeugung eines Bild-Ton-Signals und zum Ton- und Bildsignale übertragen und gleichzeitig die
Empfang eines Bild-Ton-Signals. Das zusammenge- von den entsprechenden Teilnehmern C und D der
setzte Bild-Ton-Signal am Ausgang der Einrichtung Stadt Y ankommenden Bild- und Tonsignale empdes
Teilnehmers A wird an eine der Zellen des Ab- 40 fangen.
tastrasters 75 angelegt. In entsprechender Weise wird Wie die Zentrale der Stadt X ist die Zentrale der
das am Ausgang der Einrichtung des Teilnehmers B Stadt Y mit einer Speicherkameraübertragungsröhre
anstehende Signal einer anderen Zelle des Abtast- 88 versehen, die eine Linse 89 besitzt und der ein
rasters 75 zugeführt. Wenn die Zentrale in Betrieb ist, Abtastraster 90 in einer festen Stellung zugeordnet
bildet das Abtastraster Reihen von horizontalen 45 ist. Das Abtastraster 90 ist gleich dem Abtastraster
Zellenzeilen, die mit einer veränderlichen Lichtinten- der Fig. 4, an dessen Zellen das Signal ankommt,
sität aufleuchten, und zwar in Abhängigkeit der elek- das von den Teilnehmern der Stadt Y ausgeht. Die
trischen Signale, die jede Zelle von dem entsprechen- Signale werden durch leuchtende Gaslampen, die in
den Teilnehmer empfängt. Die Übertragung des ab- den Zellen des Abtastrasters 90 angeordnet sind, in
getasteten Bildes auf dem Abtastraster 75 geschieht 50 Lichtstrahlen umgeformt. Das Bild auf dem Abtastin
bekannter Weise wie die Übertragung eines Fern- raster wird durch die mit der Linse 89 kombinierte
sehbildes. Dazu tastet die Abtaströhre70 (Fig. 4), Kameraröhre88 abgetastet. Die elektrischen Signale
die mit einer Linse 76 kombiniert ist, mit ihrem elek- am Ausgang der Kameraröhre 88 werden in der
trischen Strahl das in einer festen Stellung gegenüber Mischstufe 91 mit den Zeilenfrequenz- und Bildfredem
Schirm der Röhre 70 angeordnete Abtastraster 55 quenzsignalen moduliert, die von den beiden Enerab.
Die abgetasteten elektrischen Signale werden von giewandlern 92, 93 eines Generators kommen, der,
der Röhre 70 über die Leitung 77 einer Mischstufe wie bereits die übrigen beschriebenen Generatoren,
zugeführt, in der die Bildsignale mit den Zeilen- eine rotierende Scheibe 94 mit darauf angeordneten
frequenz- und Bildfrequenzsignalen, die von den Bahnen besitzt.
Energiewandlern 73 und 74 des umlaufenden Gene- 60 Das am Ausgang der Mischstufe 91 anstehende
rators kommen, moduliert. Das von der Mischstufe zusammengesetzte Signal wird über einen Verstärker
gelieferte zusammengesetzte Signal wird mittels 95 einem Radiosender 96 zugeführt, in dem eine
eines Verstärkers 79 verstärkt dem Radiosender 80 Trägerwelle mit einer Frequenz, die von der Frequenz
zugeführt, in der das Signal eine Frequenzträgerwelle des anderen Senders verschieden ist, durch das zumoduliert.
65 sammengesetzte Signal moduliert wird. Die Emp-In der Zentrale der Stadt Y (F i g. 5) ist ein Radio- f angsanordnung der Zentrale der F i g. 4 besitzt neben
empfänger 81 mit nachgeschaltetem Trenngerät 82 zur der Wiedergaberöhre 86 und dem Abtastraster 87
Trennung der Zeilen- und Bildrastersignale von den einen Radioempfänger 97, der gleich dem Radioemp-
11 12
fänger 81 der Fig. 5 ist. Das ankommende Signal fen an dessen rechter oder linker Endkante bildet,
wird durch diesen Radioempfänger demoduliert und Die Streifen sind mit Farbe oder anderem Material
weiter zur Modulation des Gitters 98 des Cineskops derart bedeckt, daß ein Ansteigen der Rückstrahlung
86 benutzt und außerdem an die Trennstufe 99 gelegt, von sichtbaren oder unsichtbaren Strahlungen auf die
die die Trennung des Bildsignals von den Zeilenfre- 5 Intensität, die deutlich verschieden von derjenigen ist,
quenz- und Bildfrequenzsignalen vornimmt. Die ab- die die anderen senkrechten Streifen aufweisen, eine
getrennten Zeilenfrequenz- und Bildfrequenzsignale Begrenzung der verschiedenen Zellen ergibt. Ein solwerden
den Ablenkspulen der Wiedergaberöhre 86 eher am Anfang oder Ende jeder Zeile des Bildrasters
zugeführt. Das Abtastraster 87, das in einer festen abgetasteter Streifen erzeugt in der Kamera 70 oder
Stellung an der Vorderseite des Schirmes der Wieder- io 88 ein Zeilenfrequenzsignal, das zusammen mit den
gaberöhre 86 angeordnet ist, enthält in jeder Zelle Bildsignalen dem Ausgang der Kameraröhre zugeleieinen
Fototransistor, der die Änderungen der Licht- tet wird.
intensität auf dem Schirmteil der Röhre 86 in eine Mit einem weiteren Streifen, dessen Rückstrahl-
elektrische Größe umwandelt. Diese elektrischen Si- kraft deutlich verschieden von der Rückstrahlkraft
gnale werden an die Teilnehmer A, B der Stadt X ge- 15 der senkrechten Streifen ist, kann während der Absandt.
Auf diese Weise wird hier die gleichzeitige, tastung ein Bildraster oder ein Signal mit einer
zweiseitige, mehrfache Übertragung von Bild-Ton- Amplitude erzeugt werden, die infolge der Abtastung
Signalen zwischen den Teilnehmern der Stadt X und dieses Streifens durch den Kathodenstrahl von derden
Teilnehmern der Stadt Y ermöglicht. Zur Sicher- jenigen des Zeilensignals verschieden ist. Dies um so
stellung der vollkommenen Arbeitsweise des ge- ao mehr, als es das Bild betrifft, das von dem Leuchtsandten
Übertragungs- und Empfangssystems muß schirm der Kameraröhre am Ende oder am Anfang
jedes Abtastraster 75, 87, 85 und 90 in einer festen eines jeden Bildes des Abtastrasters projiziert wird,
unverrückbaren Stellung zu den entsprechenden Ka- Die aus der Kameraröhre herauskommenden Si-
thodenröhren stehen. Nur in diesem Fall ist auf Grund gnale setzen sich also immer aus drei Signalen zuder
starren und festen Zuordnung zwischen dem Ab- 35 sammen, aus einem Bildsignal, einem Zeilenfretastraster
und der entsprechenden Abtaströhre die quenzsignal und einem Bildfrequenzsignal, wobei
Sicherheit gegeben, daß der Sender der Stadt X und diese Signale direkt oder über einen Verstärker zur
der Empfänger der Stadt Y in vollkommener Syn- Modulation der Trägerwelle eines entsprechenden
chronisation arbeiten, d. h., daß der Lichtstrahl, der Radiosenders benutzt werden,
im Empfänger die Zelle 1 überstreicht, durch den 30 In Fig. 7 ist in Einzelheiten und in größerem
abgetasteten Lichtstrahl der Zelle 1 des Senders mo- Maßstab ein Teil der Empfangsröhre 83 und des Abduliert
wird. In entsprechender Weise muß der Ab- tastrasters 85 gezeigt. Das zusammengesetzte Bildtaststrahl
des Senders, während er die Zelle 2 des Ton-Signal, das von der Zentrale der Stadt X kommt,
Abtastrasters des Senders überstreicht, den Strahl, wird an das Gitter 107 der Röhre 83 gelegt, während
der im Empfänger zur gleichen Zeit die Zelle 2 über- 35 an die Ablenkspulen 108 und 109 der Röhre die entstreicht,
modulieren, usw. In Fig. 6 ist zur besseren sprechenden, von der Zentrale der StadtX übertra-Erläuterung
in vergrößertem Maßstab und in Einzel- genen und voneinander und von den Bildsignalen
heiten ein Teil der Kameraröhre 70 sowie ein Teil durch das Trenngerät 82 getrennten Bildfrequenzsides
Abtastrasters 75 dargestellt. In der Zelle 1 des gnale und Zeilenfrequenzsignale angelegt werden. In
Abtastrasters 75 ist eine kleine, leuchtende gaselek- 40 der Zelle 1 des Abtastrasters 85 ist ein Fototransistor
irische Lampe 101 angeordnet, die mit über die Lei- 105 angeordnet, der die Licht- oder Strahlungsändetung
103 vom Teilnehmer A kommenden elektrischen rungen des entsprechenden Teiles der Röhre 83 in
Signalen gespeist wird. In derZelle 2 des Abtastrasters elektrische Signale umformt, wobei die Lichtänderunist
eine andere Lampe 102 angeordnet, die über die gen den Bild-Ton-Signalen des Teilnehmers A entLeitung
104 mit den vom Teilnehmer B kommenden 45 sprechen. Das elektrische Signal, das von dem Foto-Signalen
gespeist wird. Entsprechend der Intensität transistor 105 kommt, wird, falls erforderlich, mittels
des von dem angeschlossenen Teilnehmer ankommen- eines Verstärkers 110 verstärkt und dem Teilnehmer
den Signals leuchten diese Lampen verschieden auf. C zugeführt. Der in der Zelle 2 angeordnete Fototran-Dabei
entspricht die Änderung in der Lichtstärke sistorlOö arbeitet in der gleichen Weise. Das elekvollkommen
den Signalen, die durch die Bild-Ton- 50 trische Signal, das von diesem Transistor kommt,
Signale jedes Teilnehmers erzeugt werden, so daß wird nach Verstärkung im Verstärker 111 dem Teileine
Übertragung des Bildes auf das Abtastraster be- nehmer B zugeführt, mit dem Teilnehmer B der
wirkt wird. Stadt X in Verbindung steht. Das von dem Radio-
Mit dem erfindungsgemäßen System der Fernseh- empfänger 81 der Zentrale der Stadt Y (F i g. 5) komabtastung
ist die gleichzeitige Übertragung einer 55 mende zusammengesetzte Signal, das dem Modulahohen
Anzahl von gleichzeitigen, zweiseitigen Mit- tionsgitter 107 der Röhre 83 und dem Trenngerät 82
teilungen zwischen einer Zentrale und einer anderen zugeführt wird, ist neben der Leitung schematisch
Zentrale möglich. Bei diesem zweiten Ausführungs- dargestellt.
beispiel der Erfindung ist eine weitere Vereinfachung Wie bereits erwähnt, kann dieses zweite Ausfüh-
dadurch möglich, daß auf die Mischstufen 78, 91 ver- 60 rungsbeispiel, das den gleichen Zellen- oder Abtastzichtet
werden kann, da die Zeilenfrequenz- und rasteraufbau wie die Einrichtungen 75 oder 80 der
Bildfrequenzsignale, die mit den Bildsignalen über- Fig. 4 und 5, die mit leuchtenden gaselektrischen
tragen werden, automatisch durch die Abtastung des Lampen versehen sind, aufweist, auch mit einem
vorderen Teils des Abtastrasters 75 oder 90 erzeugt Übertragungssystem über einen körperlichen Träger
werden können, die für diesen Zweck in geeigneter 65 (Leitung oder Kabel) kombiniert werden. In ent-Weise
angeordnet sind. Die geeignete Anordnung sprechender Weise ist es auch möglich, ein drahtloses
kann z. B. dadurch verwirklicht werden, daß die vor- Übertragungssystem für das erste Ausführungsbeispiel
dere Seite des Abtastrasters einen senkrechten Strei- zu verwenden.
Claims (9)
1. Verfahren zum Übertragen von Bildinformationen zwischen einem ersten Teilnehmer, der
mit einer ersten Teilnehmergruppe an einer ersten Zentrale angeschlossen ist, und einem zweiten
Teilnehmer, der mit einer zweiten Teilnehmergruppe an einer zweiten Zentrale angeschlossen
ist, wobei jedem Teilnehmer eine punktweise abtastende elektronische Vorrichtung zur abwechselnden
Aufnahme und Wiedergabe der Bildinformation zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in jeder Zentrale von einem in Felder aufgeteilten Abtastraster (41, 42, 51, 75,
85, 90) einer Anordnung (31, 49, 70, 88, 91) zum x5 Senden und einer gleichen Anordnung (32, 43,
52, 81, 82, 83) zum Empfangen eines aus verschiedenen Einzelsignalen der angeschlossenen
Teilnehmer (A, B, C1 D) zusammengesetzten Signales
punktweise abgetastet wird und das in der ao Sendeanordnung (31, 49, 70, 88, 91) der einen
Zentrale abgetastete Bildsignal an die Empfangsanordnung (32, 43, 52, 81, 82, 83) der anderen
Zentrale übermittelt wird und umgekehrt, wobei eine in jedem der einzelnen Felder entkoppelt
außerhalb der eigentlichen Abtastanordnung (31, 32, 52, 70, 83, 88) vorgesehene Lichtquelle (101,
102), Fototransistor (40, 40', 60', 105, 106) od. dgl. mit der von dem einzelnen jeweils zugeordneten
Teilnehmer ankommenden Bildinformation beaufschlagt wird bzw. wobei von einer in
gleicher Weise angeordneten Lichtquelle, Fototransistor od. dgl. eine den einzelnen jeweils zugeordneten
Teilnehmern zuzuleitende Bildinformation abgeleitet wird und die Lichtquelle (101,
102), der Fototransistor (40, 40', 60, 60', 105, 106) od. dgl. über geeignete Kopplungsmittel entweder
den Abtaststrahl der Anordnung (31, 32, 41, 42, 51, 52, 70, 75, 83, 85 bis 91) derart moduliert
oder von diesem derart moduliert wird, daß in der einen Zentrale alle von den dieser Zentrale
zugeordneten Teilnehmern ankommenden Signale über die Abtastung zu einem zusammengesetzten
Signal mit einem entsprechend größeren Frequenzspektrum zusammengefaßt werden und dieses
der anderen Zentrale zugeleitete Signal über den modulierten Strahl der dortigen Abtasteinrichtung
wieder in die den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Signale getrennt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei jedem Teilnehmer (A, B) außerdem eine Vorrichtung zum Senden und Empfangen von
Tönen vorgesehen ist und ferner zwei elektronische Vorrichtungen vorgesehen sind, von denen
die eine die Signale, die den Bildsignalen entsprechen, mit den Tonsignalen dieses Teilnehmers
mischt und ein einziges zusammengesetztes Signal an die Zentrale liefert und die andere Vorrichtung
diese zusammengesetzten Signale empfängt, die aus Bild- und Tonsignalen des anderen Teilnehmers
bestehen, diese Signale trennt und entsprechend dem Bildschirm bzw. dem Lautsprecher
des ersten Teilnehmers zuleitet.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder Vorrichtung nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß in den als Zellen in einem starren Abtastraster (41, 42, 75,
85, 87, 90) ausgebildeten Feldern je ein Element (40, 40', 60, 60' 101, 102, 105, 106) angeordnet
ist, das eine sichtbare oder unsichtbare Strahlung in eine elektrische Größe oder umgekehrt umwandelt
und ein zusammengesetztes Signal erzeugt, das von einem Teilnehmer zu einem anderen
Teilnehmer übertragbar ist, daß die Elemente (40, 40', 60, 60', 101, 102, 105, 106) der verschiedenen
Zellen des Abtastrasters (41, 42, 75, 85, 87, 90) in einer vorbestimmten Aufeinanderfolge
betätigbar sind, indem sie durch einen auftreffenden elektrischen Strahl erregt werden, der
auf einem Schirm, mit dem jedes Abtastraster kombiniert ist, ein vorbestimmtes Bild beschreibt.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder Vorrichtung nach
einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Zentralen einen Generator (33) enthält, der die Spannung für die punktförmige
Übertragung der Bilder erzeugt und ferner ein umlaufendes Glied (34, 71, 94) (Scheibe oder
Zylinder) enthält, das von einem synchron umlaufenden Elektromotor (35, 72) angetrieben wird
und Schablonen oder Bahnen trägt, mit denen die Strahlungen, die auf das Glied auftreffen,
moduliert und über Energiewandler (36, 37, 73, 74, 92, 93) in elektrische Spannungen von der
benötigten Gestalt und Frequenz gesetzt werden.
5. Verfahren zum mehrfachen gleichzeitigen gegenseitigen Übertragen von Bildsignalen nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Zentrale zum Senden mittels einer oszilligrafischen
Röhre (70, 88) oder Energiewandler (40, 40', 60, 60') des entsprechenden Abtastrasters
(41, 42) so viele Aufeinanderfolgen von elektrischen Impulsen mit konstanter Intensität erzeugt
werden, als Zellen im Abtastraster (41, 42) vorhanden sind, daß die Impulse einzeln durch
von jedem anrufenden Teilnehmer ankommende Signale moduliert und zusammen mit Signalen zur
Herstellung des Bildes gemischt werden und daß die sich daraus ergebenden zusammengesetzten
Signale an eine Zentrale am Bestimmungsort übertragen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 5 zur Übertragung von Bild- und Tonsignalen mit einer
Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Signale von
dem anrufenden Teilnehmer beim Senden in sich schnell ändernde sichtbare oder unsichtbare
Strahlungen umgeformt werden, die in den Raum einer Zelle des Abtastrasters geleitet werden, so
daß ein zur Empfangszentrale zu sendendes Bild gebildet wird, wobei die sichtbaren oder unsichtbaren
Strahlensignale, die den verschiedenen Zellen entsprechen, in der Empfangszentrale getrennt
und an den angerufenen Teilnehmer weitergeleitet werden.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder Vorrichtung nach
einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Senderteil in jeder der genannten
Zellen ein Fototransistor (40, 40'), eine Diode, Lichtquelle od. dgl. angeordnet ist, der (die)
Lichtimpulse in elektrische Impulse oder umgekehrt umformt, und der Stromkreis jedes Fototransistors
(40, 40') oder jeder Diode mit einem Modulator (45, 47) gekoppelt ist, der außerdem
Signale empfängt, die von den einzelnen angerufenen Teilnehmern kommen, während in der
Empfangsanordnung jeder Transistor (60, 60') ein Lichtsignal in ein elektrisches Signal umformt,
das von dem betreffenden anrufenden Teilnehmer kommt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Abtastraster (41, 42, 51,
75, 85, 87, 90) des Senderteils jeder Zentrale in jeder Zelle einen Fototransistor, eine Diode
od. dgl. (40, 40', 60, 60', 101, 102, 105, 106) enthält, deren Vorderseite gegen die Bildaufnahmeröhre
(31, 32, 52, 70, 83, 86, 88) gerichtet ist und die auf einer ihrer seitlichen senkrechten
Kanten und an ihrer oberen oder unteren Kante mit einem Streifen versehen ist, der mit Farbe
oder einem anderen Material bedeckt ist und sichtbare oder auch unsichtbare Strahlungen in einer
Art reflektiert, die von denen der anderen Teile des Rasters verschieden sind, und daß der Reflektionsindex
der genannten senkrechten Streifen gegenüber dem Reflektionsindex der horizontalen
Streifen unterschiedlich ist, so daß die Abtastung
der genannten zwei Streifen durch den elektrischen Strahl der Bildaufnahmeröhre eine Spannung mit
der Zeilenfrequenz und Bildfrequenz in dem zusammengesetzten Signal ergibt, das zur Erzeugung
des Bildes auf einer Empfangsbildschirmröhre der Zentrale dient, an die das zusammengesetzte
Signal übertragen wird, wobei die genannten Zeilenfrequenz- und Bildfrequenzsignale eine
Amplitude aufweisen, die voneinander vollkommen unterschiedlich und daher leicht am Empfangsende
trennbar ist.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1, 5, 6 oder Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 2, 3, 4, 7, 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentralen miteinander mittels zweier Kabel, zweier Trägerwellen
oder zweier Strahlungen verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 565 813;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1135 954;
britische Patentschriften Nr. 377 283, 382 326.
Deutsche Patentschrift Nr. 565 813;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1135 954;
britische Patentschriften Nr. 377 283, 382 326.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 620/261 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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