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DE1277144B - Einrichtung zum Austragen von Schuettgut aus einem Bunker - Google Patents

Einrichtung zum Austragen von Schuettgut aus einem Bunker

Info

Publication number
DE1277144B
DE1277144B DER38725A DER0038725A DE1277144B DE 1277144 B DE1277144 B DE 1277144B DE R38725 A DER38725 A DE R38725A DE R0038725 A DER0038725 A DE R0038725A DE 1277144 B DE1277144 B DE 1277144B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conditioning chamber
bunker
screws
screw
discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER38725A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Joseph Ricciardi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1277144B publication Critical patent/DE1277144B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/46Devices for emptying otherwise than from the top using screw conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Austragen von Schüttgut aus einem Bunker Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Austragen von Schüttgut aus einem Bunker, mit mehreren koaxialen Schnecken mit voneinander unabhängigen Antrieben. Derartige Einrichtungen sind für das Austragen von Materialien wie Mehl, Salz, Getreide, Kaffee, Milchpulver, Kakao und sogar von Materialien, die einen Prozentsatz Feuchtigkeit enthalten, besonders geeignet.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine derartige Einrichtung so weiterzubilden, daß sie zum Zumessen und Konditionieren des Schüttgutes geeignet ist und dabei für eine einwandfreie volumetrische Genauigkeit sorgt ohne die übliche Neigung der Schnecken, das Gut zusammenzudrücken und zu verdichten und es unter Druck abzugeben.
  • Bekannt ist eine Einrichtung der eingangs genannten Art, die zum Fördern von Schüttgut über eine beträchtliche Entfernung und auf einer Förderstrecke von beliebigem Verlauf, einschließlich nach oben geneigter und sogar vertikaler Abschnitte, bestimmt ist. Diese Einrichtung sieht mehrere ineinandergreifende drahtförmige Schnecken mit abwechselnd umgekehrter Steigungs- und Drehrichtung vor. Weiterhin berühren die drahtförmigen Schnecken, die eine beträchtliche Länge aufweisen können und deren Durchmesser wesentlich geringer ist als der des Gehäuses, einander gegenseitig und teilweise auch die Innenfläche der Gehäusewand. Derartige Berührungen sind jedoch für das zu fördernde Gut schädlich.
  • Der bei der bekannten Einrichtung als zweckmäßig erachtete Vorschlag, den Durchmesser der Schnecken zum Abgabeende hin etwas kleiner werden zu lassen und aufeinanderfolgenden Windungen verschiedene Durchmesser zu geben, ist für ein weiches Konditionieren und Zumessen des Gutes unvorteilhaft. Bei der bekannten Einrichtung ist auch ein Fördergebläse und ein erweitertes Auslaßgehäuse vorgesehen. Dieses Gehäuse würde letztlich jedes durch die Schnekken erreichte Zumessen zunichte machen.
  • Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß sich zwei Schnecken in einem bestimmten Abstand voneinander in einer mit einem Auslaß des Bunkers in Verbindung stehenden Konditionierungskammer in derselben Drehrichtung und mit verschiedenen Drehzahlen drehen und daß die innere Schnecke sich durch eine Austragsöffnung am Ende der Konditionierungskammer hindurcherstreckt.
  • Neben der Genauigkeit und Zuverlässigkeit in der Zumessung und Abgabe des Gutes weist diese Einrichtung den Vorteil auf, daß die Eigenschaften des Gutes nicht verändert werden, weil es nicht zusam- mengepreßt und mit im wesentlichen konstanter Dichte abgegeben wird.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer Einrichtung gemäß der Erfindung, wobei Teile weggebrochen sind, F i g. 2 eine vertikale Schnittansicht längs der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 eine Detailansicht in einem vergrößerten Maßstab, die die Konstruktion und die Betriebsweise des Bunkerrüttelmechanismus zeigt, F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 3, Fig. 5 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4, der den Zusammenhang zwischen Bunker und Konditionierungskammer zeigt, und Fig. 6 einen vergrößerten Schnitt, der die Konstruktion und Betriebsweise der Konditionierungskammer und der Schnecken darstellt.
  • In der gezeigten Ausführungsform weist die Einrichtung zum Austragen von Schüttgut ein Gestell 10 auf, das einen Bunker 12 trägt, so daß er mit Hilfe von zwei Bolzen 14, die sich in Lagern 16 befinden, geschwenkt werden kann (F i g. 1 und 2). Der Bunker 12 weist eine im wesentlichen vertikal verlaufende Vorderwand 13 auf, eine geneigte Rückwand 15 und zwei einander gegenüberliegende, geneigte Seitenwände 17. Die Bolzen 14 sind in- den Seitenwänden 17, oberhalb des unteren Endes 19 des Bunkers in einem Abstand von etwa K der Bunkerhöhe befestigt. Auf diese Weise kann der Bunker um die sich zwischen den Bolzen 14 erstreckende horizontale Achse Hin- und Herbewegungen oder Schwingbewegungen ausführen. Der Bunker 12 ist mit einer oberen Einfüllöffnung 18 und einer unteren Austragöffnung 20 für die Zufuhr und Austragung des körnigen Feststoffs ausgerüstet. Eine Gelenkvorrichtung 22, die im Detail in den F i g. 3 und 4 gezeigt wird, ist an der Rückwand 15 des Bunkers 12 befestigt und überträgt auf diese eine hin- und hergehende Bewegung. Diese Gelenkvorrichtung besitzt zwei voneinander in Abstand befindliche Befestigungsarme 24, die auf der Rückwand 15 angebracht sind und einen Bolzen 26 tragen. Eine Antriebswelle 32 ist drehbar in den Lagern 34 (Fig.3) gelagert, die von einem Lagertragteil 36 auf dem Gestell -10 aufgenommen werden. Aus den Fig. 3 und 4 geht hervor, daß die Antriebswelle 32 an einem Ende mit einem exzentrischen, wellenähnlichen Zapfen 40 ausgerüstet ist, der über eine Verbindungsstange 28 dem Bunker 12 eine hin- und hergehende Bewegung erteilt. Die Stange 28 weist an beiden Enden Lager 30 auf, wobei - das eine Lager die Verbindung mit dem Bolzen 26 und das andere die Verbindung mit dem exzentrischen Zapfen 40 herstellt. Auf dem anderen Ende der Antriebswelle 32 ist eine Riemenscheibe 42 montiert, die einen Riemen 44 trägt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird der Riemen 44 auch von der Riemenscheibe 46 auf der Antriebswelle 48 getragen, die über ein Getriebe mit veränderlicher Drehzahl 52 von einem Elektromotor 50 angetrieben wird. Das Getriebe ist vorzugsweise in bekannter Form eingestellt, um die Welle 48 mit einer Drehzahl von etwa 350 bis 650 UpM anzutreiben. Die gesamte Bewegungsweite des Bunkers beträgt an dessen unterem Ende etwa 8/le Zoll. Auf diese Weise wird deutlich, daß der Bunker 12 in einer Weise hin und her bewegt wird, die beinahe der manuellen Entleerung oder Rüttelung eines Produkts aus einem Behälter analog ist.
  • Dieses Verfahren des Materialaustrags stellt eine kontinuierliche Materialzufuhr zur Konditionierungskammer 54 unter dem Bunker 12 sicher, ohne daß sich dabei das Material entmischt und ohne daß es abgebaut, belüftet oder zusammengepreßt wird. Es ist wichtig zu erkennen, daß der Bolzen so wirkt, daß nur das Material, das gerade in die Konditionierungskammer eintritt, der maximalen Schüttelbewegung unterliegt. Während der Bewegung des Materials in Richtung auf die untere Auslaßöffnung hin steigt die Rüttelbewegung fortschreitend an, um an der unteren Austragöffnung ein Maximum zu erreichen.
  • Die Materialstromverbindung zwischen der Auslaßöffnung 20 des Bunkers 12 und einer Einlaßöffnung 56 der Konditionierungskammer 54 wird durch ein flexibles Übergangsstück 58 gebildet, so daß die Bewegung des Bunkers 12 nicht auf die stationäre Kammer 54 (F i g. 5) übertragen wird.
  • Wie am besten aus Fig. 6 ersichtlich ist, hat die Konditionierungskammer 54 die Aufgabe, das Material zu konditionieren und zuzumessen, bevor es durch ein Austragrohr 60, das auswechselbar mit dem Ende der Konditionierungskammer 54, an einer Austragöffnung 62 befestigt ist, herausgefördert wird; Eine erste horizontal angeordnete Schnecke 64 liegt mittig innerhalb der Konditionierungskammer 54 und erstreckt sich durch die Austragöffnung 62 und das Austragrohr 60. Diese Schnecke arbeitet vorzugsweise mit einem relativ kleinen Spalt zwischen ihrem äußeren Umfang rund der Wand des Austragrohres 60. Die Spaltweite hängt von den besonderen Eigenschaften des zu fördernden Materials ab, der radiale Spalt beträgt normalerweise etwa 532 Zoll. Die Schnecke 64 besitzt eine schraubenförmig gewundene Blattwendel 66, mit der eine vorher festgelegte Materialmenge auf Grund der Schneckenumdrehung ergriffen und in Richtung auf und durch die Auslaßöffnung 62 und das Austragrohr 60 gefördert wird.
  • Eine zweite größere Schnecke 68 ist bezogen auf die erste Schnecke 64 koaxial angeordnet und besitzt gegenüber dieser einen größeren Durchmesser. Das eine Ende der zweiten Schnecke 68 befindet sich neben der Auslaßöffnung 62. Die Schnecke 68 besitzt eine schraubenförmige Blattwendel 70, mit der das Material konditioniert und von da bei einer grundsätzlich konstanten volumetrischen Materialverdrängung gegen die Auslaßöffnung 62 und ins Innere der ersten Schnecke 64 hineingefördert wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die zweite Schnecke 68 einen größeren Durchmesser als die erste Schnecke 64 besitzt.
  • Die zweite Schnecke 68 ist um die erste Schnecke 64 konzentrisch herumgelegt, sie rotiert aber mit einer anderen Geschwindigkeit. Die Drehzahldifferenz zwischen den beiden Schnecken richtet sich nach den besonderen Eigenschaften des zu konditionierenden und auszutragenden Materials. Das Verhältnis der beiden verschiedenen Drehzahlen wirkt sich in hohem Maße auf die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit von Materialzumessung und Materialaustrag aus. Es wird einleuchten, daß das Drehzahlverhältnis vorher ausgewählt und eingestellt werden muß, um das Material, das in einer gewünschten Weise ausgetragen werden soll, zu steuern und zuzumessen. So haben z. B. die neuesten Versuche ergeben, daß ein Drehzahlverhältnis zwischen der ersten Schnecke 64 und der zweiten Schnecke 68 von etwa 10 : 1 bei der Förderung von Mehl oder Salz günstig ist, wenn das diesbezügliche Durchmesserverhältnis etwa 1 : 3 beträgt. - Die Versuchsergebnisse zeigen ferner, daß bei der volumetrischen Abmessung ohne weiteres - Genauigkeiten von etwa 1 % bis 2 % zu erreichen sind.
  • Es ist selbstverständlich, daß es nicht Aufgabe der Apparatur ist, das Material zu verdichten oder auszupressen, =sondern daß die Schnecken das Material leicht konditionieren, wobei seine Eigenschaften im wesentlichen die bleiben, die es vorher-bGaßzEs ist unmöglich, das Material einfach auszupressen oder unter starkem DruckSzu fördern, weil die größere Schnecke keinen vollen Querschnitt besitzt und das Material deshalb durch die Schneckenmitte zurückrutschen würde, wenn z. B. infolge zu starker Förderung ein zu großer Axialschub entsteht. Das heißt, das Material kann sich nicht zusammenpressen oder abscheiden, es kann auch nicht abgebaut oder ver formt werden, sondern es wird bei einer im wesentlichen konstanten Dichte herausgefördert. Man kann annehmen, daß die zweite~Schnecke 68 jegliche Lufttaschen und ungefüllte Hohlräume ausschaltet, die in unmittelbarer Umgebung der ersten Schnecke 64 auftreten können, und dadurch eine konstante, volumtetrische Verdrängung des Materials beim Eintreten in die erste iumessende Schnecke 64 sicherstellt.
  • Die zweite Schnecke 68 arbeitet vorzugsweise mit einem relativ schmalen Spalt zwischen ihrem äußeren Umfang und der Wand der Konditionierungskammer 54. Der normale Gesamtspalt in der Durchmesserrichtung soll etwa t Zoll betragen. Deshalb hält die Schnecke das sie umgebende Material in Bewegung, so daß in der Konditionierungskammer 54 grundsätzlich keine unbewegten Zonen auftreten.
  • Wie am besten aus F i g. 6 ersichtlich ist, verläuft die Antriebswelle 72 der ersten Schnecke von dem einen Ende der ersten Schnecke 64 durch die hintere Wand 74 der Kammer 54. Sie wird von den Lagerstellen 76 getragen, die an dem Rahmenteil 78 befestigt sind, das wiederum auf dem Gestell 10 angebracht ist, wie im folgenden ausführlicher beschrieben wird. Der Rahmenteil 78 besitzt eine Abdeckung 79 zum Ein- und Ausbau. Eine Kupplung 80 verbindet die Welle 72 mit der Antriebswelle 82, die von dem Getriebe 52 ausgeht. Der Elektromotor 50 treibt das Getriebe 52 an, das mit den beiden Wellen 48 und 82 zwei Antriebswellen besitzt, deren Drehzahl in bekannter Weise voneinander unabhängig geregelt werden kann. Die zweite Schneckenantriebswelle 84 ist fest mit dem Ende der Schnecke 68 verbunden und koaxial in bezug auf die erste Schnecke 64 in einem bestimmten Abstand zu dieser angeordnet. Die Antriebswelle 84 erstreckt sich durch die hintere Wand 74 und ist gleichfalls in den Lagern 76 drehbar gelagert. Das heißt, die Antriebswelle 84 wird unmittelbar von den Lagern 76 und zwei Buchsen 77 gehalten, die zwischen den Antriebswellen 72 und 84 liegen und die Welle 72 tragen.
  • Um die beiden Wellen 72 und 84 mit einer vorher festgelegten Drehzahldifferenz anzutreiben, ist die Welle 72 mit einem Kettenrad 86 und die Welle 84 mit einem Kettenrad 88 ausgerüstet. Wie am besten aus F i g. 1 ersichtlich ist, trägt der Rahmenteil 78 ein zweites Lagerpaar 90, in dem eine Welle 92 drehbar angeordnet ist. Auf der Welle 92 sitzen die beiden Kettenräder 94 und 96. Die Kettenräder 86 und 96 tragen einen endlosen Riemen oder eine endlose Kette 98, und die Kettenräder 94 und 88 einen zweiten endlosen Riemen oder eine Kette 100. Das Antriebsmoment für die erste Schnecke 64 wird über die Kupplung 80 direkt auf die Welle 72 übertragen. Das Antriebsmoment für die zweite Schnecke 68 wird über die Kupplung 80, die Welle 72, die endlose Kette 98, die Welle 92, die endlose Kette 100 und die Welle 84 geliefert. Man erkennt, daß das Drehzahlverhältnis der beiden Schnecken sofort dadurch eingestellt werden kann, daß in bekannter Weise der Durchmesser der oben erwähnten Kettenräder verändert wird.
  • Um die Konditionierungskammer 54 abzudichten und dadurch einen Materialverlust zu verhindern, sind Dichtungseinrichtungen 102 vorgesehen (F i g. 6).
  • Das eine Ende einer Hülse 104 ist fest mit der hinteren Wand 74 verbunden, und in ihr anderes Ende, in das ein Gewinde geschnitten ist, ist eine Dichtungsplatte 106 eingeschraubt. Zwischen der Hülse 104 und der Welle 84 befindet sich Dichtungsmaterial 110. Ein Packungsring 108 stellt auf der Welle 84 eine Reibschlußabdichtung her. Zwischen den beiden Wellen 72 und 84 halten eine Dichtungsscheibe 112, eine Buchse 118 und ein Packungsring 114 die Pakkung 116.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Austragen von Schüttgut aus einem Bunker mit mehreren koaxialen Schnecken mit voneinander unabhängigen Antrieben, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwei Schnecken (64 und 68) in einem bestimmten Abstand voneinander in einer mit einem Auslaß (20) des Bunkers (12) in Verbindung stehenden Konditionierungskammer (54) in derselben Drehrichtung und mit verschiedenen Drehzahlen drehen und daß die innere Schnecke (64) sich durch eine Austragöffnung (62) am Ende der Konditionierungskammer hindurch erstreckt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konditionierungskammer (54) feststeht und daß ihre Einlaßöffnung (56) mit dem Auslaß (20) des vorzugsweise schwenkbar gelagerten Bunkers (12) über ein flexibles Übergangsstück (58) verbunden ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schnecken (64 und 68) schraubenförmige Blattwendeln darstellen.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konditionierungskammer (54) aus einem zylindrischen Raum besteht, dessen Achse schräg zur Achse des Bunkerauslasses verläuft, und daß sich von der Austragöffnung (62) der Konditionierungskammer aus ein Austragrohr (60) erstreckt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der inneren Schnecke (64) wenigstens eine gewisse Strecke in das Austragrohr (60) hineinragt.
  6. 6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Umfang der äußeren Schnecke (68) nahe an der inneren Oberfläche der Konditionierungskammer (54) liegt.
  7. 7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich zum unabhängigen Antreiben der beiden Schnekken (64 und 68) zwei koaxial angeordnete Antriebswellen (72 und 84) durch eine Verschlußwand (74) der Konditionierungskammer (54) erstrecken, die von deren Einlaßöffnung (56) etwas entfernt liegt.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum unabhängigen Regeln der Drehzahl jeder Antriebswelle (72 und 84). ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 855 270; USA.-Patentschrift Nr. 3 050 215.
DER38725A 1963-09-05 1964-09-04 Einrichtung zum Austragen von Schuettgut aus einem Bunker Pending DE1277144B (de)

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