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DE1277597B - Sortierweichenanordnung fuer Dokumentensortiervorrichtungen - Google Patents

Sortierweichenanordnung fuer Dokumentensortiervorrichtungen

Info

Publication number
DE1277597B
DE1277597B DE1959B0053047 DEB0053047A DE1277597B DE 1277597 B DE1277597 B DE 1277597B DE 1959B0053047 DE1959B0053047 DE 1959B0053047 DE B0053047 A DEB0053047 A DE B0053047A DE 1277597 B DE1277597 B DE 1277597B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sorting
rail
rails
magnetic field
switch arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959B0053047
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Hanstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Burroughs Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Burroughs Corp filed Critical Burroughs Corp
Publication of DE1277597B publication Critical patent/DE1277597B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/06Linear sorting machines in which articles are removed from a stream at selected points
    • B07C3/065Linear sorting machines in which articles are removed from a stream at selected points construction of switches therefor
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/04Details, e.g. flaps in card-sorting apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

  • Sortierweichenanordnung für Dokumentensortiervorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Sortierweichenanordnung für Dokumentensortiervorrichtungen mit mehreren aus einer oder mehreren bewegbaren Sortierschienen gebildeten Sortierkanälen, deren Eingänge als elektromagnetisch verstellbare Weichen ausgebildet sind.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art werden die Sortierschienen mit Hilfe eines Elektromagnets verstellt. Jeder Elektromagnet weist eine Spule und einen beweglichen Anker auf, der mit der zugehörigen Sortierschiene verbunden ist. Bei Erregung der Spule wird der Anker angezogen und bewegt seine Sortierschiene in eine ausgewählte Stellung. Nachteilig an dieser bekannten Lösung ist insbesondere die verhältnismäßig große Zahl der zur Bewegung einer jeden Sortierschiene erforderlichen mechanischen Teile. Diese Teile machen den bekannten Mechanismus schwer, kompliziert und daher langsam im Betrieb. Außerdem nimmt der bekannte Mechanismus verhältnismäßig viel wertvollen Maschinenraum in der Nähe der Sortierschienen ein, da die Elektrornagnete zur Vermeidung eines umfangreichen übertragungsgestänges zwischen den Ankern und den Sortierschienen möglichst dicht bei den Sortierschienen angeordnet sein müssen. Die bekannte Anordnung ist notgedrungen langsam, weil jeder Elektromagnet außer der Sortierschiene auch noch den Anker und gegebenenfalls ein Übertragungsgestänge bewegen muß. Die Betriebsgeschwindigkeit der bekannten Anordnung ist ferner durch die Betriebsgeschwindigkeit der Elektromagnete begrenzt.
  • Eine andere bekannte Anordnung verwendet ein Sortierbett, in dessen Boden eine Anzahl mechanisch betätigte Ablenkteile beweglich angeordnet sind. Dokumente, die z. B. aus einem Eingabetrichter an einer Stelle des Bettes kommen, werden längs des Bettes bewegt. Verbindungselemente, die in zeitlicher Abhängigkeit von der Ankunft des Dokuments elektrisch oder mechanisch betätigt werden, stellen einen Ablenkteil in der Bahn des Dokuments so ein, daß dieses etwa im rechten Winkel zu seiner normalen Bewegungsbahn in ein Ablagefach abgelenkt wird. Auf diese Lösung treffen die gleichen Nachteile wie bei der zuvor beschriebenen zu. Die Masse der Verbindungselemente beschränkt die Betriebsgeschwindigkeit der Anlage. Außerdem wird durch diese elektrische bzw. elektromechanische Betätigung der Ablenkteile der Gesamtaufbau der Anordnung räumlich und konstruktiv verhältnismäßig umfangreich.
  • Demgegenüber besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, eine Sortierweichenanordnung zu schaffen, bei welcher die die Eingänge der Sortierkanäle bildenden Enden der Sortierschienen die einzigen bewegbaren Teile sein sollten. Die erfindungsgemäße Anordnung sollte dabei auch höchste Sortiergeschwindigkeiten zulassen.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die die Eingänge bildenden Enden der Sortierschienen in einem ersten Magnetfeld angeordnet sind und jeweils einen elektrischen Leiter tragen, bei deren wahlweiser Erregung ein zweites Magnetfeld aufgebaut wird, und daß durch die beim Zusammenwirken entstehenden magnetischen Kräfte die Sortierschienenenden verstellt werden. Auf diese Weise wird die Kraft zur Bewegung der Sortierschienenenden ausschließlich durch Kräfte aufgebracht, die aus der wahlweisen überlagerung von Magnetfeldern resultieren. Die Schaltgeschwindigkeit konnte gegenüber den bekannten Lösungen ganz erheblich gesteigert werden, weil die bewegten Massen bei dem Erfindungsgegenstand geringer sind und die Kraftwirkung eines sich aufbauenden Magnetfelds weitaus schneller einsetzt als die eines erregten Elektromagnets mit zugehörigem Übertragungsmechanismus. Ferner gestattet die Vermeidung von Elektromagneten eine weitaus dichter gepackte Anordnung der Sortierschienen. Neben der Masse der bewegten Teile konnte auch deren Anzahl erheblich reduziert werden, indem die elektrischen Leiter unmittelbar auf die Sortierschienenenden aufgebracht wurden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Sortierschienen in ihrer Bewegungsrichtung nebeneinander angeordnet und ist die Richtung der durch die elektrischen Leiter sämtlicher Sortierschienen erzeugten Magnetfelder gleich. Dadurch werden die zur Betätigung der Sortierschienenenden erforderlichen Kräfte auf das Mindestmaß reduziert.
  • Zweckmäßigerweise ist für den Aufbau des zweiten Magnetfeldes eine Steuereinrichtung vorgesehen, welche die elektrischen Leiter sämtlicher Sortierschienen auf der einen Seite des gewünschten Eingangs derart erregt, daß jeder dieser Leiter ein Magnetfeld in einer ersten Richtung erzeugt, und welche die elektrischen Leiter der übrigen Sortierschienen derart erregt, daß jeder dieser übrigen Leiter ein Magnetfeld in der der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung erzeugt. Die dabei entstehenden Magnetfelder entgegengesetzter Richtung verursachen im Zusammenwirken mit dem ersten Magnetfeld dann die Auseinanderbewegung der Sortierschienenpakete zu beiden Seiten des jeweiligen Eingangs. Die Steuereinrichtung gewährleistet also, daß jede Sortierschiene ihren Beitrag zu der Kraft liefert, die zu dieser Auseinanderbewegung der Sortierschienenpakete erforderlich ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist jeder Leiter mit einem Wählkanal der Steuerschaltung derart verbunden, daß zur Auswahl eines beliebigen Sortierkanals der zu einer der diesen Kanal begrenzenden Sortierschienen gehörende Wählkanal ansteuerbar ist und daß alle Wählkanäle zur Umkehrung des Stromflusses in den Leitern der übrigen zu bewegenden Sortierschienen durch eine Anzapfung quer miteinander verbunden sind. Durch diese Maßnahme erhält man eine besonders günstige Steuerung des Antriebs der Sortierschienenpakete.
  • Vorteilhafterweise ist jede Sortierschiene in der Längsrichtung geteilt und jede Teilschiene mit einem als elektrische Spule ausgebildeten Leiter versehen. Durch diese Unterteilung kann zwischen den Teilen einer Sortierschiene Einfluß auf das geförderte und sortierte Dokument, z. B. zu Antriebszwecken, genommen werden. Außerdem erleichtert die Teilung Wartung und Zugriff zu den Sortierkanälen.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die Spulen jeder geteilten Sortierschiene in Reihe geschaltet und mit einem Wählkanal der Steuerschaltung verbunden. Durch diese Maßnahme ist gewährleistet, daß sich die Teile einer Sortierschiene weitgehend synchron bewegen.
  • Zweckmäßigerweise ist der Wicklungssinn der Spulen jeder geteilten Sortierschiene entgegengesetzt. Dadurch können beide Teile in äußeren oder ersten Magnetfeldern unterschiedlicher Polarität liegen und dennoch gleichsinnig bewegt werden.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung dienen zur Erzeugung des ersten Magnetfelds zwei mit ihren Polen aufeinanderzu gerichtete Permanentmagnete, und gleiche Pole der Permanentmagnete sind miteinander und mit den elektrischen Spulen der Sortierschienen fluchtend ausgerichtet. Auf diese Weise können die Sortierschienenenden zwischen den Polen der Permanentmagnete angeordnet werden und befinden sich in einem verhältnismäßig gleichmäßigen äußeren oder ersten Magnetfeld.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Sortierschienen waagerecht fluchtend gestapelt und ihre die Spulen tragenden Flächen senkrecht angeordnet sind und wenn ferner die Sortierschienen zur Bildung des jeweiligen Eingangs in der Waagerechten bewegbar sind. Dadurch ergibt sich eine besonders leichte und schnelle und von dem Eigengewicht der Sortierschienen minimal beeinfiußte Sortierschienenbewegung.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt F i g. 1 schematisch eine Sortierkanalauswählvorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2, 3 und 4 schematisch die Tatsache, daß die Sortierschienenenden nicht in eine Ausgangsstellung zurückkehren, F i g. 5 und 6 schaubildliche Ansichten einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, F i g. 7 eine erfindungsgemäß ausgerüstete Sortiervorrichtung im Grundriß, F i g. 8 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 7 und F i g. 9 ein Schaltschema einer erfindungsgemäßen Anordnung.
  • Die schematische Zeichnung der F i g. 1 veranschaulicht zur Erklärung eine prinzipielle Ausführungsform der Erfindung in der Anwendung auf eine Dokumentensortiervorrichtung. Die in üblicher Weise in verschiedene Ablagefächer oder Aufnahmestationen zu sortierenden Dokumente werden hintereinander mit großer Geschwindigkeit in die Eingänge mehrerer Sortierkanäle gefördert, von denen jeder in ein anderes Ablagefach führt. Die die Eingänge bildenden Enden von die Sortierkanäle bildenden Sortierschienen sind relativ zueinander beweglich gemacht.
  • Gemäß F i g. 1 ist an den Eingängen der Sortierkanäle ein Magnetfeld vorgesehen, dessen Kraftlinien sich quer zur Richtung der Sortierkanäle erstrecken. Dieses Magnetfeld wird durch zwei Permanentmagnete 10 und 12 gebildet, die auf den beiden gegenüberliegenden Seiten der Eingänge der Sortierkanäle angeordnet sind. Die beiden Magnete sind in ähnlicher Weise U-förmig ausgebildet und sind so angeordnet, daß gleichartige Pole, nämlich die Nordpole einerseits und die Südpole andererseits, die jeweils mit N und S bezeichnet sind, einander gegenüberliegen. Bei bestimmten Anwendungen der Erfindung können die beiden gegenüberliegenden Nordpole und die beiden gegenüberliegenden Südpole durch ein einziges Paar von Polen gleicher Polarität oder durch eine andere Einrichtung ersetzt werden, die das gewünschte Magnetfeld bildet. Im vorliegenden Fall ist die Verwendung von zwei Magneten und von zwei Paaren gegenüberliegender Pole gleicher Polarität für die Art der dargestellten Sortiervorrichtung wünschenswert, wie nachstehend noch genauer erklärt wird.
  • In dem Luftspalt zwischen jedem gegenüberliegenden Paar von Magnetpolen sind mehrere bewegbare Sortierschienenenden angeordnet. Diese Schienenenden sind seitwärts bewegbar, und jedes Schienenende kann ein eigenes Magnetfeld erzeugen, das mit dem Feld der Permanentmagnetpole zusammenwirkt, zwischen denen das Schienenende angeordnet ist. Jedes Schienenende wird daher durch die Überlagerung und Zusammenwirkung der Magnetfelder wahlweise in der einen oder der anderen Richtung bewegt.
  • Der Deutlichkeit halber sind in F i g. 1 zwischen jedem Paar gegenüberliegender Magnetpole nur zwei bewegbare Schienenenden 16, 16' und 20, 20' dargestellt. Wie die F i g. 2 bis 8 zeigen, kann jedoch in den Luftspalten zwischen den beiden Polpaaren auch eine größere Anzahl solcher Schienenenden angeordnet werden. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung besteht jede Sortierschiene aus zwei voneinander getrennten länglichen Streifen, d. h. einer oberen und einer unteren Teilschiene, die in der gleichen senkrechten Ebene liegen und von denen jede in diesem Abstand unter anderem in einem bewegbaren Schienenende endet, von denen das eine (z. B.16) zwischen dem einen Paar (N) gleicher Magnetpole und das andere (16') zwischen dem anderen Paar (S) gleicher Magnetpole liegt. Während in der dargestellten Ausführungsform der Erfindung jeder Eingang durch ein Paar 16, 16' und 20, 20' jeweils aus zwei Teilschienenenden bestehender Sortierschienenenden definiert ist, wobei die Teilschienenendenpaare 16 und 20 sowie 16' und 20' jeweils zwischen einem gesonderten Paar gleicher Permanentmagnetpole bewegbar sind, kann natürlich ein solcher Eingang auch nur durch ein einziges, zwischen einem einzigen Polpaar bewegliches Teilschienenende 16 oder 16' oder 20 oder 20' gebildet werden.
  • In F i g. 1 sind das obere und das untere unbewegliche Teilschienenende einer Sortierschiene mit 14 und 14' und die entsprechenden beweglichen Teilschienenenden mit 16 und 16' bezeichnet. Das obere und das untere unbewegliche Teilschienenende einer zweiten Sortierschiene sind in F i g. 1 mit 18 und 18' und die entsprechenden beweglichen Teilschienenenden mit 20 und 20' bezeichnet. Zur leichteren Erklärung sind in F i g. 1 nur zwei Sortierschienen dargestellt. Zwischen den in senkrechter Richtung im Abstand voneinander liegenden Teilschienen einer jeden Sortierschiene ist ein senkrechter Spalt vorgesehen, welcher einer Dokumentenfördereinrichtung ermöglicht, in diesen Spalt einzutreten, die Dokumente zu erfassen und sie durch den ausgewählten Sortierkanal in das zugehörige Ablagefach zu fördern. Wie später beschrieben wird, ist die Fördereinrichtung ein endloser Riemen, der sich in dem Spalt bewegt und mit Rollen zusammenwirkt. Wie F i g. 1 zeigt, nähert sich ein zu sortierendes Dokument 22 dem Magnetfeldbereich der Permanentmagnete 10, 12. Die zu sortierenden Dokumente können Bankschecks, gelochte oder auf andere Weise markierte Büromaschinenkarten, Kontenblätter, Briefumschläge usw. sein.
  • Jedes Schienenende besteht aus einem Material, das durch das Magnetfeld, in dem es arbeitet, nicht nennenswert beeinflußt wird und kann daher als urmagnetisch angesehen werden. Jedes Schienenende ist für rasche und wechselnde Biegevorgänge vorzugsweise dünn und biegsam, kann aber auch durch ein Scharnier oder auf andere Weise befestigt werden, um die gewünschte seitliche Bewegung zu erzielen und dann steifer sein. Ein zufriedenstellendes Material, aus dem die Sortierschienen bestehen können, ist dünnes Blech einer Beryllium-Kupfer-Legierung. Ein anderes mögliches Material ist dünnes Blech aus Phosphorbronze oder biegsamer Kunststoff. Das bewegbare freie Ende jeder Sortierschiene trägt ausgerichtet mit den Magnetpolen, zwischen denen das Schienenende angeordnet ist, eine Einrichtung zur Erzeugung von Magnetpolen entgegengesetzter Polarität auf den beiden Seiten des Schienenendes. Zu diesem Zweck ist auf dem Schienenende ein elektrischer Leiter in Form einer elektrischen Spule oder Wicklung angeordnet, die bei Stromdurchgang ein eigenes Magnetfeld bildet. Vorzugsweise ist dieser elektrische Leiter in der Ebene des Schienenendes spiralförmig angeordnet, wie bei 24 bzw. 24' in F i g.1 gezeigt ist. Die Wicklung kann aus üblichem Draht bestehen, oder sie kann aufgedruckt oder durch Ätzen hergestellt sein. Die entgegengesetzten Enden auf jedem Schienenende sind mit Leitungen 26, 28, 26', 28' verbunden, die gegeneinander isoliert sind, sich in der Längsrichtung der Sortierschienen von deren bewegbaren Enden weg erstrecken und an getrennten Klemmen 30, 32, 30', 32' enden, die über eine Kante der Sortierschienen vorstehen. Die elektrischen Wicklungen und Leitungen sind auf dem zugehörigen Schienenende isoliert angeordnet oder in das Schienenende isoliert eingesetzt, insbesondere wenn das Schienenende aus elektrisch leitendem Material besteht, wie oben vorgeschlagen wurde. Zwecks rascher, billiger Herstellung sind alle Sortierschienen vorzugsweise ähnlich ausgebildet, obwohl zur bequemen Montage die Klemmen 30, 30', 32 und 32' auch in Sortierschienenlängsrichtung etwas versetzt angeordnet werden können, wie die F i g. 5 und 6 zeigen.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß beim Durchgang von Strom durch die Wicklung 24 bzw. 24' jedes Schienenende die Wicklung innerhalb des Feldes der Permanentmagnete 10, 12 ein eigenes Magnetfeld erzeugt und daß die sich daraus ergebende gegenseitige Einwirkung der Magnetfelder aufeinander bewirkt, daß das Schienenende von einem Pol eines Permanentmagnets angezogen und von dem gegenüberliegenden Pol des anderen Permanentmagnets abgestoßen wird. Jeglicher Stromfluß durch eine Wicklung baut ein Magnetfeld auf, dessen Richtung senkrecht zu der Ebene der Wicklung und damit des Schienenendes verläuft. Damit ergeben sich auf beiden Seiten der Klappe unterschiedliche Polaritäten. Dies ist in F i g. 1 dadurch angedeutet, daß auf den Schienenenden bei den eingetragenen Stromflußrichtungen die Polaritäten auf den dem Betrachter zugewandten Flächen der Schienenenden mit ausgezogenen Buchstaben N und S und die Polaritäten auf den anderen Flächen mit gestrichelten Buchstaben N und S gekennzeichnet sind. Es ergibt sich ferner, daß durch Steuerung der Richtung des Stromflusses in der Wicklung 24 bzw. 24' die Schienenenden in der einen oder in der anderen Richtung bewegt werden können. Durch wahlweise Steuerung des Stromflusses in den Wicklungen 24 bzw. 24' aller Schienenenden können daher die Schienenenden in zwei Gruppen geteilt werden, so daß sich die beiden Gruppen magnetisch abstoßen, während gleichzeitig jede Gruppe von dem nächstliegenden Permanentmagnetpol angezogen wird. Das Ergebnis ist die Bildung eines Eingangs zwischen den beiden Gruppen der Schienenenden, in den ein Dokument einlaufen kann.
  • Wie F i g. 1 zeigt, sind die Schienenenden 16 und 16' nach links abgelenkt, während die Schienenenden 20 und 20' nach rechts abgelenkt sind. Wenn der Strom durch die Wicklungen in den durch die Pfeile in F i g. 1 angegebenen Richtungen fließt, bewirken die durch die Wicklungen erzeugten eigenen Magnetfelder innerhalb der Permanentmagnetfelder die Ablenkung der Schienenenden zur Bildung eines Eingangs. Die diese Ablenkung hervorrufenden elektrischen Ströme können von einer Steuerschaltung herkommen, die in F i g. 1 mit 34 bezeichnet ist und in Verbindung mit F i g. 9 noch genauer beschrieben wird. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung gehen von der Steuerschaltung so viele Leitungen 40 aus, wie Sortierschienen mit bewegbaren Klappen vorhanden sind. Jede Sortierschiene ist mit einer oberen und einer unteren Teilschiene mit bewegbarem Schienenende versehen, die in F i g. 1 mit 16, 16' und 20, 20' bezeichnet sind. Bei anderen Anwendungen der Erfindung kann ein im Extremfall einziges Paar gegenüberliegender Magnetpole von gleicher Polarität und nur eine einzige Sortierschiene mit bewegbarem Schienenende verwendet werden.
  • In F i g. 1 wird jetzt der Stromkreis für eine Sortierschiene näher erläutert. Die ausgewählte Sortierschiene weist zwei Teilschienen mit den bewegbaren Schienenenden 20 und 20' auf. Der Stromkreis umfaßt eine Leitung 35, die über die Klemme 32' an Erde 36 oder negatives Potential gelegt ist, wobei die Klemme 32' mit dem unteren Schienenende 20' verbunden ist. Von der Klemme 32' führt die Leitung 28' zur Wicklung 24' des Schienenendes 20', von welcher die Leitung 26' zu einer Klemme 30' des unteren Schienenendes 20' zurückführt. Die Klemme 30' ist durch eine Leitung 38 mit einer Klemme 32 des oberen Schienenendes 20 verbunden, so daß die Wicklung 24 über eine mit der Klemme 32 verbundene Leitung 28 den gleichen Strom wie die Wicklung 24' erhält, der über eine Leitung 26 zu einer weiteren Klemme 30 des oberen Schienenendes 20 geleitet wird. Von der Klemme 30 des oberen Schienenendes führt schließlich eine Leitung 40 zur Steuerschaltung 34. Wie durch die Pfeile in dem Stromkreis angegeben ist, fließt der Strom in entgegengesetzter Richtung durch die beiden Wicklungen 24 bzw. 24' dieser Schienenenden. Dies wird dadurch erreicht, daß die beiden Teilschienen relativ zueinander in die Sortiervorrichtung um 180° um ihre Längsachse gegeneinander verdreht eingebaut werden, so daß die beiden Wicklungen in entgegengesetzten Richtungen spiralförmig verlaufen. Bei der dargestellten Anordnung mit zwei Paaren von Permanentmagnetpolen und zwei Teilschienen je Sortierschiene müssen die Wicklungen der beiden Schienenenden einer jeden Sortierschiene in entgegengesetzter Richtung spiralförmig verlaufen, damit die Klappen zwecks Bewegung in der gleichen Richtung von Permanentmagnetpolen entgegengesetzter Polarität beeinflußt werden können. In F i g. 1 werden daher beide Schienenenden 20, 20' nach dem rechten Permanentmagnet 12 hin abgelenkt, weil z. B. auf der rechten Seite des Schienenendes 20 ein Südpol (ausgezogener Buchstabe S) und auf der linken Seite ein Nordpol (gestricheltes N) besteht.
  • Auf ähnliche Weise, aber durch einen von der Steuerschaltung 34 in entgegengesetzter Richtung fließenden Strom werden die beiden Schienenenden 16, 16' gegen den linken Permanentmagnet 10 hinbewegt, wie F i g. 1 zeigt, wobei die Wicklungen der beiden Schienenenden auf die gleiche Weise miteinander verbunden sind wie die Wicklungen der Schienenenden 20, 20'.
  • Die Steuerschaltung 34 kann auf irgendeine Weise, z. B. durch Lochkarten, Punkte aus fluoreszierender Farbe, magnetisierbares Material, magnetisierbare Farbe, mittels eines optischen Abtastsystems od. ä., gesteuert werden, um die gewünschte Verteilung der zu sortierenden Dokumente in die Ablagefächer zu bewirken. Obwohl die Steuerschaltung 34 ihrerseits durch ein Programm aus Befehlen gesteuert werden kann, ist es in manchen Fällen wünschenswert, die Dokumente selbst die Sortierkanäle bestimmen zu lassen, in die sie zu lenken sind. Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform sind auf die zu sortierenden Dokumente bestimmte Zeichen gedruckt oder auf andere Weise aufgebracht, welche den gewünschten Sortierkanal angeben. Es sind daher Vorkehrungen getroffen zum automatischen Abtasten und Erkennen der die Sortierkanäle angebenden Zeichen und zur Steuerung der Steuerschaltung 34 derart, daß die Schienenenden in zwei Pakete oder - Gruppen geteilt werden, um den Eingang für einen gewünschten Sortierkanal zu bilden.
  • Gemäß F i g. 1 ist dazu in der Bewegungsbahn der Dokumente ein Abtastkopf 42 angeordnet, der die den gewünschten Sortierkanal angebenden Zeichen auf den Dokumenten 22 abtastet. Je nach der Art der verwendeten Zeichenerkennungsvorrichtung kann der Abtastkopf von unterschiedlicher Art sein. Der Kopf kann Kode- oder Zeichenmarkierungen abtasten, die mit magnetischer oder fluoreszierender Farbe gedruckt sind, er kann gestanzte Löcher mechanisch abtasten oder die Zeichen optisch ablesen. Einen zweckmäßigen Abtastkopf bildet ein Magnetkopf, der Zeichen abtasten kann, die auf dem Dokument mit magnetischer Farbe gedruckt sind. Die elektrischen Signale, die vom Abtasten der Zeichen herrühren, werden zu einer Zeichenerkennungsvorrichtung 44 geleitet, welche die abgetasteten Zeichen selbsttätig erkennt und aus diesen Zeichen denjenigen Sortierkanal bestimmt, durch den das abgetastete Dokument zu fördern ist. Nach dieser Bestimmung steuert die Vorrichtung 44 durch Leitungen 46 die Steuerschaltung 34. Zeichenabtast-und -erkennungsvorrichtungen dieser letzteren Art sind insbesondere zum Sortieren magnetisch bedruckter Bankschecks und ähnlicher Dokumente geeignet.
  • Bei einer anderen dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist die Verwendung von zwölf Sortierschienen mit einem oberen Satz von zwölf Teilschienen und einem unteren Satz von zwölf Teilschienen vorgesehen, deren bewegbare Enden den vorstehend beschriebenen Schienenenden 16, 16' bzw. 20, 20' entsprechen und die als getrennte Gruppen zwischen oberen und unteren Paaren von parallelen, nichtmagnetischen, verhältnismäßig starren Teilen angeordnet sind, welche nachstehend als Seitenplatten 52, 53 und 54, 55 (siehe z. B. F i g. 6) bezeichnet werden. Die Anzahl der verwendeten Sortierschienen ist von der Ausbildung und Bestimmung der Sortiervorrichtung abhängig.
  • Die Länge der einzelnen Sortierkanäle ist je nach der Lage desjenigen Ablagefaches (z. B. B10 bis B 13, F i g. 2) unterschiedlich, mit denen sie verbunden sind. Wie bereits erwähnt, weist jeder Sortierkanal eine einen Eingang bildende Sortierschiene aus einem verhältnismäßig dünnen streifenförmigen Material mit einer hinteren Verlängerung auf, die sich bis zu dem zugehörigen Ablagefach erstreckt. Vorzugsweise besteht jede Verlängerung aus dem gleichen Material wie das bewegbare Schienenende und ist mit diesem fest verbunden. Dadurch ergeben sich fluchtende Flächen auf den vorderen und hinteren Abschnitten der Sortierschienen, während gleichzeftig eine gewisse Biegung der Verlängerungen ermöglicht ist, um gegebenenfalls wechselnde Flicken der Dokumente auszugleichen. Die Seitenplatten 52, 53 und 54, 55 begrenzen mit ihren gespreizten vorderen Enden die seitliche Bewegung der Schienenenden und bilden gleichzeitig die äußeren Seitenwände für die Eingänge der beiden äußersten Sortierkanäle.
  • Die dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeigt eine Vorrichtung, bei welcher die Auswahl irgendeines Sortierkanals unmittelbar nach der Auswahl eines anderen Sortierkanals nicht die Rückkehr aller Schienenenden in eine vorherbestimmte Ruheader Ausgangsstellung erfordert. Dieses Merkmal ist in den schematischen Ansichten der F i g. 2, 3 und 4 veranschaulicht, die nunmehr beschrieben werden.
  • Für das in den F i g. 2, 3 und 4 gewählte Beispiel sei angenommen, daß sämtliche Schienenenden V 1 bis V 12, die entsprechende Sortierkanäle C 1 bis C 13 bilden, mit denen nur teilweise dargestellte Fächer 1 bis B13 verbunden sind, bereits in der oben in Verbindung mit der Vorrichtung gemäß F i g. 1 beschriebenen Weise betätigt worden sind und daß der Sortierkanal C 4 einen oder mehrere Schecks aufgenommen hat, die durch diesen Schacht in das zugehörige vierte Ablagefach gefördert worden sind. Die Wicklungen der Klappen T71, T72 und 'V3 waren dazu in derjenigen Richtung von Strom durchflossen Worden, daß sie zu der Seitenplatte 52 hin abgelenkt wurden, während die Wicklungen der Schienenenden 4 bis V12 in entgegengesetzter Richtung durchflossen wurden, so daß sie in der Richtung der Seitenplatte 53 abgelenkt wurden. Die abgestoßene Trennung, die von den zwischen den Schienenenden V 3 und V 4 erzeugten entgegengesetzten magnetischen Kraftlinien herrührt, kommt zu den Anziehungskräften zwischen den Schienenendensätzen und den zugeordneten Permanentmagnetpolen hinzu, die bewirken, daß sich der obere und der untere Schienenendensatz jeweils in zwei Pakete oder Gruppen teilt und auf diese Weise ein Eingang, in diesem Fall für den Sortierkanal C4, gebildet wird.
  • Wenn nun infolge einer von einem Dokument abgetasteten Signalangabe, die durch die Erkennungsvorrichtung 44 auf die Steuerschaltung 34 zur Wirkung gebracht wird, diese Steuerschaltung anzeigt, daß der Sortierkanal C 8 zugänglich gemacht werden soll, bleibt in jeder der Wicklungen der Schienenenden V l, V 2 und V 3 die bis dahin wirksame Stromflußrichtung unverändert. Da jedoch der Sortierkanal C 8 zwischen den Schienenenden V 7 und V 8 beginnt, muß die Stromflußrichtung in den Schienenenden V 4 bis V 7 verändert oder umgekehrt werden, damit diese Schienenenden gemäß F i g. 3 in der Richtung des Pfeils 56 gegen die Schienenenden V 1 bis V 3 neben der Seitenwand 52 bewegt werden. Die Stromflußrichtung in den Wicklungen der Schienenenden V 8 bis V12 bleibt ebenfalls unverändert. Da bei dieser Vorrichtung die Schienenenden nicht in eine Null- oder Ausgangsstellung zurückkehren, bleiben die Schienenenden V 8 bis V12 auch räch Beendigung des Sortiervorgangs in der gemäß F i g. 4 eingenommenen Stellung, bis ein anderer Sortierkanal angesteuert wird.
  • Weil die Masse jedes Schienenendes vernachlässigbar ist, da sie nur wenige Gramm beträgt, erfordert der Ausschlag jedes Schienenendes zwischen den Seitenplatten 52, 53 und 54, 55 aus einer Ruhestellung in eine andere Stellung nur das Fließen eines verhältnismäßig schwachen Stromes durch die entsprechenden Wicklungen der Schienenenden. Auf diese Weise erhält man eine äußerst rasch schaltbare Sortierweichenanordnung.
  • Die F i g. 5 und 6 veranschaulichen die baulichen Einzelheiten einer Anordnung gemäß der Erfindung, die zum Sortieren von Dokumenten, wie z. B. Bankschecks od. dgl., bestimmt ist. Die beiden Figuren zeigen unterschiedliche Betriebsstellungen der den Eingang bildenden Teilschienenenden der Anordnung gemäß F i g. 1. Die in den F i g. 1 bis 4 gezeigten Teile sind in den F i g. 5 und 6 mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Wie die F i g. 5 und 6 zeigen, sind die Magnete 10 und 12 ähnlich wie in F i g. 1 angeordnet und bilden in zwei unterschiedlichen Höhenlagen gegenüberliegende Polschuhpaare. In dem Luftspalt zwischen jedem Polschuhpaar ist ein Satz Schienenenden angeordnet, die in Aufbau und Wirkungsweise den Schienenenden16, 16' und 20, 20' ähnlich sind. Der obere Schienenendensatz ist mit 48 und der untere Schienenendensatz mit 50 bezeichnet. Wie in F i g. 1 weist jedes Schienenende der beiden Sätze eine elektrische Wicklung 24 bzw. 24' auf, die in dem Luftspalt zwischen den Polschuhen der Magnete 10 und 12 angeordnet ist. Die Leitungen 26, 28 bzw. 26', 28' auf jeder Klappe verbinden die Wicklung 24 bzw. 24' mit den vorstehenden Klemmen 30 und 32 bzw. 30' und 32'.
  • Ein zu sortierendes Dokument 22 wird in F i g. 5 gegen den magnetischen Bereich vorgeschoben und tritt in F i g. 6 in den Eingang des gewählten Sortierkanals ein. Das Dokument wird zwischen ortsfesten Seitenwänden vorgeschoben, die einen schmalen Kanal `für die Weiterleitung des Dokuments bilden. Die Seitenwände bestehen aus einem oberen Paar von parallelen Seitenplatten 58, 59 und einem ähnlichen unteren Paar von parallelen Seitenplatten 60, 61, das im Abstand von dem oberen Plattenpaar liegt. Zwischen jeder oberen und der zugehörigen unteren Seitenplatte befindet sich ein Längsschlitz. Die Seitenplatten 58, 59 und 60, 61 enden vorzugsweise an dem oder innerhalb des Luftspalts, der zwischen den Polschuhen der Permanentmagnete 10 und 12 besteht.
  • Die Seitenplatten 52, 53 und 54, 55 sind im magnetischen Bereich weiter voneinander entfernt als im nichtmagnetischen. Die Seitenplatten bilden einen Schacht, der sich von der Sortierweichenanordnung bis zu den Ablagefächern erstreckt. Die verschiedenen oben beschriebenen Seitenplatten sind verhältnismäßig dick und starr angeordnet. Die weiter voneinander entfernten Teile der Seitenplatten 52, 53 und 54, 55 dienen dazu, das Ausmaß zu begrenzen, in dem die Sätze der Schienenenden 48 und 50 auseinandergespreizt und in der einen oder der anderen Richtung seitlich ausgelenkt werden können. Diese Teile der Seitenplatten 52, 53 und 54, 55 ermöglichen auf diese Weise, daß alle bewegbaren Enden der Sortierschienen sich vollständig auf die eine oder die andere Seite des Schachtes bewegen können, der zwischen den enger stehenden Seitenplattn 58, 59 und 60, 61 gebildet ist.
  • Wenn in den Wicklungen der Schienenenden jedes Sortierschienensatzes kein Strom fließt, können die Schienenenden gemäß F i g. 5 eine gelockerte Ruhestellung einnehmen, in welcher sie weder voneinander noch von einem der Polschuhe der Permanentmagnete angezogen oder abgestoßen werden. Wenn jedoch ein Strom in einer gewählten Richtung durch die Klappenentwicklungen 24 und 24' aller Sortierschienen fließt, werden die Schienenenden sofort in Stellungen ausgelenkt, die für den gewählten Sortierkanal charakteristisch sind, wie F i g. 6 deutlich zeigt. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung dauert die Auslenkung der Schienenenden ungefähr 10 ms.
  • Wie bereits erwähnt und die F i g. 5, 6 deutlich zeigen, bewegt sich eine aus einem endlosen Riemen 62 aus geeignetem Material bestehende Vorschubeinrichtung in dem Spalt, der durch den Abstand zwischen den oberen und unteren Seitenplatten gebildet ist. Ein Satz Rollen 64 ist hinter dem Riemen angeordnet, während ein anderer Satz ähnlicher Rollen 66 auf der Dokumentendurchgangsseite des Riemens gegenüber dem ersten Rollensatz liegt. Die zu sortierenden Gegenstände müssen daher zwischen dem Riemen 62 und dem vorderen Satz Rollen 66 hindurchgehen, wenn sie zur Sortierweiche gefördert werden.
  • Obwohl die die magnetische Sortierweiche bildenden Teile aus verschiedenen Materialien bestehen und verschieden geformt sein können, wurden zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, wenn für die Sortierschienen eine Beryllium-Kupfer-Legierung mit einer Dicke von ungefähr 0,075 mm und mit einem Gewicht von ungefähr 3 g ohne die Wicklung verwendet wurde. Eine zufriedenstellende Wicklung ist in mancher Hinsicht der in Lautsprechern verwendeten Schwingspule ähnlich. Wie bereits erwähnt, kann die Wicklung aus Drahtwindungen bestehen oder durch Ätzen oder Drücken auf einer dielektrischen Schicht hergestellt sein. Bei einer Art der Anordnung der Wicklung sind die Drahtwindungen einfach auf einer Seite des Schienenendes durch isolierendes Klebematerial befestigt, worauf sowohl die Wicklung als auch die angrenzenden Teile des Schienenendes mit Kunststoff, wie z. B Epoxyharz, überzogen werden. Statt aus Metall können die Sortierschienen oder nur die bewegbaren Schienenenden aus Kunststoff hergestellt werden, und bei einer Ausführungsform des Schienenendes aus solchem Material kann die Wicklung zwischen dünne biegsame Streifen einer gehärteten Kunststoffverbindung eingelegt werden. Es wurde auch gefunden, daß die magnetische Induktion eines geeigneten, durch die Wicklung 24, 24' erzeugten Magnetfeldes zur Betätigung der Schienenenden in demselben angrenzend an die Flächen der Polschuhe 2 bis 6 kG oder mehr beträgt. Selbstverständlich sind die vorstehend für die verschiedenen Teile der Sortierweiche genannten Werte nur beispielsweise angegeben und können je nach den Umständen, unter denen die Erfindung angewendet wird, verändert werden.
  • Eine bevorzugte konstruktive Ausführungsform der Erfindung in Anwendung bei einer Dokumentensortiervorrichtung ist in dem Grundriß und der Seitenansicht der Fig.7 und 8 veranschaulicht. Die F i g. 7 und 8 zeigen einen Teil eines im wesentlichen waagerecht verlaufenden Maschinenrahmens, der aus oberen und unteren flachen, waagerechten Tragteilen 68 auf einer Seite der Maschine und aus ähnlichen Teilen 70 auf der entgegengesetzten Seite der Maschine besteht. Die Teile bilden den Schacht oder die Führung für die Förderung der Dokumente. Diese waagerechten Tragteile werden in Abständen längs der Maschine von Säulen 72 getragen. Jede Säule weist in der Nähe ihres oberen Endes verringerten Durchmesser auf, um ein Auflager für den unteren Teil 70 zu bilden. Am oberen Ende ist der Durchmesser der Säule nochmals verringert, um ein Auflager für den oberen Teil 68 zu bilden, so daß die beiden Tragteile in wohldefinierter paralleler Lage übereinander angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Seitenklappen 58, 59 und 60, 61 auf den Tragteilen 68 und 70 durch Winkelstützen 74 in dem oben beschriebenen Abstand voneinander befestigt. Der erwähnte endlose Riemen 62 wird durch einen Motor 76 und seine Riemenscheibe 78 ständig in einer Richtung angetrieben. Der Durchhang des Antriebsriemens wird durch eine Spannrolle 80 und eine zugehörige Feder 81 auf dem Mindestmaß gehalten. Der Riemen 62 fördert die Dokumente von ihrer Eingabestation bis in die Ablagefächer.
  • Jenseits der Sortierweiche ist die obere und die untere Seitenplatte auf einer Seite der Maschine, nämlich die Seitenplatten 53 und 55, über den größeren Teil ihrer Länge in Abständen unterbrochen, um Auslaßöffnungen 82 für die Förderung der Dokumente aus den Sortierkanälen in die Ablagefächer (z. B. B 13) zu bilden.
  • Der Riemen 62 wirkt mit Rollen zusammen, um die Dokumente zu erfassen und sie durch die Maschine zu fördern. Zu diesem Zweck sind mehrere Paare von frei drehbaren Klemmrollen 84 und 86 einander gegenüberliegend auf entgegengesetzten Seiten der Bewegungsbahn des Riemens angeordnet. Die Rollenpaare 86 auf einer Seite des Riemens sind um Achsen 88 drehbar, die zwischen den angrenzenden Tragteilenfl 68 und 70 befestigt sind. Jede der Rollen 84 auf der gegenüberliegenden Seite des Riemens ist auf einem Winkelhebel 90 gelagert, der um einen Zapfen 92 schwenkbar ist. Die Winkelhebel jedes Rollenpaares 84 werden durch eine gemeinsame Feder im Eingriff mit dem Riemen gehalten, so daß dieser nachgiebig gegen die Rollen 86 angedrückt wird und dadurch die Dokumente für die Förderung durch die Maschine erfaßt. Vorzugsweise sind die Rollenpaare in der Längsrichtung der Maschine in einem Abstand voneinander angeordnet, der geringer ist als die Länge der zu fördernden Dokumente, um den Klemmeingriff über die ganze Länge der Sortierkanäle sicherzustellen.
  • Die beiden Permanentmagnete 10, 12 sind relativ zu der Sortierweiche in geeigneter Weise auf entgegengesetzten Seiten der Förderbahn abgestützt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Magnet 10 von der Stütze 96 und der Magnet 12 von der Stütze 98 getragen. Diese beiden Stützen sowie die Säulen 72 ruhen auf einer Grundplatte 100 (F i g. 8). Die Sortierschienen, deren oberer Satz bei 48 in F i g. 7 dargestellt ist, sind in senkrechten Ebenen in den Luftspalten zwischen den gegenüberliegenden Polen der Permanentmagnete angeordnet. Mit Ausnahme der bewegbaren Enden der Sortierschienen sind diese mit den Seitenplatten, zwischen denen sie sich erstrecken, vorzugsweise lose verbunden. Die Seitenplatten sind in der Längsrichtung in, Abständen mit Zapfen 102 versehen, die durch die Randteile der Platten und durch die vom endlosen Riemen 62 abgekehrte Seite der Sortierschienen hindurchgehen. Diese Zapfen halten die Schienen lose zwischen den Seitenplatten und ermöglichen ihnen, sich durchzubiegen oder seitwärts auszuweichen, um eich wechselnden Dimensionen der durchlaufenden Dokumente anzupassen.
  • Um die für die Sortierweichenanordnung erforderliche elektrische Schaltung zu vereinfachen, ist gemäß F i g. 7 eine obere und untere Mehrfachklemmenleiste 110 und 112 an der Maschine angeordnet. Die beiden Leisten sind angrenzend an die zugehörigen Sortierschienensätze 48 und 50 an Winkelstützen 114 befestigt, die mit den oberen und unteren waagerechten Tragteilen 68 und 70 verbunden sind. Vorzugsweise übergreift jede Leiste die Klemmen 30 und 32 bzw. 30' und 32' des zugehörigen Sortierschienensatzes, die in Gruppen zusammengefaßt sind, wie die F i g. 5 und 6 zeigen, um einen bequemen elektrischen. Anschluß zu ermöglichen. Wie F i g. 7 zeigt, verbindet jeweils eine Leitung jede Klemme einer Sortierschiene mit einer besonderen vorstehenden Klemme an der angrenzenden Leiste. Die Leitungen 40 von der Steuerschaltung 34 und die Leitungen zu den an Masse 36 liegenden Klemmen 32' sind mit Klemmen der Leisten verbunden und dann einzeln und getrennt mit den Sortierschienen der beiden Sortierschienensätze, wie in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben wurde.
  • Zur wahlweisen Steuerung des Stromflusses durch die Wicklungen der Schienenenden in der einen oder der anderen Richtung können verschiedene Einrichtungen verwendet werden. Eine bevorzugte Ausführungsform einer Steuerschaltung 34 ist in F i g. 9 dargestellt. Das in F i g. 9 gezeigte Schaltschema sieht für jede Sortierschiene einen besonderen Wählkanal vor. Die Wählkanäle sind allgemein mit 120 bezeichnet, und jeder endet in einer Leitung 40 für eine bestimmte Sortierschiene. Einer der Wählkanäle ist in F i g. 9 im einzelnen dargestellt, um seine Bestandteile erläutern zu können. Die zugehörige Sortierschiene ist mit oberer und unterer Teilschienenklappe schematisch dargestellt.
  • Alle Wählkanäle 120 der F i g. 9 sind gleichartig ausgebildet. Jeder umfaßt eine Eingangs-ODER-Schaltung 122, hinter der sich der Kanal in zwei parallele Zweigstromkreise teilt, die später in die gemeinsame Ausgangsleitung 40 übergehen. Mit Ausnahme der Anordnung eines Inverters 124 am Eingangsende des einen Zweigstromkreises jedes Wählkanals enthalten die beiden Zweigstromkreise gleichartige elektrische Bestandteile, nämlich einen Verstärker 126, einen Emitterfolger 128 und einen Leistungstransistor 130. In dem in F i g. 9 gezeigten detaillierten Schaltschema des einen Wählkanals 120 sind die verschiedenen elektrischen Elemente jedes Bestandteils und bestimmte Spannungswerte angegeben.
  • In jede ODER-Schaltung 122 tritt eine Eingangsleitung 46 ein, die - wie bereits erwähnt - mit der in F i g. 1 gezeigten Zeichenerkennungsvorrichtung 44 oder mit irgendeiner anderen Steuervorrichtung verbunden sein kann. Mit Ausnahme des ersten oder untersten Wählkanals 120 in F i g. 9 tritt ferner in jede ODER-Schaltung 122 eine zweite Eingangsleitung 132 ein. Das andere Ende jeder zweiten Eingangsleitung ist gemäß F i g. 9 mit dem nächstniedrigeren Wählkanal an der durch den Verbindungspunkt 134 bezeichneten Stelle unmittelbar hinter dem Inverter 124 verbunden.
  • "' Für die Betätigung der in F i g. 9 dargestellten Steuerschaltung weisen im allgemeinen alle Eingangsleitungen 46 das gleiche Potential auf, außer wenn eine Leitung ausgewählt ist, um den durch die Schienenenden zu bildenden Eingang zu bezeichnen. Auf diese ausgewählte Eingangsleitung wird ein von den anderen Eingangsleitungen unterschiedliches Potential zur Wirkung gebracht. Der mit der ausgewählten Eingangsleitung 46 verbundene Wählkanal 120 ändert nicht nur die Richtung des Stromflusses in den Wicklungen seiner eigenen zugehörigen Sortierschiene, sondern bewirkt auch über den Verbindungspunkt 134 und die angeschlossene Querverbindungsleitung 132, daß im angrenzenden Wählkanal 120 und in allen anderen Wählkanälen auf der gleichen Seite des ausgewählten Wählkanals die Richtung des Stromflusses in den Wicklungen der zugehörigen Sortierschienen verändert wird, so daß die Schienenenden in zwei Gruppen geteilt werden und den gewünschten Eingang bilden.
  • Obwohl zur Betätigung der Schaltung in F i g. 9 verschiedene Potentiale verwendet werden können, wird zum Zweck der Erklärung angenommen, daß auf die Eingangsleitungen 46 gewöhnlich ein Erd-oder Nullpotential einwirkt und daß das gleiche Potential auch auf die Eingangsleitung 132 jeder ODER-Schaltung zur Wirkung kommt. Wenn ein Schacht ausgewählt wird, kann durch ein Potential von -5 V dem ausgewählten Wählkanal 120 angezeigt werden, die Teilung zwischen Sortierschienengruppen zur Bildung des Eingangs vorzunehmen, wobei dieses Potential nur auf einen einzigen Wählkanal durch seine Eingangsleitung 46 zur Wirkung gebracht wird. Für die Beschreibung der Tätigkeit der Steuerschaltung 34 soll jedoch zuerst angenommen werden, daß auf alle Eingangsleitungen 46 das gleiche Potential einwirkt. Unter diesen Umständen bewirken die Bestandteile der einzelnen Wählkanäle, daß der Strom durch alle Ausgangsleitungen 40 und damit durch alle Schienenenden in der gleichen Richtung fließt. Alle Schienenenden bewegen sich daher nach einer Seite des Weichenraums, z. B. in die in F i g. 7 gezeigte Stellung. Wenn dann die Spannung auf einer bestimmten Eingangsleitung 46 relativ zu allen anderen verändert wird, z. B. auf -5 V, bewirken die Bestandteile des zugehörigen Wählkanals 120 eine Stromumkehr in dessen Ausgangsleitung 40 und kehren daher den Stromfluß durch die Wicklungen der beiden Teilschienen um, mit denen diese Ausgangsleitung verbunden ist. Gleichzeitig wird durch die Querverbindungsleitung 132 zu dem auf einer Seite benachbarten Wählkanal auf dessen ODER-Schaltung eine negative Spannung zur Wirkung gebracht, die bewirkt, daß auch dieser Wählkanal den Stromfluß in seiner Ausgangsleitung 40 und in den Wicklungen der zugehörigen beiden Teilschienen umkehrt. In ähnlicher Weise kehren durch die übrigen Querverbindungsleitungen 132 auf der gleichen Seite des ausgewählten Wählkanals alle Wählkanäle der Schaltung den Stromfluß in ihrer Ausgangsleitung 40 und in den Wicklungen der zugehörigen Teilschienen um. Bei allen Sortierschienen, bei denen die Ströme in den Wicklungen auf diese Weise umgekehrt werden, kehrt sich die Polarität des durch die Wicklung erzeugten Magnetfeldes um, und die sich ergebende Reaktion mit den Magnetfeldern der Permanentmagnete 10 und 12 bewirkt eine Teilung der Schienenenden und damit die Bildung des gewünschten Eingangs.
  • Wenn nun zur Bildung eines anderen Eingangs ein anderer Wählkanal 120 ausgewählt wird, z. B. einer der Wählkanäle, dessen Ausgangsstrom gerade vorher umgekehrt worden ist, bewirkt die Umschaltung der Signalspannung von der vorhergehenden Eingangsleitung 46 auf die Eingangsleitung des neuen Wählkanals, daß der vorher ausgewählte Wählkanal und alle zwischen ihm und dem neu ausgewählten Wählkanal liegenden Wählkanäle in die frühere Lage zurückkehren, d. h., daß auf die beiden Eingangsleitungen der zugehörigen ODER-Schaltungen das gleiche Nullpotential zur Wirkung kommt und daher eine Änderung in der Richtung des Stromflusses durch die Wicklungen der zugehörigen Schienenenden erfolgt, so daß diese als Gruppe auf die andere Seite des Luftspalts zwischen den Polschuhen zurückschwingen und einen neuen Eingang bilden. Dieser Vorgang ist in F i g. 3 veranschaulicht. Da aufeinanderfolgende Wählkanäle auf diese Weise einzeln durch Einwirkung eines bei den anderen unterschiedlichen Potentials erregt werden, werden die Schienenenden aus jeder gewählten Eingangsstellung hin und her verschwenkt, ohne vorher in eine neutrale oder Nullstellung zurückzukehren.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform der Steuerschaltung 34 ist jeder Wählkanal 120 gleichartig ausgebildet und weist den in F i g. 9 im einzelnen gezeigten Aufbau auf. Zur Ausführung der Schaltvorgänge werden Transistoren verwendet, die aber selbstverständlich durch andere Schaltelemente ersetzt werden können. Jeder der einzelnen Bestandteile jedes Wählkanals enthält einen Transistor und die zugehörigen Leitungen. Wie F i g. 9 zeigt, enthält die ODER-Schaltung 122 einen Transistor 136, der Inverter 124 einen Transistor 138 obere und der untere Verstärker 126 je einen Transistor 140 bzw. 142, der obere und untere Emitterfolger 128 je einen Transistor 144 bzw. 146, sowie der obere und untere Leistungstransistor 130 je einen Transistor 148 bzw. 150.
  • Die Wirkungsweise der in F i g. 9 dargestellten Steuerschaltung 34 ist offensichtlich, aber der Deutlichkeit halber werden die typischen Betriebszustände nachstehend angegeben. Die Einwirkungen des Nullpotentials auf die Eingangsleitungen 46 aller ODER-Schaltungen 122 bewirkt, daß der Transistor 136 aller ODER-Schaltungen 122 ausgeschaltet oder nichtleitend wird, so daß die Ausgangsklemmen negatives Potential aufweisen. Dadurch wird der Transistor 138 jedes Inverters 124 eingeschaltet oder leitend gemacht, so daß die Transistoren 140 der oberen Verstärker 126 ausgeschaltet werden. Dadurch werden die Transistoren 144 des oberen Emitterfolgers 128 eingeschaltet, so daß auch die Transistoren 148 der oberen Leistungstransistoren 130 eingeschaltet werden. Gleichzeitig mit diesem Vorgang werden durch die Einwirkung eines Nullpotentials auf alle ODER-Schaltungen die Transistoren 142 der unteren Verstärker 126 eingeschaltet, so daß die Transistoren 146 der unteren Emitterfolger 128 und die Transistoren 150 der unteren Leistungstransistoren 130 ausgeschaltet werden. In den oberen Zweigstromkreisen werden daher die Leistungstransistoren 148 eingeschaltet, während in den unteren Zweigstromkreisen die Leistungstransistoren 150 ausgeschaltet werden. Beide wirken zusammen, um einen einpoligen Umschalter zu bilden, der bewirkt, daß der Strom in den Wicklungen 24, 24' sämtlicher Schienenenden in der Richtung der voll ausgezogenen Pfeile 152 an Leitung 40 in Fi g. 9 fließt. Um die Schienenenden zwecks Bildung eines ausgewählten Eingangs zu teilen, wird auf eine ausgewählte Eingangsleitung 46 ein negatives Potential zur Wirkung gebracht. Beim Auftreten dieses Signals wird der Transistor 136 der ausgewählten ODER-Schaltung 122 leitend, so daß deren Ausgangsklemme ein mehr positives oder Bezugspotential enthält. Dadurch wird der Transistor 138 des Inverters 124 nichtleitend gemacht und schaltet daher den Transistor 140 des oberen Verstärkers 126 ein, so daß der Transistor 144 des oberen Emitterfolgers 128 und der Leistungstransistor 148 ausgeschaltet werden. Gleichzeitig wird durch das. negative Signal in der Eingangsleitung 46 der Transistor 142 des unteren Verstärkers 126 ausgeschaltet, so daß der Transistor 146 des unteren Emitterfolgers 128 und der Leistungstransistor 150 eingeschaltet werden. Die Umschaltung in der Tätigkeit der beiden Leistungstransistoren 148 und 150 bewirkt nun, daß der Strom in der Ausgangsleitung 40 des angesteuerten Wählkanals in der Richtung der gestrichelten Pfeile 154, d. h. entgegengesetzt zur vorherigen Richtung fließt, wodurch die Polarität der durch die Wicklungen der beiden zugehörigen Schienenenden erzeugten Magnetfelder umgekehrt wird. Mittels der Querverbindungsleitungen 132 wird die Änderung in dem angesteuerten Wählkanal an alle auf einer Seite desselben liegenden Wählkanäle weitergegeben, die dann ebenfalls in der oben beschriebenen Weise wirken und den Stromfluß in den Wicklungen der zugehörigen Schienenenden umkehren. Es erfolgt somit eine Bewegung einer oder mehrerer Sortierschienenenden aus der vorhergehenden Eingangsstellung, um einen neuen Eingang zum Sortieren des nächsten Dokuments zu bilden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Sortierweichenanordnung für Dokumentensortiervorrichtungen mit mehreren aus einer oder mehreren bewegbaren Sortierschienen gebildeten Sortierkanälen, deren Eingänge als elektromagnetisch verstellbare Weichen ausgebildet sind, d a -durch gekennzeichnet, daß die die Eingänge bildenden Enden der Sortierschienen (z. B. 16; oder 16, 20; oder 16'; oder V 1 bis V12 )in einem ersten Magnetfeld angeordnet sind und jeweils einen elektrischen Leiter (z. B. 24) tragen, bei deren wahlweiser Erregung ein zweites Magnetfeld aufgebaut wird, und daß durch die beim Zusammenwirken entstehenden magnetischen Kräfte die Sortierschienenenden verstellt werden.
  2. 2. Sortierweichenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortierschienen in ihrer Bewegungsrichtung nebeneinander angeordnet sind und die Richtung der durch die elektrischen Leiter (z. B. 24) sämtlicher Sortierschienen erzeugten Magnetfelder gleich ist.
  3. 3. Sortierweichenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Magnetfeld unter Zuhilfenahme einer Steuereinrichtung (34) aufgebaut wird, die die elektrischen Leiter (z. B. 24) sämtlicher Sortierschienen (z. B. V 1 bis V 3 in F i g. 2) auf der einen Seite des gewünschten Eingangs (C4) derart erregt, daß jeder dieser Leiter ein Magnetfeld in einer ersten Richtung erzeugt, und die elektrischen Leiter der übrigen Sortierschienen (V4 bis V12) derart erregt, daß jeder dieser übrigen Leiter ein Magnetfeld in der der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung erzeugt, und daß durch die beim Zusammenwirken des ersten Magnetfeldes mit diesen zweiten Magnetfeldern entgegengesetzter Richtung entstehenden Kräfte die Sortierschienenenden auseinanderbewegt werden.
  4. 4. Sortierweichenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Leiter (z. B. 24) mit einem Wählkanal (120) der Steuerschaltung (34) derart verbunden ist, daß zur Auswahl eines beliebigen Sortierkanals (z. B. C 8, F i g. 3) der zu einer der diesen Kanal begrenzenden Sortierschienen (z. B. V7) gehörende Wählkanal (120) ansteuerbar ist, und daß alle Wählkanäle (120) zur Umkehrung des Stromflusses in den Leitern der übrigen zu bewegenden Sortierschienen (V 4 bis V 6 in F i g. 3) durch eine Anzapfung (134, 132) quer miteinander verbunden sind.
  5. 5. Sortierweichenanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sortierschiene in der Längsrichtung geteilt ist und jede Teilschiene (z. B. 16 und 16') mit einem als elektrische Spule (24 und 24') ausgebildeten Leiter versehen ist.
  6. 6. Sortierweichenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (24 und 24') jeder geteilten Sortierschiene (z. B. 16, 16') in Reihe geschaltet und mit einem Wählkanal (120) der Steuerschaltung (34) verbunden sind.
  7. 7. Sortierweichenanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wicklungssinn der Spulen (24 und 24') jeder geteilten Sortierschiene (z. B. 16, 16') entgegengesetzt ist. B.
  8. Sortierweichenanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des ersten Magnetfeldes zwei mit ihren Polen aufeinander zu gerichtete Permanentmagnete (10, 12) dienen und gleiche Pole der Permanentmagnete miteinander und mit den elektrischen Spulen (24 bzw. 24') der Sortierschienen (48 bzw. 50) fluchtend ausgerichtet sind.
  9. 9. Sortierweichenanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortierschienen (z. B. 48 und/oder 50) waagerecht fluchtend gestapelt und ihre die Spulen (24, 24') tragenden Flächen senkrecht angeordnet sind und daß die Sortierschienen zur Bildung des jeweiligen Eingangs in der Waagerechten bewegbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 453189, 967182; USA.-Patentschrift Nr. 2 056 382.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0171712A3 (en) * 1984-08-14 1986-07-16 Mannesmann Kienzle Gmbh Sorting module for sorting documents

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE453189C (de) * 1924-11-07 1927-11-30 Tabulating Machine Company Maschine zum Sortieren von Registrierkarten
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