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DE1278941B - Seitenlader - Google Patents

Seitenlader

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Publication number
DE1278941B
DE1278941B DEJ19093A DEJ0019093A DE1278941B DE 1278941 B DE1278941 B DE 1278941B DE J19093 A DEJ19093 A DE J19093A DE J0019093 A DEJ0019093 A DE J0019093A DE 1278941 B DE1278941 B DE 1278941B
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DE
Germany
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vehicle
lifting
vehicle body
load
mast
Prior art date
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Pending
Application number
DEJ19093A
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English (en)
Inventor
David Martin Jinks
Gregory Spencer Jinks
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • B66F9/075Constructional features or details
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Seitenlader Die Erfindung betrifft einen Seitenlader mit einem vorderen und einem hinteren Fahrzeugkörper, die miteinander verbunden sind und oben auf gleicher Höhe Ladeplattformen und unten Straßenräder tragen und zwischen denen in ganzer Fahrzeugbreite ein Horizontalschlitten mit einem Hubmast quer verfahrbar ist, der einen Hubschlitten mit Lastträger aufweist, wobei eine Lastaufnahme an beiden Fahrzeugseiten entweder durch Drehen des Hubmastes um eine vertikale Achse auf dem Horizontalschlitten oder durch Ausrüstung des Hubschlittens mit Lastträgern, die wahlweise nach beiden Seiten des Hub-Schlittens abklappbar sind, ermöglicht ist.
  • übliche Seitenlader weisen einen vorderen und einen hinteren Fahrzeugkörper auf, die außen an einer Fahrzeugseite durch einen schmalen Steg miteinander verbunden sind. In der so geschaffenen Einbuchtung ist der Hubmast mit Hubschlitten und Lastträger quer zur Fahrtrichtung des Seitenladers verfahrbar. Der Lastträger kann sich also innerhalb oder außerhalb der Fahrzeuggrundrißprojektion befinden und somit seitlich neben dem Fahrzeug gestapelte Lasten aufnehmen. Nachteile liegen darin, daß dies nur auf einer Seite des Fahrzeuges möglich ist und daß der schmale Steg hochbeansprucht ist und dennnoch eine ausreichende Verwindungssteifigkeit des Fahrgestells nur schwer erreichbar ist. Um dem abzuhelfen, sind zwar schon verschiedene Verbesserungen vorgenommen worden, die jedoch insgesamt nicht befriedigen, da sich die vorteilhafte Arbeitsweise des üblichen vorerwähnten Seitenladers damit nicht erzielen läßt.
  • So ist ein Seitenlader bekannt, dessen vorderer und hinterer Fahrzeugkörper über die ganze Fahrzeugbreite und auch fast bis zur Höhe der Ladeplattformen starr miteinander verbunden sind. Zwar ergibt sich daraus eine gute Fahrgestellsteifigkeit, doch muß der Lastträger im unteren Teil des Hubweges außerhalb der Fahrzeuggrundrißprojektion verbleiben, ebenso der Hubmast. Eine Lastaufnahme unten neben dem Seitenlader liegender Lasten ist nur möglich mittels besonderer einschwenkbarer Lastgabelzinken, die sich jedoch nicht für sämtliche Arten von Paletten eignen.
  • Zur mehrseitigen Lastaufnahme sind Hublader mit drehbarein Hubmast bekannt. Doch handelt es sich dabei zumeist um frontseitig auf feststehender Achse angeordnete Hubmaste, die eine frontseitige- Lastaufnahme und eine rückseitige oder seitliche Lastablage auf dem Fahrzeug ähnlich wie beim Seitenlader ermöglichen.
  • Beidseitige bzw. allseitige Lastaufnahme ist möglich mit einem Hublader, dessen gesamtes Oberteil mit frontseitig starr angeordnetem Hubmast sowie Fahrersitz, Antrieb und Gegengewicht um eine auf dem Fahrgestell angeordnete Drehachse um 360' drehbar ist.
  • Auch ist ein Seitenlader mit drehbarein Hubmast bekannt, bei dem die Drehachse auf dem Horizontalschlitten angeordnet ist. Dabei liegt die Drehachse über dem vorderen, schmaleren Fahrzeugkörper, und der Hubmast ist an einem um die Drehachse verschwenkbaren Ausleger befestigt. Auch dabei bleibt die Behinderung durch den die Fahrzeugkörper verbindenden einseitigen Steg und die von ihm herrührende geringe Verwindungssteifigkeit. Die Hubmastschwenkung über den vorderen Fahrzeugkörper hinweg setzt eine besonders lange Hubschlittenführung voraus, um den in vertikaler Richtung langen Lastträger in die tiefliegenden und hochliegenden Stellungen bringen zu können. Nur auf einer Seite ist die normale Lastaufnahme zwischen den Fahrzeugköipern möglich, auf der anderen Seite ist der Hubmast mit dem Lastträger seitab nach vorn vor den vorderen Fahrzeugkörper verschwenkt. Für die Anordnung eines Führerhauses bietet diese Lösung keine Hinweise.
  • Eine einfachere beidseitige Lastaufnahme ermöglicht ein Seitenlader nach einem nicht zum Stand der Technik gehörenden älteren Vorschlag. Bei diesem sind der vordere und hintere Fahrzeugkörper miteinander verbunden, die beide oben auf gleicher Höhe Ladeplattformen und unten Straßenräder tragen und zwischen denen in ganzer Fahrzeugbreite ein Horizontalschlitten mit einem Hubmast quer verfahrbar ist, der einen Hubschlitten mit Lastträger aufweist. Allerdings bildet dabei der Horizontalschlitten die einzige tragende Verbindung der beiden Fahrzeugkörper, so daß das Fahrgestell ebenfalls nur eine begrenzte Verwindungssteifigkeit erhält.
  • Bei diesem Vorschlag ist eine Lastaufnahme an beiden Fahrzeugseiten ermöglicht entweder durch Drehen des Hubmastes um eine vertikale Achse auf dem Hubschlitten oder durch Ausrüstung des Hubschlittens mit Lastträgern, die wahlweise nach beiden Seiten des Hubschlittens abklappbar sind. Für die Anordnung eines Führerhauses enthält der Vorschlag keine Hinweise. Als abklappbarer Lastträger zur beidseitigen Lastaufnahme ist bei einem Stapelkran eine Lastgabel bekannt, von deren Gabelzinken jede in Winkelform ausgebildet ist und um eine im. Scheitelpunkt der zueinander rechtwinkligen Winkelschenkel gelagerte Horizontalachse des Hubschlittens klappbar ist. Der jeweils hochstehende Winkelschenkel stützt sich an einem Anschlag am Hubschlitten ab.
  • Entsprechend dem erwähnten älteren Vorschlag geht die Erfindung aus von einem Seitenlader mit einem vorderen und einem hinteren Fahrzeugkörper, die miteinander verbunden sind und oben auf gleicher Höhe Lageplattformen und unten Straßenräder tragen und zwischen denen in ganzer Fahrzeugbreite ein Horizontalschlitten mit einem Hubmast quer verfahrbar ist, der einen Hubschlitten mit Lastträger aufweist, wobei eine Lastaufnahme an beiden Fahrzeugseiten entweder durch Drehen des Hubmastes um eine vertikale Achse auf dem Horizontalschlitten oder durch Ausrüstung des Hubschlittens mit Lastträgern, die wahlweise nach beiden Seiten des Hubschlittens abklappbar sind, ermöglicht ist.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Seitenlader für beidseitige Lastaufnahme nach dem älteren Vorschlag so weiterzubilden, daß die Fahrgestellsteifigkeit und Fahrstabilität verbessert und gleichzeitig eine normale Ladeflächenbenutzung wie beim üb- lichen einseitigen Seitenlader ermöglicht werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verbindung der beiden Fahrzeugkörper durch eine geschlossene oder eine durch Schlitze in . Fahrzeuglängsrichtung unterbrochene, etwa in Höhe der Bodenbleche der Fahrzeugkörper angeordnete starke Platte verwirklicht ist und daß das Führerhaus an dem Horizontalschlitten befestigt ist.
  • Bekannt ist ein Seitenlader, bei dem mit dem Horizontalschlitten ein Bedienungsstand verfahrbar ist, der an einen besonders großen, vielfältig bewegbaren Speziallastträger angeschlossen ist, um die Lastbewegungen besser übersehen zu können.
  • Bei der neuen Ausgestaltung des Seitenladers bilden die beiden Fahrzeugkörper gemeinsam mit der sie verbindenden starken Platte einen mechanisch hoch belastbaren, weitgehend verwindungssteifen Fahrzeuggrundkörper hoher Tragfähigkeit, dessen Stabilität und Steifigkeit nicht durch betriebsbedingten Verschleiß gemindert oder in Frage gestellt werden kann. Das Fahrerhaus wird durch seine Verbindung mit dem Horizontalschlitten bei Verfahren des Hubmastes quer zur Fahrtrichtung mitgenommen und kann daher jeweils so gemeinsam mit dem Hubmast verfahren werden, daß die möglichst günstigste, den jeweiligen Bedingungen entsprechende Beladung des Seitenladers bzw. Ausnutzung der vorhanm. denen Ladefläche gewährleistet ist.
  • Dadurch, daß die die beiden Fahrzeugkörper verbindende Platte etwa in Höhe der Bodenbleche der Fahrzeugkörper angeordnet ist, die ihrerseits möglichst tief liegen, kann der Lastträger tief abgesenkt werden. Dabei ergeben sich jedoch im Hinblick auf die erforderliche Mindest-Bodenfreiheit der Platte und der Bodenbleche der beiden Fahrzeugkörper Grenzen. Um den Seitenlader aber auch auf schwierigem Gelände, das eine relativ große Bodenfreiheit erfordert, wirtschaftlich einsetzen zu können, ist zweckmäßigerweise die Anordnung so getroffen, daß die Räder eines Paares mit ihren Tragschenkeln über eine Hebelanordnung miteinander verbunden sind, welche um eine in Fahrzeuglängsrichtung weisende Achse am Fahrzeugkörper schwenkbar ge- lagert ist und zum gleichsinnigen Heben und Senken der Räder in bezug auf den Fahrzeugkörper mit einer auf der Achse abgestützten hydraulischen Presse äusgerüstet ist. Hiermit läßt sich die Bodenfreiheit des Seitenladers in zur Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse ausreichendem Maße schnell verändern.
  • Bekannt ist ein Hublader, dessen Fahrgestell dadurch auf Flur absenkbar ist, daß zum gleichsinnigen Heben und Senken der Räder gegenüber dem Fahrzeugkörper eine Hebelanordnung vorgesehen ist, die mittels einer hydraulischen Presse betätigt wird. Damit soll das Auffahren fahrbarer Lasten auf den als Plattform ausgebildeten Lastträger über schräge Auffahrrampen erleichtert werden, andererseits soll der Hublader beim Fahren ausreichend Bodenfreiheit haben. - Ferner ist es bei Seitenladern bekannt, jeweils die vorderen und hinteren Radpaare als Pendelachsen in einem Gelenk am Fahrzeugkörper zu lagern und mittels durch eine Längsstange verbundenen Winkelhebel einen Bewegungsausgleich zwischen den Radpaaren des vorderen und hinteren Fahrzeugkörpers zu ermöglichen. Bei Kranfahrzeugen ist es bekannt, die Achszapfen eines Radpaares über eine Hebelanordnung miteinander derart zu verbinden, daß durch gegenläufige Radbewegungen die Bodenunebenheiten ausgleichend aufgefangen werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 das erste Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht des Seitenladers, F i g. 2 den Seitenlader nach F i g. 1 in Stirnansicht, F i g. 3 eine im Maßstab vergrößerte, teils geschnittene, perspektivische Darstellung des Seitenladers nach F i g. 1, F i g. 4 den Seitenlader nach F i g. 1 in einer Ansicht nach Art der F i g. 3, jedoch von der diagonal entgegengesetzten Seite aus gesehen, F i g. 5 die Stirnansicht der Hebelanordnung der Radaufhängung des Seitenladers nach F i g. 1, - F i g. 6 die Draufsicht der Hebelanordnung nach F ig. 5, F i g. 7, 8 und 9 Ansichten von Einzelheiten des zweiten Ausführungsbeispieles des Seitenladers.
  • Der in F i g. 1 bis 4 gezeigte Seitenlader weist einen vorderen und einen hinteren Fahrzeugkörper 10 und 11 auf, welche über eine in Höhe der Bodenbleche dieser Fahrzeugkörper angeordnete starke Platte 12 miteinander verbunden sind und eine steife Einheit bilden. Jedem der beiden Fahrzeugkörper 10 und 11 sind zwei jeweils ein Paar bildende Straßenräder 21 zugeordnet. Oberhalb der Platte 12 ist zwischen den Führungsschienen 24, die an den ein-,ander zu 'gewandten Wandplatten22, 23 der Fahrzeugkörperl.0, 11 befestigt sind, ein Horizontalschlitten13 mit Rollen25 quer zum Seitenlader verfahrbar. Er trägt einen Hubmast 14. Am Hubmast 14 ist in üblicher Weise der Hubschlitten 54 mit dem Lastträger 15 in Form von Gabeln heb- und senkbar.
  • Der Horizontalschlitten 13 weist an einer Seite .eine im wesentlichen aufrechtstehende Platte 16 auf, an der unter einem Winkel eine weitere aufrechte Platte als Strebe 17 befestigt ist. Diese stützt ein Unterteil 18 des Hubmastes 14 derart, daß der Hubmast um eine im wesentlichen lotrecht verlaufende Achse drehbar ist. Die Platte 16 ist außerdem mit einem Führerhaus 19 fest verbunden. Das Führerhaus ist mit einem oberhalb des Fahrzeugkörpers 11 verlaufenden Boden ausgerüstet, so daß beim Querverschieben des Hubschlittens 13 sowohl der Hubmast 14 mit dem gabelförmigen Lastträger 15 als auch das Führerhaus 19 mitgenommen werden. Beiderseits der plattenförmig ausgebildeten Strebe 17 sind zwei Gehäuse 20 befestigt, in welchen die Antriebseinrichtungen zum Bewegen des Horizontalschlittens 13 untergebracht sind.
  • Den Hubmast 14, der auf dem Horizontalschlitten 13 angeordnet ist, bilden zwei aufrechtstehende, im Abstand parallel zueinander angeordnete und im Querschnitt Mörmige Winkelprofilschienen 45, die mittels Leisten 46 und 47 an den Enden miteinander verbunden sind, ferner am unteren Ende und in einia en 48. "ein Abstand davon mittels dreieckiger Konsole Diese sind mit ihren Bohrungen auf zwei gleichachsig angeordnete Bolzen 49 aufgesteckt, die in der plattenförmi-en Strebe 17 gelagert sind und eine im wesentlichen lotrecht verlaufende Schwenkachse bilden. Der Hubmast 14 läßt sich mittels des Hy- draulikzylinders 62 um die Bolzen 49 in einem Winkel von 1.801' verschwenken. Auf diese Weise kann der Hubmast 14 bei Betrachtung der F i g. 3 sowohl auf die linke Seite wie auch auf die rechte Seite der plaitenförmigen Strebe 17 geschwenkt werden.
  • Die beiden Straßenräder 21 jedes Fahrzeugkörpers 10, 11 sind an diesen mittels Hebelanordnungen aufgehängt, die an den Lagerungen der Achszapfen der Straßenräder 21 angreifen.
  • Die Hebelanordnung für jedes Radpaar umfaßt zunächst zwei aufrechtstehende, quer zur Fahrzeuglän 'gsachse parallel zueinander und im gegenseitigen Abstand angeordnete Platten 73. Diese Platten sind durch mehrere Bolzen miteinander starr verbunden und bilden ein starres Gestell, das mit Hilfe eines Zapfens 72, dessen Achse parallel zur Fahrzeuglängsachse verläuft, am Fahrzeugkörper 10 oder 11 schwenkbar gelagert ist. Symmetrisch zu diesen Zapfen sind auf Bolzen 74 weiterhin zwischen den Platten Traghebel 75 gelagert, die nach außen ragen und an ihrem freien Ende auf einem Königszapfen lenkbar jeweils den Achszapfen eines Straßenrades 21 tragen. Zwischen ihren Enden sind die Traghebel 75 jeweils über Lenker 83 mit dem kurzen Arm eines zweiarmigen Hebels 81 verbunden. Diese Hebel 81 sind ebenfalls zwischen den Platten 73 auf Bolzen 82 schwenkbar gelagert und sind mit dem anderen Arm über eine Stift-Schlitz-Verbindung 84, 85 mit einem Querjoch 86, 87, 88 verbunden, das an der Kolbenstang,e 89 einer senkrecht angeordneten hy- draulischen Presse befestigt ist. Der Zylinder 90 der Presse stützt sich zwischen den Platten 73 mittels eines Kopfstücks 91 auf den Gelenkzapfen 72.
  • Für jeden Fahrzeugkörper 10 bzw. 11 ist eine derarti-e Hebelanordnung mit Hubzylinder u. dgl. vorgesehen. Die Steuerung beider hydraulischer Pressen 39, 90 erfolgt gleichsinnig, wenn die Höhe des Fahrzeugs über dem Erdboden, d. h. die Bodenfreiheit, verändert werden soll. Die Hebelanordnung ist zugleich so ausgebildet, daß sie in bekannter Weise auch das ausgleichende Auffangen von Bodenunebenheiten gestattet. Da die beiden zu einem gemeinsamen Fahrzeugkörper 10 oder 11 gehörenden Straßenräder 21, die ein Räderpaar bilden, um das Gelenk 72 verschwenkbar sind, bewirkt das Anheben des einen Rades beim Passieren einer Erhebung ein Absenken des gegenüberliegenden Rades 21, wobei der Fahrzeugkörper selbst jedoch keine oder nur eine unbedeutend kleine Höhenbewegung ausführt. An ihren Außenenden und Oberkanten sind auf den Platten 73 Arme 92 befestigt, an denen Lenker 93 angreifen, die mit ihren anderen Enden in Armen 94 gelagert sind, welche an der jeweils in Betracht kommenden Wandplatte 22 bzw. 23 befestigt sind. Die als Winkelhebel ausgebildeten Lenker 93 sind mit abwärts gerichteten Armen 95 versehen, die mit den gabelförmigen Enden von Stangen 96 verbunden sind, welche sich etwa horizontal in Längsrichtung des Seitenladers erstrecken und je- weils mit dem entsprechenden Ende des zu dem entsprechenden Straßenrad 21 gehörenden Armes 95 des anderen Fahrzeugkörpers verbunden sind. So wird dieselbe Ausgleichswirkung, die in bezug auf t' ZD Querlagen innerhalb eines jeden einzelnen, einem Fahrzeugkörper zugeordneten Räderpaares erzielt wird, auch im Hinblick auf Räder verschiedener Räderpaare bzw. der unterschiedlichen Fahrzeugkörper übertragen.
  • Wenn die Platte 12, wie im dargestellten Beispiel, nicht einstückig sich über die ganze Breite des Fahrzeugkörpers 10 bzw. 11 erstreckt, sondern mit zwei Schlitzen 191 bzw. 192 versehen ist, die in Fahrzeuglängsrichtung verlaufen, dann ergibt sich ein mittlerer Teil 190, der zweckmäßigerweise, wie insbesondere die F i g. 3 deutlich zeigt, seitlich mittels U-förmiger Profilschienen begrenzt ist, um die Aussteifung zu verbessern, insbesondere aber einen Schutz der in diesen Längsschienen 191, 192 angeordneten Stangen 96, Rohrleitungen usw. zu schaffen, welche vom Führerhaus 19 aus zum hinteren Fahrzeugkörper 11 verlaufen.
  • In den F i g. 1 bis 4 ist ein Seitenlader gezeigt, dessen Hubmast um eine vertikale Achse schwenkbar ist. Die F i g. 7 bis 9 zeigen eine alternative Ausgestaltung des Seitenladers, bei welcher der Hubmast festgelegt ist, also keine Schwenk- oder Drehbewe-un- um eine vertikale Achse ausführen kann. Statt dessen ist bei diesem Hubmast am Hubschlitten ein Lastträger in Form eines Paares von Gabelzinken 170 in Winkelform vorgesehen, welche zwei Winkelschenkel 171 aufweisen. Die Winkelschenkel sind an ein gemeinsames bogenförmiges Mittelteil 172 an-Creschlossen, das im Hubschlitten gelagert ist. Dieser C C weist obere und untere Querträger 173 und Seitenträger 174 auf, welche die den Hubmast bildenden vertikalen Schienen 175 und 176 umfassen. Obere, untere und mittlere Querstege 177, 178 und 179 sind an die Seitenträger 174 angeschlossen und mit-.einander durch die Außenträger 180 verbunden. Das bogenförmige Mittelteil 172 jeder Gabelzinke ist derart zwischen den Querstegen 178, 179 eingepaßt, daß der eine Winkelschenkel 171 im wesentlichen waagerecht liegt und der andere senkrecht steht ' wobei sich letzterer am oberen Quersteg 177 abstützt. Der Lastträger 170 braucht, um die Arbeitsseite beira Seitenlader zu wechseln, lediglich aus der in F i g. 8 in vollen Linien gezeigten Stellung in die in gestrichelten Linien dargestellte Lage umgeklappt zu werden, wobei sich der bogenförmige Teil 172 um den Steg 178 herumbewegt. Derartige Lastträger sind an sich bekannt.
  • Die angegebene Priorität wird nur für die Ansprüche 1 und 3 beansprucht. .

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Seitenlader mit einem vorderen und einem hinteren Fahrzeugkörper, die miteinander verbunden sind und oben auf gleicher Höhe Ladeplattformen und unten Straßenräder tragen und zwischen denen in ganzer Fahrzeugbreite ein Horizontalschlitten mit einem Hubmast quer verfahrbar ist, der einen Hubschlitten mit Lastträger aufweist, wobei eine Lastaufnahme - an beiden Fahrzeugseiten entweder durch Drehen des Hubmastes um eine vertikale Achse auf - dem Horizontalschlitten oder durch Ausrüstung des Hubschlittens mit Lastträgem, die wahlweise nach beiden Seiten des Hubschlittens abkl#ppbar sind, ermöglicht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der beiden Fahrzeukkörper (10, 11) durch eine geschlossene oder eine durch Schütze (191, 192) in Fahrzeuglängsrichtung unterbrochene, etwa in Höhe der Bodenbleche der Fahrzeugkörper (10, 11) angeordnete starke Platte (12) verwirklicht ist und daß das Führerhaus (19) an dem Horizontalschlitten (13) befestigt ist.
  2. 2. Seitenlader nach Anspruch-1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Achszapfen der-Straßenräder (21) eines Paares über eine Hebelanordnung (73, 74, 75, 81 bis 85) miteinander verbunden sind, welche um eine in Fahrzeuglängsrichtung weisende Achse (72) am Fahrzeugkörper (10, 11) schwenkbar gelagert und zum gleichsinnigen Heben und Senken der Straßenräder (21) in bezug auf den Fahrzeugkörper (10, 11) mit einer auf der Achse (72) abgestützten hydraulischen Presse (89, 90) ausgerüstet ist. 3. Seitenlader nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (191,192)# der Unterbringung an sich bekannten Leitungen (131) und Stangen (96) zur Verbindung von Fahrwerkseinrichtungen, (72 bis 73, 92 bis 95;. 97) im vorderen und hinteren Fahrzeugkörper (10, 11) dienen. # In Betracht gezogene Druckschriften: .Deutsche Patentschriften Nr. 868 963, 893 895> 900 555, 931938, 940 457, 944 359, 952 428, 964 939, 1019 968, 1019 969, 1035 569, 1065 328; deutsche Patentanmeldung C3999XI/81e (bekanntgemacht am 16. 7. 1953); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1790 386; britische PatentseMften Nr. 750 793, 820 781, 820 782; französische Patentschrift Nr. 1192 289; - österreichische Patentschrift Nr. 190 860; - schwedische Patentschrift Nr. 148 423; USA.-P-atentschriften Nr. 2 394 458, 2 461116, 2.564 002, 2 720 993, 2 796 187, 2 823 813, 2 869 744; -Zeitschrift »Fördern und Heben«, 1959, S. 227; Zeitschrift »Mechanical Handling«, 1957, S. 148 bis 153; Zeitschrift »Modern Materials Handling«, Juni 1957, S. 235. In Betracht gezogene ältere Patente: - Deutsches Patent, Nr. 1086 627.
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