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DE1278030B - Verfahren zur Herstellung einer eine Vielzahl von durchgehenden Kanaelen aufweisenden Glasscheibe, insbesondere fuer Bildwandlerroehren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer eine Vielzahl von durchgehenden Kanaelen aufweisenden Glasscheibe, insbesondere fuer Bildwandlerroehren

Info

Publication number
DE1278030B
DE1278030B DE1963T0024579 DET0024579A DE1278030B DE 1278030 B DE1278030 B DE 1278030B DE 1963T0024579 DE1963T0024579 DE 1963T0024579 DE T0024579 A DET0024579 A DE T0024579A DE 1278030 B DE1278030 B DE 1278030B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
production
large number
glass pane
continuous channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963T0024579
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Eberhardt Otto
Dr Rer Nat Walte Schaffernicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1963T0024579 priority Critical patent/DE1278030B/de
Publication of DE1278030B publication Critical patent/DE1278030B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/10Non-chemical treatment
    • C03B37/14Re-forming fibres or filaments, i.e. changing their shape
    • C03B37/15Re-forming fibres or filaments, i.e. changing their shape with heat application, e.g. for making optical fibres
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/023Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof secondary-electron emitting electrode arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J43/00Secondary-emission tubes; Electron-multiplier tubes
    • H01J43/04Electron multipliers
    • H01J43/06Electrode arrangements
    • H01J43/18Electrode arrangements using essentially more than one dynode
    • H01J43/24Dynodes having potential gradient along their surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer eine Vielzahl von durchgehenden Kanälen aufweisenden Glasscheibe, insbesondere für Bildwandlerröhren Die Erfindung befaßt sich mit einem Verfahren zur Herstellung einer eine Vielzahl von durchgehenden Kanälen aufweisenden Glasscheibe, insbesondere für Bildverstärkerröhren, bei welchem eine Scheibe mit Hilfe eines Ätzbades mit entsprechenden Durchbrüchen versehen wird.
  • Zur Herstellung von Sekundäremissionsstufen in einer gewissen Art von Bildverstärkerröhren benötigt man Isolierscheiben, die eine Vielzahl von parallel zueinander verlaufenden Kanälen aufweisen. Aus der deutschen Auslegeschrift 1089 895 ist es bereits bekannt, eine mit einer Vielzahl von Durchbrüchen versehene Glasscheibe in der Weise herzustellen, daß man ein durch Strahlung in der chemischen Resistenz veränderbares Glas verwendet und nach Strahlungseinwirkung die nicht bestrahlten Glasteile durch Ätzen entfernt. Dieses Verfahren ist zur Herstellung sehr dünner und gleichmäßiger Kanäle nicht geeignet, weil die in das Glas eindringende Strahlung streut und somit die Kanäle kegelförmig werden. Aus der deutschen Patentschrift 672 015 ist es schließlich bekannt, eine Mosaikelektrode dadurch herzustellen, daß man isolierte Drähte bündelt und von diesem Bündel Scheiben abschneidet. Dieses Verfahren ist zur Herstellung von perforierten Glasscheiben nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte Verfahren bezüglich seiner Brauchbarkeit zur Herstellung von sehr dünnen Kanälen in einer Glasscheibe zu verbessern.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß eine Vielzahl von mit Glas ummantelten Metalldrähten zu einem dichten Bündel vereinigt und die Glasummantelungen miteinander verschmolzen werden, daß dann von dem verschmolzenen Bündel Scheiben abgeschnitten werden und daß dann die in die Scheiben eingebetteten Metalldrahtabschnitte herausgeätzt werden.
  • Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens können in vorteilhafter Weise Isolierscheiben hergestellt werden, die eine äußerst große Anzahl von parallel zueinander verlaufenden und bezüglich des Querschnitts gleichartigen Kanälen besitzen. Abgesehen von anderen Anwendungen ist es insbesondere für Sekundäremissionsverstärkerröhren vorteilhaft, daß die Kanäle in den Scheiben bezüglich ihrer Maßhaltigkeit erfindungsgemäß sehr genau hergestellt werden können. Als bevorzugtes Isoliermaterial kommt dabei Glas in Frage. Das Isoliermaterial soll einen Schmelzpunkt haben, der im Vergleich zu den verwendeten Metalldrähten niedrig ist. Die gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Metalldrähte sollen sehr dünnn sein, und die Ummantelung mit Isoliermaterial soll ebenfalls sehr dünn ausgeführt sein, damit bei der fertigen Scheibe die Stege zwischen den einzelnen Kanälen nicht zu stark werden. Als Drähte können z. B. Kupferdrähte mit einem Durchmesser von etwa 0,05 bis 0,015 mm verwendet werden oder für Durchmesser bis zu 0,005 mm oder weniger, z. B. Wolfram- oder Molybdändrähte.
  • Im allgemeinen werden kreisrunde oder rechteckige Scheiben mit einer Stärke bis zu einigen Millimetern erwünscht sein. Man wird daher eine Vielzahl von ummantelten Drähten zu einem kreisrunden oder rechteckigen Bündel zusammenfügen und dann eine Erwärmung dieses Bündels vornehmen, wobei die Ummantelungen der einzelnen Drähte miteinander verschmelzen. Dabei soll die Verschmelzung so stark erfolgen, daß möglichst keine Zwischenräume mehr bestehen. Danach werden von diesen verschmolzenen Bündeln Scheiben in der gewünschten Stärke abgeschnitten. Diese Scheiben sind nun mit einer Vielzahl von senkrecht zur Schnittfläche angeordneten und parallel zueinander verlaufenden Metalldrahtabschnitten durchsetzt. Diese Metalldrahtabschnitte werden mit Hilfe eines Ätzmittels, das im wesentlichen nur das Metall angreift, herausgeätzt. Es verbleiben dann in dieser Scheibe eine Vielzahl von zueinander parallelen Kanälen.
  • Gegebenenfalls kann es auch zweckmäßig sein, in das Bündel von ummantelten Drähten zusätzlich nicht ummantelte Drähte einzufügen. Dabei ist darauf zu achten, daß sich diese nicht ummantelten Drähte gegenseitig nicht berühren. Bei dem anschließenden Verschmelzvorgang werden dann diese zusätzlichen Drähte ebenfalls mit in das Bündel eingeschmolzen. Auf diese Weise ist es möglich, die Anzahl der Kanäle in der Isolierscheibe zu erhöhen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung einer eine Vielzahl von durchgehenden Kanälen aufweisenden Glasscheibe, insbesondere für Bildverstärkerröhren, bei welchem eine Scheibe mit Hilfe eines Ätzbades mit entsprechenden Durchbrüchen versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von mit Glas ummantelten Metalldrähten zu einem dichten Bündel vereinigt und die Glasummantelungen miteinander verschmolzen werden, daß dann von dem verschmolzenen Bündel Scheiben abgeschnitten werden und daß dann die in die Scheiben eingebetteten Metalldrahtabschnitte herausgeätzt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 672 015, 1089 895.
DE1963T0024579 1963-08-27 1963-08-27 Verfahren zur Herstellung einer eine Vielzahl von durchgehenden Kanaelen aufweisenden Glasscheibe, insbesondere fuer Bildwandlerroehren Pending DE1278030B (de)

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Publications (1)

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DE1278030B true DE1278030B (de) 1968-09-19

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ID=7551534

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Country Status (1)

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DE (1) DE1278030B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE672015C (de) * 1936-05-12 1939-02-20 Fernseh Akt Ges Verfahren zur Herstellung von doppelseitigen Photozellenmosaikplatten und Mosaikplatten nach diesem Verfahren
DE1089895B (de) * 1956-11-30 1960-09-29 Nat Res Dev Elektronischer Bildverstaerker

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE672015C (de) * 1936-05-12 1939-02-20 Fernseh Akt Ges Verfahren zur Herstellung von doppelseitigen Photozellenmosaikplatten und Mosaikplatten nach diesem Verfahren
DE1089895B (de) * 1956-11-30 1960-09-29 Nat Res Dev Elektronischer Bildverstaerker

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