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DE1277393B - Leitungs-Abstimmanordnung - Google Patents

Leitungs-Abstimmanordnung

Info

Publication number
DE1277393B
DE1277393B DE1966P0039305 DEP0039305A DE1277393B DE 1277393 B DE1277393 B DE 1277393B DE 1966P0039305 DE1966P0039305 DE 1966P0039305 DE P0039305 A DEP0039305 A DE P0039305A DE 1277393 B DE1277393 B DE 1277393B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
conductor
arrangement according
arrangement
tuning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966P0039305
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Puetzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE1966P0039305 priority Critical patent/DE1277393B/de
Publication of DE1277393B publication Critical patent/DE1277393B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P7/00Resonators of the waveguide type
    • H01P7/02Lecher resonators

Landscapes

  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Leitungs-Abstimmanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Abstimmanordnung, bestehend aus einer in ihrer Länge veränderbaren unsymmetrischen kreisbogenförmig ausgebildeten Lecherleitung.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art bestand der Leiter im wesentlichen aus einem fast einen vollen Kreis umfassenden kreisbogenförmigen Stück, dessen Ende mit einer ring- oder scheibenförmigen Platte innerhalb dieses Kreisbogens verbunden war, und der Kontakt wurde zwischen dem Ring und dem Kreisbogen hergestellt. Die Länge der Leitung ist dabei im wesentlichen durch die Länge des Kreisbogens bestimmt, was insbesondere dann nachteilig ist, wenn etwa nur ein halber Kreisbogen ausgenutzt werden soll, um auf dem anderen Teil eine entsprechende Leitung für einen anderen Sdhwingungskreis anzubringen.
  • Eine gegenüber dem ausnutzbaren Teil des Kreisbogens wesentlich größere Leitungslänge steht zur Abstimmungsänderung zur Verfügung, wenn gemäß der Erfindung die Leitung aus zwei konzentrisch zueinander in einer Ebene angeordneten Leitungen besteht, wobei das eine Ende der einen Leitung mit Anschlußvorrichtungen versehen und das entsprechende Ende der anderen Leitung kurzgeschlossen ist und wobei die um den Kreismittelpunkt drehbar angeordnete Kontaktbrücke im mittleren Teil der Gesamtleitungslänge eine Verbindung herstellt.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Die Leitung, deren Länge zum Zwecke der Ab- stimmung verändert wird, besteht nach F i g. 1 aus zwei kreisbogenförmig konzentrisch angeordneten Teilen 1 und 2, die je etwa einen halben Kreisbogen lang sind. Die Leitung 1 ist an dem in der Zeichnung links dargestellten Ende frei und an dem gegenüberliegenden rechten Ende über ein Leitungsstück 3 mit der Schaltung, z. B. einer Elektrode eines Transistors, verbunden. Das diesem Anschlußende 3 benachbarte Ende des Leiters 2 ist an einen mit Erde verbundenen Leiterstreifen 4 angeschlossen, der sich diametral durch den Mittelpunkt der kreisbogenförmigen Teile erstreckt und in der Mitte, in der auch eine Lagerung für eine Schleifkontaktbrücke 5 angebracht sein kann, kreisseheibenförmig verbreitert ist. Das andere Ende des Leiters 2 ist ebenso wie das andere Ende des Leiters 1 auf der linken Seite frei.
  • Die Leiter 1 und 2 bilden Teile einer Lecherleitung, die entweder zusammen mit parallel dazu angeordneten und annähernd gleichgeformten Leitern symmetrisch oder in einfacherer Weise gegenüber einer in einem kleinen Abstand angeordneten großflächigen Leiterplatte unsymmetrisch gebildet wird. Die Länge der Leitung wird durch die durch Drehung verschiebbare Brücke 5 verändert, deren Enden auf Kontaktbahnen auf den Leitern 1 und 2 schleifen.
  • Das jeweils eingeschaltete Leitungsstück wird zwischen dem Leitungsanfang am Ende 3 über die Kontaktbrücke 5 zu dem an Erde und damit dem Gegenbelag liegenden Ende der Leitung 2 gebildet. Da die Kontaktbrücke 5 nicht das kurzgeschlossene Ende der Leitung darstellt, an dem ein maximaler Strom fließt, werden die Kontakte nur wenig belastet, so daß in der Praxis keine Schwierigkeiten auftreten.
  • Das zugrundeliegende Prinzip wird an Hand der schematischen Darstellung in F i g. 2 erläutert. Dabei ist der Leiter 1 mit seinem Anschlußende 3 als Halbkreisbogen mit einem radial gerichteten Ansatz dargestellt, und der Leiter 2 wird durch einen zum Leiter 1 konzentrischen Halbkreisbogen gebildet. Wenn eine normale, aus zwei parallel verlaufenden Leitern bestehende symmetrische Lecherleitung vorliegt, sind zu den Leitern 1, 2 und 3 parallel verlaufende Leiter 1 a, 2 a und 3 a vorgesehen, die entweder in der gleichen Ebene liegen und im kreisförmigen Teil einen um den vorgesehenen Leiterabstand größeren Abstand vom Kreisbogenmittelpunkt aufweisen oder die mit gleichen Mittelpunktabständen in einer parallelen Ebene liegen, die einen dem Leiterabstand entsprechenden Abstand gegenüber der Ebene der Leiter 1 und 2 aufweisen. Der das schwingungsfähige Gebilde darstellende wirksame Lecherleitungsabschnitt führt dabei vom Anschlußende 3 über die Leiter 1 und la bis zu Kontaktbrücken 5 und 5 a, die jeweils zwischen den zugeordneten Leitern des inneren und äußeren Halbkreises bestehen. Die wirksame Lecherleitungslänge führt dann weiter über diese Brücken zu den inneren Leitern 2 und 2 a nach rechts zurück zum Leitungsende, das kurzgeschlossen ist. Die wirksame Länge wird durch einen Pfeil 11 mit einer etwa dem Anfang entsprechenden Spitze Ila und einer etwa dem kurzgeschlossenen entgegengesetzten Ende entsprechenden Spitze 11 b dargestellt. Werden die Kontaktbrücken 5 und 5a gemeinsam in eine andere Winkellage gebracht, so wird die wirksame Länge und damit die erzeugte Frequenz entsprechend verändert.
  • Wird die Anordnung als unsymmetrische Lecherleitung ausgebildet, so sind die Leiter 1 und 2 mit der Brücke 5 isoliert gegenüber einer der Symmetrieebene der Lecherleitung entsprechenden leitenden Platte angeordnet; in diesem Falle braucht nur die eine Kontaktbrücke 5 verstellt zu werden. Auch in diesem Falle liegt das Ende der Lecherleitung bei der Pfeilspitze 11 b und ist dort direkt oder durch eine kapazitive Belastung mit dem Gegenbelag verbunden. Die Kontaktbrücke befindet sich also zwischen Teilen, die nicht dem einen maximalen Strom füh- renden Ende der Leitung entsprechen, sondern zwischen geringeren Strom führenden Punkten angeordnet sind.
  • Die Breite des Leiters 1 ist nicht konstant; dadurch kann eine Anpassung der Frequenzcharakteristik und gegebenenfalls der Dämpfung in Abhängigkeit von der eingestellten Frequenz erreicht werden. Entsprechendes ergibt sich auch dadurch, daß der Abstand zwischen den Leitern 1 und 2 nicht konstant ist; jedenfalls an den Stellen, in denen der Abstand zwischen den Leitern 1 und 2 in die Größenordnung des Abstandes gegenüber dem Gegenbelag kommt, ist eine gewisse Beeinflussung und damit eine Korrektur der Charakteristik möglich.
  • F i g. 3 zeigt eine Abstimmanordnung nach der Erfindung, bei der oberhalb der in F i g. 1 dargestellten Anordnung eine entsprechende Anordnung in der anderen Hälfte des Kreises mit einer Kontaktbrücke 6 und einem Anschlußende 7 angebracht ist.
  • Die Anschlußenden 3 und 7 der beiden halbkreisförinigen Abstimmanordnungen liegen diametral gegenüber. Wenn zwei derartige mechanisch gleichzeitig veränderte Abstimmanordnungen mit dem gleichen Verstärkerelement, z. B. einem Transistor, verbunden werden sollen, ist es zweckmäßig, den Transistor am Anfang der einen Leiteranordnung, z. B. am Ende 7, anzubringen und den Anschluß 3 des anderen Abstimmelementes über einen Verbindungswellenleiter 8 anzuschließen. Dessen Wellenwiderstand soll vorzugsweise etwa in der Größenordnung liegen oder kleiner sein gegenüber der Impedanz des angeschlossenen Transistors, und die Länge des Verbindungswellenleiters ist zweckmäßig so bemessen, daß er Resonanz aufweist bei einer Frequenz, die unterhalb der tiefsten Frequenz des abzustimmenden Bereiches mit den höchsten Frequenzen liegt. Sollte die Anordnung, insbesondere als veränderbare Induktivität, auch zur Abstimmung eines tieferen Frequenzbereiches dienen, so liegt die Resonanz der Verbindungsleitung zweckmäßig oberhalb der höchsten Frequenz dieses tieferen Bereiches.
  • Die Ankopplung einer Signalquelle, z. B. einer Antenne, erfolgt nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch, daß dem Leiter 1 in geringem Abstand ein ebenfalls etwa kreisbogenförmig verlaufender Hilfsleiter 9 parallel angeordnet wird, derart, daß eine Signalübertragung zwischen dem Hilfsleiter 9 und dem Leiter 1 erfolgt. Der Abstand zwischen beiden Leitern 1 und 9 liegt dabei in der Größenordnung des Abstandes zwischen dem Leiter 1 und dem gegenüberliegenden Leiterbelag, der z. B. durch eine isolierende Platte bedingt wird. Vorzugsweise beträgt dieser Abstand etwa ein Zehntel bis zum Fünffachen dieses Abstandes der Leitung. Es zeigt sich, daß dadurch für jede durch die Schleifer 5 und 6 eingestellte Frequenz eine optimale Ankopplung der Antenne erzielt wird, da diese Kopplung sich mit der Einstellung der Schleifer 5 und 6 in dem notwendigen Maße ändert.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Abstimmanordnung, bestehend aus einer in ihrer Länge veränderbaren unsymmetrischen kreisbogenförmig ausgebildeten Lecherleitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung aus zwei konzentrisch zueinander in einer Ebene angeordneten Leitungen (1, 2) besteht, daß das eine Ende (3) der einen Leitung mit Anschlußvorrichtungen versehen und das entsprechende Ende der anderen Leitung kurzgeschlossen ist und daß die um den Kreismittelpunkt drehbar angeordnete Kontaktbrücke (5) im mittleren Teil der Gesamtleitungslänge eine Verbindung herstellt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite wenigstens eines Leiters einer Leitung nicht konstant ist. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen beiden Leitungen wenigstens über einen Teil der Länge nicht konstant ist. 4. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung zweier Abstimmanordnungen die Leitungen etwa halbkreisförmig ausgebildet sind, und daß beide Kontaktbrücken mechanisch gekuppelt sind. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den getrennten Kreisen zugeordneten Leiterbögen eine etwa diametral durchlaufende, mit je einem Leiter der Leitungen, insbesondere mit Erde, verbundene Leitung angeordnet ist. 6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, bei der beide Abstimmanordnungen an den gleichen Transistor angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor am Anfang der einen Leiteranordnung angebracht und mit dem Anfang der zweiten Leiteranordnung über einen Verbindungs-Wellenleiter angeschlossen ist. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungs-Wellenleiter eine Resonanz aufweist bei einer Frequenz, die unterhalb der tiefsten Frequenz des Abstimmbereiches und gegebenenfalls oberhalb der höchsten Frequenz eines zweiten Abstimmbereiches tieferer Frequenz liegt. 8. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die an eine Signalquelle, wie eine Antenne, angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß einem der konzentrischen Leiter in geringem Abstand ein Hüfsleiter (9) wenigstens annähernd parallel angeordnet ist, derart, daß eine Signalübertragung zwischen dem Hilfsleiter und der konzentrischen Leitung erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1124 105; deutsche Auslegeschrift Nr. 1111682; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1909 045; französische Patentschrift Nr. 1129 120; »Electronics«, Februar 1952, S. 108 bis 112.
DE1966P0039305 1966-04-28 1966-04-28 Leitungs-Abstimmanordnung Pending DE1277393B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1129120A (fr) * 1955-07-08 1957-01-16 Sadir Carpentier Perfectionnements aux inductances variables
DE1111682B (de) * 1959-11-11 1961-07-27 Philips Patentverwaltung Abstimmanordnung mit einer etwa kreisfoermig ausgebildeten Leitung
DE1124105B (de) 1959-11-11 1962-02-22 Philips Patentverwaltung Abstimmanordnung mit einer kreisfoermigen Leitung
DE1909045A1 (de) * 1968-02-27 1969-09-11 British Petroleum Co Verfahren zur Herstellung von cycloalkylaromatischen Verbindungen

Patent Citations (4)

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