DE1278200B - Schlagwerk fuer Prallmuehlen - Google Patents
Schlagwerk fuer PrallmuehlenInfo
- Publication number
- DE1278200B DE1278200B DEH58760A DEH0058760A DE1278200B DE 1278200 B DE1278200 B DE 1278200B DE H58760 A DEH58760 A DE H58760A DE H0058760 A DEH0058760 A DE H0058760A DE 1278200 B DE1278200 B DE 1278200B
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- striking
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- plates
- rotor
- axially parallel
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
- B02C13/28—Shape or construction of beater elements
- B02C13/2804—Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
- Schlagwerk für Prallmühlen Die Erfindung bezieht sich auf ein Schlagwerk für Prallmühlen, bestehend aus einem Rotor mit Schlagplatten, deren Seitenflächen achsparallel und radial verlaufen und die zwischen achsparallelen Backen mit senkrecht zu den Seitenflächen angeordneten Haltemitteln am Rotor befestigt sind.
- Bei einem bekannten Schlagwerk dieser Art sind die Schlagplatten mit Hilfe von Keilverbindungen, die im Inneren des Rotors untergebracht sind, fest gegen den Rotorumfang verspannt. Außerdem ist die zu dieser Keilverbindung gehörende, in Drehrichtung des Rotors hinter der Schlagplatte liegende Längsschiene über den Rotorumfang hinausgeführt. Mit diesem überstehenden Teil dient sie der Schlagplatte als rückseitige Anlage. In diesem bekannten Falle handelt es sich also um ein Schlagwerk mit feststehenden Schlagplatten. Bei solchen Anlagen erfolgt die Zerkleinerung des Gutes in der Hauptsache an den Schlagleisten, da hier infolge der Kantenwirkung eine punktförmige Einleitung der Stoßkräfte in das zu zerkleinernde Gut stattfindet. Die Praxis bestätigt diesen Sachverhalt insofern, als bei fortschreitendem Verschleiß und der damit verbundenen Abrundung der Schlagleisten die Zerkleinerungswirkung zurückgeht. Um die Zerkleinerungswirkung und den gewünschten Kornaufbau konstant zu halten, muß daher der Beschaffenheit des Aufgabegutes als auch der Schlagleisten ständig Beachtung geschenkt werden, so daß die letzteren unter Umständen in kurzen Zeitabständen gewechselt oder gewendet werden müssen. Bei ungleichmäßiger Abnutzung der Leisten ist auch Vorsorge zu treffen, daß die hierbei in Erscheinung tretende Wuchtexzentrizität nicht zu stark steigt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, über einen möglichst langen Arbeitszeitraum das Schlagwerkzeug mit einer scharfen Arbeitskante im Einsatz zu halten. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Schlagplatten als kreisförmige Scheiben ausgebildet und mittels zentraler Bohrungen auf den als Lagerbolzen ausgebildeten Haltemitteln angeordnet und frei drehbar sind.
- Von Vorteil ist es dabei, wenn die zentrale Bohrung der Schlagplatten größer ist als der Durchmesser der Lagerbolzen. Dabei lassen sich die Schlagplatten in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in achsparallelen radialen Nuten des Rotors unterbringen oder in U-förmigen Haltern anordnen, die auf achsparallelen Bolzen schwenkbar gelagert sind. Günstig für die Zerkleinerungsleistung kann es sein, wenn die Schlagleisten seitlich versetzt zweireihig so angeordnet sind, daß sie in axialer Richtung überlappen.
- Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß bei Abnutzung der Schlagplatten an ihrem äußeren Teil und der dadurch bedingten Verlagerung ihres Schwerpunktes infolge der auf sie einwirkenden Zentrifugalkraft eine Drehung der Platten eintritt, so daß stets eine neue Arbeitskante zum Einsatz kommt. Da der Umfang einer solchen runden Platte bekanntlich 3,14mal so groß ist wie deren Durchmesser, steht eine wesentlich längere scharfe Schlagkante für den Zerkleinerungsvorgang zur Verfügung, wobei diese sich automatisch infolge des fortschreitenden Verschleißes immer wieder neu an die äußere Peripherie begibt. Es ist somit auch eine sehr wirtschaftliche Ausnutzung des Plattenmaterials möglich.
- Es ist an sich bekannt, bei Schlagwerken kreis-oder ringförmige Schlagorgane zu verwenden; bei diesen sind jedoch die Bolzen, welche die ring- oder kreisförmigen Schlagplatten tragen, parallel zur Achse des Schlagwerkes angeordnet. Diese Platten wirken nicht im Sinne von Schlagleisten mit ihrer Seitenfläche, sondern mit der Stirnfläche auf das Gut ein. In ihrer Wirkung entsprechen sie den Schlaghämmern. Es kommt hier nicht auf die Erhaltung der scharfen Schlagkante an. Ihrem Wesen und ihrer Verwendung nach sind diese Schlagwerkzeuge denen der Erfindung nicht vergleichbar. Diese Werkzeuge sind für eine Feinstzerkleinerung völlig ungeeignet. Sie würden sehr stark abgerundeten Schlagleisten entsprechen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt A b b. 1 einen Querschnitt durch das Schlagwerk, A b b. 2 einen Seitenriß des Schlagwerkes, A b b. 3 einen weiteren Querschnitt mit einer Variante, A b b. 4 einen weiteren Seitenriß mit einer Variante. Die Welle 1 des Schlagwerkes trägt eine Anzahl von Scheiben 2, die Aussparungen 3 aufweisen. Im Bereich dieser Aussparungen 3 sind an den Scheiben 2 auswechselbare in Drehrichtung weisende Bolzen 4 in Lagerungen 5 angebracht, auf welchen sich kreisförmige Schlagplatten 6 frei drehen können.
- Gemäß der A b b. 3 können die Schlagplatten 6 hintereinander gestaffelt angeordnet sein, so daß in der äußeren Peripherie des Schlagwerkes eine nahezu durchlaufende, parallel zur Achse des Schlagwerkes verlaufende Schlagkante 7 entsteht.
- In Abwandlung dieser Anordnung kann die Schlagplatte 6 gemäß der A b b. 4 auch in einem schlegelartigen Halter 8 gelagert sein, welcher einen besonders bequemen Wechsel der Schlagplatten gestattet, wobei dann auch die wertvolleren Grundbestandteile des Schlägerrotors, wie die Rotorscheiben 2, möglichst weit von den Zerkleinerungszonen entfernt bleiben und dem Verschleiß weitgehend entzogen sind. Der Halter 8 ist durch einen Bolzen 9 in bekannter Weise an den Rotorscheiben 2 gelagert. Es ergibt sich dadurch eine Ausweichmöglichkeit der Platten 6, insbesondere beim Vorhandensein von Fremdkörpern innerhalb der Prallmühle.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Schlagwerk für Prallmühlen, bestehend aus einem Rotor mit Schlagplatten, deren Seitenflächen achsparallel und radial verlaufen und die zwischen achsparallelen Backen mit senkrecht zu den Seitenflächen angeordneten Haltemitteln am Rotor befestigt sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Schlagplatten als kreisförmige Scheiben (6) ausgebildet und mittels zentraler Bohrungen auf den als Lagerbolzen (4) ausgebildeten Haltemitteln angeordnet und frei drehbar sind.
- 2. Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Bohrung der Schlagplatten (6) größer ist als der Durchmesser der Lagerbolzen (4).
- 3. Schlagwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagplatten (6) in achsparallelen radialen Nuten des Rotors (2) angeordnet sind.
- 4. Schlagwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagplatten (6) in U-förmigen Haltern (8) angeordnet sind, die auf achsparallelen Bolzen (9) schwenkbar gelagert sind.
- 5. Schlagwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagplatten (6) seitlich versetzt zweireihig so angeordnet sind, daß sie in axialer Richtung überlappen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1043 764.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH58760A DE1278200B (de) | 1966-03-10 | 1966-03-10 | Schlagwerk fuer Prallmuehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH58760A DE1278200B (de) | 1966-03-10 | 1966-03-10 | Schlagwerk fuer Prallmuehlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1278200B true DE1278200B (de) | 1968-09-19 |
Family
ID=7160262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH58760A Pending DE1278200B (de) | 1966-03-10 | 1966-03-10 | Schlagwerk fuer Prallmuehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1278200B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011105918A3 (en) * | 2010-02-24 | 2013-03-14 | Toruńskie Zakłady Urządzeń Młyńskich Spomasz Spółka Akcyjna | Hammer mill |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043764B (de) * | 1955-10-13 | 1958-11-13 | Esch Werke Kg | Rotor mit Schlagleisten fuer Prallmuehlen |
-
1966
- 1966-03-10 DE DEH58760A patent/DE1278200B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043764B (de) * | 1955-10-13 | 1958-11-13 | Esch Werke Kg | Rotor mit Schlagleisten fuer Prallmuehlen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011105918A3 (en) * | 2010-02-24 | 2013-03-14 | Toruńskie Zakłady Urządzeń Młyńskich Spomasz Spółka Akcyjna | Hammer mill |
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