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DE1279504B - Teilchenschleudergeraet - Google Patents

Teilchenschleudergeraet

Info

Publication number
DE1279504B
DE1279504B DE1959P0023322 DEP0023322A DE1279504B DE 1279504 B DE1279504 B DE 1279504B DE 1959P0023322 DE1959P0023322 DE 1959P0023322 DE P0023322 A DEP0023322 A DE P0023322A DE 1279504 B DE1279504 B DE 1279504B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
particle
drive shaft
flange
rear wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959P0023322
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph E Bowling Jun
George W Powell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pangborn Corp
Original Assignee
Pangborn Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pangborn Corp filed Critical Pangborn Corp
Publication of DE1279504B publication Critical patent/DE1279504B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C5/00Devices or accessories for generating abrasive blasts
    • B24C5/06Impeller wheels; Rotor blades therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Teilchenschleudergerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Teilchenschleudergerät mit einem fliegend an einer Antriebswelle mit innerhalb eines Gehäuses liegendem Flansch befestigten Schleuderrad und mindestens einem die Antriebswelle umgebenden, mit dem Gehäuse dicht verbundenen Dichtungsring, der von der Gehäuserückwand nach innen vorsteht.
  • Bei Teilchenschleudergeräten der vorstehenden Art besteht die Gefahr, daß Strahlmittelteilchen ihren Weg zu der Wellenlagerung hinter der Rückwand des Gehäuses finden und die Lager in kurzer Zeit derart ausschleifen, daß sie unbrauchbar werden. Dies hat seine Ursache darin, daß bei den bekannten Teilchenschleudergeräten der dort vorgesehene einzige gehäusefeste Dichtungsring scheibenartig ausgebildet und auf der dem Gehäuseinnenraum zugewendeten Seite mit Ringnuten und Ringflanschen versehen ist, die mit Ringnuten und Ringflanschen an der ihm zugewendeten Stirnseite eines auf der Welle befestigten, ebenfalls scheibenförmigen Gegenringes zur Bildung eines Labyrinthspaltes zwischen den Scheiben zusammenwirken, an den sich das Wellenlager unmittelbar anschließt. Die Praxis hat gezeigt, daß sich in dem Labyrinthspalt doch ein Teil der Strahlmittelteilchen, die an der Außenseite in den Spalt zwischen den beiden Scheiben eintreten, bis zu dem Wellenlager vorarbeiten, diese gewöhnliche Ringdichtung unter den extremen Bedingungen, die bei einem Teilchenschleudergerät im Hinblick auf eine Gefährdung des Wellenlagers gegeben sind, nicht ausreicht. Zudem stellt der Gegenring auf der Welle einen zusätzlichen Bauteil dar, der den für den Ersatz der Verschleißteile nötigen Ausbau der Welle mit Wellenflansch erschwert.
  • Demgemäß besteht das Ziel der Erfindung darin, den Innenraum des Gehäuses derart gegen die Welle abzudichten, daß auch kleinste Strahlmittelteilchen sicher von den Wellenlagern ferngehalten werden.
  • Das vorstehende Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zwei die Antriebswelle mit gegenseitigem Abstand konzentrisch umgebende Dichtungsringe vorgesehen sind, die am freien Ende mit geringem Spiel in Nuten aufgenommen sind, die in der der Rückwand zugewendeten Seite des Flansches vorgesehen sind.
  • Bei einem Teilchenschleudergerät ist im Betrieb dauernd eine große Vielzahl von feinen und feinsten Strahlmittelteilchen in Bewegung. Wenn von diesen vielen Teilchen nur einige wenige zu der Wellenlagerung gelangen können, dann werden die Lager in kürzester Zeit unbrauchbar. Es kommt also bei dem besonderen Gerät darauf an, eine möglichst sichere Abdichtung zu erreichen, was mit der vorstehend gekennzeichneten Dichtungskonstruktion möglich ist. Die besonders wirksame, sichere Abdichtung kommt bei der erfindungsgemäßen Dichtungskonstruktion dadurch zustande, daß zwischen den beiden Dichtungsringen ein freier Raum vorhanden ist, in dem Strahlmittelteilchen, die an dem ersten Dichtungsring vorbeigekommen sind, wieder frei herumfliegen können und von den rotierenden Teilen gegen diesen Dichtungsring zurückgeschleudert werden, ohne die Möglichkeit zu haben, sich entgegen den Fliehkräften weiter' vorwärts zu arbeiten, wie dies in einem engen Spalt insbesondere bei einer Anhäufung von Teilchen der Fall sein kann. Sie werden dadurch zum allergrößten Teil von dem zweiten Ring überhaupt ferngehalten, der dann nur noch das Lager vor den wenigen Teilchen zu schützen braucht, denen unter diesen erschwerten Bedingungen der Zutritt zu ihm gelungen ist, wobei die Schutzwirkung des zweiten Ringes durch das Schmierfett unterstützt wird, das von dem Lager her in den Spalt .zwischen ihm und der Welle bzw. der Nut im Wellenflansch vordringt.
  • Vorzugsweise ist der Raum zwischen den beiden Dichtungsringen über Durchbrüche im Gehäuse des Teilchenschleudergerätes mit dem Raum außerhalb von diesem verbunden. Diese eine sehr zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung darstellende Maßnahme ermöglicht den Auswurf der an dem ersten Dichtungsring vorbeigelangten Strahlmittelteilchen nach außen, so daß auch auf längere Sicht keine Gefahr einer Ansammlung von Strahlmittelteilchen in diesem Raum vor dem zweiten Dichtungsring besteht.
  • Es empfiehlt sich, zwischen dem Flansch und der Gehäuserückwand einen Zwischenraum vorzusehen und den äußeren Ring an dem Teil, der diesen Zwischenraum überquert, mit einer äußeren Umfangsnut von im wesentlichen halbrundem Querschnitt auszustatten. Eine solche Nut trägt viel dazu bei, daß die Teilchen davon abgehalten werden, durch den zwar sehr kleinen, aber doch vorhandenen Spalt zwischen den Dichtungsringen und dem Flansch hindurch zu gelangen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt einen Vertikalschnitt durch ein mit einer erfindungsgemäßen Abdichtung ausgestattetes Teilchenschleudergerät.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Teilchenschleudergerät weist ein Gehäuse 1 auf, das aus einem abnehmbaren Deckel 2, Seitenwänden 3, einer Vorderwand 4 und einer Rückwand 5 besteht.
  • Das Gehäuse 1 ist auf eine Bodenplatte 7 aufgesetzt. Es ist unten offen.
  • In dem Gehäuse 1 ist ein Schleuderrad 11 angeordnet, das eine Rotorscheibe 12 aufweist, die auf der der Gehäusevorderwand 4 zugewendeten Seite zu ihr senkrecht stehende, radial verlaufende Schleuderflügel 13 trägt.
  • Die Rotorscheibe 12 ist an einem Flansch 14 befestigt, der auf einer Antriebswella 15 sitzt, die in das Gehäuse 1 hineinragt und zu der Gehäuserückwand 5 senkrecht steht.
  • Die Antriebswelle 15 ist in einem feststehenden rohrförmigen Wellengehäuse 16 gelagert, das mittels eines Flansches 17 an der Gehäuserückwand 5 befestigt ist. Die Antriebswelle ist in Wälzlagern 18 gelagert, von denen nur das vordere, kurz hinter der Gehäuserückwand 5 befindliche Lager gezeigt ist.
  • Um zu verhindern, daß von den im Betrieb des Gerätes im Gehäuse 1 umherfliegenden feinen und feinsten Strahlmittelteilchen auch nur ein geringer Teil in den Innenraum des Wellengehäuses 16 und damit zu den Wälzlagern 18 gelangen kann, ist die nachstehend erläuterte erfindungsgemäße Dichtungskonstruktion zwischen der Antriebswelle 15 und der Gehäuserückwand 5 vorgesehen.
  • Diese weist zwei Dichtungsringe 23 und 24 auf, die fest und dicht mit der Gehäuserückwand 5 bzw. dem daran ebenfalls dicht angebrachten Wellengehäuseflansch 17 verbunden sind. Diese Dichtungsringe ragen von der Gehäuserückwand 5 bzw. dem Gehäuseflansch 17 in den Gehäuseinnenraum vor und sind jeweils in einer Nut 25 bzw. 26 des auf der Antriebswelle 15 sitzenden Flansches 14 aufgenommen. Sie reichen mit geringem Spiel bis an den Boden und mindestens eine der Seitenwände der Nut heran. Die äußere Seitenwand der äußeren Nut 26 befindet sich in der Nähe des Umfanges des Flansches 14, während die äußere Seitenwand der inneren Nut 25 nahe bei der Welle 15 angeordnet ist. Zwischen dem Flansch 14 und -der Gehäuserückwand 5 ist der äußere Dichtungsring 26 auf der Außenseite mit einer Umfangsnut 27 von im wesentlichen halbrundem Querschnitt versehen.
  • Uni zu ermöglichen, daß Strahlmittelteilchen, denen es gelingt, an dem äußeren Dichtungsring- 24 vorbei in den Raum zwischen den Dichtungsringen 23, 24 und der Rückseite des Flansches 14 zu gelangen, wieder aus diesem Raum austreten können, sind in dem Wellengehäuseflansch 17 außerhalb des Dichtungsringes 23 und innerhalb des Dichtungsringes 24 durchgehende Öffnungen 30 vorgesehen, die den besagten Raum mit dem Außenraum verbinden. Diese Öffnungen verlaufen bezüglich der Welle 15 zum Außenraum hin schräg nach außen. Damit wird erreicht, daß sich die eingedrungenen Teilchen unter dem Einfloß des rotierenden Flansches 14 leichter durch die Öffnungen 30 hindurch bewegen, weil ihrer durch die Zentrifugalkraft hervorgerufenen Bewegungskomponente Rechnung getragen ist. Dies aber ist bekannt und wird für sich nichtbeansprucht.
  • Die vorstehend beschriebene Dichtung wirkt folgendermaßen: Im Betrieb des Teilchenschleudergerätes ist der Innenraum des Gehäuses 1 von herumwirbelnden Reibteilchen erfüllt, die zum Teil äußerst fein sind. Ein Teil von ihnen findet aber seinen Weg bis zum Dichtungsring 24. Dort fällt ein Teil von :ihnen in die Umfangsnut 27 und wird von dieser nach unten zu abgeleitet. An dem Ring 24 vorbei gelangen nur noch sehr wenige und sehr feine Strahlmittelteilchen in den Rauei zwischen diesem und dem Ring 23. Diese Teilchen unterliegen der Zentrifugalwirkung des sich drehenden P`Iansches 14 und werden wiederum zum größten Teil durch die schrägen Öffnungen 30 nach außen befördert. Nur noch ganz wenige von ihnen gelangen zu dem Ring 23 und werden an diesem mit Sicherheit zurückgehalten, so daß es praktisch auch den feinsten Reibteilchen nicht gelingt, ihren Weg zu den Lagern in dem Wellengehäuse 16 zu finden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Teilchenschleudergerät mit einem fliegend an einer Antriebswelle mit innerhalb eines Gehäuses liegendem Flansch befestigten Schleuderrad und mindestens einem die Antriebswelle umgebenden, mit dem Gehäuse dich verbundenen Dichtungsring, der von der Gehäuserückwand nach innen vorsteht, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß zwei die Antriebswelle (15) mit gegenseitigem Abstand konzentrisch umgebende Dichtungsringe (23, 24) vorgesehen sind, die am freien Ende mit geringem Spiel in Nuten (25, 26) aufgenommen sind, die in der der Rückwand (5) zugewendeten Seite des Flansches (14) vorgesehen sind.
  2. 2. Teilchenschleudergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen den beiden Dichtungsringen (23,24) über öffnungen (30) im Gehäuse des Teilchenschleudergerätes mit dem Raum außerhalb von diesem verbunden ist.
  3. 3. Teilchenschleudergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Ring (24) mit einer äußeren Umfangsnut (27 von im wesentlichen halbrundem Querschnitt ausgestattet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 894 819; deutsche Auslegeschrift Nr. 1015 343; österreichische Patentschrift Nr. 198153; französische Patentschrift Nr. 836 221; britische Patentschriften Nr. 743 381, 449 254; USA.-Patentschriften Nr. 2 732 666, 2 590 576, 2 582 702, 2 352 588, 2 341560, 2 341559, 2 204 610, 2 077 637, 716 268.
DE1959P0023322 1958-08-06 1959-08-05 Teilchenschleudergeraet Pending DE1279504B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US75353058A 1958-08-06 1958-08-06

Publications (1)

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DE1279504B true DE1279504B (de) 1968-10-03

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ID=606021

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1959P0023322 Pending DE1279504B (de) 1958-08-06 1959-08-05 Teilchenschleudergeraet

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DE (1) DE1279504B (de)

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