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DE1277505B - Querstromgeblaese - Google Patents

Querstromgeblaese

Info

Publication number
DE1277505B
DE1277505B DE1956E0020773 DEE0020773A DE1277505B DE 1277505 B DE1277505 B DE 1277505B DE 1956E0020773 DE1956E0020773 DE 1956E0020773 DE E0020773 A DEE0020773 A DE E0020773A DE 1277505 B DE1277505 B DE 1277505B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
periphery
cross
flow
distances
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1956E0020773
Other languages
English (en)
Inventor
Nikolaus Laing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Firth Cleveland Ltd
Original Assignee
Firth Cleveland Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Firth Cleveland Ltd filed Critical Firth Cleveland Ltd
Priority to DE1956E0020773 priority Critical patent/DE1277505B/de
Publication of DE1277505B publication Critical patent/DE1277505B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/02Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps having non-centrifugal stages, e.g. centripetal
    • F04D17/04Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps having non-centrifugal stages, e.g. centripetal of transverse-flow type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Querstromgebläse Die Erfindung betrifft ein Querstromgebläse für Kleingeräte mit einem durch Leitwände begrenzten Austrittskanal, bei dem die, in Drehrichtung des Läufers gesehen, zwischen Druck- und Saugseite angeordnete Leitwand mit ihrem die Spaltgröße zur Peripherie des Läufers bestimmenden Wandteil einen größeren als den kleinstmöglichen Abstand zur Peripherie des Läufers aufweist.
  • Es sind Gebläse mit Querstromläufer bekannt, in denen der Durchsatzströmung die Geschwindigkeitsverteilung annähernd wie in einem Potentialwirbelfeld aufgezwungen wird.
  • Es wurde weiter schon vorgeschlagen, in Drehrichtung des Läufers gesehen, zwischen Druck- und Saugseite eine Leitwand so anzuordnen, daß die dem Wirbelkerngebiet nahen Stromröhren im Austrittskanal und im Eintrittskanal in etwa gegensinnigen Richtungen strömen. Diese Gebläse lassen sich mit großem Vorteil im Gebiet kleiner Reynolds-Zahlen, d. h. im Kleingerätebau, verwenden.
  • Bei Radial- und Querstromgebläsen wurde bisher Wert darauf gelegt, daß die die Austrittsströmung führenden Wandteile (bei Radialgebläsen z. B. die sogenannte Zunge) mit einem geringen Spiel an der Peripherie des Schaufelgitters anliegen und dadurch eine Dichtungsfunktion ausüben. Derartige Gebläse ergeben aber erhebliche Geräusche. Bei einem bekannten Querstromgebläse ist daher eine der Leitwände in einem größeren als dem kleinstmöglichen Abstand von der Peripherie des Läufers angeordnet und bildet mit dem Läuferumfang einen, in Laufrichtung des Läufers gesehen, konvergierenden Spalt. Durch diese Maßnahme konnten die bei früher bekannten Querstromgebläsen störenden Geräusche weitgehend vermindert werden. Ebenfalls konnte mit diesem Gebläse eine Leistungssteigerung erreichtwerden.
  • Für die Verwendung des Querstromgebläses im Kleingerätebau ist eine extreme Geräuscharmut erwünscht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gebläse mit dieser extremen Geräuscharmut, ohne daß dabei der Gebläsewirkungsgrad herabgesetzt wird, zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird gelöst, indem gemäß der Erfindung auch das der Peripherie des Läufers am nächsten gelegene Teil der zweiten Leitwand einen größeren als den kleinstmöglichen Abstand von der Peripherie des Läufers hat und daß diese Abstände beider Leitwände vom Läufer an den engsten Stellen mindestens dem 0,5fachen und höchstens dem 3fachen der radialen Schaufelerstreckung entsprechen.
  • Nach einer weiteren Ausbildung sollen diese Abstände etwa gleich groß sein. Bei Querstrommaschinen wurde bisher darauf Wert gelegt, daß wenigstens einer der die Strömung führenden Wandungsteile mit einem geringen Spiel an der Peripherie des Schaufelgitters anliegt und dadurch eine Dichtungsfunktion ausübt. Die Erfindung bricht mit dieser Konstruktionsweise. Damit wird nicht nur das Geräuschverhalten in idealer Weise verbessert, sondern, da alle mit dem Gehäuse verbundenen Leitwände von der Peripherie des Schaufelgitters einen größeren als den kleinstmöglichen Abstand haben, sind diese Gebläse für eine billige Mengenfertigung besonders geeignet, da die Anforderungen an die Toleranzen, die üblicherweise bei Strömungsmaschinen sehr hoch sind, dann außerordentlich gering werden.
  • Das günstige Geräuschverhalten und der große Wirkungsgrad bei dem Querstromgebläse nach der Erfindung, bei dem beide Leitwände in einem bestimmten Abstand von der Peripherie des Läufers angeordnet sind, lassen sich durch die dem Querstromgebläse eigentümlichen Strömungsverhältnisse erklären, die an diesen Stellen Spalt- oder sonstige Strömungsverluste weitgehend unterbinden.
  • Der erfindungsgemäße Bereich für die Abstände der Leitwände ist kritisch. Bei Abständen kleiner als dem 0,5fachen der radialen Schaufelerstreckung nimmt das Geräusch stark zu. Bei Abständen, die größer als das 4fache der radialen Schaufelerstrekkung sind, ist die Lage des Wirbelkerngebietes, das sich im Zentrum des Wirbels ausbildet und damit die Förderrichtung nicht mehr eindeutig bestimmt. Weiter ist bekannt, daß sich unmittelbar hinter jedem einzelnen Schaufelkanal in Strömungsrichtung gesehen ein unsymmetrisches Geschwindigkeitsprofil einstellt. Dieses Geschwindigkeitsprofil gleicht sich durch Vermischung in einem gewissen Abstand hinter dem Schaufelgitter wieder aus. Solange dieser Ausgleich noch nicht erfolgt ist, führt diese Unsymmetrie zur Erzeugung eines typischen Geräusches, wenn ein feststehender Körper angeströmt wird. Bei einer erfindungsgemäßen Strömungsmaschine sind die Abstände der Leitwände von dem Läufer so groß gewählt, daß ein hinreichender Ausgleich durch Vermischen erfolgt. Dieser Ausgleich erfolgt um so schneller, je kleiner die Geschwindigkeitsunterschiede sind. Diese sind wiederum um so kleiner, je größer die Schaufelzahl und je kleiner die radiale Schaufelerstreckung ist. Aus diesem Grund wird gemäß der Erfindung die radiale Schaufelerstreckung für eine Bemessung der Abstände herangezogen.
  • An Hand der Figur wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert.
  • Die Figur zeigt schematisch einen Querschnitt durch die funktionsnotwendigen Teile eines erfindungsgemäßen Gebläses.
  • Die Figur zeigt einen Querschnitt senkrecht zu der Drehachse O eines Trommelläufers 1, durch diejenigen Gehäuseteile des Gebläses, die eine Führungsfunktion für das Durchsatzmedium ausüben. Es wird hervorgehoben, daß der zylindrische Innenraum des Läufers frei von jeder Art von Leitkörpern oder anderen störenden Konstruktionselementen ist. Die Drehrichtung des Läufers 1 wird durch den Pfeil 3 angezeigt.
  • In einem Abstand a von der Peripherie des Läufers 1 ist eine Leitwand 5 angeordnet, die die Saugseite von der Druckseite trennt. Gegenüber dieser Leitwand ist eine Leitwand 6 angeordnet, die zusammen mit der Leitwand den Austrittskanal ? für das Strömungsmedium bildet. Die der Peripherie des Läufers am nächsten gelegene Stelle der Leitwand 6 ist ebenfalls in einem Abstand b von der Peripherie des Läufers angeordnet, die etwa gleich dem Abstand a ist. Von dieser Stelle aus divergiert die Leitwand in Drehrichtung von der Läuferperipherie nach außen weg. Die Abstände a und b entsprechen mindestens dem 0,5fachen und höchstens dem 3fachen der Erstreckung der Schaufeln des Läufers in radialer Richtung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Querstromgebläse für Kleingeräte mit einem durch Leitwände -begrenzten Austrittskanal, bei dem die, in Drehrichtung des Läufers gesehen, zwischen Druck- und Saugseite angeordnete Leitwand mit ihrem die Spaltgröße zur Peripherie des Läufers bestimmenden Wandteil einen größeren als den kleinstmöglichen Abstand zur Peripherie des Läufers aufweist, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß auch das der Peripherie (4) des Läufers (1) am nächsten gelegene Teil der zweiten Leitwand (6) einen größeren als den kleinstmöglichen Abstand von der Peripherie des Läufers hat und daß diese Abstände (a und b) beider Leitwände (5 und 6) vom Läufer an den engsten Stellen mindestens dem 0,5fachen und höchstens dem 3fachen der radialen Schaufelerstreckung entsprechen.
  2. 2. Querstromgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände (a und b) etwa gleich groß sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 319 721, 963 809; USA.-Patentschrift Nr.1823 579.
DE1956E0020773 1956-12-07 1956-12-07 Querstromgeblaese Pending DE1277505B (de)

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DE (1) DE1277505B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3016438A1 (de) * 1980-04-29 1981-11-05 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Querstromluefter
EP1245908A3 (de) * 2001-03-28 2004-07-07 Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. Klimaanlage und Innenraumeinheit dafür

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE319721C (de) * 1920-03-15 Ludwig Hartwagner Fliehkraftluefter mit Schneckengehaeuse
US1823579A (en) * 1930-06-16 1931-09-15 American Blower Corp Unit heater and ventilator
DE963809C (de) * 1953-07-17 1957-05-16 Bruno Eck Dr Ing Querstromgeblaese

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