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Sortierweichenanordnung für Dokumentensortiervorrichtungen Die Erfindung
bezieht sich auf eine Sortierweichenanordnung für Dokumentensortiervorrichtungen
mit mehreren aus einer oder mehreren bewegbaren Sortierschienen gebildeten Sortierkanälen,
deren Eingänge als elektromagnetisch verstellbare Weichen ausgebildet sind.
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Bei einer bekannten Anordnung dieser Art werden die Sortierschienen
mit Hilfe eines Elektromagnets verstellt. Jeder Elektromagnet weist eine Spule und
einen beweglichen Anker auf, der mit der zugehörigen Sortierschiene verbunden ist.
Bei Erregung der Spule wird der Anker angezogen und bewegt seine Sortierschiene
in eine ausgewählte Stellung. Nachteilig an dieser bekannten Lösung ist insbesondere
die verhältnismäßig große Zahl der zur Bewegung einer jeden Sortierschiene erforderlichen
mechanischen Teile. Diese Teile machen den bekannten Mechanismus schwer, kompliziert
und daher langsam im Betrieb. Außerdem nimmt der bekannte Mechanismus verhältnismäßig
viel wertvollen Maschinenraum in der Nähe der Sortierschienen ein, da die Elektrornagnete
zur Vermeidung eines umfangreichen übertragungsgestänges zwischen den Ankern und
den Sortierschienen möglichst dicht bei den Sortierschienen angeordnet sein müssen.
Die bekannte Anordnung ist notgedrungen langsam, weil jeder Elektromagnet außer
der Sortierschiene auch noch den Anker und gegebenenfalls ein Übertragungsgestänge
bewegen muß. Die Betriebsgeschwindigkeit der bekannten Anordnung ist ferner durch
die Betriebsgeschwindigkeit der Elektromagnete begrenzt.
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Eine andere bekannte Anordnung verwendet ein Sortierbett, in dessen
Boden eine Anzahl mechanisch betätigte Ablenkteile beweglich angeordnet sind. Dokumente,
die z. B. aus einem Eingabetrichter an einer Stelle des Bettes kommen, werden längs
des Bettes bewegt. Verbindungselemente, die in zeitlicher Abhängigkeit von der Ankunft
des Dokuments elektrisch oder mechanisch betätigt werden, stellen einen Ablenkteil
in der Bahn des Dokuments so ein, daß dieses etwa im rechten Winkel zu seiner normalen
Bewegungsbahn in ein Ablagefach abgelenkt wird. Auf diese Lösung treffen die gleichen
Nachteile wie bei der zuvor beschriebenen zu. Die Masse der Verbindungselemente
beschränkt die Betriebsgeschwindigkeit der Anlage. Außerdem wird durch diese elektrische
bzw. elektromechanische Betätigung der Ablenkteile der Gesamtaufbau der Anordnung
räumlich und konstruktiv verhältnismäßig umfangreich.
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Demgegenüber besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin,
eine Sortierweichenanordnung zu schaffen, bei welcher die die Eingänge der Sortierkanäle
bildenden Enden der Sortierschienen die einzigen bewegbaren Teile sein sollten.
Die erfindungsgemäße Anordnung sollte dabei auch höchste Sortiergeschwindigkeiten
zulassen.
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Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die die
Eingänge bildenden Enden der Sortierschienen in einem ersten Magnetfeld angeordnet
sind und jeweils einen elektrischen Leiter tragen, bei deren wahlweiser Erregung
ein zweites Magnetfeld aufgebaut wird, und daß durch die beim Zusammenwirken entstehenden
magnetischen Kräfte die Sortierschienenenden verstellt werden. Auf diese Weise wird
die Kraft zur Bewegung der Sortierschienenenden ausschließlich durch Kräfte aufgebracht,
die aus der wahlweisen überlagerung von Magnetfeldern resultieren. Die Schaltgeschwindigkeit
konnte gegenüber den bekannten Lösungen ganz erheblich gesteigert werden, weil die
bewegten Massen bei dem Erfindungsgegenstand geringer sind und die Kraftwirkung
eines sich aufbauenden Magnetfelds weitaus schneller einsetzt als die eines erregten
Elektromagnets mit zugehörigem Übertragungsmechanismus. Ferner gestattet die Vermeidung
von Elektromagneten eine weitaus dichter gepackte Anordnung der Sortierschienen.
Neben der Masse der bewegten Teile konnte auch deren Anzahl erheblich reduziert
werden, indem die elektrischen Leiter unmittelbar auf die Sortierschienenenden aufgebracht
wurden.
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Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Sortierschienen
in ihrer Bewegungsrichtung nebeneinander angeordnet und ist die Richtung der
durch
die elektrischen Leiter sämtlicher Sortierschienen erzeugten Magnetfelder gleich.
Dadurch werden die zur Betätigung der Sortierschienenenden erforderlichen Kräfte
auf das Mindestmaß reduziert.
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Zweckmäßigerweise ist für den Aufbau des zweiten Magnetfeldes eine
Steuereinrichtung vorgesehen, welche die elektrischen Leiter sämtlicher Sortierschienen
auf der einen Seite des gewünschten Eingangs derart erregt, daß jeder dieser Leiter
ein Magnetfeld in einer ersten Richtung erzeugt, und welche die elektrischen Leiter
der übrigen Sortierschienen derart erregt, daß jeder dieser übrigen Leiter ein Magnetfeld
in der der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung erzeugt. Die dabei entstehenden
Magnetfelder entgegengesetzter Richtung verursachen im Zusammenwirken mit dem ersten
Magnetfeld dann die Auseinanderbewegung der Sortierschienenpakete zu beiden Seiten
des jeweiligen Eingangs. Die Steuereinrichtung gewährleistet also, daß jede Sortierschiene
ihren Beitrag zu der Kraft liefert, die zu dieser Auseinanderbewegung der Sortierschienenpakete
erforderlich ist.
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Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist jeder Leiter mit einem
Wählkanal der Steuerschaltung derart verbunden, daß zur Auswahl eines beliebigen
Sortierkanals der zu einer der diesen Kanal begrenzenden Sortierschienen gehörende
Wählkanal ansteuerbar ist und daß alle Wählkanäle zur Umkehrung des Stromflusses
in den Leitern der übrigen zu bewegenden Sortierschienen durch eine Anzapfung quer
miteinander verbunden sind. Durch diese Maßnahme erhält man eine besonders günstige
Steuerung des Antriebs der Sortierschienenpakete.
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Vorteilhafterweise ist jede Sortierschiene in der Längsrichtung geteilt
und jede Teilschiene mit einem als elektrische Spule ausgebildeten Leiter versehen.
Durch diese Unterteilung kann zwischen den Teilen einer Sortierschiene Einfluß auf
das geförderte und sortierte Dokument, z. B. zu Antriebszwecken, genommen werden.
Außerdem erleichtert die Teilung Wartung und Zugriff zu den Sortierkanälen.
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Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die Spulen jeder geteilten
Sortierschiene in Reihe geschaltet und mit einem Wählkanal der Steuerschaltung verbunden.
Durch diese Maßnahme ist gewährleistet, daß sich die Teile einer Sortierschiene
weitgehend synchron bewegen.
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Zweckmäßigerweise ist der Wicklungssinn der Spulen jeder geteilten
Sortierschiene entgegengesetzt. Dadurch können beide Teile in äußeren oder ersten
Magnetfeldern unterschiedlicher Polarität liegen und dennoch gleichsinnig bewegt
werden.
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Nach einer Weiterbildung der Erfindung dienen zur Erzeugung des ersten
Magnetfelds zwei mit ihren Polen aufeinanderzu gerichtete Permanentmagnete, und
gleiche Pole der Permanentmagnete sind miteinander und mit den elektrischen Spulen
der Sortierschienen fluchtend ausgerichtet. Auf diese Weise können die Sortierschienenenden
zwischen den Polen der Permanentmagnete angeordnet werden und befinden sich in einem
verhältnismäßig gleichmäßigen äußeren oder ersten Magnetfeld.
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Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Sortierschienen waagerecht
fluchtend gestapelt und ihre die Spulen tragenden Flächen senkrecht angeordnet sind
und wenn ferner die Sortierschienen zur Bildung des jeweiligen Eingangs in der Waagerechten
bewegbar sind. Dadurch ergibt sich eine besonders leichte und schnelle und von dem
Eigengewicht der Sortierschienen minimal beeinfiußte Sortierschienenbewegung.
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In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Es zeigt F i g. 1 schematisch eine Sortierkanalauswählvorrichtung gemäß
der Erfindung, F i g. 2, 3 und 4 schematisch die Tatsache, daß die Sortierschienenenden
nicht in eine Ausgangsstellung zurückkehren, F i g. 5 und 6 schaubildliche Ansichten
einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, F i g. 7 eine erfindungsgemäß
ausgerüstete Sortiervorrichtung im Grundriß, F i g. 8 eine Seitenansicht der Vorrichtung
gemäß F i g. 7 und F i g. 9 ein Schaltschema einer erfindungsgemäßen Anordnung.
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Die schematische Zeichnung der F i g. 1 veranschaulicht zur Erklärung
eine prinzipielle Ausführungsform der Erfindung in der Anwendung auf eine Dokumentensortiervorrichtung.
Die in üblicher Weise in verschiedene Ablagefächer oder Aufnahmestationen zu sortierenden
Dokumente werden hintereinander mit großer Geschwindigkeit in die Eingänge mehrerer
Sortierkanäle gefördert, von denen jeder in ein anderes Ablagefach führt. Die die
Eingänge bildenden Enden von die Sortierkanäle bildenden Sortierschienen sind relativ
zueinander beweglich gemacht.
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Gemäß F i g. 1 ist an den Eingängen der Sortierkanäle ein Magnetfeld
vorgesehen, dessen Kraftlinien sich quer zur Richtung der Sortierkanäle erstrecken.
Dieses Magnetfeld wird durch zwei Permanentmagnete 10 und 12 gebildet, die auf den
beiden gegenüberliegenden Seiten der Eingänge der Sortierkanäle angeordnet sind.
Die beiden Magnete sind in ähnlicher Weise U-förmig ausgebildet und sind so angeordnet,
daß gleichartige Pole, nämlich die Nordpole einerseits und die Südpole andererseits,
die jeweils mit N und S bezeichnet sind, einander gegenüberliegen.
Bei bestimmten Anwendungen der Erfindung können die beiden gegenüberliegenden Nordpole
und die beiden gegenüberliegenden Südpole durch ein einziges Paar von Polen gleicher
Polarität oder durch eine andere Einrichtung ersetzt werden, die das gewünschte
Magnetfeld bildet. Im vorliegenden Fall ist die Verwendung von zwei Magneten und
von zwei Paaren gegenüberliegender Pole gleicher Polarität für die Art der dargestellten
Sortiervorrichtung wünschenswert, wie nachstehend noch genauer erklärt wird.
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In dem Luftspalt zwischen jedem gegenüberliegenden Paar von Magnetpolen
sind mehrere bewegbare Sortierschienenenden angeordnet. Diese Schienenenden sind
seitwärts bewegbar, und jedes Schienenende kann ein eigenes Magnetfeld erzeugen,
das mit dem Feld der Permanentmagnetpole zusammenwirkt, zwischen denen das Schienenende
angeordnet ist. Jedes Schienenende wird daher durch die Überlagerung und Zusammenwirkung
der Magnetfelder wahlweise in der einen oder der anderen Richtung bewegt.
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Der Deutlichkeit halber sind in F i g. 1 zwischen jedem Paar gegenüberliegender
Magnetpole nur zwei bewegbare Schienenenden 16, 16' und 20, 20' dargestellt.
Wie
die F i g. 2 bis 8 zeigen, kann jedoch in den Luftspalten zwischen den beiden Polpaaren
auch eine größere Anzahl solcher Schienenenden angeordnet werden. Bei der dargestellten
Ausführungsform der Erfindung besteht jede Sortierschiene aus zwei voneinander getrennten
länglichen Streifen, d. h. einer oberen und einer unteren Teilschiene, die in der
gleichen senkrechten Ebene liegen und von denen jede in diesem Abstand unter anderem
in einem bewegbaren Schienenende endet, von denen das eine (z. B.16) zwischen dem
einen Paar (N) gleicher Magnetpole und das andere (16') zwischen dem anderen Paar
(S) gleicher Magnetpole liegt. Während in der dargestellten Ausführungsform der
Erfindung jeder Eingang durch ein Paar 16, 16' und 20, 20' jeweils aus zwei Teilschienenenden
bestehender Sortierschienenenden definiert ist, wobei die Teilschienenendenpaare
16 und 20 sowie 16' und 20' jeweils zwischen einem gesonderten Paar gleicher Permanentmagnetpole
bewegbar sind, kann natürlich ein solcher Eingang auch nur durch ein einziges, zwischen
einem einzigen Polpaar bewegliches Teilschienenende 16 oder 16' oder 20 oder 20'
gebildet werden.
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In F i g. 1 sind das obere und das untere unbewegliche Teilschienenende
einer Sortierschiene mit 14 und 14' und die entsprechenden beweglichen Teilschienenenden
mit 16 und 16' bezeichnet. Das obere und das untere unbewegliche Teilschienenende
einer zweiten Sortierschiene sind in F i g. 1 mit 18 und 18' und die entsprechenden
beweglichen Teilschienenenden mit 20 und 20' bezeichnet. Zur leichteren
Erklärung sind in F i g. 1 nur zwei Sortierschienen dargestellt. Zwischen den in
senkrechter Richtung im Abstand voneinander liegenden Teilschienen einer jeden Sortierschiene
ist ein senkrechter Spalt vorgesehen, welcher einer Dokumentenfördereinrichtung
ermöglicht, in diesen Spalt einzutreten, die Dokumente zu erfassen und sie durch
den ausgewählten Sortierkanal in das zugehörige Ablagefach zu fördern. Wie später
beschrieben wird, ist die Fördereinrichtung ein endloser Riemen, der sich in dem
Spalt bewegt und mit Rollen zusammenwirkt. Wie F i g. 1 zeigt, nähert sich ein zu
sortierendes Dokument 22 dem Magnetfeldbereich der Permanentmagnete 10,
12.
Die zu sortierenden Dokumente können Bankschecks, gelochte oder auf andere Weise
markierte Büromaschinenkarten, Kontenblätter, Briefumschläge usw. sein.
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Jedes Schienenende besteht aus einem Material, das durch das Magnetfeld,
in dem es arbeitet, nicht nennenswert beeinflußt wird und kann daher als urmagnetisch
angesehen werden. Jedes Schienenende ist für rasche und wechselnde Biegevorgänge
vorzugsweise dünn und biegsam, kann aber auch durch ein Scharnier oder auf andere
Weise befestigt werden, um die gewünschte seitliche Bewegung zu erzielen und dann
steifer sein. Ein zufriedenstellendes Material, aus dem die Sortierschienen bestehen
können, ist dünnes Blech einer Beryllium-Kupfer-Legierung. Ein anderes mögliches
Material ist dünnes Blech aus Phosphorbronze oder biegsamer Kunststoff. Das bewegbare
freie Ende jeder Sortierschiene trägt ausgerichtet mit den Magnetpolen, zwischen
denen das Schienenende angeordnet ist, eine Einrichtung zur Erzeugung von Magnetpolen
entgegengesetzter Polarität auf den beiden Seiten des Schienenendes. Zu diesem Zweck
ist auf dem Schienenende ein elektrischer Leiter in Form einer elektrischen Spule
oder Wicklung angeordnet, die bei Stromdurchgang ein eigenes Magnetfeld bildet.
Vorzugsweise ist dieser elektrische Leiter in der Ebene des Schienenendes spiralförmig
angeordnet, wie bei 24 bzw. 24' in F i g.1 gezeigt ist. Die Wicklung kann aus üblichem
Draht bestehen, oder sie kann aufgedruckt oder durch Ätzen hergestellt sein. Die
entgegengesetzten Enden auf jedem Schienenende sind mit Leitungen 26, 28, 26', 28'
verbunden, die gegeneinander isoliert sind, sich in der Längsrichtung der Sortierschienen
von deren bewegbaren Enden weg erstrecken und an getrennten Klemmen 30, 32, 30',
32' enden, die über eine Kante der Sortierschienen vorstehen. Die elektrischen Wicklungen
und Leitungen sind auf dem zugehörigen Schienenende isoliert angeordnet oder in
das Schienenende isoliert eingesetzt, insbesondere wenn das Schienenende aus elektrisch
leitendem Material besteht, wie oben vorgeschlagen wurde. Zwecks rascher, billiger
Herstellung sind alle Sortierschienen vorzugsweise ähnlich ausgebildet, obwohl zur
bequemen Montage die Klemmen 30, 30', 32 und 32' auch in Sortierschienenlängsrichtung
etwas versetzt angeordnet werden können, wie die F i g. 5 und 6 zeigen.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß beim Durchgang
von Strom durch die Wicklung 24 bzw. 24' jedes Schienenende die Wicklung innerhalb
des Feldes der Permanentmagnete 10, 12 ein eigenes Magnetfeld erzeugt und daß die
sich daraus ergebende gegenseitige Einwirkung der Magnetfelder aufeinander bewirkt,
daß das Schienenende von einem Pol eines Permanentmagnets angezogen und von dem
gegenüberliegenden Pol des anderen Permanentmagnets abgestoßen wird. Jeglicher Stromfluß
durch eine Wicklung baut ein Magnetfeld auf, dessen Richtung senkrecht zu der Ebene
der Wicklung und damit des Schienenendes verläuft. Damit ergeben sich auf beiden
Seiten der Klappe unterschiedliche Polaritäten. Dies ist in F i g. 1 dadurch angedeutet,
daß auf den Schienenenden bei den eingetragenen Stromflußrichtungen die Polaritäten
auf den dem Betrachter zugewandten Flächen der Schienenenden mit ausgezogenen Buchstaben
N und S und die Polaritäten auf den anderen Flächen mit gestrichelten Buchstaben
N und S gekennzeichnet sind. Es ergibt sich ferner, daß durch Steuerung
der Richtung des Stromflusses in der Wicklung 24 bzw. 24' die Schienenenden in der
einen oder in der anderen Richtung bewegt werden können. Durch wahlweise Steuerung
des Stromflusses in den Wicklungen 24 bzw. 24' aller Schienenenden können
daher die Schienenenden in zwei Gruppen geteilt werden, so daß sich die beiden Gruppen
magnetisch abstoßen, während gleichzeitig jede Gruppe von dem nächstliegenden Permanentmagnetpol
angezogen wird. Das Ergebnis ist die Bildung eines Eingangs zwischen den beiden
Gruppen der Schienenenden, in den ein Dokument einlaufen kann.
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Wie F i g. 1 zeigt, sind die Schienenenden 16 und 16' nach links abgelenkt,
während die Schienenenden 20 und 20' nach rechts abgelenkt sind. Wenn der Strom
durch die Wicklungen in den durch die Pfeile in F i g. 1 angegebenen Richtungen
fließt, bewirken die durch die Wicklungen erzeugten eigenen Magnetfelder innerhalb
der Permanentmagnetfelder die Ablenkung der Schienenenden zur Bildung eines Eingangs.
Die
diese Ablenkung hervorrufenden elektrischen Ströme können von einer Steuerschaltung
herkommen, die in F i g. 1 mit 34 bezeichnet ist und in Verbindung mit F i g. 9
noch genauer beschrieben wird. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung
gehen von der Steuerschaltung so viele Leitungen 40 aus, wie Sortierschienen
mit bewegbaren Klappen vorhanden sind. Jede Sortierschiene ist mit einer oberen
und einer unteren Teilschiene mit bewegbarem Schienenende versehen, die in F i g.
1 mit 16, 16'
und 20, 20' bezeichnet sind. Bei anderen Anwendungen der Erfindung
kann ein im Extremfall einziges Paar gegenüberliegender Magnetpole von gleicher
Polarität und nur eine einzige Sortierschiene mit bewegbarem Schienenende verwendet
werden.
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In F i g. 1 wird jetzt der Stromkreis für eine Sortierschiene näher
erläutert. Die ausgewählte Sortierschiene weist zwei Teilschienen mit den bewegbaren
Schienenenden 20 und 20' auf. Der Stromkreis umfaßt eine Leitung 35, die über die
Klemme 32' an Erde 36 oder negatives Potential gelegt ist, wobei die Klemme 32'
mit dem unteren Schienenende 20' verbunden ist. Von der Klemme 32' führt
die Leitung 28' zur Wicklung 24' des Schienenendes 20', von welcher die Leitung
26' zu einer Klemme 30' des unteren Schienenendes 20' zurückführt. Die Klemme 30'
ist durch eine Leitung 38 mit einer Klemme 32 des oberen Schienenendes 20 verbunden,
so daß die Wicklung 24 über eine mit der Klemme 32 verbundene Leitung 28 den gleichen
Strom wie die Wicklung 24' erhält, der über eine Leitung 26 zu einer weiteren Klemme
30 des oberen Schienenendes 20
geleitet wird. Von der Klemme 30 des
oberen Schienenendes führt schließlich eine Leitung 40 zur Steuerschaltung
34. Wie durch die Pfeile in dem Stromkreis angegeben ist, fließt der Strom in entgegengesetzter
Richtung durch die beiden Wicklungen 24 bzw. 24' dieser Schienenenden. Dies wird
dadurch erreicht, daß die beiden Teilschienen relativ zueinander in die Sortiervorrichtung
um 180° um ihre Längsachse gegeneinander verdreht eingebaut werden, so daß die beiden
Wicklungen in entgegengesetzten Richtungen spiralförmig verlaufen. Bei der dargestellten
Anordnung mit zwei Paaren von Permanentmagnetpolen und zwei Teilschienen je Sortierschiene
müssen die Wicklungen der beiden Schienenenden einer jeden Sortierschiene in entgegengesetzter
Richtung spiralförmig verlaufen, damit die Klappen zwecks Bewegung in der gleichen
Richtung von Permanentmagnetpolen entgegengesetzter Polarität beeinflußt werden
können. In F i g. 1 werden daher beide Schienenenden 20, 20' nach dem rechten Permanentmagnet
12 hin abgelenkt, weil z. B. auf der rechten Seite des Schienenendes 20 ein
Südpol (ausgezogener Buchstabe S) und auf der linken Seite ein Nordpol (gestricheltes
N) besteht.
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Auf ähnliche Weise, aber durch einen von der Steuerschaltung 34 in
entgegengesetzter Richtung fließenden Strom werden die beiden Schienenenden 16,
16' gegen den linken Permanentmagnet 10 hinbewegt, wie F i g. 1 zeigt, wobei die
Wicklungen der beiden Schienenenden auf die gleiche Weise miteinander verbunden
sind wie die Wicklungen der Schienenenden 20, 20'.
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Die Steuerschaltung 34 kann auf irgendeine Weise, z. B. durch Lochkarten,
Punkte aus fluoreszierender Farbe, magnetisierbares Material, magnetisierbare Farbe,
mittels eines optischen Abtastsystems od. ä., gesteuert werden, um die gewünschte
Verteilung der zu sortierenden Dokumente in die Ablagefächer zu bewirken. Obwohl
die Steuerschaltung 34 ihrerseits durch ein Programm aus Befehlen gesteuert werden
kann, ist es in manchen Fällen wünschenswert, die Dokumente selbst die Sortierkanäle
bestimmen zu lassen, in die sie zu lenken sind. Bei der in F i g. 1 dargestellten
Ausführungsform sind auf die zu sortierenden Dokumente bestimmte Zeichen gedruckt
oder auf andere Weise aufgebracht, welche den gewünschten Sortierkanal angeben.
Es sind daher Vorkehrungen getroffen zum automatischen Abtasten und Erkennen der
die Sortierkanäle angebenden Zeichen und zur Steuerung der Steuerschaltung 34 derart,
daß die Schienenenden in zwei Pakete oder - Gruppen geteilt werden, um den Eingang
für einen gewünschten Sortierkanal zu bilden.
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Gemäß F i g. 1 ist dazu in der Bewegungsbahn der Dokumente ein Abtastkopf
42 angeordnet, der die den gewünschten Sortierkanal angebenden Zeichen auf den Dokumenten
22 abtastet. Je nach der Art der verwendeten Zeichenerkennungsvorrichtung kann der
Abtastkopf von unterschiedlicher Art sein. Der Kopf kann Kode- oder Zeichenmarkierungen
abtasten, die mit magnetischer oder fluoreszierender Farbe gedruckt sind, er kann
gestanzte Löcher mechanisch abtasten oder die Zeichen optisch ablesen. Einen zweckmäßigen
Abtastkopf bildet ein Magnetkopf, der Zeichen abtasten kann, die auf dem Dokument
mit magnetischer Farbe gedruckt sind. Die elektrischen Signale, die vom Abtasten
der Zeichen herrühren, werden zu einer Zeichenerkennungsvorrichtung 44
geleitet,
welche die abgetasteten Zeichen selbsttätig erkennt und aus diesen Zeichen denjenigen
Sortierkanal bestimmt, durch den das abgetastete Dokument zu fördern ist. Nach dieser
Bestimmung steuert die Vorrichtung 44 durch Leitungen 46 die Steuerschaltung 34.
Zeichenabtast-und -erkennungsvorrichtungen dieser letzteren Art sind insbesondere
zum Sortieren magnetisch bedruckter Bankschecks und ähnlicher Dokumente geeignet.
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Bei einer anderen dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist
die Verwendung von zwölf Sortierschienen mit einem oberen Satz von zwölf Teilschienen
und einem unteren Satz von zwölf Teilschienen vorgesehen, deren bewegbare Enden
den vorstehend beschriebenen Schienenenden 16, 16' bzw. 20, 20' entsprechen und
die als getrennte Gruppen zwischen oberen und unteren Paaren von parallelen, nichtmagnetischen,
verhältnismäßig starren Teilen angeordnet sind, welche nachstehend als Seitenplatten
52, 53 und 54, 55 (siehe z. B. F i g. 6) bezeichnet werden. Die Anzahl der verwendeten
Sortierschienen ist von der Ausbildung und Bestimmung der Sortiervorrichtung abhängig.
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Die Länge der einzelnen Sortierkanäle ist je nach der Lage desjenigen
Ablagefaches (z. B. B10 bis B 13, F i g. 2) unterschiedlich, mit denen sie verbunden
sind. Wie bereits erwähnt, weist jeder Sortierkanal eine einen Eingang bildende
Sortierschiene aus einem verhältnismäßig dünnen streifenförmigen Material mit einer
hinteren Verlängerung auf, die sich bis zu dem zugehörigen Ablagefach erstreckt.
Vorzugsweise besteht jede Verlängerung aus dem gleichen Material wie das bewegbare
Schienenende und ist mit diesem fest verbunden. Dadurch ergeben sich fluchtende
Flächen auf den vorderen und hinteren Abschnitten der Sortierschienen, während
gleichzeftig
eine gewisse Biegung der Verlängerungen ermöglicht ist, um gegebenenfalls wechselnde
Flicken der Dokumente auszugleichen. Die Seitenplatten 52, 53 und 54, 55 begrenzen
mit ihren gespreizten vorderen Enden die seitliche Bewegung der Schienenenden und
bilden gleichzeitig die äußeren Seitenwände für die Eingänge der beiden äußersten
Sortierkanäle.
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Die dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeigt eine Vorrichtung,
bei welcher die Auswahl irgendeines Sortierkanals unmittelbar nach der Auswahl eines
anderen Sortierkanals nicht die Rückkehr aller Schienenenden in eine vorherbestimmte
Ruheader Ausgangsstellung erfordert. Dieses Merkmal ist in den schematischen Ansichten
der F i g. 2, 3 und 4 veranschaulicht, die nunmehr beschrieben werden.
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Für das in den F i g. 2, 3 und 4 gewählte Beispiel sei angenommen,
daß sämtliche Schienenenden V 1 bis V 12, die entsprechende Sortierkanäle C 1 bis
C 13 bilden, mit denen nur teilweise dargestellte Fächer 1 bis B13 verbunden sind,
bereits in der oben in Verbindung mit der Vorrichtung gemäß F i g. 1 beschriebenen
Weise betätigt worden sind und daß der Sortierkanal C 4 einen oder mehrere Schecks
aufgenommen hat, die durch diesen Schacht in das zugehörige vierte Ablagefach gefördert
worden sind. Die Wicklungen der Klappen T71, T72 und 'V3 waren dazu in derjenigen
Richtung von Strom durchflossen Worden, daß sie zu der Seitenplatte 52 hin abgelenkt
wurden, während die Wicklungen der Schienenenden 4 bis V12 in entgegengesetzter
Richtung durchflossen wurden, so daß sie in der Richtung der Seitenplatte 53 abgelenkt
wurden. Die abgestoßene Trennung, die von den zwischen den Schienenenden V 3 und
V 4 erzeugten entgegengesetzten magnetischen Kraftlinien herrührt, kommt
zu den Anziehungskräften zwischen den Schienenendensätzen und den zugeordneten Permanentmagnetpolen
hinzu, die bewirken, daß sich der obere und der untere Schienenendensatz jeweils
in zwei Pakete oder Gruppen teilt und auf diese Weise ein Eingang, in diesem Fall
für den Sortierkanal C4, gebildet wird.
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Wenn nun infolge einer von einem Dokument abgetasteten Signalangabe,
die durch die Erkennungsvorrichtung 44 auf die Steuerschaltung 34 zur Wirkung gebracht
wird, diese Steuerschaltung anzeigt, daß der Sortierkanal C 8 zugänglich gemacht
werden soll, bleibt in jeder der Wicklungen der Schienenenden V l, V 2 und
V 3 die bis dahin wirksame Stromflußrichtung unverändert. Da jedoch der Sortierkanal
C 8 zwischen den Schienenenden V 7 und V 8 beginnt, muß die Stromflußrichtung in
den Schienenenden V 4 bis V 7 verändert oder umgekehrt werden, damit diese Schienenenden
gemäß F i g. 3 in der Richtung des Pfeils 56 gegen die Schienenenden V 1 bis V 3
neben der Seitenwand 52 bewegt werden. Die Stromflußrichtung in den Wicklungen der
Schienenenden V 8 bis V12 bleibt ebenfalls unverändert. Da bei dieser Vorrichtung
die Schienenenden nicht in eine Null- oder Ausgangsstellung zurückkehren, bleiben
die Schienenenden V 8 bis V12 auch räch Beendigung des Sortiervorgangs in der gemäß
F i g. 4 eingenommenen Stellung, bis ein anderer Sortierkanal angesteuert wird.
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Weil die Masse jedes Schienenendes vernachlässigbar ist, da sie nur
wenige Gramm beträgt, erfordert der Ausschlag jedes Schienenendes zwischen den Seitenplatten
52, 53 und 54, 55 aus einer Ruhestellung in eine andere Stellung nur das Fließen
eines verhältnismäßig schwachen Stromes durch die entsprechenden Wicklungen der
Schienenenden. Auf diese Weise erhält man eine äußerst rasch schaltbare Sortierweichenanordnung.
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Die F i g. 5 und 6 veranschaulichen die baulichen Einzelheiten einer
Anordnung gemäß der Erfindung, die zum Sortieren von Dokumenten, wie z. B. Bankschecks
od. dgl., bestimmt ist. Die beiden Figuren zeigen unterschiedliche Betriebsstellungen
der den Eingang bildenden Teilschienenenden der Anordnung gemäß F i g. 1. Die in
den F i g. 1 bis 4 gezeigten Teile sind in den F i g. 5 und 6 mit den gleichen Bezugsziffern
bezeichnet. Wie die F i g. 5 und 6 zeigen, sind die Magnete 10 und 12 ähnlich wie
in F i g. 1 angeordnet und bilden in zwei unterschiedlichen Höhenlagen gegenüberliegende
Polschuhpaare. In dem Luftspalt zwischen jedem Polschuhpaar ist ein Satz Schienenenden
angeordnet, die in Aufbau und Wirkungsweise den Schienenenden16, 16' und 20, 20'
ähnlich sind. Der obere Schienenendensatz ist mit 48 und der untere Schienenendensatz
mit 50 bezeichnet. Wie in F i g. 1 weist jedes Schienenende der beiden Sätze eine
elektrische Wicklung 24 bzw. 24' auf, die in dem Luftspalt zwischen den Polschuhen
der Magnete 10 und 12 angeordnet ist. Die Leitungen 26, 28 bzw. 26', 28' auf jeder
Klappe verbinden die Wicklung 24 bzw. 24' mit den vorstehenden Klemmen 30 und 32
bzw. 30' und 32'.
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Ein zu sortierendes Dokument 22 wird in F i g. 5 gegen den magnetischen
Bereich vorgeschoben und tritt in F i g. 6 in den Eingang des gewählten Sortierkanals
ein. Das Dokument wird zwischen ortsfesten Seitenwänden vorgeschoben, die einen
schmalen Kanal `für die Weiterleitung des Dokuments bilden. Die Seitenwände bestehen
aus einem oberen Paar von parallelen Seitenplatten 58, 59 und einem ähnlichen unteren
Paar von parallelen Seitenplatten 60, 61, das im Abstand von dem oberen Plattenpaar
liegt. Zwischen jeder oberen und der zugehörigen unteren Seitenplatte befindet sich
ein Längsschlitz. Die Seitenplatten 58, 59 und 60, 61 enden vorzugsweise an dem
oder innerhalb des Luftspalts, der zwischen den Polschuhen der Permanentmagnete
10 und 12 besteht.
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Die Seitenplatten 52, 53 und 54, 55 sind im magnetischen Bereich
weiter voneinander entfernt als im nichtmagnetischen. Die Seitenplatten bilden einen
Schacht, der sich von der Sortierweichenanordnung bis zu den Ablagefächern erstreckt.
Die verschiedenen oben beschriebenen Seitenplatten sind verhältnismäßig dick und
starr angeordnet. Die weiter voneinander entfernten Teile der Seitenplatten
52, 53
und 54, 55 dienen dazu, das Ausmaß zu begrenzen, in dem die Sätze der
Schienenenden 48 und 50 auseinandergespreizt und in der einen oder der anderen Richtung
seitlich ausgelenkt werden können. Diese Teile der Seitenplatten 52, 53 und 54,
55 ermöglichen auf diese Weise, daß alle bewegbaren Enden der Sortierschienen sich
vollständig auf die eine oder die andere Seite des Schachtes bewegen können, der
zwischen den enger stehenden Seitenplattn 58, 59 und 60, 61 gebildet ist.
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Wenn in den Wicklungen der Schienenenden jedes Sortierschienensatzes
kein Strom fließt, können die Schienenenden gemäß F i g. 5 eine gelockerte Ruhestellung
einnehmen, in welcher sie weder voneinander noch von einem der Polschuhe der Permanentmagnete
angezogen
oder abgestoßen werden. Wenn jedoch ein Strom in einer gewählten Richtung durch
die Klappenentwicklungen 24 und 24' aller Sortierschienen fließt, werden die Schienenenden
sofort in Stellungen ausgelenkt, die für den gewählten Sortierkanal charakteristisch
sind, wie F i g. 6 deutlich zeigt. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung
dauert die Auslenkung der Schienenenden ungefähr 10 ms.
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Wie bereits erwähnt und die F i g. 5, 6 deutlich zeigen, bewegt sich
eine aus einem endlosen Riemen 62 aus geeignetem Material bestehende Vorschubeinrichtung
in dem Spalt, der durch den Abstand zwischen den oberen und unteren Seitenplatten
gebildet ist. Ein Satz Rollen 64 ist hinter dem Riemen angeordnet, während ein anderer
Satz ähnlicher Rollen 66 auf der Dokumentendurchgangsseite des Riemens gegenüber
dem ersten Rollensatz liegt. Die zu sortierenden Gegenstände müssen daher zwischen
dem Riemen 62 und dem vorderen Satz Rollen 66 hindurchgehen, wenn sie zur Sortierweiche
gefördert werden.
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Obwohl die die magnetische Sortierweiche bildenden Teile aus verschiedenen
Materialien bestehen und verschieden geformt sein können, wurden zufriedenstellende
Ergebnisse erzielt, wenn für die Sortierschienen eine Beryllium-Kupfer-Legierung
mit einer Dicke von ungefähr 0,075 mm und mit einem Gewicht von ungefähr 3 g ohne
die Wicklung verwendet wurde. Eine zufriedenstellende Wicklung ist in mancher Hinsicht
der in Lautsprechern verwendeten Schwingspule ähnlich. Wie bereits erwähnt, kann
die Wicklung aus Drahtwindungen bestehen oder durch Ätzen oder Drücken auf einer
dielektrischen Schicht hergestellt sein. Bei einer Art der Anordnung der Wicklung
sind die Drahtwindungen einfach auf einer Seite des Schienenendes durch isolierendes
Klebematerial befestigt, worauf sowohl die Wicklung als auch die angrenzenden Teile
des Schienenendes mit Kunststoff, wie z. B Epoxyharz, überzogen werden. Statt aus
Metall können die Sortierschienen oder nur die bewegbaren Schienenenden aus Kunststoff
hergestellt werden, und bei einer Ausführungsform des Schienenendes aus solchem
Material kann die Wicklung zwischen dünne biegsame Streifen einer gehärteten Kunststoffverbindung
eingelegt werden. Es wurde auch gefunden, daß die magnetische Induktion eines geeigneten,
durch die Wicklung 24, 24' erzeugten Magnetfeldes zur Betätigung der Schienenenden
in demselben angrenzend an die Flächen der Polschuhe 2 bis 6 kG oder mehr beträgt.
Selbstverständlich sind die vorstehend für die verschiedenen Teile der Sortierweiche
genannten Werte nur beispielsweise angegeben und können je nach den Umständen, unter
denen die Erfindung angewendet wird, verändert werden.
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Eine bevorzugte konstruktive Ausführungsform der Erfindung in Anwendung
bei einer Dokumentensortiervorrichtung ist in dem Grundriß und der Seitenansicht
der Fig.7 und 8 veranschaulicht. Die F i g. 7 und 8 zeigen einen Teil eines im wesentlichen
waagerecht verlaufenden Maschinenrahmens, der aus oberen und unteren flachen, waagerechten
Tragteilen 68 auf einer Seite der Maschine und aus ähnlichen Teilen 70 auf der entgegengesetzten
Seite der Maschine besteht. Die Teile bilden den Schacht oder die Führung für die
Förderung der Dokumente. Diese waagerechten Tragteile werden in Abständen längs
der Maschine von Säulen 72 getragen. Jede Säule weist in der Nähe ihres oberen Endes
verringerten Durchmesser auf, um ein Auflager für den unteren Teil 70 zu
bilden. Am oberen Ende ist der Durchmesser der Säule nochmals verringert, um ein
Auflager für den oberen Teil 68 zu bilden, so daß die beiden Tragteile in wohldefinierter
paralleler Lage übereinander angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Seitenklappen
58, 59 und 60, 61 auf den Tragteilen 68 und 70 durch Winkelstützen 74 in dem oben
beschriebenen Abstand voneinander befestigt. Der erwähnte endlose Riemen 62 wird
durch einen Motor 76 und seine Riemenscheibe 78 ständig in einer Richtung angetrieben.
Der Durchhang des Antriebsriemens wird durch eine Spannrolle 80 und eine zugehörige
Feder 81 auf dem Mindestmaß gehalten. Der Riemen 62 fördert die Dokumente von ihrer
Eingabestation bis in die Ablagefächer.
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Jenseits der Sortierweiche ist die obere und die untere Seitenplatte
auf einer Seite der Maschine, nämlich die Seitenplatten 53 und 55, über den größeren
Teil ihrer Länge in Abständen unterbrochen, um Auslaßöffnungen 82 für die Förderung
der Dokumente aus den Sortierkanälen in die Ablagefächer (z. B. B 13) zu bilden.
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Der Riemen 62 wirkt mit Rollen zusammen, um die Dokumente zu erfassen
und sie durch die Maschine zu fördern. Zu diesem Zweck sind mehrere Paare von frei
drehbaren Klemmrollen 84 und 86 einander gegenüberliegend auf entgegengesetzten
Seiten der Bewegungsbahn des Riemens angeordnet. Die Rollenpaare 86 auf einer Seite
des Riemens sind um Achsen 88 drehbar, die zwischen den angrenzenden Tragteilenfl
68 und 70 befestigt sind. Jede der Rollen 84 auf der gegenüberliegenden Seite
des Riemens ist auf einem Winkelhebel 90 gelagert, der um einen Zapfen 92
schwenkbar ist. Die Winkelhebel jedes Rollenpaares 84 werden durch eine gemeinsame
Feder im Eingriff mit dem Riemen gehalten, so daß dieser nachgiebig gegen die Rollen
86 angedrückt wird und dadurch die Dokumente für die Förderung durch die Maschine
erfaßt. Vorzugsweise sind die Rollenpaare in der Längsrichtung der Maschine in einem
Abstand voneinander angeordnet, der geringer ist als die Länge der zu fördernden
Dokumente, um den Klemmeingriff über die ganze Länge der Sortierkanäle sicherzustellen.
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Die beiden Permanentmagnete 10, 12 sind relativ zu der Sortierweiche
in geeigneter Weise auf entgegengesetzten Seiten der Förderbahn abgestützt. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Magnet 10 von der Stütze 96 und der
Magnet 12 von der Stütze 98 getragen. Diese beiden Stützen sowie die Säulen 72 ruhen
auf einer Grundplatte 100 (F i g. 8). Die Sortierschienen, deren oberer Satz bei
48 in F i g. 7 dargestellt ist, sind in senkrechten Ebenen in den Luftspalten zwischen
den gegenüberliegenden Polen der Permanentmagnete angeordnet. Mit Ausnahme der bewegbaren
Enden der Sortierschienen sind diese mit den Seitenplatten, zwischen denen sie sich
erstrecken, vorzugsweise lose verbunden. Die Seitenplatten sind in der Längsrichtung
in, Abständen mit Zapfen 102 versehen, die durch die Randteile der Platten und durch
die vom endlosen Riemen 62 abgekehrte Seite der Sortierschienen hindurchgehen. Diese
Zapfen halten die Schienen lose zwischen den Seitenplatten und ermöglichen ihnen,
sich durchzubiegen oder seitwärts auszuweichen, um
eich wechselnden
Dimensionen der durchlaufenden Dokumente anzupassen.
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Um die für die Sortierweichenanordnung erforderliche elektrische Schaltung
zu vereinfachen, ist gemäß F i g. 7 eine obere und untere Mehrfachklemmenleiste
110 und 112 an der Maschine angeordnet. Die beiden Leisten sind angrenzend an die
zugehörigen Sortierschienensätze 48 und 50 an Winkelstützen 114 befestigt, die mit
den oberen und unteren waagerechten Tragteilen 68 und 70 verbunden sind. Vorzugsweise
übergreift jede Leiste die Klemmen 30
und 32 bzw. 30' und 32' des zugehörigen
Sortierschienensatzes, die in Gruppen zusammengefaßt sind, wie die F i g. 5 und
6 zeigen, um einen bequemen elektrischen. Anschluß zu ermöglichen. Wie F i g. 7
zeigt, verbindet jeweils eine Leitung jede Klemme einer Sortierschiene mit einer
besonderen vorstehenden Klemme an der angrenzenden Leiste. Die Leitungen 40 von
der Steuerschaltung 34 und die Leitungen zu den an Masse 36 liegenden Klemmen 32'
sind mit Klemmen der Leisten verbunden und dann einzeln und getrennt mit den Sortierschienen
der beiden Sortierschienensätze, wie in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben wurde.
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Zur wahlweisen Steuerung des Stromflusses durch die Wicklungen der
Schienenenden in der einen oder der anderen Richtung können verschiedene Einrichtungen
verwendet werden. Eine bevorzugte Ausführungsform einer Steuerschaltung 34 ist in
F i g. 9 dargestellt. Das in F i g. 9 gezeigte Schaltschema sieht für jede Sortierschiene
einen besonderen Wählkanal vor. Die Wählkanäle sind allgemein mit 120 bezeichnet,
und jeder endet in einer Leitung 40 für eine bestimmte Sortierschiene. Einer der
Wählkanäle ist in F i g. 9 im einzelnen dargestellt, um seine Bestandteile erläutern
zu können. Die zugehörige Sortierschiene ist mit oberer und unterer Teilschienenklappe
schematisch dargestellt.
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Alle Wählkanäle 120 der F i g. 9 sind gleichartig ausgebildet. Jeder
umfaßt eine Eingangs-ODER-Schaltung 122, hinter der sich der Kanal in zwei parallele
Zweigstromkreise teilt, die später in die gemeinsame Ausgangsleitung 40 übergehen.
Mit Ausnahme der Anordnung eines Inverters 124 am Eingangsende des einen Zweigstromkreises
jedes Wählkanals enthalten die beiden Zweigstromkreise gleichartige elektrische
Bestandteile, nämlich einen Verstärker 126, einen Emitterfolger 128 und einen Leistungstransistor
130. In dem in F i g. 9 gezeigten detaillierten Schaltschema des einen Wählkanals
120 sind die verschiedenen elektrischen Elemente jedes Bestandteils und bestimmte
Spannungswerte angegeben.
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In jede ODER-Schaltung 122 tritt eine Eingangsleitung 46 ein, die
- wie bereits erwähnt - mit der in F i g. 1 gezeigten Zeichenerkennungsvorrichtung
44 oder mit irgendeiner anderen Steuervorrichtung verbunden sein kann. Mit Ausnahme
des ersten oder untersten Wählkanals 120 in F i g. 9 tritt ferner in jede ODER-Schaltung
122 eine zweite Eingangsleitung 132 ein. Das andere Ende jeder zweiten Eingangsleitung
ist gemäß F i g. 9 mit dem nächstniedrigeren Wählkanal an der durch den Verbindungspunkt
134 bezeichneten Stelle unmittelbar hinter dem Inverter 124 verbunden.
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"' Für die Betätigung der in F i g. 9 dargestellten Steuerschaltung
weisen im allgemeinen alle Eingangsleitungen 46 das gleiche Potential auf, außer
wenn eine Leitung ausgewählt ist, um den durch die Schienenenden zu bildenden Eingang
zu bezeichnen. Auf diese ausgewählte Eingangsleitung wird ein von den anderen Eingangsleitungen
unterschiedliches Potential zur Wirkung gebracht. Der mit der ausgewählten Eingangsleitung
46 verbundene Wählkanal 120 ändert nicht nur die Richtung des Stromflusses
in den Wicklungen seiner eigenen zugehörigen Sortierschiene, sondern bewirkt auch
über den Verbindungspunkt 134 und die angeschlossene Querverbindungsleitung
132, daß im angrenzenden Wählkanal 120 und in allen anderen Wählkanälen auf
der gleichen Seite des ausgewählten Wählkanals die Richtung des Stromflusses in
den Wicklungen der zugehörigen Sortierschienen verändert wird, so daß die Schienenenden
in zwei Gruppen geteilt werden und den gewünschten Eingang bilden.
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Obwohl zur Betätigung der Schaltung in F i g. 9 verschiedene Potentiale
verwendet werden können, wird zum Zweck der Erklärung angenommen, daß auf die Eingangsleitungen
46 gewöhnlich ein Erd-oder Nullpotential einwirkt und daß das gleiche Potential
auch auf die Eingangsleitung 132 jeder ODER-Schaltung zur Wirkung kommt. Wenn ein
Schacht ausgewählt wird, kann durch ein Potential von -5 V dem ausgewählten Wählkanal
120 angezeigt werden, die Teilung zwischen Sortierschienengruppen zur Bildung
des Eingangs vorzunehmen, wobei dieses Potential nur auf einen einzigen Wählkanal
durch seine Eingangsleitung 46 zur Wirkung gebracht wird. Für die Beschreibung der
Tätigkeit der Steuerschaltung 34 soll jedoch zuerst angenommen werden, daß auf alle
Eingangsleitungen 46 das gleiche Potential einwirkt. Unter diesen Umständen bewirken
die Bestandteile der einzelnen Wählkanäle, daß der Strom durch alle Ausgangsleitungen
40 und damit durch alle Schienenenden in der gleichen Richtung fließt. Alle Schienenenden
bewegen sich daher nach einer Seite des Weichenraums, z. B. in die in F i g. 7 gezeigte
Stellung. Wenn dann die Spannung auf einer bestimmten Eingangsleitung 46 relativ
zu allen anderen verändert wird, z. B. auf -5 V, bewirken die Bestandteile des zugehörigen
Wählkanals 120 eine Stromumkehr in dessen Ausgangsleitung 40
und kehren
daher den Stromfluß durch die Wicklungen der beiden Teilschienen um, mit denen diese
Ausgangsleitung verbunden ist. Gleichzeitig wird durch die Querverbindungsleitung
132 zu dem auf einer Seite benachbarten Wählkanal auf dessen ODER-Schaltung eine
negative Spannung zur Wirkung gebracht, die bewirkt, daß auch dieser Wählkanal den
Stromfluß in seiner Ausgangsleitung 40 und in den Wicklungen der zugehörigen beiden
Teilschienen umkehrt. In ähnlicher Weise kehren durch die übrigen Querverbindungsleitungen
132 auf der gleichen Seite des ausgewählten Wählkanals alle Wählkanäle der Schaltung
den Stromfluß in ihrer Ausgangsleitung 40 und in den Wicklungen der zugehörigen
Teilschienen um. Bei allen Sortierschienen, bei denen die Ströme in den Wicklungen
auf diese Weise umgekehrt werden, kehrt sich die Polarität des durch die Wicklung
erzeugten Magnetfeldes um, und die sich ergebende Reaktion mit den Magnetfeldern
der Permanentmagnete 10 und 12 bewirkt eine Teilung der Schienenenden und damit
die Bildung des gewünschten Eingangs.
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Wenn nun zur Bildung eines anderen Eingangs ein anderer Wählkanal
120 ausgewählt wird, z. B. einer
der Wählkanäle, dessen Ausgangsstrom
gerade vorher umgekehrt worden ist, bewirkt die Umschaltung der Signalspannung von
der vorhergehenden Eingangsleitung 46 auf die Eingangsleitung des neuen Wählkanals,
daß der vorher ausgewählte Wählkanal und alle zwischen ihm und dem neu ausgewählten
Wählkanal liegenden Wählkanäle in die frühere Lage zurückkehren, d. h., daß auf
die beiden Eingangsleitungen der zugehörigen ODER-Schaltungen das gleiche Nullpotential
zur Wirkung kommt und daher eine Änderung in der Richtung des Stromflusses durch
die Wicklungen der zugehörigen Schienenenden erfolgt, so daß diese als Gruppe auf
die andere Seite des Luftspalts zwischen den Polschuhen zurückschwingen und einen
neuen Eingang bilden. Dieser Vorgang ist in F i g. 3 veranschaulicht. Da aufeinanderfolgende
Wählkanäle auf diese Weise einzeln durch Einwirkung eines bei den anderen unterschiedlichen
Potentials erregt werden, werden die Schienenenden aus jeder gewählten Eingangsstellung
hin und her verschwenkt, ohne vorher in eine neutrale oder Nullstellung zurückzukehren.
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Bei der dargestellten Ausführungsform der Steuerschaltung 34 ist jeder
Wählkanal 120 gleichartig ausgebildet und weist den in F i g. 9 im einzelnen gezeigten
Aufbau auf. Zur Ausführung der Schaltvorgänge werden Transistoren verwendet, die
aber selbstverständlich durch andere Schaltelemente ersetzt werden können. Jeder
der einzelnen Bestandteile jedes Wählkanals enthält einen Transistor und die zugehörigen
Leitungen. Wie F i g. 9 zeigt, enthält die ODER-Schaltung 122 einen Transistor 136,
der Inverter 124 einen Transistor 138 obere und der untere Verstärker 126 je einen
Transistor 140 bzw. 142, der obere und untere Emitterfolger 128 je einen Transistor
144 bzw. 146, sowie der obere und untere Leistungstransistor 130 je einen Transistor
148 bzw. 150.
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Die Wirkungsweise der in F i g. 9 dargestellten Steuerschaltung 34
ist offensichtlich, aber der Deutlichkeit halber werden die typischen Betriebszustände
nachstehend angegeben. Die Einwirkungen des Nullpotentials auf die Eingangsleitungen
46 aller ODER-Schaltungen 122 bewirkt, daß der Transistor 136 aller ODER-Schaltungen
122 ausgeschaltet oder nichtleitend wird, so daß die Ausgangsklemmen negatives Potential
aufweisen. Dadurch wird der Transistor 138 jedes Inverters 124 eingeschaltet oder
leitend gemacht, so daß die Transistoren 140 der oberen Verstärker 126 ausgeschaltet
werden. Dadurch werden die Transistoren 144 des oberen Emitterfolgers 128 eingeschaltet,
so daß auch die Transistoren 148 der oberen Leistungstransistoren 130 eingeschaltet
werden. Gleichzeitig mit diesem Vorgang werden durch die Einwirkung eines Nullpotentials
auf alle ODER-Schaltungen die Transistoren 142 der unteren Verstärker 126 eingeschaltet,
so daß die Transistoren 146 der unteren Emitterfolger 128 und die Transistoren 150
der unteren Leistungstransistoren 130 ausgeschaltet werden. In den oberen Zweigstromkreisen
werden daher die Leistungstransistoren 148 eingeschaltet, während in den unteren
Zweigstromkreisen die Leistungstransistoren 150 ausgeschaltet werden. Beide wirken
zusammen, um einen einpoligen Umschalter zu bilden, der bewirkt, daß der Strom in
den Wicklungen 24, 24' sämtlicher Schienenenden in der Richtung der voll ausgezogenen
Pfeile 152 an Leitung 40 in Fi g. 9 fließt. Um die Schienenenden zwecks Bildung
eines ausgewählten Eingangs zu teilen, wird auf eine ausgewählte Eingangsleitung
46 ein negatives Potential zur Wirkung gebracht. Beim Auftreten dieses Signals wird
der Transistor 136 der ausgewählten ODER-Schaltung 122 leitend, so daß deren Ausgangsklemme
ein mehr positives oder Bezugspotential enthält. Dadurch wird der Transistor 138
des Inverters 124 nichtleitend gemacht und schaltet daher den Transistor 140 des
oberen Verstärkers 126 ein, so daß der Transistor 144 des oberen Emitterfolgers
128 und der Leistungstransistor 148 ausgeschaltet werden. Gleichzeitig wird durch
das. negative Signal in der Eingangsleitung 46 der Transistor 142 des unteren Verstärkers
126 ausgeschaltet, so daß der Transistor 146 des unteren Emitterfolgers 128 und
der Leistungstransistor 150 eingeschaltet werden. Die Umschaltung in der Tätigkeit
der beiden Leistungstransistoren 148 und 150 bewirkt nun, daß der Strom in der Ausgangsleitung
40 des angesteuerten Wählkanals in der Richtung der gestrichelten Pfeile 154, d.
h. entgegengesetzt zur vorherigen Richtung fließt, wodurch die Polarität der durch
die Wicklungen der beiden zugehörigen Schienenenden erzeugten Magnetfelder umgekehrt
wird. Mittels der Querverbindungsleitungen 132 wird die Änderung in dem angesteuerten
Wählkanal an alle auf einer Seite desselben liegenden Wählkanäle weitergegeben,
die dann ebenfalls in der oben beschriebenen Weise wirken und den Stromfluß in den
Wicklungen der zugehörigen Schienenenden umkehren. Es erfolgt somit eine Bewegung
einer oder mehrerer Sortierschienenenden aus der vorhergehenden Eingangsstellung,
um einen neuen Eingang zum Sortieren des nächsten Dokuments zu bilden.