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Hülsenlos verschlossene Metallbandumreifung für Packstücke Zusatz
zum Patent: 1 255 568 Die Erfindung bezieht sich auf eine hülsenlos verschlossene
Metallbandumreifung für Packstücke, bei der aus den sich übergreifenden Enden des
Metallbandes unter Bildung von etwa zickzackartigen Schlitzen wenigstens zwei aufeinanderliegende
in der Breite abgesetzte Längsstege herausgedrückt sind und der Steg des einen Bandendes
mit seinem breiteren Teil in die Schlitze des anderen Bandendes eingezogen ist und
die so geschlossene Umreifung durch eine an den sich übergreifenden Bandenden angebrachte,
ebenfalls nach Art eines hülsenlosen Verschlusses ausgebildete Sicherung gegen Öffnen
geschützt ist, wobei nach Patent 1 255 568 die zickzackartigen, herausgedrückten
Längsstege bildenden Schlitze des als Sicherung benutzten hülsenlosen Verschlusses
aus parallel zur Längsmittellinie des Metallbandes verlaufenden Bereichen bestehen,
die in in Richtung auf die Außenkante des Metallbandes schräg zulaufende Mittelbereiche
übergehen, die ihrerseits in schräg zur Längsmittellinie zurücklaufende Endbereiche
auslaufen und die durch die Endbereiche der Schlitze gebildeten Schnittflächen an
dem herausgedrückten Mittelsteg des unteren Banden des durch die schräg zur Längsmittellinie
zurücklaufende Anordnung mit den durch die Endbereiche der Schlitze gebildeten Schnittflächen
an den Seitenstegen des oberen Bandendes durch gegenseitige Anlage ein Öffnen des
Verschlusses verhindem. Bei diesen bekannten als Sicherung dienenden hülsenlosen
Verschlüssen sind somit Bereiche vorgesehen, die keilartig miteinander zusammenwirken
und ein Lösen der Verschlüsse verhindern. Bei dieser Ausbildung der Sicherung fällt
somit die Stellung, in der die Sicherung in die übereinanderliegenden Bandenden
eingestanzt wird, im wesentlichen mit der ein Öffnen der Verschlüsse verhindernden
Sperrstellung zusammen. Bei diesen bekannten Sicherungen entspricht jedoch der Abstand
der Endpunkte der beiden Endbereiche im wesentlichen dem gegenseitigen Abstand der
beiden parallel zueinander verlaufenden Bereiche der Schlitze.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sicherung der eingangs erläuterten
Art zu schaffen, die in besonders einfacher Weise zugleich auch noch in erhöhtem
Maße Zugbeanspruchungen in Verhakrichtung aufnimmt. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß
im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Abstand der Endpunkte der beiden Endbereiche
größer ist als der Abstand zwischen den beiden parallel zueinander verlaufenden
Bereichen der Schlitze, so daß bei Verschiebung der Bandenden gegeneinander durch
Weiterbelastung der Sicherheitsverschluß in Verhakstellung
übergeführt ist. Dadurch
wird erreicht, daß der als Sicherung dienende hülsenlose Verschluß bei erhöhter
Belastung Zugkräfte aufnehmen kann, da die von den Endbereichen gebildeten Enden
der Schlitze des unteren Bandendes mit den mittleren Bereichen der Schlitze des
oberen Bandendes zusammenwirken.
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In besonders vorteilhafter Weise ist die Sicherung nach einem Teil
der Einhakverschiebung der Verschlüsse in die übereinanderliegenden Bandenden eingebracht,
und der restliche Verschiebeweg der Verschlüsse bis in die Verhakstellung entspricht
dem gesamten Einhakweg der von kürzeren Schlitzen gebildeten Sicherung. Dadurch
wird in einfacher Weise erreicht, daß in der Verhakstellung sowohl die durch die
zickzackartigen Einschnitte der Verschlüsse als auch die durch die zickzackartigen
Einschnitte der Sicherung gebildeten vorspringenden Ecken sich hintergreifen. Die
beiden Verschlüsse und die dazwischen angeordnete Sicherung wirken somit derart,
als ob drei Verschlüsse in den sich überlappenden Bandenden eingebracht sind.
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In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf die sich überlappenden Enden einer Metallbandumreifung,
die gemäß der Erfindung hülsenlos verschlossen ist und eine hülsenlose Sicherung
gegen unbeabsichtigtes Öffnen aufweist, F i g. 2 die sich überlappenden Enden einer
Metallbandumreifung in Seitenansicht, F i g. 3 die sich überlappenden Enden einer
Metallbandumreifung in der Stellung, in der die Sicherung eingebracht wird und
F
i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1.
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In der Zeichnung sind der Einfachheit halber nur die beiden sich
überlappenden EndteilelO und 11 eines Metallbandes einer Umreifung für ein Packstück
dargestellt. Die beiden Bandenden, das untere Endteil 10 und das obere Endteil 11,
sind durch zwei in Längsrichtung des Metallbandes hintereinanderliegende hülsenlose
Verschlüsse 12 und 13 miteinander verbunden. Jeder Verschluß weist paarweise angeordnete
zickzackartige Schlitze 14 auf. Der Bereich zwischen zwei paarigen Schlitzen 14
wird als Mittelsteg 15 bezeichnet. Die Mittelstege 15 werden aus der Grundfläche
der Bandenden herausgedrückt, während die Seitenstege 24 nach der anderen Seite
aus der Bandebene herausgewölbt werden. Durch die zickzackförmige Ausbildung der
Schlitze 14 ist der Mittelsteg 15 unterschiedlich breit gestaltet, so daß der Steg
15 einen breiten, in der Zeichnung nach links weisenden Bereich und einem in der
Zeichnung nach rechts weisenden schmaleren Bereich aufweist. Die mittleren Stege
15 der beiden Verschlüsse liegen gleichgerichtet, d. h., beide breiten bzw. beide
schmalen Bereiche weisen nach ein und derselben Richtung.
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Nach dem Herauswölben der mittleren Stege 15 und der seitlichen Stege
24 aus der Grundfläche werden die Bandenden 10 und 11, sei es durch die beim Umlegen
der Umreifung in dieser erzeugten Spannung oder sei es durch einen besonderen Arbeitsgang
der benutzten Verschlußrichtung, entgegen der Richtung der freien Enden gegeneinander
verschoben.
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Dies hat zur Folge, daß bei beiden Verschlüssen der mittlere Steg
15 des unteren Bandendes 10 mit seinem breiteren Teil entsprechend der vorgeschriebenen
Verschieberichtung in die Schlitze des oberen Bandendes 11 hineingezogen wird. Diese
Verhakstellung der Verschlüsse 12, 13 ist in der F i g. 1 dargestellt.
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In dieser Verhakstellung hintergreifen sich die durch die Winkeleinschnitte
14 gebildeten vorspringenden Ecken.
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Um zu verhindern, daß sich diese Verschlüsse 12, 13 der Metallbandumreifung
ungewollt öffnen, was dann eintreten kann, wenn die Spannung in der Umreifung nachläßt,
ist zwischen den beiden Verschlüssen 12 und 13 in einem besonderen Arbeitsgang der
Verschlußvorrichtung eine Sicherung 16 eingebracht.
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Als Sicherung wird wiederum ein hülsenloser Verschluß benutzt, der
ebenfalls zickzackartige Schlitze 17 aufweist. Diese zickzackartigen Schlitze 17
der Sicherung sind paarweise spiegelbildlich zueinander angeordnet. Sie bestehen
aus einem parallel zur Längsmittellinie der Bänder 10, 11 verlaufenden Bereich 18.
An das eine Ende dieser Bereiche schließen sich Mittelbereiche 19 an, die schräg
nach außen, d. h. in Richtung auf die äußerste Begrenzungskante der Bänder geführt
sind. Am Ende der mittleren Bereiche 19 wird die Richtung der zickzackartigen Schlitze
erneut verändert. Denn dort beginnen die Endbereiche 20, die in Richtung auf die
Längsmittellinie der Metallbänder verlaufen. Der Abstand der Endpunkte der beiden
Endbereiche 20 ist dabei größer als der Abstand zwischen den beiden parallel zueinander
verlaufenden Bereichen 18 der Schlitze 17.
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Wie insbesondere aus der F i g. 4 ersichtlich, wird dadurch erreicht,
daß in der Verhakstellung der Sicherung 16 das vom Endbereich 20 gebildete Ende
des Schlitzes 17 des unteren Bandendes 10 mit dem
schräg nach außen verlaufenden
Mittelbereich 19 des oberen Bandendes 11 als zusätzliche Verschlußverhakung zusammenwirkt.
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Die Länge der Schlitze 17 der Sicherung 16 ist geringer als diejenige
der beiden Verschlüsse 12 und 13.
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Es sei noch erwähnt (s. insbesondere F i g. 1 und 3), daß der Winkel
der Mittelbereiche 19 gegenüber der Längsmittellinie der Bänder größer ist als der
Winkel der Endbereiche 20. Wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich, wird die Sicherung
16 nach einem Teil der Einhakverschiebung der Verschlüsse 12, 13 in die übereinanderliegenden
Bandenden 10, 11 eingebracht.
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Der restliche Verschiebeweg der Verschlüsse bis in die Verhakstellung
entspricht dabei vorteilhaft dem gesamten Einhakweg der von kürzeren Schlitzen 17
gebildeten Sicherung 16. Dadurch wird erreicht, daß die Sicherung 16 zusätzlich
auch noch als Verschluß wirkt.
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Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise
Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch
mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann die Anwendung der
Erfindung sich nicht nur auf ein Verschließen und Sichern der sich überlappenden
Enden von um Packstücke herumgelegten Metallbändern, sondern auch bei Flickverschlüssen
benutzt werden.