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DE1279233B - Vorrichtung zur Bestimmung der Abkuehldauer von Kernbrennstoffen - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung der Abkuehldauer von Kernbrennstoffen

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Publication number
DE1279233B
DE1279233B DEU13355A DEU0013355A DE1279233B DE 1279233 B DE1279233 B DE 1279233B DE U13355 A DEU13355 A DE U13355A DE U0013355 A DEU0013355 A DE U0013355A DE 1279233 B DE1279233 B DE 1279233B
Authority
DE
Germany
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cooling time
discriminators
energy
gamma
fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU13355A
Other languages
English (en)
Inventor
Homer Allen Moulthrop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
US Atomic Energy Commission (AEC)
Original Assignee
US Atomic Energy Commission (AEC)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by US Atomic Energy Commission (AEC) filed Critical US Atomic Energy Commission (AEC)
Publication of DE1279233B publication Critical patent/DE1279233B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/16Measuring radiation intensity
    • G01T1/17Circuit arrangements not adapted to a particular type of detector
    • G01T1/178Circuit arrangements not adapted to a particular type of detector for measuring specific activity in the presence of other radioactive substances, e.g. natural, in the air or in liquids such as rain water
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C17/00Monitoring; Testing ; Maintaining
    • G21C17/06Devices or arrangements for monitoring or testing fuel or fuel elements outside the reactor core, e.g. for burn-up, for contamination
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    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
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    • G21CNUCLEAR REACTORS
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES VWTW^ PATENTAMT Int. Ci.:
G21d
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 21g-21/31
Nummer: 1279 233
Aktenzeichen: P 12 79 233.5-33 (U 13355)
Anmeldetag: 14. Dezember 1966
Auslegetag: 3. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bestimmung der seit Beendigung der Bestrahlung von Brennstoffen in Kernreaktoren, insbesondere seit ihrer Entnahme aus dem Reaktor, verstrichenen Zeitspanne, die auch als »Abkühldauer« bezeichnet wird.
Brennstoff für Kernreaktoren muß bekanntlich wiederholt aufgearbeitet werden, um Isotope und andere für den Reaktorbetrieb schädliche, zum Teil aber industriell verwertbare Spaltprodukte von dem eigentlichen Spaltstoff abzutrennen. Dies erfordert eine vorgängige Lagerung zum Zwecke des Abklingens oder »Abkühlens« der Strahlung, um unerwünschte Isotope auszuschalten und die Aufarbeitung nach Erreichen der zulässigen Aktivitätsgrenze des bestrahlten Brennstoffs durchführen zu können.
Das bisher angewendete Verfahren zur Vermeidung der Verarbeitung ungenügend gelagerten Brennstoffs oder der Vermengung solchen Brenn- ao Stoffs mit hinreichend abgekühlten Spaltstoffen besteht darin, das Entnahmedatum aus dem Reaktor sowie die Lagerzeiten schriftlich zu fixieren und entsprechende Kontrollen vorzunehmen. Auf menschlichem Versagen beruhende Irrtümer sind dabei unvermeidlich. Besondere Schwierigkeiten bereitet auch die Überwachung im Rahmen der internationalen Kontrolle. Die Inspektion läßt sich praktisch nur zur Zeit der Entnahme des Brennstoffs aus dem Reaktor durchführen. Dagegen ist eine laufende Überwachung der Lagerung wegen der Länge der Abklingzeit praktisch unmöglich. Die Kontrolle würde aber wesentlich erleichtert, wenn eine Vorrichtung zur Verfügung stünde, mit der einwandfrei nachweisbar ist, ob die gelagerten bestrahlten Brennstoffelemente mit den eine gegebene Zeit zuvor aus dem Reaktor entnommenen identisch sind.
Chemische Verfahren zur Bestimmung der Abkühldauer sind zeitraubend und kostspielig und daher praktisch ungeeignet. Idealerweise sollte die Bestimmung zerstörungsfrei, automatisch und fernsteuerbar erfolgen, um eine Gefährdung durch heißes, noch nicht genügend gelagertes Material zu vermeiden.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, eine Vorrichtung zur Bestimmung der Abkühldauer bzw. Lagerungszeit von aus dem Reaktor entnommenen bestrahlten Brennstoffen zu schaffen, die zerstörungsfrei, automatisch und fernsteuerbar arbeitet und gegebenenfalls mit einer Alarmanlage gekoppelt werden kann.
Vorrichtung zur Bestimmung der Abkühldauer
von Kernbrennstoffen
Anmelder:
The United States Atomic Energy Commission, Germantown, Md. (V. St A.)
Vertreter:
A. R. Herzfeld, Rechtsanwalt,
6000 Frankfurt W13, Sophienstr. 52
Als Erfinder benannt:
Homer Allen Moulthrop, Richland, Wash.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. Dezember 1965
(513 861)
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Mittel zum Nachweis der durch den bestrahlten Brennstoff ausgesendeten Gamma-Strahlung und zur Erzeugung von Impulsen, deren Amplitude der Gamma-Strahlungsenergie entspricht, mit zwei Einkanaldiskriminatoren verbunden sind, die so eingestellt sind, daß der eine nur auf Impulse der Gamma-Energie eines Isotops mit vergleichsweise kleiner Halbwertszeit entsprechenden Amplitude und der andere nur auf Impulse mit einer der Gamma-Energie eines Isotops mit vergleichsweise großer Halbwertszeit entsprechenden Amplitude anspricht, und die ihrerseits mit Mitteln verbunden sind, die der Häufigkeit der Ausgangsimpulse der Diskriminatoren entsprechende Signale erzeugen, die ihrerseits einer Vorrichtung zugeführt werden, welche einen dem Verhältnis der Häufigkeit der Ausgangsimpulse der beiden Diskriminatoren zueinander entsprechenden Meßwert liefert.
Die Lösung geht von folgenden Überlegungen aus. Bekanntlich erzeugt die Neutronenbestrahlung von Spaltstoffen im Reaktor zahlreiche Isotope und andere Spaltprodukte, die bei ihrem Zerfall verschiedene Energieformen ausstrahlen. Dieser Zerfall erfolgt in mehreren Zerfallsstufen entsprechend der Zerfallsreihe. So zerfällt z. B. Lanthan 140 mit einer Halbwertszeit von 40,2 Stunden zu Cer 140 unter
809 619/461
3 4
Aussendung eines Beta-Teilchens und sodann einer wird und damit ungenügend gelagerten Brennstoff
Gamma-Strahlung mit einer Energie von 1,6 MeV. anzeigt.
Die Zerfallskurve von Lanthan 140 folgt jedoch der Zur weiteren Erläuterung der Wirkungsweise diene
12,8-Tage-Zerfallskurve von Barium 140, da das die F i g. 2, wobei die dargestellten Isotope lediglich
Lanthan nicht schneller zerfallen kann, als seine je- 5 Beispiele sind. Die gestrichelte Linie 41 stellt das
weilige Bildung aus dem Zerfall des Barium 140 es Verhältnis von Zählwert der Gamma-Strahlung und
erlaubt. Es hat sich nun aber herausgestellt, daß der der Abkühldauer beim Zerfall von Zirkon-Niob 95
Wert der Gamma-Photonenemission aus dem Beta- mit einer Energie von 0,72 bis 0,75 MeV dar. Der
Zerfall eines Spaltprodukts mit vergleichsweise großer flache Verlauf der Kennlinie 41 zeigt, daß Zirkon 95
Halbwertszeit, wie z. "B. Cer 144 oder' Zirkon 95, in io ein Isotop mit einer verhältnismäßig großen Halb-
Beziehung gesetzt werden kann dem Wert der wertszeit ist, im Gegensatz zu dem steilen Verlauf
Gamma-Photonenemission aus demBeta-Zerfall eines der entsprechenden Kennlinie 43 des Isotops Lan-
Spaltprodukts mit vergleichsweise kleiner Halbwerts- than 140 mit einer Gamma-Strahlungsenergie von
zeit, wie z.B. Lanthan 140, und daß sich-aus dem 1,60 MeV und kleiner Halbwertszeit. Werden nun die
Vergleich beider Werte eine äußerst zuverlässige An- 15 Diskriminatoren 23 und 21 so eingestellt, daß sie nur
gäbe der Abkühldauer bzw. Lagerungszeit ergibt. Die die 1,6-MeV-Energie des Lanthan-140-Zerfalls bzw.
vorliegende Vorrichtung setzt somit die Differenz der nur die 0,72-MeV-Energie des Zirkon-Niob-95-Zer-
Zählwerte der Gamma-Strahlung der beiden Ver- falls empfangen, so entsteht eine mit zunehmender
gleichsspaltprodukte in Beziehung zu der seit Ende Abkühldauer konstant zunehmende Differenz zwi-
der Bestrahlung verstrichenen Gesamtzeit. - 20 sehen den Zählwerten der beiden Isotope, die der
An Hand der Zeichnungen sei die Erfindung näher ·. Abkühldauer also linear proportional ist. Beträgt die
erläutert. Es zeigt erforderliche Abklingzeit beispielsweise 120 Tage, so
Fig. 1 ein Blockschema eines Ausführungsbei- wird die Alarmanlage ausgelöst, wenn die dem Wert
spiels der Vorrichtung, für 120 Tage entsprechende Differenz diesen nicht
Fig. 2 ein Schaubild, das die Abnahme der 35 zumindest erreicht, also kleiner ist.
Gamma-Strahlung verschiedener Isotope als Funk- „ Die gepunktete Linie 45 stellt eine Umformung der
tion der Zeit darstellt, Kennlinie 41 dar, bei der der erste Stufenzähler nur
Fig. 3 ein. Blockschema eines weiteren Ausfüh- jeweils eine Zähleinheit einer bestimmten Anzahl von
rungsbeispiels der Vorrichtung. . Einheiten zählt, wobei die Zählstufen so ausgewählt
Gemäß dem Schema der Fig. 1 erzeugen die von 30 werden, daß die der erforderlichen Abklingzeit einer Probe des Brennstoffs 11 ausgehenden Gamma- ,..· — z.B. 120 Tage — entsprechende Differenz Null Strahlen eine Szintillation des Kristalls 13, z. B. eines ergibt. Die Alarmanlage wird also durch jeden Diffe-Nal(n)-Kristalls, deren Intensität der Energie der renzwert ausgelöst, der negativ ist.
Gamma-Strählung entspricht. Durch einen Detektor Gegebenenfalls kann unter Fortfall der Subtrak-15 erfolgt die Umwandlung der Lichtenergie in ent- 35 tionsvorrichtung 29 die Abkühldauer graphisch ersprechende elektrische Impulse, die über einen Vor- rechnet werden. Der Zählwert des Stufenzählers 25 verstärker 17 einem linearen Impulsverstärker 19 zu- wird in diesem Fall zweckmäßigerweise als Zehnergeführt werden, dessen Ausgangssignal auf die Ein- potenz ausgedrückt. Der Zählwert des Zählers 27 kanaldiskriminatoren 21 und 23 gegeben wird. gibt das Verhältnis der Zählwerte der Gamma-Strah-
Der Analysator 21 ist so eingestellt, daß er auf die 40 lung des kurzlebigen und des langlebigen Istotops Signalspitzen anspricht, welche durch die Gamma- direkt an und ist der Abkühldauer umgekehrt proStrahlung eines· Isotops mit verhältnismäßig großer portional. Die Abkühldauer kann dann aus einer Halbwertszeit erzeugt werden, z. B. Zirkon-Niob 95 Tabelle abgelesen werden.
mit. einer Gamma-Strahlungsenergie von 0,72 bis Nach dem Ausführungsbeispiel der F i g. 3 werden 0,75 MeV und einer Halbwertszeit von 65 Tagen und 45 die Stufenzähler 25 und 27 durch die mit einer Divi-Cer-Prasseodym 144 mit einer Gamma-Strahlungs- sionsschaltung zusammenarbeitenden Zählerschalenergie von 2,2 MeV und-"einer Halbwertszeit von tungen 33 und 35 mit kontinuierlichen Ausgangs-285 Tagen. Die Impulse werden sodann durch-einen Signalen ersetzt. Das dem Verhältnis der Zählwerte Stufenzähler 25 gezählt . - ■ entsprechende und der Abkühldauer proportionale
Der zweite Diskriminator 23 ist demgegenüber so 50 Ausgangssignal 38 der Divisionsschaltung 37 wird der
eingestellt, daß er auf die Signalspitzen anspricht, entsprechend geeichten Meßvorrichtung 39 zuge-
welche durch die Gamma-Strahlung eines Isotops mit führt, von der die Abkühldauer unmittelbar abge-
verhältnismäßig kleiner Halbwertszeit erzeugt wer- lesen werden kann.
den, z. B. Lanthan 140. Diese Impulse werden durch Durch wiederholte Messung der Gamma-Strählung
den Stufenzähler 27 gezählt. Bei Erreichen vorge- 55 einer im mittleren Bereich des Reaktors bestrahlten
wählten Zählwertes-wird der Zählvorgang beider Brennstoffprobe wurde eine Genäuigkeitsprüfung der
Zähler durch den-ersten Zähler 25 unterbrochen. erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgenommen. Der
Die Zählwerte beider Zähler werden in Form ent- mit einer 4-Minuten-Zählung der Gamma-Strahlung
sprechender elektrischer oder mechanischer Signale von Zirkon-Niob 95 mit einer Energie von 0,76 MeV
einem elektrischen oder mechanischen Subtraktions- 60 erzielte Wert wurde durch den ebenso ermittelten
gerät 29 zugeführt, das den-Ausgangswert des zwei- Wert der Gamma-Strahlung von Lanthan 140 mit
ten Zählers 27 von dem des "ersten Zählers 25 ab- 1,6MeV geteilt. Das Ergebnis ergab ein Verhältnis
zieht. Der resultierende Differenzwert ist der Abkühl- von 0,56 bei 33 Tagen Abkühlung, 2,8 bei 70 Tagen,
dauer des Brennstoffs direkt proportional. Das Aus- 7,0 bei 93 Tagen und 20,15 bei 124Tageni also ein
gangssignal 30 des Subtraktionsgeräts 29 wird gege- 65 lineares Verhältnis.
benenfalls zur Betätigung der Alarmvorrichtung 31 Zahlreiche weitere Versuche haben nur eine seht
verwandt, die so ausgelegt ist, daß sie durch ein den geringfügige Abweichung auf Grund von der Intensi-
Sollwert unterschreitendes - Ausgangssignal ausgelöst tat der Bestrahlung und der Bestrahlungszeit ergeben.
So gibt die Vorrichtung beispielsweise die Abkühldauer von 120 Tagen mit einer Genauigkeit von 95% bei Maximalabweichungen von ± 6 Tagen an.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Bestimmung der Abkühldauer von in Kernreaktoren bestrahltem Kernbrennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Nachweis der durch den bestrahlten Brennstoff ausgesendeten Gamma-Strahlung und zur Erzeugung von Impulsen mit einer der Gamma-Strahlungsenergie entsprechenden Amplitude (13,15) mit zwei Einkanaldiskriminatoren (21, 23) verbunden sind, die so eingestellt sind, daß der eine nur auf Impulse mit einer der Gamma-Energie eines Isotops mit vergleichsweise großer Halbwertszeit entsprechenden Amplitude anspricht und der andere nur auf Impulse mit einer der Gamma-Energie eines Isotops mit vergleichsweise kleiner Halbwertszeit entsprechenden Amplitude anspricht, und die ihrerseits mit Mitteln verbunden sind, die der Häufigkeit der Ausgangsimpulse der Diskrimininatoren entsprechende Signale erzeugen (25, 27; 33, 35), die einer Vorrichtung zugeführt werden, welche einen dem Verhältnis der Häufigkeit der Ausgangsimpulse der beiden Diskriminatoren zueinander entsprechenden Meßwert liefert (29; 39).
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der beiden Diskriminatoren ein Stufenzähler (25, 27) nachgeschaltet ist wobei der eine derselben bei Erreichen eines bestimmten Zählwertes den Zählvorgang beider Zähler abschaltet, so daß der andere Zähler ein der Abkühldauer des bestrahlten Brennstoffs linear proportionales Signal liefert.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der beiden Diskriminatoren eine Zählschaltung (33, 35) nachgeschaltet ist, an die eine Divisionsschaltung angeschlossen ist (37), die einen der Abkühldauer des bestrahlten Brennstoffs direkt proportionalen Meßwert liefert.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das der Abkühldauer proportionale Signal einer Alarmvorrichtung (31) zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 619/461 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEU13355A 1965-12-14 1966-12-14 Vorrichtung zur Bestimmung der Abkuehldauer von Kernbrennstoffen Pending DE1279233B (de)

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US513861A US3398280A (en) 1965-12-14 1965-12-14 Method and apparatus for determining cooling age of nuclear reactor fuel

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