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DE1279151B - Mit Transistoren arbeitender Antennenverstaerker - Google Patents

Mit Transistoren arbeitender Antennenverstaerker

Info

Publication number
DE1279151B
DE1279151B DE1963S0087017 DES0087017A DE1279151B DE 1279151 B DE1279151 B DE 1279151B DE 1963S0087017 DE1963S0087017 DE 1963S0087017 DE S0087017 A DES0087017 A DE S0087017A DE 1279151 B DE1279151 B DE 1279151B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
antenna amplifier
antenna
short
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963S0087017
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Wohlgemuth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1963S0087017 priority Critical patent/DE1279151B/de
Publication of DE1279151B publication Critical patent/DE1279151B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H2/00Networks using elements or techniques not provided for in groups H03H3/00 - H03H21/00
    • H03H2/005Coupling circuits between transmission lines or antennas and transmitters, receivers or amplifiers
    • H03H2/008Receiver or amplifier input circuits

Landscapes

  • Microwave Amplifiers (AREA)

Description

  • Mit Transistoren arbeitender Antennenverstarker Es ist bekaiint, die von Düpfangsantenneft aufgenommenen Signale durch einen nachgeschälteten Afftenheftvergtärker vor der übertragutig über längdte Leitungsstrecken, z. D. von Gdmeiiisehaft9-antennenanlagen, zu verstärken. Für derartige An# Ordftttügen Werden in zunehmendem Maß alg Verglärketeleinente Halbleiter, insbesondere Ttaüsigtoreii, verwendet.
  • Da die Antennen meist gegenüber ihrer Umgebung erhöht angebracht werden, sind sie in besonderem Maß durch Blitzeitischläge gefährdet. Bei Gemein-§thaftsäntennettänlagen besteht deshalb die Vorgehrift, daß die leitenden Teile der Antenne mit einer Blitzgdhüt±(3illtichtung zu versehen sind. Diese besteht je nach der Art der verwendeten Antennen ans einer Funkenstrecke, die mit einer Erdleitung Vera bunden ist. Manche Antennen, z. B. Yagi-Antennen mit Faltdipolen, könhen zwar unmittelbar auch an ihren aktiven Strahlerelementen geerdet werden, wobei trotzdem infolge der Länge der Erdschleife und der starken Belastung eine gewisse Spannung bis zum Eingang der Antennenverstärker gelangen kann. Dies trifft äUdh für die aus der USA.-Pätentschrift 1924 115 bekannten Anordnungen zu, wo zum ZWück der Ableitung von Überspaifflüngen an Anfähnehahlägen unmittelbar bei den aktiven Strahlerelementen Etin Ende kurzgeschlossene Stichleitüngen äflgdsdhlösgen sind. Während sieh diese übergPatitiungen bei Röhrenverstärkeffi kaum nachteilig att9Witken5 können sie bei Halbleiterverstärkem selbst bei kurzzeitigen theiffiischei! Belastungen der Vetstärkereleinente zu deren Zerstörung oder zu-Inindest zur Beeinträchtigung ihrer Eigefischaften führen, Die Erfindung, welche sich auf einen mit Transistoren arbeitenden Antennenverstärker bezieht, dtgsen Ankopplung an den Antennenkreis kapazitiv Vörgeilöninieii wird, begegnet den aufgezeigten Schwierigkeiten weitgehend dadurch, daß zur Unterdrückung von überspannungert der vor dem ersten Ttängistor liegende Eitigatigskteis als Querbeiastung diff äftl Etide kutzgeschloggenes Leitungsstück in der Art eifiet an sich bekannten Stichleitting aufweist und daß fil den Längszweig vor dem Transistor in Sttie ein Xöfidetigatöt mit derart kleinem Kapäzitäts-Wort ditigeschaltet Ist, daß dadurch züsamthen mit der Eingangsimpedanz des Halbleiters eine nicht niehrvernachlässigbäre Fehläripassung bewirkt wird, die, durch mindestons ein weiteres Blindelemertt und/ oder durch eifi transforiniefendes Leitungsstück kompensiert ist.
  • Durch die Verwendung eines Kondensators mit kleiner Kapazität ün Längszwe'g vor dem ersten Ttätigigtor wird dessen zeitliche Whitmebelastung klein gehalten, während durch die Querbelastüng mittels des kurzgeschlöggenell Leitungsstückes bereits vorn Eitigang her oitie stärke Verkleinerung der Amplitude erzielt Würdeil kann. Durch das ZusäriltlienWirken beider Mäßiiahrtien, nämlich der Erziölutig einer kleinen Amplitude einerseits und der kurzzeitigdti Belägtufig änd(ärörgeits, kann die Zöt-9törUfig öder Schädigung des Transistöt9 In einfacher Weise vermieden werden. Diese 13litzschutzeinrichtuilg Ist in Ihret Füfiktioti weitgehend von der Gütt der Erdschleife der Funkeilstreeko unabhängig.
  • Die Stichleitung kanti für dio Betriebsfrequenz A/4 lang gemacht Werden und trägt so nichts zur Ati# passung bei, d. h. igt vom Transfoxmationsvierpol unabhängig. Gemäß einer besonders vorteilhaften Weitetbildung der Effffidung wird die kürzgeschlössene Stichleitüng tiiit zur Atipassung herangezogen und somit nicht genau als 1/4-Kreis, sondern als kürzeres Elethent ausgebildet. Dies ergibt sowohl eine Einsparung an Bauteilen als auch durch die geringere Leitungglätigd eifie bessüte Erdungi Weitere 13inzelheitäti der Erfindung sind äfi Hand von Augitihtufiggbeispielefi näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 den Aniplitudetivetlauf einer Stoßwelle, F i g. 2, 35 4 und 5 Schaltungsanordlitingen mit unterschiedlichen Tränsförmationsvierpolen.
  • in ]# i g. 1 ist in Abhängigkeit von der Zeit t in Mikrosekunden der Verlauf einer angetiommenefi Stößwelle F, (t) dätgeste-Ilt. Diese Kurve entspricht etwa der bei einem Blitzeinschlag auftretenden Belastung mit steilen Flankenanstieg und langsamem Abfall. Die KurveF.(t) zeigt den Verlauf der Stoßwelle, wenn diese über eine Anpassungsschaltung und eine Serienkapazität zum Eingang eines Transistors gelangt ist. Dabei wurde zur Vereinfachung der Darstellung der KurveF.(t) deren Maßstab, be- zogen auf die Ausgangsfunktion F, (t), um den Faktor 103 vergrößert, d. h., in Wirklichkeit ist die den Transistor erreichende Stoßwelle wesentlich kleiner. Dazu kommt noch die zeitlich geringere thermische Belastung durch die Verkleinerung der dem Transistor zugeführten Energie. Die Kurve F2 (t) wird in ihrem ersten Teil um so schmaler und damit die Wärmebelastung geringer, je kleiner der Kapazitätswert des vor dem Transistor liegenden Serienkondensators ist, so daß dieser bei der Betriebsfrequenz einen nicht mehr vernachlässigbaren kapazitiven Widerstand darstellt. .
  • In F i g. 2 ist die Schaltung einer Empfangsantennenanordnung dargestellt, bei der die über eine Antenne 1 empfangenen Signale nach Durchlaufen eines Symmetriergliedes 2 einer koaxialen Niederführungsleitung 3 zugeführt werden, die an die Eingangsklemme 4 eines in der Eingangssehaltung mit einem Transistor 5 arbeitenden Antennenverstärkers angeschlossen ist. In Serie zum Eingang des in Basisschaltung betriebenen Transistors 5 ist ein Kondensator 6 eingeschaltet, dessen Kapazität die an Hand von F ig. 1 erläuterte Verkleinerung der zeitlichen Belastung bei überspannung bewirkt. Da die Kapazität möglichst klein zu wählen ist, muß die Fehlanpassung mit einer Anpassungsschaltung kompensiert werden. Dies ist durch ein Leitungswerk 7 mit über einen Kurzschlußschieber 8 veränderbarer Länge sowie eine Querinduktivität 9 zu erreichen, so daß am Eingang 4 des Antennenverstärkers für das Niederführungskabel 3 Anpassung herrscht. Die Induktivität 9 wirkt als Drossel, so daß das durch den Kurzschlußschieber 8 abgetrennte untere Leitungsstück nicht störend in Erscheinung tritt. In den Querzweig des Eingangskreises ist eine am Ende kurzgeschlossene und mit dem Massepotential des Antennenverstärkers verbundene Stichleitung 10 als Querableitung eingeschaltet. Durch den veränderbaren Kurzschlußschieber 11 kann auf unterschiedliche Betriebswellenlängen abgestimmt werden. Wird die Stichleitung 10 1/4 lang gewählt, so bleibt sie ohne Einfluß auf die Anpassungssehaltung. Es ist jedoch zweckmäßiger, die Stichleitung so zu dimensionieren, daß sie mit zur Transformation herangezogen wird und damit einen aktiven Bestandteil des Anpassungsvierpols bildet. Der Aufbau dieser Stichleitung kann ebenso wie die der Leitung 7 z. B. in gedruckter Schaltung bzw. Streifenleitertechnik oder in Koaxialbauweise erfolgen. Durch die gleichzeitige Anwendung des Kondensators 6 und der Stichleitung 10 wird die Belastung der Transistoren so klein gehalten, daß außer bei starken direkten Einschlägen keine Schäden zu erwarten sind.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 3 ist der Anpassungsvierpol insofern vereinfacht, als der dem Transistor 15 vorgeschaltete Kondensator 16 und die kapazitive Eingangsimpedanz des Transistors durch eine leerlaufende Stichleitung 17, ein transformierendes Leitungsstück 18 und eine kurzgeschlossene Stichleitung 19 so kompensiert wird, daß an der Anschlußklemme 20 des Transistorverstärkers für das Niederführungskabel 21 Anpassung herrscht. Gegenüber der Anordnung nach F i g. 2 hat die mit einer Stichleitung 17 arbeitende Anpaßschaltung den Vorteil, daß hier eine Längenänderung und die damit verbundene Impedanzänderung einfacher vorzuneh-. men ist als Längenänderungen beim Leitungsstück 18, d. h. im Längszweig.
  • F i g. 4 zeigt einen bei gedruckten Schaltungen mit Vorteil anwendbaren Aufbau für die Stichleitung entsprechend F i g. 3. Die Stichleitung ist in zwei Teilstücke 17a und 17b aufgeteilt, wobei 17b schwenkbar ausgebildet ist und so je nach Lage eine entsprechende Länge ergibt. Die streifenförmigen Leiterbahnen sind über einer hier nicht dargestellten leitenden Ebene angebracht und ergeben mit dieser ein Leitersystem entsprechenden Wellenwiderstandes. Die Anpassungsschaltung wird, ausgehend von der hochfrequenzmäßig nicht vernachlässigbaren Serienkapazität (3 bis 5pF beün FernsehbandIVM, so dünensioniert, daß bei Heranziehung der kurzgeschlossenen Stichleitung zur Transformation diese möglichst kurz gehalten werden kann, also eine Induktivität darstellt.
  • Eine weitere Möglichkeit für die Ausgestaltung des Anpassungsvierpols ist in F i g. 5 dargestellt. Dem Transistor 22 ist ein Kondensator 23, ein Leitungsstück 24 und eine Stichleitung 25 vorgeschaltet. Zwischen der Anschlußklemme 26 des Antennenverstärkers und der kurzgeschlossenen Stichleitung 25 ist ein weiterer Kondensator 27 eingeschaltet. Da die Antennenanlage im Bereich der Strahler meist zusätzlich geerdet ist, tritt hier die Kombination von Masseverbindung und Serienkondensator praktisch zweimal auf.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. hüt Transistoren arbeitender Antennenverstärker, dessen Ankopplung an den Antennenkreis kapazitiv vorgenommen wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung von überspannungen der vor dem ersten Transistor liegende Eingangskreis als Querbelastung ein am Ende kurzgeschlossenes Leitungsstück (10) in der Art einer an sich bekannten Stichleitung aufweist und daß in den Längszweig vor dem Transistor (5) in Serie ein Kondensator (6) mit derart kleinem Kapazitätswert eingeschaltet ist, daß dadurch zusammen mit der Eingangsimpedanz des Halbleiters eine nicht mehr vernachlässigbare Fehlanpassung bewirkt wird, die durch mindestens ein weiteres Blindelement und/ oder transformierendes Leitungsstück kompensiert ist.
  2. 2. Antennenverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Ende kurzgeschlossene Leitungsstück (10) mit zur Anpassungstransformation herangezogen ist. 3. Antennenverstärker nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem antennenseitigen Anschluß des Antennenverstärkers und dem Eingang des Transistors zwei Kapazitäten (23, 27) in Serie geschaltet sind, zwischen denen die kurzgeschlossene Stichleitung (25) angeschlossen ist. 4. Antennenverstärker nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet daß die Länge des kurzgeschlossenen Leitungsstückes kleiner gewählt ist als 2/4. 5. Antennenverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Serienkapazität und der Stichleitung die Anpassungssehaltung aus im Längszweig und/oder Querzweig liegenden transformierenden Leitungsstücken (17, 18) besteht von denen mindestens eines in seiner Länge veränderbar ist in Betracht gezogene Druckschriften. USA.-Patentschrift Nr. 1924 115.
DE1963S0087017 1963-08-30 1963-08-30 Mit Transistoren arbeitender Antennenverstaerker Pending DE1279151B (de)

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Publications (1)

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DE1279151B true DE1279151B (de) 1968-10-03

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1924115A (en) * 1930-04-08 1933-08-29 Bell Telephone Labor Inc Protective means for electrical systems

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1924115A (en) * 1930-04-08 1933-08-29 Bell Telephone Labor Inc Protective means for electrical systems

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