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DE1278287B - Anzeigevorrichtung fuer die im Magazin einer Feuerwaffe noch vorhandenen Patronen - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer die im Magazin einer Feuerwaffe noch vorhandenen Patronen

Info

Publication number
DE1278287B
DE1278287B DEH55293A DEH0055293A DE1278287B DE 1278287 B DE1278287 B DE 1278287B DE H55293 A DEH55293 A DE H55293A DE H0055293 A DEH0055293 A DE H0055293A DE 1278287 B DE1278287 B DE 1278287B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
display device
roller
tape
band
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH55293A
Other languages
English (en)
Inventor
Tilo Moeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heckler und Koch GmbH
Original Assignee
Heckler und Koch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heckler und Koch GmbH filed Critical Heckler und Koch GmbH
Priority to DEH55293A priority Critical patent/DE1278287B/de
Publication of DE1278287B publication Critical patent/DE1278287B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/62Magazines having means for indicating the number of cartridges left in the magazine, e.g. last-round indicators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tape Measures (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung für die im Magazin einer Feuerwaffe noch vorhandenen Patronen Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für die im Magazin einer Feuerwaffe noch vorhandenen Patronen in Form eines am verschiebbaren Zubringer befestigten Bandes.
  • Bei der bekannten Anzeigevorrichtung ist das eine Ende des Bandes mit dem Zubringer fest verbunden, während das andere Ende im Magazin zu einer Rolle aufgewickelt wird. Je nach der Stellung des Zubringers ist das Band mehr oder weniger von der im Magazin angeordneten Rolle abgezogen, so daß die Stellung des Bandes in bezug auf das Magazin für die Stellung des Zubringers charakteristisch ist. Auf dem Band sind Markierungen angebracht, die durch ein Fenster des Magazins hindurch ablesbar sind.
  • Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß auf dem Band angebrachte Markierungen durch eine Öffnung hindurch abgelesen werden müssen. Eine Ablesung ist nur dann möglich, wenn gute Lichtverhältnisse herrschen und das Fenster, das im Magazinboden vorgesehen sein muß, nicht verschmutzt ist. Weiterhin kann eine Ablesung nur dann erfolgen, wenn entweder das Magazin von der Waffe gelöst oder aber die Waffe so umgedreht wird, daß der Magazinboden sichtbar wird. Im Einsatz liegen jedoch in der Regel keine dieser Bedingungen vor, denn es wird häufig weder hell genug sein, um die Zahlen abzulesen, noch die Zeit zur Verfügung stehen, um das Magazin zu diesem Zweck von der Waffe zu lösen oder die Waffe umzudrehen. Auch die Zeit, um durch ein verkratztes oder verschmutztes Fenster eine schlecht lesbare Zahl zu erkennen, wird in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Infolgedessen hat die bekannte Anordnung keinen praktischen Wert.
  • Gleiche Mängel weisen auch die anderen bekannten Anzeigevorrichtungen auf, bei denen mit dem Zubringer eine Steuerstange verbunden ist, die über Kurven mit drehbaren Zylindern oder Ringen gekoppelt ist, die dann mit Zahlen versehen sind, die durch ein im Magazin vorgesehenes Fenster ablesbar sind. Abgesehen davon, daß derartige Anzeigevorrichtungen, die das Ablesen von in den Fenstern erscheinenden Ziffern erfordern, aus den oben dargelegten Gründen praktisch unbrauchbar sind, haben die soeben behandelten Anordnungen noch den weiteren Nachteil, daß sie einen äußerst komplizierten Aufbau haben und leicht zum Verklemmen neigen, so daß es leicht zu Störungen bei der Zubringung der Patronen zur Waffe kommen kann. Da ein Schütze sich jedoch auf das einwandfreie Funktionieren seiner Waffe verlassen muß, sind die bekannten Anordnungen auch aus diesem Grunde nicht brauchbar.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anzeigevorrichtung für die im Magazin noch vorhandenen Patronen zu schaffen, die sich nicht nur durch einen einfachen Aufbau auszeichnet, sondern dem Schützen die Möglichkeit gibt, sich zu jeder Zeit sehr schnell die gewünschte Information zu verschaffen, ohne daß er gezwungen ist, an schlecht zugänglichen Stellungen Ablesungen vorzunehmen.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das Band gegen Federspannung durch eine Öffnung im Boden des Magazins mit Hilfe eines die COffnung abdeckenden Handgriffes herausziehbar ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung ist die Länge des aus dem Boden des Magazins herausziehbaren Bandendes ein Maß dafür, wieviel Patronen sich noch in dem Magazin befinden. Es ist offensichtlich, daß das aus dem Magazinboden herausragende Ende des Bandes eine Länge hat, die unmittelbar der Länge des Raumes entspricht, der von den sich im Magazin befindenden Patronen eingenommen wird. Ein Griff nach dem aus dem Magazin herausragenden Bandende gibt dem Schützen daher sofort Aufschluß darüber, wieviel Patronen sich noch in dem Magazin befinden. Es kann auf dem Band eine Markierung angebracht sein, die dem Schützen die genaue Anzahl der Patronen anzeigt. In der Praxis genügt es jedoch, wenn der Schütze weiß, ob sein Magazin noch voll, halbvoll oder nahezu leer geschossen ist. Diese Feststellung kann er durch einen einfachen Zug an dem Band jederzeit, auch bei Dunkelheit, ohne eine Veränderung der Lage der Waffe treffen. Hierin liegt ein erheblicher Fortschritt der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung besteht darin, daß sie sehr einfach herstellbar und absolut betriebssicher ist. Insbesondere wird durch das Band die Funktion des Zubringers nicht beeinträchtigt. Es besteht daher keine Gefahr, daß die Anzeigevorrichtung Hemmungen in der Patronenzuführung verursachen kann. Weiterhin kann die Durchführung des Bandes durch den Magazinboden so eng gehalten werden, daß das Eindringen von Schmutz nicht zu befürchten ist, wie es etwa bei den bekannten Magazinen der Fall ist, die in ihren Seitenwänden Sichtschlitze aufweisen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Band auf eine Rolle mit Rückspulfeder an der Unterseite des Zubringers aufwickelbar sein. Eine solche Anordnung nimmt nicht viel Platz in Anspruch, ist leicht herstellbar und gewährleistet ein sicheres Einziehen des Bandes in das Magazin. Als Rückspulfeder kann eine Wickelfeder, z. B. eine Uhrfeder, vorgesehen sein, die im Inneren der Rolle oder seitlich von ihr angeordnet ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jedoch das Band selbst als Rückspulfeder ausgebildet, und zwar vorzugsweise als Rollfeder, die sich unter ihrer eigenen Spannung auf die Rolle aufzuwickeln bestrebt ist.
  • Damit das Band an der Befestigungsstelle beim Abrollen nicht durch häufiges Umbiegen des Bandendes Schaden erleidet, sieht eine Ausführungsform der Erfindung vor, daß das Band um eine parallel zur Rollenachse verlaufende Achse schwenkbar an der Außenfläche der Rolle befestigt ist. Stattdessen kann aber auch eine Vorrichtung zur Begrenzung des Drehwinkels der Rolle vorgesehen sein, beispielsweise ein auf der Rollenachse angeordneter Satz von mit Anschlagnasen versehenen Anschlagscheiben. Statt des Drehwinkels der Rolle könnte auch die Abziehbarkeit des Bandes von der Rolle begrenzt sein, indem das Band eine mit einem am Zubringer angebrachten Anschlag zusammenwirkende Schulter aufweist, die an dem Anschlag zur Anlage kommt, kurz bevor das Band vollständig von der Rolle abgezogen ist.
  • Endlich könnte die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung auch noch mit einer mit dem Band oder der Rolle gekoppelten Vorrichtung zur akustischen Anzeige des Magazininhaltes versehen sein. Eine solche Vorrichtung könnte beispielsweise von einer Ratsche gebildet werden, die beim Ausziehen des Bandes Töne von sich gibt. Auf diese Weise ist es dann möglich, auch bei Dunkelheit die genaue Anzahl der noch im Magazin enthaltenen Patronen zu ermitteln.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Die einzelnen Merkmale können je für sich oder zu mehreren bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch ein Magazin, das mit einer Anzeigevorrichtung nach der Erfindung versehen ist, und F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-1I durch das Magazin nach F i g. 1.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform weist das Magazin ein im wesentlichen rechteckiges Gehäuse 1 auf, das am unteren Ende mit einem abnehmbaren Boden 2 versehen ist und am oberen Ende eine Öffnung 3 zur Entnahme von Patronen 4 aufweist. Im Magazingehäuse 1 ist ein Zubringer 5 verschiebbar angeordnet. Während die Oberseite des Zubringers 5 in üblicher Weise für die Lagerung von Patronen 4 ausgebildet ist, ist an der Unterseite ein in Richtung auf den Magazinboden 2 offenes, U-förmiges Blechteil 6 befestigt, das unter anderem als Führung für eine Zubringerfeder dient. Die beiden Seitenwände 7 des Teiles 6 weisen miteinander fluchtende Bohrungen 8 auf. In diesen Bohrungen 8 ist eine Rollenachse 9 gelagert, auf der eine Rolle 10 angeordnet ist. Die Rolle 10 besteht aus einem zu zwei koaxialen, über radiale Abschnitte zusammenhängenden Zylindern gebogenen Blechstreifen, dessen beide Enden 11 sich im äußeren Zylinder überlappen. Der Innendurchmesser des kleineren Zylinders entspricht dem Durchmesser des als Rollenachse 9 für die Rolle dienenden Bolzens. An der Stelle, an der sich die Enden 11 des Blechstreifens überlappen, ist an der Rolle 10 ein Ende 16 des Bandes 12 befestigt. Dieses Ende 16 des Bandes 12 ist über eine Länge von ungefähr ein Viertel einer Windung breiter als der übrige Teil. Eine in Richtung auf das Band 12 offene, U-förmige Platte 17 verbindet die beiden Seitenwände 7 des Teiles 6 und ragt mit seinen Schenkeln bis über das Band 12 hinaus. Der Abstand der Schenkel 18 dieser Platte ist nur wenig größer als die Breite des schmaleren Teiles des Bandes 12, so daß der breite Teil an den Schenkeln 18 der Platte 17 anschlägt und die Platte eine Sperre für den verbreiterten Bandteil darstellt.
  • Das andere Ende des Bandes 12 ist durch eine Öffnung 13 im Magazinboden 2 geführt und mit einem über den Rand der Öffnung 13 hinausragenden Handgriff 14 versehen. Das Band 12 ist beispielsweise als Rollfeder ausgebildet und ist damit bestrebt, sich selbst auf die Rolle 10 aufzuwickeln. Infolgedessen liegt der Handgriff 14 stets unter der Spannung der Feder an dem Boden 2 des Magazins an. Die Länge der Rollfeder ist so bemessen, daß die Rollfeder bei hochgeführtem Zubringer 5, d. h. bei leerem Magazin, praktisch vollständig bis zum Anschlag des Endes 16 an der Platte 17 abgewickelt ist. Die die Öffnung 13 umgrenzenden Teile 15 des Bodens 2 sind einem im Bereich der Rollfeder befindlichen Teil des Handgriffes 14 angepaßt, so daß die am Magazinboden vorgesehene Öffnung möglichst abgeschlossen wird.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Füllzustand des Magazins an der Länge des ausgezogenen Bandes erkennbar, das mit sichtbaren und gegebenenfalls auch fühlbaren Marken versehen sein kann. Es wäre aber auch möglich, nach der Erfindung ausgebildete Magazine zusätzlich mit einer akustischen Zählvorrichtung auszurüsten, die durch die Drehbewegung der Rolle oder das Vorbeiziehen des Bandes betätigbar ist. So kann beispielsweise eine Blattfeder vorgesehen sein, die mit einem auf die Trommel angeordneten Zahnrad oder Ausnehmungen des Bandes zusammenwirkt und somit eine Ratsche bildet. Aus Gründen der leichteren Erfaßbarkeit kann es günstiger sein, nur jede zweite oder dritte Patrone durch ein Geräusch anzuzeigen. Eine solche Anordnung ist natürlich nur bei Magazinen für Waffen sinnvoll, bei denen nicht auf eine besondere Goräuschlosigkeit Wert gelegt wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Anzeigevorrichtung für die im Magazin einer Feuerwaffe noch vorhandenen Patronen in Form eines am verschiebbaren Zubringer befestigten Bandes, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (12) gegen Federspannung durch eine Öffnung (13) im Boden (2) des Magazins mit Hilfe eines die Öffnung abdeckenden Handgriffes (14) herausziehbar ist.
  2. 2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band auf eine Rolle (10) mit Rückspulfeder an der Unterseite des Zubringers (5) aufwickelbar ist.
  3. 3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (12) als Rückspulfeder ausgebildet ist.
  4. 4. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (14) eine die Öffnung (13) im Magazinboden (2) verschließende Form aufweist.
  5. 5. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Band um eine parallel zur Rollenachse (9) verlaufende Achse schwenkbar an der Außenfläche der Rolle (10) befestigt ist.
  6. 6. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur Begrenzung des Drehwinkels der Rolle (10) vorgesehen ist, insbesondere ein auf der Rollenachse (9) angeordneter Satz von mit Anschlagnasen versehenen Anschlagscheiben.
  7. 7. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (12) eine mit einem am Zubringer (5) angebrachten Anschlag (18) zusammenwirkende Schulter (16) aufweist. B. Anzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Band (12) oder der Rolle (10) eine Vorrichtung zur akustischen Anzeige des Magazininhaltes, insbesondere eine Ratsche, gekoppelt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 101797; USA.-Patentschrift Nr. 1252 094.
DEH55293A 1965-02-25 1965-02-25 Anzeigevorrichtung fuer die im Magazin einer Feuerwaffe noch vorhandenen Patronen Pending DE1278287B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3325216A1 (de) * 1983-07-13 1985-01-31 Heckler & Koch Gmbh, 7238 Oberndorf Magazin fuer eine handfeuerwaffe
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