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DE1279341B - Photoelektrische Vergleichsvorrichtung zur Pruefung der Masshaltigkeit von Werkstuecken - Google Patents

Photoelektrische Vergleichsvorrichtung zur Pruefung der Masshaltigkeit von Werkstuecken

Info

Publication number
DE1279341B
DE1279341B DE1963S0084177 DES0084177A DE1279341B DE 1279341 B DE1279341 B DE 1279341B DE 1963S0084177 DE1963S0084177 DE 1963S0084177 DE S0084177 A DES0084177 A DE S0084177A DE 1279341 B DE1279341 B DE 1279341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
masterpiece
photoelectric
comparison device
workpieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963S0084177
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Winfried Piepenbrink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1963S0084177 priority Critical patent/DE1279341B/de
Publication of DE1279341B publication Critical patent/DE1279341B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/84Systems specially adapted for particular applications
    • G01N21/88Investigating the presence of flaws or contamination
    • G01N21/95Investigating the presence of flaws or contamination characterised by the material or shape of the object to be examined
    • G01N21/956Inspecting patterns on the surface of objects
    • G01N21/95607Inspecting patterns on the surface of objects using a comparative method

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Photoelektrische Vergleichsvorrichtung zur Prüfung der Maßhaltigkeit von Werkstücken Die Patentanmeldung S 77012 IXb/42b (deutsche Auslegeschrift 1 264 76) betrifft eine photoelektrische Vergleichsvorrichtung zur Prüfung der Maßhaltigkeit von Werkstücken, bei welcher ein mit Durchbrüchen versehener profilierter Prüfling mit der optischen Abbildung eines die Sollmaße aufweisenden Werkstückes (Meisterstückes) zur Deckung gebracht wird und bei welcher über dem Prüfling ein das vom Prüfling reflektierte Licht auffangender photoelektrischer Empfänger und in Richtung des Strahlenganges gesehen, hinter der Prüflingsebene lichtschluckende Elemente angeordnet sind. Wenn aber, wie es in der Hauptpatentanmeldung vorgesehen ist, das Meisterstück als Positiv auf dem Prüfling abgebildet wird, so kann man nur positive Fehler des Prüflings, d. h. zuviel Material am Prüfling dadurch feststellen, daß Licht vom Prüfling auf einen über ihm liegenden lichtelektrischen Empfänger reflektiert wird. Es ist bekannt, zur Feststellung negativer Fehler des Prüflings, d. h. zuwenig Material am Prüfling, als Vergleichsnormal eine Schablone zu verwenden (deutsche Patentschrift 603 117), die ein Negativ des Werkstückes darstellt. In diesem Fall fällt bei einem negativen Fehler des Prüflings Licht auf einen unter ihm liegenden photoelektrischen Empfänger.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine nach dem Prinzip der Hauptpatentanmeldung arbeitende Vergleichsvorrichtung so auszubilden, daß sie wahlweise oder nacheinander sowohl positive als auch negative Fehler des Prüflings festzustellen gestattet.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß für Prüfling und Meisterstück ein gemeinsamer verschwenkbarer Träger vorgesehen ist, durch den bei unveränderter Lage der Abbildungsoptik und des. photoelektrischen Empfängers die Lage von Prüfiing und Meisterstück vertauschbar ist.
  • Auf diese Weise kann wahlweise das Meisterstück auf den Prüfling oder der Prüfling auf das Meisterstück als Schatten abgebildet werden, wobei jeweils das reflektierte Licht auf den photoelektrischen Empfänger fällt. Im ersteren Fall erhält der Empfänger- Licht, wenn die Konturen des Prüflings über die des Meisterstückes vorstehen (positiver Fehler des Prüflings), im letzteren Fall, wenn die Konturen des Meisterstückes über die des Prüflings vorstehen (negativer Fehler des Prüflings). Beide Arten von Fehlern kann man nacheinander ohne Schwierigkeiten feststellen.
  • Besonders vorteilhaft ristes, wenn dabei der Träger als revolverartige, drehbare Scheibe ausgebildet ist, auf der jeweils ein Prüfling und ein Meisterstück einander diagonal gegenüberliegen. Wenn diese Scheibe eine volle Umdrehung ausgeführt hat, ist jedes Meisterstück einmal auf dem zugeordneten Prüfling und jeder Prüfling einmal auf dem zugeordneten Meisterstück abgebildet worden, so daß eine Prüfung auf positive und negative Fehler stattgefunden hat. Es ist auf diese Weise eine fortlaufende, rationelle Prüfung möglich. Man kann dabei vorsehen, daß die Scheibe unter einer im parallelen Teil des Abbildungsstrahlenganges fest angeordneten Schlitzblende liegt und kontinuierlich umläuft. Auf diese Weise wird der Prüfling streifenweise mit dem Meisterstück verglichen, wodurch eine erhöhte Ansprechempfindlichkeit erreicht wird.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 1 eine Vergleichsvorrichtung im Aufriß schematisch dargestellt; F i g. 2 zeigt die revolverartige Scheibe im Grundriß.
  • Die Wendel einer Glühlampe 16 wird durch eine Linse 17 in der Ebene 18 abgebildet, in der eine Lochscheibe 19 um die Achse 21 rotiert, so daß das Lichtbündel periodisch unterbrochen wird. Die Ebene 18 liegt im Brennpunkt eines Objektivs 22, so daß ein paralleles Strahlenbündel 9 entsteht, das eine PrüfebeneA-A durchsetzt. Die PrüfebeneA-A befindet sich in der Brennebene eines Objektivs 23 und eines weiteren Objektivs 24. Die beiden anderen Brennebenen der Objektive 23, 24 fallen in einer Ebene 26 zusammen, in der eine Blende 27 mit enger Apertur angeordnet ist.
  • Auf diese Weise wird der rechte Teil der Prüfebene A-A auf dem linken Teil derselben abgebildet.
  • Der Strahlengang wird zwischen den Objektiven23, 24 über bildumkehrende Mittel in Gestalt eines Dachkantprismas 29 und eines Planspiegels 31 geleitet. Zwischen dem Objektiv 24 und der Prüfebene A-A ist ein geneigter, teildurchlässiger Spiegel 32 angeordnet, der das in der Prüfebene A-A reflektierte Licht über eine Sammellinse 33 auf eine Photozelle 34 leitet. Unter der Prüfebene A-A sind lichtschluckende Mittel 35 angeordnet. Ebensolche lichtschluckenden Mittel 36 sind, von der Photozelle 34 aus gesehen, hinter dem Spiegel 32 angeordnet. Dadurch soll verhindert werden, daß etwa von der Gehäusewand oder sonstigen Teilen Licht auf die -Photozelle 34-geleitet wird. Die Photozelle 34 steuertüber einen auf die Frequenz des Unterbrechers 19 abgestimmen Verstärker 37 eine Signalvorrichtung 38, die anspricht, sobald die Photozelle 34 mit moduliertem Licht beaufschlagt wird.
  • In der PrüfebeneA-A ist als gemeinsamer verschwenkbarer Träger eine revolverartig ausgebildete Scheibe 8 angeordnet, die zentrisch gelagert ist und von einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung kontinuierlich gedreht wird. Auf der Scheibe 8 sind in geeigneten Aufnahmen fünf die Sollmaße aufweisende Werkstücke 10, z. B. gebohrte Uhrenplatinen (Meisterstücke), und fünf diametral gegenüberliegende Prüflinge 15 eingelegt. Bei der in F i g. 1 dargestelften~ Lage der Scheibe 8 wird ein Meisterstück 10 von dem Parallelstrahlenbündel 9 durchleuchtet und im telezentrischen Strahlengang durch die Objektive 23, 24 auf einem Prüfling 15 abgebildet.
  • Ist der-Prüfling 15. in seiner Kontur zu groß oder fehlt ihm eine Bohrung, so wird vom Prüfling 15 Licht reflektiert und gelangt über den teildurchlässigen Spiegel 32 auf die Photozelle 34, was eine Signalauslösung zur Folge hat. Dieses Fehlersignal entsteht jedoch nicht, wenn die Kontur des Prüflings 15 zu klein oder eine Bohrung zu groß ausgefallen ist. Wenn jedoch die Scheibe 8 eine 1800-Drehung ausgeführt hat, liegt ein Prüfling 15 so, daß er vom Parallelstrahlengang 9 durchleuchtet und auf einem Meisterstück 10 abgebildet wird. Jetzt würde eine zu kleine Kontur oder ein zu großes Loch des Prüflings 15 zur Folge haben, daß vom Meisterstück 10 Licht reflektiert wird und auf die Photozelle34 gelangt, wodurch ein Fehlersignal ausgelöst wird. Es findet also jeweils eine Prüfung auf positive Fehler und nach i800-Drehung der Scheibe 8 eine Prüfung auf negative Fehler statt. Die Prüflinge 15 können während einer schrittweisen Umdrehung der Scheibe 8 automatisch oder von Hand ausgetauscht werden, so daß eine fortlaufende Prüfung stattfinden kann.
  • Über der Scheibe 8, die in diesem Fall kontinuierlich gedreht werden muß, ist im Parallelstrahlenbündel 9 eine der Breite des Werkstückes angepaßte Schlitzblende6 angeordnet, unter der die Meisterstücke 10 bzw. die Prüflinge 15 vorbeilaufen. Es wird infolgedessen immer nur ein der Breite des Schlitzes 6 entsprechender Streifen auf dem Prüflingl5 bzw.- auf- dem Meisterstück 10 abgebildet. Unterschiede zwischen Meisterstück 10 und Prüfling 15 machen sich, bezogen auf die relativ kleine Fläche der Teilabbildung, stärker bemerkbar, so daß die -Ansprechempfindlichkeit der Vergleichsvorrichtung erhöht wird.

Claims (3)

  1. Patent ansprüche: 1. Photoelektrische Vergleichsvorrichtung zur Prüfung der Maßhaltigkeit von Werkstücken, bei welcher ein mit Durchbrüchen versehener oder profilierter Prüfling mit der optischen Abbildung eines die Sollmaße aufweisenden Werkstückes (Meisterstückes) zur Deckung gebracht wird und bei welcher über dem Prüfling ein das vom Prüfling reflektierte Licht auffangender photoelektrischer Empfänger und in Richtung des Strahlenganges gesehen, hinter der Prüflingsebene lichtschluckende Elemente angeordnet sind, nach Patentanmeldung S77012IXb/42b (deutsche Auslegeschrift 1264076), dadurch g e k e n nzeichn.et, daß für Prüfling (15) und Meisterstück (10) ein gemeinsamer verschwenkbarer Träger (8) vorgesehen ist, durch den bei unveränderter Lage der Abbildungsoptik und des photo elektrischen Empfängers (34) die Lage vom Prüfling und Meisterstück vertauschbar ist.
  2. 2 Photoelektrische Vergleichsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger als revolverartige drehbare Scheibe (8) ausgebildet ist, auf der jeweils ein Prüfling (15) und ein Meisterstück (10) einander diagonal gegenüberliegen.
  3. 3. Photoelektrische Vergleichsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (8) unter einer im parallelen Teil (9) des Abbildungsstrahlenganges fest angeordneten Schlitzblende (6) liegt und kontinuierlich umläuft.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 603 117.
DE1963S0084177 1963-03-15 1963-03-15 Photoelektrische Vergleichsvorrichtung zur Pruefung der Masshaltigkeit von Werkstuecken Pending DE1279341B (de)

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DE1963S0084177 DE1279341B (de) 1963-03-15 1963-03-15 Photoelektrische Vergleichsvorrichtung zur Pruefung der Masshaltigkeit von Werkstuecken

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1279341B true DE1279341B (de) 1968-10-03

Family

ID=7511512

Family Applications (1)

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DE1963S0084177 Pending DE1279341B (de) 1963-03-15 1963-03-15 Photoelektrische Vergleichsvorrichtung zur Pruefung der Masshaltigkeit von Werkstuecken

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DE (1) DE1279341B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE603117C (de) * 1930-05-01 1934-09-29 Hermann J Babel Dr Einrichtung zum Pruefen der Massgerechtheit von Massengegenstaenden

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE603117C (de) * 1930-05-01 1934-09-29 Hermann J Babel Dr Einrichtung zum Pruefen der Massgerechtheit von Massengegenstaenden

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