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DE1278180B - Gasturbinenanlage, z. B. zum Antrieb eines Wechselstromerzeugers - Google Patents

Gasturbinenanlage, z. B. zum Antrieb eines Wechselstromerzeugers

Info

Publication number
DE1278180B
DE1278180B DEE30151A DEE0030151A DE1278180B DE 1278180 B DE1278180 B DE 1278180B DE E30151 A DEE30151 A DE E30151A DE E0030151 A DEE0030151 A DE E0030151A DE 1278180 B DE1278180 B DE 1278180B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jacket
outer jacket
inner jacket
line
gas turbine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE30151A
Other languages
English (en)
Inventor
Roy Bolesworth
Waheeb Ritzk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
English Electric Co Ltd
Original Assignee
English Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by English Electric Co Ltd filed Critical English Electric Co Ltd
Publication of DE1278180B publication Critical patent/DE1278180B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/02Plural gas-turbine plants having a common power output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Description

  • Gasturbinenanlage, z. B. zum Antrieb eines Wechselstromerzeugers. Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasturbinenanlage, z. B. zum Antrieb eines Wechselstromerzeugers, mit wenigstens einem Gaserzeuger und einer Nutzleistungsturbine, die über eine stark gekrümmte, eine freie Wärmeausdehnung zulassende Leitung in Verbindung stehen.
  • Bei derartigen Gasturbinenanlagen, bei denen zum Zweck raumsparender Bauweise die Gaserzeuger mit der Nutzleistungsturbine über gekrümmte Leitungen verbunden sind, bestehen Schwierigkeiten im Hinblick auf die Lagerung dieser gekrümmten Leitungen wegen der zu erwartenden relativ großen Wärmeausdehnung und im Hinblick auf die infolge der Gasstrahlablenkung auftretenden seitlichen Kräfte, während bei geradlinig verlaufenden Speiseleitungen zwischen Gaserzeuger und Nutzleistungsturbine die Wärmeausdehnung über herkömmliche Gleitlagerverbindungen aufgenommen werden kann, ist bei gekrümmten Leitungen, insbesondere auch infolge der Gasbelastung, eine derartige Lagerung nicht möglich. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Lageranordnung und -ausbildung bei einer gekrümmten Speiseleitung zwischen Gaserzeuger und Nutzleistungsturbine derart zu verbessern, daß die Leitung sich frei in allen Richtungen ausdehnen kann, ohne daß die beiden Enden der Leitung gegenüber den anschließenden Leitungsabschnitten von Gaserzeuger bzw. Nutzleistungsturbine versetzt werden, so daß die axiale Ausrichtung der Anschlußflansche auch bei wesentlichen Wärmeausdehnungen gewahrt bleibt.
  • Gemäß der Erfindung wird .diese Aufgabe bei einer Gasturbinenanlage der eingangs genannten Bauart dadurch gelöst, daß die Leitung aus Innenmantel und Außenmantel besteht, daß der Innenmantel an seiner Unterseite und/oder Oberseite außen einen Ringteller trägt, der mit einem am Außenmantel befestigten Ring in Vertikalrichtung gleitbar im Eingriff steht, und daß der Innenmantel außen mehrere gleiche Gleitvorrichtungen trägt, die in einer horizontalen Meridianebene der Leitung oder in einer dazu parallelen Ebene liegen und eine allseitige Bewegung in dieser Ebene relativ zum Außenmantel zulassen.
  • Hierdurch wird der gekrümmten Leitung die erforderliche Bewegungsfreiheit verliehen,. wobei die Gleitvorrichtungen die erforderliche axiale Ausrichtung aufrechterhalten.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weisen die Gleitvorrichtungen je einen am Innenmantel angeschweißten Zapfen auf, der in ein Zapfengehäuse eingreift, das zwischen einem Bügel und am Außenmantel befestigten Haltern in einer Horizontalebene gleitbar gelagert wird.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Turbinenanlage, F i g. 2 eine Schnittansicht von Teilen der F i g. 1 in größerem Maßstab, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 1I1-III gemäß Fig.2, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV gemäß F i g. 2.
  • In F i g. 1 ist eine Turbinenanlage dargestellt, bei welcher die Abgase zweier als Gaserzeuger arbeitender Gasturbinentriebwerke eine Nutzleistungsturbine antreiben. Der Ausgang dieser Nutzleistungsturbine wird zum Antrieb eines Wechselstromgenerators benutzt. Jeder der beiden Gaserzeuger 11 ist als Einkreisgasturbine ausgebildet und hat einen Kompressor 12, der Luft aus der Atmosphäre ansaugt, komprimiert und in eine Brennkammer 13 leitet, wo in dieser Luft Brennstoff verbrannt wird. Die Abgase beaufschlagen eine Turbine 14, die den Kompressor 12 antreibt.
  • Die Abgase der Gaserzeuger 11 werden über Leitungen 15 einer Nutzleistungsturbine 16 zugeführt, die über eine Welle 17 mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Wechselstromgenerator verbunden ist und diesen antreibt. Die Abgase der Nutzleistungsturbine 16 strömen durch eine Abgasleitung 18 in die Atmosphäre aus.
  • Um die Anlage raumsparend unterzubringen, sind die Gaserzeuger 11 neben der Abgasleitung 18 angeordnet und liegen mit ihren Achsen parallel zur Drehachse der Nutzleistungsturbine 16.
  • Gemäß Fig . 2 weist jede Leitung 15 einen Außenmantel 21 auf, der längs der horizontalen Mittellinie (die Schnittebene nach F i g. 2 ist hier entlanggeführt) in zwei Teile geteilt ist. Außerdem hat die Leitung einen Innenmantel 22, durch den das Gas strömt. Die Drücke auf beiden Seiten des Innenmantels 22 sind etwa gleich und haben einen hohen Wert, der vom Expansionsverhältnis der Nutzleistungsturbine 16 abhängt. Dieser Druck steht innerhalb des Außenmantels 21, der außenseitig durch den atmosphärischen Druck belastet ist. Der Außenmantel 21 ist demgemäß einer Aufsprengkraft ausgesetzt.
  • Die Abgase werden in der Leitung 15 um einen Winkel von ungefähr 120° umgelenkt; der Innenmantel 22 wird infolge der Richtungsänderung der mit hoher Geschwindigkeit fließenden Gasströmung beansprucht.
  • Der Außenmantel 21 ist mit einem Turbinenflansch 23 des Gaserzeugers 11 über eine Anordnung verbunden, die eine axiale Ausdehnung der Leitung 15 gegenüber dem Gaserzeuger ermöglicht. Mit dem ; Flansch 23 ist ein Abgaskonus 24 mit einer kreisringförmigen Ausnehmung am stromunterseitigen Ende verbunden, welche einen Flansch am Ende einer Hülse 25 aufnimmt. Das andere Ende der Hülse 25 gleitet in -einem dünneren Abschnitt 26, der ; über einen Zwischenabschnitt 27 am Außenmantel 21 befestigt ist, der hier einen verhältnismäßig dicken Abschnitt hat. Das, stromoberseitige Ende des Innenmantels 22 fluchtet mit der Hülse 25 und wird konzentrisch innerhalb des Außenmantels 21 mittels eines kegelstumpfförmigeri,Bauteils 28 getragen, der am Innenmantel angeschweißt ist und am äußeren Durchmesser gegen Schultern anliegt, die im Außenmantel 21 ausgebildet sind.
  • Da der zwischen den Endflanschen liegende Abschnitt des Bauteils 26 mit einer minimalen Dicke ausgebildet ist, wird die Wärmeleitung von den Teilen, z. B. dem Abgaskonus 24 und der Hülse 25, die in unmittelbarer Berührung mit dem heißen Abgasstrom hoher Geschwindigkeit stehen, nach dem ; relativ kühlen Außenmantel 21 vermindert. Abdeckungen aus Wärmeisolationsmaterial, z. B. Steinwolle (in der Zeichnung der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt) sind vor allem an der gesamten inneren Oberfläche des Außenmantels 21 befestigt, um den Wärmeeingang in diesem Mantel zu vermindern. Ähnliche Auskleidungen sind um den kegelstumpfförmigen Bauteil 28 herum angeordnet und füllen den Raum zwischen dem stromoberseitigen Ende des Innenmantels 22 und dem Abschnitt 26. Der letztere ist außerdem von einem zylindrischen Wärmeschild umgeben.
  • Das stromunterseitige Ende des Außenmantels 21 ist mit einem Flansch 29 ausgestattet, der mit einem entsprechenden Flansch 30 verschraubt ist, der den Einlaßkegel der -Nutzleistungsturbine 16 umgibt. Die ungefähre Richtung der Kraft, die auf den Innenmantel 22 wegen des Winkels, um den die Gase in der Leitung 15 umgelenkt werden, wirkt, ist mit dem Bezugszeichen 31 bezeichnet.
  • Der Innenmantel 22 ist gegen Horizontalbewegung, d. h. gegenüber einer Bewegung in der Zeichenebene gegenüber dem Außenmantel 21 mittels eines Ringtellers 32 (F i g. 3) festgelegt, der an den Innenmantel 22 angeschweißt ist und mit einem Ring 33 zusammenwirkt, der beim Zusammenbau mit dem Außenmantel 21 verbunden wird. Dem Ringteller 32 und dem Ring 33 gleiche Bauteile können an der Unterseite des Innenmantels 22 vorgesehen werden; hierbei fallen die Achsen dieser oberen und unteren Bauteile zusammen.
  • Beim Zusammenbau wird (hier wird die obere Festlegungseinrichtung betrachtet) der Ring 33 zuerst in den Sockel des Ringtellers 32 eingefügt, der an den Innenmantel 22 angeschweißt ist; dann wird die obere Hälfte des Außenmantels 21 darübergefügt; so daß seine Flansche mit jenen der unteren Hälfte in einer Horizontalebene übereinstimmen. Es wird dann eine Kopfschraube durch ein Loch in der oberen Hälfte des Außenmantels 21 in eine zentrale Gewindebohrung des Rings 33 eingeführt. Infolge von Herstellungstoleranzen, insbesondere beim Aufschweißen des Ringtellers 32 auf dem Innenmantel 22, könnte die Kopfschraube nicht im Mittelpunkt des Lochs liegen. Wenn sich Innen- und Außenmantel 21, 22 in der richtigen Relativstellung befinden, wird die Kopfschraube angezogen, um den Ring 33 am Außenmantel 21 festzuklemmen.
  • Der Außenmantel 21 wird dann entfernt, und es werden dann die Gewindebohrungen hergestellt, die die Schrauben aufnehmen, welche den Ring 33 festlegen. Der Ring 33 kann mit dem Außenmantel 21 auch mittels eines Paßstifts verbunden werden.
  • Nachdem der Ring 33 am Außenmantel 21 auf diese Weise festgelegt ist, kann die zentrale Schraube entfernt werden, und die gesamte Baueinheit kann in den Außenmantel eingesteckt werden. Wenn der Außenmantel 21 über den Innenmantel 22 in der richtigen Stellung angeordnet ist, in der die Horizontalflansche aufeinanderpassen, dann befindet sich der Ring 33 genau in der Lage, in der er in den Sockel des Ringtellers 32 paßt.
  • Wenn gleichartige Festlegungsbauteile unter dem Innenmantel vorgesehen werden, kann dort der Zusammenbau auf gleiche Weise erfolgen.
  • Der Innenmantel 22 wird im Außenmantel getragen und mittels dreier identischer Gleitvorrichtungen 34 (F i g. 4) gegen vertikale Bewegungen gesichert gehalten. Jede Gleitvorrichtung besteht aus einem Drehzapfen 35, der am Innenmantel 22 angeschweißt ist und in ein Zapfengehäuse 36 eingreift, das gegen die Halter 37 - die am Außenmantel 21 befestigt sind - mittels Bügel 38 gehaltert wird. Die Drehzapfen 35 werden demgemäß gegen eine vertikale Bewegung gesichert. Die Zapfengehäuse 36 können sich in Horizontalrichtung gegenüber dem Halter 37 und dem Bügel 38 bewegen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gasturbinenanlage, z. B. zum Antrieb eines Wechselstromerzeugers, mit wenigstens einem Gaserzeuger und einer Nutzleistungsturbine, die über eine stark gekrümmte, eine freie Wärmeausdehnung zulassende Leitung in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (15) aus Innenmantel (22) und Außenmantel (21) besteht, daß der Innenmantel an seiner Unterseite und/oder Oberseite außen einen Ringteller (32) trägt, der mit einem am Außenmantel befestigten Ring (33) in Vertikalrichtung gleitbar im Eingriff steht, und daß der Innenmantel außen mehrere gleiche Gleitvorrichtungen (34) trägt, die in einer horizontalen Meridianebene der Leitung oder in einer dazu parallelen Ebene liegen und eine allseitige Bewegung in dieser Ebene relativ zum Außenmantel zulassen.
  2. 2. Gasturbinenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitvorrichtungen (34) je einen am Innenmantel (22) angeschweißten Zapfen (35) aufweisen, der in ein Zapfengehäuse (36) eingreift, das zwischen einem Bügel (38) und am Außenmantel (21) befestigten Haltern (37) in einer Horizontalebene gleitbar gelagert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1055 009, 1045 177, 1018 071; schweizerische Patentschrift Nr. 112 678; französische Patentschriften Nr. 1385 893, 1330 642; USA.-Patentschriften Nr. 3141651, 2 936 978, 2807934.
DEE30151A 1964-09-24 1965-09-23 Gasturbinenanlage, z. B. zum Antrieb eines Wechselstromerzeugers Pending DE1278180B (de)

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DEE30151A Pending DE1278180B (de) 1964-09-24 1965-09-23 Gasturbinenanlage, z. B. zum Antrieb eines Wechselstromerzeugers

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Citations (9)

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