DE1278227B - Blendenregler fuer Kameras - Google Patents
Blendenregler fuer KamerasInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/085—Analogue circuits for control of aperture
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Description
- Blendenregler für Kameras Die Erfindung betrifft einen Blendenregler für Kameras mit einem von einer lichtempfindlichen Zelle gespeisten Galvanometer sowie mit zwei beweglichen, in ihrem Zusammenwirken eine variable Blendenöffnung bildenden Blendenlamellen, von denen die erste drehbewegliche Lamelle starr auf der Drehspule des Galvanometers sitzt, während die zweite hin- und herbewegbare Lamelle mit einem Arm an einer von der Drehspule getragenen Kurbel angelenkt ist und mit einem Führungsglied zusammenarbeitet, das dafür sorgt, daß die zweite Lamelle beim Drehen der Spule eine bestimmte Bewegungsbahn einhält.
- Durch die österreichische Patentschrift 231264 ist bereits ein Blendenregler dieser Art bekanntgeworden, bei dem als Führungsglied für die an der Kurbel der Drehspule angelenkte Blendenlamelle ein Lenker in Form einer weiteren Kurbel dient, die mit der Lamelle gelenkig verbunden und um eine zur Galvanometerwelle parallele, feste Achse drehbar ist. Diese Bauart ist mit verschiedenen Nachteilen behaftet. Zunächst erfordert die als Lenker verwendete Kurbel einen zusätzlichen Anordnungs- und Bewegungsraum, der in Kameras vielfach nicht zur Verfügung steht. Außerdem entstehen durch die Lagerung der Kurbel und deren Verbindung mit der Blendenlamelle zwei weitere Gelenkstellen, die eine zusätzliche Reibung verursachen. Da eine Galvanometerspule bekanntlich nur ein sehr geringes Drehmoment hat, beeinträchtigt diese Reibung zusammen mit dem Gewicht des Lenkers die sichere Arbeitsweise und das rasche Ansprechen des Blendenreglers in erheblichem Maße. Außerdem kann in beiden Gelenken des Lenkers ein störendes Spiel auftreten.
- Die vorstehend geschilderten Nachteile des bekannten Blendenreglers werden nach der Erfindung auf überraschend einfache Weise dadurch beseitigt, daß als Führungsglied für die zweite Lamelle eine Stift-Schlitz-Führung dient. Ein in dieser Weise ausgebildetes Führungsglied ist einfach herstellbar und außerdem sehr raum- und teilesparend. Dies wirkt sich nicht nur günstig auf die Kosten aus, sondern ermöglicht es auch, einen damit ausgerüsteten Blendenregler so kompakt zu bauen, daß dieser nur einen verhältnismäßig kleinen Raum in der Kamera benötigt. Da das Führungsglied weder zusätzliche, mit Reibung behaftete Lagerstellen noch zusätzlich zu bewegende Massen hat, ist die Blendemnechanik außerordentlich leichtgängig. Infolgedessen arbeitet ein nach der Erfindung ausgebildeter Blendenregler äußerst zuverlässig und reagiert auf Lichtschwankungen sehr empfindlich und schnell. Dies bildet eine wesentliche Voraussetzung für einwandfreie, gleichmäßig belichtete Aufnahmen.
- Beim Anbringen der Stift-Schlitz-Führung ist es herstellungstechnisch von Vorteil, den Schlitz in der Blendenlamelle auszubilden, während der in ihn eingreifende Stift ortsfest an der Kamera sitzt. Eine besonders raumsparende Ausführungsform ergibt sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch, daß die im Bereich des Lamellenarms vorgesehene Stift-Schlitz-Führung zwischen dem kurbelseitigen Anlenkpunkt und einem in der Lamelle ausgebildeten Blendenschlitz angeordnet ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt F i g. 1 eine Kamera, von der Seite gesehen, zum Teil im Schnitt, in vereinfachter Darstellung, F i g. 2 Galvanometer und Blendenlamellen in vergrößerter Darstellung.
- In das Gehäuse 1 einer Kamera sind in der üblichen Weise ein Objektiv 2, ein Sucher 3 und eine Photozelle 4 eingebaut. Der von der Photozelle entsprechend dem einfallenden Licht erzeugte Strom wird über zwei Leitungen 5, 6 einer Drehspule 7 (F i g. 2) zugeleitet, die zu einem Galvanometer 8 gehört. Mit der Spule 7 ist eine Scheibe 9 fest verbunden, an welcher eine erste Blendenlamelle 10 mit einem Arm 11 angebracht ist.
- Eine zweite Blendenlamelle 12 sitzt mit ihrem Arm 13 drehbar auf einem an der Scheibe 9 der Drehspule 7 angebrachten Kurbelzapfen 14. Unterhalb dieser Anlenkung ist im Arm 13 ein leicht gekrümmter Schlitz 15 ausgebildet, der von einem gerätefesten Stift 16 durchgriffen wird. Diese Stift-Schlitz-Führung dient der Blendenlamelle 12 als Führungsglied, welches dafür sorgt, daß die Lamelle beim Drehen der Spule 7 eine bestimmte Bewegungsbahn einhält, die im Ausführungsbeispiel etwa quer zur Bewegungsbahn der Lamelle 10 verläuft.
- Wie aus F i g. 2 ersichtlich, fährt die Blendenlamelle 12 beim Drehen der Spule im. wesentlichen eine lotrechte Verschiebebewegung aus, die nur von einer sehr kleinen, durch die kreisbogenförmige Bahn des Kurbelzapfens 14 bedingten Schwenkbewegung überlagert wird. Diese Schwenkbewegung wird durch die Kurvenform des Schlitzes 15 ausgeglichen. Dadurch ist erreicht, daß die Reibung zwischen dem Stift 16 und den beiden Kanten des Schlitzes 15 über den gesamten, durch die beiden mit einer Marke 17 zusammenarbeitenden Strichlinien 20,21 markierten Drehbereich der Spule 7 äußerst gering bleibt.
- Die Lamellen 10 und 12 tragen je einen Blendenschlitz 22 bzw. 23, welche zusammen die öffnung der Aufnahmeblende bilden und im Strahlengang hinter dem Objektiv 2 liegen. Die Schlitze 22,23 sind im wesentlichen keilförmig ausgebildet. Ihre Mittellinien schneiden sich etwa unter einem rechten Winkel, wodurch sich eine sehr günstige Form der Blendenöffnung ergibt.
- In F i g. 2 ist die größte Lichtdurchlaßöffnung des Aufnahmeobjektivs angedeutet und mit 26 bezeichnet. Hinter der Blende liegt eine Wand 24 (F i g. 1), welche den in den Schlitz 15 eingreifenden Stift 16 trägt. Die Wand 24 hat außerdem ein Bildfenster 25, hinter dem der nicht gezeigte Film vorbeigeführt wird.
- Die Blendenlamellen 10, 12 behalten ihre Stellung, beispielsweise nach F i g. 2, bei, solange der von der Photozelle 4 erzeugte Strom konstant bleibt. Fällt mehr Licht ein, so steigt die Stromstärke im Galvanometer 8, und die Spule 7 dreht sich von der gezeigten Mittelstellung aus im Uhrzeigersinn. Dies hat zur Folge, daß die beiden Blendenlamellen mit ihren keilförmig zulaufenden Schlitzen 22,23 den Aufnahmestrahlengang mehr und mehr abblenden. Wird die Stromstärke infolge abnehmenden Lichts dagegen geringer, so schwenkt die Spule 7 in entgegengesetzter Richtung, wobei die Schlitze 22, 23 der Blendenlamellen die wirksame Blendenöffnung entsprechend vergrößern. Die maximale Blendenöffnung ist erreicht, wenn die an der Drehspule befindliche Marke 17 der Festmarke 21 gegenübersteht. Die Größe der Relativbewegung der beiden Blendenlamellen zueinander kann dabei auf einfache Weise durch die Länge des Kurbelarms 19 und die Lage seines Zapfens 14 auf der Drehspule 7 festgelegt werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Blendenregler für Kameras mit einem von einer lichtempfindlichen Zelle gespeisten Galvanometer sowie mit zwei beweglichen, in ihrem Zusammenwirken eine variable Blendenöffnung bildenden Blendenlamellen, von denen die erste drehbewegliche Lamelle starr auf der Drehspule des Galvanometers sitzt, während die zweite hin-und herbewegbare Lamelle mit einem Arm an einer von der Drehspule getragenen Kurbel angelenkt ist und mit einem Führungsglied zusammenarbeitet, das dafür sorgt, daß die zweite Lamelle beim Drehen der Spule eine bestimmte Bewegungsbahn einhält, dadurch gekennz e i c h n e t, daß als Führungsglied fär die zweite Lamelle eine Stift-Schlitz-Führung (16, 15) dient.
- 2. Blendenregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Stift-Schlitz-Führung der Schlitz (15) in der Blendenlamelle ausgebildet ist, während der in ihn eingreifende Stift (16) ortsfest an der Kamera sitzt. 3. Blendenregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im, Bereich des Lamellenarms (13) vorgesehene Stift-Schlitz-Führung (16,15) zwischen dem Anlenkpunkt (14) an der Kurbel und einem in der Lamelle (12) ausgebildeten Blendenschlitz (23) angeordnet ist.
- In Betracht gezogene Druckschriftenösterreichische Patentschrift Nr. 231264.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB85176A DE1278227B (de) | 1965-12-28 | 1965-12-28 | Blendenregler fuer Kameras |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1278227B true DE1278227B (de) | 1968-09-19 |
Family
ID=6982791
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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