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DE1278841B - Einrichtung zum Veraendern der Foerdermenge einer ventilgesteuerten Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe - Google Patents

Einrichtung zum Veraendern der Foerdermenge einer ventilgesteuerten Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe

Info

Publication number
DE1278841B
DE1278841B DED36383A DED0036383A DE1278841B DE 1278841 B DE1278841 B DE 1278841B DE D36383 A DED36383 A DE D36383A DE D0036383 A DED0036383 A DE D0036383A DE 1278841 B DE1278841 B DE 1278841B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eccentric
pump
valve
swash plate
delivery rate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED36383A
Other languages
English (en)
Inventor
Philipp Gordon Stewart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Enerpac Tool Group Corp
Original Assignee
Applied Power Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Applied Power Industries Inc filed Critical Applied Power Industries Inc
Priority to DED36383A priority Critical patent/DE1278841B/de
Publication of DE1278841B publication Critical patent/DE1278841B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/14Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Verändern der Fördermenge einer ventilgesteuerten Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verändern der Fördermenge einer ventilgesteuerten Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe durch Rückströmen von Förderflüssigkeit zur Saugseite.
  • Bei ventilgesteuerten Taumelscheiben-Axialkolbenpumpen ist es bekannt, eine Einrichtung vorzusehen, die ein Rückströmen von Förderflüssigkeit zur Saugseite gestattet, allerdings zu dem Zwecke der Begrenzung des Maximaldruckes in der Förderleitung. Hierbei ist eine Eingriffnahme auf diese Einrichtung etwa zum Zwecke der Veränderung der Förderleistung nicht vorgesehen.
  • Abgesehen davon sind hydraulische Regelpumpen sowohl mit Taumelscheiben- als auch mit Exzenterantrieb der einzelnen Pumpenkolben in mehreren Ausführungsformen bekannt, bei denen eine Veränderung der Fördermenge dadurch zustande gebracht wird, daß der Antriebsexzenter oder die Antriebstaumelscheibe eine Veränderung der Exzentrizität bzw. der Schrägstellung zur zugeordneten Antriebswelle erfahren. Bei diesen Konstruktionen tritt aber der Nachteil auf, daß die in den Antrieb der Pumpenkolben eingreifenden Einrichtungen einerseits leicht regelbar sein, andererseits aber den verhältnismäßig großen, bei den Druckhüben der Pumpenkolben auftretenden Kräften standhalten müssen. Regelmäßig ergeben sich Ausführungen, die über verhältnismäßig große aufeinandergleitende Flächen verfügen, hohe Reibungsverluste und damit große Antriebsleistung aufweisen und darüber hinaus einem beträchtlichen Verschleiß unterliegen. Das Bestreben geht darum dahin, Pumpen zu bauen, bei denen der Antriebsexzenter bzw. die Antriebstaumelscheibe für die einzelnen Pumpenkolben starr und unverstellbar mit der Antriebswelle verbunden sind.
  • Daneben wurde auch schon bei einer Radialkolbenpumpe die Fördermenge dadurch verändert, daß auf die Ansaugventile der einzelnen Pumpenkolben eingewirkt wurde. Bei einer solchen Pumpe ist die Förderrnenge jedoch nur verhältnismäßig grobstufig veränderbar, weil es nur möglich ist, einzelne Pumpenkolben von der gemeinsamen Saugkammer abzusperren oder mit dieser zu verbinden.
  • Bei einer schiebergesteuerten Pumpe schließlich, die mit einer Einrichtung zum Rückströmen von Förderflüssigkeit zur Saugseite ausgerüstet ist, laufen die Pumpenkolben um ihre Längsachsen um, während sie gleichzeitig zum Zwecke der Förderung längsbewegt werden. Diese Pumpe hat einen besonders komplizierten Aufbau, der in vielen Fällen nicht tragbar ist.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Verändern der Fördermenge einer ventilgesteuerten Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe durch Rückströmen von Förderflüssigkeit zur Saugseite zu schaffen, die sich durch einen einfachen Aufbau und die Möglichkeit einer feinfühligen Veränderbarkeit der Fördermenge auszeichnet.
  • Zu diesem Zweck sind den Pumpenzylindern einzelne sternförmig angeordnete überströmventile zugeordnet, die von einem gemeinsamen, mit der Antriebswelle gekuppelten, von außen längsverschiebbaren Exzenter offen haltbar sind. Der Exzenter besteht in einer Ausführungsform aus einem Teil größeren und einem Teil kleineren Durchmessers, zwischen denen eine wendelförmig um den Exzenter herumlaufende Schrägfläche angeordnet ist. In einer anderen Ausführungsform ist der Exzenter gegenüber der Antriebswelle verdrehbar gelagert.
  • Dadurch, daß der Exzenter lediglich die überströmventile betätigt, ist er nur einer verhältnismäßig geringen mechanischen Belastung ausgesetzt, so daß sich einfache Konstruktionen hierfür verwenden lassen. Im übrigen gestattet es der erfindungsgemäße Gedanke, eine außerordentlich feinfühlige Veränderung der Fördermenge zu erzielen, wobei gleichzeitig ein optimaler Pumpenwirkungsgrad der einzelnen Pumpenkolben gewährleistet ist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe gemäß der Erfindung im Längsschnitt, F i g. 2 die Pumpe nach F i g. 1 in einer Ansicht von hinten teilweise im Schnitt, F i g. 3 ein Überströmventil im Längsschnitt, F i g. 4 den Exzenter in Seitenansicht, F i g. 5 den Exzenter in Draufsicht, F i g. 6 den Exzenter in perspektivischer Darstellung, F i g. 7 eine Abwicklung der Exzenterkurve in schematischer Darstellung zur Veranschaulichung der veränderlichen Pumpenleistung, F i g. 8 eine Projektion der Darstellung nach F i g. 7 zur Veranschaulichung des Ventilweges eines überströmventils, wenn die Pumpe mit einem Viertelhub arbeitet, F i g. 9 bis 13 den Exzenter jeweils geschnitten längs der Linien 9-9 bis 13-13 der F i g. 1 zur Veranschaulichung des Ventilweges eines Übertsrömventils, wenn die Pumpe mit 4/4-Hub, 3/4-Hub, 'i2-Hub, 1/4-Hub und 0-Hub arbeitet, F i g. 14 eine andere Ausführungsform der Pumpe gemäß der Erfindung im Längsschnitt und F i g.15 einen Querschnitt der Pumpe nach F i g.14 nach der Linie 15-15 der F i g.14.
  • Das Pumpengehäuse (F i g. 1) besteht aus einem Antriebsteil 15, auf dem ein zylindrischer Pumpenteil 16 mittels Schrauben 17 befestigt ist, wobei zwischen den beiden Teilen eine O-Ring-Öldichtung 18 angeordnet ist. Die Flüssigkeit wird der Pumpenansaugkammer 19 über einen Einlaß 20 zugeführt. In dem Pumpenteil 16 ist ein ringförmiger Auslaßkanal21 angeordnet, über den die Druckflüssigkeit in eine Hauptauslaßmuffe 22 gefördert wird. Über mit Blindstopfen 23 verschlossene Anschlüsse kann ein Teil der Druckflüssigkeit getrennten Versorgungsstellen zugeführt werden.
  • In einer Bohrung 27 des Antriebsteiles 15 ist eine. mit einer Dichtung 28 versehene Antriebswelle 25 mittels eines Rollenlagers 26 gelagert. Auf der Antriebswelle 25 ist mittels eines Keiles 31 eine Taumelscheibe 30 befestigt, auf der eine Lagerplatte 32 durch Rollen 33 gelagert ist. Hinter der Taumelscheibe 30 ist ein Druckrollenlager 34 angeordnet. Das innere- Ende der Antriebswelle 25 ist in einem Nadellager 35 in der Bohrung 36 des Pumpengehäuses 16 geführt. In ihm befindet sich eine Bohrung 37.
  • In Bohrungen 39 des Pumpengehäuses 16 sind Pumpenzylinder 40 mittels Bolzen 41 befestigt. In jeder Zylinderbohrung 43 ist ein Kolben 42 hin und her beweglich, der durch eine Feder 45 auf die Oberfläche 44 der Halteplatte 32 gedrückt wird. Die Flüssigkeit fließt aus der Saugkammer 19 über Schrägbohrungen in den Köpfen der Kolben 42 an Kugelrückschlagventilen 46 vorbei durch ein Abstandsstück 47 hindurch in die Pumpenkammer 48.
  • Eine Mittelbohrung 52 des Pumpengehäuses 16 ist über Querbohrungen 53 mit der Ansaugkammer 19 verbunden. In sie ragt ein Exzenter 55. Sein Führungszapfen ist mittels .eines Keiles 56 mit der Antriebswelle 25 unverdrehbar verbunden und in der Bohrung 37 der Antriebswelle 25 längsverschiebbar geführt. Auf dem Führungszapfen sitzt eine Feder 58, die den Exzenter 55 nach rechts drückt (F i g. 1). Die Mittelbohrung 52 steht über eine Querbohrung 59 und eine Längsbohrung 60 des Führungszapfens in Verbindung mit dem Inneren der Bohrung 37 der Antriebswelle 25, wodurch verhindert wird, daß sich in der Bohrung 37 ein Druck aufbauen kann, der die Längsverschiebung des Exzenters 55 beeinträchtigen würde. -Der.Exzenter.55 (F ig. 4 bis 6) weist einen Teil 63 von größerem und einen Teil 64 von kleinerem Durchmesser auf. Beide Teile gehen über eine schräge Fläche 65 ineinander -über, die sich wendelförmig um den Exzenter herum erstreckt. Die Umrisse der Teile 63 und 64 entsprechen im wesentlichen einer stetigen Funktion. Der Winkel b der Schrägfläche 65, wie er in F i g. 4 veranschaulicht ist, bezogen auf die Längsachse des Exzenters, beträgt 30°. Dieser Winkelwert gewährleistet, wie durch Versuche festgestellt wurde, eine besonders günstige Arbeitsweise des Exzenters und der dadurch betätigten Ventile.
  • Die axiale Einstellung des Exzenters 55 geschieht von außen durch einen Handkopf 67 oder hydraulisch.
  • In -einer großen Ausnehmung 70 des Pumpen= gehäuses 16 ist eine Gewindebuchse 68 mittels eines Stiftes 69 befestigt. In die Gewindebuchse 68 ist eine Spindel 71 eingeschraubt, die sich über ein Wälzlager 72 gegen den Exzenter abstützt. Die Spindel 71 ist mit dem Knopf 67 mittels eines Keiles 73 unverdrehbar, aber axial verschiebbar verbunden. Der Knopf 67 ist in der Ausnehmung 70 mittels eines Sprengringes 74 befestigt. Wenn der Knopf 67 verdreht wird, wird der Exzenter 55 in der entsprechenden axialen Richtung verschoben.
  • Im Pumpengehäuse 16 ist zwischen der Pumpenkammer 48 und der Mittelbohrung 52 für jeden Pumpenzylinder 40 -ein überströmventil 75 angeordnet (F i g. 2 und 3). Die radialen Ventilbohrungen 78 der Überströmventile 75 stehen über einen Ringraum 76 am Umfang der Pumpenzylinder 40 und über Querbohrungen 77 der Zylinder 40 mit den Pumpenkammern 48 in Verbindung.
  • Jedes überströmventil 75 (F i g. 3) weist eine Kappe 79 auf, in welche an drei Seiten Querbohrungen 80 münden und in die ein Ventilsitz 81 eingeschraubt ist, der auch mit dem Gehäuse 16 verschraubt ist. Am äußeren Ende der Kappe 79 ist ein Schlitz 82 für ein Werkzeug zur Montage des Ventils vorgesehen. In dem Ventilsitz 81 ist ein Ventilkörper 83 verschiebbar angeordnet, der einen abgeschrägten Ventilkegel 84 aufweist, der auf dem entsprechend gestalteten Ventilsitz 81 dicht aufliegen kann. Am Umfang des Ventilkörpers 83 sind Führungsleisten 85 vorgesehen, die die Zentrierung des Ventilkörpers 83 in der Bohrung des Ventilsitzes 81 bewirken und einen einwandfreien Sitz des Ventilkegels 84 gewährleisten. Am inneren Ende des Ventilkörpers 83 ist eine gehärtete Kugel 86 angeordnet, die auf der Oberfläche des Exzenters 55 läuft und als Betätigungsglied für das Ventil 75 dient.
  • Wenn die Kugel 86 auf dem Teil 63 mit größerem Durchmesser aufsitzt, ist der Ventilkegel 84 von seinem Sitz abgehoben, so daß Flüssigkeit aus den Pumpenkammern 48 in die Ansaugkammer 19 zurückströmen kann. Sitzt die Kugel 86 dagegen auf dem Teil 64 von kleinerem Durchmesser auf, so drückt die Ventilfeder 88 den Ventilkegel 84 gegen den Sitz 81, so daß eine völlige Abdichtung des Ventils zustande kommt und die- gesamte von dem Kolben 42 geförderte Flüssigkeit in den Auslaßkana121 eingespeist wird. Beim Übergang von dem einen Durchmesser zu dem anderen läuft die Kugel 86 auf dem abgeschrägten Teil 65, wobei sie eine stetige Bewegung ausführt, wie es in F i g. 8 dargestellt ist.
  • In den F i g. 9 bis 13 sind die Querschnittsformen des Exzenters 55 entsprechend den Linien 9-9 bis 13-13 der F.i g. 1 dargestellt. So zeigt die F i g. 9 den Abschnitt, der einem vollen Pumpenhub des Kolbens entspricht, was bedeutet, daß der Kolben seine gesamte Förderkapazität während einer 180°-Umdrehung der Taumelscheibe 30 ausnützt und die gesamte Druckflüssigkeit in den Auslaßkanal 21 einspeist, während über die Überströmventile 75 keine Druckflüssigkeit zurückgeführt wird.
  • In den F i g. 9 bis 13 ist ein Nachlauf von etwa 15°, der durch den Buchstaben a angedeutet ist, ausgehend von dem inneren Totpunkt des Kolbens eingetragen. Die Drehrichtung des Exzenters 55 ist durch die Pfeile angedeutet. Der Nachlauf gewährleistet, daß die überströmventile 75 geschlossen sind und damit nicht als zusätzliche Einlässe für die Pumpenkammern 48 dienen können, bis die Kolbeneinlaßventile 46 zu Beginn des Ansaughubes der Kolben voll geöffnet sind. Diese Synchronisation der überström- und Kolbenansaugventile wird dadurch gewährleistet, daß die Taumelscheibe 30 und der Exzenter 55 mit der Antriebswelle 25 unverdrehbar verbunden sind. Der Abschnitt des Exzenters 55, der links von der senkrechten Mittellinie in den F i g. 9 bis 13 liegt, entspricht dem Ansaughub, der rechte dem Druckhub.
  • Die gestrichelten Linien O und C veranschaulichen die öffnungs- und Schließstellungen der überströmventile. So ist in F i g. 10 die Stellung des Exzenters 55 dargestellt, in der der Kolben 42 während drei Viertel seines Pumpenhubes Druckflüssigkeit in den Auslaßkanal 21 einspeist. Ähnlich entsprechen die F i g. 11, 12 und 13 einem halben, einem viertel und einem Null-Hub der Kolben. In all den Stellungen, in denen das überströmventil 75 während des Pumpenhubes offen ist, wie in den F i g. 10 bis 13, ist das Überströmventil 75 unter der Wirkung des Exzenters zu Beginn des Pumpenhubes geöffnet. Damit wird erreicht, daß das Zurückführen der Flüssigkeit nur unter normalem Druck geschieht, d. h. einsetzt, bevor sich in den Pumpenkammern 48 ein Druck aufbaut.
  • In F i g. 8 ist eine Projektion der Darstellung nach F i g. 7 entsprechend der »Einviertelhub«-Stellung des Exzenters 55 gezeigt. Wie daraus zu ersehen ist, kommt die zusätzliche Einlaßwirkung der Überströmventile 75 15° nach Beginn des Pumpensaughubes zur Geltung. Beim Übergang vom Saug- zum Pumpenhub bleiben die Überströmventile bis zum letzten Viertel des Kolbenpumpenhubes offen. Während des letzten Viertels des Pumpenhubes fördert der Kolben sodann unter Druck gesetzte Flüssigkeit.
  • In den Ausführungsformen nach den F i g. 14 und 15 ist an Stelle eines unmittelbar auf die überströmventile wirkenden Exzenters eine Zwischenscheibe zwischen Exzenter und Ventilen vorgesehen.
  • In der Bohrung 37 der Antriebswelle 25 ist ein Hülsenfortsatz 91 einer axial verschiebbaren Steuerwelle 90 gelagert. Diese ist an ihrem äußeren Ende 92 in der mit einem Außengewinde versehenen Spindel 71a geführt. Diese ist mit dem Steuerknopf 67a unverdrehbar, aber axial verschiebbar mittels eines Keiles 73 a verbunden. Am Umfang des Hülsenfortsatzes 91 ist eine schraubenförmige Nut 94 angeordnet, in der eine Kugel 95 läuft, die eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Antriebswelle 25 und der Steuerwelle 90 bewirkt. Die Steuerwelle 90 weist einen exzentrisch ausgebildeten Teil 96 auf, auf dem über Nadellager 97 eine Zwischenscheibe 98 gelagert ist, deren Außenumfang gerade Flächen aufweist. Auf den einzelnen Flächen 99 der Scheibe 98 liegen Füße 100 vom Ventilkörper 84 a. Auf diese Weise wird eine außerordentlich gute, kraftschlüssige Verbindung zwischen den einzelnen Teilen und damit ein besonders ruhiger und sicherer Betrieb der Ventile gewährleistet.
  • Die Arbeitsweise der Pumpe ist folgende: Bei einer Verdrehung des Steuerknopfes 67a wird die Spindel 71 a axial verschoben, wodurch die Steuerwelle 90 mitgenommen wird. Hierbei drückt die Feder 101 die Steuerwelle 90 nach rechts (F i g. 14).
  • Die axiale Verschiebung der Steuerwelle 90 hat zur Folge, daß sie sich unter der Wirkung der in der Nut 94 eingepaßten Kugel 95 verdreht, wobei der Kurven- oder exzentrische Teil 96 der Steuerwelle 90 seine Stellung mit Bezug auf die Taumelscheibe 30 verändert. Dadurch ändert sich die Lage des Punktes des Kolbenweges, bei dem die Überströmventile 84a sich öffnen. Die zeitliche Einstellung des Exzenters bezüglich des Beginns des Saughubes der Kolben 42 kann derart erfolgen, daß die Überströmventile 84a eine kurze Zeit nach dem Beginn des Saughubes offenbleiben und damit als zusätzliche Einlässe wirken.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Verändern der Fördermenge einer ventilgesteuerten Taumelscheiben-Axialkolbenpumpe durch Rückströmen von Förderflüssigkeit zur Saugseite, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß den Pumpenzylindern (40) einzelne sternförmig angeordnete überströmventile (75, 84a) zugeordnet sind, die von einem gemeinsamen, mit der Antriebswelle (25) gekuppelten, von außen längsverschiebbaren Exzenter (55, 96) offen haltbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (55) aus einem Teil (63) von größerem und einem Teil (64) von kleinerem Durchmesser besteht, zwischen denen eine wendelförmig um den Exzenter (55) herumlaufende Schrägfläche (65) angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (96) gegenüber der Antriebswelle (25) verdehbar gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 952 322, 807 240, 148 908, 527 433; deutsche Auslegeschrift Nr. 1101961; deutsches Gebrauchsmuster Nr.l 830 292; französische Patentschrift Nr. 1090 493; USA.-Patentschriften Nr. 2 982 218, 2 417137, 1468 176, 2 048 524.
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